ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4173

Nun doch WinXP auf IntelMacs?

Blufft narf2006 nur oder ist es tatsächlich wahr?

Autor: roland - Datum: 16.03.2006




So unscharf die bei Flickr eingestellten Schnappschüsse auch sein mögen, nach offiziellem Abschluss des bei onmac.net veranstalteten "Windows XP on an Intel Mac" Wettbewerbs scheint ein gewisser narf2006 den Vogel abgeschossen zu haben. Jedenfalls wenn man den immer wieder aktualisierten Informationen bei arstechnica Glauben schenken darf. Das abschließende Urteil der Wettbewerbsausschreiber sollte nach ihrem gestern bei arstechnica abschließend zitierten "Solution has been submitted. Currently testing" wohl innerhalb der nächsten Stunden oder vielleicht auch Tage öffentlich werden.

Und was dann?

Mal angenommen, dieser Hack funzt tatsächlich. Was sind die Konsequenzen? Wird narf2006 oder werauchimmer dann, wie vermutet, auf die Prämie beim besagten Contest verzichten und sich stattdessen mit einer entsprechenden Shareware eine goldene Nase verdienen? Wird damit die Flut losbrechen? Oder ist das alles doch nur ein reichlich raffinierter Bluff? Beides ist derzeit nicht auszuschließen. Warten wir's also ab. Derzeit sind das einfach noch zu viele Wenn und Aber, um bereits mit anderen Mac-Newsseiten unisono den Hack als tatsächlich gelungen und verifiziert zu betrachten.

Kommentare

Scheint zu funzen!

Von: Grumpf | Datum: 16.03.2006 | #1
Nach dem letzten Video dazu scheint der Hack zu funktioniern und nun soll es von diversen Usern getestet werden.

Was mich interessieren würde: wie sieht es mit der Grafik-Unterstützung der Intelmacs aus.
Werden die ATI X1600er auch wirklich nativ mit Treibern unterstützt?

Wenn dem so wäre, stünde dem Spielevergnügen auf Intelmacs nichts mehr entgegen und selbst Photoshop sollte in einer PC-Version um einiges schneller laufen.

Willkommen in der Dual-Boot-Welt!

Ich will net Dual Boot...

Von: may | Datum: 16.03.2006 | #2
das hieße ja, das ich dann auch mit windwos arbeiten müßte, wenn ich es starte. wozu hab ich denn dann nen mac?
ich will virtualisierung. soetwas wie virtual pc. nur eben schnell. bei allem respekt für denjenigen, der es geschafft hat (und mein mitleid weil er wohl so viel freizeit übrig hatte), das bringt es nunmal nicht....

Naja ...

Von: Konrad | Datum: 16.03.2006 | #3
solange nicht Mac OSx auf jeder beliebigen Dose Läuft, ists doch egal? Manchmal bräcuhte ich schon WIN. Aber dafür einen extra Computer anschaffen? Nö.

So lange es nicht andersrum geht...

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 16.03.2006 | #4
Sehe es ähnlich wie Konrad: Win auf Mac ist halb so wild, wenn, dann ist es positiv für ein paar User. Aber MS wird es nicht offiziell unterstützen, Apple auch nicht, bei jedem neuen Modell fängt wahrscheinlich wieder ein Geflicke an, damit das läuft, auch so wird es wahrscheinlich unbequem genug sein, um keine breite MAsse zu erreichen. Und Apple verdient letztlich an der Hardware, weniger an der Software. Solange die Leute also Macs kaufen... Erst wenn Softwarehersteller sagen würden, dass ja nun eh Win auf Mac läuft und dass man dann keine eigene Version herstellen wolle, dann würde es gefährlich. Aber von einem solchen Szenario sind wir Lichtjahre entfernt und ich würde bezweifeln, dass es je so weit kommt, schon gar nicht mit einem unoffiziellen Win auf Mac.

TOLL !!!

Von: Smurf511 | Datum: 16.03.2006 | #5
Jetzt läuft das System, das ich privat überhaupt nicht brauche, auch auf einem Mac. Super, das habe ich noch nie vermisst ;-) Aber trotzdem Glückwünsche !!!

sagt der Smurf

konsequenzen daraus

Von: Thesi | Datum: 16.03.2006 | #6
schliesse mich da mal der macnews-einschätzung an:

"Windows auf Intel-Macs zu booten dürfte vor allem für Spieler interessant sein, die aktuelle Spiele-Titel auf ihrem Mac daddeln wollen,

die Möglichkeit mag für manchen sogar Voraussetzung für den Switch zum Mac sein.

Auch verlangen manche Behörden und Schulen als Voraussetzung für den Kauf eines Rechner, dass sich Windows darauf installieren lässt - sogar wenn schließlich lediglich Mac OS X darauf läuft (wir berichteten). "

[Link]

p.s. bei nun endlich wieder steigendem marktanteil von macs, wird auch weiterhin für os x programmiert werden.

ist doch positiv

Von: neu | Datum: 16.03.2006 | #7
ist doch eine erweiterung für den mac.
es kommen zwei themen hinzu: spiele und cad/cam

ich denke eher, dass das förderlich ist für den verkauf, da (wenn es stimmt) ja die frage ob die 130 m spiele, die bei blödmarkt rumstehen laufen mit "ja" beantwortet werden kann und sogar die cad-schwergichte catia/unigraphx und die programme zur fräsdatenerzeugung funzen sollten.

natürlich nimmt man zum augenschonenden arbeiten dann auf jeden fall wieder mac os x.

Andersrum ist doch auch Wurst..

Von: Kraftbuch | Datum: 16.03.2006 | #8
Mittlerweile sehe das ganze etwas "lockerer" als früher. Ob nun OS X auf PCs oder Windows auf Macs läuft ist mir völlig egal.
Mit den Intel Macs ist eine Hardwaretechnische Barriere gebrochen. Apple wollte es so, also müssen sie sich auch mit den Konsequenzen abfinden. Eine künstliche Beschneidung einer an sich zur PC Welt identischen Hardware finde ich nicht mehr nötig.

Wenn Apple gute Computer baut und ihr System konsequent und innovativ weiterentwickeln, dann wird der Mac auch eine Zukunft haben, wenn nicht, dann wird der Switch Apple das Genick brechen.

Der Switch war schon schwet zu verdauen…

Von: Dirk (MacGuardians) | Datum: 16.03.2006 | #9
…aber dann besann ich mich und dachte, egal, solange X darauf läuft, ist mir der Rest schnurz. Aber einem Computer, auf dem Windoze installiert ist – egal ob Mac oder PC –, dem traue ich nicht…

Ist sehr positiv!

Von: Guschti | Datum: 16.03.2006 | #10
An meiner Schule wartet eine Handvoll Lehrer nur darauf, bis ich Ihnen die Botschaft überbringe, dass auf den neuen Macs auch Windows nativ läuft.
Ich glaube auch, dass es narf wirklich geglückt ist....die einzige Schiwerigkeit war das EFI, welches zu überlisten war. Die Hardware der Intelmacs ist ansonsten identisch mit PC-Hardware, das heisst beim Intel iMac wird sich der Catalyst problemlos installieren lassen und dann haben wir auch bei den Grakas endlich die "volle" Leistung durch die guten Windows-Treiber.

...WTF?!?...

Von: Ralf_Rex | Datum: 16.03.2006 | #11
...that´s about it! respekt für den fummler, aber bye_bye für die hardware_anschaffung. ich kaufe frühestens 2010, wenn´s wieder PowerPC gibt. :) solange darf mein einsachterG5iMac20" mich vergnügen...

Jein ...

Von: M@rkus | Datum: 16.03.2006 | #12
OS X auf einem PC wird nie so rund laufen wie auf einem Mac. Und deshalb ist dieses Szenario für mich nicht wünschenswert. Potentielle Switcher sollten Mac OS X nicht auf einem Aldi-PC kennenlernen ... zudem gäbe es dann auch keinen Anreiz mehr, einen Mac zu kaufen. Apple lebt aber von Hardware-Verkäufen.

Im umgekehrten Fall - Windows auf dem Mac - sehe ich nur Vorteile. Für den Mac-User, der ab und zu mit Windows-Software arbeiten will oder muss. Aber auch für den Switcher, der beim Umstieg erstmal auf gar nichts verzichten muss und Schritt für Schritt ganz zu Mac OS X wechseln kann (falls er das möchte ... und das wird er, sobald er Mac OS X etwas besser kennt).

Vor allem aber erhalten Macs wieder ein Alleinstellungsmerkmal: Auf einem Mac lässt sich schon bald Mac OS X, Windows und Linux nebeneinander installieren - ohne Krämpfe oder (illegale) Hacks, sondern schlicht out-of-the-box. Eben maclike!

Vielleicht wird mit Virtual PC für IntelMacs (oder Q) noch die Möglichkeit hinzukommen, Windows (oder Linux) innerhalb von Mac OS X laufen zu lassen. Falls die Geschwindigkeit stimmt (= nahezu nativ), wäre das für mich die ideale Lösung, da kein Reboot nötig wäre, um mal eben ein Windows-Programm auszuführen.

Was die Befürchtung anbetrifft, dass die Software-Entwickler (Spiele als Beispiel) keinen Anreiz mehr hätten, Mac-Versionen herauszubringen, möchte ich folgendes zu bedenken geben: Falls auf den Macs in Zukunft auch Windows problemlos läuft, wird sich der Marktanteil der Macs in den nächsten Jahren signifikant ausweiten. 10 oder gar 15 Prozent Marktanteil könnten da durchaus drinliegen. Aus diesem Grund teile ich diese Befürchtung nicht, im Gegenteil.

Also alles in allem sehr positive Neuigkeiten. Weder Apple noch Microsoft haben ein Interesse daran, dieses Feature zu unterbinden, da beide davon profitieren (Apple mit Hardware- und Microsoft mit Software-Verkäufen). Deshalb denke ich, dass hier noch einiges mehr kommen wird ... und für mich rückt der Kauf eines MacBook Pro immer näher ... ;-)

M@rkus

Von: Kraftbuch | Datum: 16.03.2006 | #13
"....wird sich der Marktanteil der Macs in den nächsten Jahren signifikant ausweiten. 10 oder gar 15 Prozent Marktanteil könnten da durchaus drinliegen. Aus diesem Grund teile ich diese Befürchtung nicht, im Gegenteil."

