ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3762

Die Neue Zürcher zu Apples Umstieg

Wer findet den Fehler?

Autor: thyl - Datum: 10.06.2005

Heute hat sich auch die beste deutschsprachige Zeitung, dem Umstieg Apples auf intel gewidmet.

Kommentare

hmhm

Von: nga | Datum: 10.06.2005 | #1
was wohl gemeint war: die shell/das terminal

@nga

Von: slivey | Datum: 10.06.2005 | #2
war mir schon klar, ich fand die Formulierung nur merkwürdig mißglückt ;-)

Bin ich schon so alt?

Von: der.gallo | Datum: 10.06.2005 | #3
Wenn ich diesen Beitrag so lese, habe ich das Gefühl, ich hätte noch bis vor letzter Woche mit ein LCIII gearbeitet.
Ich weiß ja nicht wie es Euch so geht, aber ich komme mir noch heute mit meiner Kiste der PC-Welt deutlich überlegen vor (was mir ja auch oft genug von der DosenWelt bestätigt wird).

Dos Prompt

Von: pm | Datum: 10.06.2005 | #4
Ist aus meiner Sicht keine unglückliche Formulierung. Wenn die Shell geschrieben hättten, wäre es notwendig gewesen die Differenz zwischen Dos Prompt und shell Konzept herauszustreichen. Soviel Zeilen hat noch nicht mal der NZZ Redaktor. Also beschränkte er sich auf die Analogie Dos Prompt.

Apple = Katholisch / Windows = Protestantisch ?

Von: vasquesbc | Datum: 10.06.2005 | #5
...galt nicht die Katholische Kirche stets als Konservativ und unbeweglich - wohingegen die Evangelische Kirche - ganz im Sinne der Refomation - für Erneuerung und dem Abschneiden alter Zöpfe stand ?

Wurde der unverbesserliche, fast schon religiös anmutende, Apple-Anhänger nicht schon oft als "Apple-Evangelist" bezeichnet ?

Ich vermute mal, dass man diese Formulierung ganz klar als Fehler deuten kann...

Nummero zwo

Von: Ralle | Datum: 10.06.2005 | #6
"...damit Steve Jobs am Montag anlässlich der WWDC den CEO von Intel, Paul Otellini, in die Arme schliessen konnte."

Tatsächlich war es eher umgekehrt. Ich glaube Herr Jobs hätte sich lieber mit einem Handschlag von Herrn Otellini begnügt.

DOS-Prompt ist schon geändert.

Also der Artikel ist irgendwie...

Von: dermattin | Datum: 10.06.2005 | #7
...AUA.

"Wenn ich diesen Beitrag so lese, habe ich das Gefühl, ich hätte noch bis vor letzter Woche mit ein LCIII gearbeitet."

Ich auch. Da hat aber einer sein gesammeltes Apple Wissen zusammengeschrieben ;)

Also die Interpretation von Umberto Eco...

Von: Marcel_75@home | Datum: 10.06.2005 | #8
...hat mir auch noch nie so recht gefallen können, so sehr er im kunst- und kulturgeschichtlichen Bereich eine Ikone seines Faches sein mag, der Vergleich hinkt gewaltig, wie auch vasquesbc schon richtig bemerkte.

my 2 cents

also

Von: Killa | Datum: 10.06.2005 | #9
@vasquesbc:

Dem Protestantismus kann man, etwa in Gestalt des Pietismus durchaus eine gewisse Humorlosigkeit und Strenge und Privinzialität nachsagen...

in der FR stand es auch

Von: OZ | Datum: 10.06.2005 | #10
[Link]

Mac-Katholizismus…

Von: Dirk (MacGuardians) | Datum: 10.06.2005 | #11
Finde ich lustig, diesen Vergleich. Und treffend. (Natürlich auch brutal verallgemeinernd…)

Protestanten neigen dazu, ein wenig humorlos und knöchern zu sein… Das sagen manche Protestanten selbst…

Aber wir wollen hier keinen Glaubenskrieg vom Zaun brechen, der uns alle nicht weiterbringt.

Die MG-Redaktion setzt sich auch aus Katholen und Evangelen zusammen… und es geht irgendwie… ;-))

was soll das heissen?

Von: aeschli | Datum: 10.06.2005 | #12
«Es soll sich dabei aber um Prozessoren handeln, die sich nur zusammen mit dem Apple-Betriebssystem nutzen lassen.»

Seid Ihr alle blind?

Von: Roland Mueller | Datum: 10.06.2005 | #13
Ich hab's ja immer gewusst: Apple ist weiblich! Die NZZ spricht in Bezug auf Apple von "ihrer Zukunft"...

Finde nur ich den Artikel völlig daneben?

Von: b.chic | Datum: 10.06.2005 | #14
Gut, da steht viel richtiges drin, aber der (Denk-)Fehler des Autors wiegt da doch schwerer.

