ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4179

Microsoft Windows Vista verschoben

Zum - Moment -, äh 42. Mal?

Autor: thyl - Datum: 24.03.2006

Anscheinend hat Microsoft (wo hatte ich nur den Link hingelegt?) gestern allen, die es noch mal hören wollten, erzählt, dass Vista zumindest in der Consumer-Version verschoben wird. Auf Anfang 2007. Also wohl April?! Erste Kommentare sind hier zusammengefasst.

Es scheint eine echte Tragödie zu sein. Kopierschutz? Könnte es sein, dass eine Kopierschutzanforderung mehrere Industrien in die Agonie treibt?

Update:
Der Inquirer berichtet, dass 60 % des Codes neu geschrieben werden müssten. Das kann ich mir nicht vorstellen.

Kommentare

Typisch M$

Von: Mitzo | Datum: 22.03.2006 | #1
Habt ihr was anderes erwartet

Haha

Von: mcusr | Datum: 22.03.2006 | #2
Ich vermute dass die Microsoft-Programmierer nächstes Jahr damit anfangen Vista zu programmieren, damit die erste unfertige Version 2008 endlich rauskommen kann.
Aber mir kann es ja egal sein.

und apple?

Von: nico | Datum: 22.03.2006 | #3
koennten ja auch langsam mal was sagen zu 10.5 und wie es weiter geht. waere auch sehr aufschlussreich.
@haha: das ist doch unfug. derzeitige entwicklerversionen sind schliesslich real.

das mit verschiedensten rechtemanagement bzw kopierschutzanforderungen koennte sein. was wird apple integrieren, wer weiss da mehr?

Microsoft wartet…

Von: pa | Datum: 22.03.2006 | #4
…auf Mac OS X 10.5. Vielleicht auch 10.6. Zumindest auf die Keynote, bei der die neuen Features vorgestellt werden. Und dann müssen die MS-Programmierer die nur noch in einer minderwertigen Umsetzung nachbauen.

:-)

Klaro...

Von: lime | Datum: 22.03.2006 | #5
MS kann nicht vor de WWDC fertig werden, da werden ja all die neuen Dinge bei Apple vorgestellt, die noch auf die schnelle mies kopiert werden müssen.

Mein Lieblingszitat auf Ars ist dieses:
"So 6 years wasn't long enough to work on security issues? I didn't realize Windows security was that bad."

Passt irgendwie hier hin

Von: Martin | Datum: 22.03.2006 | #6
[Link]

Die Kollegen haben da ein nettes Interview mit dem Marketing-Manager von Winzigweich geführt. Dieser Mensch hat OS X (und wahrscheinlich auch Linux) noch nicht ein einziges Mal in Aktion gesehen, betet aber wahrscheinlich jedem der es nicht hören möchte vor, wie toll die Produkte seiner Firma sind.
Ich arbeite selbst im Marketing und muss mich permanent informieren, was unsere Wettbewerber machen.

wenn das Vista da ist

Von: iNyx | Datum: 22.03.2006 | #7
werden wir alle mit den Ohren schlackern. Ein modernes, resourcenschonendes, einfach zu bedienendes, mitdenkendes, einem alle Arbeit abnehmendes, dezent farbiges, cooles, absolutvirensicheres, allehabenwollendes Betriebssystem. Habe ich was vergessen,
Nö.

iNyx

right!

Von: made on a mc | Datum: 22.03.2006 | #8
pa hat recht - sie haben Panik bekommen, dass ihr System bei Erscheinen von 10.5 schon wieder veraltet ist und die Kopierabteilung scheint bei den Developer-Versionen aufgeflogen zu sein...
Vista, we are coming... !
:-)

@iNix

Von: neu | Datum: 22.03.2006 | #9
"werden wir alle mit den Ohren schlackern."

weshalb? ist doch jetzt schon klar, dass vista schrott wird.

"Ein modernes, resourcenschonendes, einfach zu bedienendes, mitdenkendes, einem alle Arbeit abnehmendes, dezent farbiges, cooles, absolutvirensicheres, allehabenwollendes Betriebssystem. Habe ich was vergessen,
Nö.

iNyx"

woher hast du denn schon 10.5? das wird doch erst im august zur wwdc an die entwickler verteilt.

resourcenschonend ?