Der Marktanteil spielt doch überhaupt keine Rolle, wenn jeder Mac Besitzer Programm XY unter Windows laufen lassen kann, dann sehe ich nicht ein, warum Software-Entwickler noch zwei Versionen anbieten sollten. Mehr Leute erreichen sie ja damit nicht.

@kraftbuch

Von: neu | Datum: 16.03.2006 | #14
solange apple tools wie z.b. quartz composer, coredata, coreimage, etc anbietet, die keine entsprechung auf der dosenseite haben, solange ist da nichts zu befürchten (als tip: einfach mal die tutorials durchlesen, sowas gibt es bei windoof nicht)

@neu

Von: Kraftbuch | Datum: 16.03.2006 | #15
Und wer von den grossen Software Entwicklern macht denn Gebrauch von diesen "Tools"?
Adobe? Microsoft?

virtual PC

Von: dave | Datum: 16.03.2006 | #16
wurde das eigentlich eingestellt für mac?
also wenn nich, dann könnte man sich den ganzen käse mit der nächsten version doch sparen, schließlich gibt es ja auch ne windows variante davon...

UB vorausgesetzt ;-)

virtualPC

Von: dineuärächtschreibung | Datum: 16.03.2006 | #17
@may: Du weißt schon wie VirtualPC funktioniert? Dann weißt du daß das NIE schnell sein wird.

Find dich mit der zweigleisigen Lösung ab. Ich finds gut. Greetz

Hehe sowas nennt sich Patenttausch

Von: Dave Swawn | Datum: 16.03.2006 | #18
Da ja neuerdings jeder Noob OS X auf Pc´s installieren kann,find ich es nur fair wenn wir jetzt mal n paar neue Optionen bekommen :)

Super!

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 16.03.2006 | #19
Endlich keine Spiele für MacOS mehr! Endlich keine Ausreden mehr wie "auf meinem Mac läuft kein Windows", die viele Softwarefirmen zu MacOS-Portierungen nötigten!
Endlich DÜRFEN wir Windows einsetzen! Hey, ist ja ein Apfel auf dem Rechner, also ist das doch akzeptabel, richtig? ;-)

Der Marktanteil wird ins Unermessliche steigen! Sah man ja an Linux, das Parallelbooten nutzen ja auch Millionen von Leuten, an kommerziellen Softwareportierungen und Spielen können sich die Pinguine fast nicht retten und dass Windows auf derselben Hardware lauffähig ist hat den Marktanteil von Linux über die letzten Jahre ja quasi durch die Decke schießen lassen!

@kraftbuch ????

Von: neu | Datum: 16.03.2006 | #20
wieso die großen???
ein riesenkonzern(monopolist) wie m$ bzw. adobe ist nicht mehr so innovativ, da es für ihn nicht mehr notwendig ist!

andererseits hat apple ja schon einmal adobe den stinkefinger mit finalcut gezeigt.

also ich finde, dass derzeit viele kleine firmen durchaus innovative software schreiben: devonthink, mellel, merlin, nisus ...., der musiksoftwarebereich....

weiterhin sollte man auch nicht die anderen softwaretechniken wie applescript, automator etc. unterschätzen. ich kenne einige, die sich als freiberufler geld mit automatisierung von abläufen in graphikbuden verdienen (und natürlich druckereien)... etwas, was es ebenso nicht bei windows hat.

........
"Und wer von den grossen Software Entwicklern macht denn Gebrauch von diesen "Tools"?
Adobe? Microsoft?"

z.b m$ laut letztem update kann office (entourage) wohl nun mit isync zusammenarbeiten....

und du kannst sicher sein, dass adobe die eingebauten coeimage-filter verwenden wird.

kay quatschkopf

Von: neu | Datum: 16.03.2006 | #21
??????

"Endlich keine Spiele für MacOS mehr! Endlich keine Ausreden mehr wie "auf meinem Mac läuft kein Windows", die viele Softwarefirmen zu MacOS-Portierungen nötigten!"

ahhhh unser lieber worstcase-kay am wirken.

"Endlich DÜRFEN wir Windows einsetzen! "

endlich muß ich mir für catia, unigraphicsNX, pro engineer, rhinoceros, fräsdatenprogramm, spiele keine dose mehr kaufen, also alles programme, die es NIEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE für den mac gab/gibt!


"Hey, ist ja ein Apfel auf dem Rechner, also ist das doch akzeptabel, richtig? ;-)"

und das beste: eeeeeeeeeeeeeeenndlich kein lahmarsch-g4-ppc-müll drin, wenn wir schon dabei sind ;-)



"Der Marktanteil wird ins Unermessliche steigen!"

nicht höher als 100% und das wäre ja meßbar :-P.

"Sah man ja an Linux, das Parallelbooten nutzen ja auch Millionen von Leuten, an kommerziellen Softwareportierungen und Spielen können sich die Pinguine fast nicht retten und dass Windows auf derselben Hardware lauffähig ist hat den Marktanteil von Linux über die letzten Jahre ja quasi durch die Decke schießen lassen!"

ja hat es im vergleich zur vorherigen verbreitung von linux!!!!!!!!!!!!

linux war mal bei 0,0001 % marktanteil und ist wohl aktuell in der nähe von 1-2%. und falls du es nicht gecheckt, linux ist das am häufigsten eingesetzte serversystem im internet.

aber um zu bashen ist dir jedes mittel recht, ganz egal wie blödsinnig es ist. nicht umsonst. ohne die oss-szene und linux würde es solche schönen dinge wie mysql, postgesql, apache, usw. gar nicht geben.............................

naja typisch kay mal wieder

@Kai: Hausaufgaben machen.

Von: flynn | Datum: 16.03.2006 | #22
Spiele laufen eh nicht, weil es für Mac GraKas keine Windowstreiber gibt, laut narf2006...

Shareware?

Von: Christian | Datum: 16.03.2006 | #23
Garantiert nicht... der Sourcecode einer anderen Lösung ist doch schon veröffentlicht. Noch nicht mitgekriegt?

Das Ende könnte schnell für Mac OS X kommen

Von: StevesBaby | Datum: 16.03.2006 | #24
Seht Euch den iPod an. Wird da irgendeine Beziehung zu Mac OS X gemacht? Apple wird nicht als Betriebssystemhersteller angesehen, sondern als Hardwarehersteller. Mac OS X wird verschwinden. Mit diesem Schritt auf Intel könnte es jetzt wirklich passieren. Apple konzentriert sich nur noch auf die Hardware, mit der sie ausgesprochen Erfolg haben. Meine Konsequenzen dazu reifen...

The Secret of Getting Maximum Mac OS Performance: Go Intel!

Von: Vorname | Datum: 16.03.2006 | #25
[Link]

Ach kommt doch ...

Von: M@rkus | Datum: 16.03.2006 | #26
Linux lässt sich nicht ohne weiteres mit Mac OS X vergleichen ... Nicht jeder, der einen PC besitzt, hat ihn als Dualboot-System eingerichtet (Windows/Linux) und nicht jeder, der sich einen Mac kauft, wird auf seinem Mac nebenbei Windows oder Linux oder was auch immer installieren wollen ... weshalb auch, wenn es nicht benötigt wird?

Viele potentielle Switcher haben noch keinen Mac, weil sie sich keine 2 Systeme leisten können. Sobald sie einen Mac kaufen können, auf dem sie die bereits vorhandene Windows-Software weiter verwenden können, sieht dies anders aus ... Davon bin ich überzeugt.

Der potentielle "Zu-Linux-Switcher" ist eher ein User mit fortgeschrittenen Kenntnissen (Minorität). Der potentielle "Zum-Mac-Switcher" ist die breite Masse (und zum Teil auch die Entwickler!) ... Das sind ideale Voraussetzungen für einen kräftigen Zuwachs beim Mac-Marktanteil.

Die Möglichkeit, nebst Mac OS X auch noch Windows und/oder Linux booten zu können, wird den Grossteil der Mac-User vermutlich gar nicht interessieren. Und viele Switcher werden sich mit der Zeit von Windows abwenden, weil sie ganz zu Mac OS X konvertieren.

Das Resultat ist einfach ein grösserer Mac-Marktanteil. Dies wiederum begünstigt die Software-Entwicklung auf und für Mac OS X.

Der zu Mac OS X konvertierte Switcher ist ein "interner Beeinflusser" (in der PC-Community). Wenn er in seinem Umfeld als kompetent eingestuft wird, zieht er neue Switcher nach sich.

Auch wenn auf einem Teil der Mac-Systeme neben Mac OS X noch Windows installiert ist, wird die Plattform als Ganzes an Bedeutung und Gewicht gewinnen. Das wird sich auch in Bezug auf die Software-Entwicklung (ja, vermutlich auch Spiele) positiv auswirken.

Zugegeben: Das ist alles Spekulation. Aber ich finde diese (rosa gefärbte) Argumentationskette schlüssiger als jene der "Schwarzmaler". Es geht aufwärts Leute ... warum das Ganze schlecht reden!

@StevesBaby

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 16.03.2006 | #27
Mit der Hardware haben sie nur deshalb ausgesprochen Erfolg, weil MacOSX darauf läuft. Um Windows laufen zu lassen, würde ich mir jedenfalls keinen Mac kaufen (sondern wie früher bei NeXTStep wieder selbst bauen, mit Kontrolle über die Qualität der Komponenten).

@Thyl

Von: StevesBaby | Datum: 16.03.2006 | #28
Wäre wirklich toll, wenn es so ist. Müßte mal richtig untersucht werden. Jedenfalls ist dieser Bruch von Apple genau zu beobachten.

