ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4066

iTunes, der E.T. unter den Musikspielern

Nach Hause telefonieren

Autor: flo - Datum: 11.01.2006


Wie SpOn in einem Artikel berichtet, (anzunehmenderweise von den ausführlichen Infos auf Boing Boing inspiriert, danke rajue) telefoniert iTunes 6.0.2 nach Hause, oder genauer: mit dem iTunes Music Store. Neu ist, dass er dabei nicht nur Daten vom iTMS abruft, sondern auch Daten zum iTMS überträgt. Blendet man das neue "iTMS-Fenster" (rechts unten) ein, wird im Hintergrund zumindest der Interpret des momentan abgespielten Songs, dem Eindruck eines kurzen Test nach zu urteilen auch der Albumname, zum iTMS übertragen, so dass im Zusatzfenster die eventuelle Verfügbarkeit des Albums sowie weiterer (verwandter) Alben im iTMS angezeigt werden kann. Die Funktion an sich ist so gesehen erst einmal sehr nett.

Streitbar ist jedoch, ob dies datenschutzrechtlich so ganz in Ordnung ist. Dass Daten zum iTMS übertragen werden dürfen stimmt der Nutzer zu keiner Zeit zu -- in der EULA ist nichts entsprechendes vermerkt. Auch erscheint innerhalb von iTunes zu keiner Zeit ein Hinweis auf diese Funktion und dass dafür Daten übertragen werden.

Auf der anderen Seite werden auch bislang schon im iTMS die gekauften Titel analysiert und darauf basierend Empfehlungen gegeben. Das im Beta-Stadium integrierte "Speziell für Sie" greift ebenfalls auf die bislang gekaufte Musik zurück. Die Übertragung zusätzlicher Daten, die nicht aus Käufen bei Apple resultieren, ist da sicher ein Schritt weiter, aber dasselbe Prinzip. Zudem lässt sich die Übertragung unterbinden, indem man das iTMS-Fenster ausblendet, wie auch im SpOn-Artikel erwähnt wird. Ganz so skandalös, wie es bei SpOn anklingt, ist die Geschichte daher sicher nicht. Immerhin sind Ursache und Ergebnis des "geheimen Datenversands" sofort ersichtlich. Dass aber ein Aufschrei erfolgen wird, das hätte sich Apple denken können.

Kommentare

Persönlichkeitsforschung und Privatsphäre

Von: uniMac | Datum: 16.01.2006 | #1
Dieser Artikel bei SPON verrät, warum das interessant für Apple sein könnte:

[Link]

Sage mir was Du für Musik hörst und ich sage Dir was Du für ein Mensch bist. Oder in Zukunft sagt eben Apple Dir, was Du für ein Mensch bist. Oder Apple sagt es Deinem Kreditkarteninstitut, oder, oder, oder...

Klar, das geht alles jetzt schon. Einfach nur die EC-Kartenzahlungen auswerten, wo kauft jemand ein, wann, wieviel. Man kann auch noch mehr rauskriegen über diverse andere Mechanismen. Anonymität jedenfalls war einmal!

Bezahlt M$ den SPON? mööf

Von: dermattin | Datum: 12.01.2006 | #2
Netter Artikel [Link]

Netter Kommentar [Link]

Apple: Setzen sechs!

Von: b.chic | Datum: 12.01.2006 | #3
Also ich sehe keine Gefahr, wenn Apple einen kleinen Einblick in meinen Musikkonsum erhält.
Aber ich hab mich überzeugen lassen, es ist schon richtig, dass man bei solchen Themen sensibel reagiert. Das sollte man bei Apple eigentlich auch wissen.
Desshalb gehört ein Dialog her, der bei der Installation frägt ob man diese Funktion möchte oder nicht. Ich hätte kein Problem das mit ja zu beantworten. Aber das sollte jeder selbst für sich entscheiden können.

@uniMac schön das wir uns wieder vertragen :-)

Naja.

Von: Phileas | Datum: 12.01.2006 | #4
Es ist einfach schlechter Stil.

@Flo: Guarding the Mac. Serving the Community.

Von: FuckinNick | Datum: 12.01.2006 | #5
Ja wo?

Kritik gegen E.T. (Ja, nein, aus der Überschrift lässt sich nur voll auf Spyware schließen, und du gehst ja auf all Fakten ein haha!)

