ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4108

Adobe ohne klaren Termin für Universal Binaries

Adobe bekennt sich erneut zu Apple, bleibt aber im eigenen Fahrplan

Autor: flo - Datum: 02.02.2006

Während die Liste mit Intel-Mac-kompatiblen Softwareprodukten zwar große Lücken aufweist, aber stetig anwächst, und sogar Quark durch sein Festpreisupdate-Angebot bis Ende April ein Erscheinen von QuarkXPress 7 UB in diesem Frühjahr nahe legt, werden Anwender auf UB-Versionen von Adobe noch länger warten müssen, wie im ausführlichen MacNN-Artikel zu lesen. Neu ist das nicht, Adobe bekannte sich zwar schon zur letztjährigen WWDC zu OSx86, machte aber klar, dass es keine "Zwischenversion" geben werde, sondern erst die nächsten Major-Releases als Universal Binaries erscheinen würden. Kein Wunder, immerhin muss Adobe komplett von Codewarrior nach XCode migrieren (auch wenn die MacBU von Microsoft dasselbe Kunsstück vollführt... Korrektur: ein UB des aktuellen Office steht laut FAQ auf mactopia nicht an, erst die kommende Office-Version wird ein UB sein; das angekündigte Update im März betrifft Änderungen in Entourage und Messenger. Danke für den Hinweis aus den Kommentaren). Im Falle der Creative Suite würde der normale Produktzyklus (18-24 Monate) auf ein Erscheinen zwischen Oktober 2006 und April 2007 hindeuten, das gerade erschienene AfterEffects wird noch viel länger nicht auf Intels (nativ) laufen. Nun fragt sich, für wen das das größere Problem ist: Für den Nutzer, der bis -- einigen wir uns einmal auf die goldenen Mitte -- Januar 2007 ohne nativ laufende Bildbearbeitung und Layoutsoftware von Adobe auskommen muss, für Adobe, die als Buhmann dastehen könnten und denen vielleicht sogar einige Kunden wieder zu XPress flöten gehen, oder für Apple, die es möglicherweise schwer haben werden, an bestimmte Teile ihrer Pro-Klientel Mac-Hardware zu verkaufen?

Adobe kommt von allen wohl am besten weg, was externe Effekte angeht -- intern haben sie einen Haufen Code auf eine völlig andere Entwicklungsumgebung umzustellen. Ob ein früh verfügbares XPress auf die InDesign-Marktanteile großen Einfluss haben wird, muss sich erst noch zeigen, aber der traditionell eher umstiegsmuffelige PrePressler wechselt seine Layoutsoftware nicht nach dem morgendlichen Wetterbericht. Zu Photoshop existiert faktisch keine Konkurrenz, selbst wenn einmal jahrelang keine neue Version erscheinen würde, bliebe Adobe der Kundenstamm erhalten. Wer auf Photoshop angewiesen ist, kauft sich seinen Rechner nach Photoshop, nicht Photoshop nach dem Rechner. Eher schon würde bei sehr starker Abhängigkeit und deutlich rückständiger Leistung der Rechner gewechselt.

Was dann für Apple zum Problem würde. Natürlich verkauft Apple nicht nur Pro-Hardware und nicht alle Pros dieser Welt warten ausgerechnet auf Photoshop und InDesign. Aber Apple wird mit der traditionellen Kernkäuferschaft (PrePress) definitiv ein Problem haben. Neue Hardware wird dieser Klientel ohne kurzfristigst absehbare native Adobe-Apps nicht zu vermitteln sein, gleichzeitig werden bestimmt einige Investitionen auf die lange Bank geschoben, weil letztlich viele nicht gern auf das sterbende Pferd (PPC) setzen wollen, Lippenbekenntnisse, man werde PPC noch jahrelang unterstützen, hin oder her.

Für Apple ist es wichtig, dass möglichst schnell möglichst viel, auch möglichst "große" Software, als UB verfügbar ist. Nicht, weil jeder Kunde nun jubelschreiend mit der Verfügbarkeit von Intel-Macs in den Laden rennt und Hardware kauft, sondern weil die Verfügbarkeit von Software dem Kunden die nötige Sicherheit gibt. Die Sicherheit, ein Umstiegsszenario genau aufzuzeichnen, genau zu kalkulieren, in den Arbeitsrhythmus einzuplanen. Jede Unsicherheit führt zu einer Verzögerung der Investition, denn eine Produktionsumgebung plant man natürlich auch mit Weitsicht (sie soll möglichst lange effizient nutzbar sein), doch sie muss auch kurzfristig sofort funktionieren. Die Aussicht auf eine effiziente Umgebung mit dem nächsten Update, von dem man aber nicht genau weiß, wann es kommt, bewegt niemanden zum Kauf.

