ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3761

Und die Ironie daran ist...

Autor: thyl - Datum: 10.06.2005

Gerade habe ich mich gefragt, warum Apple eigentlich ein Jahr braucht, um mit einem Mac-intel zu kommen. Mit jedem Teilchen an Information, dass wir so gewinnen, klingt es mehr danach, als wenn Apple nicht nur einen intel-Prozessor, sondern auch Chipsatz und BIOS aus der intel-Welt, vermutlich ebenfalls von intel, übernehmen wolle. In einem Dokument zur Erzeugung von Universal Binaries heisst es dazu, dass unter intel keine Open Firmware mehr zur Verfügung steht. Das bedeutet dann wohl, dass ein mehr oder weniger normales PC-BIOS verwendet wird, oder?

Alle anderen Komponenten sind auch Standard. Die jetzt von intel gelieferten Mainboards passen in ein G5-Gehäuse. Apple baut seine Mainboards sowieso nicht mehr selbst. Es kann durchaus sein, dass die Mainboards also in Zukunft auch von intel kommen. MacOSX ist parallel und fertig entwickelt worden. Es läuft, und ich bin relativ sicher, dass es wirklich läuft, nicht nur so ein bisschen. Es gibt eine komplette Dokumentation für die Portierung und alle Tools.

Die Entwicklungszyklen in dieser Industrie sind kurz, Dell kommt ratz fatz nach Erscheinen einer neuen CPU mit dem entsprechenden Rechner raus. Wozu braucht Apple noch ein Jahr, wenn alle Komponenten da sind? BIs die Entwickler portiert haben? Pfff, die portieren doch eh erst wenn es Ernst wird, auf dem letzten Drücker, oder wenn ihnen die Kunden mit Beschwerden die Bude einrennen (außer Stone Design natürlich ;-)

Vielleicht, bis die CPUs so weit sind? Ich meine, Apple wird wohl kaum ernsthaft einen Doppel-P4 mit zwei schweineteuren Xeons als Ersatz für G5 anbieten. Oder den ebenfalls recht teuren Pentium M für den Mac mini. Ne, das passt hinten und vorne nicht. Es würde mich nicht mal wundern, wenn selbst ein P4 im iMac noch zu heiß würde, immerhin ist auch der iMac recht platzoptimiert. Also, die bittere Wahrheit könnte (müsste aber natürlich nicht) sein, dass egal welchen Weg Apple einschlägt, der Prozessorhänger erst mal weitergeht.

Kommentare

Kann deine Schlussfolgerung nicht..

Von: dermattin | Datum: 10.06.2005 | #1
...nachvollziehen. Wieso sollte das ein Indiz auf einen Prozessorhänger darstellen? Dass der G5 bis 2006 nicht mehr viel tolles bringen wird, mag ja durchaus realitisch sein, aber wieso diese Theorie?

Ich denke eher, Apple ist noch nicht so weit mit OSX und wartet zudem auf die fläschendeckende Pentium M Generation. Alles andere wäre nicht wirklich schneller oder besser als die aktuellen G5s. Wer würde sich jetzt gleichschnelle Mintels kaufen, die dank der Rosette auf das Niveau eines Dual G4s fallen?

P.S. Könntest du bitte mal den BIOS Text posten? :)

+r +s :)

Von: dermattin | Datum: 10.06.2005 | #2

Äh...

Von: RollingFlo | Datum: 10.06.2005 | #3
Ganz genau, die Chips kommen erst und bis dahin wird noch der PPC verbaut. Wurde doch alles so gesagt auf der Keynote.
Und es wird erstmal keinen Hänger geben, der Pentium M und seine Nachfahren versprechen gerade für die Notebooks eine Menge. Die Power Macs und xServes werden wahrscheinlich erst zum Schluß umgestellt.
Jon "Hannibal" Stokes hat ein recht plausibles Szenario in petto:
[Link]

dermattin

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 10.06.2005 | #4
[Link]

Ansonsten ist das genau der Punkt. IBM kann womöglich nix schnelleres liefern, und intel hat auch nur angekündigt. Yonah sei verschoben, habe ich irgendwo gelesen.

