ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3759

Oh, oh wir sitzen in der ...

oder doch nicht?

Autor: thyl - Datum: 10.06.2005

Wenn dashier stimmt, dann gute Nacht für meine schönen Apple-Aktien. Leute, macht Euch nicht ins Hemd! Das gab's alles schon mal. Bei NeXT. Und die NeXT-Rechner werden heute gehütet und als Museumsstücke gehandelt. Und bis zum nicht ganz so bitteren Ende von NeXT wurden die NeXT-eigenen Rechner voll unterstützt, von NeXT, aber auch von praktisch allen Entwicklern (na gut, ein paar Treiber gab es nur für intel, komisch...). Und fast alles lief wie geschmiert.

Kommentare

Mein Beileid...

Von: Axel | Datum: 10.06.2005 | #1
...aber muss ich mir jetzt auch noch in Mac-Foren gedanken über Aktienkurse machen?!
Reicht es nicht, dass der Börsenbericht mir schon viele Kostbare Minuten der Tagesschau stielt und Börsenticker mittlerweile jeden Nachrichtensender verunstalten nur weil jeder Kleinaktionär sich seit dem Anbruch neoliberaler Zeiten für einen Verwandten der Krupps hällt!
Der alte Kostolany hatte schon recht als er sagte, dass man an der Börse nur Geld verdienen kann wenn man schon welches hat...

mein zweiter gedanke.

Von: chris | Datum: 10.06.2005 | #2
hi thyl.

genau das war mein zweiter gedanke, nachdem ich die keynote sah. - aus jeder kleinigkeit macht jobs ein staatsgeheimnis und hütet dieses bis zum allerletzten moment. warum aber nicht hierbei. wo doch gerade diese ankündigung massiven einfluss auf die verkäufe der nächsten zwei jahre hat.

nach ein wenig diskussion im persönlichen und arbeitsumfeld, musste ich feststellen, dass die meisten eher darauf erpicht waren, sich vor der umstellung noch einen g5 zu sichern, weil sie damit die softwareseitige übergangsphase aussitzen können. - beliebteste negativbeispiele für besonders langsame softwareanpassungen waren macromedia und quark.

chris

mein zweiter gedanke.

Von: chris | Datum: 10.06.2005 | #3
hi thyl.

genau das war mein zweiter gedanke, nachdem ich die keynote sah. - aus jeder kleinigkeit macht jobs ein staatsgeheimnis und hütet dieses bis zum allerletzten moment. warum aber nicht hierbei. wo doch gerade diese ankündigung massiven einfluss auf die verkäufe der nächsten zwei jahre hat.

nach ein wenig diskussion im persönlichen und arbeitsumfeld, musste ich feststellen, dass die meisten eher darauf erpicht waren, sich vor der umstellung noch einen g5 zu sichern, weil sie damit die softwareseitige übergangsphase aussitzen können. - beliebteste negativbeispiele für besonders langsame softwareanpassungen waren macromedia und quark.

chris

???

Von: nam | Datum: 10.06.2005 | #4
next hatte weder ipods, iTMS, Displays, airportprodukte noch sonst irgendwas - oder?

@chris:

Von: Timo | Datum: 10.06.2005 | #5
Wie sollte Jobs DAS denn geheimhalten? Er braucht doch zur Einführung der Intel-Macs die fertige Software der Entwickler, und auch OS X für Intel ist bisher nur eine Beta, die noch mit Hilfe der Entwickler-Reports debugged werden muss...

Im Gegensatz zu NeXT

Von: rofl | Datum: 10.06.2005 | #6
verfügt Apple über Barreserven, und ist (soweit ich weiss) schuldenfrei.

@Timo:

Von: chris | Datum: 10.06.2005 | #7
laut seiner aussage hielt er es seit 5 jahren geheim.

Warten auf intel

Von: Stollentroll | Datum: 10.06.2005 | #8
Da ich langfristig plane, warte ich auf intel-macs. Sonst steh ich nach zwei Jahren vielleicht schon wieder doof da, weil ja die PowerPC-Platform unter OS X ELEVEN oder wie immer das dann heißen mag, inzwischen nicht mehr unterstützt wird.

Und ansonsten bin ich froh, daß ich hier noch einen unter OS 9 startfähigen Rechner habe, weil etliche "alte" Anwendungen unter dem Scheiß-"Classic" nicht laufen. Aus Schaden wird frau/man nämlich klug!!!!! Und meinen alten G4 behalte ich, bis er auseinanderfällt!!!