Und damit wäre man beim Kunden selbst angelangt. Ein einheitliches Bild wird sich hier nicht zeichnen lassen, dazu sind Ansprüche und Situationen zu unterschiedlich. Manche wird es schwerer treffen als andere, etwa wenn sie jetzt im natürlichen Hardware-Updatezyklus an der Reihe wären -- diese werden sich entscheiden müssen, ob sie aktuelle PPC-Hardware für aktuelle Anwendungen anschaffen, oder ob sie erst mit kommender Software auf die dann optimale Hardware wechseln und bis dann weiter mit "suboptimaler" Hardware arbeiten. Andererseits: Stehen wir vor exakt dieser Entscheidung nicht jedes mal? Unter der vorhin aufgestellten Prämisse, dass man sich seinen Rechner nach der Software kauft, und ein neues Photoshop eben erst Anfang des nächsten Jahres erscheint... wer nicht gerade mit völlig alten Gurken unterwegs ist (solche Agenturen sind mir allerdings durchaus bekannt), der wird einem "späten" UB-Photoshop nicht sonderlich besorgt entgegensehen. Vielleicht ist es sogar so herum besser: Angenommen morgen gäbe es ein neues Photoshop, welches mit x neuen Features als x-mal schneller auf Intel- statt PPC-Hardware beworben würde (ob richtig oder nicht) -- dann würden höchstens noch all jene jubeln, die sowieso gerade Hardware und Software kaufen wollten, alle anderen hingegen müssten entweder beim Alten bleiben oder außer der Reihe investieren.

Und "Investieren" sowie "aus der Reihe" hört niemand gern in einem Satz. Sofern der Hardwareswitch bis ca. Ende des Jahres vollzogen ist, diese Modelle frei von Kinderkrankheiten sind und bis dann entweder ein Großteil der Software nativ vorliegt oder konkrete Termine bekannt sind, stehen die Chancen aus unternehmerischer Sicht gut, dass man ohne Magenschmerzen switchen kann. Die ganzen anderen Wenns und Abers und Vorbehalte einmal in der Schublade gelassen.

Kommentare

wegen dieser Art von Artikeln bin ich oft hier

Von: Ralph | Datum: 02.02.2006 | #1
In diesem Artikel gibt es zwei Gruppen:

Die eine Gruppe will sich gerade sowieso neue Hardware kaufen und ist neuer Hardware offener gegenüber. Die andere Gruppe würde vielleicht gerade neue Hardware kaufen, aber verdient damit sein Geld und zögert lieber den Kauf nach hinten heraus, um auf Nummer sicher zu gehen und wartet erst einmal ab, ob seine bisherrige Software ohne finanziellen und zeitlichen Aufwand weiterarbeitet und ob die neue Hardware auch ohne Probleme arbeitet, die für ihn einen Verdienstausfall bedeuten, den er sich nicht leisten kann.
Im Moment gehöre ich zur zweiten Gruppe und kritisiere die Informationspolitik von Apple, wie sie sich den Switch genau vorstellen und welche Auswirkung das nächste System auf den alten und den neuen Prozessor hat. Genau dies ist meine Frage, ob beide Prozessoren gleich auf einer Stufe von der Priorität stehen oder ob Apple die Intel-Fraktion (damit meine ich die Rechner) vorwiegend unterstützt? Mit einem eindeutigen Kommentar würde in vielen Unternehmen ein weiterer Unsicherheitsfaktor ausgeschlossen werden und die Wahrscheinlichkeit, dass Apple dadurch ein paar Rechner jetzt mehr verkauft, würde steigen, denn wenn ich unsicher bin, werde ich nicht investieren und wenn ich nicht investiere, verdient Apple kein Geld an mir!

RALPH

Erst wenn...

Von: Michael | Datum: 02.02.2006 | #2
bekannt ist, ob Windows Programme in irgendeiner Form ausführbar sind und mit welcher Perfomance man dabei rechnen darf. Dass ich mir einen neuen Rechner zulege, steht eigentlich schon fest. Aber erst, wenn meine Kriterien erfüllt sind. Davon ist oben genannter einer.