Das ist Dual Boot

Von: Armin | Datum: 16.03.2006 | #29
Hab mir gerade die Anweisungen zur Installation durchgelesen und das Image runtergeladen. Das ist ein Dualboot-System, was man da aufsetzt. Und zwar mit dem schönsten Bootloader, den ich kenne.

@stevesbaby

Von: tante.may | Datum: 16.03.2006 | #30
der ipod ist unter anderem so erfolgreich, weil apple es geschaft hat, weil er einfach zu bedienen ist. dies allerdings basiert größtenteilst auf der software. "iTunes und dem GUI vom ipod".
beim mac ist es nix anderes.

gruss daniel

werden softwareentwickler verprellt?

Von: Thesi | Datum: 16.03.2006 | #31
"Sah man ja an Linux, das Parallelbooten nutzen ja auch Millionen von Leuten, an kommerziellen Softwareportierungen und Spielen können sich die Pinguine fast nicht retten und dass Windows auf derselben Hardware lauffähig ist hat den Marktanteil von Linux über die letzten Jahre ja quasi durch die Decke schießen lassen!"

preisfrage: warum installieren sich leute linux?
antwort: weil sie für software kein geld zahlen wollen! (und manch einer, weil er seinen rechner nicht aufrüsten möchte)
fazit: kommerzielle software für linux hat keine chance! es gab ja sogar mal ne kommerzielle schnell-von-win-nach-linux-spiele-portier-firma. die ist aber auch schnell pleite gegangen...

der typische macuser hingegen ist eher zahlungskräftig, auf originalversionen angewiesen und usabilitytechnisch verwöhnt - es wird (solange es apple gibt) imho also immer einen markt für kommerzielle software für mac os x geben. die mac bu von ms hat doch gerade ihr bestes ergebnis ever eingefahren und adobe verdankt seinen erfolg doch letztlich auch den treuen mac kunden: auf macs lief photoshop und auf wintel pcs corel draw ;-)

GraKa-Treiber

Von: Jens | Datum: 16.03.2006 | #32
Wieso denn nicht? Das fehlte noch. Es waer so schoen. Ein MacBook mit OS X und XP, der Bootselector erkennt beides, und ich spiel' Fear mti 'ner X600er... seufz...

adobe verprellt?

Von: Thesi | Datum: 16.03.2006 | #33
scheint nicht so:

"Adobe planning Mac version of Production Studio"

[Link]

naja

Von: Alexander G. Schilp | Datum: 16.03.2006 | #34
so wie es aussiehtkann man halt win jetzt wohl installieren und dies noch zu einem OSX auf die Platte pflastern.
Erst einen Mac kaufen und dann noch XP besorgen um nur oder fast nur XP zu nutzen? Werden wohl nicht viele dran interesse haben.
Ein Dualboot System um hin und wieder mal XP benutzen zu können wird wohl ein paar Leute mehr interessieren, aber so praktisch isses ja doch auch nicht oder? Immer wieder neu booten.
Nö eine VM wäre da schon interessanter.
So wie MOL wo man im gebooteten Linux noch ein MacOS starten kann oder wie Wine wo man Winprogramme unter Linux ausführen kann.

Alexander

vmware

Von: meistermac | Datum: 16.03.2006 | #35
(Nö eine VM wäre da schon interessanter.)
osx läuft sehr schön in vmware und nativ ist es echt der hammer.... AMD 3500+ 10.4.5 =)

@alexander

Von: Thesi | Datum: 16.03.2006 | #36
"Erst einen Mac kaufen und dann noch XP besorgen um nur oder fast nur XP zu nutzen? Werden wohl nicht viele dran interesse haben. " klar, aber darum gehts doch auch gar nicht...

auf/für ca. 90% aller pcs da draussen gibbet ein windows. nun könnten die (zum ersten mal!) durch macs ersetzt werden, ohne dass die besitzer ihrer software ade sagen müssten und das (abgesehen vom anschaffungspreis des macs) auch noch ohne größere folgekosten (virtual pc kostet ja fast so viel wie ein pc mit min. gleicher leistung ;-)).

und jetzt noch das sahnehäubchen

Von: Thesi | Datum: 16.03.2006 | #37
der mac mini mit intel +iLife +os x ist einiges billiger als seine (außerdem noch nicht verfügbaren) aopen klone!

Oha...

Von: dermattin | Datum: 16.03.2006 | #38
Kai trollt schon wieder ;)

Macht mit bei den Getz - Beiträge - Sichern - Und - Später - Unter - Die - Nase - Halten Aktionswochen!

Keine Gafikkarten-Unterstützung?

Von: Grumpf | Datum: 16.03.2006 | #39
Wie ist das denn nun mit den Grafikkarten-Treibern, werden die nicht unterstützt?
Hat Apple mal wieder spezielle Karten verbaut die nur unter MacOSX richtig unterstützt werden?
(Mac-Rom)

Also ohne Grafikunterstützung ist ja der ganze Dual-Boot-Kram total für die Katz!
Was soll ich mit einem Windows ohne Grafikbeschleunigung anfangen?

Graka in 1-2 Wochen ...?

Von: M@rkus | Datum: 16.03.2006 | #40
Ich bin da zuversichtlich. Denn ohne Unterstützung der Grafikkarte macht es nicht richtig Spass. Da wird sich schon eine Lösung finden.

Wie ist denn die Lautstärke der Lüfter unter WXP?

Von: tomvos | Datum: 16.03.2006 | #41
Unter OS X übernimmt - zumindest bei den PowerPC Maschinen - das Betriebssystem die Lüftersteuerung im Betrieb. Unter Windows wird diese kext, bzw. ein passender Treiber vermutlich noch nicht verfügbar sein.

Wird bei dem Mactel der Lüfter komplett durch das EFI gesteuert oder sind die Lüfter unter Windows ungeregelt?

Windows

Von: Matthias | Datum: 16.03.2006 | #42
Da ich hier gerade Windows lese, wir testen schon seit einigen Tage eine Vista Beta auf einem PC. Das Testsystem ist ein Athlon64 mit 1 GB Ram und einer Radeon 9700 Pro, also schon kein schlechtes Teil. Nun muss man sich aber vor Augen halten, was Vista mit aktiviertem Aero Glass dem Rechner abverlangt, nur um aehnliche Features zu bieten, wie sie OSX Tiger schon seit einem Jahr bietet: Transparenzeffekte, Anzeigeeffekte beim Schliessen und minimieren der Fenster und ein Expose aehnliches Feature.(nach etwa 5 Jahren Entwicklungszeit, super!) Microsoft gibt hier als Optimum eine DirectX 9 Karte mit 256! MB an, damit alles wirklich fluessig laeuft.
Wer hier das Hammer-System erwartet, liegt falsch. Was nach wie vor fehlt ist auch das Metadaten basierte Such- und Dateisystem und schlichtweg die Arbeitsgeschwindigkeit eines MacOS und dies auf einer wirklich mehr als annehmbaren PC-Konfiguration. Und deswegen frage ich euch hier wirklich ernsthaft: Wer von euch braucht denn wirklich ein System, welches auch im Jahre 2006 technisch nicht auf der selben Augenhoehe ist wie OSX? Eigentlich niemand...seien wir froh, das wir MacOS haben!

Vista

Von: Hrusty | Datum: 17.03.2006 | #43
Es wird dann so laufen, wie bei XP.
Man schaltet die ganzen Gimmicks ab um damit arbeiten zu können.
Da man dies ja bei OS X nicht kann, schaltet sie auch keiner aus.

Missverständnissen vorbeugen ...

Von: M@rkus | Datum: 17.03.2006 | #44
Damit die Beiträge hier nicht missverstanden werden: Ich denke, niemand möchte Mac OS X durch Windows XP ersetzen. Wer einen Mac kauft, wird auch Mac OS X wollen ... das ist gar nicht die Frage.

Es gibt jedoch Zielgruppen, für die ist die Möglichkeit, Windows XP auf dem Mac zu booten, sehr interessant und willkommen: zum Beispiel Switcher aus dem PC-Lager oder Mac-User, die aus was für Gründen auch immer hin und wieder PC-Software verwenden (wollen oder müssen ... ist egal).

Der Mac-User muss sich so nicht extra einen zweiten Rechner kaufen (falls er nicht bereits ist, auf die Windows-Option zu verzichten).

Dem Switcher fällt die Entscheidung um einiges leichter, weil er die bestehende Software vorerst weiter benutzen kann (muss also nicht Hardware und Software gleichzeitig neu beschaffen).

Multiboot ist zu wenig komfortabel, als dass es sich auf breiter Front durchsetzen könnte. Wer will schon ständig zwischen zwei Systemen hin und her switchen ...

Komfortabler wäre es mit Ansätzen à la Virtual PC oder Q(emu): Läuft Windows als Gastsystem unter Mac OS X, wird sich jedoch die Graka unter Windows nicht voll nutzen lassen ... also für Spiele und 3D-Anwendungen kaum interessant.

Fazit: Beide Lösungen haben ihre Vor- und Nachteile. Keine der beiden Lösungen wird sich auf breiter Front durchsetzen.

Ergo gibt es keinen Grund zu befürchten, dass Software-Entwickler Programme nicht auf den Mac portieren, weil ja schliesslich Windows drauf läuft ... im Gegenteil, je mehr Switcher, desto grösser der Mac-Marktanteil, desto interessanter die Plattform für Entwickler, desto mehr Software für den Mac ...

vistahaha

Von: hkn | Datum: 17.03.2006 | #45
da gebe ich matthias recht. windows wird auch in zukunft nicht in der lage sein mac os x paroli zu bieten. wie auch wenn man immer abkupfert.

apple geht es immer besser, und so werden os x user auch in zukunft mit dem gleichen komfort weiterarbeiten können und die plattform wird wachsen.

das neue dream team apple/intel hat sich anscheinend viel vorgenommen. Was ist das für ein TV Spot fragt man sich?!

Ohne den IntelSwich hätte es apple nie zu dieser (momentanen) popularität gebracht.

