ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4185

Mac-Nostalgie zum Sonntag

MacGuardians-Redakteure präsentieren Apple-Arbeitstiere

Autor: roland - Datum: 26.03.2006




Am 1. April 2006 wird Apple aller Voraussicht nach seinen 30. Geburtstag feiern. Wir feiern schon heute. Aber ausnahmsweise mal nicht das, was da vielleicht kommen mag, sondern das, was uns schon damals, bei Gründung dieser grünen Seite, die Arbeit erleichtert hat. Macs nämlich. Altgediente Arbeitstiere, an die man sich gerne zurück erinnert. Weil sie – Überraschung! – nach wie vor funktionieren, ja, zum Teil sogar noch im harten Tageseinsatz stehen. In diesem Sinne also: Herrrreinnnspaziert, Damen und Herren…

(Update 27.03.2006: Auch der Herausgeber plaudert aus seinem Mac-Nähkästchen!) Dirks PowerBook G3 2000, Codename Pismo:

"Mein persönliches Mac-Zeitalter und die MacGuardians sind ganz eng miteinander verwoben. So war mein erster Computer überhaupt ein PowerMac 6500/275, den ich 1998 kaufte. Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, wann es genau losging und wie ich da landete, wo ich heute noch bin, bei den MacGuardians. Aber ich erinnere mich gut daran, daß sich dieses riesige Fenster in eine andere Welt namens Internet plötzlich nicht nur öffnete, sondern auch eine großartige Aussicht bot. Ein paar Freaks wollten eine Mac-Seite machen, und ich konnte dabei sein!

Kurz bevor die MacGuardians im März 1999 online gingen, verkaufte ich meinen 6500er und erwarb ein Gerät, das mein Leben verändern sollte, zumindest mein computergestütztes: ein PowerBook G3/266, Codename Wallstreet. Die erotische Linienführung am Gehäuse und erst diese Tastatur, die genau auf meine Schreibbedürfnisse abgestimmt zu sein schien. Phantastischer Druckpunkt, tolles Tastendesign. Auf diesem Schmuckstück eines mobilen Computers schrieb ich meine Hausarbeiten für die Uni, Kurzgeschichten, Artikel für die Lokalzeitung, und meine Texte für die MacGuardians: Testberichte, Lieblinks, polemische Kommentare und ultimative Lobhudeleien.




Mein Wallstreet verkaufte ich im Frühling 2000 und erwarb den Computer, der auch heute noch auf meinem Schreibtisch steht: mein Pismo, PowerBook G3/400, dünner und schneller als das Wallstreet, aber das gleiche elegante Gehäuse und die gleiche geniale Tastatur. Es mußte wahrlich viel Grausames erleiden: Milchkaffee und Cola, die durch Batterie- und Laufwerkschacht sickerten, unabsichtliche Abstürze vom Tisch sowie einen versehentlicher Fußballvolltreffer gegen die Ports, welcher ein zerstörtes Audioboard zum Ergebnis hatte.

In einer schweißtreibenden Operation, bei der ich nur durchs Zuschauen transpirierte wie ein Schwein kurz vorm Kolbenschuß, durch einen befreundeten Techniker, mußte das Gerät komplett zerlegt werden. Vielen Dank nochmal, Micha, Du hast mein Baby damals wieder gesund gemacht! Aber Sätze wie »Drück da mal fest drauf, und ja, das muß so laut knacken!« verfolgen mich heute noch.

Dieses Jahr soll und muß ein neuer Mac her. Ich warte zwar noch ab, was die hoffentlich bald kommenden MacBooks so draufhaben. Aber dann wird entweder ein ebensolches oder ein neuer iMac gekauft. Mein Pismo darf danach endlich in Rente gehen. Ich werde es auf keinen Fall verkaufen, auch wenn die Preise gerade wieder gut sind – zwischen 250 und 400 Euro für ein sechs Jahre altes PowerBook! Dafür haben wir beide einfach zuviel miteinander erlebt und überstanden."

(Dirk Kirchberg)

Rolands PowerBook 2400c, Codename: Comet, Nautilus oder Mighty Cat:

"Auch wenn ich Anfang 1985 mit einem Macintosh 512K, Codename "Fat Mac" ins Apple-Lager geraten bin, gilt meine nostalgische Erinnerung heute ähnlich wie die von Kollege Dirk einem Apple Powerbook. Denn: Mein liebstes Apple Subnotebook läuft und läuft und läuft. Und das nun schon seit bald 10 Jahren. Es handelt sich um einen Klassiker in der über die Jahre doch recht umfänglich gewordenen Sammlung antiker Macs, die hier noch herumstehen. Apples ambitioniertestes Subnotebook wurde am 8. Mai 1997 eingeführt, genießt bis heute in Japan, dem Heimatland der Miniaturisierungsfetischisten, absoluten Kultstatus und wurde bereits am 14. März 1998 wieder aus der Produktion genommen. Kein so tolles Geschäft also für IBM, deren Assembling-Line das 1.980 Gramm leichte Teil in wirklich erstklassiger Verarbeitungsqualität für Apple fertigte.




Die technischen Daten sind nach heutiger Wahrnehmung an der Grenze zum Lächerlichen: PowerPC 603e mit 180 MHz getaktet, 256k Level 2 Cache, 1,3 GB Festplatte, 40 MHz Systembus, 80 MB RAM (statt der serienmäßigen 16 MB), 10,4" Farb-TFT mit 800x600 Pixel. Aber: Das 2400er befindet sich in unverbasteltem Originalzustand und läuft wie eh und je unter Mac OS 8.5.1. Erstaunlich, was dieses eigentlich einzige, je von Apple gebaute Powerbook alles nicht hatte: kein CD-Laufwerk, kein Ethernet-Anschluss, dafür aber ein Anschluss für ein externes Diskettenlaufwerk sowie eine miniaturisierte SCSI-Schnittstelle plus Adapterkabel für externe Laufwerke. Und natürlich zwei PC-Kartenslots an der linken Seite des Chassis, die bis heute mit Erhernet-Karten oder einer WiFi-Karte (Lucent WaveLAN Turbo Gold Card) bestückt werden können, so dass die Integration ins hauseigene Rechnernetz ebenso funzt wie der drahtlose Internet-Zugang via Airport Baisstation oder sonst irgendeinem DSL-Router. Eine Zeit lang hatte ich mit dem Gedanken gespielt, das heute so legendäre wie seltene Vimage/Interware G3 320 MHz oder besser noch das 400 MHz Upgrade anzuschaffen, dies jedoch aufgrund der barbarisch hohen Preise gelassen. Dieses mein ganz spezielles, weil stinknormales Powerbook 2400c habe ich damals "Apple-refurbished" bei Small Dog Electronics erstanden.




