ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4091

It' all about the computer?

Die Verschiebung der Apple-Umsatzanteile

Autor: flo - Datum: 20.01.2006

Jetzt ist es also passiert: Der iPod generiert nicht nur mehr Umsätze als das Geschäft mit den Macs, er generiert insgesamt über die Hälfte des Apple-Rekordumsatzes. Fast scheint es, als wäre dieser Umstand Jobs selbst ein bisschen unangenehm, zumindest könnte man seine Aussage während seiner Keynote, man sei auf der Macworld, also wolle man sich (nach seinem recht kurzen iPod/Musik-Exkurs) nur noch um Macs kümmern, so deuten. In der Tat fällt es schwer, neben dem Glanzlicht "iPod" die Erfolge der Mac-Abteilung (alleine, dass man es schon nur noch "Abteilung" nennt) und die ganze Anstrengung dahinter entsprechend würdigt. Leo, der Mann für die schönen Diagramme und Statistiken, hat diverse Einzelfaktoren übersichtlich zusammengetragen, die allemal den Blick wert sind.

So ist es trotz des enorm hohen Anteils des iPods am Gesamtergebnis keineswegs ersichtlich, dass dieses Segment zu Lasten des Mac-Geschäfts ginge. Mit 1,254 Millionen Macs verkauft Apple immerhin so viele Macs wie selten zuvor, einzig im Weihnachtsgeschäft '99 (Q1/00) hat man mehr Rechner abgesetzt. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um rund 20%, eine Wachstumsrate, mit der man im Vergleich zur restlichen Computerindustrie gut leben kann. Selbst im Vergleich zum direkten Vorquartal konnte man den Absatz noch minimal steigern -- eingedenk der wachsenden Kaufzurückhaltung durch das Warten auf die Intelvarianten, die Apple selbst eingestand, ein bemerkenswerter Umstand.

Die Kaufzurückhaltung schien dabei eher die portablen Geräte zu treffen, denn im Gegensatz zum direkten Vorquartal verkaufte Apple im Weihnachtsgeschäft wieder mehr Desktops als Notebooks -- im Jahresvergleich jedoch nahmen sowohl Notebook-Stückzahlen als auch der resultierende Umsatz stark zu. Die Desktops konnten zwar nach Stückzahlen zulegen, generierten dabei aber weniger Umsatz. Daraus könnte man einen großen Erfolg des Mac mini ableiten, der durch seinen Preis naturgemäß weniger Umsatz beisteuern kann. einen besonders großen Run auf richtig dicke PowerMacs hingegen, der die Mac mini Zahlen ausgleichen könnte, scheint es hingegen (bislang) nicht zu geben.

Nach der Ankündigung Apples, dass man vom MacBook Pro wahrscheinlich nicht genügend Stückzahlen liefern können wird im laufenden Quartal, dürften die Absatzzahlen für Portables schwach ausfallen -- zudem auch zunehmend iBook Käufer nun der Dinge harren die da kommen mögen. Nach der Ankündigung des beschleunigten Switches müssten hingegen die "Last-Minute-PPC"-Käufer jetzt (oder spätestens im Frühjahrsquartal) zuschlagen. Dazu kommt der Intel-iMac, mit dessen Bestellungsrate Apple sehr zufrieden ist. Damit könnten sich die gegenläufigen Trends aufheben und Apple gleichbleibend hohe Hardwareverkäufe bescheren.

Dass sie diese brauchen, zeigt ein Blick auf das Verhältnis von Umsatz zu Gewinn. Zwar sind die Erlöse aus iPod- und Musikabteilung zusammen rund doppelt so hoch wie die aus dem Verkauf von Macs -- aber wie sieht es mit dem resultierenden Gewinn aus? Den iTMS kann man in dieser Rechnung praktisch unter den Tisch fallen lassen. Dieser arbeite "über dem Breakeven", ein nennenswertes Plus würde man anders kommunizieren. Apple ließ nur heraus, dass die Bruttomarge bei iPods "über 20%" läge. Die Gesamtbruttomarge liegt bei 27,2%, so dass man bei der Formulierung "über 20%" eher davon ausgehen kann, dass die des iPod deutlich unterhalb dieser Gesamtmarge liegt. Im Jahresvergleich sank sie damit um 1,3 Prozentpunkte; vor einem Jahr verkaufte Apple auch noch knapp 10 Millionen, im direkten Vorquartal gut 7 Millionen iPods weniger. Nimmt man einmal das Verhältnis von Reingewinn zu Umsatz, so ergibt sich für das Q1/06 ein Wert von 9,8%, verglichen mit 11,7% noch ein Quartal zuvor. Im Vergleich mit dem Vorjahr jedoch ist die Ratio gestiegen (8,5%, zeigt sich auch in den Steigerungen von Umsatz und Gewinn: 65% mehr Umsatz, 91% mehr Gewinn).