XP treibt mich regelmäßig in den wahnsinn, und freiwillig setze ich mich nicht an einen computer dessen system mich nicht bei der arbeit unterstützt sondern zwingt mir die miese denkweise einiger M$ Schwachmaten zu verinnerlichen.

Trotzdem wäre es cool wenn ich auf meinem neuen MacBook(...) auch mal CounterStrike zocken könnte....

Nix mit Spielen

Von: Vorname | Datum: 17.03.2006 | #46
"Auf der Macworld sprach ATI mit Inside Mac Games; so sind die verbauten Grafikkarten in den Intel-Macs mit einer Mac-Firmware geflasht. Doch um die Grafikkarten mit allen Features unter Windows nutzen zu können, müssten diese mit jedem Windows-Start auf eine PC-Firmware umgeflasht werden, was natürlich mit einem gewissen Risiko verbunden ist."

[Link]

Switcher switchen zu Windows?!?

Von: MILE | Datum: 17.03.2006 | #47
Sorry, aber irgendwie kapiere ich manche Argumente nicht ganz...!? Da wird immer wieder angeführt: "Die Lösung ist für Switcher interessant, denn so könnten sie all ihre Software weiter verwenden" und all sowas...

Das hieße doch letztendlich, die kaufen sich einen Mac, booten den dauernd unter Windows, um ihre alten Win-Programme zu nutzen...!? Na, da hat sich der Mac-Kauf aber gelohnt...! ;)

Switchen tun diejenigen, die sich dafür entschieden haben, um eben nicht mehr mit Windows arbeiten zu müssen...! Das Argument, dass ein auf dem Mac laufendes Windows mehr Switcher bringen soll, kann ich absolut nicht nachvollziehen -- entweder ich wechsle tatsäclich zum Mac und Mac OS X oder ich bleibe (warum auch immer) bei einem Windows-PC...!

P.S.

Von: MILE | Datum: 17.03.2006 | #48
Wenn jemand tatsächlich aus bestimmten Gründen regelmäßig Windows benutzen muss oder will, dann ist er oder sie mit einem entsprechenden Win-PC ohnehin besser dran, denke ich...!

Noch nix mit Spielen ...

Von: M@rkus | Datum: 17.03.2006 | #49
Es wurde noch kein Treiber gefunden, der die Grafikkarte (mit Mac-Firmware) unter Windows voll unterstützt. Sobald ein derartiger Treiber vorhanden ist, sollte die Graka voll genutzt werden können, und zwar ohne Umflashen beim Rechner-Start.

Wie schwierig sich diese Suche erweisen und wieviel Zeit sie beanspruchen wird, ist allerdings unklar. Da die Motivation extrem hoch ist, weil erst mit der vollen Unterstützung der Graka wirklich von einem durchschlagenden Erfolg gesprochen werden kann, bin ich zuversichtlich.

Auch die Installation ist zur Zeit noch zu umständlich. Hier wird es bestimmt bald eine Lösung geben, bei der man die XP-CD einfach ins Laufwerk schiebt und dann installiert ... ohne Manipulation und Neu-Brennen der Installations-CD.

Man muss diesen Jungs einfach noch ein wenig Zeit geben ... was sie bis jetzt hingekriegt haben, ist ja schon mal ein vielversprechender Anfang. Wer wird den gleich beim ersten Wurf die ideale Lösung erwarten?

Geduld, Geduld ... ;-)

@MILE

Von: M@rkus | Datum: 17.03.2006 | #50
Also nochmals langsam zum Mitschreiben ;-):

Fall 1
- Mac kaufen
- Software neu kaufen
- auf Windows-only Software verzichten
- harter Übergang von Win zu Mac

Fall 2
- Mac kaufen
- Software erst nach und nach neu kaufen
- Windows-Software läuft weiter (Schritt für Schritt mit Mac-Versionen ersetzen)
- sanfter Umstieg von Win zu Mac

Falls du ein PC-User wärst und gerne zum Mac switchen würdest, welche Variante würdest du (ehrlicherweise) vorziehen? Ja, genau. Ich auch. Und deshalb bin ich der Meinung, dass dies zu mehr Switchern führen wird ...

Einverstanden?

Nix mit günstigen Graka-Upgrades!

Von: Grumpf | Datum: 17.03.2006 | #51
@Vorname
Danke für die Info!

Na is ja super, dann is ja auch weiterhin nix mit günstigen Grafikkarten-Upgrades.
Das wäre für mich einer der wenigen "echten" Vorteile zum Intel-Switch gewesen. Aber auch weiterhin für den Mac überteuerte Upgradekarten blechen zu dürfen sind ja keine so rosigen Aussichten.

Andererseits denke ich da speziell bei ATI-Karten an die Möglichkeit das ROM in Form einer Extension auszulagern, so wie es ATI selber schon eine Weile lang mit dem "ATI ROM Xtender" machte.
Aber ob das irgendein Frickler hinbekommt ohne spezielle Ahnung von ATI-Hardware und deren Treiberintegration in Windows-Systemen halte ich für sehr fraglich.

Demnach bleibt dann ja alles beim Alten was Windows in einem Mac angeht, lediglich die CPU wird vielleicht besser angenommen, aber das dürfte dann wohl wirklich nur noch Freaks interessieren.
Es wäre halt schon nett gewesen auf´m Mac auch mal nen kleines PC-Spielchen zocken zu können oder auch Flash-Animationen in annehmbarer Geschwindigkeit erleben zu dürfen.

Naja,...dann müssen wir halt auch in Zukunft auf schlecht portierte Spiele in überschaubarer Anzahl für den Mac hoffen, wenn sie denn mal erscheinen.

Nachtrag zu Graka

Von: M@rkus | Datum: 17.03.2006 | #52
Aus der FAQ (wiki.onmac.net):

Can I play Half-Life 2 on this thing?

Not yet. We haven't found a video driver that works yet, however it is fully possible for it to work, as once the system is booted everything is run through Windows, not the custom EFI loader. Once we find one, you'll be pleased, especially with the MacBook, as it has an extremely advanced GPU, supporting such things as HDR and 4x Anti-aliasing, along with a host of other features. You'll be the coolest dude at the LAN party.

@Graphikkartenproblematik

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 17.03.2006 | #53
Das ist mir nicht ganz klar. Bei Windows wird die Firmware nicht verwendet, da die Windows-Treiber die (ohnehin witzlose) Funktionalität der Firmware komplett mit übernehmen. Vielmehr wird die Firmware nur bei dem Teil des Bootvorgangs benötigt, der nicht graphisch ist, quasi der DOS-Teil von Windows, bevor die maßgeblichen Windows-Treiber gestartet werden. So jedenfalls meine Erinnerung.

Also m.E.: Wenn die Firmware nicht passt, kommt Windows beim Bootvorgang nicht so weit, dass die graphischen Treiber geladen werden, sondern hängt sich vorher auf. Dann wird man aber keine Treiber finden können, die funktionieren, denn die werden ja auch nicht geladen. Oder aber, die Treiber können geladen werden, funktionieren aber nicht richtig. Dann sollte aber die Firmware keine Rolle mehr spielen, da sie ja von den Treibern nicht verwendet wird. Das PRoblem müsste woanders liegen.

Versteh ich nicht. Kann mich mal jemand aufklären, der sich mit aktuellen Windows-Technologien auskennt? (Mein Kontakt ist seit 1994 auf Patentanmeldungen beschränkt, in denen Windows erwähnt wird, sowie auf die Bedienung von Word).

M@rkus:

Von: MILE | Datum: 17.03.2006 | #54
Sorry, aber ich bin eben leider nicht deiner Meinung...! Auch wenn ich deinen Gedankengang durchaus nachvollziehen kann...

Wenn ich mir aber so ansehe, was die Mehrheit der Win-User (zumindest in meiner Umgebung) mit ihren Kisten so treibt, so haben die zwar oft jede Menge an Software...aber alles, was sie auf ihrem PC so treiben, können sie problemlos (und oft besser) auch mit bzw. unter Mac OS X und teilweise einiger Shareware ereichen...! Da halten sich die realen Kosten (von eimem Office-Paket oder ähnlichem angesehen) eher in Grenzen...

Dagegen sehe ich mehr die Gefahr, dass diese "Switcher" sich nicht wirklich an ihren neuen Mac bzw. Mac OS X herantrauen und eben darum die Kiste vornehmlich und aus Gewohnheit dann weiter unter Windows laufen lassen...und das ist ja wohl nicht der Sinn der Übung...!?

Mir fallen da etliche Macianer ein, die sich "damals" einen neuen Mac mit OS X gekauft haben, dann aber ständig nur in der ihnen vertrauten Classiv-Umgebung gearbeitet oder gar nur unter OS 9 gebootet haben, weil eben alles so schön vertraut war und sie noch Software hatten und OS X nicht getraut haben und was weiß ich noch alles für Alibis...! Und eine ähnliche "Gefahr" sehe ich bei dem von dir zitierten Beispiel eben auch...

Das ist doch wie mit dem Rauchen -- wer damit aufhören will, muss es sofort und ohne Umschweife tun...die langsame Entwöhnung bringt da erfahrungsgemäß gar nichts...! ;)
(Behaupte ich als eingefleischter Nichtraucher einfach mal...!! ;)))

Ich find's geil

Von: Blackbox | Datum: 17.03.2006 | #55
Ich finds super. Nun kann ich auf'm Mac arbeiten (produktiv), da ich dort einfach die besseren Tools habe, bessere GUI und ein UNIX, mit dem ich alles anstellen kann.
Ich persönlich arbeite jedoch auch noch viel mit Visual Studio .NET, speziell um Applikationen für Windows Mobile Geräte zu entwickeln.

