ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4100

Ich kiek fern - und was kiekst du?

DVB-T am Mac. Echt preiswert.

Autor: kawi - Datum: 27.01.2006

Immer wieder und in letzter Zeit öfter, tauchen in unserem und anderen Foren Fragen zum Thema "Fernsehen am Mac" auf.
Die gängigen Lösungen sind hierbei sicher bekannt, gibt es doch diverse Anbieter wie Formac oder EyeTV von elgato, die mit Mac spezifischen Komponenten auf dem Markt sind. Die Entwicklung geht hierbei verstärkt in Richtung DVB-T. Nun hat nicht jeder das Glück in einer Stadt wie Berlin zu wohnen, wo an die 30 Fernseh und nochmal so viel Radiosender digital zu empfangen sind, aber der flächendeckende Trend hält an. Allerdings sind derlei TV Empfangsgerätschaften für den Mac schon eher in Preisregionen, in der man sich den Sinn einer Anschaffung schonmal genauer überlegt, während man in der PC Fraktion aus einer Unzahl an Karten auswählen und dabei preislich sowas auch schonmal vom Grabbeltisch einfach so mitnehmen kann. DVB-T am Mac ab 20 Euro? Klar gibts das. Für alle, die noch überlegen und sich nicht durch unzählige Foren wühlen wollen, hier mal anhand eines konkreten Beispiels der Weg zum "Wie?". Immer wieder und in letzter Zeit öfter, tauchen in unserem und anderen Foren Fragen zum Thema "Fernsehen am Mac" auf.
Die gängigen Lösungen sind hierbei sicher bekannt, gibt es doch diverse Anbieter wie Formac oder EyeTV von elgato, die mit Mac spezifischen Komponenten auf dem Markt sind. Die Entwicklung geht hierbei verstärkt in Richtung DVB-T. Nun hat nicht jeder das Glück in einer Stadt wie Berlin zu wohnen, wo an die 30 Fernseh und nochmal so viel Radiosender digital zu empfangen sind, aber der flächendeckende Trend hält an. Allerdings sind derlei TV Empfangsgerätschaften für den Mac schon eher in Preisregionen, in der man sich den Sinn einer Anschaffung schonmal genauer überlegt, während man in der PC Fraktion aus einer Unzahl an Karten auswählen und dabei preislich sowas auch schonmal vom Grabbeltisch einfach so mitnehmen kann. DVB-T am Mac ab 20 Euro? Klar gibts das. Für alle, die noch überlegen und sich nicht durch unzählige Foren wühlen wollen, hier mal anhand eines konkreten Beispiels der Weg zum "Wie?".


Die Möglichkeiten
Was gibt es also für Möglichkeiten TV Sendungen direkt am Rechner anzusehen und mitzuschneiden ?
Nun, da gibt es für Powerbooks PCMIA Karten zwischen 80 und 120 Euro. Mittlerweile ein paar DVB-T USB Sticks zwischen 80 und 130 Euro. Als nächstes stehen dann aber schon nur noch große, externe Möglichkeiten zur Verfügung. Da wäre Formacs USB 2.0 Kasten "Watch and Go" für 130 Euro und dann die, auch Softwaremäßig gut ausgefeilten, EyeTV Lösungen von elgato im Bereich von 120 bis 300 Euro.
Aber wieso nen externen Kasten, der einen weiteren FireWire oder USB Port belegt und zusätzlich Platz einnimmt, wenn man nen Desktop Rechner hat, der unter, oder auf dem Tisch steht? Gibts nix? Gibts doch!
Ebay ist voll von gebrauchten DVB-T PCI Lösungen wie z.B. DPandA, Hauppauge WinTV, Lorenzen, DVICO FusionHDTV, Twinhan und Ultraview Karten. Und wenn nicht Ebay, dann hat auch der PC Schrauberladen um die Ecke das ein oder andere Stück für um die 20-40 € im Regal zu liegen.
Achja: DVD Recorder sind trotz fallender Preise eigentlich nicht wirklich eine Alternative wie ich finde.


Die Karte
In diesem konkreten Falle hier tut eine standardmäßige WinTV-Nova-T Karte ihren Dienst in meinem Dual ZwoFünfer. Nix geflasht, nix gelötet und auch sonst keine Zauber angewandt. Und ja, diese und andere Karten sind eigentlich *nur* für Windows XP ausgewiesen.
Die beigelegte Software funktioniert natürlich auch nur unter Windows. Es liegt dem Lieferumfang nur Windows Software bei und die Hersteller der Karten bieten auch keine Hinweise, Support, Software oder Treiber für Mac OS X an. Und trotzdem funktionierts. Sowohl USB Lösungen als auch PCI Karten. Zu letzterer gehört die hier genannte.


