ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4200

Hat Apple noch ein Ass im Ärmel?

wider die Kommentarflut ;-)

Autor: thyl - Datum: 09.04.2006

Nachdem die Kommentare zum letzten Artikel jetzt fast die Zahl 400 erreicht haben, machen wir hier vielleicht mal eine kleine Zäsur und nehmen die Diskussion in diesem Artikel neu auf.

Ich habe es tatsächlich nicht mehr geschafft. alle Kommentare zu lesen, weiß also nicht, ob mein Punkt nicht vielleicht schon mal erwähnt worden ist; in diesem Fall: sorry.

Eine Reihe Kommentatoren hat darauf hingewiesen, dass Software-Häuser womöglich in Zukunft mit dem Hinweis auf die Lauffähigkeit von Windows-Programmen auf dem Mac eigenständige MacOSX-Versionen verweigern könnten. Ein nicht ganz unberechtigter Einwand. Sollte hier eine Tendenz zu erkennen sein, könnte Apple diesen Entwicklern aber vielleicht noch einen Anreiz geben, doch auf dem Mac zu bleiben (oder dahin zu kommen), und das ist die "Yellow Box", die berüchtigte Laufzeitumgebung für Cocoa-Programme unter Windows. Programme könnten damit unter XCode entwickelt und dann für MacOSX/PPC, intel und Windows mit demselben Source-Code angeboten werden.

Nun werden einige sicher sagen, dass die Yellow-Box seit Jahren aufgegeben worden ist und auch von Apple nicht mehr verkauft wird. Das mit dem Verkaufen ist richtig, aber wenn es ein Geheimprojekt "Marklar" gegeben hat, warum sollte dann nicht auch die Yellow-Box im Geheimen weiter entwickelt worden sein?

Mit Boot Camp hat Steve Jobs sicher hoch gepokert. Aber er könnte noch ein Notfall-Ass im Ärmel haben.

Kommentare

Erster

Von: vollted | Datum: 09.04.2006 | #1

und zweiter

Von: vollted | Datum: 09.04.2006 | #2

sensationell Dritter

Von: vollted | Datum: 09.04.2006 | #3

Tja,

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 09.04.2006 | #4
da schwächeln wohl die anderen am So nachmittag etwas.

Yellow Box Böse

Von: hermann4000 | Datum: 09.04.2006 | #5
Na, ich weiß nicht - wenn ich tatsächlich unter Windows alle OSX Programme laufen lassen kann, fällt doch noch ein Argument weg, in OSX zu booten, nämlich dass bestimmte Programme eben nicht unter Win laufen.

Hey, kommt mir jetzt nicht mit dem Mac-Workflow, den finde ich auch besser, ich denk vor allem an die Switcher, die mit Yellow Box das "Beste" aus beiden Welten haben könnten - keine Umgewöhung an ein fremdes OS und trotzdem iLife unter Windows.

Gute Nacht OSX.

iTunes

Von: Tobsen | Datum: 09.04.2006 | #6
Irgendwie muss ja auch iTunes für Windows Programmiert sein. Glabe irgendwo mal einen Class-Dump gesehen zu haben, der zeigte, dass Cocoa ist.

YellowBox ein zweischneidiges Schwert?