Von: bertzobert | Datum: 22.03.2006 | #10
Lol, Vista wird genauso "resourcenschonend" sein wie OS X, nämlich gar nicht. Die wollen doch neue Hardwarekäufe forcieren, wie Apple halt auch.

moin

Von: nam | Datum: 22.03.2006 | #11
[Link]

*wahahaha*

Von: lime | Datum: 22.03.2006 | #12
Das Netzwelt Interview ist ja mal Realsatire pur! Wie kann man nur so blind und ahnungslos sein und das dann auch noch so überzeugt und selbstverständlich rüberbringen?

meine einschätzung

Von: hkn | Datum: 22.03.2006 | #13
vista!

natürlich haben die schiss wegen 10.5.
kann ja auch nur geiler als 10.4 werden.
und gut intel optimiert.
wenn ich mir xp angucke müssten die ja mindestens nen sprung machen wie apple von 10.1 zu 10.4. können sie aber nicht, weil sie zu unflexibel sind, nicht den style geschweige denn die ideen haben, millionen von militanten hackern am arsch haben, nen haufen unkonformer billig china hardware als basis und eine produkt politik die anscheinend auf die "unwissenden" käufer des ganzen mülls ausgerichtet ist (vista verschoben zum x-ten mal, 6 Versionen Vista?!).

über den ganzen anderen microsoft müll will ich mal gar nicht auslassen (excel? word? .net? media player?)
was soll das sein? software zum arbeiten?
ein witz? provokation? beispiele wie man es nicht macht?

lime

Von: salco | Datum: 22.03.2006 | #14
Das Netzwelt Interview ist ja mal Realsatire pur! Wie kann man nur so blind und ahnungslos sein und das dann auch noch so überzeugt und selbstverständlich rüberbringen?

Ist das nicht die Grundvoraussetzung um im Marketing zu arbeiten ;-)

Longhorn - Vista - kommt das wirklich ?

Von: pm | Datum: 22.03.2006 | #15
Jetzt hat Apple so schön die Entwicklerkonferenz spät in den Juli/August gelegt und da kommen die und verschieben nochmal.
Es wird Anfangs 2007 eine Riesenschlacht geben.

Das beste für Bill Gates wäre OS X zu lizenzieren. Es würde ihm den Aufwand einer krass unfähigen Entwicklungsabteilung sparen.

Microsoft

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 22.03.2006 | #16
Jetzt will ich mal 'ne Lanze für Microsoft brechen. Klar haben die Probleme mit der "Innovation", aber andererseits vesuchen sie, ihre Kunden nicht hängenzulassen. Die Abwärtskompatibilität ist schon ein (wenn auch nur ein) Argument, das für MS spricht. Apple hat mehr harte Brüche hinter sich. Der Preis ist hoch, den MS da allein zahlen muss. Aber Apple kann sich das auch nur leisten, weil sie eine treue Entwicklerschar und relativ progessive Anwender haben.

Und was Innovation bei MacOSX anbelangt, so juckt es mich durchaus, da mal einen Artikel zu schreiben (OpenDoc, verteiltes Single-Image, objektorientiertes Dateisystem, Höchstlevelsprachen, Mehrmonitorfähigkeit etc).

@nam

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 22.03.2006 | #17
Harhar, großartiger Link bzw, großartige Zusammenstellung dort ;)

Hatte ich nicht irgendwo gelesen

Von: MichaelK | Datum: 22.03.2006 | #18
das 10.5 Vista ist? Dann müßte sich niemand mehr extra abmühen, es auf Apple-PCs zu installieren.

michaelk

Von: nico | Datum: 22.03.2006 | #19
dann muesste sich auch niemand mehr apple rechner kaufen - aus die maus.