Und mit genau diesem Powerbook haben Gila und ich 2000 von der Macworld Expo in San Francisco die erste Online-Reportage für MacGuardians.de produziert. Nostalgie, Nostalgie. Eingepackt in einen hautengen Neoprenanzug hat uns das kleine Schwarze nie im Stich gelassen. Bis heute nicht. Und was wirklich erschreckend ist: Rein subjektiv ist das 2400er schnell genug für Photoshop, Illustrator und Co. – in den damaligen Versionen! Fast könnte man ins Grübeln kommen."

(Roland "Dr. Frankenmac" Mueller)

Bertrams Performa 5440/180, Codename Excalibur oder Chimera:

"Als ich im Herbst 1998 über den Aufruf stolperte, dass die Gründung einer neuen Mac-Website von Freiwilligen geplant werde, hatte ich gerade 1 Jahr meinen ersten eigenen Macintosh. Angesteckt hatte ich mich auf dem LC ("low cost"!) meines Bruders, aber mit dessen Übersiedlung musste ein eigenes Gerät ins Haus. Zu meinem Pech grub sich Apple damals mit der unübersichtlichen Performa-Reihe sein eigenes Grab, ich entschied mich für einen Performa 5440/180. Man würde heute nicht vermuten, dass selbst dieses Gerät einige Wochen für Aufsehen sorgte - immerhin funktionierte alles tadellos, das System erkannte alles und Abstürze kamen erst mit MacOS 8 in Mode.

Mit dem beigepackten 28.8 Modem konnte ich die Mailingliste der MacMarines abonnieren und mich in der Community sozialisieren. Mein Schul-Englisch ergänzte ich mit elementarer Bildung wie Monkey Island 1 + 2 oder Full Throttle, die auf CD-ROMs beigelegt waren und im 8fach-Laufwerk tolle Geräusche machten. Manchmal kam ich mir reichlich komisch vor, wenn ich Texte über neue Prozessoren und geheimnisvolle "PowerMacs" auf meiner Kiste tippte, aber mit Kanonen auf Spatzen zu schießen ist nicht mein Ding. Über den Umweg eines iMac bondi blue kam ich schließlich zum iBook, das in jeder Hinsicht mein optimales Gerät ist. Wie ich mich damals für den Performa entschieden habe, kann ich nicht sagen - dass es das Abwägen der Spezifikationen war, glaube ich nicht. Vermutlich war er lagernd, was man ja auch heute nicht von allen Apple-Modellen behaupten kann?

Was noch zu sagen bleibt: alle Rechner (auch der LC) funktionieren noch heute. Der Performa diente meiner 84jährigen Großmutter vor einem Jahr als unzerstörbarer Helfer beim Versenden von eMails an meine auf Weltreise befindliche Cousine. (Leider fiel mit Rückkehr der Cousine auch der Anreiz fürs mailen wieder weg.) Alle Geräte sind somit noch "in der Familie".

Zeigt mir einen PC aus 1997, der heute noch funktioniert und wo dieser Umstand noch jemanden interessiert!"

(Bertram Haller)

Matthias' PowerMac 6100, Codename Piltdown Man:

"Als mir 1998 in einer spontanen Umnachtung die Aufgabe zufiel die MacGuardians zu gründen, entsprang dies einem egoistischen Selbsterhaltungstrieb, der dazu diente eine Produktphilosophie zu retten, die mir seit meinem ersten Apple Classic auf sentimentale Art ans Herz gewachsen war. Wir sollten kurz zurückschauen auf eine Zeit, in der Apple kurz vor seinem Exodus stand und diverse Manager die Marke Apple in ihrer verschwenderischen Unfähigkeit gegen die Wand fahren ließen. Zwei Dinge haben wir damals gelernt: Ehemalige Pepsi-Manager können keine kalifornische Edelmarke führen und es ist besser einen inspirierten und durchgeknallten Pseudo-Hippie mit diktatorischen Eigenschaften in einer Führungsposition zu haben, als Leute, die auch Pampers vermarkten könnten, wenn man sie ließe. Danke Steve!

Mein damals schon etwas betagter Power Mac 6100 war nie mein absoluter Lieblingsrechner in meiner Computerbiografie. Aber was ich wirklich mochte, waren seine beiden Laufwerke (CD, Diskette), die in geschmeidiger Form Ihre Medien auswarfen und dabei einen so elementar bassigen und gedämpften Auswerf-Sound erzeugten, den ich bis heute bei der verbauten Laufwerks-Massenware der G5 vermisse. Das Auswurf-Geräusch der Laufwerke passte zur haptischen Plastikoberfläche, die irgendwie etwas Organisches hatte und die ich in ihrer edlen Form in späteren Computergehäusen in dieser Qualität nie wieder gesehen habe.