Sauberes durchgehen der Fakten?

Das einzige was du für MG leistest ist nachplappern von anderen Seiten, vor allem Rumor-Seiten und Blogs - warum hat Heise eigentlich fast die selbe Überschrift wie du gewählt??

Falls du das nicht verstehst, wie zum Beispiel Kai, es geht nicht darum dich fertig zu machen oder persönlich anzugreifen, es geht um "Guarding the Mac", und darum diesem Leitsatz gerecht zu werden. Natürlich heißt das auch Apple angreifen wenn die Mist bauen - aber seit wann werden SPON-Artikel nicht mehr zerfetzt und warum schreibt ihr den selben Müll wie Heise?

Allein die Kommentare hier sollten dir klarmachen, dass du wiedermal gar nichts aufgeklärt hast sondern nur Streit in die Runde bringst, obwohl es auch deine Aufgabe wäre die Community von MG in Streitfragen zu einen und nicht zu entzweien!

Gut oder böse?

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 12.01.2006 | #6
IMHO übertreiben hier einige. Apple wiederum hätte es wissen können, dass solche Reaktionen aufkommen werden. Wie schon erwähnt wurde: Mit einem Hinweis nach der Installation, dass es diese Funktion gibt, und der Nachfrage, ob man sie aktivieren oder deaktivieren möchte, wäre die Sache wohl gegessen gewesen.

Ansonsten ist es tatsächlich nicht mehr, als die Automatisierung der auch bisher schon vorhandenen "Store-Links" (die man auch ein- oder ausschalten konnte). Es passiert in der Tat exakt dasselbe, man klickt auf einen Titel, die Titelinformationen werden übertragen und ein Store-Ergebnis präsentiert. Genau das wird nun (auf Wunsch! Nämlich nur, wenn das Fenster, welches auch noch "Mini-Store" heißt) automatisch generiert. Der Unterschied ist also, dass Methode 1 bisher ein aktiver Vorgang war, Methode 2 mit dem MiniStore ist nun (bis auf das Einblenden des Fensters) nicht mehr aktiv, sondern es passiert.

Dies als "Underground-Kommunikation" zu bezeichnen halte ich für leicht überzeichnet, denn wie ich versuchte im Artikel auszudrücken: Es wird eine Verbindung aufgebaut bei einer bestimmten Aktion, daraufhin passiert etwas. Es ist also ersichtlich, weshalb und wofür die Verbindung aufgebaut wurde. Manche Software öffnet man ja und als erstes springt einen LittleSnitch an und meldet eine Verbindung -- man sieht jedoch keinerlei Auswirkung. _Das_ ist eine fragwürdige Verbindung (wobei es sich in den meisten Fällen um Versionsabfragen handelt).

Auch wenn ich mir dafür wohl den Vorwurf gefallen lassen muss, Apple-blind ungleiche Maßstäbe anzulegen, aber ich halte Apples Vorgehen hierbei eher für "ungeschickt" denn "unlauter". Ein Hinweis hätte wohl genügt.

Ansonsten finde ich diese Funktion wunderbar. Ich nutzte auch bislang den Store-Link immer wieder mal, um zu einem Song vielleicht mehr von der Band oder halbwegs passende weitere Musik zu finden. Ich gehe freilich davon aus, dass hierbei _keine_ personenbezogenen Daten übertragen werden. Das ist vielleicht der Bonus, den Apple bei mir genießt. Wäre es anders, müsste man freilich protestieren.

@011000101010 (o.ä):
Ich glaube nicht, dass "Speziell für Sie" bereits Daten aus der Bibliothek abgefragt hat. Ich habe nicht explizit darauf geachtet, aber mir scheint, SFS hat anfangs nur abgefragt, was ich im Store gekauft hat. Klickt man freilich im Laufe der Funktion auf "Habe ich bereits" wertet SFS diese Eingabe aus -- was dann im Ergebnis so aussehen _könnte_, als ob SFS die Bibliotheksdaten ausliest...

@b.chic / paranoid

Von: uniMac | Datum: 12.01.2006 | #7
Alles klar bei Dir b.chic? Nette Argumentationslinie: "Hat hier wer was zu verbergen?" -> "Krimineller" -> "Staatsfeind" -> "Krieg gegen Terror" -> "Gut das iTMS die Funktion drinne hat"

Also manchmal glaube ich ienfach nicht was man hier liest. Fuc* b.chic wieso äusserst Du eigentlich Deine Meinung hier? Freie Meinungsäusserung gehört sicher auch zu den Rechten die DU als überflüssig einstufen würdest. O-Ton: "Wieso selbst was sagen, ist vom Staat nicht bereits alles gesagt?"