Voraussetzung
Einen Mac mit PCI oder PCI kompatiblem Steckplatz. iMac, eMac und Mac mini scheiden also aus. iBooks, PowerBook und MacBook ebenso. Bleiben die Desktops. Hierbei interessant so ziemlich jedes Modell mit PCI Steckplatz, was im Prinzip die gesamte G4 Produktpalette und ein Großteil der G5 Reihe betrifft. Zumindest die mit PCI und PCI-X Steckplätzen, da PCI-X zu PCI kompatibel ist. Das nachsehen in Bezug auf preiswerte Lösungen haben im Moment nur die aktuellsten G5 Rechner, die bereits mit PCI Express ausgestattet sind, denn die Treiber auf die ich im weiteren Verlauf verweisen werde sind nicht für PCI Express ausgelegt. Möglicherweise wird das bald angepasst, aber das ist Spekulation - und zum anderen sind PCI Express DVB-T Karten nicht wirklich preiswerter als USB Lösungen die bereits unterstützt werden - und somit auch keine Alternative.
Da sich bei der WinTV Nova-T der MPEG2 Encoder Decoder direkt auf der Karte befindet, wird hier kaum der Prozessor belastet, was auch betagteren Modellen den Betrieb ermöglichen sollte.
Update: Natürlich handelt es sich nicht um einen Encoder, wie fälschlicherweise ursprünglich geschrieben, sondern, wie auch in den Kommentaren richtigerweise erwähnt, wird ja Digitales Fernsehen schon als MPEG2 gesendet und muss daher auch *nicht* erst encodet werden. Was diese Karte hier aber hat, ist richtigerweise ein Decoder Chip auf der Karte. Also damit der MPEG Stream auch dargestellt werden kann. Das wird ansonsten rein Softwareseitig erledigt (DVD Player.app z.B. bei VideoDVDs). Allerdings ist bei einem Software Decoder die Systemanforderung etwas höher. Ist ein Decoder Chip schon auf der Karte, geht das darstellen des MPEG2 Streams nicht zu Lasten der Systemperformance, was sich vor allem auf Computern älteren Baujahres bemerkbar macht.

Neben einem PCI oder PCI-X Macintosh brauchts dann also nur noch die hier vorgestellte Karte, oder eine der hier gelisteten Modelle:
=> Unterstützte Geräte
Auf dieser Website findet sich an erster Stelle auch der benötigte Treiber, damit die Karte auch vom OS X als DVB-T Karte erkannt wird. Als Systemvorraussetzung sind 10.x bis 10.4.x genannt. Hier läuft das Ganze problemlos unter 10.4.4
Außerdem brauchts dann noch ein Programm mit dem sich die Sender auch ansehen und aufnehmen lassen
iTele heisst das solchige, das auch bei mir im Einsatz ist und sich als Freeware hier findet:
=>iTele Software

Funktionen
Zur Verfügung steht einem damit folgendes
- Digital TV & Radio über Antenne in DVB-T Gebieten
- Anschauen von Fernsehsendungen am Mac
- Aufzeichnen von Sendungen am Mac in MPEG2
- Time-Shifting (zeitversetztes Fernsehen)
- Videorecorder Funktionalität

Einbau
Nix einfacher als das.
Rechner auf und die Karte einfach in einen freien PCI oder PCI-X Port gesteckt. Keine Angst wenn der PCI-X Steckplatz auf den ersten Blick gaaanz anders aussieht - die Karte wird vorn angesetzt und passt trotzdem. Sie ist eben nur kleiner als der tatsächlich zur Verfügung stehende Steckplatz.
Der Einbau Vorgang ist nicht schwerer als nen RAM Riegel einzusetzen oder ne Grafikkarte zu wechseln. Man klickt die Karte in den Steckplatz und fertig ist. Achja - das alles natürlich NICHT während des laufenden Betriebes ... aber muss ich das extra erwähnen?

Installation
Man startet den Rechner und es passiert erstmal noch nix. Wieso auch. Dann installiert man den Treiber, der sich als "MultiMedia Input Family and Drivers Package" bezeichnet und derzeit in Version 0.8.3 vorliegt.
=> Treiber
Keine Angst in diesem Falle vor 0.x Versionen. Der Treiber ist harmlos und verursacht im Grunde keinerlei Probleme. Man muss nach der Neuinstallation nichtmal den Rechner neustarten. Ein Blick in den System Profiler verrät, das die Karte jetzt am PCI Bus ordnungsgemäß erkannt, klassifiziert und bezeichnet wird.



Jetzt gilt es, eine einfache Antenne in die Karte zu stecken und man ist im Grunde DVB-T Ready. Fehlt nur noch das Programm zum fernsehen.
iTele installiert sich freundlich durch ein einfaches drag & drop irgendwohin auf der Festplatte und gibt es aktuell in der Version 0.6.2.


Die Software
iTele ist ein Freeware Tool. Das Entwicklungsstadium ist "früh". Man darf keine ausgefeilte grafische Benutzeroberfläche erwarten. Der/die Programmierer haben zuerst Wert drauf gelegt das es funktioniert. Auf optische Rafinessen muss man also verzichten, man bekommt kein Programm im Stile der iApps oder des ausgefeilten EyeTV, sondern ein rudimentäres Programm um Fern zu sehen und aufzunehmen. In meinem Fall erweist es sich trotz der frühen Version als äußerst stabil und zuverlässig. Einzig und allein bei schlechtem Empfang, bzw wenn das Sendesignal verloren geht, wird in der derzeitigen Version iTele recht wackelig. Hier muss eben ein jeder ein anständiges Plätzchen für seine Antenne suchen.