Also für Entwickler wie mich ist das erste Sahne, da ich jetzt alles auf der selben Hardware machen kann. Und als Student wird das Budget weniger belastet ;)

Ich meine, es wird ja niemand gezwungen, Windows drauf zu installieren. Zudem glaube ich, dass die Grafikkartentreiber Unterstützung noch schlechter als für Linux ausfallen wird, was den Traum vom Daddeln auf dem Mac etwas einschränken wird...nur meine Meinung ;))

MILE:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 17.03.2006 | #56
"Das hieße doch letztendlich, die kaufen sich einen Mac, booten den dauernd unter Windows, um ihre alten Win-Programme zu nutzen...!? Na, da hat sich der Mac-Kauf aber gelohnt...! ;)

Switchen tun diejenigen, die sich dafür entschieden haben, um eben nicht mehr mit Windows arbeiten zu müssen...! Das Argument, dass ein auf dem Mac laufendes Windows mehr Switcher bringen soll, kann ich absolut nicht nachvollziehen -- entweder ich wechsle tatsäclich zum Mac und Mac OS X oder ich bleibe (warum auch immer) bei einem Windows-PC...!"

Full ack. Leute, die Windows auf nem Mac einsetzen bringen exakt gar nix für MacOS. Außerdem wird immer so getan als würde beim Umstieg auf den Mac der PC sich in Luft auflösen. Warum erwähnt keiner das millionenfach bewährte und in der Realität umgesetzte Szenario "PC behalten und darauf Windows laufen lassen und aufm Mac MacOS laufen lassen"? Derzumal ich SO nämlich sehr wohl beide Systeme parallel laufen lassen kann, und das schon seit Jahren! So bin ich übrigens auch zum Mac gekommen...
Geht irgendwie nur ein Computer pro Haushalt oder was? sind der iMac, der Mac mini oder das Powerbook so riesig, dass man keinen Platz mehr für den PC hat?

Zum Grafikkartenproblem: Wie erwähnt ist nicht der Treiber das Problem sondern primär die Firmware. EFI-Firmware kennen die Windows-Treiber nämlich nicht. Interessanterweise unterstützen die MacOS-Treiber wohl schon auch das normale BIOS (evtl. wegen dem Entwicklerkit?), sonst würde das gehackte MacOS X ja nicht auf stinknormalen PCs mit ungeflashten Radeons und voller 3D- und Core-Image Unterstützung laufen!

Dummerweise bedeutet das, dass man für JEDES einzelne Gerät, das nen eigenen KEXT-Treiber hat/das beim Start ins System eingebunden werden muss (also nicht USB/FW) an Windows frickeln muss, damit das auf den EFI-Macs läuft... Sehr attraktiv für Switcher, dann können die auch gleich Linux nehmen! ;-)
Momentan ist das noch nicht besonders relevant, da die Powermacs noch nicht da sind und man keine PCI/AGP-Karten in die vorhandenen Intelmacs stecken kann...

Kai

Von: M@rkus | Datum: 17.03.2006 | #57
"Warum erwähnt keiner das millionenfach bewährte und in der Realität umgesetzte Szenario "PC behalten und darauf Windows laufen lassen und aufm Mac MacOS laufen lassen"?"

Vielleicht weil dies eher der Ausnahmefall sein dürfte? Die meisten Leute kaufen sich einen neuen Rechner, weil sie mit dem alten nicht mehr zufrieden sind, neueste Software nicht mehr läuft, der Rechner so seine Macken hat oder einfach überaltet ist.

Dann stellt sich (für den potentiellen Switcher) die Frage, ob er einen neuen PC kauft oder den Switch wagt. Alles, was ihm beim Switch hilft, den Wechsel sanfter zu gestalten, ist ein Argument pro Switch.

Der Switcher will ja zu Mac OS X wechseln. Folglich wird er in den meisten Fällen, wo immer möglich Mac OS X einsetzen. Die Folgerung, dass er dann (fast ausschliesslich) Windows auf dem Mac nutzen wird, scheint mir bei den Haaren herbeigezogen.

Zugegeben: Wenn sich das Grafikkartenproblem nicht lösen lässt, ist die Sache nur noch halb so interessant. Die Motivation, hier eine gute Lösung zu finden, ist aber genug gross, um mich zuversichtlich zu stimmen.

Mile

Von: M@rkus | Datum: 17.03.2006 | #58
"Das ist doch wie mit dem Rauchen -- wer damit aufhören will, muss es sofort und ohne Umschweife tun...die langsame Entwöhnung bringt da erfahrungsgemäß gar nichts...! ;)
(Behaupte ich als eingefleischter Nichtraucher einfach mal...!! ;)))"

Einverstanden, aber wir reden ja nicht von Abstinenz (aufhören, einen Computer zu nutzen). Wenn ich hingegen von der Zigaretten-Marke A zur Marke B wechsle, bin ich doch auch froh, ich kann meinen Restvorrat an Zigaretten der Marke A noch fertig rauchen, obwohl ich mich für einen Umstieg zur Marke B entschieden habe ... ;-)

Schräger Vergleich ... ;-)

Aber ich habe schon verstanden, was du meinst. Und es ist auch nicht so einfach von der Hand zu weisen. Insgesamt bin ich dennoch der Meinung, dass es mehr Vor- als Nachteile bringt, wenn sich Windows XP in Zukunft nativ auf den IntelMacs ausführen lässt.

Oder anders gesagt: Ich sehe keine Nachteile darin, Vorteile hingegen schon.

M@rkus:

Von: MILE | Datum: 17.03.2006 | #59
Naja, Vergleiche und Analogien sind meistens etwas daneben, da schließe ich mich nicht aus...! Ich wollte wohl auch nicht eine der so oft angewandten KFZ-Analogien verwenden...!? ;)

Aber noch kurz zu deiner Erwiderung an kai:

"Warum erwähnt keiner das millionenfach bewährte und in der Realität umgesetzte Szenario "PC behalten und darauf Windows laufen lassen und aufm Mac MacOS laufen lassen"?"

Vielleicht weil dies eher der Ausnahmefall sein dürfte? Die meisten Leute kaufen sich einen neuen Rechner, weil sie mit dem alten nicht mehr zufrieden sind, neueste Software nicht mehr läuft, der Rechner so seine Macken hat oder einfach überaltet ist."

Auch hier kann ich nur aus meiner persönlichen Umgebung und entsprechenden Erfahrungen berichten...und gerade da kenne ich mehrere Win-User, die tatsächlich zwei Rechner zuhause stehen haben -- aber eben zwei Win-PCs!! Den einen zum sauberen Arbeiten, der andere hängt am Internet...oder ähnliche andere Konfigurationen...! Wie absurd ist das denn...?! Vor allem, wenn ich bedenke, dass 90% von diesen Leuten beide(!) Rechner auf einen Schlag durch einen entsprechenden Mac ersetzen könnten...! Nur eben nicht, um dann doch wieder auch darauf Windows laufen zu lassen... ;)

Nachteile sehe ich jedenfalls auch keine, eher das Risiko, dass sich Anwender beim Switch quasi selbst ausbremsen und dann doch nie wirklich glücklich damit werden...! Aber echte Vorteile sehe ich erst recht keine, das ist allerdings eben nur meine persönliche subjektive Sicht der Dinge... :)

Wie wäre es denn, wenn man es einfach ...

Von: johngo | Datum: 17.03.2006 | #60
... dem Markt bzw. dem User überlässt,
was sinnlos oder sinnvoll ist?

Wenn XP sauber auf einem Intel-Mac
läuft, dann werde ich mir einen solchen
im Pro-Bereich ziemlich sicher kaufen
und ich werde darauf quasi nur WIN-
Software laufen lassen.

Was soll daran bitte für Apple schlecht
sein? Denn ohne XP-Boot fliesst das Geld
ansonsten in einen klassischen WIN-
PC!

Gruss

johngo

Markus:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 17.03.2006 | #61
"Die meisten Leute kaufen sich einen neuen Rechner, weil sie mit dem alten nicht mehr zufrieden sind, neueste Software nicht mehr läuft, der Rechner so seine Macken hat oder einfach überaltet ist."

"Der Switcher will ja zu Mac OS X wechseln."

Jetzt musst du dich schon entscheiden: Kauft der nen neuen Rechner, weil er von Windows weg will oder weil der alte zu lahm ist?

Beides gleichzeitig dürfte nur in sehr sehr wenigen Fällen gegeben sein.... Die Rechner (ganz besonders die PCs) sind schon seit vielen vielen Jahren schnell genug für die allermeisten Zwecke!

Lass uns doch mal den Faktor "Geld" in die Diskussion einbringen! Die allermeisten potentiellen Switcher werden OS X erstmal ausprobieren wollen und wollen nicht gleich Minimum 650 Euro dafür ausgeben (oder 1000-2500 bei iMac und Powerbook), denn für was, wovon man noch nicht weiss ob's einem überhaupt zusagt gibt keiner Geld aus. D.h. zigmal attraktiver als nen neuen Mac zu kaufen und darauf XP laufen zu lassen ist die Lösung, das gehackte OS X auf dem bestehenden PC zu installieren!

Ich nehm jetzt nur mal mich als Beispiel: Würde Windows auf meinen Macs laufen, hätte ich bei vielen Problemen das Handtuch geschmissen und einfach Windows genommen. Aber der PC steht in der Abstellkammer und da bleibt er auch. So zwinge ich mich ganz bewusst, die passenden Programme und Lösungen auf dem Mac zu finden und nur so werde ich zu einem Mac-Kenner, der fast jedes Problem auch mit MacOS lösen kann.
Parallelbooten hat schon bei Linux nicht wirklich funktioniert, und das ist kostenlos. Die einzigen ECHTEN Win->Linux-Switcher wählen nicht den Weg des geringsten Widerstandes sondern versuchen alles in Linux zu lösen! Nur so funktioniert es! Dass man durch Parallelbooten die Leute "sanft" entwöhnen könnte ist ein Irrglaube...

Johngo:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 17.03.2006 | #62
"Was soll daran bitte für Apple schlecht
sein? Denn ohne XP-Boot fliesst das Geld
ansonsten in einen klassischen WIN-
PC!"

