ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4128

iMac Core Duo vs G5 mit brauchbarer 3D-Grafik

Abteilung ich-hab's-euch-prophezeit

Autor: kai - Datum: 15.02.2006

Nachdem viel Aufregung herrschte, weil im Barefeats-Test der iMac Core Duo mit 12-Pipeline Radeon X1600 den 2GHz G5 mit diversen sehr schwachbrüstigen 4-Pixelpipeline-GPUs in 3D-Benchmarks schlagen konnte hat Barefeats nun einen Test mit vergleichbaren GPUs mit 8 und mehr Pipelines nachgeschoben. Nun wurde auch eine höhere Auflösung verwendet, so dass die GPUs zeigen können, was sie zu leisten vermögen.
Fazit: Der iMac Core Duo (Radeon X1600: 12 Pipelines & 5.6 GPixel/s Füllrate) wird bei gleichem CPU-Takt in den meisten Tests von der uralten, deutlich schwachbrüstigeren Radeon 9800 (8 Pipes & 3 GPixel/s) geschlagen, Geforce 6800, X800 (16 Pipes & 6.4 bzw. 8 GPixel/s) und Geforce 7800 (20 Pipelines & 8 GPixel/s) liegen in unerreichbarer Ferne. Leider fehlt im Vergleich immer noch die 8-Pipeline Geforce 6600 (2.4 GPixel/s), die in Doom3 deutlich stärker ist als die Radeon 9800 (dafür aber schwächer in Core Image).
Bemerkenswert ist auch, dass der iMac G5 mit der mageren 4-Pipeline X600 (2 GPixel/s) in Unreal Tournament Botmatch in höherer Auflösung, maximum Quality und mit Dynamic Shadows nun gleichauf liegt mit dem iMac Core Duo, denn gerade in höheren Auflösungen sollte die X1600 eigentlich davonziehen. UT Botmatch nutzt übrigens sofern vorhanden zwei CPUs und profitiert sehr stark von viel Cache, was eigentlich den Core Duo begünstigen sollte.

Tja, damit dürfte wohl ein weiteres Traumschloss des Switches (nach dem "Macs werden endlich billiger"-Traumschloss) zusammenbrechen: Das "Endlich läuft 3D auf dem Mac so schnell wie auf Windows"-Traumschloss. Denn wie man hier sehen kann, werden die obigen Konfigurationen, die den iMac Core Duo geschlagen haben, wiederum von Windows-PCs gnadenlos versenkt. MacOS X bleibt eben auch mit Intel-Chip MacOS X und wird nicht über Nacht zu Windows - gottseidank (Malware, Userinterface) aber auch leider (3D-Performance)...

Kommentare

Welcome to the Intel World...

Von: IntelSucks | Datum: 15.02.2006 | #1
...und was Onkel Steve wohl zu der geknackten OSX86 10.4.4 sagen wird ? Aber egal,hauptsache: leap ahead... Träumt Euren Intel Traum ruhig weiter, das böse Erwachen wird noch folgen....

Naja schon doof ...

Von: Moggela | Datum: 15.02.2006 | #2
... wenn man sich jetzt erstmal ne ganze Zeit mit ansehen muß, wie jede Dose mit gleicher Konfiguration, zu kleinerem Preis, bei solchen Anwendungen schneller ist ... etwas ungeschickt. Aber das Intel keine CPUs speziell für Apple baut, war ja klar...

UT2004 auf Dual CPUs

Von: tiloprobst | Datum: 15.02.2006 | #3
meines wissens hat Mac portierer Ryan Gordon klargestellt, dass UT2004 nur insofern 2 CPUs tatsächlich, als dass die Soundberechnung auf die zweite CPU ausgelagert wird - also vielleicht 0,5% Performance. wielleicht hat sich das geändert, aber das ist mein wissensstand.

die performance von 3D-Games am Mac ist aber nicht uninteressant. ich würde mir hier detailliertere berichterstattung wünschen. was ist zum beispiel dran an der aussage, dass games auf macs deshalb so schlecht laufen, weil sie im User mode laufen? welche rolle spielt das fehlen von Direct-X? warum laufen zB Halo und Doom3 als krasseste beispiele so schlecht auf macs?

ts

Von: kaos | Datum: 15.02.2006 | #4
oh. ist der arme kleine kai beleidigt weil der böse onkel steve die powerbooks noch schneller gemacht hat.

liebe macguardians redaktion. könntet ihr die site auf einem blog engine laufen lassen mit autoren tag? dann könnte man kai einfach ausblenden. das rumgenöhle geht mir auf den sack!

gute nacht
kaos

Tilo:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #5
0.5%? Bitte? Warum sollte er sich die Mühe machen den Sound in nen zweiten Thread auszulagern, wenn das nur 0.5% bringen würde? Woher hast du die Zahl?
Lies dir mal das hier durch. Ganz unten, das blaue! Rund 25% erscheint mir realistischer!

Quake3 macht's übrigens auch nicht anders als UT (Sound auf zweite CPU), und das skaliert FANTASTISCH mit zwei CPUs, sogar in 1280x1024 liegt die Auslastung mit 10.4 bei rund 185% auf Dual-Systemen!

Warum Games (und nicht nur Games - mit OpenGL-Anwendungen sieht's genauso aus!) auf dem Mac so schlecht laufen hat viele Gründe. Der wichtigste ist: MacOS X ist nicht Windows und der Mac hat nur 3% Marktanteil. D.h. die Optimierungs-Präferenzen der Spiele- und 3D-Hardwarehersteller sollten klar sein...
Darüberhinaus hat OpenGL auf OS X so einige Klippen, die man umschiffen muss (immediate Mode performance ist z.B. übelst schlecht!) und ausserdem stellt Apples OpenGL-Layer eine zusätzliche Abstraktionsebene dar, die Windows eben nicht hat.

Warum Rumgenöle?

Von: Moggela | Datum: 15.02.2006 | #6
Warum hackt ihr eigentlich immer so auf Kai rum?
Und warum kann man sich damit nicht sachlich auseinandersetzen? Wenn man andrer Meinung ist, sollte man auch Argumente bringen. Und Leute persönlich anzugreifen, find ich hier eh unpassend.

Und es sind halt nunmal Tatsachen. Ist ja nicht, das irgenjemand hier beschuldigt wird. Und der vom Autor eingefügte Untertitel "Abteilung ich-hab's-euch-prophezeit" ist sicher auch weniger offensiv als humoristisch zu verstehn :P Also ich weiß nicht, warum man sich an diesem Beitrag stoßen sollte.

@Moggela

Von: IntelSucks | Datum: 15.02.2006 | #7
Persönlich wird der größte Teil der Jobs-Lemminge immer dann, wenn die Argumente ausgehen. Und gestoßen wird sich an solchen Beiträgen, weil es nicht in das "mit-Intel-wird-alles-besser" Weltbild passt.

mir fehlt hier auch was

Von: dave | Datum: 15.02.2006 | #8
also irgendwie fehlen mir hier auchn paar kommentare von leuten, die den switch geil finden... wenn richtige argumente kommen bleiben die wohl in ihren löchern...

naja ich mach ma n 10.4.5 neustart..

ZUKUNFT

Es stimmt schon...

Von: StefanR | Datum: 15.02.2006 | #9
... ich bin auch ein großer Mac-Fan, allerdings kann ich das Rumhacken auf Kai hier auch nicht mehr sehen. Ich halte mich normal in Kommentaren zurück, er hat aber in seinen Argumentationen größtenteils Recht. Seine zugrunde liegenden Überlegungen sind auch aus meiner Sicht meist ziemlich realistisch. Stets nur kommentarlos Steve hinterherzulaufen ist sicherlich dümmer, als sich die Situation mal in Zahlen zu vergegenwärtigen und damit bei Licht zu betrachten...
Und ganz ehrlich: Ich war vor dem 1. intel-Mac nicht über den intel-Switch happy und bin es jetzt im Nachhinein (durch die Resultate) erst recht nicht...

Nachdenkliche, skeptische und vor allem besorgte Grüße,
Stefan

Ist halt einfach traurig...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #10
Mit dem Switch verspielt Apple auf ewig die Möglichkeit, sich performancemäßig in irgendeinem beliebigen Bereich je wieder von Windows-PCs abzusetzen. Denn die werden immer schneller sein. Mit PPC hätte Apple dank der anderen Hardware gewisse Vorteile nutzen können, die sich auf x86 nun mal einfach nicht bieten (Altivec, FPU-Leistung, Cell-Konzept, eventuell sogar noch obendrauf mit richtig satt GHz nächstes Jahr?). Dass Intels schnellste momentan erhältliche nigelnagelneue CPU mit OS X in den meisten Tests Probleme hat nen Dual 2 GHz G5 von 2003 zu schlagen zeigt zumindest schonmal sehr klar, dass PPC keine "Bremse" für die Macs war, die nun mit Intel gelöst wird... Dies wollen einige wohl immer noch nicht so richtig wahrhaben, egal wieviele Tests es noch zeigen. Zur Not gibt's halt immer einen Handbrake- und Cinebench-Strohhalm (aber wehe man spricht Cinebench OpenGL an, dann wird's ganz schnell wieder ruhig!) an den man sich klammern kann. Da wird dann auf kommende Optimierungen verwiesen und völlig ignoriert, dass (fast) KEINE SAU je für den G5 optimiert hat und bestehende PPC-Software fast ausschließlich den Uralt-G4 als Target hat, während das Intel-Zeug mit dem deutlich besseren x86-GCC oder topaktuellem ICC speziell für den Core Duo kompiliert wurde (gibt ja in Macs keine alten x86-Chips, auf die man Rücksicht nehmen muss!).

Momentan mögen sich einige noch freuen über eventuelle Mehrleistung dank Doppelkern im iMac und deutlich mehr Leistung im Powerbook. Aber was ist danach, wenn man nicht mehr auf dem "lahmen" PPC rumhacken und damit vergleichen kann? Der Alltag wird einziehen, und die Leute (besonders die Pro-User) werden sich langsam aber sicher fragen, warum sie für weniger Leistung auf derselben Hardware mehr Geld zahlen sollen und ob OS X, iLife und Apples Pro-Suite das wirklich wert ist...