Von: njyo | Datum: 09.04.2006 | #7
Ich muss da hermann4000 recht geben, dass ich nicht weiss ob YellowBox da die geeignete Rückschlagswaffe ist. Denn so wie ich das sehe, wird ja nicht jede Software für jede Version von neuem Programmiert, sondern auf eine alte Version aufgebaut. Daher ist YellowBox nur für Firmen interessant, die mit ObjC entwickeln (Apple/Omnigroup/viele der kleinen Tools), jedoch nicht Firmen, die von einer C-Basis Richtung Mac OS X portieren (z.B. die Win-only Programme). ich kann mir nicht vorstellen, dass viele wirklich parallel entwickeln und die ganze Arbeit doppelt machen. Jetzt frage ich aber, wie viele der großen Software Firmen entwickelt zuerst für Mac (ausser Apple natürlich)? Soweit ich es garantiert sagen kann: Adobe Lightroom. Das heisst also, dass durch YellowBox nur die Reichweite von Obj-C/Cocoa vergrößert werden kann, jedoch nicht wirklich Produkte von der C/C++ angeeignet werden können. Im Klartext: OmniGraffle, Delicious Library, FCP, WebObjects oder Adobe Lightroom auf Win wäre möglich. Was aber auch heisst, dass eben nur Produkte, die bereits jetzt auf Obj-C basieren und Produkte die in Zukunft entwickelt werden (weil die dann "überall" laufen) davon profitieren. Wie jedoch ein Adobe Photoshop oder Quark (wie sie vorhin oft genannt wurden) davon profitieren sollen ist mir unerklärlich.

Allerdings denke ich, dass die Beschlüsse von Apple in letzter Zeit schon hand und Fuss hatten und ich mir sicher bin, dass Apple ein/zwei oder mehr Asse im Ärmel hat. Sind ja nicht ganz dumm die Leute. ;)

Schönen Nachmittag noch!
_W

@Tobsen

Von: max | Datum: 09.04.2006 | #8
iTunes für Mac ist noch Carbon und nicht Cocoa.

Kleiner Scherzbeitrag am Rande

Von: grate | Datum: 09.04.2006 | #9
Kann es sein, das die Firma Apple Computer mit Bootcamp die Grundlage dafür gelegt hat um die Firma Micrososft, bekannt dafür ein OS zu entwickeln welches nicht veröffentlicht wird, zu kaufen? Die Ruine MS aufzubauen und damit die Möglichkeit bekommt 100% aller Computernutzer dieser Welt an sich zu binden ?

Was ist nur los

Von: mmdev | Datum: 09.04.2006 | #10
Ich begrüsse den Entscheid Apple Hardware für Windows zu öffnen und ich glaube dass Apple genug Selbstvertrauen haben darf, gegen Win XP/Vista bestehen zu können.

Apple hat für viele Benutzer das bessere Betriebsystem, andere sind mit XP zufrieden. Eigentlich spielt es ja auch keine grosse Rolle aber viele Zweifler in meinem Umfeld werden sich jetzt u.U. einen Apple Rechner zulegen.

Den einten wird OS X gefallen, den anderen wahrscheinlich weniger aber ich denke, dass Apple mit diesem Schachzug die Benutzerbasis stark vergrössern kann. Damit dürfte auch bei den Softwarehäusern mehr Motivation vorherrschen, eine OS X Version eines Programms anzubieten.

YellowBox gut für Entwickler...

Von: oddysseey | Datum: 09.04.2006 | #11
... aber schlecht für OS X.
Als GimmeSomeTune - Entwickler wäre ich begeistert, mein Programm auch auf Windows anbieten zu können. Aber für das OS X wäre das ein ziemlich großer Fehltritt, denke ich.
Der richtige Schritt für Apple wäre eine nahtlose Integration von Windows in OS X. Sodass .exe - Dateien ohne Probleme unter mac os x ausgeführt werden können, so wie rosetta ungefähr, transparent für den User. Wenn, dann muss man auf OS X ermöglichen, alles zu benutzen, nicht auf Windows, denn Windows wollen wir ja nicht, und Apple will auch kein Windows.

Ganz klar, Apple hat was in peto. Wie macht man hier eigentlich einen Link? Wollte hier mal Schelichwerbung machen :D

lg
oddy

Alles Teil des großen Plans

Von: naturalbornnörgler | Datum: 09.04.2006 | #12
Zeitsprung: Irgendwann im Frühjahr/Frühsommer 2007. MS hat vor zwei Tagen Windows Vista mit einem Riesenmarketing vorgestellt, da lädt Herr Jobs überraschend zu einem Special Event.