@neo

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 10.06.2005 | #5
Interessant, oder Nebelwerferei?

Warten bis die derzeitige Produktlinie ausgelaufen ist

Von: eribula | Datum: 10.06.2005 | #6
Na die werden eben in die derzeitige Produktlinie nicht einfach Intel-Prozessoren einbauen wollen. Und in zwei Jahren kommen dann vollkommen neue Geräte auf den Markt, die auf die neuen Prozessoren zugeschnitten sind, so zum Beispiel ein wesentlich kleinerer Powermac mit mehr Platz für Erweiterungen.

Also..

Von: Mac-Gerry | Datum: 10.06.2005 | #7
...ich glaube auch das es einfach darn liegt das es die CPU die Apple verbauen will noch gar nicht gibt und damit die Entwikler eine wenig Zeit haben ihre Programme um zustellen. Würde ja wenig Sinn machen wen die sagen da ist er, aber es gibt keinen Programme dafür. Wer kauft das dann?
Apple muß aber auch Zeigen das die CPU von Intel jetzt besser ist als die PPC. Also wird man warten bis eine da ist.
Aber genau werden wir das eh erst in einen Jahr erfahren, wir wissen ja nicht was sich Apple und Intel genau ausgemacht haben und die werden es uns nicht sagen. Kann schon sein das Intel da was im Feuer hat was Sie uns nicht sagen wollen. Würde mich nicht wundern wen sich Apple ausgebeten hat da nichts zu verrraten.

Spekulieren ohne Basis

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 10.06.2005 | #8
Das Szenario von Hanibal ist schön und gut, spielt aber mit Prozessoren, die Intel nur in seinen feuchten Träumen kennt. Die letzte "stabile Roadmap" von Intel umfasst das letzte Jahr mit Voraussichten auf das erste Halbjehr 2005. Die Roadmap bis Ende 2005 steht ebenfalls, zeigt aber _NULL_ Änderung zum Stand Mitte 2005, soviel zum Thema "bei Intel bewegt sich was". Yonah ist gerade verschoben worden, dass Anfang 2006 realistischer ist als Ende 2005 ist Wunschdenken. Alle weiteren "Roadmaps" bauen auf eventuellen Weiterentwicklungen und Abkömmlingen dieser Weiterentwicklungen von Yonah auf. Wir sprechen hier von Weiterentwiclungen von etwas, das noch nicht existiert.

Aber was soll's. Hoffen wir halt einfach, dass Intel mit gescheiten Prozessoren rüberkommt und dass Apple der Zwang, einen PIV verbauen zu müssen, weil Intel auch mit nichts anderem fertig wird, erspart bleibt.

Ich will allerdings sehen, was Apple macht/sagt, wenn IBM Mitte nächstes Jahr in etwa bei 3,5 GHz Dual Core steht mit 1MB L2 Cache und 1,7 GHz FSB und Intel gerade mit einem putzigen 2,13 GHz PM kommt, mit 1-2MB L2C und lustigem quad-pumped Scheißerle-FSB (real 200 MHz). Hilft für PBs natürlich nix, schaut im PowerMac aber dumm aus ;) Könnte ja sein, oder? IBM kommt in die Gänge und Intel nicht. Das wäre mal wirklich Murphys Law.

Wünschen wir's uns nicht.

Also mein Mac...

Von: dermattin | Datum: 10.06.2005 | #9
...wurde in Ireland hergestellt ;)

65nm

Von: dave | Datum: 10.06.2005 | #10
woher will intel eigentlich wissen, dass sie die 65nm bis anfang 2007 im griff haben (ich hab sogar irgendwo, ich glaub bei arstechnica, gelesen, dass die bis mitte 2007 die 45nm bringen wollen)?
also meines wissen sind/waren die 90nm doch n ganz schönes hindernis und bei 45nm hilft SOI (das intel wohl von ibm lizensiert hat) doch auch nich mehr viel.

fragen über fragen...
also ich hasse die ankündigung des ganzen ein jahr vor den ersten rechnern mindestens genauso wie die sache selber.