Apple kann diesen unausweichlichen Effekt nur durch extreme "Lifestylitis" kontern. Mac mini Videorekorder, Tablet-Mac und andere Gadget-Spässe. Nur mit sowas verdienen die Profis halt nicht ihr Geld...

Zwischenfragen

Von: peterson | Datum: 15.02.2006 | #11
Wuerde Apple ein Zertifikat "OS X ready" fuer PC Hersteller vergeben, welche Folgen haette das fuer den Marktanteil von OS X?
Wie Kai ja sagt, ein entscheidender Punkt, an der Tatsache dass 3d auf dem Mac langsamer ist, liegt an dem geringen Marktanteil von OS X.
Langfristig gesehen hilft also nur eine wirklich dramatische Erhoehung des Marktanteils, um schnellere Applikationen zu erhalten.
Ich traue Steve Jobs durchaus zu, dass er in langfristigen Zusammenhaengen plant. Apples wirkliches "Feindbild" war nie Intel, sondern viel mehr immer Big Blue und MS. Apple hat dummerweise ueber Jahre hinweg den Prozessor als wichtiges Alleinstellungsmerkmal propagiert. Dabei war es genau dieser Prozessor und der damit verbundenen Abschottung vor dem Rest des Marktes, den Mac OS seinen geringen Marktanteil zu schulden hat.
Das mag in Zeiten, in denen die Umsaetze groesstenteils durch die Hardware generiert wurden, seine Berechtigung gehabt haben. Diese Zeiten sind aber Vergangenheit. Apple vertreibt mittlerweile jede Menge Software und erzielt damit extrem steigende Umsaetze, verbunden mit den wesentlich hoeheren Gewinnmargen in diesem Bereich. Schafft es Apple den Marktanteil von OS X deutlich zu erhoehen, werden die in diesem Bereich erzielten Gewinne gigantisch sein. Jeder Softwarehersteller profitiert nun mal von einer moeglichst hohen Anzahl an Systemen, auf denen die eigenen Produkte eingesetzt werden koennen.
Steve hat den Masterplan, glaubt mir, er hat´s mir neulich im Traum erzaehlt. ;)

@"Ist halt einfach traurig ..."

Von: Moggela | Datum: 15.02.2006 | #12
Also ich perönlich hab ja jetzt nicht sooo den Plan von den "Pro-Geräten" von Apple. Bin selbst nur Nutzer eines iBooks G4.

Aber was ich mich halt frage ist, wie dann die PowerMacs (so sie denn noch so heißen, und nicht MacPro) weiter abgesetzt werden sollen? Bis jetzt hattet sie immer den Vorteil mit den Prozessoren von IBM technisch eine Sperrspitze zu bilden, die niergendwo anders erhältlich war. Ghz-mässig waren sie ja sogar vor vergleichbaren x86 Prozessoren. (Ich meine jetzt die AMD-FX-Boliden - die hatten meist 100Mhz weniger Takt). Die Pentium-Systeme wird es immer frei erhältlich für weniger Geld geben ...

Und ich verstehe auch nicht, wieso gerade x86.(Naja gut, gibt wohl keine anderen Alternativen mehr) Ein Freund von mir studiert Elektrotechnik ... und dessen Professor ist fest der Meinung, dass weder AMD noch Intel die x86-Architektur noch wollen.Zudem sei PPC sowohl im Embedded-Bereich als auch Performance-mässig erstklassig. (Siehe Liste der Supercomputer) Aber durch die enorme Verbreitung muß man immer auf Abwärtskompatibilät achten - so bleibt x86. Das war ja bei Apple bisher nie groß der Fall ... Insofern gibt Apple ja nen großen Teil Autonomie auf dem Gebiet auf.

Und dann ist da ja die Sache mit der nicht fertigen Optimierung von MacOSX für x86. Das ist so, als würde man sagen, Mac-User können jetzt alle Windows-Progeamme nutzen und gibt halt einfach nur VirtualPC gratis zu seinem Produkt hinzu.

Ich werde mir trotz alledem wieder einen Apple-Computer kaufen. Finde auch, dass die neuen Prozessoren von Pentium auch wirklich was drauf haben (An die Pentium M kommt ja nichtmal AMD im Verhältnis Leistung/Verbrauch heran)- aber eben unter Windows. Irgendwann sicher auch unter MacOSX hoffe ich ... Hier muß ich aber auch sagen, dass ich denke, dass Apple im Notebookbereich nicht mehr mit der Performance von Pentium M mithalten hätte können. Und der Notebook-Markt ist ja _der_ Wachstumsmarkt. Jedoch ist für die Desktop PCs halt der switch sehr fragwürdig.

Auch verwirrt mich die Tatsache, dass die PPCs viel günstiger waren ... Naja so denke ich halt, dass Apple einfach zu wenige Chips IBM abnahm, als dass diese einen konkurrenzfähigen Notebook G5 entwickelt hätten. Es wäre ja vor allem darum gegangen, so eine Performance wie der Pentium M zu erzielen, bei gleichem Stromverbrauch. Ich weiß nicht ob die Low-Voltage Versionen, die Kai in vorherigen Beiträgen gezeigt hatte, das getan hätten. Dazu kenn ich mich zu wenig aus. Und wies da mit Freescales Dualcore-CPUs aussieht auch keine Ahnung ...

Trotz alledem hoffe ich, dass der Wechsel zu x86 vielleicht auch irgendwann mehr Mac-Portierungen von Games mit sich bringt... Denn die im iMac verbaute Grafik geht ja schon in die Richtung, und Apple wirbt ja auch damit.

Ändern kann man ja nun am Wechsel zu Intel nichts mehr. Aber ich verstehe nicht, wieso man nicht über die Perspektiven, die dadurch verloren gehen, fachsimpeln kann. Bis jetzt hab ich ja nichts zu den Beiträgen von Kai gepostet, aber ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich sie sehr interessant finde und nicht verstehe wieso einige behaupten, dass er damit Leser verscheucht ... ?!?

P.S.: es spricht ja keiner Intel ab, gute Prozessoren zu bauen. Aber wenn diese bis jetzt immer für ein Betriebssystem entwickelt wurden, dass da Windows heißt, dann ist es doch klar, dass sie einem MacOSX, welches Jahre auf PPC getrimmt ist auf kurze Sicht keine Höhenflüge bescheren werden ... und gegenteiliges zu behaupten, ist ja mehr als blauäugig.

[...

Von: Moggela | Datum: 15.02.2006 | #13
hab jetzt erst mitbekommen, dass man beim kommentieren seine Email eintragen kann/soll. Sollte man ; ]?

peterson:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #14
"Apple hat dummerweise ueber Jahre hinweg den Prozessor als wichtiges Alleinstellungsmerkmal propagiert."

"Dummerweise"? Apple hat mit dem G5 auf Anhieb Platz 3 der Top500 Supercomputer geschafft. Im Bioinformatikbereich gingen Xserves weg wie warme Semmeln dank BLAST und anderer Gen-Sequencing-Software. Zig Unis stellten sich kleine G5-Cluster zum Numbercrunching hin. Mit massiv Altivec-optimierter Software konnten sich Apples Pro-Apps einen Platz im High-End-Segment erobern.

All das ist jetzt Geschichte....

"Dabei war es genau dieser Prozessor und der damit verbundenen Abschottung vor dem Rest des Marktes, den Mac OS seinen geringen Marktanteil zu schulden hat."

Du zäumst das Pferd von hinten auf: Nur ihre abgeschottete Nische hat es Apple ermöglicht, all die Jahre zu überleben, als alle anderen vertikal integrierten Hersteller (mit Ausnahme von IBM und evtl. Sun) vor die Hunde gingen!...

"Das mag in Zeiten, in denen die Umsaetze groesstenteils durch die Hardware generiert wurden, seine Berechtigung gehabt haben. Diese Zeiten sind aber Vergangenheit."

Soso. Sagt dir der Begriff "vertikaler Hersteller" was? Könnte es evtl. sein, dass das auch bedeutet, dass der Hersteller auch die Hardware baut?

"Apple vertreibt mittlerweile jede Menge Software und erzielt damit extrem steigende Umsaetze, verbunden mit den wesentlich hoeheren Gewinnmargen in diesem Bereich."

Was du dir alles für Zeug ausdenkst...
[Link]

Mac: Konstant bei 44% des Umsatzes
Software: Von 10 auf 8% gesunken im letzten Quartal

Apple müsste die Umsätze bei Software mehr als verFÜNFFACHEN um den Wegfall der Hardwaresparte zu kompensieren! Bitte aufwachen, die Realität kommt auf ein Bier vorbei!

"Schafft es Apple den Marktanteil von OS X deutlich zu erhoehen, werden die in diesem Bereich erzielten Gewinne gigantisch sein."

Tja, Henne-Ei-Problem halt. Apple kann auf die Gewinne der Hardwaresparte nicht verzichten, wird ohne Lizensierung aber nicht seinen Marktanteil signifikant steigern können...

Moggela:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #15
"hab jetzt erst mitbekommen, dass man beim kommentieren seine Email eintragen kann/soll. Sollte man ; ]?"

Nein, es sei denn, du willst unbedingt Post haben! ;-)

Mir ist das nicht klar

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #16
Der verwendete G5 Mac hat doch noch AGP Anbindung, oder? Wie können die Ergebnisse für den iMAc Core Duo so schlecht ausfallen? Das liegt doch nicht nur an der Graphikkarte. Sind diese Spiele irgendwie alle Altivec-optimiert?

@Kai

Von: Guschti | Datum: 15.02.2006 | #17
Du hast bei allen Punkten recht, nur musste Apple das Fiasko mit den G4-Prozessoren bei den Portablen einfach irgendwie lösen.