Abgesehen davon, dass sich "hochpreisig" und "Windows-PC" einfach nicht vertragen: Na und? Dann ist das halt gut für Apple, aber es geht mir als User nur in zweiter Linie darum, was gut für Apple ist. Wichtig für mich ist, dass es Apple gut geht damit ich für mein MacOS Unterstützung kriege, und das ist das entscheidende! Und dass Windows nun auch auf Macs läuft trägt dazu mal sowas von absolut GAR NICHTS bei! Im Gegenteil: Wenn durch die Tatsache, dass nun auch Windows nativ läuft auch Portierungen von Software und Spielen weniger werden ist das sogar extrem scheisse!

Linuxer haben regelmäßig das Problem, den Softwareherstellern klar zu machen, dass sie einfach kein Windows benutzen WOLLEN auf ihrem Computer. Und wenn dann gibt's meistens nur nen lahmen WINE-Port (siehe Corel, war ja ein dicker Erfolg!), der bei Linuxern ungefähr das Ansehen genießt wie ne Classic-Anwendung unter OS X Usern.
Wir waren da mit PPC aussen vor, denn Windows lief nun mal einfach nicht (und VPC taugte auch nur sehr begrenzt!). Ich denke, das ist ein nicht zu verachtender Grund, warum wir in der Vergangenheit mehr Portierungen kommerzieller Software gesehen haben. Dieser Grund fällt allerdings nun weg, und DarWINE gibt's ja heute schon!

@Kai

Von: Auch mal was sagen | Datum: 17.03.2006 | #63
Ohne Schwarzweiss-Denken scheint es bei Dir nicht abzugehen. Hallo! Die Welt ist grau (Tip: mach die Alufolie vom Fenster ab und schau mal raus - SCNR).

Seit wann verkaufen sich im PC-Sektor keine Hochpreisprodukte ? Frag mal Panasonic oder Samsung, ob denn wirklich niemand deren Kisten kauft. Es gibt abseits vom typischen Blöd-ist-Geil-Käufer so einige, die sich eher um Qualität kümmern.

Ich kann diese ständige Schwarzmalerei nicht mehr hören. Erst das Gejammer um den Prozessor, nun das Gejammer wegen der Hacks, um Windows zum laufen zu bringen.

Windows auf den Macs ist eine Bastellösung, die niemand im professionellen Sektor als Basis für unternehmenskritische Anwendungen akzeptieren wird. Wer professionelle Software auf einer bestimmten Plattform einsetzen will, verlangt auch nach nativen Applikationen. Emulatoren fallen da schnell durch das Raster.

Mit Spielen auf der anderen Seite war der Mac noch nie wirklich gesegnet und an dieser Stelle hätte sich ohnehin kaum etwas gebessert - mit oder ohne Windows-bastelei.

Nochwas: Das Linux-Beispiel taugt im Vergleich hier rein gar nichts. Linux auf dem Desktop ist nicht nur als Nerd-OS verschrien, sondern dort herrscht im erhöhten Maße eine umsonst-Mentatlität.

Aaalso

Von: Konrad | Datum: 17.03.2006 | #64
_ich_ _könnte_ immer mal einen "PC" mit WIN gebrauchen um zu sehen, ob die Webseiten, die ich baue auch auf anderen Plattformen als MAC/OSX/Safari laufen. Aber dafür habe ich kein Geld für einen ganzen PC übrig. Die Hemmschwelle der Neuanschaffung ist niedriger, wenn ich "nur" die Software (WIN) beschaffen müsste, statt zusätzlicher Hardware. (Vom Platzproblem mal abgesehen). Lässt sich alles lösen. Wäre so aber bequemer.

@Konrad

Von: Auch mal was sagen | Datum: 17.03.2006 | #65
Nein Konrad, wenn Du so etwas tust, bist Du ein ganz gemeiner hinterhältiger Verräter, der seinen heiligen Applecomputer für die schlimmste Software der Welt missbraucht. Ausserdem hat Kai gerade erklärt, dass man gar nicht Dual-Booten kann, weil man damit sofort zur dunklen Seite der Macht gezogen wird.

Abgesehen davon lernt man rein gar nichts dabei, wenn man ein Multiboot-System aufbaut, dann löst man schließlich auftauchende Probleme mit maximaler Effizienz (lies: dem passenden Werkzeug) und das geht nun wirklich nicht.

*ROTFL*

@kai

Von: Thesi | Datum: 17.03.2006 | #66
" Leute, die Windows auf nem Mac einsetzen bringen exakt gar nix für MacOS "

doch: Umsatz für apple und Marktanteil für os x - haste bei johngo ja auch schon selbst erkannt

Es gibt soviele Anwendunsbereiche

Von: Mauti | Datum: 17.03.2006 | #67
wo ein Dualboot System Sinn macht. Genug Freunde von mir würden sich gerne einen Mac kaufen, aber nachdem sie für ihr Architekturstudium dieses eine spezielle CAD/CAM Programm brauchen tun sie es nicht.

Für mich als Informatikstudent habe ich zwar noch nie einen PC gebraucht, bei unserem jetzigen Programm wo wir eine 3D Graphikengine programmieren müssen die auf Windows laufen muss, hätte ich nichts gegen dieses gratis Extrafeature einzuwenden, denn einen PC möchte ich mir sicher nicht kaufen.

Nur 2 von zig Möglichkeiten von beides nebeneinander Sinn macht, von kleinen Programmierfirmen die crossplattform arbeiten ganz zu schweigen.

wieder mal das mac mini beispiel

Von: Thesi | Datum: 17.03.2006 | #68
damals, als der kleine schnukkel rauskam, fragten nicht wenige wintel-anhänger, ob sie da win drauf laufen lassen können. und waren enttäuscht (=>und kauften nicht!) da man es nicht konnte. jetzt wird es gehen und dem kauf steht nichts mehr im wege. mir wärs es ladde, ob jemand nur windows auf nen mac mini knallt! dummheit gehört einfach bestraft ;-)

btw: mich störte es auch nicht, als sich linuxer wegen der geilen akku-laufzeiten ibooks kauften.

noch was vergessen

Von: Thesi | Datum: 17.03.2006 | #69
die intel grafik dürfte wohl keine extra mac firmware haben, oder?

Ich seh's viel einfacher ...

Von: M@rkus | Datum: 17.03.2006 | #70
Es geht doch um Stückzahlen und um Marktanteil. Wenn Apple mehr Rechner verkauft, steigt der Marktanteil. Wenn der Marktanteil steigt, nimmt der Anreiz für die Software-Entwickler zu. Ob der Switcher (zu Beginn) mehrheitlich Mac OS X oder Windows XP bootet ist nicht von Belang ...

Abgesehen davon: Wenn der Switcher die Vorzüge von Mac OS X nicht zu erkennen vermag (soll es geben), wird sein Ausflug in die Apple-Welt ohnehin temporär sein ... Es gibt aber viele, die bisher nicht switchen konnten, weil ...

a) sie auf windows-only Software angewiesen sind
b) sich keinen Zweitrechner leisten wollen oder können
c) der Rechner der Firma gehört und diese als Bedingung setzt, dass Windows XP drauf laufen muss
d) vom Verwendungszweck her die Zwei-Rechner-Lösung nicht möglich ist (mobiler Einsatz)
e) ...

... weitere Gründe bitte hier einfügen.

Ich denke, da kommt einiges zusammen. Und diese Switcher werden von Mac OS X begeistert sein (wenn es denn wirklich so elegant und überlegen ist, wie wir es gerne darlegen). Da mache ich mir keine grossen Gedanken drüber ...

Darum glaube ich: Im Endeffekt stärkt dies die Mac-Plattform.

PS: Wenn ich mich schon dafür entscheide, an irgend etwas zu glauben, dann soll es wenigstens etwas Positives sein ... ;-)

I Would Swap in a Heartbeat

Von: blabla Molloy (auf c|net) | Datum: 17.03.2006 | #71
Apple - are you listening? I much prefer Apple's desktop and laptop hardware, and there are many things about Apple software that I would love. The problem is I have so much legacy Windows work that I could not contemplate leaving it all behind. But give me a simple and stable way to dual boot a Mac, to include WinXP, and still support all my current hardware such as printers, external hard drives etc, and I would be down to the nearest Apple store in a heartbeat. Jobs, you are so paranoid about Microsoft that you may be missing a huge market potential.

blabla molloy was wrong

Von: Thesi | Datum: 17.03.2006 | #72
"Jobs, you are so paranoid about Microsoft that you may be missing a huge market potential."

jobs/apple unternimmt ja gar nichts dagegen. die frage ist: spielt auch ms mit?

@ kai

Von: johngo | Datum: 17.03.2006 | #73
Warten wir mal ab ... "wenn es stimmt",
was sich andeutet, dann kommt Adobe
mit den Applikationen Premiere,
Encore und Audition zum Intel-Mac.
Das widerspricht Deiner Annahme der
Abwanderung und ist sogar eine
Betstätigung der Absage an den PPC.
Und bei Adobe handelt es sich immerhin
um ein Schwergewicht der Branche.

Deshalb kann ich auch nichts mit dem
Linux-Vergleich anfangen, denn wir reden
hier in erster Linie um eine Applikations-
entscheidung. Für sehr viele Anwender
ist das Betriebssystem zweitrangig. Es
kommt auf die Anwendung an, die man
nutzen möchte oder nutzen muss. Von
diesem Umstand partizipiert Windows in
hohem Maase und davon wird der Intel-
Mac irgendeinen Teil abbekommen.

Gruss

johngo

Kai...

Von: dermattin | Datum: 18.03.2006 | #74
...deine Argumentation hat zwei Fehler:

1. Linux ist in keinster Weise mit OSX vergleichbar. Bei letzterem besteht eine grosse Anwender/Anwendunggruppe und ein Jahrzehnte altes Klientel.

2. Mac User werden nicht plötzlich nur Windowsprogramme einsetzen und keine Mac Applikationen mehr kaufen, denn dafür hätten sie sich schon seit 20 Jahren einen PC kaufen können. Und wenn die Anwender sich nicht ändern tun das die Hersteller auch nicht.

Windows auf dem Mac wäre eher ein Vorteil für die Apple Plattform.