MS OFFICE

Von: P | Datum: 02.02.2006 | #3
"auch wenn die MacBU von Microsoft dasselbe Kunsstück vollführt und im März bereits mit einer -- kostenfreien! -- UB-Version von Office erscheinen möchte"

Schön wäre es. Aber soweit ich weiss ist dem nicht so. AFAIK bringt MS im März keine Universal Binary raus, sondern nur ein Update, dass die Kompatibilität zu Rosetta verbessert und einige neue Features beinhaltet!

Programmierer gesucht

Von: MichaelK | Datum: 02.02.2006 | #4
der uns mitteilen kann, inwiefern XCode den Intel bevorzugt und den PPC benachteiligt!

Adobe scheint sich trotz aller beteuerungen

Von: Hrusty | Datum: 02.02.2006 | #5
gerade von Apple zu verabschieden.

Die ENtwicklung scheint mir ähnlich der vom Internet Explorer, der auch imemr weniger geupdated wurde, bis MS bekannt gab ihn einzustellen und Apple den Safari nachschob.

Ähnlich hier, nur hier hat Apple schon Aperture aus dem Hut geholt und wird dieses in richtung PS ausbauen......

schlisse mich P an

Von: archi | Datum: 02.02.2006 | #6
auch wenn ich auf allen möglichen news seiten immer wieder in nebensätzen diese behauptung hören, kenne ich von der MacBU nur die aussage das es ein rosetta update gibt und man stolz darsuf ist dass office relativ gut unter rosetta läuft. glaube mich sogar zu erinnern das UB erst im nächsten update kommen soll.

ciao martin

Wieso

Von: P | Datum: 02.02.2006 | #7
"Adobe scheint sich trotz aller beteuerungen gerade von Apple zu verabschieden."

Sososo... und warum erscheint Lightroom als erstes auf dem Mac und erst irgendwann später auf dem PC? ;-)

Wenn wirklich praktisch alles neu gemacht werden muss, dann kann ich Adobe gut verstehen, dass die UB erst mit CS3 bringen!

Zuerst kam Safari und dann kündigte MS die Einstellung des IE an

Von: Krischan | Datum: 02.02.2006 | #8
Bei der Vorstellung von Safari gab es übrigens eine Unit, die schon auf IE 6 für Mac gearbeitet hat. Die wurde nach Vö. von Safari eingestampft.

Entscheidend für Apples Entscheidung, Safari zu entwickeln, scheinen mir zwei Gründe zu sein:

- Keine Abhängigkeit vom Goodwill Microsofts oder der OS-Community
- Nutzung des Webkits für OS-nahe Funktionen und Funktionsbibliotheken für Dritthersteller

Dass Apple einen Photoshop-Ersatz aus dem Boden stampfen wird, halte ich für extrem unwahrscheinlich. Solange Adobe mit den Mac-Versionen ein Drittel (?) ihres Umsatzes macht, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Und die Einstellung von Premiere war durch FCP doch eh wurscht.

Krischan

Adobe CS wird die Migration

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 02.02.2006 | #9
auf Xcode und ein hoffentlich grundsätzliches Überarbeiten des Codes sicher nicht schaden. Was man so hört soll da auch einiges ziemlich schief sein...

adobe

Von: nico | Datum: 02.02.2006 | #10
ist ja nun nicht so, als liesse sich photoshop nicht auf einem intelmac betreiben. und wenn jemand aus dem grafischen gewerbe sich durchringt, seinen alten g3 oder g4 mal in rente zu schicken, der wird dennoch staunen ueber geschwindigkeitszuwachs. alles weitere findet sich...

@nico

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 02.02.2006 | #11
Aber leider gibt Adobe keinen offiziellen Support für den Rosetta-Betrieb und Version Cue funktioniert gar nicht. Beides sind Punkte, die vereinzelt möglicherweise No-Gos darstellen.

denke ich auch

Von: nam | Datum: 02.02.2006 | #12
die die dieses jahr neue hardware kaufen muessen kommen von G3 oder G4 systemen (die meisten zumindest). denen wird selbst die rosette spass machen.

die anderen haben noch nen G5 und die haben zeit bis 2007.

flo

Von: nico | Datum: 02.02.2006 | #13
mag sein. photoshop laeuft aber, habe ich gehoert. illustrator nehme ich auch an. version cue kenne ich nicht. bin mit den neuen adobeproduktion nicht so vertraut. arbeite noch mit ps7 und bin eigentlich zufrieden.
das ist wohl das groesste "problem" der industrie. die meisten anwender sind zufrieden wenn es laeuft, was sollte denn nun besser werden?
bin mir nicht sicher, ob bei einer moeglichen hardware-investition nun auch gleich saemtliche software neu gekauft wird. ich koennte das nicht...