Ich bin erschrocken...

ich finde es interessant...

Von: kux | Datum: 12.01.2006 | #8
... wie einige diese "funktion" scheisse finden, es aber apple nicht wissen lassen. statdessen, wird hier geschrieben, geflucht, gedroht und argumentiert was das zeug hält.

HAAAALLOOOO wacht auf und schickt eure meinungen an apple! dann stellen sie es vielleicht ab oder bauen den "deaktivier" checkbutton ein.


ps.
little snitch installieren hilft auch.

no problem

Von: bernd | Datum: 12.01.2006 | #9
um empfehlungen zu geben, muss apple wissen, was der nutzer hört. ich sehe hier kein problem.

bernd

Tschuldigung uniMac

Von: b.chic | Datum: 12.01.2006 | #10
Deiner Reaktion nach, schein ich Dich arg verletzt zu haben. Das wollte ich nicht.

"Paranoid" ist schon heftig, vielleicht hätte ich mal ein Smily anfügen sollen.

Ich unterschreibe und streite gerne für Rechte wie „freie Meinungsäußerung" und "Privatsphäre“.
Ich sehe es aber wie flo. Möglicherweise ziehe ich für mich einfach nur eine andere Grenze, ab der ich meine Privatsphäre verletzt sehe. Oder aber ich unterschätze die damit verbundenen Gefahren. Eigentlich wollte ich nur darauf eine Antwort provozieren.

Zum Thema „Streitkultur“ sage Dir ich besser mal nichts. (Ohne Smily)

@kux

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 12.01.2006 | #11
Naja, Little Snitch hilft nur bedingt. Die Anfrage geht ja ganz normal auf Port 80 raus. Wenn man den blockt, geht der Store auch nicht mehr. Erlaubt man die einzelnen Zugriffe jeweils nur einzeln, klappt das zwar, aber man ist nur noch am Little-Snitch-klicken ;)

@flo

Von: kux | Datum: 12.01.2006 | #12
tja..... hilfreich nur für paranoide.. ;)

mir ist es egal ob apple weiss was für musik ich höre, da keins von diesen stücken jemals im itunes store zu finden sein wird. ;)

@b.chic: Tschuldigung angenommen.

Von: uniMac | Datum: 12.01.2006 | #13
Sorry, aber wo die elementaren Rechte betroffen sind, da ist die Kultur rundrum nur noch Nebensache. :-)

(mit smiley)

Ich finde Apple eine Super-innovative Firma, sie bauen coole Produkte, aber wenn iTunes zur "Kundenbeobachtung" eingesetzt wird (und dass die Daten nicht anderweitig verwendet werden, das muss erst noch bewiesen werden), finde ich das höchst alarmierend.

Ich fühl' mich da in meiner Privatsphääre tatsächlich verletzt. Weil es Apple nichts angeht, welche andere Musik ich höre, die Sie im Apple Store vielleicht gar nicht führen.

Mir fällt auch kein einziger ökonomischer Nutzen (z.B. passenderes Kundenangebot) ein, der diesen Verlust an Privatsphäre rechtfertigen könnte. Keiner.

Heimlich still und leise wird doch immer öfter an jeder kleinen Ecke die Privatsphäre attackiert, sei es nun bei Fußballtickets für die WM, die mit RFID-chips genau zu orten sind und die Bewegungen der Fußballfans genau festhalten, oder eben das ausspionieren, was denn der Kunde sonst so an Musik hört, oder Bewegungsprofile von Handys usw. Die US-Bürger sind da ja anderes gewöhnt (amazon hat ja z.B. auch mal Listen ins Netz gestellt, welche Unternehmen, welche Bücher bei Ihnen kaufen). Die Amerikaner sind aber nicht mein Maßstab. Verglichen mit der Einstellung der USA in Sachen "Privacy" gelten Europäer sowieso nur noch als "paranoid" hinsichtlich Ihres Bedarfs an Privatsphäre.