Johngo:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 18.03.2006 | #75
"Warten wir mal ab ... "wenn es stimmt",
was sich andeutet, dann kommt Adobe
mit den Applikationen Premiere,
Encore und Audition zum Intel-Mac."

Bitte wo deutet sich das an? Hat sich an der Situation Premiere/Final Cut seit der Einstellung für Mac irgendwas geändert? Oder DVD Studio Pro/Encore? Wie sieht's mit Logic/Audition aus?
Bitte was hat die Nichtverfügbarkeit dieser Programme für MacOS mit dem Prozessor zu tun? Weisst du überhaupt, worin der Aufwand einer Portierung liegt? Tip: Es ist NICHT der Prozessor selbst, mit dem redet der Compiler!
Und soll das dann nur auf Intel-Macs laufen? Grob geschätzt bis Ende des Jahres eine 5% Zielgruppe in einer 3% Plattform (IIRC gibt's über 30 Mio PPC-Macs im aktiven Einsatz)? Das wären dann insgesamt 0.15% vom Gesamtmarkt. Wäre ja unglaublich sinnvoll, so rein vom wirtschaftlichen Standpunkt! ;-) Und wenn's auch auf PPC läuft: Was hat das dann noch damit zu tun, dass Apple jetzt Intel-Chips verbaut?

"Das widerspricht Deiner Annahme der
Abwanderung und ist sogar eine
Betstätigung der Absage an den PPC."

Bitte lesen lernen. Ich sprach von Portierungen Mac-fremder Hersteller, die nicht passieren weil der Hersteller keinen Grund mehr sieht wenn Windows läuft. Dass Adobe schon eine jahrzehntelange Mac-Tradition hat ist wohl kein Geheimnis...

mattin:
"...deine Argumentation hat zwei Fehler:"

Das glaubst du vielleicht...

"1. Linux ist in keinster Weise mit OSX vergleichbar. Bei letzterem besteht eine grosse Anwender/Anwendunggruppe und ein Jahrzehnte altes Klientel."

Linux hat den größten Teil der Unix-Anwender unter sich vereint, die es schon ein paar Jahrzehnte länger als Windows-/Mac-User gibt. Weisst schon, die Leute, die in den letzten Jahren dank Unix-OS X dem Mac endlich mal neues Blut verschafft haben! ;-)
Dass Linux nicht mit OS X vergleichbar sein soll zeigt nur, wie unglaublich eng dein Horizont ist. Hast du dir ein aktuelles Linux überhaupt schonmal angeschaut? Hast du mal ne Ubuntu Live CD in deinen Mac geschoben und gebootet? Hast du die dramatischen Fortschritte in Sachen Linux Desktop in den letzten Jahren mitbekommen? Sagt dir XGL was?

"2. Mac User werden nicht plötzlich nur Windowsprogramme einsetzen und keine Mac Applikationen mehr kaufen, denn dafür hätten sie sich schon seit 20 Jahren einen PC kaufen können. Und wenn die Anwender sich nicht ändern tun das die Hersteller auch nicht."

Mac-User haben aber die letzten 10 Jahre die Hersteller genervt, dass sie auf den Mac portieren sollen. Das Bedürfnis ist nun nicht mehr so groß wenn Windows läuft...
Im übrigen haben sehr viele Mac-User eben sehr wohl auch einen PC gekauft in den letzten Jahren (NT Fileserver anyone? Erinnert sich noch wer an die OS9-Zeiten?), teils wegen besserer Performance und teils wegen nicht für Mac vorhandenen Programmen. Insofern ist deine Argumentation hinfällig, denn dann ändert sich nix.

Und glaub mir: Ich KENN Linux-User, und ich WEISS, was die für ein verständnisloses Kopfschütteln ernten, wenn sie den Herstellern sagen, dass sie schlicht und einfach kein Windows auf ihren PCs installieren WOLLEN um deren Software nutzen zu können!

"Windows auf dem Mac wäre eher ein Vorteil für die Apple Plattform."

Ach ja? Warum unterstützt Apple es dann nicht offiziell? Hey: Sie verkaufen mehr Rechner und es ist für die Plattform gut! Super! Welchen Grund gibt's denn deiner Meinung nach dafür, den Leuten mit EFI und NICHT-VORHANDENER BIOS-Emulation (ja, EFI _kann_ man auch mittels Legacy-Mode so machen, dass WinXP ganz normal installiert! Hat Apple aber nicht gemacht!) Steine in den Weg zu legen?

@Thyl Graphikkartenproblematik

Von: ut | Datum: 18.03.2006 | #76
Mehrere Vermutungen, warum die Treiber nicht funktionieren. Nur Vermutungen, genaues weiss ich nicht, denn es gibt von Apple immer noch keine Develpoer-Dokumentationen zur Startsequenz auf dem Intel-Mac (alles, was vor dem Mac-Kernel dokumentiert ist, ist PPC-spezifisch), noch irgendeine Dokumentation zum EFI oder auch nur der Hardware im allgemeinen (das PowerBook G4 von 2005 ist das letzte dokumentierte Produkt).

1. Die erste Moeglichkeit (halte ich allerdings fuer unwahrscheinlich) waere, dass die Typen einfach nicht den passenden Treiber gefunden haben.
Z.B. weil es keine OEM-Version der Karte gibt. Der duerfte sich dann aber z.B. auf der Recovery-CD eines anderen zum MacBook identischen Notebooks finden.

2. Die Grafikkarte wird vom BIOS in einer Art und Weise initialisiert, auf die die Windows-Treiber nicht versteht.
Z.B. indem bestimmte Modi (wie der Textmode, der fuer das BIOS-Interface und DOS verwendet wird oder der VGA-Mode) deaktiviert wurden. Kann sein, dass die Windows-Treiber ein bestimmtes Standard-Set an Modi brauchen, um die Karte ansteuern zu koennen.
(Ich rede wirklich vom BIOS. Das EFI ist, wie der Name schon sagt, nur ein Interface fuer die Firmware, welche beim x86 das BIOS ist. Das EFI duerfte auf die Initialisierung der Grafikkarte keinen Einfluss mehr haben. Das BIOS ist beim Intel-Mac read-only. Es ist kein Zugriff fuer Einstellungen moeglich, da das klassische BIOS Interface entfernt wurde.)

Die Karten-Firmware duerfte beim Intel-Mac nicht anders sein, als bei andern x86-PCs.
Dass Mac-Grafikkarten nicht am PC laufen ohne Umflashen liegt daran, dass Mac-Grafikkarten eine Firmeware besitzen, dei dafuer Programmiert wurde, mit dem PPC zu kommunizieren und nicht mit dem x86 bzw. von der OpenFirmware initialisiert zu werden statt vom BIOS.

neue Version von Q

Von: Thesi | Datum: 18.03.2006 | #77
"Gerade ist eine neue Version von Q erschienen, welches auf dem bekannten Emulator Qemu basiert. Damit lassen sich auf PowerPC- und Intel-Macs diverse Architekturen emulieren, unter anderem auch eine normale PC-x86-Umgebung. So lassen sich Windows und andere Betriebssysteme in einer Virtual Machine auf Mac OS X emulieren.
Neu am Build 0.8.0d871 ist, dass sich nun Windows XP auch auf Macs mit Intel-Prozessor installieren lässt. Außerdem funktioniert nun Windows 98 in der virtuellen Umgebung anstandslos. Besonders interessant ist Q auf den Intel-Macs, da sich dort Windows in nahezu prozessornativer Geschwindigkeit ausführen und, anders als Virtual PC auf PowerPC-Macs, sich flüssig bedienen lässt.
Über den Link an der Seite können Sie die neue Version herunterladen. (cmk)"

[Link]

ATI

Von: Lalio | Datum: 18.03.2006 | #78
ATI hat Universal-Treiber, für alle Grafikchips. Falls es doch mal irgendeine spezielle OEM-Abwandlung eines Chips gitn (z.B. bei ALDI), lässt sich dieser via Texteditor hinzufügen.

EFI hat überhaupt nichts mit dem Bios zu tun. EFI ist eben mehr, als einfach nur ein Biosaufsatz.

zuviel heiße Luft

Von: wolfgang | Datum: 18.03.2006 | #79
>Ach ja? Warum unterstützt Apple es dann nicht offiziell? Hey: Sie verkaufen mehr Rechner und es ist für die Plattform gut! Super! Welchen Grund gibt's denn deiner Meinung nach dafür, den Leuten mit EFI und NICHT-VORHANDENER BIOS-Emulation (ja, EFI _kann_ man auch mittels Legacy-Mode so machen, dass WinXP ganz normal installiert! Hat Apple aber nicht gemacht!) Steine in den Weg zu legen?
----
Lass doch endlch diesen Technikimkreis drehschrott. Du machst hier sinnlose kilometer und verbratest heiße Luft. Die Antwort ist ganz einfach:
Apple kommt selbst mit einer "einfachen" Lösung heraus. Drum ist es Jobs wurscht was jetzt passiert. (Patentantrag dazu gabs ja schon. In Indien laufen schon die Callcenter heiß.) Wird in X10.5/10.6 - ähnlich Rosetta - integriert wie wine vmw ware oder wie das zeug heißt. Fertig. Dann ist der Mac die einzige "alles Boot" Maschine. Ein Alleinstellungs Merkmal das mehr als 10% Marktanteil bringen wird und von niemandem kopierbar ist. Das ist der Hauptgrund für den Intel switch + Intels die (finanzielle) Untertützung , weil die an AMD verlieren.

Lalio

Von: ut | Datum: 18.03.2006 | #80
>EFI hat überhaupt nichts mit dem Bios zu tun. EFI ist eben mehr, als einfach nur ein Biosaufsatz.

Nein. Das meinst Du nur, weil EFI immer faelschlich als BIOS-Ersatz bezeichnet wird.

[Link]
Die Firmware beim x86 heisst BIOS.

'Firmware is typically stored in read-only memory (ROM) and executed immediately after a computer is turned on. The most familiar version is the standard PC x86 BIOS.'
[Link]

ut

Von: Vorname | Datum: 18.03.2006 | #81
EFI ist wie schon richtig gesagt wurde kein (klassisches) Bios!