Apple kann sich kaum eine längerfristige Entwicklung auf beiden Prozessorplattformen leisten. Darum mussten die G5 auch über die Klinge springen, obwohl sie den Intel-Prozessoren (noch) überlegen sind.

Nach dem Speedbump der MacBooks sehe ich es aber wieder etwas positiver mit den Intel-Prozessoren. Wenn Apple nun auch wirklich immer die schnellsten Prozessoren verbaut oder als Upgrade-Möglichkeit anbietet, sind wir einen Schritt weiter. Nach diesem SpeedBump sieht es danach aus, als ob auch die iBooks und Mac Minis nen DualCore bekommen.
Wäre wünschenswert, wenn die ganze Apple-Palette auf Mehrkern-Prozessoren läuft.

Wenn ich das so lese...

Von: lime | Datum: 15.02.2006 | #18
...frage ich mich wirklich, was bringt Intel im Mac? Nullkommanullgarnix scheint die Antwort zu sein. MacOS X läuft bestenfalls genau so lahm was OpenGL angeht und auch sonst scheint es ausser dem (auf dem Papier?) leistungsfähigeren Notebookchip kaum einen Vorteil zu geben. Sicher, das ist erst der Anfang, aber auch der Anfang vom ewigen Spiel mit Hackern, die werden eines Tages auch nicht mehr nur X für PCs hacken sondern ich fürchte auch das System an sich unsicher machen.

Alles in allem: Das war einfach nur die dümmste Idee seit langem von Steve.

Vergleich Äpfel mit Birnen

Von: Hannes Gnad | Datum: 15.02.2006 | #19
Diese Barefeats-Messung ist zwar interessant, aber sie vergleicht Äpfel mit Birnen: Hier ein iMac (Consumer-Gerät), dessen Platine (inkl. GPU) im Prinzip Notebook-Technik ist – will heißen, im MacBook Pro und iMac Core Duo steckt fast genau das gleiche – und dort eine Pro-Maschine. Mal ein bißchen im deutschen Apple-Store rumklicken: Ein PM G5 2,0 Dual inkl. AE und BT, 250'er Platte, 7800GT und 20" Display kostet 3.368,00 Euro. Ein iMac Core Duo kostet 1.749,00 Euro, etwas mehr als die Hälfte.

Insofern wird es erst dann klarer, wenn man den Test zwischen MacBook Pro und PowerBook G4 fährt (die kosten z.Zt. noch fast gleich viel), oder den zukünftigen Intel-basierten Nachfolger des PowerMacs mit in den Vergleich einbezieht – oder heute den Test zwischen iMac G5 und iMac Core Duo fährt...

Abgesehen davon: Klar, bei Mac OS X wie bei dessen OpenGL-Implementierung wie bei den Grafiktreibern gibt es noch genug Raum für Optimierungen, wobei ich alles oberhalb von 60, 70 Frames für ausreichend halte. =:*)

@Kai: Das Jammern, Schimpfen und Fluchen hilft nichts. Es erinnert mich an die Leute, die damals beim Wechsel von Mac OS 9.x auf Mac OS X ähnlich reagiert haben, und dazu gute Ansatzpunkt hatten, weil Mac OS X noch nicht so weit war, einige Apps fehlten etc., eine sehr ähnliche Situation wie heute. Aber die Apple-Karawane zieht weiter, Widerstand ist zwecklos. Und in ein paar Jahren sieht die Sache wieder viel milder aus, so wie es von alten 9.x-Fans dann 2004 Kolumnen mit dem Titel "Mac OS X without tears" (http://www.pcworld.com/news/article/0,aid,114464,00.asp) gab, wird es 2007, 2008 ähnliche mit dem Titel "Intel-Mac ohne Aufruhr" geben...

...die pro apps

Von: Inside | Datum: 15.02.2006 | #20
Logic Pro 7.2 Universal wird ausgeliefert, mal sehen wie die intel kisten damit zurecht kommen...

@Hannes

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #21
Deine Überlegungen zu Consumer versus Pro-Geräten basieren noch auf der Verwurzelung in alten Apple-Denkschemata. Der Core Duo braucht zwar weniger Strom (dies ist allerdings auch noch streitig), erreicht dies aber durch eine Kombination von 65 nm Technologie und langsamerer Speicheranbindung. Als die P4s, versteht sich. Dafür hat er eine PCI express Anbindung der Komponenten, was den Durchsatz verbessern sollte. Der Chipsatz ist als solcher eben nicht irgendwie langsamer als ein Desktop-Chipsatz, wenn man mal vom FSB absieht. Den Vorgänger Pentium M konnte man mittels Adapter auch in normale Desktop-Chipsätze einsetzen, wo er auch super lief. Die Ergebnisse sind wirklich merkwürdig.

Der Übergang von OS9 zu X ist mit dem jetzigen nicht zu vergleichen. Damals herschte Angst, ob die Bedienung noch klappen würde, und eine neue, fremde Welt tat sich für die Nutzer auf. Es herrschte aber bei informierten Kreisen weitgehend Einigkeit, dass NeXTSTEP und damit auch MacOSX meilenweit überlegen war. Bei diesem Übergang zu intel, der sich in Perfomance-Nuancen manifestiert, spielen völlig andere Erwägungen eine Rolle.

@Moggela

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #22
"es spricht ja keiner Intel ab, gute Prozessoren zu bauen. Aber wenn diese bis jetzt immer für ein Betriebssystem entwickelt wurden, dass da Windows heißt, ...

Das glaube ich nicht. Vielmehr glaube ich, dass intel sowohl gerne von der Windows-abhängigkeit wegkommen würde, wie auch von der x86-Architektur. Versuche hats ja gegeben, wie der i860 oder der Itamium (na gut,der stammt mehr von HP, aber intel hat die Chance genutzt). Und andere Betriebssyste, laufen gut auf intel, einschließlich NeXTSTEP.

@Guschti

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #23
"Apple kann sich kaum eine längerfristige Entwicklung auf beiden Prozessorplattformen leisten."

Warum nicht? NeXT hat mit 150 Leuten vier Plattformen unterstützt. Die Hardware ist derart ähnlich mittlerweile, dass man Treiber praktisch nur noch neu kompilieren muss. Apple konnte das Projekt Maklar so aus dem Hut zaubern. Was meinst Du, wieviele Leute damit wirklich befasst waren, bevor es entscheidend wurde? Von NeXTSTEP haben, iirc, zwei NeXT-Leute in ihrer Freizeit einen Port für den NeXT-Workstation-Prototypen mit RISC Prozessor (habe vergessen, welchen, entweder 88000 oder PowerPC) gepflegt, der immer aktuell geblieben ist.


MacOSX ist HOCH portabel.

der kai

Von: NAME | Datum: 15.02.2006 | #24
warum der kai hier keinen gegenwind bekommt liegt einfach daran, dass arbeitende leute um diese uhrzeit schlafen.

das ist wohl die einzige uhrzeit zu der er sich noch posten traut.

gut. der imac kackt also gegen profidesktop rechner die 3mal so teuer waren bei 3d games ab.

glückwunsch. schönes ergebnis. ist nru total wurscht.
sorry aber für 3d games wartet man bis auf dem imac dc windows läuft, nativ!! da hat man die größere spieleauswahl und das ist auch dank directx besser für spiele geeignet.

also ist das doch eher ein pluspunkt. abwarten bis die intel powermacs kommen. an die ich habs euch prophezeit abteilung. die werden wieder deutlich schneller sein als die alten g5 teile. aber dann heult der kai sicher wieder rum: "ist ja keine kunst bei einem jahr alten rechnern", "mit ibm wären wir jetzt bei 5ghz" rofl. kai und sein ghz mythos.

und sagt nicht ich habs euch nicht prophezeit

@name auch arbeitende Menschen können

Von: Intelsucks | Datum: 15.02.2006 | #25
... um die Uhrzeit noch Kommentare schreiben/lesen, oder willst Du mir jetzt erzählen, daß wir alle arbeitslos sind ? Vielleicht bist Du auch einfach zu alt.. Kann ja sein, im Alter braucht man seinen Schlaf.
Und Ghz Mythos von einem Intel Lemming, der war echt gut *LOL*

Consumer vs. Pro:

Von: RazzFazz | Datum: 15.02.2006 | #26
Das Argument, dass der Chipsatz beim neuen iMac nicht Notebook-spezifisch ist, gilt ja genauso auch fuer den alten iMac G5.

Letztlich ist der Test aber auch von Seiten Barefeats ueberhaupt nicht darauf ausgelegt, Prozessor-Architekturen zu vergleichen -- dazu sind die Randbedingungen dann doch ein wenig zu verschieden. So handelt es sich bei den PowerMacs durchweg um Maschinen mit zwei Prozessoren (und damit, anders als bei einem einzelnen 970MP, mit 2 unabhaengigen FSBs). Ferner haben die Grafikkarten in den PowerMacs durch die Bank doppelt so viel Speicher wie die in den iMacs. Und Angaben darueber, ob beim RAM Dual-Channel-Betrieb Verwendung findet, fehlen auch.

Naja, und das Fazit des Tests, das ein iMac evtl. nicht wirklich die erste Wahl fuer "hard core gaming" ist, sollte doch wohl nicht wirklich grossartig ueberraschen, oder?

muss Hannes Gnad recht geben

Von: bigmac | Datum: 15.02.2006 | #27
3.368,00 Euro gegen 1.749,00 Euro.

so kann man Prozessoren auch vergleichen.
ich gebe 3386 € für ein AMD System aus
und 1749 € für ein Intelsystem

und stelle voller Freude heraus, dass das AMD System schneller ist.

Oh Wunder !!

So sehr einem die Zahlen dann auch gefallen mögen, vergleicht keinen iMac mit einen Powermac.
Hallo, für nen Powermac kann ich mir zwei iMacs kaufen !!
Oder waren der damalige Imac G4 genauso schnell wie der Dual G4 Powermac ?!?!?!!

was sagt das über ein System aus ?