Er schreibt vom Gegeneinander der Systeme und nennt dabei die Benutzeroberfläche. Dann schreibt er von Annäherung und nennt den Befehlsprompt. Das alles ist das Betriebssystem und hat mit dem, was sich ändert, eben gerade überhaupt nichts zu tun. Der Typ hat einfach nicht verstanden was sich bei Apple ändert. Auch die genannten Hardwarestandards sind prozessorunabhängig.

@vasquesbc
Evangelist hat nichts mit evangelisch zu tun, bzw. nicht mehr als mit katholisch.

@ Roland

Von: faustocoppino | Datum: 10.06.2005 | #15
Ne, ich bin nicht blind, wäre mir auch nie aufgefallen. Was würdest zu "die (Firma) Apple" sagen??

Noch ein Fehler, ein echter...

Von: A. Macadam | Datum: 10.06.2005 | #16
"Apple hat auch eine Reihe von in der PC- Welt etablierten Hardwarestandards übernommen, unterstützt nun beispielsweise AGP, SATA, USB..."
Soso, Apple hat also USB übernommen, haha, na klar, genau wie die Floppy-Disks auch und die Maus und die graphische Benutzeroberfläche...
Erinnert mich an Spiegel Online.

NZZ? USB? Wer hats erfunden? ...

Von: mojito2000 | Datum: 10.06.2005 | #17
... weder Apple noch der Rest der üblichen Verdächtigen. Apple benutzte wohl USB erstmals in einer dermassen apple-typischen Radikalität.

Das Gefühl mit dem LCIII kann ich bestätigen, da hat wohl jemand seit Jahren nur die NZZ gelesen - manchmal hilft es in der Schweiz auch, die 20min zu lesen - da sind zumindest fast täglich meist korrekte Apple-News zu lesen... :-)

ibm - moto

Von: xy | Datum: 11.06.2005 | #18
die langjährige zusammenarbeit mit ibm beendet...ist ja nicht ganz war oder ? die 970er chips stammen ibm, nicht aber jene vorher im g4 (74xx) und g3 (750er), welche von motorola waren.

New York Times

Von: dermattin | Datum: 11.06.2005 | #19
Mactechnews: New York Times: Umstieg auf Intel hatte wirtschaftliche Gründe [Link]

der glaubensvergleich ist nichts weiter ...

Von: zorbas | Datum: 11.06.2005 | #20
...als eine anspielung auf umberto eco's berühmten satz:

Der Macintosh ist katholisch: das Wesen der Offenbarung wird in einfachen Formeln und prachtvollen Ikonen abgehandelt. Jeder hat das Recht auf Erlösung.

(gesehen bei mac-essentials)

kann steve jobs verstehen...

Von: BillieJean | Datum: 11.06.2005 | #21
immerhin wartet apple schon ewig auf einen 3 GHz G5 . Microsoft kriegt für die neue XBOX ein 3,2 GHz CPU mit drei Kernen von IBM exclusiv auf einem Samtkissen serviert.

mein brief an den autor

Von: dave | Datum: 11.06.2005 | #22
hey thyl haste jetzt dein artikelguthaben für die nächste woche ausgeschöpft?
besser isses glaub ich, denn ich brauch nich zehn artikel die sich nur im nanometer bereich unterscheiden.
nix gegen die sonstigen artikel der mgs, aber lasst doch bitte mal die herdplatte (wer's technologischer will: das cerankochfeld) abkühlen bevor ihr die fast überkochende milch wieder draufstellt.
diese mutmaßungen/spekulatiönchen und kaffeesatzlesereien sind 6 tage danach und bei noch immer unveränderter faktenunlage sehr ermüdend.

schreibt mir ne mail wenn's wieder grundierte fakten und artikel zu selbigen gibt. den link findet ihr ja im header...

Intel nimmt intelligenterweise Pentium M

Von: iEye | Datum: 11.06.2005 | #23
"Aus Apple nahestehenden Kreisen verlautete nun, dass die ersten Intel-basierten PCs jedoch auf den Pentium M setzen werden. Angesichts der Äußerungen von Apple-Chef Steve Jobs, dass der Schritt weg von IBM und hin zu Intel wesentlich auf Intels Fähigkeit beruhe, Prozessoren mit einem hohen Performance-pro-Watt-Verhältnis liefern zu können, erstaunt dies nicht, da man hinter dieser Beschreibung ganz sicher nicht einen Pentium 4 mit (Dual-)Prescott-Core vermuten würde. ;-)"

Apple als Speerspitze der neuen Intel-Prozessoren. Nich schlecht. Im Pentium M steckt verdammt viel Potenzial

Ach Johngo:

Von: Karl Schimanek | Datum: 11.06.2005 | #24
Und der nächste PPC Mac wäre nicht schneller, billiger oder beides geworden? :-p

Der Umstieg auf wix86 bringt keine preislichen Vorteile.

xy:

Von: Karl Schimanek | Datum: 11.06.2005 | #25
Der G3 war zu Anfang von Moto und IBM.
Später dann nur noch von IBM produziert. Schau mal auf ibm.com ;)

Zu Anfang der PPC Ära:

IBM hat seit dem ersten PPC die "high-end" Chips für Apple geliefert und Moto war für die Consomer-Produkte zuständig.