Wenn man dennoch davon ausgehen kann, dass der iPod die Gewinnmarge deutlich drückt, und bei immer steigendem Umsatzanteil sein Gewicht bei der Gewinnmarge entsprechend steigt, folgert daraus zwingend, dass die Gewinnmarge bei Macintosh-Rechner ein sattes Stück über den 27,2% liegt. Relativ gesehen verdient Apple an den Macs also immer noch mit Abstand am besten. Dass Apple hier auf absehbare Zeit den Fokus verlieren könnte und sich "zu sehr" auf den iPod konzentrieren könnte, ist mehr als unwahrscheinlich.

Kommentare

PPC einfach gebraucht kaufen?

Von: ionas | Datum: 20.01.2006 | #1
Naja jetzt lasst die Intel-Macs erstmal kommen, mit all den Serienfehlern und Macken wie üblich, Freezes, Überhitzungen, Problemen mit Rosetta, Problemen mit nicht existierender nativen Software usw...

Und wenn es dann so weit ist, wird Apple die Marketingmaschine anschmeissen und die ganzen Applezealots die Geräte kaufen weil ein Apfel draufklebt (und nicht weil OS X darauf läuft) werden wie die Fliegen auf die Geräte losgehen. Was passiert? Ein- bis 1/2-jahres Geräte, gar mit Applecare oder ähnlichem werden zu finden sein auf diversen Tauschplattformen. Dann kann man also noch immer zuschlagen!

my 0.2 eurocent

Nehme mein Posting im letzten Thread zurück..

Von: www.haasentisch.at | Datum: 20.01.2006 | #2
Finde ich super, dass Ihr die Zahlen jeweils so aufbereitet, dass man sie auch als Normalconsumer schnell und präzise versteht.

Ich weiss das ist ist jetzt eher
Melange-Sud-lesen, aber wo denken die anderen Macerianer das der "aapl" Kurs seinen Höchstgrenze in diesem Jahr erreicht?

Sind $90/Aktie im Bereich des Möglichen?

Kursentwicklung

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 20.01.2006 | #3
Auf aapl würde ich derzeit nichts wetten. Ich halte alle Entwicklungen für möglich, auch wenn ich für mich die Entscheidung gefasst habe, vorläufig Aktien zu verkaufen ;)

Es wird viel davon abhängen, wie der Switch vonstatten geht. Sind genügend Rechner lieferbar? Sind die Rechner konkurrenzfähig? Sind genügend Applikationen verfügbar?

Dazu werden die Medienankündigungen kommen. Wie schlägt sich Apple gegen Microsofts Mediencenter? Wie entwickeln sich iPod und iTMS? Was macht die Konkurrenz?

Etc. pp. Die Aktie kann, denke ich, jederzeit noch explodieren, genauso wie sie stagnieren oder gar einbrechen kann (man stelle sich vor das MBP kommt verspätet und hat dann einen Serienfehler und/oder der PowerMac schafft es in diesem Jahr nicht mehr, trotz Ankündigung, umgestellt zu werden...).

Apple Kurs

Von: pm | Datum: 20.01.2006 | #4
Der Applekurs wird bis zum Sommer 100 USD übersteigen und Apple wird wieder einmal einen Split vornehmen.
Der einzige Grund für einen Apple Einbruch ist ein Krieg im Iran.

Es sind mit Sicherheit genügend Intel Rechner verfügbar. Dass der MacBookPro ein wenig langsamer aus den Startblöcken kommt ist normal, da gerade bei diesem Gerät extrem hohe
Qualitätsanforderungen gestellt werden. Sollte bis Mitte Februar aber das einigermassen positiv sein, wird das 14 und 17" Gerät nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Umsatz ist das eine Gewinn das andere

Von: Vegetarist | Datum: 20.01.2006 | #5
Die Margen bei den Computern sind doch deutlich höher als bei iPod und iTMS - deshalb ist und bleibt die Sparte weiter wichtig für Apple weil da auch was hängenbleibt bei 1Mio Rechnern. Ein abgeschwächter iPod-Hype und steigende Computerverkäufe könnten das schon bald umdrehen.
iTMS hat erstmals die Gewinnschwelle erreicht (Break-Even-Point) - habe ich richtig gehört? Da macht es also auch die Masse.

wer lesen kann...