Erste Version des Consumer iMac ohne optimierte Software fast genauso schnell wie die xte ausgearbeitete Version der aktuelle Pro Maschine, die doppelt soviel kostet.

ProApps

Von: BB | Datum: 15.02.2006 | #28
"... die Pro-User werden sich langsam aber sicher fragen, warum sie für weniger Leistung auf derselben Hardware mehr Geld zahlen sollen und ob OS X, iLife und Apples Pro-Suite das wirklich wert ist..."

ja, diese apps und das OS sind ihr geld wert!
schau doch mal wie viele leute zum beispiel
von Avid auf FCP Studio umsteigen und dabei
auch noch enorm kohle sparen.

@intelsucks

Von: NAME | Datum: 15.02.2006 | #29
das mit dem alter war gemein.

naja, schüler zähle ich jetzt mal nicht zur arbeitenden bevölkerung auch wenn sie nicht arbeitslos sind.

wären die ergebnisse mit 2ppc systemen rausgekommen. hätte es hier geheißen "imac kanibalisiert powermacs!!": warum zum teufel sollte man sich einen powermac kaufen. apple kassiert bei powermac usern ab! der preis für erweiterbarkeit ist zu hoch.

blub bla. aber ist schon interessant wie sich die argumentation von den kaifolgern ändert. am anfang sollte selbst ein 1ghz g4 powerbook schneller sein als die intel dc.

das kartenhaus viel zusammen.

dann sollte der imac g5 schneller sein als der intel dc.

das kartenhaus viel zusammen.

und jetzt klammert man sich daran dass ja sogar ein jahr alter teurer powermac aufgerüstet mit neuer grafikkarte, bei 3dgames mit einem günstig imac intel dc mithalten, ja sogar etwas besser ist.

man kann jedes system schlecht aussehen lassen, es kommt nur darauf an mit was man vergleicht und ob der vergleich objektiv betrachtet fair ist. aber darum geht es kai schon lange nicht mehr.

man beachte. nicht alles was hinkt ist ein vergleich!

Zzz

Von: dermattin | Datum: 15.02.2006 | #30
"...frage ich mich wirklich, was bringt Intel im Mac? Nullkommanullgarnix scheint die Antwort zu sein."

Also einen Switch nach dem ersten Monat zu beurteilen ist etwas kurzsichtig, find ich.

Anmerkungen

Von: vorname | Datum: 15.02.2006 | #31
Hier wird immer vergessen, dass auch Windows Vista eine 3d-bescheunigte Oberfläche haben wird und es dann womöglich auch "Performanceprobleme" bei Windows geben wird.

Wie das genau aussieht, weiss ich nicht. Habe mich noch nicht mit Vista beschäftigt. Aber im Forum von 3dcenter.de gibt es einen User (Demirug), der sich dort wohl gut auskennt (Ist AFAIK Spieleentwickler und hat auch genaueren Einblick bei Vista). Der kann dazu evtl. etwas sagen...


Ok, laut c't sind die Grafiktreiber für OSX Intel noch sehr schlecht. Da wird es noch eine Verbesserung geben.

Aber generell ist auch klar, dass für OSX (egal ob PPC oder Intel), eine Grafiktreiber wohl nie so gut auf ein Game optimiert sein wird, wie für Windows (es sei denn der Marktanteil von OSX steigt signifikant).

STUSS!!! (Thyl)

Von: vorname | Datum: 15.02.2006 | #32
" Der Core Duo braucht zwar weniger Strom (dies ist allerdings auch noch streitig), erreicht dies aber durch eine Kombination von 65 nm Technologie und langsamerer Speicheranbindung. Als die P4s, versteht sich."


Was für ein Mist muss ich da lesen.

Der Core Duo ist sehr sparsam. Das ist Fakt und darum bracht man nicht zu streiten. Und es ist eine total andere CPU als ein P4!!! hrrrrrrrr

viel <> fiel

Von: ohNe22 | Datum: 15.02.2006 | #33
Also noch mal für alle:
"viel" = eine große Menge/Anzahl von etwas
"fiel" = Imperfekt, 3. Form Singular des Verbes "fallen"

Ist ja bald schlimmer als Standard/t ...

Äpfelbirnenvergleich...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #34
Lesen hilft, echt:

"We went shopping on eBay for a "Pre-Owned" Single-Core Dual G5/2.0 Power Mac and a pre-owned 20" Cinema and pre-owned Radeon X800 card. The total came to about the same price as a new iMac Core Duo 2.0. If you are an avid gamer, you might seriously consider a used or refurbished G5 Power Mac with a high end graphics card as a viable alternative to the new iMac Core Duo -- especially if you already own a display. And if you already own a G5 Power Mac, consider upgrading your graphics card instead of trading it in on an Intel iMac."

Ein Vergleich mit UB-Games und gescheiten GPUs fehlte bisher. Die X1600 ist so viel mächtiger als ALLE bisher von Apple standardmäßig verbauten GPUs in ALLEN Rechnern, dass ohne Powermac mit aufgerüsteter GPU in 3D-Test leider keine echten Leistungsvergleiche möglich waren.
Kann PPC irgendwas dafür, dass Apple ihm nie gescheite Default-GPUs angedeihen hat lassen?

Im übrigen ist ein Dual 2GHz G5 trotz allem 2.5 Jahre alte Technik, eine Radeon 9800 ist drei Jahre alt. Schlägt ein Core Duo eine teure Dual P4- und Athlon-Workstation aus der Zeit? You bet it does!

Und wieder das alte Argument Notebook- vs Desktop-CPU. Tomshardware, Anandtech und andere hatten auch kein Problem den Core Duo mit Athlon FX und Pentium D zu vergleichen - komisch, da hat keiner gejammert, vielleicht weil der Core Duo da gut abgeschnitten hat?

Wenn Intel mit ihrem Notebook-Chip ihre Desktop-Architektur ersetzt sollte eigentlich klar sein, dass die Unterscheidung inzwischen einfach hinfällig ist...

Ansonsten einfach mal direkt zur Quelle gucken, was steht da ganz oben? [Link]

P.S: Schade, dass keiner auf mein "was ist, wenn PPC mal weg vom Fenster ist und nur noch mit Windows-PCs verglichen werden kann?" geantwortet hat...

[Link]

Von: bigmac | Datum: 15.02.2006 | #35
[Link]
da gibt es ja auch einen indirekten iMacvergleich. Damit man wenigstens mal gleichteure Maschinen miteinander vergleicht!

iMac Intel Core Duo 2.0GHz X1600 zu
iMac G5 2.1Ghz X1600

(Intel:G5)
Doom3:
21:9
UT2004 Bot:
33:34
UT2004 Firefly:
58:43
Quake3:
154:112

bei gleichem RAM und Grafikkarte. Klar Chipsatz ist anders, der erste ist Dualcore, aber dafür sind die Spiele dafür auch noch nicht so optimiert. Aber dass besonders bei gleicher Grafikkarte solche Unterschiede zu finden sind ...

@peterson

Von: chris | Datum: 15.02.2006 | #36
"Steve hat den Masterplan, glaubt mir, er hat´s mir neulich im Traum erzaehlt. ;)"

Den hat er, und er hat es 96 selbst verraten:
"If I were running Apple, I would milk the Macintosh for all it's worth--and get busy on the next great thing. The PC wars are over. Done. Microsoft won a long time ago."

Der Mac wird nur noch abkassiert, die Kisten so billig wie es geht, (schnonmal aufgefallen , daß man von 10.5 nix hört) und dann wird iTunes Entertainment sich aufs Kerngeschäft konzentrieren.

Bei den X86 geht's nur darum das Apple keinen Computer mehr selbst entwickeln muß, sondern nur noch Intel Boards eintüten muß, bis man ganz auf Macs verzichten kann, deshalb kam auch AMD nicht in Frage, die liefern die Boards nicht fertig.

Über das weitere Szenario habe ich mich neulich schonal ausgelassen ;-)

@kaipflaume

Von: NAME | Datum: 15.02.2006 | #37
lesen hilft echt.

neupreise mit gebrauchtpreisen zu vergleichen ist natürlich besonders schlau.

vergleiche mal nen gebrauchtporsche mit nem neugolf.

rate mal wer schneller ist.

jaja...

Von: Matze | Datum: 15.02.2006 | #38
alles wird gut, Chris *lol*

bigmac:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #39
Eine X600 ist also die gleiche GPU wie ne X1600? Wow... Und da dachte ich ernsthaft, dass die eine 2 GPixel/s Füllrate und vier Pixepipes und die andere 5.6 GPixel/s und 12 Pipelines hat! ;-)

Steht eigentlich auch schon im Artikel, aber egal...

@matze

Von: chris | Datum: 15.02.2006 | #40
Nur das keine Mißverständnisse auftauchen: dieses Steve Jobs Zitat ist echt aus einem Fortune Interview von 1996

[Link]

NAME:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #41
"neupreise mit gebrauchtpreisen zu vergleichen ist natürlich besonders schlau."

Als 4-Pipeline-GPUs mit ner 12-Pipeline-GPU mit dreifacher Füllrate oder mehr verglichen wurden hat keiner von euch gejammert, obwohl man das genauso "unfair" nennen kann. Nix, stattdessen gab's "Hurra, WOW läuft so super und Doom3 ist ja soooo schnell und UT2k4 rockt richtig ab auf Core Duo!" en gros...
Man kann's eben immer von mehreren Perspektiven sehen. Nochmal: PPC kann nix dafür, dass Apple ihm immer Billig-GPUs spendiert hat!

@vorname

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #42
Wenn Du mir genau sagst, wo ich Stuss geschrieben habe, kann ich die unklare "zwischen Tür und Angel" Formulierung vielleicht präzisieren.