Ein weiteres Highlight war die Gehäuseform, die das damals bei Apple beliebte Pizzaschachtel-Design aufnahm und in ihrer breiten professionelle Form bis ins Detail überzeugte. Die ergonomisch ins Gehäuse eingefassten Füße überzeugten ebenso, wie der abgerundete Einschaltknopf oder die leicht gerundeten Lüftungsschlitze auf der hinteren Rückseite. Übrigens habe ich mich nie getraut meinen damaligen Apple 17' Monitor (20 Kilo) auf diese Schachtel zu stellen, so dass immer ziemlich viel Quadratmeter Rechner auf dem Tisch herum lagen. Der 6100 lebt heute noch und wartet darauf wieder reaktiviert zu werden. Dies spar ich mir für meine Rente auf, in der ich alle archivierten Rechner (ich verkaufe nie einen Apple) parallel aufbauen und starten werde. Ein Taschentuch bitte."

(Matthias Lange)

Kommentare

wer will...jede menge alter macs

Von: rob | Datum: 26.03.2006 | #1
Ich hab bei uns im Schrank noch jede Menge alter Macs die einen neuen Besitzer suchen. Alles mögliche dabei: LCs (I-IV), Performas 630, 6400, 6500, PoweMacs 8100, 7500, usw....alte Mac Monitore und was weiß ich noch alles....

Irgendwie hab ichs noch nicht übers Herz gebracht die Dinger in den Elektroschrott zu geben...ich denke mal alle gehen noch (nur ne neue PRAM Batterie muß natürlich rein)

Also wenn einer von euch Interesse hat...einfach melden....meine Preisvorstellungen sind im Kaffeekassenbereich ;-)

rob

P.S.: wir haben noch einen Mac 512K angeschlossen im Einsatz. Das Ding ist verbunden mir einem Original Microsoft Seriel->Parallel Drucker Adapter und auf der Kiste läuft eine Uralte berechnungssoftware die manchmal noch gebraucht wird (1x Jahr). Wahrscheinlich einer der ältesten Macs überhaupt noch im professionellen Einsatz ;-)

@MacGuardians / mailto-TAG

Von: rob | Datum: 26.03.2006 | #2
Eigentlich könntet Ihr doch mal endlich euer Formular CGI so umbauen das die Email Adressen endlich nicht mehr von Spam-robots gelesen werden können!!!!!

rob

@rob

Von: Roland Mueller | Datum: 26.03.2006 | #3
Das Problem ist erkannt und wird in Kürze gelöst sein!

w/kind regs (Roland)

Dinosaurierrechner

Von: Kurdwubel | Datum: 26.03.2006 | #4
1999 habe ich das erste Mal einen Mac in meinen Fingern. Ein PowerBook 520, dessen Display ab der unteren Hälfte jede zweite vertikale Linie weiß dargestellt hat. Toller Gartenzaun.
Zu Hause benutze ich noch einen Amiga 4000 für Grafik, Internet und eMail... geht alles noch rubbeldiekatz. Da meine Eltern beruflich mal Word brauchen steht noch eine DOSe mit P1 rum... und der braucht ewig. Wird demnächst durch ein iMac ersetzt. Jedenfalls funktionieren beide Uraltrechner noch ohne Probleme.

Alt, aber gut.

Von: Andi | Datum: 26.03.2006 | #5
Wäre mein guter 7500/100 (aufgerüstet mit G3-400, USB, Radeon Grafikkarte) nicht mit einem merkwürdigen RAM-Problem zur Nervensäge geworden, ich würde ihn jetzt noch benutzen. Wenn ich mal viel zu viel Zeit habe baue ich den komplett auseinander und mache daraus einen Mac-Altar. :-)

Powerbooks sind das Beste

Von: Gunnar | Datum: 27.03.2006 | #6
Meine Mac Kariere fing 1997 mit einem Powerbook 5300 CS aus dem Abverkauf zum Sonderpreis an. (Alle meine Mac's hatten immer irgendeinen Sonderpreis - den vollen Preis habe ich komischerweise nie gezahlt.) Vorher meinem ersten Mac hatte ich lange die Einstellung das das Leben auch ohne Computer funktionieren muss. Mit dem Powerbook war es dann um mich geschehen und ich bin direkt vom Verweigerer zum Abhängigen gewechselt. Seit dem begleiteten mich folgende Mac auf meinem Weg (in chronologischer Reihenfolge): Besagtes Powerbook 5300 cs, Powerbook 1400 cs, Powerbook 540 c, Powerbook G3 233 Wallstreet, Powerbook G3 400 Pismo (das selbe Modell noch ein zweites mal), Powerbook Titanium 667, Powerbook Alu 1,25. Das letzte in der Liste habe ich nun schon seit fast 2,5 Jahren und bin immer noch zufrieden. Bin halt auch ein bisschen ruhiger mit der Zeit geworden ;)

2400 et al

Von: Laughing Budda | Datum: 27.03.2006 | #7
Erstmals @roland: das 2400, von dem wir noch 2 herumstehen haben, war mitnichten das einzige Apple subnotebook. Davor gab es die im Ansatz genialen Duos (war mein allererster Mac) wir hatten von beiden Typen eines und eine gemeinsame grosse Docking station). Das 2400 wäre (mit OS9 natürlich) immer noch im Einsatz, wenn es einen Ethernet Port hätte oder einer einigermassen einfach nachrüstbar wäre.

Was noch so bei uns herumsteht: im 'Museum) also nicht im Einsatz) ein Mac Plus, ein Centris 660av, ein Mac II si.