@thyl

Von: Alexander G. Schilp | Datum: 22.03.2006 | #20
>>Jetzt will ich mal 'ne Lanze für Microsoft brechen. Klar haben die Probleme mit der "Innovation", aber andererseits vesuchen sie, ihre Kunden nicht hängenzulassen. Die Abwärtskompatibilität ist schon ein (wenn auch nur ein) Argument, das für MS spricht.
<<

Die derzeitige Abwärtskompatibilität ist wohl auch auf das Alter von XP zurückzuführen.

Der Kurs den MS beim Support der Systemversionen fährt ist teilweise auch recht harsch. OK es wird alles recht früh kommuniziert und diesbezüglich ist man recht verlässlich.
Da könnte sich Apple wirklich mal eine Scheibe von abschneiden.

>>
Apple hat mehr harte Brüche hinter sich. Der Preis ist hoch, den MS da allein zahlen muss. Aber Apple kann sich das auch nur leisten, weil sie eine treue Entwicklerschar und relativ progessive Anwender haben.
<<

Apple hat es sich doch recht einfach gemacht. Was an Rechnern unterstützt wird reicht lange nicht mehr so weit in die Vergangenheit zurück wie früher.
Dazu ist die Hardware auch um einiges übersichtlicher. Erheblich weniger Chipsätze, Grafikkarten, Netzwerkkarten etc.

Was für Apple natürlich noch ein paar Vorteile hat. Die Entwicklung ist übersichtlicher und die Kunden "animiert" man damit zu regelmäßigen Neukäufen bei der Hardware

Der Herr Jobs hat sich ja schon früher dazu geäußert, dass Apple anstrebt die Intervalle zwischen Neukäufen zu verkürzen indem man dem Kunden Neukäufe mit Innovationen schmackhaft macht.

>>
Und was Innovation bei MacOSX anbelangt, so juckt es mich durchaus, da mal einen Artikel zu schreiben (OpenDoc, verteiltes Single-Image, objektorientiertes Dateisystem, Höchstlevelsprachen, Mehrmonitorfähigkeit etc).
<<

Bitte sehr auf diesen Artikel bin ich dann mal sehr gespannt!

Alexander

senf

Von: nam | Datum: 22.03.2006 | #21
@flo
die zusammenstellung ist aber nicht von mir

@thyl
ich finds gut das immer mal wieder alte zoeppe abgeschnitten werden. ich kann und will von apple nicht verlangen, das auf dem iBook 300 des jahres 1999 10.4 laeuft. es wurde naemlich gar nicht dafuer gebaut. ich finds gut das classic tot ist und damit wohl auch ein altes dateiformat (bin da jetzt aber nicht so firm , also bitte nicht hauen) und ich denke auch das 10.5 vollkommen classicbefreit ist (auch in der ppc version, wenn sie denn kommt*)
manchmal kommt einem das tempo bei apple zwar hoellisch vor, aber eigentlich bin ich der ansicht: rechner kaufen, das aktuellste sysem rauf, was vorhanden ist, und dann so stehen lassen. und wenn man was neues will muss man eben was neues kaufen. (ok 10.0 und 10.1 waren unter aller kanone - es war echt fies von apple, dass die geld fuer die updates verlangt haben.

*das war eine gezielte provokation ;-)

@Schilp

Von: pm | Datum: 22.03.2006 | #22
Das ist ja wohl ein Witz. Keine Firma hat so wenig Brüche wie Apple. Du kannst heute noch mit PPC ein More von 1985 installieren und das läuft. Apple unterstützt die Hardware ungefähr 7 Jahre. Den einzigen harten Bruch mussten Geräte mit ADB, SCSI beim Umstief auf OS X erleben aber das war wirklich einmalig.
Opendoc braucht doch heute niemand mehr, grosse Teile der OO Technologie steckt doch im OS selbst, darum ist es mit der Wartung auch recht einfach.
Also ich weiss nicht was dir an Programmier-sprachen fehlt von Lisp, Smalltalk, Eiffel, Pascal, Scheme, Phyton, Tcl, Mono,
C, Objective C. Die einzige Sprache bei der ich überhaupt nachschauen musste war Modula 2 und da gibt es eine Lösung mit integration in Xcode P1 für PPC bis anhin.