Der erste Programmstart:
Zuallererst braucht man natürlich die Sender. Dazu öffnet man nach dem ersten Start im Menü "Window" oder mit dem Tastenkürzel Apfel+1 das "Inputs" Fenster. Wählt in der Liste die Karte aus und drückt im danachfolgenden Fenster auf den "Scan" Button. Und schon startet der Sendersuchlauf. Das kann je nach Empfangsqualität ein wenig dauern. Nur Geduld. Einmal gefunden, tauchen die Sender ab sofort im "Channel" Fenster auf.

Der Alltagsbetrieb: Channelfenster:
Das ist dann auch jenes, mit dem man es am häufigsten zu tun hat und mit dem man sich auseinander setzen muß, um im Alltagsbetrieb iTele zu bedienen. Es ist die Schaltzentrale von iTele und ein erster Blick offenbart wirklich ein spartanisches Auftreten. Aber es läuft.
Ein Klick auf auf die Programmzeile öffnet ein entsprechendes Fenster mit dem aktuell laufenden Programm. DVB-T gruppiert immer mehrere Sender auf einen Kanal und so lassen sich simultan auch mehrere Programmfenster gleichzeitig öffnen. Allerdings immer nur die, die sich auf einem Kanal befinden.
Markiert man einen Sender öffnet sich mit APFEL+F das Ganze im Fullscreenmodus, wobei im Mehrmonitor Betrieb das Bild immer dort angezeigt wird, wo sich beim drücken der Tastenkombination der Mauszeiger befand.
Man kann so problemlos auf einem Monitor so z.B. das Fernsehprogramm laufen lassen und auf dem anderen in anderen Programmen weiter arbeiten. Natürlich lässt sich das Fenster audh stufenlos skalieren und so in einer Ecke des Bildschirms plazieren.
Zum Aufzeichnen einer Sendung muss das Fenster mit dem laufenden Programm nicht geöffnet sein. Im "Channel" Fenster erkennt man Sender auf denen eine Aufzeichnung läuft am roten Punkt vor dem Sendernamen.
Markiert man in der Event Timeline eine folgende Sendung, kann man die Aufnahme dieser programmieren, indem man einfach Apfel+R klickt, oder aus dem Menü "Channel" => "Record on" wählt. Bei einer bereits laufenden Sendung beginnt der Aufnahmevorgang sofort. Hat man eine spätere Sendung markiert, wird der Status im Fenster "Scheduled recordings" vermerkt. (Menü "Window" oder Apfel+3)
EPG Informationen werden als Mouseover angezeigt.




Der Alltagsbetrieb: Sendefenster
Im Sendefenster selber lässt sich eine "Schublade" ausfahren (einmal Klick aufs Fenster, oder APFEL+T oder Menü "Channel" => "Show Controls")
Hier verbirgt sich die Lautstärkeregelung für jedes einzelne Sendefenster. Standardmäßig ist immer beim zuerst geöffneten Fenster der Ton an.
Desweiteren verbirgt sich rechts unten der Aufnahmebutton. Ein Klick darauf und die Aufnahme beginnt (wer hätte das gedacht).
Links neben der Lautsärkeregelung befindet sich die Timeshift Funktion. Mit einem Klick darauf hält das Bild an. Im Hintergrund wird das Programm aufgezeichnet und mit einem weiteren Klick kann man sozusagen zeitversetzt von der Stelle an weiter sehen, wo man die Sendung unterbrochen hat.




Einstellungen:
Menü "iTele" => "Preferences" sollte man natürlich einen Blick rein werfen. Hier werden die Orte für die Aufzeichnungen festgelegt, das Verhalten des Sendesuchlaufes etc ...

Aufnahme:
Aufgezeichnet wird das Programm als MPEG2 Datei, die sich im Nachhinein ebenfalls mit iTele ansehen lässt, oder aber auch mit Mplayer OS X.
Da das "Recording MPEG2 Format" ein paar Eigenheiten hat, spielt es z.B. VLC bisweilen ohne Ton, das liegt aber im speziellen Aufzeichnungsformat begründet.
Die Aufnahmequalität ist ausgezeichnet, zumindest ist sie jeder VHS Aufzeichnung weit überlegen. Der auf der Karte verbaute MPEG Encoder neigt nicht zu Pixel und Artefakt Bildung. Stattdessen wird das Bild etwas stärker weichgezeichnet, was aber nur auffällt, wenn man das Signal z.B. mit dem Kabel Fernsehbild vergleicht.
Es können mehrere Aufnahmen gleichzeitig laufen, oder auch mehrere Sender gleichzeitig abgespielt werden. Jedoch immer nur Sender die auf einem Kanal liegen (diese werden bei Anwahl eines Programms leicht blau hinterlegt dargestellt). Die Karte hat nunmal nur einen Tuner und kann nicht auf komplett getrennten Kanälen gleichzeitig arbeiten.
Die Radiosender, die diese Karte ebenfalls empfangen kann, liegen z.B. aber alle auf einem einzigen Kanal.