@flo...doch ich würds mit wünschen, weil ich immer noch davon überzeugt bin, dass die power4 bis 5 derivate von ibm besser sind als die cpus von intel und diese performance per watt kacke wird jetzt wohl der neue megahertz mythos.

@thyl du bist doch hier der technik freak oder? weißt du wie weit ibm mit dem 750er sahara war?

@slashdotray

Von: dave | Datum: 10.06.2005 | #11
5 euro in die utopische gerüchte kasse bitte! hört doch mal mit dem pda zeug auf...alle schreiben, dass die dinger gerade mächtig eingehn auf dem markt...apple wird sowas nich mehr anfassen
undn tablet mac wirds auch nich geben.

apple hat noch nie n rechner konzept von ner anderen firma übernommen! außerdem sind die tablet dinger mal voll für die füße.

tablet & pda

Von: ElRhodeo | Datum: 10.06.2005 | #12
Oh ja, bitte gebt mir einen tablet PC, dann kann ich endlich äääh ääähm dings, na, äääh.
Und einen Pda auch ganz dringend, ich warte schon so lange auf eine Möglichkeit meine ääähh äääähm, was war's nochmal, dingenskirchens.

Also gerade diese hypothetische Roadmap

Von: salco | Datum: 10.06.2005 | #13
läßt mich an dem Sinn des Umstiegs zweifeln. Abgesehen von den Mobil-CPUs ist da doch kein Prozessor dabei, der den G5s irgendetwas voraus hat. Im Gegenteil, die Roadmap unterstellt ja, daß dann nächstes Jahr der iMac wieder mit 32bit-Chips gebaut wird. Auch wenn das Performance-mäßig nicht auswirken mag, ist es doch marketingtechnisch nur schwer zu verkaufen.

Abgesehen davon hat lag zwischen dem von Intel avisierten Start für die 90 nm-Prozessoren und dem tatsächlichen Launch auch ungefähr ein halbes Jahr. Daß nun 65 nm ohne Probleme wie geplant kommen halte ich dann doch für sehr optimistisch. Ich kann mir also durchaus vorstellen, daß Apple mit ihrem Switch noch ganz schön in die Bredouille kommen kann.

Apropos 32bit...

Von: dermattin | Datum: 10.06.2005 | #14
Vielleicht ist deswegen OSX nur bedingt 64bit fähig. Man brauchts halt die nächsten 4 Jahre eh nicht ;)

Verträge

Von: LuckyKvD | Datum: 10.06.2005 | #15
Warum es noch ein Jahr dauert, ich kann es mir so vorstellen:

1. Es gibt noch Verträge mit Freescale und IBM die erfüllt werden müssen!
2. Apple bastelt noch an den optimalen Geräten!
3. Es läuft noch nicht alle so stabil wie Steve es gerne hätte!

Ich denke übrigens das es keine echte Weiterentwicklung des G5 mehr geben wird! Wir also auch nicht erfahren werden, was alles möglich gewesen wäre!

LuckyKvD

p4 wird doch nicht zu heiss für'n imac

Von: chris | Datum: 10.06.2005 | #16
"Es würde mich nicht mal wundern, wenn selbst ein P4 im iMac noch zu heiß würde..."

da ein p4 zwischen 80 und 90 watt verbrät und ein g5 weniger als 25 watt benötigt, würde es mich sehr wundern, wenn jemand das gegenteil behauptet.

Als AAPL bekannt gemacht hat, dass OS X auch auf

Von: Chmul | Datum: 10.06.2005 | #17
Intels lief die letzten 5 Jahre, da habe ich mir gleich gedacht....aha, da sind also die ressourcen hin - deswegen liefs auf dem PPC so scheisse....

:-P

G4 : Centrino ?!