Adobe und Apple

Von: pm | Datum: 02.02.2006 | #14
Wir werden den Adobe CEO auf der Entwicklerkonferenz wieder mal auf dem Podium sichten. Es ist doch völlig logisch, dass die nicht innerhalb von 9 Monaten alles ändern können. Selbst Core Image ist ja noch neu. Da sie aber eine OO Basis haben dürfte es nicht so kompliziert werden. Ich schätze bis zum Jahresende werden sie es auf der Reihe haben.
In Anbetracht, dass Adobe den besten Softwarecode der grossen Hersteller abliefert gibt es keinen Grund an Adobe zu zweifeln. Die Plattform vereinfacht es dramatisch für Adobe mit Vista in Sicht.

Habe ganz andere Probleme ...

Von: m@rkus | Datum: 02.02.2006 | #15
Ich habe noch ein Pismo (G3/400), das zwar einwandfrei läuft, aber eben läuft und nicht rennt ...

Seit geraumer Zeit warte ich auf den mobilen Rechner aus dem Hause Apple, der ein würdiger Nachfolger für mein Pismo sein könnte.

Das G5-Powerbook, von dem ich lange träumte, kommt ja nun defintiv nicht. Das MacBook Pro ist wohl demnächst verfügbar, aber ich habe so meine Vorurteile gegenüber Geräten der ersten Generation (Rev. A). Die aktuellen G4-Powerbooks sind zwar preislich interessant, aber leistungsmässig doch eher bescheiden ...

Was soll ich tun? Das Geld ist da und wartet darauf, ausgegeben zu werden.

Ich bringe es nicht übers Herz, 2000 Euro (3000 CHF) für ein G4 zu zahlen, wenn das neue MacBook Pro unwesentlich mehr kostet, aber um ein Mehrfaches schneller sein soll und vor allem auch deutlich bessere Grafik-Performance bietet.

Genausowenig kann ich mich überwinden, Early Adopter zu spielen und mich der all der Kinderkrankheiten und Unausgereiftheiten eines komplett neuen Produkts anzunehmen.

Hat jemand von euch ein G4-Powerbook der neueren Generation (ab 1,5 GHZ)? Wie sind diese Maschinen? Würdet ihr zum Beispiel den Kauf eines Gebraucht-Geräts (15") für rund 1200-1500 Euro empfehlen?

Hat noch jemand dieses Problem (Qual der Wahl)?

@markus

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 02.02.2006 | #16
Herzlich Willkommen, lieber Nutzer des Typus A ;) Der Typ Nutzer, der eigentlich updaten würde/könnte/sollte, aber noch zögert und zwischen den Modellen hängt ;)

Lösung habe ich eine für dich. Vom Pismo kommend wäre wohl ein MBP mit Photoshop unter Rosetta immer noch schneller, Photoshop auf einem aktuellen PowerBook hingegen wäre wahrscheinlich wiederum schneller als jenes auf dem MBP -- momentan zumindest. Ein natives Photoshop sollte auf dem MBP dann schon merklich schneller sein als auf jetzigen PBs. Aber dieses Szenario stellt sich wohl eh erst zum Jahreswechsel (und zudem mit neu zu kaufender Software). Wenn du das MBP aber wieder so lange hast wie jetzt das Pismo...

Ich habe noch ein 12" 1,5 GHz PB und ich mag es. Ich nutze es allerdings nicht als Hauptrechner. Der Unterschied zu einem PowerMac ist schon krass (der Vergleich aber auch fies ;). Ich nutze das PB unterwegs und als Freelancer bei Agentureinsätzen vor Ort, wenn entweder kein eigener Arbeitsplatz zur Verfügung steht, oder der Arbeitsplatz viel schwächer ist (was oft der Fall ist). Mit externem Monitor dran und Maximum-RAM kann man damit schon gut arbeiten. Natürlich kann man _noch viel schneller_ arbeiten (mit anderen Rechnern), aber schneller geht immer. Es ist schnell genug. Es kommt mit der kompletten aktuellen Layout/2D-Bildbearbeitung zurecht. So gesehen kann man ein aktuelles PowerBook schon empfehlen.