Gelegentlich im Einsatz: 2 Cubes (einer mit 1,8GHz upgrade, ein anderer leider mit explodiertem Spannungswandlerboard derzeit ausser Gefecht), ein alter iMac Bondi

Im Alltagsdienst:
- Ein Quadra 900 (der Router für unser gesamtes Netzwerk, da haben Hacker viel Freude!),
- 3 iMac (Generation nach Bondi, aber vor Dalmatinern, als 'Tippsen, d.H. darauf wird hauptsächlich Content getippt bzw. einer managed die Ordi meiner Frau)

- Ein 7500/100 mit dem original OS X Server als Webserver (für interne Entwicklung, aber auch Kundenprojekte und eigene Sites)

- Ein 7300/180 mit OS 9.x und Filemaker 4 - darauf laufen zahlreiche Webprojekte produktiv (z.B. [Link] - Filemaker update mit beliebig vielen erlaubten verschiedenen IP Zugriffen war uns immer zu teuer und das ist die letzte Version, wo man mit der Standard version unlimited hosten konnnte)

- Ein 9600 mit G4 upgrade, der zentrale interne File Server

- Ein original G3 (naja, der ist irgendwie EOL)

- Ein 2x400 G4 Tower (digital audio, glaube ich, von Ende 2000, OS X 3, die Maschine von unserem Hauptentwickler, der will seit es Intel gibt nicht mehr upgraden)

- Ein iMac G5 (Tiger, unser Graphiker)

- Eine Hand voll iBooks (alle noch G3) für unterwegs, Reisen und Präsentationen

- Ein iMac Intel (meiner, derzeit gerade bei Garantiereparatur)

Ach ja, und ein 2400c, das meine Frau für Präsentationen verwendet (medizinische Kongresse)

...und irgendwo unter einem Tisch versteckt steht eine Dose für Access Wartungsarbeiten, die wird aber kaum öfter hochgefahren als der alte Apple IIgs.

Und was uns LEIDER fehlt ist der schickste Mac aller Zeiten (neben dem Cube), der 20th anniversary, leider, leider. Der mit den Bang&Olufsen artigen Schiebetüren...

nur macintosh freaks ...

Von: propago | Datum: 27.03.2006 | #8
... heben alte rechner auf. unglaublich wie verliebt wir in die dinger sind.

im museum:
- se 30 (ab und zu alte spiele zocken! - ganz alte; pacman, lemmings, glider, ...)
- performa 630
- powerbook 1400c

im einsatz:
- performa 5400/180 (küchenfernseher mittels eingebauter fernsehkarte (was es damals alles gab) und filemaker 4 datenbanken)
- ibook g3 (in "lime"; weicht nicht von der seite meines bruders)
- imac g3/400 dv (übrigens the best imac ever, weil das ding keinen lüfter besitzt, und wer mal längere zeit an einem rechner ohne lüfter gearbeitet hat, will auch keinen mit lüfter mehr) (nur noch getoppt vom cube, aber dafür hats nie gereicht) (läuft als musikrechner im wohnzimmer, und ab und zu unter os9 um mit einer alten ausgabe von norton systemworks irgendeine festplatte zu checken)
- ibook g3/500 (im studentischen dauereinsatz)

zu einem intelmac wirds wohl so schnell nicht kommen, abgesehen vom geld brauch ich auch noch relativ oft classic (filemaker 4 und anarchie (scriptfähiger! datensauger)) und ausserdem haben alle neuen imacs lüfter (jaja, ich weiss, dass die leise sind, aber gegen einen g4 imac sind die g5 imacs zwar keine föne (emac, imac g4) aber doch immerhin noch geräusche lauter als 0 db)

fehlerteufel

Von: propago | Datum: 27.03.2006 | #9
es sollte natürlich der imac g3 gegen den g5 imac antreten ...

ts, ts immer schön korrektur lesen.

@Laughing Budda

Von: Roland Mueller | Datum: 27.03.2006 | #10
Ja und nein. Natürlich sind die ganzen Duos ab dem 230er mit ihren Minitrackballbällchen durchaus Subnotebooks, vielleicht sogar in ihrer kargen Konsequenz, erst mit dem zugehörigen Duodock sinnvoll einsetzbar zu sein. Für mich ganz persönlich waren sie aber nie jenem Sinne vollwertige Subnotebooks wie dies das 2400er gewesen ist. Nun ja, vielleicht noch das 2300er. Ein Duo sehe ich als eigene Laptop-Kategorie, eher ein Zweikomponentenrechner als ein autarker Laptop. Aber im Endeffekt ist das natürlich Haarspalterei ;-)

w/kind regs (Roland)

Noch keinen Rechner totgekriegt ...

Von: M@rkus | Datum: 27.03.2006 | #11
Macintosh Plus, mit nachträglich eigebauter zweiter Grafikkarte, um einen externen Bildschirm anschliessen zu können. Vor ein paar Jahren verschenkt ... immer noch funktionstüchtig.

Macintosh IIfx ... vor nicht allzulanger Zeit aus Platzgründen entsorgt, aber bis zuletzt voll funktionstüchtig (einstiges Flaggschiff, damaliger Neupreis ca. 17000 CHF).

G3 / 266 mHz Desktop-Rechner. Aufgerüstet mit G4/400-Prozessorkarte und neuer Grafikkarte. Dank XPostFacto bis heute mit Mac OS X Panther in Betrieb ...

iBook Clamshell G3 / 366 mHz (Spielcomputer meiner Kids) mit Mac OS 9 und Mac OS X Tiger. Läuft einwandfrei ...

Powerbook Pismo G3/400 mit nachgerüstetem CD-Brenner. Mein Traum-Book, das seit langem auf einen würdigen Nachfolger wartet ... Deshalb noch immer mein neuster Rechner, obwohl bald 6 Jahre alt.

Alle Macs, die ich in den vergangenen 16 Jahren hatte, liefen (bis sie entsorgt wurden) immer einwandfrei oder laufen heute noch ohne Probleme. Einziges grösseres Problem war einmal ein Festplatten-Crash: selbst eingebaute, gebrauchte Festplatte (also evtl. sogar selbstverschuldet, durch unsachgemässes Einbauen).