Nützliche Tools:
=> MPEGitor
Erlaubt z.B. das ausschneiden von Werbung und exportiert die Teile die man tatsächlich behalten will zu DVD VOB Dateien.
=> MPEGStreamclip
Das Monstertool unter den Freeware MPEG Editoren. Export in m2v, mp2, ac3 oder DV Files, die sich auch in iMovie weiterverarbeiten lassen. Eigentlich erlaubt MPEG Streamclip den Export in so ziemlich jedes Format, da man auch in Quicktime exportieren kann. Einzige Vorraussetzung für MPEGStreamclip (bzw die Möglichkeit damit MPEG2 Dateien zu bearbeiten): die kostenpflichtige Quicktime MPEG2 Wiedergabekomponente. Das Programm selbst ist, wie alle hier vorgestellten Lösungen, Freeware.
=> Tele2DVD
Ein kleines Tool, dass iTele Aufnahmen aufbereitet und DVD Disk Images erstellt, die sich einfach brennen lassen, z.B. mit dem Festplattendienstprogramm, Toast, etc ...


Kompromisse
Schön, dass diese Karte mit Fernbedienung geliefert wird. Im Moment ist diese am Mac (noch) komplett nutzlos. Allerdings macht iTele von Version zu Version deutliche Fortschritte und die Unterstützung der Fernbedienung steht auf der ToDo Liste, wenn man diversen Forenbeiträgen des Anbieters Glauben schenken darf. Für diverse andere Karten und Fernbedienungen aus der Kompatiblitätsliste gibt es sogar schon Apple Scripte, die die Benutzung erlauben.
Ansonsten muss man eben den Kompromiss eingehen und in Kauf nehmen, dass es für diese Karten eben keinen offiziellen Hersteller Support und keine eigene Software gibt.
Allerdings gibt es für iTele ein Salling Clicker Script, welches es ermöglicht zusammen mit Salling Clicker und einem geeigneten Handy selbiges als Fernbedienung per Bluetooth zu benutzen.
=> iTele Clicker Script
Das Script bietet zwar nicht mehr als das hin und herschalten zwischen verschiedenen Kanälen im Fullscreen Modus, aber das ist schonmal etwas :-)


Sender
Im Raum Berlin empfängt man derzeit 29 Fernseh- und 33 Radiosender per DVB-T.
Fernsehsender sind dabei:
BBCWorld, MDR, RTL, ARD, ZDF, SAT1, N-TV, Eurosport, FAB, NDR, RTL2, RBB, 3Sat/ZDFInfo, Pro7, VivaPlus, EuroNews, WDR, Arte, SuperRTL, 1extra, KIKA/ZDFdoku, Kabel1, DSF, SWF, VOX, Phoenix, N24, 9Live
=> Komplette Liste
=> DVB-T Infos Bundesweit


Antenne & Empfang
Die Empfangsstärke kann aber trotzdem variieren, selbst innerhalb Berlins. Mit einer kleinen Stabantenne hab ich bei mir am Schreibtisch nur 5 Sender empfangen. 10 cm daneben 5 andere Sender, die Antenne ein wenig schräg wieder 5 andere. Wenn man also von hohen Häusern umgeben ist, oder so wie ich Parterre wohnt und die Fensterseite einfach mal stadtauswärts geht, braucht man unter Umständen eine etwas größere, wenn nicht gar aktive Antenne, also mit Stromversorgung und Vertstärker. Ich hab hier eine einfache handelsübliche und billige Technisat Zimmerantenne dran (19 € im Mediamarkt, hat aber vielleicht jeder irgendwo zu Hause rumzuliegen) die bis 36dB verstärkt und damit den vollen Empfang aller verfügbaren Sender, trotz schlechter Empfangslage meiner Wohnung, gewährleistet.


Fazit
In Anbetracht der Tatsache das es diese Karte zum Teil schon für nen Ramschpreis ab 20 € gibt und alle Tools für den Betrieb als Freeware erhältlich sind, würd ichs jedem empfehlen der Bedarf für gelegentlichen DVB-T an seinem Rechner hat. Es lässt sich hier und da mal was mitschneiden und man kann eben preiswert fernsehen. Für Leute, die ihren Mac intensiver zum Fernsehen verwenden, oder damit sogar ihr TV Gerät ersetzen wollen, ist diese Lösung sicher etwas zu rudimentär. iTele ist kein Augenschmaus und wirkt auf den ersten Blick etwas chaotisch, aber es läuft und tut genau das was es soll. Bei der bisherigen Entwicklung sind auch GUI Verbesserungen wohl nur eine Frage der Zeit (hope so). Ich hab jedenfalls schon die ein oder andere Sendung mitgeschnitten. Eine Alternative zu den anderen, wesentlich kostspieligeren Lösungen, ist diese Kombination hier allemal, vor allem wenn man eben nicht wirklich eine Anschaffung mit dem Hüter des Haushaltsbudgets ausfechten will, sondern einfach mal "nur so" sehen will, zu was sich der Mac noch so alles nutzen lässt. Dies jedenfalls ist hier relativ einfach und funktionell gegeben.