Rückblick: Die Monate zuvor gab es heftige Diskussionen in der Mac-Community, da die Entwicklung von MacOS X 10.5 von Apple in einer Art und Weise geheim gehalten wurde, wie noch nie zuvor. Die Klagen gegen Gerüchteseiten und NDA-Verstösse hatten ein bis dahin nicht gekanntes Maß erreicht, dagegen erscheint das Theater während der Entwicklung von 10.4 richtiggehend kleinlich. Den Entwicklern wurden nur rudimentäre Versionen von 10.5 zur Verfügung gestellt, um ihre Applikationen zu testen. Alle machen sich über Apple lustig, dass offensichtlich die Entwicklung nicht in den Griff bekommt. War das der Grund, warum die WWDC auf den August verschoben wurde? Die Wallstreet konstaniert: Apple ist tot, spätestens wenn Vista erscheint.

Vollkommen überraschend wird auf dem Special Event MacOS X 10.5 und das neue Topmodell der MacPro-Reihe vorgestellt, der MacPro Quad. MacOS hat vollkommen unerwartete Features. „Leopard had a secret double-life.”, grinst Herr Jobs. Er demonstriert. Spotlight verfügt über eine Bildervorschau, der Finder ist vollkommen neu programmiert, andere Betriebssysteme laufen in einer Art Classic-Umgebung mit voller Geschwindigkeit. „Overall, 200 new features.”

Auf der Bühne lauern zwei weitere Rechner unter schwarzen Tüchern: Neben dem MacPro mit 10.5, ein MacPro mit Windows Vista, das Topmodell der Workstations von Dell mit Vista. Auf dem Mac läuft die neuste Version von Photoshop, heimlich im Keller von Cupertino von Adobe-Mitarbeitern parallel zur im November 2006 erschienen UB-Version von CS entwickelt.

Der Showdown zeigt: Mac entwickelt die schnellste Hardware, der MacPro unter Vista hängt den Dell-Rechner ab. Doch unter MacOS X ist er noch einmal schneller. Available today.

Doch auch für Entwickler hat er eine Überraschung: Das Programm „Freedom”, der Universaltranslator, der einen Großteil der Windows-Applicationen auf Knopfdruck in Mac-kompatible Versionen umschreibt. Und eine neue Version von Xcode. „Developers, Developers, Developers!” ruft er lächelnd in das Publikum.

Jedem Journalisten wird ein Rabatt von x Dollar auf die aktuellen Modelle eingeräumt, wenn er einen Vergleich der beiden Betriebssysteme in einer Zeitung oder Zeitschrift veröffentlicht.

In den kommenden Wochen erscheinen — auch in den kleinsten Provinzblättern — Vergleichstests Vista gegen 10.5. Der Tenor ist einhellig. Bill Gates tobt. Die 3 Fantastilliarden, die er für das Marketing von Vista ausgegeben hat, verpuffen. Die Aufmerksamkeit gilt Apple, das nur einen Bruchteil dessen für Journalistenrabatte ausgegeben hat. Die Wallstreet jubelt

To be continued…

Warum soll es keine Progs mehr für OS X geben?

Von: eddy | Datum: 09.04.2006 | #13
Als dieses Argument versteh ich beim besten Willen nicht? Gab es bisher noch keine Windows-Computer? Werden die 3% Macuser jetzt kien OS X Programme mehr kaufen wollen (Angebot wird durch NACHFRAGE bestimmt, nicht Wunschdenken oder blöde Vorschläge der Anbieter). Für Spiele mag das anders aussehen, aber für den Presi der XP Lizenz (und die ist bei normalen OS X Usern nicht vorhanden) krieg auch fast ne Konsole.

Darum:

Von: wonko_the_today_especially_sane | Datum: 09.04.2006 | #14
Bisher gab es auch nicht die Möglicheit, Windows-Apps auf einem Mac gescheit laufen zu lassen. D. h. Besitzer von Mac mussten einen zweiten PC hinzukaufen. Mit den neuen Rechnern können Entwickler schlicht darauf verweisen: Bootet halt in Windows. Ein Anwender, der seinen workflow auf Macs ausgerichtet hat, oder auch nur privat ein wenig herumwerkelt, wird so Schritt für Schritt der Dunklen Seite der Macht zugeführt, ohne dass er - wie er glaubt - auf seinen Mac verzichten muss.