Von: Macfun | Datum: 10.06.2005 | #18
Der Centrino wird in den Diskussionen teilweise gewaltig in den Himmel gelobt. Sind die verfügbaren 1,7 Ghz denn wirklich so viel besser/schneller als die 1,67 Ghz beim G4, dass das Powerbook (wie irgendwo gelesen) als ein Gerät mit völlig inakzeptabler Leistung dargestellt wird? Gibt es da irgendwo direkte Vergleiche?

Warum die warten ?

Von: pm | Datum: 10.06.2005 | #19
Ich denke genau aus einem einzigen Grund dem neuen Intel Compiler der X86 auf die neue Intel/Mac Variante umsetzen soll. Rosetta light für Intel.

Täuschungsmanöver

Von: exi | Datum: 10.06.2005 | #20
Also - wenn mich jemand fragt, will Apple den Jungs von IBM mit dem PR-Rummel nur einen verpassen. Die sollen zum einlenken gezwungen werden und die Prozis in Zukunft preiswerter an Apple abgeben. Diese verkaufen ihre Rechner weiter zum gewohnten Preis und streichen die Mage ein. ...aber mich fragt ja keiner. ; )

Xcode für Windows

Von: pm | Datum: 10.06.2005 | #21
Das kommt mit Sicherheit aber eben erst wenn der Intel Compiler fertig ist.

MacFun

Von: dermattin | Datum: 10.06.2005 | #22
Der Centrino M ist leistungsmässig mit einem G5 gleicher Taktung vergleichbar. Zudem wird es ihn in höheren Taktungen geben, beim G4 bin ich da eher skeptisch. Nicht vergessen, Mintels erst ab 2006 ;)

exi

Von: dermattin | Datum: 10.06.2005 | #23
Dann ist das aber nach Hinten losgegangen. IBM juckt es nicht einmal, wenn Apple nicht mehr kauft ;)

@dermattin

Von: Stefan | Datum: 10.06.2005 | #24
aber Sony, MS und Nintendo juckt es wenn der Cell-Chip nicht die versprochenen 3,2GHz bringt.

Fertig is er m.W. ja noch nicht, oder?

Mal sehen ob IBM das auf die Reihe bekommt und ob diese Teile dann auch Flüssiggekühlt werden müssen.

Stefan..

Von: dermattin | Datum: 10.06.2005 | #25
Ja gut, aber G5 ist ja nicht Cell oder Xbox360. Da scheints gut voran zu gehen.

Sehe das anders...

Von: shizo | Datum: 10.06.2005 | #26
Ich denke, dass die Produktion von CPU's seitens IBM eingestellt wird, dass diese zuwenig Rendite. Wie auch der PC-Bereich wird die Prozessorherstellung den Kosteneinsparungen und der Umstrukturierungen zum Opfer gefallen. Apple hat daher gar keine andere Wahl als zu Intel zu greifen.

Sicherlich könnte es durchaus interessant werden, wenn man Mac OS X auf jeden popligen PC installieren könnte.

Wenn dann wirklich der Pentium M-Yonah

Von: Carlo | Datum: 10.06.2005 | #27
in die Books und den MacMini kommen sollte, bringt das vielleicht doch einen ganz schönen Sprung.
Bei Intel selbst habe ich nur was zu den bekannten Pentium M was gefunden, zu Yonah nur ne Pressemitteilung.
Aber hier gibts was genaueres zu Yonah und ich finde, das sieht gut aus.
Ist zwar alles in Englisch, aber wenn das der Anfang wäre..., liest mal selbst.
[Link]

PS:
Irgendwie würde mich das ja mal tierisch freuen, wenn wirklich die Träume von so manchen Usern, daß OS X auf jedem popeligen PC läuft, wie Seifenblasen zerplatzen.

@Carlo

Von: Tobi | Datum: 10.06.2005 | #28
Wieso freust du dich? Fühlst du dich elitär weil du dir einen Apple leisten kannst?

@slashdotray tablet

Von: neo | Datum: 10.06.2005 | #29
Ich stimmt dir zu aber zuerst muss sich bei der Eingabe noch etwas ändern, der Abstand zwischen dem Stift und der Anzeige muss kleiner werden. Außerdem fehlt noch das feeling von Papier.
So bald das Geändert ist, könnten die Geräte etwas werden.