Kommentare

Genau dafür liebe ich euch

Von: Saint | Datum: 27.01.2006 | #1
Genau wegen solche artikel liebe ich euch :-)
Ich wünsche mir mehr davon. Weiter so.

Weiter so!

Von: radneuerfinder | Datum: 27.01.2006 | #2
Einen derartig fundierten und hoch nützlichen Artikel bekommt man im Zeitschriftenladen nicht!. Weiter so.

Dritter!!!

Von: mcusr | Datum: 27.01.2006 | #3
Cool.
Ich habe mich schon manchmal gefragt, als ich bei Saturn vor den billigen WinTVs stand, ob es irgendwo im Internet dafür Mac-Treiber gäbe.
Vielen Dank
Endlich Fernsehen!

Die USB Lösungen am iBook?

Von: ichbindas | Datum: 27.01.2006 | #4
Das die PCI Karten nicht ans iBook gehen, ist klar, aber die USB Dinger?

Tipp an USB abhängige

Von: iAlex | Datum: 27.01.2006 | #5
Ich weiss nicht ob einer unter uns war der die Ct 1/06 glesen hat. Aber es gibt noch einen DVB-T Stick von Hama welcher Baugleich mit dem von Migilia ist und somit mit unseren geliebten Macs funzt. Und somit dann auch billiger ist.

Gähn!

Von: istefan | Datum: 27.01.2006 | #6
iTele kennt doch wohl jeder, der sich für Fernsehen am Mac interessiert. Man nutzt das Proggie 1-2 Monate und kauft sich dann eine Lösung von Elgato!

EyeTV

Von: Torben | Datum: 27.01.2006 | #7
Als billige Lösung ist das zu empfehlen. Ich habe auch erst iTele genutzt, aber EyeTV ist bislang durch nichts gleichwertiges zu ersetzen. Der Support stimmt auch! Über den Preis für EyeTV lässt sich natürlich streiten, aber ich denke er ist gerechtfertigt für die gute Software. Übrigens geht da meine Fernbedienung seit Anfang an!

Hmm, Nova-Karte und MPEG-Encoder ?

Von: Henryk Richter | Datum: 27.01.2006 | #8
Danke erst einmal für einen gelungenen Artikel, frei von unterschwelligen Flamebaits.

Ich habe noch eine grundsätzliche Anmerkung zur Beschreibung des Recordings. DVB-T ist ein Standard, bei dem die ausgesandten Daten als MPEG-Transportstrom vorliegen. Es ist demnach beim Empfang bereits ein nach MPEG-2 codierter Datenstrom verfügbar.

Die Aufzeichnung erfolgt direkt, indem der Transportstrom auf die Festplatte kopiert wird. Es ist kein Transcoding notwendig.

Artefakte im Bild, Weichzeichnungen und jaulender Sound sind Effekte, mit denen jeder Nutzer von DVB-T leben muss. Grund: Die Signale werden bereits so ausgestrahlt.

Eine weitere Eigenschaft von DVB ist das Multiplexing mehrerer Kanäle in ein Bouqet. Daher kann man mit einem Receiver 4-5 (im Extremfall gehen auch mehr) Sendungen gleichzeitig verfolgen.

Klasse!

Von: getno | Datum: 27.01.2006 | #9
Na das freut doch am frühen *gähn* morgen ... ;-)
Klasse Artikel, habs gleich mal einem Freund weitergeleitet, der sich aktuell die Anschaffung eines DVD-Rekorders überlegt.
Hab selbst zwar ein PB (muss dann also jetzt mal wegen der PCMCIA-Karten recherchieren) aber nebenan am Schreibtisch soll der Mini vielleicht demnächst einem kleinen gebrauchten G5 weichen - also ist wieder alles offen! ;-))
Danke für den tollen Artikel!!!

klasse artikel

Von: core icke | Datum: 27.01.2006 | #10
musste ich mal loswerden. ich hab schonmal mit dem gedanken gespielt, mich aber noch nie damit beschaeftigt. das brauche ich jetzt nicht mehr ;-)

Danke!

Von: Christian | Datum: 27.01.2006 | #11
Danke für den klasse Artikel! Jetzt noch ein Review von USB-Lösungen für mein PowerBook, das wär's :-)

Antenne selber machen

Von: struffsky | Datum: 27.01.2006 | #12
Ich weiß nicht mer wo, aber es kursiert eine Anleitung zum Bau einer perfekten DVB-T Antenne für ein paar Cent.
Sollte mal googlen wen es interessiert...

An alle, die nach USB schreien...

Von: Sascha | Datum: 27.01.2006 | #13
...seht euch doch auf den defyne-Seiten um! Da steht doch schwarz auf weiß, welche Hardware unterstützt wird...

Hier lief z.B. die erwähnte Hauppauge WinTV Nova-T USB (altes Gerät mit USB1.1 Schnittstelle) ohne Probleme an Cube und iMacG5. Allerdings ist die iTele Software wahrlich nicht mit der EyeTV Software vergleichbar - schon der Sendersuchlauf ringt ungeduldigen Zeitgenossen einiges an Nerven ab - die Nachbearbeitung und Konservierung der Aufnahmen ist für click-and-forget-user auch nicht das wahre...