ALLES WIRD GUT !

Von: Oldman | Datum: 09.04.2006 | #15
Ich kenne ettliche, die in der Vergangenheit liebend gern mit MacOS gearbeitet hätten, aber weil sie irgendwelche speziellen Programme brauchten, einen Windows-Rechner nehmen mussten. Jetzt können sie einen Mac kaufen, haben die Sicherheit, dass auch ihre Spezial-Branchen-Software laufen kann. Und sie werden die Mac Programme kennen lernen. Und wer sie kennt, benutzt sie auch - weil es besser funzt - PUNKT !
Also - die Nachfrage nach Mac-Versionen wird STEIGEN.
Also - werden auch die Entwickler MEHR Mac-Software anbieten!
Glaubt es mir !
Für eingefleischte Mac-User wird sich nichts ändern, nur weil er jetzt auch unter Windows arbeiten könnte. Haben wir bisher freiwillig nicht gemacht, werden wir in Zukunft auch nicht tun. Versprochen!

.exe unter OSX = Tschüss OSX

Von: Andreas | Datum: 09.04.2006 | #16
Was sich hier einige wünschen, nähmlich das Win-Programme unter OSX laufen wie PPC-Progs mit Rosetta, wäre definitv der Tod von OSX.

Welchen Anreiz gäbe es denn dann noch für native OSX Versionen?

Es gab da mal ein Betriebssystem, das hieß OS/2...

.exe unter OSX = Tschüss OSX

Von: Andreas | Datum: 09.04.2006 | #17
Was sich hier einige wünschen, nähmlich das Win-Programme unter OSX laufen wie PPC-Progs mit Rosetta, wäre definitv der Tod von OSX.

Welchen Anreiz gäbe es denn dann noch für native OSX Versionen?

Es gab da mal ein Betriebssystem, das hieß OS/2...

Kein Wunsch...

Von: oddysseey | Datum: 09.04.2006 | #18
... von mir, dass Windows so wie Rosetta in OS X integriert wird. Aber ich denke, es ist damit die einzige Möglichkeit, Switcher und neukunden wirklich dazu zu bringen, os x auszuprobieren.

@Andreas

Von: Oldman | Datum: 09.04.2006 | #19
"Welchen Anreiz gäbe es denn dann noch für native OSX Versionen?"

Komische Frage. Welchen Anreiz gab es denn bisher eigentlich für MacOS Software?
Nur die schicke, teurer Hardware, auf der leider so manches gar nicht lief?

ich versteh die aufregung nicht

Von: tante.may | Datum: 09.04.2006 | #20
auf nem pc kann ich doch auch windows, und/oder linux booten.
jeder linux nutzer hat die möglichkeit die sich dem macuser durch bootscamp bietet schon seit langem.
und trotzdem ist linux immer noch nicht kleinzukriegen.
naja, jeder wie er meint.

gruss daniel

Zwispältig

Von: Thomas | Datum: 09.04.2006 | #21
Ich hatte auch bedenken wegen des Windowsbooten und v.a. auch wegen einer virtuellen Windowsumgebung die fast in nativer Gecshwindigkeoit laufen könnte und hab sie immer noch, aber…
Naja, wenn ich mich an den Umstieg von os9 auf osX erinnere, damals gab es auch noch einige Spiele die nur unter os9 liefen und auf die ich nicht verzichten wollte. Wie oft hab ich tatsächlich umgebootet? Kaum, war mir zu blöd.
Wie ist es den jetzt mit XDarwin etc. Wer nutzt tatsächlich Gimp oder OpenOffice solange es nicht nativ osX ist? Ich nicht, ist mir einfach zu, ich wag es nicht zu sagen, zu… hässlich ;-).
So wird es nicht angepaßten Windowsprogrammen auch gehen. Selbst quasi native osX Programme sterben, wenn sie schlecht angepaßt sind. Siehe CorelDraw, ein Programm das ich früher mal auf dem PC gern verteidigt habe, weil ich gute Erfahrungen damit gemacht habe. Auf dem Mac ist es wirklich schrecklich. Das war schon mit der 8er Version der Fall und ist es unter osX ebenso. Eine Krücke.