EFI != Bios

Von: Vorname | Datum: 18.03.2006 | #82
"Extensible Firmware Interface (EFI) is the name for a system developed by Intel that is designed to replace the aging BIOS system"

"it is similar to Open Firmware, the hardware-independent firmware used in PowerPC-based Apple Macintosh computers and Sun Microsystems SPARC computers, amongst others."


EFI != Bios

Desweiteren hat Apple das EFI in den Mac anders "verabut" als für PCs vorgesehen. Das "Kompatibilitätsmodul", dass ein Bios emulieren kann fehlt!

Kai

Von: dermattin | Datum: 18.03.2006 | #83
"Dass Linux nicht mit OS X vergleichbar sein soll zeigt nur, wie unglaublich eng dein Horizont ist. Hast du dir ein aktuelles Linux überhaupt schonmal angeschaut? Hast du mal ne Ubuntu Live CD in deinen Mac geschoben und gebootet? Hast du die dramatischen Fortschritte in Sachen Linux Desktop in den letzten Jahren mitbekommen? Sagt dir XGL was?"

Das bestätigt nur meine Argumentation. Linux KÖNNTE eine dem Mac vergleichbare Plattform WERDEN, Mac OS erzeugt seit Jahrzehnten ein gewaltigen Softwaremarkt. Wie ich schon erwähnte, es sind VÖLLIG unterschiedliche Voraussetzungen.

EFI != BIOS

Von: ut | Datum: 19.03.2006 | #84
>EFI != BIOS

Sag ich ja.

EFI = Interface
BIOS = Firmware

Quatsch

Von: Vorname | Datum: 19.03.2006 | #85
Beim Mac gibt es kein Bios mehr! Auch nicht in einer Firmware oder sonstwo!

Quatsch

Von: ut | Datum: 19.03.2006 | #86
Dann erklaer mal, wie der Prozessor aus dem Realmode in den i386-Mode gebracht wird, dass er 32-bit-EFI-Code ausfuehren kann?

@ kai

Von: johngo | Datum: 19.03.2006 | #87
Du willst es einfach nicht verstehen!
Die Argumente Pro und Contra des
Prozessorswitches, sowie die Portierungen
von Software auf Intel-Macs haben
nicht vorrangig mit Dir zu tun.

Alles, was Apple im Moment veranstaltet
ist ein Schritt in Richtung der 96% von
Anwendern, die Apple bisher nicht er-
reichen konnte oder die Apple verloren hat.

Und so, wie Du dauernd betonst, das sich
"nichts" getan hat (in Bezug zum Apple-
Markt) sehen das da draussen aber
sehr sehr viele Anwender genau anders
herum.

In Bezug zur Adobe Production Suite und
einem bisherigen PC-Videofuzzi. Wenn
dieser auf einen Mac switchen würde,
dann hätte er ein vorrangiges Interesse
an einer nativen Intel-Mac-Version und
keinerlei Interesse an einer PPC-Version.


Und bei den PPC-Usern ist das fast das
gleiche. Hier gibt es zwar eine gewisse
Menge (z. B. ich) die schon lange gerne
alle Adobe Produkte auf dem Mac
gesehen hätte, der relevante Anteil
davonjedoch, der nicht nur darüber nachdenkt,
sondern auch mit diesen Programmen
arbeitet (widerum z. B. ich) ist dadurch
ein WIN-Anwender geworden. Und auch
hier kann man dann nicht von einer Ver-
bissenheit in Richtung PPC sprechen! ;-)
Ich habe ebenfalls keinerlei Interesse, das
es diese Suite noch einmal für die PPCs
gibt.

Im Moment reden wir von Gerüchten.
Also werden wir sehen ... trotzdem sind diese
nicht in jedermanns Augen unlogisch,
sondern hier nur in Deinen speziellen Augen!

---

Allein Deine Anmerkungen in Bezug zum
Linuxmarkt zeigen das deutlich auf.
Oft genug wurde schon - und zu Recht
betont - das es für (z. B.) professionelle
Software auf dem Markt der kleine Markt-
anteil des Macs nicht unbedingt eine
Bremse sein muss.

Und so ist der Erfolg oder Misserfolg von
professioneller Software für Linux kein
Thema des Marktanteiles sondern quasi
das Ergebnis einer fehlenden mac-vergleich-
baren strategischen Ausrichtung. Diesen
Vorteil gibt Apple mit dem Prozessorswitch
nicht auf!



Gruss

johngo

Bios?

Von: NeuHier | Datum: 19.03.2006 | #88
"Dann erklaer mal, wie der Prozessor aus dem Realmode in den i386-Mode gebracht wird, dass er 32-bit-EFI-Code ausfuehren kann?"

Hmmm???

Zitat:
"zweitens können viele der 32-bit-Instruktionen ebenfalls im Real Mode ausgeführt werden."
[Link]


Nirgends steht, dass beim Intel Mac nach irgendwo ein Bios vorhanden ist. Und selbst wenn es so wäre! Welche Nachteile hätte man dadurch? Welche Nachteile hätte man dadurch, wenn die CPU eine hunderstel Sekund beim Einschalten nicht im 32Bit Modus ist?
EFI ermöglicht alle Features, die die OpenFirmware auch geboten hat (und mehr?).

Nochmal @ Thyl Grafikkartenproblematik

Von: ut | Datum: 19.03.2006 | #89
Miottlerweile kann ich meine Aussage von weiter vorne etwas konkretisieren:
Das BIOS des MacBooks initialisiert die Grafikkarte, damit sie von den EFI-Treibern angesprochen werden kann, mit UGA als Fallback-Mode (der Modus, in dem die Grafikkarte laeuyft, bevor der Treiber geladen wurde bzw, wenn der Treiber abstuertzt o.ae.),
Windows-Treiber setzen aber voraus, dass VGA als Fallback-Mode eingestellt ist.

NeuHier

Von: ut | Datum: 19.03.2006 | #90
> Nirgends steht, dass beim Intel Mac nach irgendwo ein Bios vorhanden ist.

Stimmt, das steht tatsaechlich nirgends. Ich erwaehnte ja bereits, dass es fuer den Intel-Mac keine Developer-Dokumentationen gibt.

Ich erwaehnte aber auch, dass EFI immer faelschlich als BIOS-*Ersatz* (BIOS-replacement) bezeichnet wird. Daraus ergibt sich dsie weitverbreitetet Fehleinsachaetzung, dass wenn EFI vorhanden ist, kein BIOS vorhanden sein kann.
Das wird wahrscheinlich daher kommen, dass sich die EFI-Dokumentation auf EFI beim Itanium bezieht, wo es statt eines BIOS eingefuehrt wurde (to replace hat mehrere Bedeutungen: abloesen und ersetzen ; u.a.). Auf dem x86 wird allerdings nur ein Teil des EFI verwendet.

> EFI ermöglicht alle Features, die die OpenFirmware auch geboten hat (und mehr?).

Andere.
Dass EFI "similar to Open Firmware" sei, ist genauso falsch, wie, dass es das BIOS ersaetzt.
Da hat mal wieder irgendjemand was geschrieben, was jetzt jeder abschreibt.

Auf dem Mac agiert EFI normal nur als Bootloader. Im Firewire-Modus etc. agiert es als alternatives Betriebssystem mit eigenen Treibern etc.



[OT]
> Und selbst wenn es so wäre! Welche Nachteile hätte man dadurch? Welche Nachteile hätte man dadurch, wenn die CPU eine hunderstel Sekund beim Einschalten nicht im 32Bit Modus ist?

Habe ich irgendwo was von Nachteilen gesagt?
Das ist nur Hirnrissig und bezeichnend fuer die Philosophie, die in der "modernen" Technologie steckt, die jetzt auch Einzug in den Mac gefunden hat: Bloss keine Zoepfe abschneiden. (Das anzusprechen trifft wohl einen wunden Punkt bei den Intel-Fans;-)).

@wolfgang

Von: Laughing Budda | Datum: 19.03.2006 | #91
'mehr als 10% Marktanteil bringen wird'

Neee, neee, neee, nee, neeeee! (™Stefan R.) Naja, träumt mal schön weiter - aktuelle Zahlen sehen anders aus.

Das ist ja auch der Grund für den beschleunigten Switch. Anlegerdruck. Oder vielleicht auch der Druck der eigenen Stock Options. Zunehmend dominiert der iPo den Apple Umsatz. Warum? Weil er einfach besser ist, rundum Alleinstellungsmerkmale hat. Und da ist ein Multisystem-Mode, wo man auch WMV und Real speilen kann Illusion.

Nur so schafft man geschlossene Märkte, die man dominieren kann. Hat Apple eben leider versäumt, als sie den PC-Markt in den 80ern an IBM und dann BillyBoy aufgegeben haben. Aus der Minority Role kommen die nicht mehr raus, nicht einmal über iPo und iTunes...

OT: Film mit Rosetta

Von: ;-) | Datum: 19.03.2006 | #92
Tja, da sieht man wie Rosetta bei genügend Ram (2GB) abgeht!
[Link]

Der Tester sagt selber, dass Anwendungen unter Rosetta auf dem MacBook Pro schneller laufen, als auf seinem iBook G4!

So is es!

Von: Alter Schwede | Datum: 19.03.2006 | #93
Am liebsten würde ich Trolle wie Kai in den Boden stampfen.
Selber kein Intel Gerät zur Hand aber fleißig maulen.

Ich hab jetzt das MacBook Pro seit ca 2Wochen und kann mit Sicherheit sagen das es meinem alten G4 PB in ALLEN Anwendungen überlegen ist.

Auf die Ram kommts an!
1,5GB Ram und du blast weden G4 vom Fleck!

Ja und

Von: ;-) | Datum: 20.03.2006 | #94
zum Glück fliegen schon bald die obsoleten g4 iBooks raus! Gibt wirklich Zeit!!!

@ut

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 20.03.2006 | #95
Danke, das erklärt es dann wohl. VGA, pffff.