Ich kann mich wirklich nicht beklagen ... ;-)

Habe noch alle

Von: docdixie | Datum: 27.03.2006 | #12
Mein erster Mac war 198 ein Mac Plus mit einem 2. Diskettenlaufwerk, und kurz darauf - weil das Arbeiten nur mit Disketten extrem nervig war -mit einer externen Festplatte (SCSI) 30 MB, wahnsinnige größe für damalige Zeit. Habe den rechner noch immer und er läuft noch problemlos. Einen Fehler in der Videoplatine habe ich selbst repariert. War ein bekannter Fehler. Danach folgten SE, SE30, LC, LC III, 6100, Powerbook Duo mit Dock usw. Habe sie alle noch und laufen alle noch.

my first Macintosh

Von: Querulant | Datum: 27.03.2006 | #13
Mein erster Mac war 1994 der grade auslaufende Quadra 650 mit 160 MB-Festplatte und 4 MB verlötetem (?) RAM. Da mir das zu wenig war, hab ich (schon vor dem Mackauf) für 500 Mark 8 gebrauchte MB dazugekauft, die ich im Laden einbauen lassen wollte. Da mir das aber dort zu lange gedauert hat (einige Tage Wartezeit) hab ich ihn mit den 4 MB mitgenommen und den Speicher selber eingebaut.
Doch was musste ich sehen, als ich das Gehäuse öffnete? Irgendwer im Laden hat einen 8 MB-Riegel eingebaut, von dem keiner mehr wusste. Somit hatte ich insgesamt 20 MB RAM, was damals schon unglaublich viel war. Hätte ich meinen eigenen Riegel im Laden einbauen lassen, hätten die den anderen natürlich entdeckt und rausgenommen.
Und weils noch einige andere Querelen in dem Laden gab, hab ich damals das brandneue OS 7.5 (»Mozart«) kostenlos dazubekommen und die gute erweiterte Tastatur statt der einfachen.
Der Rechner läuft heute noch, ist aber seit Jahren nicht mehr im Betrieb.
Abgelöst wurde er nach ca. 4 Jahren vom PowerMac 9600/233. Dazu kam ein roter iMac (2000/400 Mhz) fürs Internet.
Beides ist abgelöst worden vom G4/867 Quicksilver, an dem ich grade sitze.
weitere Macs in meinem Besitz:
Quadra 800, LC III, Centris 660 AV und das Glanzstück: ein Macintosh Classic II All-in-One-Mac, den ich vorm Sperrmüll gerettet hab.
Die laufen alle noch.
Der G4 wird demnächst mit einer 1,8 GHz-Karte von Sonnet auf aktuelles Niveau gebracht.
Ist übrigens der schönste Mac, den Apple je gebaut hat.

Meine Historie

Von: MacGhul | Datum: 27.03.2006 | #14
Angefangen hat‘s mit Commodore:

VC20
C64
Amiga 500
Amiga 1200 (68030 Karte 42MHz)

dann kam lange nichts. Eine Dose wollte ich mir nicht antun und das Internet (für welches ich den Amiga nicht fit gemacht hatte) fand ich noch wenig interessant. Die Rettung kam dann in Form eines erschwinglichen Macs:

iMac G3 Indigo

OS 9 fand ich im Vergleich zu Amiga OS 3.x teilweise enttäuschend, aber es war ein Anfang.

Zur Unterstützung werkelte dann bald ein:

PowerMac 7300 166 im Arbeitszimmer
und ein
Powerbook G3 266 MHz Wallstreet (beide 8.6)

Dann fand der 7300 seinen Platz im Kellerregal neben dem A1200 und das PB und der iMac einen neuen Besitzer über ebay.

Neu war dann ein eMac 1GHz. Da ich fürs Studium viel und lange in Textverarbeitungen werkeln muss, überzeugte mich dieser aber nicht. Ich wünschte mir ein TFT für die Augen, verfluchte die Lüfterturbine (der lauteste G4 aller Zeiten) und ein bisschen mehr Mobilität wäre ja auch toll.

Also eMac zu ebay und ein

iBook G4 14" letzte Generation auf den Schreibtisch.

Mein nächster Mac wird ein Desktop werden, aber nicht vor 2 Jahren intel und 10.6.

Im täglichen Einsatz...

Von: Enrico | Datum: 27.03.2006 | #15
... sind bei mir noch 4 Macintosh-Rechner:

- ein Mac SE, auf dem ich Texte tippe (auch für die MacGuardians)
- ein Quadra 950 für meine Schüler
- ein iBook G3 366MHz für unterwegs
und
- ein eMac USB 2.0 für den Rest.

Geplant für die Zukunft ist ein MacBook Pro, wenn diese in der zweiten Generation dann sind.

Noch 'n Schwank

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 27.03.2006 | #16
Allerdings kein Mac. Seit 1993 setze ich NeXTSTEP auf PCs ein. Zahlreiche Um- auf Aufbaumaßnahmen später ist das aktuelle Teilchen ein 19"-Gehäuse mit AMD K6-3 CPU bei 400 MHz, mit irgendwo um die 400 MB RAM (glaube ich), zwei SCSI-Controllern mit drei Festplatten, SCSI-CD-ROM, und einer Matrox Millenium-Graphikkarte (oder war jetzt die von ATI drin?). Läuft alles ultrastabil, allerdings in letzter Zeit nicht mehr sehr oft, da MacOSX jetzt doch langsam alle Funktionen abdeckt und NeXTSTEP mitunter bei neueren Protokollen etwas zickt.

Aber, Ihr seht, auch NeXT-Anwender haben ihre Rechner auf.

Unsere Macs sind alle noch im täglichen Einsatz, daher nicht anekdotentauglich.

Hier - alte PCs!

Von: topkapi | Datum: 27.03.2006 | #17
"Zeigt mir einen PC aus 1997, der heute noch funktioniert und wo dieser Umstand noch jemanden interessiert!"
(Bertram Haller)"

Muss hier grad mal eine Lanze für die PCs brechen. In meinem Geschäft laufen immer noch die 1997 vom örtlichen PC-Höker zusammengeschraubten Pentium II - Kisten mit 2 bzw 4 GB-Platten und auch sonst lächerlichen Spezifikationen. Ich kann noch nichtmals Firefox benutzen, da es für WIN95 keine Versionen gibt.