Von: Vegetarist | Datum: 20.01.2006 | #6
hatte nur überflogen, die Gewinnaspekte habt ihr am Ende des Artikels hübsch beleuchtet - lag ich ja gar nicht so falsch mit meinen Überlegungen.

@pm

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 20.01.2006 | #7
Da bist du aber optimistisch. Man wird sehen.

Bezüglich weiterer MacBooks: Ob sich Apple da nicht gerade die Tür für ein 17er vor der Nase zugeschlagen hat? Bislang kostet das 17er (PB G4) 2499 Euro, der Platz ist aber jetzt vom großen MBP besetzt. Das 17er müsste dann ja für 2999 über die Theke gehen -- defacto also eine Preiserhöhung um 500 Euro. Ob das so schlau ist? Oder ob Apple da mit den PowerBooks ganz was anderes vorhat?

Ich bin da nicht alleine

Von: pm | Datum: 20.01.2006 | #8
Selbst die UBS und die ist viel konservativer als ich prognostiziert 100 USD. Die gehen alle von Marktanteilssteigerungen mit Intel Geräten von 2 - 3 % aus.

Deine Theorie flo macht einen grossen Fehler, ipod mag wenig Gewinn generieren, was möglich ist, aber sehr viele neue Apple Kunden vor allem auch für die Stores. Die Gewinnreduktion bei ipod ist vor allem auf die neuen Modelle Nano und den shuffle zurückzuführen. Normalerweise hätte sich Apple nie in diese (Preis) Niederungen begeben.

d.h ein Mix aus einem Einkauf von einem Shuttle + Powerbook oder Logic Software generiert am Ende für Apple deutlich höhere Gewinne.


Flo wenn das 17" kommt, wird das 15" klar billiger und geht rund 300 Euro zurück.

Theorie?

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 20.01.2006 | #9
Deine Theorie flo macht einen grossen Fehler

Welche Theorie? ;) Über den Halo-Effekt, den du ansprichst, habe ich mich ja gar nicht ausgelassen.

@pm

Von: kaos | Datum: 20.01.2006 | #10
hey, flo argumentiert doch gar nicht, der ipod sei unwichtig. flo argumentiert nur gegen die ängste, apple beabsichtige eine reine ipod company zu werden, was er für unwahrscheinlich hält. da kann ich seiner argumentation durchaus folgen. dass der ipod wichtig ist, wegen dem halo effekt, würde flo ja eigentlich nur zusätzlich bestätigen.

dass der intel switch (den ich ja gut finde) noch einige unerwartete (und eben vielleicht auch negative) nebeneffekte (auch auf den stock price) haben könnte, scheint mir auch naheliegend.

lg, kaos

Wo ist OSX?

Von: chris | Datum: 20.01.2006 | #11
Es hieß immer der Mac ist das OS, der Prozessor ist egal, aber wenn ich mir die Ergebnisse so angucke, sehe ich OSX da nicht wirklich. Das scheint jedenfalls keine großen Gewinne abzuwerfen, so das aus wirtschaftlicher Sicht und angesichts der Produktpalette von Apple man sich sicher fragen kann, ob sich die teure Entwickung noch lohnt?

Ich hatte da plötzlich so eine Vision ;->

WWDC 2007, Steve Jobs on stage:

2006 was an exciting year for Apple. We did the Switch and we did it in half the time thought in 2005 and it went fabulous. Now half a year later (June 2007) every Mac uses Intel processors today and we are doing great.

Speaking of Leopard, the next great version of OSX. While we were busy getting the new Macs ready we did some incredible things for OSX, so yes the rumors are true: OSX is moving to Windows.

As you all know in december 2006 MicroSoft shipped the long awaited final version of Windows Vista and it's running great, especially on Macintosh hardware. Apple is committed to delivering the best desktop experience in the world to any customer in the world.