@frank: preisnachlass

Von: chris | Datum: 10.06.2005 | #9
woher soll denn der preis nachlass herkommen?

nachdem der preis für einen ppc970gx mit 2.0 ghz bei über 600$ liegt, kann ich mir kaum vorstellen, dass die powermacs günstiger werden.

an einer erhöhung der ausbeute arbeitet ibm bei dem modell wohl nicht mehr, und aus mitleid werden die wohl auch nicht die cpu-preise senken.

Abwarten und Tee trinken...

Von: njyo | Datum: 10.06.2005 | #10
...ich denke, dass wir uns überraschen lassen können, was für "tolle PPC Produkte" noch in der Pipeline stecken, wie Steve sie ja versprochen hat. Klar werden sich Firmen den Kauf im Moment stark überlegen, doch die Verkäufe in der Power* Linie waren eh schon am sinken.

Ich muss Joachim recht geben, wenn man's schlecht redet, dann wird's 'ne Self-fulfilling Prophecy. Mein erster Gedanke war, vor dem Umstieg noch schnell einen PPC-Mac kaufen und die Übergangsphase durchtauchen. Und für viele Anwender wird es gar keinen Unterschied machen, ob sie den Mac jetzt oder später kaufen. Die Frage ist nur, WAS Apple bringt, und WIEVIEL sie dafür noch haben wollen.

_W

@njyo

Von: chris | Datum: 10.06.2005 | #11
ich persönlich werde mir auch noch einen einen "tcpa"/"tpm"/"la grande" freien mac sichern.

ich werde mir auch einen G5 kaufen

Von: kux | Datum: 10.06.2005 | #12
die nächste revision kommt bestimmt. sie wird mir die übergangsphase sichern.

Langsam ist es an der Zeit sich zu beruhigen

Von: b.chic | Datum: 10.06.2005 | #13
Was soll diese Schwarzmalerei? Seit Montag wissen wir, dass in den nächsten Jahren neue Rechner kommen. Ich will die Bedeutung der Keynote nicht herunter machen, aber im Grunde ist es genau das.

Vor 4 Wochen hab ich mir einen neuen iMac für teuer Geld gekauft. Aber auch vor diesem Montag war mir klar, dass es irgendwann mal schnellere Macs für weniger Geld geben wird.

Die G5s sind top. Das Problem sind die Powerbooks. Da macht es schon mehr Sinn zu warten (falls man kann), denn diese werden sicherlich zu den ersten gehören, die mit Intel-Prozessoren kommen. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und tippe auf neue Powerbooks zur MacWorld Anfang Januar 06. Nur, die Powerbook-Verkäufe wären ohne deutliche Leistungssprünge ohnehin zurückgegangen.

Ein Freund hat bekam diese Woche seinen neuen Dual 2,3 GHz. Als ich ihn auf den Wechsel zu Intel ansprach, wußte er erstens noch nichts davon und zweitens schien es ihn nicht sonderlich zu interessieren.
Merke: nicht als Applekunden sehen die Sache so hysterisch. Und bei nüchterner Betrachtung sind die aktuellen Macs nicht schlechter als vor einer Woche.

Bla bla bla...

Von: Kabe | Datum: 10.06.2005 | #14
... die meisten Leute, die da glauben, dass jetzt keiner mehr Macs kaufen wird, kaufen oder brauchen eh keine. Außerdem sind sie nicht im Geringsten qualifiziert, diese Entscheidung oder ihre Auswirkung auf den Markt zu beurteilen.

Mr. Jobs hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Liste richtiger Businessentscheidungen vorzuweisen, die von den Fans oft für ziemlich bekloppt gehalten wurden... 99 Cent pro Song? Das wird nie was!! Und einen iPod zu dem Preis will niemand haben! Und ohne Display auch nicht!

Es wäre mal an der Zeit, dass ein paar dieser neunmalklugen Kritiker zur Kenntnis nehmen, dass sie nicht klüger sind als die Leute, die den Laden seit Jahren schmeißen. Und es täte ganz gut, wenn die Presse nicht so tun würde, als seien diese Leute von Relevanz.

