ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4137

Tip des Tages: CUE/WAV auf dem Mac brennen

We still don't need no stinkin' Windows...

Autor: kai - Datum: 18.02.2006

Toast kann seit Version 6 auch die in der Windows-Welt populären .cue/.bin Diskimages brennen. Audio-CDs sind allerdings normalerweise im .cue/.wav-Format, was Toast nicht mag. Auch Dragonburn, Firestarter FX und Missing Mediaburner verweigern den Dienst.

Es gibt jedoch trotzdem einen Weg, diese Diskimages auch auf dem Mac zu brennen, sogar mehrere. Möglichkeit 1: Mittels dem überaus praktischen Tool CUE/WAV Extract das große WAV-File in mehrere einzelne aufteilen und diese dann mit dem Brennprogramm der Wahl brennen. CUE/WAV-Extract berücksichtigt sogar Tags in den Cue-Sheets und sortiert und benennt die einzelnen Tracks auch entsprechend.

Möglichkeit 2: Die einzelne große .wav-Datei einfach in .bin umbenennen und das Cue-File von Hand im Lieblings-Texteditor bearbeiten: Beim Filenamen in der Zeile "FILE" am Anfang muss natürlich auch .wav durch .bin ersetzt werden, außerdem muss der Text "WAVE" am Ende derselben Zeile entfernt werden. Da wir jetzt das WAV-File als Raw/Binär-File brennen müssen wir den WAV-Header überspringen, sonst ist beim ersten Track ein kurzes Klicken zu hören (so hört sich ein WAV-Header an). Dies bewerkstelligen wir, indem wir im ersten Track (und nur da) INDEX 01 00:00:00 in INDEX 01 00:00:01 ändern (angeblich sollen einige Brenner so kurze Zeiten nicht brennen können, falls das passiert einfach die Zeit hochzählen bis es klappt) und in der Zeile direkt darüber ein INDEX 00 00:00:00 einfügen. Dann speichern wir die Cue-Datei und schon kann man das "umoperierte" .cue/.bin-Diskimage im Brennprogramm der Wahl brennen.

Kommentare

"Audio-CDs sind allerdings normalerweise im .cue/.wav-Format"

Von: Counter-Kailiban | Datum: 18.02.2006 | #1
Audio-CDs sind runde Scheiben. Auf meinen Audio-CDs zeigts mir keine .cue Datei an.
Im Redbook ist auch nichts erwähnt.

Wie man die Daten extrahiert bleibt einem selbst überlassen. .cue/wav herzustellen ohne Brennprogramm zu haben ist ziemlich genial.

Ich frage mich also für wen die Info gut ist, für Leute die sich ein Torrent saugen und dann mit dem Inhalt nichts anfangen können?

Wann hat man mit diesen Daten zu tun, kann man die mit iTunes/GB/Logic/toast erstellen?

Ist das der neue Kopierschutz von dem die Rede ist?

Passt das nicht eher zu MacOS X Hints oder zu Versiontracker?

Ist das vielleicht zwischen den Zeilen eine Bauanleitung für eine Atombombe für Terroristen?

Nichts gegen Tips auf MG, nur sehe ich hier grad nicht so viel sinn, was natürlich nicht heißen soll dass es wieder mal keinen gäbe. bin ja kein unmensch.

Hmja

Von: Jens | Datum: 18.02.2006 | #2
Schliesse mich Counter-Kailiban voll an.
Wozu zum Hencker ist der Trick gut?
Toast kann doch Audio-CDs machen, und Jam ist doch angeblich RedBook-kompatibel.

Unverständniss

Von: Michael Dicker | Datum: 18.02.2006 | #3
Geht mir ähnlich.

Habe noch nie ein cue/wav file produziet oder gesehen. Kommen die aus der Piraten ecke?

Werden nicht images als .dmg / .img / .iso bezeichnet? Audio CDs sind üblicherweise
cdda files und nicht wav.

Gut für Live-Aufnahmen und sowas

Von: Martin | Datum: 18.02.2006 | #4
Bei Live-Aufnahmen gibts manchmal Probleme mit den Pausen und so, da ist eine grosse WAV-Datei evt. besser als Einzeltracks, ob man mit den Cue-Dateien die Scheibe dann so brennen kann, dass es zwischen den Tracks keine Knackser gibt, kann ich allerdings leider nicht sagen - da gibts oft Probleme wg. der Genauigkeit der Trackmarker.

hmm...