We were not pleased with the progress we made in the BSD Layer of OSX. This technology from the 1970s is outdated and does not evolve as fast as we like it at Apple. Microsoft has made an impressing progress in the last year. So we put the top half of OSX on top of Windows.
And to be honest we had a secret version of OSX on Windows codenamed Yellowbox running for years; it's working great. Imagine the possibilities of running your Apps on any Windows Vista installation.

So let me show you our newest OSX Software the Macintosh Application Environment Asta la Vista!

...

@chris

Von: namepower | Datum: 20.01.2006 | #12
nicht schlecht ;-))) eine richtige Horror Vorstellung

hahaha chris

Von: kux | Datum: 20.01.2006 | #13
das hört sich genau nach steve an.... hahaha... es wird aber nicht ganz so kommen, vielleicht nur etwas in der richtung. ;)

fast user change from asta to la vista, with one click. look at here! BOOOM.. amazing. hahahaha

@flo

Von: pm | Datum: 20.01.2006 | #14
Mein Eindruck ist, dass du Umsatz zu stark gewichtest. Gerade Apple hat hier schon oft das Gegenteil bewiesen, dass es um Gewinne geht.

Zur Computerstrategie nur soviel. Seit Juni letzten Jahres wurde extrem intensiv an der Intel Transition gebaut. Ich habe heute ein pdf von Marcel Bresink zum Tiger Server gelesen, das mich vom Hocker gehauen hat. (Der Tiger Server kommt ziemlich schlecht weg)Offensichtlich haben wir unterschätzt wie rasch Apple wechseln will.
Da jetzt noch kein Intel OS X Server verfügbar ist, können auch die Workstations und Server für Firmenumgebungen im jetzigen Quartal noch keine besondere Rolle spielen.
Der Intel Server wird rasch kommen, da die Codebasis vorhanden und auch stabil ist. Es dürfte aber möglich sein, dass Apple Mail Server und einen neuen Kalender mit Ajax Technolgie in den Server einbauen will.

Im Gegensatz zu @chris glaube ich eher an das Gegenteil, das m$ eventuell nochmals versucht OS X zu lizenzieren.

Wenn jemand Erfahrungswerte mit Java auf Intel OS X Maschinen hat, wäre ich interessiert zu erfahren wie schnell das ist.

Dahingehend frage ich mich

Von: MichaelK | Datum: 20.01.2006 | #15
warum Apple den Quad doch äußerst zurückhaltend promoted hatte. Soll mir niemand sagen, daß hierbei nur ökonomische (bzw. rationale) Aspekte entscheidend waren.

@chris: Wo ist OSX?

Von: Einiraunza | Datum: 20.01.2006 | #16
Grenzgenialer Beitrag!!! Ja, so bringt der iStiff uns das bei <G>

Übrigens Aktienkurs - ich bin mir auch ziemlich sicher, dass wir vor dem Sommer, vielleicht in der Gerüchteküche um die WWDC ein Hoch zwischen 95 und 105 sehen werden. Wenn über 100 ist ein Split sehr wahrscheinlich - dann verkauf ich wieder die Hälfte und werde Privatier <G>

Notebooks:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 20.01.2006 | #17
Besonders interessant finde ich ja, dass die Notebooks im Vergleich zum Vorjahresquartal immer noch ein knappes Viertel zugelegt haben! Und das sogar, obwohl Apple ihr möglichstes getan hat, um diese für den Intel-Switch möglichst unattraktiv zu machen (siehe Powerbook!).

Tja, soviel zu "Apple braucht JETZT schnellere Notebook-Chips!" ;-) Ich hab's ja immer gesagt: Es GIBT keinen akuten Handlungsbedarf! Die Zeit bis zum Dualcore G5 oder PWRficient hätten sie locker noch durchhalten können, ganz besonders mit dem 7448 oder dem Mobile G5!

chris:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 20.01.2006 | #18
Oh Gott!.. Das hört sich so erschreckend real an, du machst mir Angst!....

Aber wie sollte das dann mit diversen völlig Windows-inkompatiblen Core-Technologien (CoreAudio, CoreImage, OpenGL etc) laufen? Cocoa+GUI-Toolkit auf Windows-Kernel laufen lassen ist eine Sache, die APIs darunter, die essentiell für die meisten Anwendungen sind ne ganz andere!