Ich seh jedoch bei unseren Grundrechten klare Grenzen, die nie überschritten werden dürfen, sonst können wir unsere gesamte Gesellschaft in Frage stellen bzw. gleich nach USA auswandern.

meine 2 cent.

Kapitaler Bock!

Von: Hrusty | Datum: 12.01.2006 | #14
Da hat Apple einen für mich kapitalen Bock geschossen, selbt wenn sie diese Funktion eingeschaltet hätten nahc dem Start und dann bei Einstellung -> Store könnt eman es unterbinden wäre alles in Butter. Aber so muss ich mir die weitere Apple Geschichte genauer anschauen, ehe ich da nochmal investiere. Mein mini ist übrigens verkauft ....
Wenn dann noch 10.4.4 die Daten des TCPA Chips nach Hause funkt (merkt das eigentlich jemand) dann Goodbye Apple! Dann werde ich mich wohl mit Linux beschäftigen müssen...

Die nächsten Wochen werden zeigen,

Von: raller | Datum: 12.01.2006 | #15
ob Apple zu den Guten gehören will oder nicht. Erstmal haben Sie wohl nur konsequent weitergemacht bei Technologien, die es schon länger in ITunes gibt, ohne das(s?) es einen Aufschrei in den Medien gegeben hat, auch hier nicht! Jetzt ist Apple einen Schritt weitergegangen und wird, egal ob zurecht oder unrecht, heftig kritisiert. Die jetzt folgende Reaktion zeigt doch erst, wie Apple mit den Kunden umgeht...
Raller

Nicht das selbe

Von: Michael | Datum: 12.01.2006 | #16
Es ist nicht dasselbe, wenn der Musicstore meine gekaufte Musik (oder Amazon meine gekauften Bücher) kennt oder wenn auf der anderen Seite hier Informationen aus der Library übertragen werden.

Denn: Wenn ich Kunde in irgendeinem Shop bin, ist es normal und logisch, dass dort alle meine bisherigen Käufe bekannt sind. Es ist aber nicht normal, dass der Shop "weiß", was ist sonst noch so besitze.

Außerdem wusste ich bisher immer, wann ich in einen Shop gehe und damit mein Verhalten u.U. beobachtet und gespeichert wird und wann ich in meiner Privatspäre bin.

iTunes überschreitet hier ganz klar Grenzen. Und weil dieser Schritt GRUNDSÄTZLICH ein Problem ist, ist es auch völlig nebensächlich, wie banal die übertragen Informationen eventuell sein mögen. Es geht eben ums Prinzip.

Ich find das unsauber ...

Von: aadr | Datum: 11.01.2006 | #17
... solche Undergound-Kommunikation von Apple sollte deutlicht genannt werden. Vielleicht stehts sogar irgendwo in der Lizentz vergraben, aber Methode errinnert an MS und andere.

Steve Jobs fällt

Von: André Schaefer | Datum: 12.01.2006 | #18
Lustig, da liest sich dieser Artikel fast prophetisch:
[Link]

"And finally, there is Apple's Jobs — tech's celebrity superstar. He seems due. Maybe he'll humiliate a bumbling underling on stage at Macworld, unleashing a torrent of stories saying Jobs is the Lord Voldemort of managers. Or someone will discover malicious spyware hidden deep inside iTunes."

Die Wahrheit, oder warum iTunes keine Spyware ist

Von: FuckinNick | Datum: 11.01.2006 | #19
Worum gehts?

Um
1. Datenschutz, den Schutz "personenbezogener Daten".
2. ungefragtes Übermitteln von Daten, Belegung von Bandbreite - passiert etwas ohne meinen Willen dazu?

zu 1.)
Sind Liedtitel, Interpreten wie Albennamen personenbezogene Daten?

Nein.
Nur wenn zusätzlich noch Übertragen wird >wer< sie hört.

Die angezeigten Daten erhält iTunes nach senden einer Anfrage, wie folgt:

"/WebObjects/MZSearch.woa/wa/ministoreMatch?an=Daft% 20Punk&gn=Electronic&kind=song&pn=Discovery"

Die Leute die hier eine Datenschutzerklärung fordern, sollten dies auch von MacGuardians fordern - die UserID dürfte wesentlich bedenklicher sein, auch die URL dieser Seite enthält Argumente, im Forum sind Suchabfragen möglich die Daten liefern, wer weiß ob Suchabfragen zu Benutzern ausgewertet werden, lol.

zu 2.)
Werden Daten einfach ungefragt übermittelt?