Von: apfelschorle | Datum: 18.02.2006 | #5
Vielleicht macht das auch nur Sinn wenn man sich Audio-CD Images per Filesharing saugt? Ich weiss es nicht, schliesse mich meinen Vorrednern und bezweifle die Sinnhaftigkeit, jedenfalls für mich. Wenn man schon ne CD-kopiert, dann wohl eher eine von nem Freund, entweder bei ihm oder woanders. Rippen, burnen, fertich, gut! Wozu braucht man solche Images?

@Martin

Von: Vorname | Datum: 18.02.2006 | #6
Das ist ein Macproblem, da es für den Mac keine vernünftige Playersoftware gibt. iTunes ist ja ziemlich beschränkt.

Foobar2000 (Windows) und Amarok (KDE/Linux) sind deutlich besser. Wobei man via FINK auch Amarok auf dem Mac nutzen kann - denke ich

das kleine 1mal1 der Images

Von: Merom | Datum: 18.02.2006 | #7
Hi,
also ich hab noch nie eine Audio-CD/ein Programm oder sonst was im .cue Format gesehen.Wenn dann liegt einer .bin-Datei eine .cue Datei bei.
Die .cue datei meist kleiner als 1MB und listet lediglich den Inhalt des .bin Images bei.Zum besseren Verständnis
Ein .bin Image kann ohne die .cue Datei extrahiert werden.
Eine .cue Datei ohne .bin bringt überhaupt nichts.
Kann man Audio-Cd nicht mit Itunes ins Wave-format extrahieren? Doch oder?

guter Artikel

Von: ctopfel | Datum: 18.02.2006 | #8
Hallo

Ich finde den Artikel super. klar stolpert mann nicht jeden tag über dieses problem... dennoch ist es gut, wenn man bescheid weiss, falls es mal in einer Situation passiert.

Danke für den Artikel.

.cue/wav etc

Von: Mike | Datum: 18.02.2006 | #9
Tja so outet man sich als tauschbörsen nutzer *gg*

Aber in einer sinnvolleren Note sei gesagt dass gerade bei Audio CDs die Cue dann sehr viel Sinn macht, wenn die Disk beispielsweise eine Liveaufnahme am Stück ist, und man dennoch die einzelnen Tracks auf der CD haben möchte. In der Cue stehen dann die Startpunkte der Tracks (wie der Name ja suggeriert). Funktioniert ähnlich einer .m3u

PS: Wieso in Gottes Namen sollte man mit iTunes nach WAV extrahieren wenn es auch AIF kann ?

Unkomprimierte Musifiles in Tauschbörsen ?

Von: grate | Datum: 18.02.2006 | #10
Gibt es sowas wirklich ?
Das kann ich mir kaum vorstellen das jemand Songs in AIFF oder WAV saugt.
Der Standard in Tauschbörsen für verlustfreie komprimierte Files ist meines Wissens nach der FLAC Codec.

alt

Von: jfk | Datum: 18.02.2006 | #11
Konnte schon mit Toast 4.0 .bin auf einer CD verewigen .
Aber lieber eine Funktion spät als nie entdecken.

Tja...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 18.02.2006 | #12
Vielleicht beantwortet man ja auch nur eine Leseranfrage, dass der nicht auf Windows ausweichen muss, ist euch die Idee schonmal gekommen?

Und in amtlichen Publikationen werden Programme wie DVD2one oder Popcorn getestet, big deal...

Aber mei, wenn's hilft auf den Kai einzuprügeln ist wohl inzwischen jedes Mittel recht wie's aussieht. Hätt auch ne Meldung darüber schreiben können [Link] http://blogs.zdnet.com/Murphy/?p=531 , aber ich entschied mich lieber für den Tip hier...

Maso.... oder was?

Von: thz | Datum: 18.02.2006 | #13
Ja der Kai, der kann's. Da veröffentlich er extra einen Tip, mit dem ausser einem doofen Leecher niemand was anfangen kann, auch ich nicht. Trotz Audio auf'm Computer seit '93.

Und was ist? Prügel wil er. Feste hinten druff. Einzuprügeln habt ihr und ich gefälligst. Und das nicht zu knapp bitte. Ist mir aber aber zu anstrengend. Soll er sich doch bei einem der "Klepfer" draussen bedienen. Die üben sich gerade in Überwindung der Schallgeschwindigkeit mittels Lederriemen. Da kann Kai problemlos sein bevorzugtes Körperteil in die Flugbahn halten.

AUA! Danke, Thomas

Beim Rechnerkauf...

Von: ghme | Datum: 18.02.2006 | #14
...vergleicht man ja auch hauptsächlich die Speed von Word zwischen den Systemen...