@Oldman

Von: Andreas | Datum: 09.04.2006 | #22
Weil es bis Boot Camp die einzige Möglichkeit war, in den Mac Markt hineinzukommen.

Boot Camp ermöglicht ja lediglich einen Dual Boot, was einigen auf Dauer zu umständlich ist, andere werden es Windows nie installieren. Deshalb ist die Situation durch Boot Camp nicht so dramatisch, da ein Hersteller nicht davon ausgehen kann, dass auf jedem Mac auch Windows parallel läuft.

Sollten Windows Programme jedoch von OSX ausgeführt werden können, dann kann ein Hersteller eben davon ausgehen, dass er den Mac Markt auch mit seiner Win-Version erreicht (die Leute, die dann noch 10.2, 10.3 oder 10.4 laufen haben, sind bei diesen Rechenspielen unerheblich, die graden eh irgendwann up, notfalls werden halt schleichend die Hardware-Voraussetzungen [Intel-only] hochgestuft).

So warum soll dann ein Softwarehersteller jetzt noch die Zusatzosten tragen, wenn er sowieso schon 100% des Marktes (96% win und die restl. 4% Mac-User, Linux aussen vor) bedient?

Das sind keine Fanboys, sondern Unternehmen, die knallhart kalkulieren, die würden bloß noch Win-Versionen bringen.

@ oddy

Von: dave | Datum: 09.04.2006 | #23
wie setzt man wohl links in html???

zum thema linux... also ich kenne keinen betrieb, der im professionellen workflow linux auf desktopmaschinen laufen lassen würde (aus den kerngebieten der macnutzung).
sich n linux-admin zu halten is einfach viel zu umständlich, als wenn man n support von ner großen firma oder nem händler vor ort haben kann.. schließlich gibt es noch keine programme der majors für linux.. das ganze opensource zeug ist letztlich ohne ne übergeordnete kontrollinstanz, wie bei apple mit darwin, zu umständlich um in einer TCO-Kalkulation überzeugen zu können.
die restliche verbreitung von linux auf servern usw is ne andere geschichte, da server immer durch admins vor ort betreut werden.
und der rest der linux anwender sind technophile, die auch gern mal n tag lang irgendwas compilieren lassen und an ihrem system rumschrauben...

@Andreas

Von: oddysseey | Datum: 09.04.2006 | #24
deinem letzten Posting gebe ich dir irgendwie recht...

Apple hat sicherlich einen genialen Masterplan dahinter... Was wollen wir wetten?

DON'T PANIC

Von: njyo | Datum: 09.04.2006 | #25
:)

Nun, auch wenn ich - wie gesagt - YellowBox NICHT als gutes Ass für dieses obengenannte Szenario halte, denke ich, dass es ein gutes Ass ist und Apple es sicher im Ärmel hat. Genauso denke ich, dass BootCamp eine gute Idee war und sich die Leute dort sicher was gedacht haben...
Jobs saget mal etwas sehr wichtiges bez. Radio im iPod: "We are very careful about adding features. Since we cannot remove them later, we want to be sure about them." Dieser Satz ist so unheimlich wichtig und so unheimlich Apple (zumindest der letzten Zeit). Die überlegen sich gut, was sie machen und nicht machen. Ich bin sicher, dass die einige unveröffentlichte Prototypen und Ideen haebn, die aber eben durch äusere Umstände (strategischen Gründen) eben nicht veröffentlicht werden. Ich bin mir sicher, dass zum jetztigen Zeitpunkt diese Lösung die geschickteste ist (oder zumindest so aussieht, haben ja schliesslich auch keine Kristallkugel dort stehen).