Nein, weil
iTunes 6.0.2 eine neue Funktion enthält, bei der zum abgespielten Song passende Informationen aus dem Store anzeigt:

Standardmäßig wird aber kein Song abgespielt, also wird eine Anfrage an den Store erst geschickt wenn man zunächst erstmal das Infofenster eingeblendet wird UND wenn der User dann ein Lied abspielt.

Kein Lied gespielt, nichts abgefragt.
Ein Lied gespielt, nichts abgefragt.
Ein Lied gespielt, das Storefenster geöffnet, Infos zum Lied aus dem Store abgefragt.

Das ist wie wenn die Infos einer CD von CDDB abgefragt werden, wo ist da das Problem?

Das ist keine Verhaltensweise von Spyware, sondern ein neues, anonymes, Internet-basiertes Feature der Software, welches von Haus aus aktiviert ist. (Wie angedeutet, steht es aber jedem Frei zu Vermuten dass Apple IPs speichert und, dazu wann diese welche Lieder abfragt. Sicher darf man auch paranoid auf diese Annahme reagieren, Frage ist nur warum man überhaupt iTunes nutzt wenn man wirklich annimmt, dass Apple IPs Personen-Namen und Haus-Adressen zuordnen könnte. *G*)

Wenn man auf aus Drücken kann

Von: Xee | Datum: 11.01.2006 | #20
Interessant wäre es zu wissen ob iTunes das auch macht wen man den Music Store generell abschaltet wen das so ist gibt es eigentlich nichts zu meckern. Da man sich zwischen an mit allen Funktionen oder aus entscheiden kann !

oh man.

Von: tante.may | Datum: 11.01.2006 | #21
hier wird immer gesagt. es geht sie nix dan was "ich" höhre.

woher wollt ihr wissen, das sie das übertragen?. es wird lediglich der bandname und titel(oder album) übertragen.
ob diese daten gespeichert werden oder nur temporer sind, und ob sie mit den user daten übertragen werden ist garnicht klar.
selbst wenn man sich beim store garnicht anmeldet, funktioniert das feature immer noch.

gruss daniel

genau

Von: tante.may | Datum: 11.01.2006 | #22
@FuckinNick

ganz meine meinung

gruss daniel

@Xee

Von: FuckinNick | Datum: 11.01.2006 | #23
Wenn der Store per Kindersicherung deaktiviert war, wird er nicht reaktiviert nach dem Update.

Ein Deaktivieren des Stores, schaltet auch dieses Fenster komplett aus.

@Xee: Nachtrag

Von: FuckinNick | Datum: 11.01.2006 | #24
Wenn man das Fenster durch die Kindersicherung-MusicStore deaktiviert, und danach den Store wieder aktiviert, so ist das Fenster ausgeblendet.

Sprich wer nach dem Update auf 6.0.2 den Store reaktiviert sieht es erstmal gar nicht, nur nen neuen Button unten.

Zu FuckinNick

Von: Trapper | Datum: 11.01.2006 | #25
Zu dem was FuckinNick schon geschrieben hat kommt noch, dass iTunes auch nur dann die Songinfos übermittelt, wenn man auf einen Titel DOPPELKLICKT.

Wenn man einfach ne Playlist durchlaufen lässt, wird da nichts übermittelt. Es ist also nicht so, dass da jeder Titel übertragen wird.

Im Grunde genommen gibt es diese Funktion mit dem gleichen Ergebnis schon seit einigen Versionen. Nämlich seit Einführung dieser MusicStore-Verknüpfungspfeile hinter dem Titel, Interpreten usw. Wenn man da draufklickt,dann liefert das genau das gleiche Ergebnis. Es wird die betreffende Seite im Store aufgerufen. Nur eben "im großen Fenster". Dazu wird auch der Interpret usw. eines auf der Platte gespeicherten Songs übermittelt.

Was der MiniStore macht ist genau das gleiche. Nur auf einem anderen Weg und es liefert die Infos aus dem Store in nem kleinen Fenster direkt in der Bib.

was mich daran nachdenklich stimmt...