Deine ergänzenden Aussagen stehen für mich nicht in Widerspruch zu meinen.

heul doch

Von: NAME | Datum: 15.02.2006 | #43
"Als 4-Pipeline-GPUs mit ner 12-Pipeline-GPU mit dreifacher Füllrate oder mehr verglichen wurden hat keiner von euch gejammert, obwohl man das genauso "unfair" nennen kann. Nix, stattdessen gab's "Hurra, WOW läuft so super und Doom3 ist ja soooo schnell und UT2k4 rockt richtig ab auf Core Duo!" en gros..."

aber jetzt hängt der haussegen doch wieder gerade, oder?

ein powermac ist schneller als ein imac. genau so wies sein muss.

ich glaube ja apple hat die intel imacs künstlich ausgebremst damit ihre profi g5 powermacs nicht alt aussehen.

das wäre echt peinlich geworden. consumer geräte schneller als pro geräte.

na hab ich unrecht? beweist es mir. ich hab die barefeats benchmarks als beweiß.

hugh, der meister hat gesprochen.

Langsam geht mir das Popcorn aus.

Von: Terrania | Datum: 15.02.2006 | #44
Ehrlich. Ist ja wirklich unterhaltsam. Das Gejammere und Geschrei. So nach dem Motto: Meiner ist aber länger. Und mit ppc wär er noch länger gewesen. Aber mal im Ernst: Er wird langsam richtig lästig, dieser kleine Sturm im Wasserglas gegen die Windmühlen.
Fakt ist für mich: Wenn ich Renderings auf C4D laufen lasse, dann ist der iMac CoreDuo so schnell wie ein 2,3 PPC DualCore. Schön.
Fakt ist für mich auch: Die CS-Suite von Adobe kommt erst Anfang 2007 nativ auf Mintels. Da langt mir die Rosetta-Geschwindigkeit nicht.
Deshalb habe ich schweren Herzens noch einen G5 iMac 20 gekauft letzte Woche. Übrigens NUR wegen der CS-Suite.
Fakt ist für mich auch: Der erste Mintel ist nicht schlecht geworden (Die Woche bekomme ich noch ein Testgerät). Und bevor ich nicht mit eigenen Augen gesehen habe, ob er langsamer oder schneller als mein G5 iMac ist, ist für mich (und die Anwendungen die ich benutze) diese Diskussion hier reine Unterhaltung, die mich dank Popcorn immer dicker werden lässt.
Fakt ist aber jetzt schon: Der Switch war nicht schlecht gemacht bislang. Schaun mer mal.

@chris

Von: Vorname | Datum: 15.02.2006 | #45
"deshalb kam auch AMD nicht in Frage, die liefern die Boards nicht fertig."

Nur in den Intel-Macs stecken leider keine Intel-Bretter, sondern von Apple ;)


@Thyl:
Das hört sich an, als wenn der CoreDuo nicht sparsam ist (er ist extrem sparsam, wenn man die Leistung betrachtet) und er gegenüber dem P4 und anderen CPUs nur wegen dem Fertigungsprozess punktet. Das ist aber falsch. Der CoreDuo wäre auch in einem grösserem Fertigungsprozess sparsamer als z.B. ein P4. Ganz anderes Design!

@Vorname

Von: chris | Datum: 15.02.2006 | #46
"Nur in den Intel-Macs stecken leider keine Intel-Bretter, sondern von Apple ;)"

Wieso leider? ;-)

OK, ich habe mich etwas verkürzt ausgedrückt. Die Boards werden im materiellen Sinne nicht von Intel kommen, aber ich sehe nicht, was Apple wesentliches daran gemacht hat außer das Standard Layout des Intel Referenzdesigns mechanisch anzupassen und an einen Taiwan Produzenten weiterzureichen. Ein paar Clicks am Computer und gut. Der Chipsatz und das ganze (logische) Design ist doch original wie bei Intel.
[Link]
nur ein FW400 hat Apple wohl dran gesteckt, aber für FW800 hat es schon nicht mehr gereicht.

Würden die Leute nicht einfach blind

Von: MichaelK | Datum: 15.02.2006 | #47
alles glauben, was ihnen aus Cupertino versprochen wird, könnten wir hier wesentlich effektiver diskutieren. Aber es scheint ja mittlerweile genung Leute zu geben, die bereits beim Namen Kai in Verteidigungs- oder doch eher Angriffshaltung gehen und da ihnen dann i.d.R. die stichhaltigen Argumente fehlen (außer die, die Steve vorgegeben hat), trollen sie halt rum. Schade.

Niemand sagt übrigens, daß Ihr Euch keine Intelrechner kaufen sollt, doch soll hier - so wie ich es verstehe - nur die Realation wieder hergestellt werden, die leider von Apple zu Lasten des G5 verzerrt wurde. Leider.

mal ne frage

Von: gysme | Datum: 15.02.2006 | #48
im imac core duo ist schon die ati MOBILITY radeon x1600?!

es ist gerade mal die erste revision.....

Von: namepower | Datum: 15.02.2006 | #49
es ist grad mal ein gerät rausgekommen... und schon wird der switch unnötigerweise v. artikel nieder gemacht. ist es nicht ein bißchen früh alles schon fiasko darzustellen?

Weiters muss jetzt Intel dafür hinhalten dass OSX in Grunde genommen nicht so sauber ist wie es sein sollte oder irgendein komponent net so supar entwickelt worden ist? Wie schaut die nächste OSX Version aus, vielleicht ist die stärker auf Intel optimiert? Hoch optimierte Intel Compiler sind noch im Beta statium also noch nicht verwendet. GCC behauptet generiert keinen optimalen code für AMD & Intel Chips also sind die UBs noch nicht so toll wie sie sein könnten usw. & usf. Sehr viele Fragen auf die es keine genauen Antworten gibt aber hauptsache bis zum geht nimma spekulieren und miesmachen.

Ich persönlich habe noch nie eine plattform migration gesehen die so super verlaufen ist. Es ist nicht alles optimal und es gibt noch genug optimierungspotenzial aber ein fiasko ist es keineswegs und keiner kann hier die zukunft voraussagen also würde ich eher warten. In 6 monaten oder ein jahr haben wir mehr klarkeit. dann kann man d. switch immer noch mies machen.

@namepower

Von: chris | Datum: 15.02.2006 | #50
Also OSX ist erheblich mehr für x86 designed als für PPC. Das alte NeXT lief zunächst auf 68040 und dann auf X86 lange bovor Apple das für PPC portiert hat. Es ist also genau andersrum, soweit ich sehe ist OSX von Haus aus eher ein Design für X86 Prozessoren. Die PPC Version hat sicher mehr Optimierungs-Potential als die X86 Variante.

Der gcc wird seit 10-20 Jahren von Massen von Entwicklern für X86 optimiert. Das PPC Backend hat erst in den letzten 2 Jahren unter anderem durch die Tätigkeit von Apple etwas aufgeholt. Der X86 gcc ist sicher deutlich besser als die PPC Version.

@chris

Von: namepower | Datum: 15.02.2006 | #51
ich glaube es ist eine sache eine "maklar" maschine im hinterzimmer zu haben und eine andere osx aufm ppc an millionen kunden auszuliefern.... vielleicht hatte nextstep ihre wurzeln auf x86 aber das ist schon lange her.... zu behaupten osx muss per se deswegen besser auf x86 laufen ist eher unseriös.

zu gcc, weiss ich nicht. bilde mir ein es im C't gelesen zu haben.

Kai:

Von: Joachim_S | Datum: 15.02.2006 | #52
"P.S: Schade, dass keiner auf mein "was ist, wenn PPC mal weg vom Fenster ist und nur noch mit Windows-PCs verglichen werden kann?" geantwortet hat..."

Vielleicht weil bis dahin noch einige Zeit vergehen wird und man jetzt noch nichts darüber aussagen kann? Noch sind ja nicht einmal alle Apple Produkte auf Intel CPUs umgestellt.

btw, mich würde interessieren wieviele User solche Vergleiche wirklich interessieren.

ATI

Von: Merom | Datum: 15.02.2006 | #53
Was kann den Apple, geschweige denn Intel dazu, wenn Ati sich mit der x1600 100% nicht von der x600 absetzen kann?
Meine Fresse ,ich überreiche euch heute das Fass ohne Boden!!!

Namepower:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #54
"Ich persönlich habe noch nie eine plattform migration gesehen die so super verlaufen ist."

Ich habe noch nie gesehen, dass jemand sich so reibungslos ein Loch ins Knie gebohrt hat und heisse Milch reingeschüttet hat! Wir haben zwar grad erst den Bohrer eingespannt aber hey, tun wir einfach mal so, als sei es schon vorbei! ;-)

"zu behaupten osx muss per se deswegen besser auf x86 laufen ist eher unseriös. "

Nein, man nennt es "informiert". Ist dir fremd, ich weiss..

[Link]

Mac OS X uses an ABI designed for CISC processors, mostly ignoring RISC design principles.

@Vorname

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #55
Stimmt, wirkt ein bisschen vermatscht. Vielleicht sollte ich den Kommentar zurückziehen...

jetzt hab ichs verstanden.

Von: Kailiban formerly known as NAME | Datum: 15.02.2006 | #56
Mac OS X ist der letzte Müll. Ein unperformantes Stück Dreck. Ganz im Gegensatz zu Windows. Das QualitätsOS aus dem Weltmarktführerhaus Microsoft. Grundlegend auf optimale Leistung ausgerichtet.

Der einzige Grund warum wir das nicht gemerkt haben ist dass der PPC so übermächtig viel schneller war, so dass man sich Mac OS X leisten konnte.

Okey. Mist. Ohhh Gott. Das ist das Ende. Apple ist schon jetzt so gut wie Pleite.

Danke Kai dass du mir die Augen geöffnet hast. Ohh mein Erleuchter, mein Heilsbringer, was sollen wir jetzt tun?

Meinst du ein Sturm auf Cuppertino wird diese Schande sühnen können.

@ Kai

Von: peterson | Datum: 15.02.2006 | #57
*****************************************************
"Apple hat dummerweise ueber Jahre hinweg den Prozessor als wichtiges Alleinstellungsmerkmal propagiert."