Zum MAC:
Privat sind meine Frau und ich wg. einem Bekannten aus der Druckvorstufe seit jeher MAC-User. Unseren alten Performa haben wir bei eBay verkauft. Version weiß ich nicht mehr, aber da haben mich Freunde schon 1996 beneidet, weil er eine eingebaute TV-Karte hatte. Ich konnte Sonntag nachmittags Texte für die Firma schreiben und in einem Fenster Formel 1 schauen (das waren die Zeiten, als die Formel 1 noch jemanden interessierte...). Seit 2003 läuft zu Hause die bewährte G4 Schreibtischlampe.

macs

Von: dave | Datum: 27.03.2006 | #18
heute:
g5 dual 2GHz

damals:
Performa 5200
iMac BondieBlue 233MHz
iMac Blue 333MHz
(mittlerweile wurden die Herzen getauscht und der Blue 233 verkauft, der BondieBlue 333MHz (wegen IrdA und der GameWizzard wurden die Herzen getauscht) werkelt wohl bei meiner Schwester
G3 B/W 350MHz (von MetaBox n Upgrade für 150 DM geschnorrt (neupreis lag so um 600DM), die 350er Karte für 220DM bei eBay verkauft, den Rechner haben wir mittlerweile auch verkauft, sollte irgendwo in Bulgarien in nem Netzwerk-Café werkeln
G4 400MHz kam aus Kanada, hat irgendwann Probleme mit der Batterie bekommen, jetzt auch bei meiner Schwester. 2 15" TFT passendes Graphit Design sind auch dabei.

Die Rechner von meinem Vadda (Mac-Sponsor Nr. 1) zähl ich mal nich auf, obwohl ich die auch besser kenn als er :D

ach nostalgie, melancholie, das frühlingswetter macht ganz schön emo...

Alte Macs und Sonstiges

Von: Maxl | Datum: 27.03.2006 | #19
Ich habe mir erst letztes Jahr noch einen Quadra 800 gekauft, weil ich noch Mathematica für 68k-Maschinen hatte und nicht das Monatsgehalt für eine neue Version ausgeben will. Läuft prima. In zwei Jahren kann mein Ältester den dann zum Üben haben.

Alle meine eigenen Macs hielten bislang so ca. 5 Jahre, die PCs hab' ich früher nach zwei bis drei Jahren entsorgen müssen. Das aktuelle iBook aus 2001 läuft wie geschmiert, ich kann mit der ganzen Diskussion um Geschwindigkeit von G4, 5 usw. nichts anfangen.

Übrigens kenn' ich einen, der vor Jahren das Powerbook 230 hatte, dann später ein Vaio und jetzt wieder ein Powerbook. Sic transit gloria fenestrarum...

Grüße
Maxl

Alte Computer

Von: Maxl | Datum: 27.03.2006 | #20
Was mir noch einfällt: Ich sehe noch den Pastor meiner ehemaligen Gemeinde vor mir, der bis in die 90'er Jahre den Kirchenbrief auf einem Wang herausgab. Das Ding belegte einen halben Biedermeier-Schreibtisch. Funktionierte aber auch.

@Maxl

Von: Name | Datum: 27.03.2006 | #21
Ja genau, PC ist Pfui. Pfui, Pfui Pfui
Und die gehn auch ganz schnell kapputt!
Jawohl!

Ausserdem kenn ich einen der einen kennt,
dessen Schwester sich jetzt einen Imac kauft.

So das wars, ich muss noch viel pauken,
wir schreiben nämlich Morgen eine Latainarbeit.

Drückt mir die Daumen!
Sind aber eh schon bald Osterferien.JUCHU!!!

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Sorry Maxl das mußte einfach sein :-)

War das ne Wang 2000?

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 27.03.2006 | #22
Erster Computer, an dem ich je gesessen bin.

Re: Wang 2000?

Von: Maxl | Datum: 27.03.2006 | #23
Keine Ahnung. Es lief so ein komisches Textprogramm drauf, das selbst gegenüber Wordperfect für DOS noch altmodisch war, und wenn ich mich richtig erinnere, eine spezielle DOS-Version. Funktionierte aber alles einwandfrei.

@ Maxl

Von: RealMIB | Datum: 27.03.2006 | #24
>Sic transit gloria fenestrarum...

Höhööö... auch noch nicht gehört. Aber schön :-)

+KOPFSCHÜTTEL*

Von: wolfgang | Datum: 27.03.2006 | #25
was wollt ihr mit dem ganzem schrott?

das meiste nix wert und arbeiten ?
aber hallo, da sieht man wieder, dass ihr fast nichts produktives macht +g*

To Duo or not to Duo...

Von: Laughing Budda | Datum: 27.03.2006 | #26
Ne, ne, nee! <TM Stefan Raab> Das mit dem Duo kann ich so nicht stehen lassen - hab meines doch so lieb gehabt Ich hab fast 2 Jahre meinen Beruf unterwegs auf einem Duo 210 ausgeübt und ausser dem Monitor nix vermisst, egal ob unterwegs im Heimatland, in der Pariser Metro oder in HongKong. Das Ding war damals ein Hit und auch der PC-Konkurrenz um Lichtjahre voraus. Alles was ich (beruflich) damals daheim tun musste ging auf dem Duo unterwegs auch. Im Gegensatz zum 2400 (dass ich nicht weniger mochte) waren auchh die Anschlüsse equivalent mit dem Home System. Wie gesagt, das 2400 würde ich heute noch (gelegentlich) verwenden, wenn das mit Ethernet nicht so ein Problem wäre, Aber zu Duo-Zeiten? Da hat man ja doch auch am Desktop als Macianer (damals noch iStiff-frei) Appletalk verwendet - und ADB hatte das Duo ebenso wit SCSI.

Na was solls, wahrscheinlich lachen die Meisten mittlerweile über mein G3 iBook und ich versteh echt nicht warum - das einzige was ich unterwegs noch bräuchte wäre eine grössere Festpkllatte und ein vernünftiges Synchronisationsprogramm zwischen Desktop und iBook...