Könntest du uns den Vorteil eines verteilten "Singel-image" erklären bin mal gespannt für welche Grössenordnung das Sinn macht.

Der Heuler OO Dateisystem ist alt seit BeOS. Richtige Vorteile bringt das nur wenig.

@ nam

Von: MichaelK | Datum: 22.03.2006 | #23
10.5 wird es ausschließlich für PPCs geben, denn auf den Intel-Kisten wird gleich Vista mitgeliefert – oder wußtest Du das noch nicht?

@pm

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 22.03.2006 | #24
Da meinst Du wohl mich, oder?

Es gab für mein Gefühl schon einige Brüche. So den Wechsel nach PowerPC, den nach MacOSX (der selbst für mich Nextianer ein Bruch war) und jetzt den nach intel.

Windows läuft immer noch mit derselben ABI an CPU, und das in etwa seit der Anpassung auf den 386. Ob das wirklich sinnvoll ist, na ja, aber manchen Leuten hat's bestimmt geholfen.

OpenDoc ist zwar objektorientiert, aber das Konzept ist etwas völlig anderes. Es geht doch bei OpenDoc um die Einbettung von Informationen unterschiedlicher Genese in ein einheitliches Dokument. Und das ist bis heute nicht implementiert worden.

Die Programmiersprache, die fehlt, ist die, die Apple gefälligst entwickeln soll, um das Programmieren von GUI Anwendungen so einfach wie das Programmieren eines Taschenrechners zu machen.

Single Image ist exotisch, aber nicht ganz weltfremd. Interessant für komplexe Photoshop-Sachen, Videobearbeitung und allgemein überall, wo man Dampf braucht, ohne ein speziell für Cluster geschriebenes Programm zu verwenden. Macht nur Sinn, wenn die Rechner mit remote RAM Zugriff und bei geringer Latenz gekoppelt sind, zB über Infiniband, aber die Hardware wäre jetzt schon da.

OO-DAteisystem: Isoliert bringt es vielleicht wirklich nichts, die restliche Architektur muss auch passen (ist vielleicht ein bisschen wie Mach und BSD, wo es ja auch hakelt, gerade bei IP).

Thyl

Von: pm | Datum: 23.03.2006 | #25
Programmieren wird nie so einfach sein wie das bedienen eines Taschenrechners. Selbst auf einem betagen HP 17B gibt es Leute die Sachen können die andere ein leben lang versuchen.
Applescript under Xcode ist das relativ einfachst möglich inklusive GUI.
Opendoc hat den Nachteil, dass es zu proprietär ist. Komplexe Dokumente kann ich mit Workswell, Create sowieso erstellen selbst mit pages auch wenn das nicht mein Favorit ist.
Das single Image erhöht ja vor allem die komplexität. Genau das muss verhindert werden, dass ich wieder 2 Superteure Admins für eine einzige Funktion benötige. Cluster alleine sind ja schon ein hoher Komplexitätsgrad.

Den Wechsel nach PPC hat faktisch niemand bemerkt. Abgesehen, dass das meister besser lief als vorher. Von NeXT her gibt es schon deutlichere Veränderungen, eindeutig.
Aber NeXT war eine vollkommen neue Generation von Software und ist es bis heute geblieben. Alles was Windows heute immer noch nicht kann, konnte man schon damals.

@pm

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 23.03.2006 | #26
Ich meinte nicht das Bedienen eines Taschenrechners, sondern seine Programmierung. Applescript, na ja....

OpenDoc proprietär? Nur so lange man die Struktur nicht freigibt ;-) Komplexe Dokumente sind nicht dasselbe wie OpenDoc. Es ist einfach nicht möglich, einen mit Datenbank x erstellten Datenauszug direkt (und dynamisch änderbar) in einem Textdokument der Textverarbeitung y (hierbei x und y beliebig) anzeigen zu lassen. OpenDoc ging in diese Richtung der kompletten Informationsintegration.