Gruss Neo

PS: Apple wenn du das liesst .oO(wohl kaum) denk an die nützlichen Apps die auch Vektor basiertes Zeichnen und schreiben erlaubt und das dann bitte in einem Vernünftigen offnen Format speichern - nicht so wie MS.

@Tobi

Von: Kultobjekt | Datum: 11.06.2005 | #30
"... Weil du dir einen Apple leisten kannst"

Einen Apple gibt es ab rund 500€. Zigarettenrauchen und Autofahren sind da wesentlich kostspieliger. So als Beispiel.

tablet pc an g4 powerbook

Von: archi | Datum: 11.06.2005 | #31
bei den tablett pcs sollte man auf jedenfall unterscheiden aus welcher generation und preisklasse sie stammen und für welchen einsatzzweck sie gemacht sind. gebe euch vollkommen recht das dei frühen mit 10" display nur für die gelegentliche texteingabe bei besprechungne geignet sind. kenne mehrer personen die so einen laptop haben und sehe sie eigentlich sogut wie nie im tablett modus arbeiten.
die neueste gerneration von toshiba z.b ist da aber was ganz anderes. die haben im top modell ein diplay von wacom eingebaut, dass 512 druckstufen erkennt und mit dem man richtig zeichen kann. ist glaub ich von der grösse auch ein 13 oder 14" display mit sxga auflösung oder so. man darf aber auch nicht übrsehen, dass diese geräte bei 3500€ anfangen, wogegen alle powerbooks wie schnäppchen wirken.
was ich gänzlich nicht nachvollziehen kann ist wieso immer alle auf den g4 prozessoren in den powerbook rumhacken. habe noch einen 667er drin den ich aber bei aufwendigen arbeiten im bildbereich einem 2 ghz xeon prozessor vorziehe.

ciao martin

wegen den Chips

Von: Killa | Datum: 11.06.2005 | #32
@Carlo

Habe das unten in nem anderen newsthread schonmal gepostet:
[Link]

preis?

Von: dodgeR_dose | Datum: 11.06.2005 | #33
irgendjemand eine ahnung was der ppc970fx kostet...wäre interessant zu wissen, damit man sich eine vorstellung machen kann was apple demnächst in ihren kisten verarbeiten wird, bzw. in welchem preissegment sich die geräte bewegen werden...hab irgendwo gelesen, daß der mac durch den intel-switch ca. 100 euro billiger sein soll...dann muß doch was ordentliches drin sein...

möchte nicht glauben, daß da ein standart p4-prescott drin werkeln soll...und so teuer sind die xeon wirklich nicht (3,2ghz um die 300 euro)

nix Preis!

Von: kisch | Datum: 11.06.2005 | #34
Apple bekam von IBM und Motorola die PowerPCs deutlich BILLIGER als vergleichbare Intel-Chips.

Quelle zB hier:
[Link]
> Will there be an impact on pricing?
> It [Apple] was able to get a low price from
> IBM and Freescale for the PowerPC.
> Was Jobs able to beat down Intel and extract
> a lower price from it as well?

Das ist aus einer kurzen Zusammenfassung eines Interviews.

Wäre das nicht schön, wenn die neuen Macs auch noch teurer würden!

gruß kisch

...

Von: dodgeR_dose | Datum: 11.06.2005 | #35
hoffe nur, daß die diesmal hochwertige komponenten bei netzteil verwenden...und wakü muß bei dem intel auch nicht sein...mit den kindskopfgroßen kühler müßte das so flüsterleise gehen....

Verrat

Von: Ernie | Datum: 11.06.2005 | #36
Hi Leute !

Ich denke daß man nicht erahnen
kann was da hinter den Kulissen
läuft, für mich ist es auf jeden
Fall nicht nachzuvollziehen.
Aber eines bedeutet es:
Daß unser Idealismus und unsere
jetztigen Mac Maschinen TOT sind.
Wer zur Hölle hat Jobs ins Hirn
geschißen ? Warum nicht AMD, die
schon einen 64 Bit Prozessor haben ?