@Maxl: Wordperfect

Von: Laughing Budda | Datum: 28.03.2006 | #27
Hehehe - nein, Wordperfect für DOS war revolutionnär - der G A N Z alte Kram war <drumroll> Wordstar (falls sich noch jemand erinnert - Commmand line at it's best.) Feines Latein übrigens, herzliches Dankeschön von allen Bildungsbürgern!

@Thyl: Wang 2000 - jaja, durfte ich auch mal spielen. Aber die meiste Zeit auf der Uni hab ich auf der MicroVAX zugebracht - und wenn ich mich mit 512M unter Tiger am iMac wehmütig zurückerinnern darf, da hat VM (vergleichsweise zur sonstigen Rechnergeschwinndigkeit) so richtig gepfiffen!!

PS: @Name: lass doch die Faxen.

@wolfgang

Von: Laughing Budda | Datum: 28.03.2006 | #28
'Was wollt ihr mit dem ganzen Schrott'

Na gannz simpel - auf Kosten von Apple das letzte rausdrücken (warum glaubt Ihr kriegt der iStiff nur 1$ Gehalt? Weil es solche *rsche gibt wie uns) und so nebenbei die Butter auf's Brot verdienen. So schaut's aus...
Aber zugegeben mit einem 2400 wär das huete schwer, so ohne Ethernet...

Meine Computerlaufbahn

Von: thomas b. | Datum: 28.03.2006 | #29
Mitte der 80er fing es mit einem Dragon 32, Microsoft Basic 1.0 und Cassettenlaufwerk an, der bald durch einen Dragon 64 mit externem Diskettenlaufwerk ersetzt wurde. Steht heute noch im Karton im Keller.

Danach kam der Atari Mega ST1 mit sagenhafter 30 MB Festplatte und 12" s/w Monitor. Mit dem ging es dann per BTX erstmals in die kleine deutsche Online-Welt mit Klötzchen-Grafik.

1996 konnte ich dem Rausverkauf-Preis von DM 2.000,- für einen Performa nicht widerstehen und kurz darauf ging es per Modem in die wunderbare (teure) Welt des Internet und der Atari wurde später verkauft. Das mitgelieferte System 7.5.1 gab dem Wort Computerabsturz eine nie geahnte Dimension - 30 Minuten Uptime waren schon viel, wenn ich mit Netscape im Internet war. Oft war auch schon nach 5 Minuten Ende. Mit System 7.5.5 wurde es ein wenig erträglicher und ab MacOS 8 war er dann auch zu gebrauchen. TV und Ethernet wuden noch nachgerüstet wie am Ende auch 64 MB RAM unter MacOS 9. Auch ihn habe ich noch samt HP Deskwriter im Keller.

Ende 1999 kaufte ich einen gebrauchten PowerMac 5500/275 der im Vergleich zum Vorgänger eine wahre Rakete war, aber leider war die Bildröhre schon arg ausgelutscht.

Im Frühjahr 2000 wurde das iBook blueberry 300 MHz zusammen mit einem HP-Drucker für "nur" DM 3.000,- abverkauft und ich griff zu. Den 5500 bekam mein Sohn, bis er später einem eMac weichen musste. Das iBook mauserte sich über die Jahre von MacOS 8.6 mit 96 MB RAM schrittweise bis MacOS X 10.4 Tiger (!) mit 544 MB RAM und war noch bis Mitte 2005 im Gebrauch und wurde dann verkauft.

Anfang 2005 sollte doch mal was schnelleres mit größerem Bildschirm her und jetzt tippe ich auf einem 17" PowerBook 1,67 GHz.

Meine Söhne haben mittlerweile beide einen eMac und der Große noch ein 14" iBook 1,2 GHz dazu.

Wir sind eine richtige "Apple-Familie". ;-)

system 7.6.x

Von: nico | Datum: 28.03.2006 | #30
war das stabilste!

ach, was waren das ...

Von: Querulant | Datum: 28.03.2006 | #31
... für Zeiten, als man Schriften noch mit dem »Font DA Mover« installieren musste. Bitmaps in den Systemkoffer, die Outlines irgendwo anders hin. ATM musste teuer bezahlt werden. Der 19"-Monitor in der Druckerei hat damals 30.000 Mark gekostet und für mehr als 16-Bit-Grafik war kein Geld mehr. Und hatte der II FX nicht sogar zwei Diskettenlaufwerke? Daten wurden auf 44-MB-SyQuest-Platten gesichert (kennte heute kein Mensch mehr die »Marktführer«)
Ein eigener Mac war damals ein unerreichbarer Traum von mir ... als kleiner Azubi.

SyQuest

Von: Kurdwubel | Datum: 28.03.2006 | #32
Ich habe im Amiga noch ein SyQuest-Laufwerk für 350 MB Wechselmedien. Das war ne Menge Platz. Jetzt passt der ganze Festplatteninhalt von vier GB ein ein Popelhandy...

Apple hat mich zum Rebellen gemacht

Von: philister | Datum: 28.03.2006 | #33
Das war in der 8ten Klasse Informatik-AG. Wie immer kam ich zur ersten Stunde zu spät in die Klasse (Grundvoraussetzung für einen späteren Grafiker) und das einzige Geräte, das noch frei war - ein Apple IIc. Der Rest bestand aus IBm-PC's. Auf dem IIc lief Basic, Pascal und die alten Programme wie MacPaint. Keine Festplatte, keine Maus, nur 5 3/4 Zoll-Diskettenlaufwerk. Von den andren gab es nur Geläster: "Lass dich bloß nicht veräppeln" oder "da steckt bestimmt der Wurm drin" etc. Ich mochte das Ding aber von Anfang an. Cooles Design und erst der Anschlag - weltklasse. Später in der Ausbildung hatte ich dann einen Quadra 950. Das Ding musste man morgens erst huldigen und seine Größe preisen, damit er am Tag nur 10mal abstürzte.

Danach kam ein PPC 6100/66. Damals ein echter Burner.