Reden wir bei Single Image über dasselbe? Vielleicht verwende ich den Begriff falsch. Ich meine damit, dass die CPUs auf mehr als einem Rechner beim Systemstart so verbunden werden, dass sich das Gesamtsystem dem Benutzer wie ein einzelner Rechern mit einer entsprechenden Anzahl von CPUs präsentiert. Also eigentlich keine Verwaltung nötig, keine Änderungen an der Software. Mit Mach (das CPUs beliebig einbinden kann, auch über eine NEtzwerk) prinzipiell möglich.

Opendoc

Von: pm | Datum: 23.03.2006 | #27
Doch dein Opendoc Beispiel ist realisierbar schon heute. Früher unter NeXT war dass das EOF "Enterprise Object Framework". Unter Workswell sind Datenbankzugriffe realisierbar. Auch in iWorks gibt es erste Ansätze dazu.
Anderes Beispiel wäre reportmill.
[Link]

@pm

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 23.03.2006 | #28
Das meinte ich nicht. Siehe meinen ersten Kommentar: X und y BELIEBIG. Natürlich ist irgendwo so was mal implementiert worden, aber nicht systemweit einheitlich. Und das war OpenDoc.

Programmiersprachen

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 24.03.2006 | #29
Durch Zufall bin ich eben auf ein neues Konzept gestoßen, das ein bisschen in die Richtung zu zielen scheint, die ich meinte. Lava heisst die Sprache, hier gibts grundlegende Statements:

[Link]

@ Thyl

Von: ElRhodeo | Datum: 24.03.2006 | #30
Stimme Dir absolut zu... viele Kollegen von mir, die mit Windows arbeiten (Musik in unserem Fall), können heute noch PlugIns installieren, die für Win98 programmiert wurden! Als Logic-User hat man demgegenüber eine relativ harte Zeit hinter sich:
OS9 -> OSX: alles neu kaufen
VST -> AU: neu oder Hilfsprogrämmchen
PowerPC -> Intel: alles neu
... 32 Bit -> 64 Bit: alles neu ?!?

Über den letzten Punkt weiß ich nix genaues, aber ich finde, Apple könnte mal wieder in ruhigere Fahrwasser kommen... zumal auch jeder 10.x-Schritt wieder einige Inkompatibilitäten mit sich bringt. Und das alle 18 Monate!

Abwärtskompatibilität

Von: M@rkus | Datum: 24.03.2006 | #31
Es gibt auch positive Beispiele für Abwärtskompatibilität bei Apple:

Auf meinem Pismo aus dem Jahre 2000 läuft heute (im Jahr 2006) das aktuellste Betriebssystem von Apple: Mac OS X Tiger. Genauso auf dem iBook Clamshell G3/366 meiner Kinder, das ebenfalls von 2000 stammt.

Der Umstieg von OS 9 auf OS X hat sich über ca. 4 Jahre vollzogen. Und niemand wird mir erzählen wollen, dass man über diesen Zeitraum nicht ohnehin das eine oder andere Update oder neue Software-Paket gekauft hätte ... In einzelnen Fällen mag es stimmen, dass der Umstieg zu einer Häufung von Neuanschaffungen innerhalb eines kurzen Zeitraums geführt hat. Das wird aber eher die Ausnahme gewesen sein.

So schlecht finde ich Apples Produkt- und Update-Politik bisher eigentlich gar nicht. Andererseits ist es auch mir am liebsten, wenn meine Rechner möglichst wenig Kosten verursachen.

dazu sei angemerkt...

Von: nico | Datum: 24.03.2006 | #32
man muss nicht jeden update-zirkus mitmachen.

@nico

Von: Andi | Datum: 24.03.2006 | #33
Danke, danke, danke!
(ernst gemeint, ich sehe das genauso)

Das PPC Aussterben schreitet voran ...

Von: Duli | Datum: 24.03.2006 | #34
Die G5 Imac´s wurde aus dem Apple Programm genommen und sind somit Vergangenheit.

Das der Wechsel zur neuen Intel Architektur so rasch von statten geht hätte wohl niemand erwartet.

Die G5 Imacs waren eh schon lang Überfällig

Von: Name | Datum: 24.03.2006 | #35
Die 2gleisigkeit finde ich soundso Schwachsinnig.