"Dummerweise"? Apple hat mit dem G5 auf Anhieb Platz 3 der Top500 Supercomputer geschafft. Im Bioinformatikbereich gingen Xserves weg wie warme Semmeln dank BLAST und anderer Gen-Sequencing-Software. Zig Unis stellten sich kleine G5-Cluster zum Numbercrunching hin. Mit massiv Altivec-optimierter Software konnten sich Apples Pro-Apps einen Platz im High-End-Segment erobern.
*****************************************************

Du verstehst mich miss! Mit "dummerweise" meine ich, dass sich Apple nach jahrelanger Hervorhebung des PPC als Alleinstellungsmerkmal, nach dem Switch zu Intel, nun natuerlich in Argumentationsnoeten befindet.




*****************************************************
"Dabei war es genau dieser Prozessor und der damit verbundenen Abschottung vor dem Rest des Marktes, den Mac OS seinen geringen Marktanteil zu schulden hat."

Du zäumst das Pferd von hinten auf: Nur ihre abgeschottete Nische hat es Apple ermöglicht, all die Jahre zu überleben, als alle anderen vertikal integrierten Hersteller (mit Ausnahme von IBM und evtl. Sun) vor die Hunde gingen!...
*****************************************************
Das ist nur beding richtig. Haette Apple Mac OS von Anfang an fuer andere Computerhersteller frei gegebnen, waeren sie kein Nischenprodukt geworden, sondern im Massenmarkt gelandet, wie jetzt MS mit Windows.
Erst nachdem dieser entscheidende Fehler begangen wurde und DOS den Markt eroberte, der Kampf also laengst verloren war, machte die Abschottung Sinn, um das Uberleben zu garantieren.



*****************************************************
Was du dir alles für Zeug ausdenkst...
[Link]

Mac: Konstant bei 44% des Umsatzes
Software: Von 10 auf 8% gesunken im letzten Quartal


Dann betrachte mal die Entwicklung der letzten 30 Jahre betreffend des Anteils des PC-Hardwaregeschaeftes am Gesamtumsatz!
Aus deinem Link geht ja schon hervor, dass dieser Anteil vom 4.Q 2004 zu 2005 von 52 auf 44 % gesunken ist. Ausserdem: Umsatz ist nicht gleich Gewinn. Die Wertschoepfung bei Softwareprodukten liegt nun einmal wesentlich hoeher als bei den PC-Hardwarprodukten.


*****************************************************
Apple müsste die Umsätze bei Software mehr als verFÜNFFACHEN um den Wegfall der Hardwaresparte zu kompensieren! Bitte aufwachen, die Realität kommt auf ein Bier vorbei!
*****************************************************

Was denkst Du, welchen "OS-X" Marktanteil Apple in, sagen wir mal 10-15 Jahren anstrebt?

@Kai

Von: namepower | Datum: 15.02.2006 | #58
"....Ich habe noch nie gesehen, dass jemand sich so reibungslos ein Loch ins Knie gebohrt hat und heisse Milch reingeschüttet hat! Wir haben zwar grad erst den Bohrer eingespannt aber hey, tun wir einfach mal so, als sei es schon vorbei! ;-) ..."

Sowas nennt man "Bullshit". Ich dir nicht fremd, ich weiss... gibts du täglich von dir...

Und zu d. uralt Artikel ausm Jahre 2002 [Link] Die Welt bleibt stehen für dich, ich weiss ;-)

Also diese Schnittstelle begründet warum jetzt OSX rasend schnell auf einen Intel laufen muss? Danke, dann ist es doch net so schlecht dass wir switchen oder? Schon die letzten Zeilen gelesen, im Jahre 2002 gab es angeblich mitm GCC schon workarounds...

@Kai Nachtrag

Von: peterson | Datum: 15.02.2006 | #59
Zudem denke ich auch nicht, dass sich Apple aus dem PC-Hardware-Geschaeft zurueckziehen wird. Warum sollte sie auch? Sie werden weiterhin hochwertige Designprodukte anbieten und trotz einer Freigabe von OS X auch weiterhin Ihre Kaeufer finden. Vielleich verkaufen SIe nur noch die Haelfte der Stueckzahlen. Die wurde aber nach deiner Rechnung schon bedeuten, dass sie Ihren Software-Umsatz nur verzweieinhalbfachen muessten ;)
Mal ganz abgesehen davon, dass das natuerlich ein Milchmaedchenrechnung ist, weil eben nicht der Umsatz relevant ist, sondern der Gewinn!

Warum werden hier immer G5 und Yonah verglichen?

Von: icke | Datum: 15.02.2006 | #60
Der tolle neue Yonah ist doch ein Notebook Prozessor. Der G5 ist ein ausgewachsener stromfressender (Ex-Server) Prozessor. Da bin ich ja schon froh, dass der neue iMac überhaupt von der Performance irgendwie mithalten kann. Wer 3d Daten rendert, wird das doch nicht auf dem iMac machen, bei uns in der Firma werden da überhaupt keine Macs genommen....
Und überhaupt Performance: Hab mir vor einem Jahr ein Powerbook 1,3 Ghz geholt und wusste genau dass der von der reinen Performance nicht mal mit nem Medion Notebook (Pentium M) mithalten kann (ich mache in Director & Flash). Ihr betont das mit der Performance hier zu sehr. Überlasst das doch den 16 jährigen Gamern oder den SGI Freaks. Ich freue mich auf neue, leise, schicke, rundum sorglos Pakete von Apple - und bald hole ich mir ein paar Aktien dazu ;-)

Kai: Der Switch spricht für Notebooks

Von: David | Datum: 15.02.2006 | #61
Auch wenn du mit deinen Vorhersagen in der Zukunft recht haben könntest (weis ja keiner so genau), musst du trozdem zugeben, dass der Switch auf Intel für die Notebooks nur von vorteil gewesen ist. Ich persönlich interesiere mich nur für ein Powerbook, bzw. Mac Book Pro und mir kommt daher der switch nur zu guten. Oder denkst du wirklich das Motorolla oder vielleicht IBM in der Lage gewesen wären so schnelle Notebooks wie Intel zu bauen?

@David

Von: namepower | Datum: 15.02.2006 | #62
jetzt pass auf david, jetzt kommt der berühmte G5 Mobile Chip inkl. link auf eine "zuverlässige" IBM Präsentationsfolie (ich könnte dies bezüglich recht haben ;-)

*lol*

Von: Vorname | Datum: 15.02.2006 | #63
""Dummerweise"? Apple hat mit dem G5 auf Anhieb Platz 3 der Top500 Supercomputer geschafft. Im Bioinformatikbereich gingen Xserves weg wie warme Semmeln dank BLAST und anderer Gen-Sequencing-Software. "


Ein Sack Reis ist mal wieder in China umgefallen...

Was interesiert eine solche Info? Nix! Mac ist ein Desktop-Rechner mit anderen Anwendungen!

@vorname

Von: namepower | Datum: 15.02.2006 | #64
und weil wir ja auf der SUPA Liste der SUPAcomputer es geschafft haben, haben wir massenweise Server verkauft und IBM und Sun in die knie gezwungen... nicht wahr? mist, jetzt geht das nimma und wir haben einen bombengeschäft verloren, scheiss switch!

icke:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.02.2006 | #65
"Der tolle neue Yonah ist doch ein Notebook Prozessor."

Nein.
[Link]
Nein.
[Link]
Nein.
[Link]
Nein.
[Link]

Jetzt endlich gesehen?

Think Big, Kai

Von: peterson | Datum: 15.02.2006 | #66
ich glaube auch, in deiner ganzen Argumentation beruecksichtigst Du zu kleine Zeitraeume. Betrachte doch mal die Entwicklung Apples der letzten 10 Jahre:
Das PC Harwaregeschaeft verliert, langsam aber sicher an Relevanz. Grund dafuer ist beispielsweise der ueberragende Erfolg des iPods. Ohne Einfuehrung eines zusaetzlichen Produktes, wie dem Mac-Mini, haette die PC-Hardwaresparte wahrscheinlich noch mehr an Bedeutung verloren.
Apple forcierte nach und nach andere Geschaeftsfelder: Massiver Ausbau des Software Bereiches, Aufbau des Contentveriebes (Filme, Musik).

Apple emanzipiert sich also langsam aber sicher vom reinen PC-Hardware-Geschaeft. Und ich denke, genau das ist die Strategie Apples fuer die naechsten 10 Jahre. Wird das Hardware Geschaeft nicht zunehmend ruinoeser? Und sind die Bedingungen nicht zu sehr von Faktoren abhaengig, die Apple gar nicht beinflussen kann?

Meine Idee ist, dass Apple langfristig einen Status, aehnlich dem von MS anstrebt: Weitgehende Unabhaengikeit vom PC-Hardwaregeschaeft bei gleichzeitigem Wachstum des Martanteils von OS X. Und wer den Marktanteil von Windows fuer alles Zeiten in Granit gemeisselt sieht, hat keine Phantasie, oder betrachtet die Dinge in zu kurfristigen Zusammenhaengen. Ich sehe da durchaus dynamische Entwicklungspotentiale.

Und ja, ich weiss, das sind alles nur Spekulationen, aber versucht doch mal die ganze Geschichte langfristig und strategisch zu betrachten. Abseits von irgendwelchen Benchmarks. Dass der Switch zu Intel keine performance Gruende hatte, darueber sind wir uns ja einig. Allenfalls moegen die besseren DRM Moeglichkeiten von Intel noch ne Rolle gespielt haben.

@name & Konsorten:muss wirklich schlimm sein...

Von: Intelsucks | Datum: 15.02.2006 | #67
...die bösen bösen Menschen, die nicht wie Lemminge dem Schwätzer aus Kalifornien hinterherlaufen. Und dann auch noch die Harmonie der Intelwelt durch ihre unqualifizierten Kommentare stören. Ich entschuldige mich in aller Form bei Dir und der gesamten Intel Fraktion. By the way : Intel ist und bleibt trotzdem scheisse ;)

@namepower

Von: chris, derunseriöse Programmierer | Datum: 15.02.2006 | #68
Der uralte Link von Kai (Danke!) ist eine gute Quelle, das lohnt sich auf jeden Fall zu lesen. Am Kernel Design hat sich natürlich im Prinzip nichts geändert. Der Mach-Kernel und das Mach-O ABI sind nunmal die grundlegende Technik. Zudem sind die Leute von unsanity nun wirklich keine Anfänger, die wissen genau wie es geht: in den Entwickler Mailinglisten von Apple fallen die jedenfalls durch intimste Kentnisse von OSX auf!