Weiter mit einem PB 1400c. Von der Funktionalität ein echt geniales Teil. Das Diskettenlaufwerk konnte man gegen ein CD-Laufwerk oder eine zusätzliche Batterie austauschen und hatte auch sonst alles an Bord. Wurde dann leider gezockt, sonst wäre es bestimmt heute noch im Einsatz.

Dann folgten:
G3/266, G3/300, G4/400, iMac 333, G5/2x2GHz und PB G4/766

Überigens: Den Appel IIc habe ich dann vor 3 Jahren bei Ebay ersteigert und steht bei mir als Deko im Regal. Funktioniert übrigens noch 1a.

War bei mir ähnlich ...

Von: Terrania | Datum: 29.03.2006 | #34
Erster Job bei Markt&Technik in der Werbebteilung. Da stand ein Mac 512. Daneben ein TANDON mit Bernsteinbildschirm (1985), den ich ignoriert habe, und einmal mit Cola kontaminiert habe. Den 512er hab ich am Wochenende mit nach Hause genommen und Layouts gemacht. (Mit PageMaker 1.2). Dann illustrator 1.? weiss ich nimmer.
Dann bei M&T den ersten Linotype-Belichter ausprobiert (Spannend!!!).

Ach ja, seit dem: Mac 1 MB, SE30, fx, Quadra 700, Quadra 950, PPC 7200, PPC 8200, 8500er mit G3-Karte, G4 400, G4 933, Cube, G5 DUAL 1.8, dazwischen für die Mitarbeiter beinahe jeden Mac, dens gab (LC II, Powerbook, iBooks, iMac G5 etc.). Ausfälle? Der 8500er hatte einen kaputten ADB-Bus gleich in der ersten Woche.
Ansonsten eine getötete Festplatte im fx. War die Serverplatte ...
Fazit: Wenig bis gar keine Ausfälle, und OS9 weine ich keine Träne nach ...

Applelution

Von: Marc Albrecht | Datum: 31.03.2006 | #35
Servus,

meine erster Apple war ein II GS jenes wundersame technische Zwischending aus Apple II und Mac Hardware. Den habe ich allerdings vor 5 Jahren an einen privaten Mac Museaner (ist das Wort richtig??) verkauft.
Mein nächster war ein Performa 6200 der bis heute bei meiner Mutter seien Dienst verreichtet. Geliebt habe ich immer den einfachen Zugang zur Hardware: 2 Schrauben weg und Board rausgezogen, Karte rein, Board rein, Schrauben zu. Bei PC´s der gleichen Zeit musste man mindestens 6 Schrauben lösen und dann unter der Gefahr von Schnittwunden versuchen die Speicherriegel in die Slots zu zwingen die genau an der Stelle angebracht ware, worüber das Netzteil eingebaut war....

Der nächste Rechner war ein Performa 6400/200 den ich auch noch hier habe. Der wurde mit ner Matrox Millenium aufgerüstet. Leider habe ich nie die Video Karte irgendwo herbekommen, seis drum.

Der nächste Rechner war kein Apple sondern ein UMAX Pulsar zuerst mit 2x Proz 603/180 später mit G4/700, der mir heute als Lernobjekt für Serverdinge dient: eine Partion läuft mit MacOS X Server, die andere mit Linux. Die Versuche mit FreeBSD scheiterten aufgrund meiner Unfähigkeit die OF umzumodeln. Den Umax fin ich immer noch erste Sahne, da er unglaublich vielseitg ist. Zudem kann man den Proz noch weiter aufrüsten (obwohl bei 50MHz Systembus..). 1 GB Speicher und ne ATI Radeon 7000 (nur reingebaut wg. Linux) rude alles ab.

Und dann kam er: der Cube. Diese Mitteilug schreibe ich übringens auf ihm. Mittlerweile hat er ne größere Platte und ne Radeon 7000 , 1,5 GB Speicher und läuft mit OS9.2.2 und 10.3.9.
Ich liebe diesen Rechner und es ist erstaunlich was man immer noch mit 450MHz machen kann!!!! Mal ganz abgesehen von der Ruhe die er aufgrund es fehlenden Lüfters ausstrahlt.
Jeder der ihn sieht fragt nach wo denn der Rechner sei.

Was übrigens bei meinem neusten Schätzchen noch häufiger gefragt wird: iMac 1,9 (PPC). Den habe ich seit Januar 2006 und ist als Zukunftsersatz gedacht, wenn der Cube irgendwann doch nicht mehr will.


Alles in allem über 16 Jahre Apple Nutzer.
Arbeiten statt aufrüsten und Win registry Einträge zu manipulieren. Entspanntes Arbeiten auf einem intuitiv zu bedienendem System. Ich sehe Apple mittlerweile auch das unsäglich System 7.5.3 nach, welches unglaublich instabil war.

Danke Apple und alles gute zum 30.!

pismo

Von: silentdan | Datum: 10.04.2006 | #36
mon amore.

nicht mehr die jüngste, aber immer noch das reifste, was je aus apples hallen herauslief.

mittlerweile bildschirm am flackern, audioport im A%/&sch, fpladde am rödeln , gehäuse überall risse … all die kinder lachen dich aus, aber mich im rucksack durch ganz australien begleitet, all deine feinen ports, deine line, deine eleganz …

fürwahr bleib immer an meiner seite, meine geliebte ;->

dan

ps: das süsse 12" buhlt schon lange um meine gunst, mmh

alte Macs forever

Von: Benjamin Fischer | Datum: 10.04.2006 | #37
Ich benutze immer noch einen PowerMac7300/200Mhz mit OS 9.1
hauptsächlich für MP3 und alte Spiele
Amiga Emulator und DOS Emulator sowie Office und zum presentieren von Fotos und ich muß sagen das die oben gennante Rechnerkonfiguration dafür immer noch ausreicht.

Powerbook Clamshell

Von: Sabine | Datum: 08.06.2006 | #38
Wer würde hier ein Powerbook Clamshell (Handtaschen-Mac) verkaufen...und wenn wieviel? Angebote bitte an obige Mailadresse