Angesichts der vielen sinnvollen Änderungen des MBP (Architektur, Bildschirm vor allem) und em noch unveränderten Preis des PBs ist eine uneingeschränkte Empfehlung aber nicht mehr drin. Wenn das MBP verfügbar ist und das PB im Preis sinkt (deutlich sinkt), dann ist ein 15" PowerBook mE ein sehr guter Kauf, denn es wird wahrscheinlich durchgehend schneller arbeiten als ein Rosetta-gebremstes MBP. Bei nativer SW sieht es natürlich anders aus (ich weiß ja nicht, was du alles einsetzt). Auch _langfristig_ gesehen bietet das MBP mit neuer Software mehr Reserven.

Tja. All das hast du dir so wohl auch schon gedacht ;) Aber aus der Misere gibt es keinen Ausweg. Entweder jetzt ein schnelleres Gerät haben, das langfristig "schneller altert", oder ein momentan noch oft langsameres (vom Pismo aus gesehen: weniger schnelleres ;) Gerät, das aber langfristig mehr bietet (neue Software vorausgesetzt).

Nachtrag @markus

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 02.02.2006 | #17
zum "Rev.A-Vorbehalt". Den teile ich zwar prinzipiell, doch beim MBP erwarte ich eigentlich keine großen Umstände. Zwar sind die Innereien komplett neu, aber der prinzipielle Aufbau ist ja an sich gleich, das Gehäuse (Material, ungefähre Dicke/Raumangebot) verarbeitet Apple ja schon geraume Zeit.

wuerde somit

Von: nico | Datum: 02.02.2006 | #18
ganz klar zum neuen geraet tendieren.
mit nach und nach neuer software wird es immer besser. ein g4 powerbook wuerde ich mir nicht mehr antun. ich habe vor einigen monaten mein pismo (400mhz, 128mb ram) verscherbelt, eigentlich noch einen guten preis bekommen.
werde auch ein mac book (pro) nehmen. mal sehen, wann die ibook nachfolger angekuendigt werden. die letzten waren ja eigentlich ganz attraktiv. nur moechte ich nun kein g4 mehr.

typ A hat die nerven verloren und das MacBook bestellt ;-)

Von: supercollider | Datum: 02.02.2006 | #19
wollte auch zuerst abwarten bis zumindest mal die ersten MacBooks ausgeliefert sind um zu sehen welche schwierigkeiten es gibt. hat nicht geklappt. seit letzter woche stehe ich in der warteschlange.
nachdem das board ja ziemlich baugleich mit dem iMac ist, kann man ausgehend von dem feedback zu diesem von keinen großen problemen ausgehen. Da sich ja, wie flo schon richtig bemerkt hat, an der hülle eh nicht viel getan hat.
und da die rosette immer noch schneller ist als mein jetziges PB habe ich auch in CS nicht viel zu verlieren.

@flo: Danke

Von: m@rkus | Datum: 02.02.2006 | #20
Ich würde ja eigentlich schon das MBP kaufen, weil es auch wieder 4-5 Jahre halten soll wie das Pismo, also eine Investition in die Zukunft sein soll.

Beim Pismo habe ich allerdings die letzte verfügbare Revision abgewartet, als bereits die ersten Titaniums erschienen waren. Und das war der beste Kauf, den ich je getätigt hatte. Es läuft seit 5 Jahren ohne irgendwelche Probleme ...

So gesehen müsste ich eher zu den letzten Powerbooks greifen ... nur sind diese im Vergleich zu aktuellen Mobilrechnern nicht mehr "State of the Art", während es zu Zeiten des Pismo weit und breit nichts Vergleichbares (Design, Leistung, Ausstattung) gab.

Das ist das eigentliche Dilemma. Denn wie gesagt, beim MBP stört mich einfach die Tatsache, dass es ein Gerät der ersten Generation ist ... mit all den (zu erwartenden) Fehlern, die erst bei Rev. C oder D ausgemerzt sein werden. Also vielleicht irgendwann im Herbst ...