Was in dem Artikel die Erwähnung eines MPEG-Encoders auf der Nova-T betrifft - meinst Du vielleicht einen MPEG-Decoder, den es auf sogenannten full-featured Karten gibt? Die "billigen" DVB-Karten sparen sich diesen Decoder nämlich meistens, da in den Rechnern unserer Tage durchaus genug Power steckt, um diese Arbeit per Software zu erledigen...

Powerbooks, iBooks?

Von: martin | Datum: 27.01.2006 | #14
Super Artikel! Ich denke ich bin nicht der einzige, der nicht der Hardcore TV User ist, sondern eher selten einmal etwas aufnehmen würde - dafür wäre so eine "schmale Lösung" ideal! Um noch mal auf das auch schon oben angesprochene zu kommen:
Hat jemand schon Erfahrungen mit PC Wühltisch PCMCIA oder USB Karten für Powerbook/ibook??

Dieser MacTechNews Thread passt auch dazu...

Von: zanda | Datum: 27.01.2006 | #15
[Link]

itele ist schrott!

Von: hellmachine | Datum: 27.01.2006 | #16
hi,
ich habe die beschriebene kombi seit knapp einem jahr im gebrauch. ich kann nur abraten.
1. itele hat einen monsterbug, bei dem auf quicksilver geräten der gesamte systemton weg ist, solange itele läuft. immerhin ist der ton in den aufnahmen drin
2.bei itele passiert seit monaten kaum noch etwas
3. die aufgenommenen filme sind in einem so obskuren mpg format, das man sie ausschließlich mit mplayer gucken kann, und der crasht dauernd. mein workaround war, den film mit projectx in ein anderes format zu bringen. alles prozesse, die nach ein paar wochen dazu führen, das man nix mehr aufnimmt.
4. aktuell gibt es viel interessantere lösungen. ich habe mir nun für 50 € den yakumo dvb-t usb2 stick zugelegt. dazu habe ich mir für 49$ (promotionangebot bei elgato, zugreifen!) eyetv 2.0 gekauft, die in dieser version perfekt ist. die neue version sieht erstklassisch maclike aus und kann endlich das umsonst epg von dvb-t.
wer eine funktionierende fernbedienung braucht (die yakumo beigefügte wird von eyetv nicht unterstützt) sollte sich die baugleiche aber teurere miglia lösung anschauen. leider ist gravis der exklusive vertireb in de, und damit einhergehend der apothekerpreis von 149 €...

Selbstbau-Antenne

Von: Klaus Tollmann | Datum: 27.01.2006 | #17
Hier der Link zu der Selbstbau-Antenne:

[Link]

Ich betreibe sie zusammen mit einer Miglia TV-Mini und EyeTV 2.0, grosse Klasse, alles funktioniert prächtig, Ansehen, programmieren, aufnehmen, schneiden, exportieren usw., wie es sein soll!

Allein das Schauen von z.B. Fussballspielen ist nicht so angenehm, da wirkt das Bild (TFT 1280x1024) grisselig und schlierig, man kann es nicht lange ansehen. Auf dem Fernseher mit einer Technisat DigiPal 2 ist das Bild aber gestochen scharf, zumindest so scharf wie das die nicht sehr üppige Bandbreite bei DVB-T zulässt. Sind die Signale, die die Miglia an den Rechner liefert schlechter als die des Hardware-Decoders von Technisat?

TV-Mini am Start

Von: der.gallo | Datum: 27.01.2006 | #18
Der Artikel ist klasse, nur kam er für mich etwas zu spät. Ich habe mir das TV-Mini Teil angeschafft und bin von der Qualität und dem Handling ziemlich angetan. Selbst die beigelegte Antenne liefert mir (nach dem ich den richtigen Standort für die Antenne gefunden hatte) ein klasse Ergebnis. Der Zukauf einer angeblich besseren Antenne von TechniSat konnte nicht überzeugen.

EyeTV macht schon fast Spaß. Schnell sind Filme von der lässtigen Werbung befreit und der Film in recht kleinem Format gesichert.

Isch hätte da mal eine Frage!

Von: tonidigital | Datum: 27.01.2006 | #19
Gibt es auch PCI Karten die an normalles Kabelfernesehen angeschlossen werden? Ich meine jetzt auch so Windowsdinger.

Naja, für lau ok - mehr aber auch nicht.

Von: Borbarad | Datum: 27.01.2006 | #20
Elgato ist einfach spitze. Da gibts nix vergleichbares - weder für Win, Linux noch Mac!

Hier mein Bericht dazu:

[Link]

B

DVB-T Antennen-Bastelanleitung

Von: exi | Datum: 27.01.2006 | #21
Komisch, ich habe 'ne andere Anleitung gefunden, bei der die Isolierung nur um 12,5 cm entfernt werden muss.
[Link]
Wat ist nun richtig, oder geht beides?

Antennen-Bastelei

Von: Klaus Tollmann | Datum: 27.01.2006 | #22
Tja,

ich würd sagen: ausprobieren. Hängt wahrscheinlich sehr vom Standort ab.