Bis Ende 2006 wird der komplette Wechsel vollzogen sein.

Und das ist auch gut so.

@ElRhodeo

Von: Ant-Exterminator | Datum: 24.03.2006 | #36
wer Musik unter Windows macht ist arm dran.

Vielleicht denkst du es ist ein Vorteil Plugins von 98 verwenden zu können- ich sage arm, wer auf sowas angewiesen ist.

Musik zu produzieren kostet einfach, wenn ich mir ein simples Set baue sind schnell 30000 Euro verbraten, und das ist dann noch nicht annähernd ein Studio. Alleine schon entsprechende Monitore die für 24/96 geeignet wären kosten weit über 1000. dann habe ich aber noch nicht für ausreichende, akkustische Verhältnisse gesorgt.

Die Kosten für Logic-Software ist ein absoluter Witz für jmd. der damit sein Geld verdient.

Nönö, wenn Musik, dann entweder Mac oder gleich mit echter Hardware. Windows=Zeitverschwendung, da hilft kein ASIO und kein DirectSound

Vielleicht...

Von: Stefab | Datum: 24.03.2006 | #37
...steigt M$ ja auf PPC um, dann ist klar, warum 60% Code neu geschrieben werden muss.

Erfahrung haben sie ja schon durch die XBox 360 und auch ihren alten Partner IBM könnten sie wieder an Board holen. (remember: IBM compatible PCs)

Ebenso hätte der PPC mit Windows genug Geldreserven, um die x86 CPUs LOCKERST in die Tasche zu stecken.

Man muss sich nur mal ansehen, mit wie wenig Aufwand der PPC mit Intel und AMD mithalten konnte, während die x86 - Seite für jeden Mist Millionen investieren musste, um es zu realisieren (wie zB. die 64 bit Erweiterung).

Eventuell kommt es auch als Universal-Binary... aber mit zukünftigen Schwerpunkt auf PPC. Dazu ein Rosetta-ähnlicher Emulator für XP und x86 Software...

Ich finds jedenfalls spaßig, Apple würde ziemlich blöd da stehen und schnell wieder zurück switchen... *g*

Dazu:

Von: Stefab | Datum: 24.03.2006 | #38
"Der Herr Jobs hat sich ja schon früher dazu geäußert, dass Apple anstrebt die Intervalle zwischen Neukäufen zu verkürzen indem man dem Kunden Neukäufe mit Innovationen schmackhaft macht."

Das würde einen großen Vorteils der Macs zur Nichte machen: Die Macs waren zwar immer teurer, dafür auch länger aktuell.
Wenn sie jetzt nur teurer sind, aber man alle 1-2 Jahre einen neuen braucht... pfff, wo soll das hin führen? Mit einem Powermac war man bisher rund 5 Jahre bedient... wenn daraus nun 2 werden: Gute Nacht!

Weiters möchte ich sagen: Bis zum Intel-Umstieg war die Abwärts-Kompatibilität abgesehen von Audio-Plug-INs hervorragend! Auf meinem iMac G5 laufen immer noch alte Spiele und Programme aus 68k Zeiten, selbst teilweise noch Schwarz-Weiß Programme, ist wirklich schön so etwas.

Jetzt mit dem Intel-Umstieg nur mehr OS X Software, das ist der größte Schnitt, den es je gab! Vorher war immer alles abwärtskompatibel mit Ausnahme der Audio-Geschichten, da liefen nichtmal Classic Sachen in OS X.

Wenn sie jetzt die 68k-kompatibiltät streichen würden, wäre das für mich verständlich, aber das komplette Classic? Das ist doch ganz schön hart, vor allem, wenn man bedenkt, wie viele Leute noch auf OS 9 arbeiten. Die haben dann praktisch keine Möglichkeit zum direkten Umstieg auf Intel. Wirklich zum kotzen sowas. Ausserdem verstehe ich es nicht, da Classic doch auch nur ein PPC-App, wie jedes andere ist, oder? Naja, immerhin habe ich etwas von einem Emulator gehört... besser als nichts!