Ich denke wir dürfen freudig gespannt sein, wie die Geschickte weiter geht und ich bin mir sicher, dass es vorerst gut weiter gehen wird .

_W

PS: naturalbornnörgler: der ist gut. :)

kein Masterplan

Von: Andreas | Datum: 09.04.2006 | #26
Auch wenn Apple und Jobs mit Boot Camp einen medialen Coup (Marketing können sie ja wie kaum ein anderes Unternehmen) gelandet haben, bin ich mir sicher, dass dieser Schritt lediglich reaktionär, kurzfristig und ein bisschen ins Blaue hinein gemacht worden ist.

Ohne den winonmac-Wettbewerb hätte es kein Boot Camp gegeben, da gehe ich jede Wette ein.

Der Hype hat Apple überrascht und sie wollten ihn zu ihren Gunsten nutzen, was ja auch gelungen ist.

Markt-Analysen

Von: oddysseey | Datum: 09.04.2006 | #27
auch wenn es ins Blaue war, es ist ja so, dass Apple ständig (wie jedes Unternehmen) Markt-Analysten befragt usw usf. Insofern waren sie, glaube ich, auf so einen Schritt vorbereitet, auch wenn er letzten Endes recht zügig entschieden worden ist.
Die spinnen ja nicht, die Cupertinoianer.

@Andreas

Von: njyo | Datum: 09.04.2006 | #28
Ich hoffe, dass du unrecht hast, weil das würde dann heissen, dass selbst in unserer allseits beliebten und creativen (Think Different) Obstfirma niemand mit Hirn sitzt. Ich kann es ja glauben, wenn eine kleine Firma mit day-to-day Plänen arbeitet, aber Aplle hoffe ich nun doch nicht. Ansonsten ist die Welt ja echt am A****, wenn nicht einmal in so einer Firma jemand abgestellt wird, eine Strategie für die Firma zu schmieden....
In dem Fall könnten sie dann ja sicher die MGs anheuern, wenigstens gibt's hier ein paar verschiedene Szenarien, die man Stevie unterbreiten könnte...

Naja, für mich wäre es enttäuschen, wenn ich einsehen müsste, dass selbst Apple von hirnlosen BWLern (sorry Leute!) gelenkt wird. ;)

Schönen Abend,
_W

Plot #42

Von: Quesera | Datum: 09.04.2006 | #29
Ich bin mir absolut sicher, das sich Steves RDF in viele kleine RDFs aufgelöst hat und jetzt leben wir alle in unterschiedlichen Welten, in denen unterschiedliche Dinge wahrscheinlich sind. Deswegen mögt ihr alle recht haben - nur nicht in meiner Welt.
In meiner hat Steve erkannt, das Gut und Böse Täuschung sind und Gegensätze sich bedingen. Ergo wird OSX und Windows auf sein Betreiben wie Yin und Yang zu einer Einheit verschmelzen.

Wird Steve die User erleuchten?
Wird Bill seinen Pan im letzten Moment vereiteln und OSX vernichten?
Wird am Ende eine nicht zu erwartende Wendung eintreffen, wie es sich für einen guten Film gehört?

"Whatever, Teil 1: Der Plan."
ab 2007 in meinem Kino.

Manager sind keine Götter

Von: Andreas | Datum: 09.04.2006 | #30
Unternehmensstrategie bedeutet ja nicht, dass man heute einen Plan für die nächsten 10 Jahre erstellt, und von diesem nicht mehr abrückt.

Man muss auch in der Lage sein, schnell und flexibel zu reagieren. Das hat Apple bei Boot Camp für nötig empfunden.

Generell glaub ich aber, zum geringen Teil auch aus eigenen Erfahrungen und denen von Bekannten gestützt, dass viele Menschen ein viel zu angehobenes Bild von Managern (oder auch v. Politikern) haben.

Klar gibts Marktanalysen und es werden Szenarien erstellt, aber CEOs sind keine Über-Brains, die in der Manier eines Kasparow 50 Züge im Vorraus denken.
Im oberen Managment wird auch viel verzapft und es herrscht zum Teil auch einiges an Unsicherheit und Ratlosigkeit, sonst würde es Unternehmensberatungen z.B. nicht so exzellent gehen.