Von: may | Datum: 11.01.2006 | #26
hätte M$ diese funktion vor 5 jahren in ihren mediaplayer eingebaut wäre der aufschrei riesig. macht es apple heute regen sich "nur" noch ein paar alte apple-hasen auf, welche mit dem fortschritt wohl nicht schritt halten wollen...
die masse wirds großartig finden. oder halt einfach schlucken...

re: Die eigentliche Frechheit...

Von: wolfgang | Datum: 11.01.2006 | #27
>dezidiert und fehlerfrei anderen Teilnehmern mitzuteilen.

Komm wieder runter. Wir sind hier im net und nicht in der Lehrerkonferenz. Ich schreib im net wie ich will und andere tun das auch, wenn sie schnell inhalte rüberbringen wollen. Jemand nicht ernst zu nehmen, weil er ein "s" bei dass vergisst (schlecht tippt?) ist nur mehr lächerlich.

Ich zitiere dich: "jedoch setzt dies meines Erachtens auch voraus,....

Bin ziemlich sicher, dass nach "dies" ein Beistrich gehört: aber ich bin - obwohl Autor - kein Duden-Papst, deswegen ist es mir Wurscht. Du aber solltest lange darüber nachdenken, oder dies lesen:

Was ist wirklich wichtig im Leben?
Nasrudin der Mullah ist Fährmann an einem reissenden Fluß. Eines Tages rudert er einen recht selbstherrlichen Gelehrten ans andere Ufer. Die beiden unterhalten sich über alles mögliche, wobei dem pedantischen Gelehrten auffällt, daß Nasrudin Grammatikfehler macht. Er tadelt Ihn deswegen, weil doch die Grammatik alles über die gute Bildung eines Menschen aussagt.
Der Gelehrte wörtlich: Nasrudin; du hast dein halbes Leben vertan!
Kurze Zeit später nimmt die Strömung gefährlich zu.
Nasrudin zu seinem Passagier: Hast du je schwimmen gelernt!
Darauf antwortet der Gelehrte : Nein!
Da sagt Nasrudin seufzend aber nicht ohne Sarkasmus:
Dann hast du dein ganzes Leben vertan — die Fähre sinkt nähmlich!

wolfgang

Hä! Hehe!

Von: Jens | Datum: 11.01.2006 | #28
Ersoffen, aber mit Stil?
In Schönheit gestorben?
Ich denke wie mein Vor(?)schreiber, daß (ich steh' aufs Scharfe) man den Drang zur Korrektheit nicht in jeder Sekunde m´nachgeben muss, da sonst das Wesentliche leicht aus dem Fokus gerät.
Es kommt auf den Inhalt (content, für die net'ler) an.
Aber eine gewisse Form zu wahren ist eine Frage des Respekts der anderen gegenüber,
dem zivilisierte Umgang miteinander.
Wem er schwer fällt, sollte ihm um so mehr
Beachtung schenken ;-).

paranoid?

Von: b.chic | Datum: 11.01.2006 | #29
Oder müssen sich hier einige wegen ihres schlechten Musikgeschmacks wegen schämen?

Ich denke es ist eine Frage des guten Stils, den Anwender mit einem einfachen Dialog auf diese Funktion hinzuweisen. Das hat Apple versäumt.

Aber für manche scheint das doch eine grundsätzlichere Frage zu sein. Kann mich bitte mal jemand über die Gefahren aufklären, die mit dieser "bösen" Funktion verbunden sind.
Ich kann sie (in diesem Fall) nicht sehen.

Die Funktion ist ein reiner Werbeträger

Von: grate | Datum: 11.01.2006 | #30
zu was anderem ist sie überhaupt nicht nutze.

Wenn ich nen Song hören will, dann interessiert es mich überhaupt nicht was da noch ähnlichem an Material im iTMS rumliegt.
Das so eine Funktion überhaupt eingebaut wird ist ne Frechheit.
Das man das noch wegklicken bzw. in den Einstellungen deaktivieren muß ist nochmal ne Frechheit.
Ich wollte sowas nicht und will so was nicht.
Ich habs nie gebraucht.

Und ich hoffe das die Entwickler von Cog ihren Musikplayer weiterentwickeln.Das App wird meine zukünftige Alternative sein wenn es um das reine Hören geht.
Denn iTunes wird mir immer mehr zu storelastig.

Musik nicht mehr benutzbar?