Vielleicht mal ein einfaches Beispiel für CISC vs. RISC Design. Eine Routine zeichnet ein Rechteck. CISC definiert man eine struct mit den vier Koordinaten und schiebt die adresse auf den Stack beim Aufruf, (so z.B. auch Quickdraw für 68K designed), weil man sowieso alle Parameter im Speicher übergibt mangels Registern.

RISC nimmt man vier einzelne direkte Parameter für die Koordinaten, denn man hat 32 Int und 32 Float Register in denen kann man potentiell ne Menge Parameter direkt übergeben ohne auch nur den Stack/Hauptspeicher zu bemühen. Solche simplen Dinge in grundlegenden Funktionen multiplizieren sich am Ende zu erheblich Unterschieden und sind einmal festgelegt nicht mehr zu ändern ohne alle Programme laufunfähig zu machen.

(P.S.:Ja, das ist etwas vereinfacht und bezieht sich auf PPC und X86 und nicht jede andere RISC vs. CISC Debatte im Allgemeinen)

@ all - Gründe für den Wechsel

Von: tetrapilotom | Datum: 15.02.2006 | #69
"All sorts of speculation has run rampant about the reasons that Apple is moving to Intel processors. Most are incomplete, wrong, or damned wrong."
...
Unfortunately, the cohabiting processors in the case of the cell are not only incompatible with AltiVec, their microcode is significantly changed from present microcode. The cell processor also poses a difficulty in that the graphics and multiprocessor versions are wildly different so that each must be addressed and read in an entirely different way. Of course, even so, porting Darwin to the cell would not be a big problem at Apple. But porting everything above Darwin would have been a huge undertaking that would have obsoleted every application ever developed for the Mac and required extensive rewriting of enormous numbers of lines of intricate code for the
major applications.

"Finally, if Apple did move to the cell processor, then, unlike the case with the G5, IBM might have control over whether or not Apple kept Mac OS X reserved to Apple hardware. In essence, Apple could not preserve itself by moving to the IBM cell processor and the G5 seemed to be headed nowhere fast. Compare, for example the effort needed to move to the cell processor and the consequences to that needed to move to Intel and those consequences (such as easier porting of applications) The porting of OS X was in fact already a done deal and had been ongoing for five years thanks to Steve Jobs. So you can forget blaming the change on personality conflicts or egos—this was an easy business decision given the circumstances."
"Thomas Ferrell, a professor in the Physics Dept. at the University of Tennessee"
weiter unter:

[Link]

Zu viele Emotionen!!!

Von: noname | Datum: 15.02.2006 | #70
Und gleichzeitig zu wenig Zeit verstrichen seit dem 'Switch' für konkrete Aussagen über Vor- und Nachteile dieses Schrittes.

So möchte ich das Gezetere hier mal grob zusammenfassen... ;)

Leute, was war ich heiß auf den PPC 601 als Nachfolger des 68040 (bzw. 68060). Mehr als 10 Jahre ist das jetzt her, ja tatsächlich fast schon 15.

Damals hatte ich einen Commodore AMIGA 500 mit 68000er (7.14 MHz), einen "richtigen" großen konnte ich mir als Azubi leider nicht leisten.

Also blieb immer nur der träumerische Blick in die Hochglanzzeitschriften, AMIGA Magazin, Macwelt usw.

Durch interessante Nebenjobs konnte ich dann doch noch mit AMIGA 3000 und 4000 und "fetten" 24-Bit-Grafikkarten arbeiten und kam später auch in Kontakt mit den ersten PowerMacs, mit PPC 603 und 604e mit knapp 180 bzw. 200 MHz.

Der Switch vom 68K zum PPC und dann von Mac OS 9 auf Mac OS X brauchte seine Zeit.

Letztlich ist und war doch immer nur wichtig "was hinten rauskommt", oder?

"Schnell" sind heute doch selbst die billigsten Rechner im Vergleich zu damals!

Worauf ich eigentlich hinaus will: ABWARTEN und "cool" bleiben!

Erst mal sehen, wie die ProApps von Apple auf der intel-Hardware laufen.

Jeder DTP-Mac-Profi wird nicht auf intel switchen, bevor Adobes CS angepasst ist, also Anfang 2007 wie es aussieht.

ProMacs mit intel-Prozessor kommen höchstwahrscheinlich auch erst im Herbst 2006.

Und wie war das doch gleich: Finger weg von der/den ersten Revision(en)? ;)

Für mich persönlich war es zugegebenermaßen auch ein Schock letzten Sommer - hatte soviel Hoffnungen in kommende PPCs gesetzt, nicht zuletzt da sogar XBox 360 und PS3 in diese Richtung kurvten.

Aber was solls: wir müssen uns damit abfinden und in 2 oder 3 Jahren wird Profi-Software, die bisher stark auf AltiVec optimiert war eben SSE3 (bzw. dessen Nachfolger) ordentlich ausreizen.

Und sicher wird Apple weiterhin BEIDE OS-Versionen pflegen, also x86 UND PPC (reine Vermutung, aber ich denke es wäre dumm, wenn sie das nicht täten).

Für mich sind Software-Features letztlich viel wichtiger als die Hardware-Basis: an Mac OS X gibt es noch vieles zu verbessern, auch die Softwarebasis darf gern größer werden.

Details erspare ich mir jetzt... ;)

@kai

Von: Kailiban formerly known as NAME | Datum: 15.02.2006 | #71
"
"Der tolle neue Yonah ist doch ein Notebook Prozessor."

Nein.
[Link]
Nein.
[Link]
Nein.
[Link]
Nein.
[Link]

Jetzt endlich gesehen?"

dann klick doch mal eine ebene weiter auf deiner tollen seite.

Zitat:

The Intel® Core™ Duo processor is the next-generation processor in the latest Intel® Centrino® mobile technology-based notebooks and delivers revolutionary dual-core mobile performance and great power efficiency.

The Intel® Core™ Duo processor is [...] Intel® Centrino® mobile technology-based notebooks and delivers revolutionary dual-core mobile performance and great power efficiency.

[...]
Intel® Centrino® mobile technology-based notebooks and delivers revolutionary dual-core mobile performance and great power efficiency.


[...] mobile technology-based notebooks mobile performance and great power efficiency
[...]

jetzt gesehen?

Wenn alle können kann ich auch…

Von: Donjon | Datum: 15.02.2006 | #72
1. Irgendwo am Anfang schrieb Kai, daß Q3 durch Auslagerung des Sounds auf die 2. CPU bis zu hundertdingsundachzig Prozent Prozessorauslastung erzielt. Also, ich stelle den Sound aus und Q3 läuft auf einem SP System doppelt so schnell? Ich denke da wird noch einiges anderes dem zweiten Prozessor aufgedrückt, um diese Werte zu erreichen.

2. Den iMac kann man durchaus mit den "Profi" G5 Towern vergleiche, die sind nämlich vor allem eines: Im Vergleich zum Leistungsplus furchtbar überteuert. Schon der letzte iMac G5 war dem damaligen G5 2,0 DP in den meisten Belangen überlegen. Bessere Grafikkarte (und PCI Express statt AGP, was immer das bringt), besseres RAM, FrontRow, iSight eingebaut, Airport Extreme eingebaut, Bluetooth eingebaut, Mikro eingebaut, 20" Bildschirm eingebaut. Was vergessen? Und das alles für 300€ weniger...
Mit den Intel iMacs hat sich die Lücke IMHO weiter geschlossen.

3. Wenn ich mir die Zahlen bei Bare Feats ansehe erkenne ich da vor allem eines: Die Performance war wohl kaum der Grund für den Switch. Wenn's darum gegangen wäre hätte Apple mal einfach bessere Grafikkarten verbauen sollen. Hey, 'ne 5200er/9600er in einem Rechner für 2000€? Aber sonst geht's gut?
Aber warum ist man dann
4. geswitcht? Hier mal ein paar Vermutungen meinerseits, die natürlich andere auch schon hatten, geordnet von weniger zu mehr wahrscheinlich.
Vielleicht wirklich wegen des nicht vorhandenen desktoptauglichen G5s (mal Gerüchte über angebliche Angebote IBM's an Apple aussenvorgelassen)?
Oder wegen der eigebauten Copyrightcontrol in den Intel Chips?
Oder um auf dem gleichen Schiff mit Microsoft zu neuen Küsten/auf den Grund des Meeres zu schippern (nie mehr 2*1Ghz Mac vs. 2,5Ghz DOSe) und einige noch Windows User zum Platformwechsel zu bewegen?

5. Ja, von mir aus hätten sie sich den Switch dahin stecken können, wo der Frosch die Locken hat.

6. Ja, ich fühle mich von Herrn Jobs hochgradig verarscht, mehr noch als von seinem unsäglichen Megaherz Myth gelaber.

7. Ja, ich wollte auch nur mal meinen Senf dazugeben.

Geiler Vergleich

Von: Counter-Kailiban | Datum: 15.02.2006 | #73
da hat jemand ganz viel Ahnung wenn er von Spielen spricht, und deren Performance auf OS X und auf Windows.

Ein realistischer Vergleich.

Super-Kai du ziegst uns wos lang geht.

Apple ist so gemein, zuerst bringen die jahrelang nur Kisten mit Dreck um jetzt besseren Dreck gut dagegen dastehen zu lassen.

Und weil IBM so tolle Rechner baut, und deren CPUs so superduper sind gibts auch 10000 andere Hersteller, weil die Kundschaft das ja auch dauernd verlangt.