Sorry, aber was soll der Scheiß ?

Gruß

Ernie

Von: dermattin | Datum: 11.06.2005 | #37
"Warum nicht AMD, die schon einen 64 Bit Prozessor haben ?"

Weil AMD nicht genug CPUs garantieren kann und kaum jemand 64bit braucht?

@ Ernie

Von: ElRhodeo | Datum: 11.06.2005 | #38
"Daß unser Idealismus und unsere
jetztigen Mac Maschinen TOT sind.
...
Sorry, aber was soll der Scheiß ?"

Schwarz oder Weiss

Von: Fingon | Datum: 11.06.2005 | #39
Schon erstaunlich; die eine Gruppe folgt Jobs blind, getreu dem Motto: was der Messiahs Jobs ausheckt muss sich letzendlich als gut erweisen und für die andere Gruppe geht aufgrund jahrelanger Indoktrination mit dem Wechsel zu Intel die Welt unter.
Fest steht meiner Meinung nur folgendes:
1. Die großen Macs werden ganz bestimmt nicht billiger
2. Apple verliert massiv an Glaubwürdigkeit, jahrelang wurde dem Mac User eingeredet wie unterlegen die x86 Architektur gegenüber dem PPC sei (auch wenn dafür geschönte Benchmarks herhalten mussten)

Ich würd auch gern mal wissen, wie viele von euch vor nicht allzu langer Zeit noch die Nase rümpften wenn von Intel die Rede war und heute diejenigen aber plötzlich den Schritt zu Intel als völlig logisch und überfällig ansehen.
Klar ist es egal welcher Prozessor in einem Mac steckt, hauptsache die Kiste ist teuer damit man sich schön elitär vorkommt!
Und natürlich wird das Switchen kein Problem!
Bin gespannt wie "problemlos" die Integration von gerade erst gekauften DSP Karten incl. der dazugehörigen Software in die zukünften Mintels sein wird...
Pro Tools unter Rosetta kann ich mir nicht stabil vorstellen aber vielleicht irre ich ja auch.

@ Fingon

Von: johngo | Datum: 11.06.2005 | #40
Ich kann nicht erkennen, warum
Deine zwei Punkte "feststehen"sollte.

Wie begründest Du z. B., das die
Macs durch den Wechsel nicht
"billiger" werden? Immerhin sind von
Intel schon all die Aufgaben gelöst,
die mit dem PPC unauflöslich schienen!

Vielleicht wäre ein DualCore-PPC viel
viel teurer geworden? Es sieht -
nachdem, was wir wirklich wissen -
zumindest danach aus!

Gruss

johngo

Tabletten

Von: indurix | Datum: 11.06.2005 | #41
Das Problem mit den Tablett-PC's liegt aber noch an ganz anderen Orten wo ein Pack Papier immer noch um längen besser dasteht:

- Batterielaufzeit
Na klar, Papier ist hier ungeschlagen. Die meisten Portablen Geräte kommen auf ca. 3 Stunden, das reicht einfach nicht. Nach einem halben Jahr ist man eh schon gut unter 2.5 Stunden.

- Auflösung
Die Auflösung auf einem Bildschirm, Kontrast, helligkeit/Hintergrundbeleuchtung sind Dinge die zwar laufend verbessert werden. Dennoch müssen meist verhindern Umwelteinflüsse kontinuierliches Arbeiten. Ich denk mal als Beispiel an einige Züge, welche das Verdunkeln der Fenster nicht mehr zulassen. Wenn da mal die Sonne reinscheint ist Schluss mit lesen. Ausserdem saufen auch die Bildschirme recht Energie weg.

- Bedienbarkeit bzw. ein halbwegs schlaues GUI
Arbeiten mit einem TabletPC ist was komplett anderes, dies ist nicht einfach eine Mischung aus PDA und PC sondern ein komplett neue Art des Interfaces, welches ein eigenes OS und GUI braucht. Einfach ein bisserl anpassen macht MS und so siehts dann auch aus.