Und gerade Steve Jobs soll ja auch eher ein sprunghafter "Bauchentscheider", wenn es stimmt, was man so liest.

Also ich glaube nicht, dass da unbedingt immer Leute am Hebel sind, die auf den großen Plan bedacht, ein Unternehmen führen, immer wohlwissend, welche Folgen ihre Entscheidungen nach sich ziehen werden.

@ tante.may

Von: kw (MacGuardians) | Datum: 09.04.2006 | #31
Du sagts "linux sei nicht klein zukriegen trotz Dualboot" Ich sehe es anders: Linux kriegt trotz Verfügbarkeit auf geradezu 100% aller Rechnerarchitekturen den Arsch nicht hoch. Obwohl es auf 95% (PCs) und 5 % (Macs) installierbar ist, liegt der Marktanteil im Desktopbereich deutlich unter dem von macOS, das ja nur auf 5 % aller Computer weltweit überhaupt lauffähig ist. Und Linux leigt kostenlos jedem drittklassigen PC Magazin bei. Wieso ist Linux dann nicht bei 5, 10 oder 15 % im Desktopbereich? Weil die User keinen Zwang haben voll und ganz zu switchen, sie können ja immer zu ihrem vertrauten Windows zurück - und genau das machen sie auch :-)

weil Windows und OSX ab Werk dabei sind

Von: Hrusty | Datum: 09.04.2006 | #32
= instaliert sind und die Leute zu faul, träge, unfähig,... sind das vorandene zu löschen/ersetzen??
Außerdem wird Linux von Softwareherstellern geschnitten, alle haben Probleme mit WIndows. Viele hassen MS und doch sind sie von dem Moloch wirtschaftlich abhängig.
Linux wird, wenn es eine astreine virtuelle Umgebung bekommt und dort WInXP gut läuft einen Schub bekommen.
Da bin ich mir sicher.
OS X wird diesen Schub auch bekommen, nämlich mit 10.5. Welches dann auf PC´s ohne Apple Logo laufen wird um Linux als Basisbetriebssystem auf den x86er Paroli zu bieten. Und OS X für PC wird noch nicht mal teuer werden.
ich könnte mir sogar Vorstellen, dass Jobs da noch einen BigBang in der Kiste hat!

Boot Camp hin oder her

Von: MichaelK | Datum: 09.04.2006 | #33
wer wirklich beide Systeme braucht, kann doch jetzt auch Parallels Workstation 2.1 verwenden und muß nicht neu booten, um zu wechseln. Ich denke, daß diese virtuellen Maschinen die Zukunft sind und Apple sollte sich überlegen, wenn sie schon in Richtung Öffnung für Windows gehen, dies nicht auch anzubieten – statt dem umständlichen Re-Boot Camp. Einen Universal-Translator in Echtzeit wird dann irgendwann folgen. Die unterschiedlichen Systeme werden dann irgendwann verschmelzen, zumal sie sich im Verlauf der Zeit sowieso immer mehr gleichen werden. Entscheidend werden dann nur noch die Applikationen sein, die man sich aus allen Welten frei zusammenstellen kann.

Nur so ein Gedanke:

Von: oddysseey | Datum: 09.04.2006 | #34
es hat ja geheißen, in Parallels Workstation sind noch keine Grafiktreiber oder sowas, deswegen rennt ja das noch nicht so flüssig (fenster, 3d - Andwendungen)...