Von: struffsky | Datum: 11.01.2006 | #31
Weil es mich auch sehr ärgert hätte ich gerne meinen account deaktiviert, dann kann ich aber meine Musik nicht mehr abspielen. Cool gemacht Apple. Soll ich jetzt CDs brennen und als mp3 wieder importieren? Ich denke darüber nach...

Die eigentliche Frechheit...

Von: Konrad Duden | Datum: 11.01.2006 | #32
ist, wie hier (und in anderen Foren) die Teilnehmer die deutsche Rechtschreibung aufs Übelste vergewaltigen. Schön, wenn jemand eine Meinung hat, jedoch setzt dies meines Erachtens auch voraus, dass er/sie in der Lage ist, sie dezidiert und fehlerfrei anderen Teilnehmern mitzuteilen. Dieser Einwurf hat zwar nichts mit dem iTunes-Thema zu tun, liegt mir aber schon seit geraumer Zeit auf dem Herzen. Wer z.B. den Unterschied zwischen dass und das nicht kennt, sollte auch nicht ernst genommen werden.

Why 1984 was not like 1984

Von: name | Datum: 11.01.2006 | #33
Klar. Die Technik war noch nicht so weit. :-)







...

@flo: nicht nur die gekaufte Musik

Von: 00101010 | Datum: 11.01.2006 | #34
"Auf der anderen Seite werden auch bislang schon im iTMS die gekauften Titel analysiert und darauf basierend Empfehlungen gegeben. Das im Beta-Stadium integrierte "Speziell für Sie" greift ebenfalls auf die bislang gekaufte Musik zurück. Die Übertragung zusätzlicher Daten, die nicht aus Käufen bei Apple resultieren, ist da sicher ein Schritt weiter, aber dasselbe Prinzip. "

Vor ein paar Wochen beim durchblättern der "Speziell für Sie"-Seiten, gab er das System dort auch schon ab und an Empfehlungen ab, die auf meiner iTunes-Library basierten. Das ist nun mal der Segen und der Fluch unserer digitalen Gesellschaft. Solange die Firmen es vor uns nicht engültig verheimlichen können, kam man sein (kauf-)Verhalten jedenfalls noch rechtzeitig anpassen. Und zum kuafen zwingen, können Sie uns zur Zeit ja noch nicht ;). Dann wäre es wirklich Zeit "REVOLUTION!" zu rufen und die Verkaufsfuzzis an die Wand zu stellen...

Und eine Frage bleibt (zumindest für mich) offen: Wie effizient ist diese Art des Profilings denn wirklich. Denn jedenfalls mich haben die Vorschläge bislang nicht zum mehrkaufen verleitet. Entweder, weil die Empfehlungen nicht so richtig passten, oder ich den Kram sowieso schon hatte...

Also ich habe keine Minute, nachdem ich herausgefunden hatte, was der "Ministore" denn nun wirklich war, den selbigen gleich wieder dicht gemacht...

Nichts desto trotz, zeigt sich bei Apple eine Tendenz, (wieder) eine ganz "normale" große Firma zu werden, auf die man ab und zu einfach nur Hals haben kann...

Also wenn da meine Musik...

Von: uniMac | Datum: 11.01.2006 | #35
...egal, ob welche die ich bei Apple gekauft habe oder welche die ich von meinen CD's reindigitalisiert habe in den Store gefunkt wird. Ist iTunes sogut wie raus bei mir und mein Konto bei Apple quasi schon aufgelöst.

Das wäre die Oberfrechheit schlechthin. Das geht die gar nix an, WAS ich höre, WANN und WIEVIEL davon. Es gehts sie schlichtweg überhaupt nichts an! Null!

Meine Meinung. Scheint als bräuchte meine Firewall ein kleines Update...

Ein kleiner Dialog hätte doch gereicht ...

Von: DF | Datum: 11.01.2006 | #36
Ein Dialog nach der Installation, dass es diese Funktion erklärt und nachfragt ob man es möchte und wie man es ein- und ausschaltet hätte völlig gereicht. Mir wäre wohler und allen genüge getan! SCHADE!

Ich als Kunde wüsste halt gerne was passiert!

nochmals...

Von: Maxipeg | Datum: 11.01.2006 | #37
[Link]

Deaktivieren

Von: Maxipeg | Datum: 11.01.2006 | #38
siehe auch die Seite von Macosxhints, [Link] "Disable iTunes 6.0.2's reporting of listening habits". Schliessen des "Ministores" scheint zu genügen, man muss nicht gleich den ganzen Store schliessen.