Ein Wort gefällt mir an der von Dir angegebenen Anleitung ungemein: "Viertelwellensperrtopf".
Klasse!

Der Artikel war zu gut

Von: exi | Datum: 27.01.2006 | #23
Das ersteigern einer entsprechenden TV-Karte bei eBay zu angegebenem Preis kann man nach so einem spitzen Artikel getrost vergessen. Über diese Anleitung muss erst wieder Gras wachsen. ; )

@ Henryk Richter

Von: kw (MacGuardians) | Datum: 27.01.2006 | #24
Danke für den Hinweis mit dem DVB MPEG Sendestandard. Diesbezüglich hielt sich mein knowhow bisher in Grenzen. Aber ein Signal "empfangen" und wiedergeben und es auf HD schreiben differenziert doch etwas oder? Auf jedenfall übernimmt die Rechenaufgabe in diesem Fall jedenfalls die Karte.

@ hellmachine

Von: kw (MacGuardians) | Datum: 27.01.2006 | #25
Thanks für die Hinweise
1. Generell lässt sich das von iTele jedoch nicht sagen, denn auf 3 Rechnern wo ich diese Kombination bisher gesehen habe, zuzüglich meinem eigenen, ist es kein Problem Fernzusehen und den Ton zu hören. Auch System Warntöne werden nebenher weiterhin abgespielt. Selbst iTunes kann gleichzeitig laufen. Zumindest ist der Bug in diesem Fall nicht generell reproduzierbar. was sagt denn das iTele Forum dazu?

2. Hierzu gibt ebenfalls das Support Forum Auskunft. der Programmierer ist dort Regelmäßig unterwegs. Der aktuelle Stand ist, das er derzeit seinen Job geschmissen hat, bis Mitte März anderweitig beschäftigt ist aber danach angekündigt hat weiter zu programmieren und diverse Features und Änderungen vorzunehmen.

3. Das "Obscure" MPEG Format liegt nicht ausschließlich an iTele. das hat damit etwas zu tun wie der MPEG stream in echtzeit recorded wird. Hierzu müssen ein paar bits&bytes anders angeordnet werden, als z.B. in einem Codierungs/export vorgang wenn das file bereits am Stück vorliegt. Ähnliche "Probleme" gibts auch mit aufgezeichneten MPEG Streams von z.B. DVD recordern.

Das aufgenommene File kann übrigens auch *direkt* mit iTele angesehen werden. Man braucht nicht zwingend Mplayer dazu. das MPlayer bei dir abstürzt ist tragisch, lässt sich aber nicht wirklich veralllgemeinern. Dann vielleicht doch besser gleich in iTele ansehen?
Wäre ein besserer Workaround als erst hin und her zu exportieren (und selbst dafür gibts ne handvoll tools)

4. Zu USB Lösungen habe ich ja geschrieben was für mich eigentlich dagegen spricht. Wieder ein Port weg während die PCI Steckplätze im rechner einstauben, aber natürlich gibts auch einige USB Sticks die (trotz fehlender Infos) am mac prima funktionieren, teils sogar mit der EyeTV Software - aber das wäre ein weiterer, sicher nicht minder ausführlicher Artikel :-)

super Artikel!

Von: amigoivo | Datum: 27.01.2006 | #26
Moin kw,

toller Artikel!
Da gibts nichts hinzuzufügen.

@iTele Kritiker
Natürlich ist elgato viieel besser, aber es gibt z.B. bis dato KEINE PCI DVB-T Karte für den Mac, Normalo TV Karten gibts ja, also hat man intern gar keine Alternative.
Für meinen Quad hab ich mir jetzt ne gebrauchte externe USB Lösung geholt, da bisher auch nur eine PCI-Express Karte von Terratec (für PC) lieferbar ist, die aber noch nicht von iTele & Co unterstützt wird.

Der Sendersuchlauf geht bei vernünftigen Empfang auch mit iTele in annehmbarer Geschwindigkeit, das Problem würde ich sowieso eher auf die TV Hardware schieben.

Wenn ich meine USN Kiste habe werd ich sie auch mal am iBook testen.

Gruß, Ivo

@ kw (MacGuardians)

Von: hellmachine | Datum: 27.01.2006 | #27
hi,
zu 1. "Quicksilver/DA Mac + CX2388X chip interrupts sound
Description When using PCI cards based on the CX2388X chip (like the DVICO FusionHDTV cards) in certain models of G4 Macs (Quicksilver and Digital Audio) there is a bug when the data stream is enabled between on the Conexant chip. It interrupts any internal sound occurring on the Mac, including the output of iTele. Sound to external USB devices is less affected."
[Link]
ich warte schon ein halbes jahr, aber der stand steht immer noch auf 10% done.

zu 2. ich will den effort auch gar nicht runtermachen, aber ich hatte meine karte während der itele zeit immer weniger genutzt, weil einfach elementare sachen nicht gingen.
und da hat sich leider nichts geändert.
trotzdem guter bericht.

zu 3. ja, das dvb-t format ist nicht das einfachste, aber das neue eyetv 2.0 ist echt ein eye opener. da geht das einfach alles.
das betrachten in itele ist auch so eine sache. mit bestimmten grafikkarten gehts, aber das sind nur relativ aktuelle atis/nvidia, alles andere geht nur über mplayer. außerdem kann der viewer von itele kein fullscreen, soweit ich weiß.

zu 4. ich ahb mir nen mac mini gekauft. der soll eh nur headless laufen per kvm und da passt der stick perfekt. ich frage mich, wofür noch eine pci karte so groß sein muß, wenn der stick perfekte quali hat.

fir Video-iPod konvertieren?