Dies änderte sich erst 1999, als Apple unbedingt auf AltiVec bestand und IBM sich ihr reines PPC-Design nicht "versauen" wollte.

Sprich: Wären sie bei IBM geblieben, dann würden wir jetzt nicht über x86 reden!

Ach, Karl ...

Von: johngo | Datum: 11.06.2005 | #26
... der G5 wäre nicht mehr schneller
geworden! Immerhin ist das die
offizielle Ausage der Menschen, die
uns den G5 bis jetzt verkauften!

Und Intel hat gerade einen DualCore
in die Produktion geschickt, der
nur 18 Dollar teurer ist, als die
entsprechende Single-Core-Version.
Zu diesen Preisen konnte IBM den G5
nicht liefern! Sonst wäre er ja da! ;)

Gruss

mir is so als ob sich was einschneident ändert

Von: joe | Datum: 12.06.2005 | #27
und nicht nur allumfassend gesehen sondern auch im kleinen (macguardians.de)

macguardians an sich wird mehr und mehr an bedeutung verlieren da c´t und konsorten die fakten über apple liefern werden und macguardians diese schön verpackt als news mittels copy und paste an den man bringen wollen

also in zweier hinsicht der anfang vom ende

Der Fehler, den ich meinte, war:

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 12.06.2005 | #28
"Nur wenige Wochen bevor Apple zu Intel konvertierte, hat Microsoft, ..., ... Intel eine Absage erteilt und sich für die Power-PC-Chips von IBM entschieden. "

Ist iirc schon etwas länger her.

Johngo:

Von: Karl Schimanek | Datum: 12.06.2005 | #29
Warten wir doch einfach ab :-)

Meinst Du mit "abwarten" ...

Von: johngo | Datum: 12.06.2005 | #30
... das nicht doch ein DualCore G5
kommt? Natürlich kann der noch
kommen! Und wenn das Teil da ist,
dann würde Apple es vielleicht sogar
noch in eines der letzten PPC-Macs
einbauen. Aber das ist nicht das
Problem. Apple würde nicht die Menge
bekommen, die sie brauchen und sie
bekämen es nicht für den Preis, den
Apple langfristig zahlen kann.

Das sind doch genau die Gründe für den
jetzigen Wechsel. Steve Jobs hat ja
nicht gesagt, das der PPC ein schlechter
Prozessor ist, sondern das er nicht
der notwendigen Entwicklungen im
Mac-Business entspricht!

Gruss

johngo

Apple's Umstieg auf Intelchips

Von: gast Flugel | Datum: 13.06.2005 | #31
Ein interessanter Artikel in Englisch hier:

[Link]

@pm: iMac = intel-Mac?

Von: Spalatin | Datum: 13.06.2005 | #32
Der Hinweis öffnet (uns allen?) die Augen: Vom i(ntel)Mac über i(ntel)Apps bis zum i(ntel)Pod - natürlich läuft der Umstieg schon seit Jahren. Wie der Sachse sagen würde: iVerbibsch...!

"am Monat"?

Von: Michel | Datum: 13.06.2005 | #33
ist das Schweizerdeutsch?

@Dave: Recht hast Du!

Von: Ole | Datum: 13.06.2005 | #34
Kann ich jetzt auch ’mal wieder einen anderen Artikel lesen und nicht mehr die ewige Kaffesatzleserei über Apple und Intel?!

Die Intel ist korrekt

Von: pm | Datum: 13.06.2005 | #35
Dies bezieht sich als Intel als Firma und nicht auf den Prozessor. Wer unbedingt glaubt der NZZ an der Rechtschreibung herumzuflicken begibt sich aus meiner Sicht auf etrem dünnes Eis.

Es gibt keine deutschsprachige Zeitung die dermassen umsichtig lektoriert wird, zu jedem Thema.

@ kai

Von: johngo | Datum: 13.06.2005 | #36
Ist doch einfach!

Mit "PPC ist der Prozessor" gemeint und
mit "G5 ist das Apple-Produkt" gemeint,
welches Apple für ihre zukünftige
Produktschiene haben wollte. Denn beim
Produkt ist Leistung auch immer
anhängig vom Preis und von der
Marktentwicklung. So wie es schon
Hersteller gab (z. B. Wortmann), die
4GHz-Pentiums verkauften.

Aber die sind alle umgestiegen. Die
Zukunft gehört Dual/Quads etc. .

Wem sage ich das?

Wobei ich sogar anmerkte (hier oder
im Nachbarthread), das Apple jetzt
sehr wohl für die letzte Ausgabe des
G5 die Kalkulation Kalkulation sein
lassen kann und für ein paar Monate
auch irgendwo die paar Dollar draufzu-
legen im Stande ist und uns einen
schnelleren Prozessor - aber eben
ohne Zukunft - beschwert. ;)

Gruss

"beschert" :D

Von: johngo | Datum: 13.06.2005 | #37
.