Das Update bräuchte schnell ein Update.

Von: JR | Datum: 11.01.2006 | #39
Das iTunes-Update verdient die Bezeichnung Update vermutlich eh nicht, trotz ebenfalls installiertem QuickTime-Update funktioniert das erzeugen eines eigenen Vorschaubildes bei Videos (also das festlegen der aktuellen Wiedergabeposition als Film-Icon) bei mir nicht mal bei der Hälfte aller Dateien. (Musikvideos, alle im QuickTime-Format.) Das wäre nicht so ärgerlich, da es mich eigentlich nur in den Fällen stört, in denen die automatisch erzeugte Vorschau keinerlei Rückschlüsse auf den Inhalt gibt, doch dort versagt auch die Cover-Option im Informationen-Dialog total. Einfach nur unausgereift. (Oder kennt jemand die notwendigen Kniffe?)

Richtig ist das aber nicht

Von: toeben | Datum: 11.01.2006 | #40
egal aus welcher Quelle oder wer zuerst. Diese Technik geht nur wieder einen weiteren Schritt in Richtung gläsener Konsument. Sollte sich dieses nicht einfach durch die "Einstellungen" abschalten lassen, ist das schon ein Grund nicht mehr einzukaufen.

wie bei Amazon

Von: Tobias | Datum: 11.01.2006 | #41
Auch bei Amazon werden meine Klicks analysiert und ich bekomme Kaufvorschläge. Dummerweise trifft nichts meinen Geschmack.

Ist wie mit der Oma. Wenn Omi sieht das der Kleine einmal Ravioli isst, kauft sie ihm gleich eine ganze Kiste. Schon ist man abgestempelt.

The Big Easy... ist verrottet

Von: Thomas | Datum: 11.01.2006 | #42
Seht es ein, Apple gehört nicht mehr zu den Guten.

(frei nach dem Film "The Big Easy" wo einem Polizisten genau das vorgehalten wird: Du gehörst nicht mehr zu den Guten osä)

Nebenbei: Ich finde es ziemlich starken Tobak, dass Apple meine Lieder abfragt und nach Hause telefoniert.

-Kindersicherrung ->Deaktivieren

Von: JOKKEL | Datum: 11.01.2006 | #43
Ich habe den Store schon lange deaktiviert. -> Einstellungen -> Kindersicherung -> Store deaktivieren.
Dann kommt dieses Fenster nicht.

Boinc Boinc

Von: rajue | Datum: 11.01.2006 | #44
Die Blogger von Boinc Boinc waren wohl die ersten, haben ihren Artikel aber schon mehrfach ge-updated und ergänzt:

[Link]

SpOn

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 11.01.2006 | #45
SpOn hat ja, wie dem Artikel zu entnehmen, die Infos ebenfalls wiederum aus irgendwelchen Blogs. SpOn war also nur die erste greifbare, verlinkbare Quelle.

Nicht-SpOn-Quellen nach zu urteilen ist ein Ausblenden des Fensters auch ein zuverlässiger Auschalter für diese Verbindungen zum iTMS Server.

Ich finde es überhaupt nicht in ordnung.

Von: booster | Datum: 11.01.2006 | #46
Die Funktion an sich ist ja OK, allerdings gehört dazu auf jeden Fall eine dicke Warnung an den Nutzer, und ein Hinweis darauf wie man das abstellen kann.

Scheinbar hilft es zwar das betreffende Fenster zu schließen, ein Hinweis ob das wirklich so ist findet sich allerdings nicht. Da gehört eindeutig eine Option in die Preferences "do not phone home" oder so in dieser Art.

In der Form ist es für mich schon beinahe ein Grund iTunes in die Tonne zu treten. Bei anderen Herstellern bin ich ja auch nicht weniger kritisch (und das gilt vermutlich für viele).

servus
booster

SPON

Von: dermattin | Datum: 11.01.2006 | #47
Spätestens ab "Wie SpOn in einem Artikel berichtet,..." sollte man Misstrauisch werden. Wurde da von einem Seriösen Blatt bestätigt?


"in der EULA ist nichts entsprechendes vermerkt."

Die EULA ist bei uns (vor Gericht) sowieso gegenstandslos.

Erster!!

Von: Vollted | Datum: 11.01.2006 | #48
..