Die G5s sind mittlerweile ausgereifte und stabile Kisten, für die es alles gibt, was man braucht. Schon weil auch in 5 Jahren der bei weitem größte Teil des Marktes immer noch auf Power-PCs laufen wird, braucht man sich mittelfristig um Software keine Sorgen zu machen - denn die soll ja auch gekauft werden. - also wird es sie selbstverständlich auch für PowerPC geben.

Jetzt mit Gewalt auf die ersten Intels zu warten, ist die übliche Geschichte von Leuten, die vorher auf den 3 GHz-Quadro-G5 gewartet haben, und in zwei Jahren dann immer noch auf die zweite Generation der Intel-Macs warten. Lauter Maulhelden, die nicht den Mumm haben, sich einzugestehen, dass jeder Rechner - egal welcher Plattform - in Kürze veraltet und dennoch über Jahre produktiv nutzbar ist.

Und die sich dann doch wieder einen Aldi-Rechner kaufen und Leserbriefe an Mac-Magazine schreiben, weil sie ganz tief drin wissen, dass sie eigentlich auch einen wollen.

Kabe

jo, Kabe, cool

Von: frank | Datum: 10.06.2005 | #15
Cool Kabe,
dein Weisheit und die Demut gegenüber Jobs blendet förmlich brennend die Klüsen bis sie rot sind....
Naja, bis auf Geschwurbsel und Devotionalien nix gewesen,
bring mal eine Argument (das mit dem G5 war ein netter Versuch, dann mal Fisch bei die Butter ! Klar ist der G5 ein toller Rechner. Und ?)
Gruss Frank

b.chic

Von: ElRhodeo | Datum: 10.06.2005 | #16
Da hast Du wohl recht. Ich hab neulich einem Bekannten (Musiker/MaxMSP-Bastler und 12"-PB-User) von den Intel-Chips erzählt, worauf er erstaunt meinte: "Ich dachte, da wären eh schon Intel-Chips drin?" Im übrigen sei ihm das (wörtlich) scheißegal.

Aber um die PB-Absätze muß man sich wohl schon Sorgen machen. Bin selber so ein Kandidat. Hatte mich gerade erweichen lassen wollen und das 867er ersetzen wollen, aber jetzt... gnagnagna... die sollen mal ein paar verlockende Features ins nächste 12"-PB-G4 einbauen: beleuchtete Tastatur, Superdrive serienmäßig, günstigeren Preis ;)

Komisch ...

Von: johngo | Datum: 10.06.2005 | #17
... warum erinnert mich das an meine
und Anderer Probleme, als es vor
ca. 2 Jahren darum ging, welche
Hardware noch Sinn macht (mit
oder ohne OS9-Boot)? :D

Wobei ... ein Unterschied besteht doch!
Die Probleme der OS9er waren begründet,
die der G5-Intel-Zweifler ist es nicht! ;)

zumindest nicht, nachdem was wir
an Aussagen, Perspektiven und Road-
maps auf dem Tisch haben!

Gruss

johngo

@ johngo

Von: ElRhodeo | Datum: 10.06.2005 | #18
Naja, wahrscheinlich geht es ja gar nicht allem um große Zweifel, sondern - im Falle der PBs - eher darum, daß man jetzt weiß, wann wirklich schnellere kommen werden. Da macht halt der Kauf eines der aktuellen Geräte nicht mehr so viel Spaß. Der eine auf arstechnica hat das ganz schön zusammengefasst (Ich glaub Hannibal).

Es gibt immer Gründe, ...

Von: m@rkus | Datum: 10.06.2005 | #19
... sich Sorgen zu machen oder sich zu freuen. Jeder einzuschlagende Weg hat seine Vor- und Nachteile. Und wer sucht, der findet: Postives oder Negatives - je nach dem, was er gesucht hat.

Apple hat aktuell gute bis sehr gute Produkte auf dem Markt und gehört zu den Top-Marken. Ausserdem ist die Kundenzufriedenheit bei Apple auch recht hoch im Vergleich zum Rest.

Apple wird alles daran setzen, dass sie ihre Position zumindest halten, lieber noch weiterhin stärken können. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Wechsel zu Intel zu verstehen.

Falls man den Entscheidungsträgern nicht gerade jegliche Kompetenz absprechen will, sollte man einfach mal davon ausgehen, dass alle Fürs und Widers abgewägt wurden. Die Entscheidung für Intel ist bestimmt nicht aus einer Laune heraus entstanden ...