@ kai & chris

Von: Einiraunza | Datum: 20.01.2006 | #19
'Aber wie sollte das dann mit diversen völlig Windows-inkompatiblen Core-Technologien (CoreAudio, CoreImage, OpenGL etc) laufen?'

Nichts leichter als Das - wird einfach wieder so eine Rosette gedreht und ab die Post.

@chris

Von: namepower | Datum: 20.01.2006 | #20
das war eh nicht deine meinung zur zukünftigen entwicklung sondern eine satire oder ;-) ?

chris

Von: salco | Datum: 20.01.2006 | #21
Mir läuft's grad eiskalt den Rücken runter.

@chris: OS X on windows

Von: uniMac | Datum: 20.01.2006 | #22
Cooler Beitrag. :)
Full of RDT (Reality Distortion Field). Ich schätze, bevor OS X unter Windows läuft wird Apple eher an SONY verkauft. Für SONY wird es jedenfalls immer interessanter und der iPod wird seine "wahre" Heimat dort finden, wo der Walkman seine Geburtsstätte hat.

Bevor Steve irgendwas an M$ vertickt, würde der vermutlich eher den ganzen Laden mit eine grandiosen Selbstsprengung der Apple Zentrale aus Cupertino und GoogleEarth entfernen.

Da müsste echt die Hölle zufriern! Hey, es ist bloss ein Mikroprozessor...kein Grund zur Panik.

Solange wie Apple sich noch um Dinge Gedanken macht wie z.B. dass die Betriebsleuchte der Macs im Sleepmode sich an die Umgebungshelligkeit anpasst mache ich mir nicht die geringsten Sorgen. Auch der MagSafe-PowerAdapter ist genial! Just Innovation!

Innovation rulez!

@ uniMac

Von: Philipp | Datum: 21.01.2006 | #23
So schnell wird Apple nicht gekauft - ist heute gute 55 Mrd. EUR wert. Muß man sich erst mal leisten können ;-)

@Kai: Das nicht um intel/PPC geht eine kleine friedl Anmerkung

Von: FuckinNick | Datum: 21.01.2006 | #24
YelloBox für Windows soll ja QuartzExtreme unterstützen, ein al von Core auf winfx/dx sollte auch möglich sein.

Wie kommt Ihr eigentlich...

Von: Patrick | Datum: 22.01.2006 | #25
darauf, daß die Marge beim iPod kleiner als bei den Macs ist? Ich denke eher, daß es genau andersrum ist. Die normale Appleroduktpalette (ohne mac mini) hat bisher immer zuverlässig zwischen 27-29% Marge generiert. Der mac mini dürfte diese Quote deutlich unterschreiten, ich schätze so im 15%-Bereich (was für die Branche trotzdem exorbitant viel ist). Geht man weiterhin von einer sehr hohen Anzahl verkaufter mac minis aus, dann führt das automatisch zu dem Ergebnis, daß im Schnitt die Marge im "Computer"-Bereich bei Apple wohl eher bei 20-22% gelegen hat. Ergo muß die Marge beim iPod deutlich über 30% liegen, eher Richtung 40%...

@Patrick

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 22.01.2006 | #26
Lies halt. Apple hat gesagt, die Marge beim iPod liege "über 20%" (Zitat).Natürlich wären auch weit über 30% "über 20", aber würdest du das so ausdrücken? Würdest du "über 20" sagen, wenn sie bei 32% liegt, also weeeiiit über deiner Geamtmarge? Würdest du über 20 sagen, wenn sie genau bei 27% liegt?

Oder doch eher, wenn sie bei 21,3% liegt?

Freilich bleibt es ein Gedankenspiel.

@flo Patrick tendiert in die richtige Richtung

Von: pm | Datum: 22.01.2006 | #27
Es ist tatsächlich so, dass der CFO über 20% gesagt hat für die "ipod Gruppe".

Dazu gehört der ipod, ipod mini, ipod nano, ipod shuffle und natürlich alles Zubehör.

Wenn wir von einem Store Verkauf ausgehen ist ja immer auch ein Frachtkostenelement dabei egal ob es sich um einen Kopfhörer, Koss Sennheiser oder um den Radioadapter handelt.
Also gibt es bei diesen Artiklen dramatisch unterschiedlich Margen %. Es wird Lieferungen geben, die decken kaum die Kosten etc.

Aus meiner Sicht liegt es bei ca 23 % da ich überzeugt bin, dass Apple dies "konservativer" angibt als üblich.