Naja, bisher war eher Apple voraus, was abwärts-kompatibilität angeht, jetzt hat eindeutig Windows die Nase weeeeit vorn! Und das wird wohl auch so bleiben, ausser Vista kann keine Windows 2000 Programme mehr starten.

Apple ist dabei den ein oder anderen Zopf abzuschneiden

Von: Hrusty | Datum: 24.03.2006 | #39
man sollte darum für sich reflektieren, ob es nicht gerade der ist an dem man hängt.
Nur mit Alternativen wird es, wenn nicht gerade zu Windows wechseln will, eng. leider.

Intel und Mac

Von: pm | Datum: 24.03.2006 | #40
Man muss schon mal genauer hinschauen. Jedes Programm dass unter NeXT lief wird sehr schnell auf Intel laufen oder läuft schon. Ebenfalls wird sehr viel Mac Software die schon über 10 Jahre auf Intel unter Windows läuft eben auch auf Intel mit Mac laufen. Natürlich braucht Adobe 1 Jahr weil sie mehrere sehr komplexe Programme zur Aenderung anstehen haben. Aber der Code ist modern OO das wird bis zu Jahresende erledigt sein. Alle wesentlichen Programme mit Ausnahme von Adobe und evtl. Quark laufen spätestens im August dieses Jahres.
Diejenigen die mit Xcode umsteigen dürften wirklich kein Problem haben.
Für die Entwickler hat Apple das Leben dramatisch erleichtert. Jeder der von HP-UX und SUN portieren will findet ein System vor wo sich die Applikationen auch verkaufen lassen. Warum 5 Apache Webserver für 5 Unix/Linux Varianten ? Aehnliches gilt auch bei Mailserver.

@pm

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 25.03.2006 | #41
Außer den Next-Programmen, die Sun von Lighthouse gekauft und seit zehn Jahren unter Verschluss hält :-((((

Copland

Von: Gast | Datum: 25.03.2006 | #42
Apple hatte ja auch sein Vista, mit Copyland...- lange angekündigt, die Erfindung des Rades PLUS des fließend warmen Wassers in einer nochniedagewesenen Umgebung... ich möchte nicht "von null" die Entwicklung eines Betriebssystems verantworten müssen, dass mit 90% der hard- und software am Markt funktioniert!
Dass die Jungs in Redmond sich aber irnswie verrannt haben, sieht man ja an den specs, WAS für "monsterPCs" man sich hinstellen soll, nur damit die Kiste nur "an" ist (von Anwendungen oder gar Spielen red ich nicht).

Aber auch hier alten wir Applejaner die Fahne hoch: die mouse zeiger Routine aus sys6 gilt bis heute als unübertroffen - schlicht, klein & effektiv..

Manchmal ist einfach einfach besser. Aber meistens ist einfach ganz schön schwer... ;-)

@ Ant-Exterminator

Von: ElRhodeo | Datum: 25.03.2006 | #43
Alles klar... aber Du hast schon mitbekommen, daß die ganze Studiolandschaft sich ziemlich umgekrempelt hat und mittlerweile sehr viel in kleinen Projektstudios gemacht wird? Da sitzen die 30000 oft nicht so locker. Klar, bei glänzender Auftragslage ist es kein Problem, alle Nase lang Plug-In-Pakete zu aktualisieren...
Ist ja auch egal - es machen jedenfalls viele Leute Musik mit Windows, z.B. wegen Wavelab oder Samplitude. Dafür muß man nicht "arm" sein (um mal einige Freunde in Schutz zu nehmen).

Wenn Winzigweich OSX lizensiert...

Von: luge | Datum: 25.03.2006 | #44
heisst das dann ViXta ?

Gast Copland

Von: pm | Datum: 25.03.2006 | #45
Bitte erinnere uns nicht daran, dass 150 bei Apple für Copland arbeiteten und keine 10 mehr für das aktive OS. Zum Glück ist das nun wirklich anders.

Maus-Routine?

Von: Andi | Datum: 25.03.2006 | #46
>die mouse zeiger Routine aus sys6 gilt bis heute als unübertroffen - schlicht, klein & effektiv..