Bei allen Ankündigungen ist immer wieder klar geworden, dass man die Kontinuität wahren will. PPCs werden noch lange unterstützt werden. Neue Software wird beide Prozessor-Plattformen unterstützen.

Es ist anzunehmen, dass Otto-Normalverbraucher von dem Wechsel wenig bis gar nichts mitbekommen wird. Bei den professionellen Nutzern kann es (aber muss es nicht) anders aussehen. An Apple wird es nicht liegen, was aber die Software-Hersteller für Entscheidungen treffen werden ... wir werden es sehen.

Als positiv denkender Mensch gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass der Umstieg viele, ja sehr viele Vorteile und kaum Nachteile bringen wird. Meine subjektive Wahrnehmung wird mir dabei helfen, diese Prophezeiung auch wirklich eintreffen zu lassen.

Jeder, der das Schlimmst befürchtet und diese Furcht hegt und pflegt und gegen alle Argumente verteidigt, der ... ja, der soll halt. Selber schuld ...

Wievielmal ist Apple in den Köpfen von wievielen Menschen bereits hopps gegangen? Wer weiss wirklich, was in einem Jahr oder zwei sein wird? Oder was Apple demnächst noch verkünden wird?

Es macht generell einfach mehr Spass, positiv zu denken, als überall einen Weltuntergang (oder noch schlimmer: Apples Untergang) zu wittern.

@ chris

Von: Timo | Datum: 10.06.2005 | #20
Du hast wohl meinen Beitrag nicht richtig verstanden:
Natürlich hätte er es geheimhalten KÖNNEN, aber wie SOLLTE er es geheimhalten, wenn er in einem Jahr die fertige Software haben will?!

PowerBook updaten...

Von: marc | Datum: 10.06.2005 | #21
Ich sitze hier an meinem 17" 1GHz PowerBook - 2 Jahre und 3 Monate alt. Täglich rund 12 Std. im Betrieb.

Mehr Speed? Tja, mmmh, also für QT7 und H.264 könnte etwas mehr nicht schaden. Aber die 720p-Filme laufen flüssig, wenn auch der Lüfter anläuft.

Ein 1,66GHz PowerBook lockt mich nicht hinter dem Ofen vor. Wenn Apple aber ein 18" oder gar ein 19" Powerbook bauen würde, das würde ich am Verkündungstag vorbestellen - egal was es kostet. Weil DAMIT kann ich sofort was anfangen. Egal, welcher Prozessor drinsitzt...

19" Powerbook?!?

Von: MILE | Datum: 10.06.2005 | #22
Wer will denn (außerd dir anscheinend) ein 19" Powerbook...?!? Mobil ist das ja nun wirklich nicht mehr...! Da stoßen die 17"-Geräte doch schon an die Grenze der Portabilität...

Wenn du auf ein 19"-PB wartest bist du mit dem 20"-iMac G5 vielleicht besser bedient...!? ;)

PPC wird mindestens bis 2012 supportet

Von: Karl Schimanek | Datum: 10.06.2005 | #23
Und ich kaufe mir auch noch einen G5 mit PPC970MP.

Ein PowerMac ist ein PPC!

Und zu Anfang wird die x86 Soft eh schlecht optimiert sein.

Bin schon auf Benchmarks gespannt (z.B. FCP) :-D

AltiVec rulz

Gerade Apple ist für seine ...

Von: johngo | Datum: 11.06.2005 | #24
... Schnitte im Portfolio bekannt.

2012? Bis dahin ist die derzeitige
PPC-Architekur auch nicht mehr
Wert, als heute ein 60040er bzw. die
Software für ihn!

Falls es noch keiner gemerkt hat:
selbst wenn der erste Intel-Mac noch
ein Jahr braucht. Bereits sei dieser
Woche ist vorrangiges Ziel der
Entwickler, ihre Hard- und Software
auf die Mactel-Zukunft einzustimmen.

Als OS9er weis ich, wie wenig z. B. die
Classic-Umgebung von OSX im
Brennpunkt ist. Meiner Erfahrung nach:
Null! Denn ich habe heute noch
die gleichen Probleme in Classic, wie sie
vor ca. 3 Jahren - bei der Einführung -
vorhanden waren.

Gruss

johngo

68040er soll's natürlich heissen.

Von: johngo | Datum: 11.06.2005 | #25
.