Von: mcusr | Datum: 28.01.2006 | #28
Gibt es irgendeine Möglichkeit die mit iTele aufgenommenen Filme auf dem iPod anzugucken?

@ mcusr

Von: Name | Datum: 28.01.2006 | #29
Empfehlung: Artikel oder Kommentare lesen.

@kw

Von: Henryk Richter | Datum: 28.01.2006 | #30
Bei DVB-T besitzt jeder primäre Kanal eine Datenrate von 13 MBit/s für die ausgesandten Daten (bzw. 1.6 MB/s). <sarcasm> Wenn darin 4-5 Programme inclusive deren Ton (nach Standard MPEG-Layer 2 Audio, manchmal auch AC-3) untergebracht werden, kann sich jeder ausrechnen, wieviel Bitrate und Qualität pro Programm übrig bleibt. </sarcasm>

Wie aus meiner kleinen Überschlagsrechnung hervorgeht, ist selbst bei Aufzeichnung aller Programme eines Multiplex eine moderne Festplatte hoffnungslos unterfordert und der Programmieraufwand hält sich daher in angenehm konfortablen Grenzen. Der Transportstrom kann auch einfach ohne Weiterbehandlung auf die Festplatte kopiert werden, weil neben dem Audio- und Videosignal auch alle relevanten Timing-Informationen mitgeliefert werden. (Dies gilt im gleichen Maße für DVB-C = Kabel und DVB-S = Satellit).

Da der Rechenaufwand bei Audio- und Videokompressionsverfahren direkt im Bezug zur Datenrate steht (z.B. braucht man bei H.264 bei Codierung mit konstanter Qualität für Intra-Frames doppelt so viel Zeit zur Decodierung wie für P- oder B-Frames), ist jede Maschine, die auch MPEG_2 von DVD (mit bis zu 8 MBit/s) abspielen kann für DVB-T einsetzbar.

Nochmal zur Karte: wie hier schon mehrfach gepostet, sind die meisten preiswerten Karten (sowie auch die USB-Lösungen) nicht mit MPEG-Hardware gesegnet. Sie enthalten nur den HF-Teil und schicken das demodulierte Signal als Transportstrom über den Bus. Je nach Hardware besteht dieser aus dem gesamten Multiplex oder nur dem aktuell angewählten Programm.

Die "Premium"-Karten mit MPEG-Decoder (Hauppauge WinTV Nexus) können selbst Audio und Video decodieren und belasten dabei den Prozessor nicht direkt. Bei Rechnern mit G4-Prozessor oder besser macht sich der Unterschied nur bemerkbar, wenn man nebenbei hart arbeiten will.

OT: wusstet Ihr übrigens, dass das in ausgewählten Städten bereits im Betrieb befindliche DVB-H mit dem iPod Video kompatible Streams aussendet ? (H.264 simple Profile mit rund 256 kBit/s + 64+ kBit AAC)

DEcoder

Von: kw (MacGuardians) | Datum: 28.01.2006 | #31
Ups, sorry denkfehler meinerseits. Es ist natürlich ein Decoder Chip auf der Karte, kein Encoder. Diverse Kommentare hier haben mich dann doch nochmal nachdenken lassen :-)

PCMCIA am Powerbook?

Von: niemand | Datum: 28.01.2006 | #32
Lösungen?

@niemand

Von: Thesi | Datum: 29.01.2006 | #33
von formac gibts was mit pcmcia

interessant für dvb-t lose

Von: Thesi | Datum: 29.01.2006 | #34
eyetv 2.0 software 49 euro
+ terratec cinergy 400/450 ab 59,90 euro

[Link]

[Link]

EyeTV2.0 und WinTVNovaT

Von: Rene | Datum: 07.02.2006 | #35
Hmm, habe diese Karte und mir jetzt eyeTV2.0 gekauft... und ... diese Karte wird nicht unterstützt...

50Euro umsonst ausgegeben? Oer gibts einen Workaround, mit dem ich diese Karte mit EyeTV2.0 verwenden kann?
Danke.. Rene

ich kaufe ein d

Von: Rene | Datum: 07.02.2006 | #36
Oer -> Oder

Merci!

Von: apfelschorle | Datum: 12.02.2006 | #37
Vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel!
Sehr hilfreich!
Ich bin eigentlich immer recht gut informiert was sich auf dem Mac so tut, dies ist mir allerdings total entgangen.
Sehr schön, nun kann ich endlich eine billige Karte besorgen und den mac als Videorecorder benutzen.