Quelle? Finde ich nämlich ziemlich interessant.

@pm

Von: Laughing Budda | Datum: 25.03.2006 | #47
'Den Wechsel nach PPC hat faktisch niemand bemerkt.'

Häh? Mal überspitzt gefragt, was für Zeug rauchst Du denn? Oder könnt Ihr Euch nur nicht dran erinnern? Das war ein ganz gewalltiger Schnitt. Der einzige grosse Unterschied zum jetzigen Mactel-Srpung ist, dass die ersten PPCs in Emulation so grausig langgsam waren, dass der Umstieg erst mit optimiertenn nativen Aplikationen Sinn gemacht hat. Also noch mal um Klassen schlimmer als die olle Rosette mit der Intelfans (aka early adopters) wohl noch eine ganze Weile von der PPC-Resistance gehänselt werden...

@Thyl

Von: Laughing Budda | Datum: 25.03.2006 | #48
'Natürlich ist irgendwo so was mal implementiert worden, aber nicht systemweit einheitlich. Und das war OpenDoc.'
Sorry, aber war das nicht OLE? <duck and cover>

Budda

Von: pm | Datum: 25.03.2006 | #49
OS 7 Apps liefen immer recht langsam, das war damals wirklich kein Beinbruch. Singel-Taks sowieso mit 7.1 modifizierter Singel-Task, Multitask war was anderes !!!
Die Vorlaufszeit war anständig und die grosse Mehrheit der Applikationen lief. Die miese TCP/IP Implementation und andere Protokolloverheads waren viel mühsahmer. Es dauerte bis Apple endlich Ethernet begriff.

zum thema MS

Von: core icke | Datum: 26.03.2006 | #50
"Denn Microsofts Freier sind am falschen Ende des Blow-Jobs und merken es gar nicht."

[Link]

Vista Beta

Von: neo | Datum: 27.03.2006 | #51
Hi *,

ich habe mal die Vista Beta ausprobieren können.
Fazit:
Optisch Aufgeblähtes XP mit Effekten, die mich auf Dauer extrem nerven. Das ein und Aus-faden von den Fenstern ging mir so auf die Nerven das ich ganz schnell in den alten Modus geschaltet habe, dann sieht es aus wie XP, verhält sich wie XP und ist auch fast XP. Bis auf die Tatsache das man bei jedem öffnen, eines noch nicht geöffneten Programms, jetzt dieses bestätigen muss. Das ist aber auch wieder ein Tolles Sicherheits-Feature, denn nach dem man XP2(Vista) so eingestellt hat wie man es haben möchte, klickt man immer gleich auf Accept und kümmert sich nicht mehr um diesen Dialog. Schon nach 30-40 Mal interessiert es nicht mehr ob die Applikation möglicherweise Schädlich ist, der Dialog selbst ist ja schon schädlich.
Also was bleibt? Eigentlich nix nur nervige Dialoge, Augen ermüdende und Kopfschmerzen bereitende Optische Effekte. Probleme mit dem Mauszeiger und DreckX (DirektX) Spielen. Nötig?, wenn man Software braucht die es wirklich nur unter Windows gibt (ja die gibt es eine Liste kann per Mail bei mir beantragt werden) und XP nicht diese nicht mehr unterstützt leider ja sonst Nie, gibt ja nicht mal eine bash.

Neo


PS: Bei mir dauerte die Installation fast 2 Stunden auf einem (3Ghz Rechner mit1G Ram und ATI 9800Pro)

Vielleicht schreiben die ....

Von: Mac Gerry | Datum: 27.03.2006 | #52
.. wirklicht 60% des codes neue. vielleicht ist OS X einfach schneller auf eine Intel. Würde ja nicht gut ausehen wen jetzt einer sagt eh die sind neue am intel und schon schneller.
Vergleichen könnte das ja bis jetzt wirklich keiner.
Halt mal nur so gedacht das ganze.

@neo

Von: Beobachter | Datum: 30.03.2006 | #53
Das ist ja mal ein ganz interessantes Feauture über das du dich da lustig machst...
Kommt mir irgendwie bekannt vor...