Differnzierte Entwicklung

Von: MacGhul | Datum: 12.06.2005 | #26
Sicher werden einige warten, bis die IntelMacs rauskommen. Einige andere werden aber gerade jetzt noch mal zuschlagen wollen und sind ganz heiß auf die PPC-Macs.

Die VErkaufszahlen Apples werden sich also auf mäßigem Niveau einpendeln.

Problematisch ist im Moment besonders die Sitzuation bei den Laptops. Da muss eigentlich schon lange ein neuer Prozi rein, gerade was die Powerbooks angeht. Wer weiß, vielleicht kommt noch der Freesccale DualCore G4, von dem ich hier irgendwo gelesen habe, zum Einsatz.

Ansonsten kann ich mir kein Szenario vorstellen, in dem Apple wirklich bei den Prozis noch mal powert (so IBM mitspielt). Auch die Preise werden nicht wirklich gesenkt werden, damit würde man sein eigenens Produkt abwerten.

Es wird wohl einige Boni beim Zubehör geben (SuperDrive, fast in jedem Mac; Speicher; HDs), Apple ist wohl auch daran interessiert, das ein oder andere Projekt, das sich noch in der Pipeline haben VOR dem Switch eizuführen. Sollte es noch was geben, das man als "neue TEchnologie" oder so ähnlich bezeichnen könnte, werden sie darauf achten, dass es in der Öffentlichkeit auch als Apple-Technologie wahrgenommen wird, und nicht durch ein gemeindames Einführen mit den Intel-Prozis den Verdacht aufkommen lassen, das sei schon etwas, das von Intel stammt.

Was ich mir auch noch vorstellen kann, ist die Einführung ganz neuer Macs mit bekannter Technik. Etaw so wie beim Mac mini. Ein neuer eMac? Ein Homeentertainement-Center? Ein erweiterbarer (Desktop mit PCI, zusätzl. Laufwerksschächte etc.) Rechner im unteren Segment, so zwischen mini und iMac? Das wäre eine gute Vorbereitung auf Intel und könnnte die VErkaufszahlen hochhalten.

Johngo:

Von: Karl Schimanek | Datum: 12.06.2005 | #27
Ist doch nur ein Klick in der Checkbox. Mit Classic kann man das nicht vergleichen.

"Nur ein Klick in der Checkbox" ...

Von: johngo | Datum: 13.06.2005 | #28
... war das Highlight des Streams! :D

Gruss

Face the Truth...

Von: Vollted | Datum: 13.06.2005 | #29
Der Osborne-Effekt ist jedem, der etwas Ahnung von Wirtschaftsprozessen und Marketing hat, seit Jahren bekannt. Auch die iPod-Verkäufe werden Apple nicht über Wasser halten können. Die Verkäufe in der Software-Sparte fallen weg, da sich nun alle wie gewöhnliche PC-User alles aus dem Netz saugen (hey, 10.4.1. gibt es als Intel-Version schon in den p2p-Netzen!), und bei der Hardware warten alle auf die ersten Intel-Desktop-Rechner (die allerdings erst 2007 kommen werden). Damit muss Apple eine Zwei-Jahres-Durststrecke überbrücken, in der sie nur noch iPods verkaufen (wie lange noch? Die Handys drängen in die MP3-Player-Nische), während Soft- und Hardwareverkäufe wegbrechen.

Apple ist tot. Finally.

Vollted

Von: johngo | Datum: 13.06.2005 | #30
Wie wäre es denn ohne den Wechsel
gelaufen?

Die G5 Verläufe waren schon am
einschlafen und eh nie sonderlich
gut. Vergleiche sie mal mit den
Verkäufen der G4 vor ein paar Jahren.

Ein G5 Powerbook war nicht in Sicht.
Die derzeitigen Verkäufe wären abgesackt.

Die Preissituation: Neue schnellere
Prozessoren wären anscheinen deutlich
teurer und heisser geworden. Das liese
sich am Markt nicht durchsetzen.

Intel hat gerade den kleinen Dual mit
18.- Euro Aufpreis vorgestellt. Das sind
ca. 30% Speedbump für quasi nix. Apple
hatte (bzw. die Prozessorlieferanten hatten)
darauf keine Antwort.

And so on ... and so on ...
1-2
Vor Apple liegen 1-2 "Überbrückungsjahre" ...
vor Apple hätten aber sonst viele
"aussichtslose" Jahre gestanden.


Gruss

johngo