Wer braucht schon angepasste Anwendungen, Compiler, oder Rechner die man mit nicht-Mac Hardware aufrüsten kann.

Office 97 hatte damals MMX unterstützung, aber Office:Mac unterstützt ja Altivec in vollem Maße. Drum gehts so derb schnell. Was schreib ich da? Wir müssen ja ALLE Software für intel neukaufen. Da sieht mans wieder, beim G5 wurde die GANZE Macsoftware angepasst an den neuen Prozzi, und niemand musste auch nur für ein Update zahlen..

Counter-Kailiban Deine Beiträge zu lesen...

Von: IntelSucks | Datum: 15.02.2006 | #74
sind echt anstrengend. Heul doch !

...und wirr sind sie auch.

Von: Donjon | Datum: 15.02.2006 | #75
Aus dem letzten werde ich zumindest nicht recht schlau. : /

was denn nun ??

Von: da peda | Datum: 15.02.2006 | #76
...ich will AMD =)

Und zum Thema CPUs lieber Kai

Von: Counter-Kailiban | Datum: 15.02.2006 | #77
kennst du XEON, kennst du Itanium?

Das sind Konkurrenzprodukte zum G5, wann kommt dein Vergleich dazu.

Dass ein G5 schneller ist als ein Notebook-Prozessor hoffe ich doch..
Natürlich sehe ich es ein, dass es für dich einfacher wäre Opterons mit P4 zu vergleichen und Yonah mit G5.. nur kommt dann immer die Realität mit einem Bier vorbei.

Übrigens hast du gemeint, wenn Apple nur noch SW macht, dass Apple fünf mal soviel Software verkaufen müsste.. Das ist eine Milchmädchen-rechnung.
Momentan verdient Apple nur mit Mac-Software, was wohl bedeutet dass Sie ihre Software-Verkäufe nur durch gesteigerte Hardwareverkäufe steigern können. Wenn Sie Software an die restlichen 96% der Userschaft verkaufen würden, wäre eine Steigerung auf das fünffache (4%->20%) garnicht unrealistisch.

Siehe da die Realität

@Intelsucks

Von: Counter-Kailiban | Datum: 15.02.2006 | #78
kauf dir ne Brille
geh zur Schule
les was anderes

hoffe das hilft

@Counter-Kailiban

Von: meistermac | Datum: 15.02.2006 | #79
"kennst du XEON, kennst du Itanium?"
da fragst du wirklich kai ??
dann würde ich jetzt schnell meinen kopf einziehen...;-)

los...dannyboy =)

mal von den üblichen Scharmützeln abgesehen

Von: Hrusty | Datum: 15.02.2006 | #80
warum hat der Switch stattgefunden?
- billiger werden die Geräte nicht. Auch ist Apple hier vergleichbarer geworden und muss wie aktuell bein ProBook nachziehen. Entwicklung der Mainboards ist billiger geworden, die Prozessoren scheinen es nicht zu sein. Auch wird Apple weiterhin Spezialgeräte mit Displayzwang,... anbieten. Auch der Tower für 2000 EUR+ wird obigatorisch bleiben. Ob dieser dann von einem gleichpreisigen Quad Opteron System die Fersen sieht... nun gut...
- Windows läuft nicht nativ drauf, weder als Dualboot und in weiter Ferne erst per Emu. Hat da Apple überhaupt Interesse dran?
- ok die Yonah sind weniger Stromverbrauchend als die G5 in der letzten Apple Ausgabe. Aber hätten sie eine Weiterentwicklung seit 2003 im größeren Stil erfahren wäre das auch anders geworden.

auch interessant, obs Stimmt?? [Link]

aber mir fehlt DAS wirkliche Argument, denn zur Zeit erkenne ich wirklich eher ein performance patt und das bei einem Prozessor aus 2003 Single gegen einen aus 2006 DualCore mit 2 MB Monstercache.

Vielleicht ist da wirkich etwas dran, Apple wird nur noch Spezialprodukte anbieten und bestimmte Geräte lizensieren??
So halte ich den Ansatz von Chris´ Masterplan für gar nicht so abwegig.... warum aufwendig Hardware anbieten incl. Vermakrtung, Entwicklung, Garantieabwicklung, Support...... einfacher wäre es doch eine DRM Plattform zu realisieren, diese dann zu lizensieren und die Contents anbieten....

Counter-Kailiban

Von: IntelSucks | Datum: 15.02.2006 | #81
Brille ? Hab' ich schon, Schule ? Ist schon lange her,bei Dir wohl eher nicht. Danke für Deine Angebote, helfen alle nicht - DU GEHST MIR EINFACH AUF DEN SACK !!!

Idee

Von: macneo | Datum: 15.02.2006 | #82
Vielleicht ist der "wirkliche" Grund für den Switch einfach immer aktuelle Prozessoren zur Verfügung zu haben ohne Verhandlungsstress mit IBM ohne aufwändige Umbauarbeiten von Monster Server CPUs zum Desktop und Mobil CPU einfach nur ins Regal greifen zu können und alles zu realisieren, wozu Apple gerade Lust hat ohne Rücksicht auf den Prozessorhersteller nehmen zu müssen.

Es geht überhaupt nicht darum jetzt wahnsinnig viel schneller zu sein, es geht nicht darum jetzt wahnsinnig viel stromsparender zu sein, es geht überhaupt nicht ums "JETZT" es geht um die Zukunft. Denn wenn Intel keine aktuellen Prozessoren mehr liefern kann haben einfach nun "alle" Probleme, entweder sie leben damit oder wechseln zu AMD oder was auch immer.

Der ganze Switch hat nix mit persönlichen Animositäten, nix mit Lügen, nix mit Weltherrschaftsvorstellungen nichts mit all diesen Verschwörungstheorien zu tun sondern einfach nur wirtschaftliche Gründe um das überleben der Mac-Sparte bei Apple zu garantieren.

Zu glauben, dass Apple keine Hardware mehr herstellen will ist denke ich unrealistisch, schaut euch den iPod an ... das Geld wird mit dem iPod verdient und der iTMS ist der Weg dahin, diese gut verkaufen zu können. So ist es auch mit der Software von Apple, die stellen sie her um ihre Hardware zu verkaufen. Apple wird kurz- bis mittelfristig nicht zum reinen Contentanbieter mutieren.

Nur so ne Idee.

geht das schon wieder los hier....

Von: micronuke | Datum: 15.02.2006 | #83
Bisher ist MacOS X noch mit jedem Release schneller geworden. Bisher haben wir gerade mal das _erste_ Release für intel. Wer weiss, vielleicht wird Leopard auf intel ja deutlich fixer sein, weil man da richtig anfängt auch für intel zu optimieren (so wie man es bisher jahrelang für PPC getan hat).

@intelsucks

Von: Counter-Kailiban | Datum: 16.02.2006 | #84
schön und gut, du magst mich nicht.
Deswegen gleich schreien?

Blos weil ich hier das gleiche Recht wie du hab?

Und dann deine Kindergartenantwort von wegen "schule? selbääär!" amüsiert mich.

Du bist wohl ein kleiner, intoleranter Koleriker, zumindest outest du dich so. Hast du eine dominante Frau, dass du deinen Hass im Internet auslebst?

Viele Grüße und bis bald,
dein Counter-Kailiban vom Departement of Macland Security

@macneo

Von: Thesi | Datum: 16.02.2006 | #85
geswitcht wurde "...um das überleben der Mac-Sparte bei Apple zu garantieren."

eben!

und nach einigen fehltritten bei intel in den letzten jahren scheint die entwicklung dort endlich mal in eine sinnvolle richtung zu gehen: stromsparende aber trotzdem leistungsfähige prozessoren

jetzt muss halt noch die software portiert und optimiert werden, um das maximum aus der neuen hardware herauszukitzeln... aber das sollte allen mit etwas grips vorher klar gewesen sein, dass des nun mal nicht von heute auf morgen geht...

Ihr dürft Counter-Kailiban nicht böse sein, denn...

Von: IntelSucks | Datum: 16.02.2006 | #86
...er durchlebt gerade eine vorpubertäre Phase in der er die Anonymität des Internets dazu nutzt, selbige auszuleben. Weisst Du Kleiner, deine hormonelle Selbstfindung geht auch irgendwann mal vorüber und dann glaubst Du auch nicht mehr alles, was Dir der bärtige Onkel aus Kalifornien in seinen Märchenstunden so alles erzählt. Und jetzt, kleiner Mann, geh' wieder mit deinem iPod spielen.

DRM

Von: Cassius | Datum: 16.02.2006 | #87
Ich denke mittlerweile, daß der Hauptgrund für den Switch mit der zukünftigen Bedeutung von DRM-Systemen zusammenhängt.

Apple will offensichtlich im Vertrieb von geschütztem Content dabei bleiben oder das Geschäft damit sogar noch ausbauen. Das funktioniert langfristig aber nur, wenn man hardwareseitig ein DRM unterstützt, das vollkompatibel ist zum kommenden Windows-DRM.
IBM hätte sicher auch DRM-Zeug liefern können, aber das wäre eventuell ein eigenes System geworden in Konkurrenz zum Intelsystem. Mit Intel glaubt sich Apple beim DRM auf der sicheren Seite... Ansonsten ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis Apple den Markt für Musik/Filme/wasweißich an die Marktmacht von MS, AOL, T-Online, Creative usw. verliert. Die mögen zwar momentan minimale Marktanteile und schlechte Produkte haben und sich gegenseitig im Weg stehen, aber in dem Moment, in dem die auf Basis von Intel-Hardware und Windows Vista ein einheitliches - oder zumindest untereinander kompatibles - DRM anbieten können, ist Apple mit seinem Exoten-iTMS plötzlich der Außenseiter und wird langfristig verlieren.

Cassius

Von: dermattin | Datum: 17.02.2006 | #88
Jedes DRM bekäme Apple auch von IBM, das Argument ist also hinfällig. Zudem zeigt der iTMS, dass es völlig egal ist, welche DRM Technik eingesetzt wird, auf das Lizenzmodell kommt es an.