Headline(!):
"The right to watch Microsoft Word run more than twice as fast on the other guy's Windows/XP machine isn't going to sell a lot of MacBooks or iMacs."

Und der Rest ist auch nicht viel besser...

"Bottom line? "Intel Inside" cheapens the brand, weakens the halo effect supporting Apple's highly profitable entertainment products, raises Apple's costs, results in reduced overall performance, and limits Apple's ability to differentiate its products."

Dieses Fazit ist milde gesagt sehr zweifelhaft...

Junge ist das alles blöde; langsam weicht meine Intel-Skepsis, denn die Argumente der PPC-Fans werden immer hirnrissiger...

Kai gehts noch? Für was ist das gut?

Von: Counter-Kailiban | Datum: 18.02.2006 | #15
nicht jeder prügelt auf dich ein wenn er wissen will wie man an solche Dateien kommt.

Wie produziere ich .cue/.wav aus einer Audio-CD, eine ganz einfache Frage.

danke

Von: sigur | Datum: 18.02.2006 | #16
hatte das problem erst neulich, als ich mir einen musikmix mit cue datei runtergeladen habe, den ich auf cd brennen wollte... mit toast ging nichts...

O/T Also selbst ein Schüler der Mittelstufe…

Von: Armin | Datum: 18.02.2006 | #17
…sollte mittlerweile kapiert haben, dass die Sicht von Kai auf den Intel-Switch sehr einseitig ist. Gibt es denn nicht eine gute Sache, die du dem Switch abgewinnen kannst? Ich meine, dir sollte doch mittlerweile schon klar sein, dass die Argumente aller anderen Leute nicht mit "Das-sind-Steve-Baby-Jüngger" abgetan werden können.

Ich würde einfach einen Thread im Forum aufmachen und dort weiterdiskutieren. Besser als in den Kommentaren der Artikel und in den Artikeln selbst.

Was habt Ihr eigentlich für Probleme?

Von: MichaelK | Datum: 18.02.2006 | #18
Nur weil mal jemand die Produkt- und Kommunikationspolitik Apples kritisch betrachtet, fühlen sich so einige gleich persönlich beleidigt und kritisieren fortan jeden und alles. Wenn Euch dieser Beitrag nichts sagt, dann übergeht ihn doch einfach. Auch sollten sich einige besser Gedanken über ihre Pseudonyme machen.

Ging es hier um PPC vs Intel ?

Von: grate | Datum: 18.02.2006 | #19
Wohl kaum. Deswegen versteh ich nicht weshalb dieses Thema hier wieder aufgebrüht wird ?

@ grate

Von: ghme | Datum: 18.02.2006 | #20
deshalb:
[Link]

Mac OS X für Virenautoren immer interessanter

Von: z | Datum: 19.02.2006 | #21
Nach dem ersten Virus in freier Wildbahn kommt nun gleich ein Bluetooth-Wurm nach

Proof-Of-Concept-Wurm

Nun hat der Sicherheitsdienstleister F-Secure einen Proof-Of-Concept-Wurm gemeldet. Der auf den Namen OSX/Inqtana.A getaufte Schädling hat keine Schadensroutine, sondern soll eine bekannte Sicherheitslücke aufzeigen. Der Wurm ist ein einfaches Java-Programm und überträgt sich per Kurzstreckenfunk Bluetooth. Er nutzt eine vor rund einem halben Jahr behobene Sicherheitslücke in der Bluetooth-Implementierung von Mac OS X 10.4 (Tiger). Inqtana.A ist es möglich, sich über eine so genannte OBEX-Push-Anfrage in einen Bereich für beim Systemstart aktivierte Programme zu übertragen. Dieser Bereich dürfte für den OBEX-Dienst gar nicht zugänglich sein. Allerdings ist dafür auch eine Bestätigung durch den Anwender nötig.

Aus dem Online Standard
[Link]

Wer genau liest

Von: grate | Datum: 19.02.2006 | #22
Wird belohnt:
Im Test steht (gut versteckt) das eine Sicherheitslücke genutzt wird, die vor einem halben Jahr schon behoben (geschlossen ) wurde.

Soviel zum Thema "Meinungsmache".

(wortwörtlich stand die Meldung auch schon am Freitag um 0:30 in den News von Heise )

Link dazu

Von: grate | Datum: 19.02.2006 | #23
über Umwege :)

[Link]

.wav dateien

Von: Thesi | Datum: 19.02.2006 | #24
kann man z.B. mit audacity erstellen

cue/wav sind mir allerdings auch noch nie begegnet

leseranfragen

Von: Thesi | Datum: 19.02.2006 | #25
kann man übrigens auch per e-mail beantworten ^^