- halbwegs schlaue Programme
Dasselbe wie mit der GUI. Da müssen Programme her, welche Skizzen in taugliche und editierbare Dokumente umwandelt ohne unendlich Resourcen zu fressen. Pixel zu Vektorkonvverter sind ein schwieriges Thema meines Wissens. Adobe hatte ihr Programm dazu schon vor Jahren eingestellt.

Lösung? ich denk mal, dass die Lösung nicht in der Weiterentwicklung der Portablen PC von heute zu suchen ist. Ein Ansatz zu einer Lösung bieten Beispielsweise die Falt- und Rollbaren Bildschirme, welche einen geringen Stromverbrauch aufweisen. Zwar wurden schon 1999 solche Displays angekündigt, bis heute hat sich aber noch nichts getan, trotz vielversprechenden neuen Technologien. Meiner Ansicht nach ist der Zug "TablettPC" noch längst nicht abgefahren sondern viel mehr erst in einer sehr frühen Testphase. Falls Apple im Hintergrund an ausgereifteren Verarbeitungen/Programmierungen und auf die notwendigen technischen Entwicklungen wartet, tun sie das einzige richtige. Schon der iPod beweist, dass man nicht unbedingt der erste aber der beste im Markt sein muss.

ix

Johngo:

Von: Karl Schimanek | Datum: 11.06.2005 | #42
"Vielleicht wäre ein DualCore-PPC viel
viel teurer geworden? Es sieht -
nachdem, was wir wirklich wissen -
zumindest danach aus!"


Ja? Klär mich doch mal auf.

Rausreden nicht nötig

Von: Flippidu | Datum: 11.06.2005 | #43
@Fingon
"Apple verliert massiv an Glaubwürdigkeit, jahrelang wurde dem Mac User eingeredet wie unterlegen die x86 Architektur gegenüber dem PPC sei (auch wenn dafür geschönte Benchmarks herhalten mussten)"

Die Vergleiche galten doch dem Pentium 4. Dieser hatte die langen Pipelines. Der Pentium M hat aber kurze Pipelines. Deswegen verliert Apple nicht an Glaubwürdigkeit. Nur hätten sie es besser rausstellen sollen. Aber da hapert es bei Apple sowieso :-)

mattin

Von: Heico | Datum: 11.06.2005 | #44
Hi,

----
"Warum nicht AMD, die schon einen 64 Bit Prozessor haben ?"

Weil AMD nicht genug CPUs garantieren kann und kaum jemand 64bit braucht?
----

diese Info gehört auch sicher in den Bereich der Gerüchte - und selbst wenn es so wäre : Apple möchte doch erst ab ~ nächstes Jahr neue Prozessoren erhalten.
Ab der ersten Jahreshälfte '06 wird die neue Fab36 in Dresden Prozessoren an Kunden liefern - 64bit-Prozessoren - in einer moderneren Anlage, als Intel sie hat.
... aber wer weiß, evtl. möchte Apple ja keine CPUs 'Made in Germany' ;-)

Auch bzgl. Entwicklung ist mehr drin :
[Link]

Gruß, Heico

@ Tobi, bzgl. Mac leisten kann

Von: Carlo | Datum: 11.06.2005 | #45
Leisten können definiere ich nicht am EK-Preis, sondern daran, was die Dinger in einem Zeitraum bis zu max. 10 Jahre kosten und da sind die Macs das billigste, was ich je kennen gelernt habe.

@ Killa

Von: Carlo | Datum: 11.06.2005 | #46
Sorry, hab ich nicht gecheckt. Ist aber sicher nicht so schlimm ;-)

@ carlo

Von: johngo | Datum: 11.06.2005 | #47
Klar, wenn Du einen Mac kaufst und
den 10 Jahre nur nutzt, nichts änderst,
nichts vermisst, dann ist ein Mac
wirklich wirklich billig!

Für den beruflichen Anwender kann ich
aber nur anmerken, das ein solches
Szenario einen mehr in den Ruin führt,
anstatt einem Vorteile zu bringen!

... unrealitisch und unlogisch für eine
relevante Beurteilung!