Also wird es vermutlich doch ein gebrauchtes 15"-Powerbook werden. Vorher will ich aber die Real-Life-Tests der MBPs abwarten ... denn je nachdem, wie die MBPs von den Nutzern im wirklichen Leben beurteilt werden, könnte ich mich vielleicht doch noch dazu durchringen ein MBP zu kaufen ... wer weiss.

Wegen der Software mache ich mir eigentlich keine Sorgen ... egal, ob bei PPC oder Intel.

Nochmals Danke für deine Einschätzung.

Hilfe! Meien Welt geht unter!

Von: njyo | Datum: 02.02.2006 | #21
Also jetzt is wohl echt der Tag des jüngsten Gerichts... und flo ist schuld!

Wo geht denn der Link hin?!?!? Ich hatte auf das "we don't link to..."

Waaaaaaah! *schreiend wegrenn*

Nachtrag: Rev. A

Von: m@rkus | Datum: 02.02.2006 | #22
@flo
Hoffentlich hast du Recht. Das Feedback der ersten Nutzer wird es zeigen. Und wenn es so ist, werde ich bestimmt zum MBP greifen ...

@nico
Abwarten und schauen, was die Early Adopters zu den neuen Geräten meinen, ist wohl nie eine schlechte Idee. Ein G4 muss es für mich auch nicht sein (wollte ursprünglich vom G3 direkt auf den G5 wechseln).

@supercollider
Cool. Dann warte ich doch gerne deinen Bericht ab. Wirst du hier auf MacGuardians ein paar Zeilen zum MacBook Pro schreiben? Wäre super ... Wann bekommst du es denn?

unterschied ie / cs

Von: Thesi | Datum: 02.02.2006 | #23
den ie hat ms kostenlos unters volk gebracht (zumindest haben sie es versucht ;-)) vs. adobe verdient mit der cs gutes geld

m@rkus

Von: supercollider | Datum: 02.02.2006 | #24
wenn es sich hier zu einem artikel anbietet werde ich mich sicher dazu äußern. liefertermin ist leider etwas unbestimmt. mehr als voraussichtlich februar habe ich dem händler auch nicht entlocken können.

Das einzige...

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 02.02.2006 | #25
...was beim MBP vielleicht spannend wird, ist die Kühlung. Der Core Duo verbrät in etwa gleich viel Leistung wie der G4 vorher, beim Systemcontroller wird wahrscheinlich auch nicht viel um sein, DDR2-Speicher wird etwas weniger heiß als DDR-RAM, Festplatte wird ähnlich geringes Problem sein... nur der Grafikchip könnte sich als kleiner Heizbolzen herausstellen -- und wie sich das nun stärkere Netzteil auswirkt vermag ich auch nicht zu sagen. Das sind vielleicht die beiden neuralgischen Punkte für das Kühlsystem. So unerschütterlich wie ein DualCore 2GHz PowerMac G5 oder wie anscheinend ein iMac Core Duo, die auch unter Last nicht sofort reagieren, wird ein MBP nicht sein können. Und die Kühlung/Lüfterregelung war ausgerechnet das, was sich von PB zu PB oft am meisten unterschieden hat. Man vergleich das allererste 12" PowerBook mit den Folgegenerationen oder das Titanium mit den Al-Books...

Bei der kurzen Produktpräsentation konnte man das MBP zumindest nicht zum Lüfterheulen animieren, aber da war auch kaum Zeit, um es ordentlich zu malträtieren...

@nijo

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 02.02.2006 | #26
Huch... Schreck lass nach. Das kommt davon, wenn man ständig Intel verteufelt, da vergisst man kurzzeitig beinahe, dass MS als Feind ja auch nch da ist. I'm so sorry ;) Link ist weg und keiner hat's gemerkt... ööhh... fast keiner...

@flo

Von: njyo | Datum: 02.02.2006 | #27
es sei dir in den switching-Zeiten vergeben. :)

Guten Abend noch,
_W

Apple hätte Adobe kaufen müssen

Von: struffsky | Datum: 03.02.2006 | #28
Ich denke Apple hätte Adobe kaufen müssen. Das wäre sehr klug gewesen. Jetzt sind sie zu groß durch die Macromedia-Übernahme. Andererseits: Apple zieht weiter Videokunden ab. Gerade wurde ein Crossgradeprogramm gestartet. Da gibt es FinalCutStudio zum Preis von After-Effects. Apple weiß schon wo es Adobe wehtut. Adobe tut schlecht daran sich Zeit zu lassen mit Universal-Updates...