Gruss

johngo

Karl

Von: johngo | Datum: 11.06.2005 | #48
Entwicklung ist hier - wie im Falle der
Dual-Core-Technik - nur eine Sache
des Geldes!

Warum also haben wir keinen Dual-Core?

Klär Du mich doch einmal auf! ;)

Gruss

Je mehr ich darueber erfahre...

Von: jens | Datum: 12.06.2005 | #49
... desto fester brennt sich dieser Gedanke:
Sehr komplexes Thema.
Vieles ist "wahrscheinlich" oder "denkbar".
Nur sehr wenige wissen wirklich etwas.

Ergo: Abwarten. Aendern koenne wir eh nix.

...umso mehr heilt die Unwissenheit

Von: Ernie | Datum: 12.06.2005 | #50
Ja es zehrt viel Energie...
Ein guter Ansatz. Aber über Jahre haben wir
nicht abgewartet und ein System aktiv unterstützt, daß uns als Andersdenkende
teilweise in Misgunst gebracht hat.
Aber wir haben es trotzdem mitgetragen.
Jetzt werden wir, sei dahingestellt wie es
dazu kam, ins Abseits gedrängt und alles
mit einem Schlag als Fake abgetan.
Wohin steckt man das weg ? Sagt mir das...

@dermattin in Irland

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 12.06.2005 | #51
Kann sein, aber wo kommen die Komponenten her? HD bestimmt nicht aus Irland, CPU auch nicht. Und das Mainboard? Steht irgendwas drauf? Chipsatz wird wo belichtet?

Wenn die 20, 30 Teile, die einen Mac ausmachen, noch von einem fixen Schrauber in Irland in 20 min zusammengebaut werden, ist die irische Wertschöpfung und damit der Eigenanteil von Apple an der wirklichen Herstellung nur noch im Prozentbereich.

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Wenn Apple...

Von: Burana | Datum: 12.06.2005 | #52
Hätte Apple Java nicht so stiefmütterlich behandelt und mehr Werbung dafür als Softwareplattform gemacht, wäre ein Umstieg für viele Firmen noch einfacher.

Es ist schon klar, dass Java auf dem Desktop noch nicht in allem optimal ist, aber so langsam kommt es in die Gänge.

Intel oder AMD

Von: Karl Schimanek | Datum: 12.06.2005 | #53
Is' doch klar.

Intel hat das stärker Branding.
Intel hat die größeren finanziellen Mittel.

Im DCC Bereich ist Intel anerkannt, AMD nicht.

Und deswegen auch die Entscheidung Pro Intel.

Johngo:

Von: Karl Schimanek | Datum: 12.06.2005 | #54
DC von IBM kommt noch, Ende 2005.

Und den kauf ich mir :-D
AppTel, nein danke...

Karl S.

Von: johngo | Datum: 12.06.2005 | #55
" ... DC von IBM kommt noch,
Ende 2005. ..."

Ich wünsche es Dir!
Wenn Du darin die Hardware widerfindest,
die Du Dir wünschst oder brauchst, so
spricht einiges dafür!

Ich selbst warte lieber, ob ein AppTel
wirklich OSX und XP einigermassen
nativ laufen lassen kann. Das ist
mein Rechner für die Zukunft. Ich spare
mir immerhin die "doppelte" Hardware
und könnte in einen solchen Mac mehr
Geld investieren, als in die Gegenwärtigen.


Gruss

johngo

Johngo:

Von: Karl Schimanek | Datum: 12.06.2005 | #56
Wenn ich beide Plattformen benötigen würde, dann würde ich auch warten :-)

Die Sache mit dem X=Cross gefällt mir...

Von: sascha | Datum: 13.06.2005 | #57
...-ob man das bei Apple auch im Hinterkopf hatte?

DCC

Von: Heico | Datum: 15.06.2005 | #58
Hi,

---
Im DCC Bereich ist Intel anerkannt, AMD nicht
---
ah ja - ... [Link]
... ein viel besseres Aushängeschild gibt es wohl kaum

Gruß, Heico