Wieso also nicht die Treiber mit Apple's Boot Camp brennen und dann in Parallels Workstation installieren? Geht das nicht? Hat wahrscheinlich sowieso schon jeder probiert... falls nicht: ausprobieren!

lg
oddy

Bootcamp und Windows

Von: Jean-Marie de Crozals | Datum: 09.04.2006 | #35
Was mir bei den bisherigen Beiträge noch gefehlt hat:

Ich glaube kaum, daß BootCamp eine ernsthafte Bedrohung für MacOsX darstellt - wer sich einen Mac kauft, tut dies aus einem guten Grund:MacOsX. Die Möglichkeit Windows zu installieren heißt im Klartext aber auch sich Windows für teures Geld zu kaufen, um es parallel nutzen zu können. Warum sollte ich zusätzlich Geld ausgeben, um ein (rein persönlich) schlechteres System zu haben - und jetzt kommt bitte nicht mit den Spielen.

Was ich allerdings wirklich gut finde, daß Aplle gewollt oder ungewollt sich so einem Geschwindigkeitsvergleich bereitstellt; der User kann somit an der selben Maschine feststellen "wie" schnell Windows im Vergleich zu MacOsX ist. Dies sollte ansporn genug für Apple und alle anderen Softwwarehäuser sein sich besonders anzustrengen... wo bleiben die Test "Apples neue Hardware schlägt PCs um 20%..."

Bevor Apple jedoch zuviel Energie in die Entwicklung der YellowBox oder irgendeiner Art von Software wie ich fremde Betriebssystem in MacOsX einbinden kann steckt, sollten Sie vorher noch einige interne Baustellen fertigkriegen. Wobei ich es schon nicht schlecht finde "Windows" als Programm parallel laufen zu lassen - ob eein 2. Rechner am Netz jedoch nicht die "sicherer Variante" darstellt bleibt offen (Habe es jahrelang selbst so gemacht und mit passendem USB-Schalter ware es wirklich kein Problem zwischen den beiden Rechner hin und herzuschalten...

BTW: Habe gestern in Freiburg einen Gravis-"Verkaufsstand" im Breuninger gesehen... fand ich eigentlich ganz gut die Idee... passender Shop (wobei der Breuninger in Freiburg vom Design her grottenschlecht ist) zu passenden Rechnern...

Euch noch ein schönes WE

Virtualisierung?

Von: ElRhodeo | Datum: 09.04.2006 | #36
Ich weiß nicht mit der Virtualisierung... heißt das nicht einfach "Emulation" und ist gleichbedeutend mit "zu langsam für alles"? Für Word und Browser braucht ja nu wirklich keiner Windows, und alles anspruchsvollere (sprich: Was direkten Zugang zu irgendwelchen Schnittstellen braucht) wäre unter einer Emulation bestimmt nicht zu verwenden. Als da wären z.B. Audiosoftware oder neuere Spiele.
Aber ich lasse mich gerne belehren über den Unterschied zwischen Emulation und Virtualisierung (Laut Wikipedia gibt es eigentlich keinen, bloß kann man Emulation nochmal differenzieren in verschiedene Hardware-Abstraktionsgrade...).

@kw (MacGuardians)

Von: Ant-Exterminator | Datum: 09.04.2006 | #37
Ist dir der "kleine" Unterschied von Windows/OS X zu Linux im Hinblick auf die Benutzung durch Endkunden entgangen?

Wie, externe Festplatte, hahaha parted und fstab, natürlich. Ja, klar.

Sogesehen versteh ich natürlich auch nicht warum Linux sich nicht ausbreitet.

Kann mich heute schlecht furz kassen ...

Von: Bert Camem | Datum: 09.04.2006 | #38
Klar ist die Yellow Box (alle Virtuals) für Apple 'gefährlich', weil 'der User' dann ja gar keine Apple-SW mehr braucht; stattdessen nimmt man eben das bereits vorhandene Windows-Programm, an dem Apple nichts (mehr) verdient.

Okay - wie hoch ist denn bei Apple der Anteil des mit Software verdienten Geldes im Verhältnis zum mit Hardware verdienten Geld ? Hat die Softwaresparte bei den Quartalsberichten eine eigene Sparte ?
Die Software, mit der Apple sich nach draussen am stolzesten präsentiert, ist in allererster Linie das OS selber und in zweiter Linie ... die iLife-Suite !
Beides 'for the Rest of us' - also salopp 'für den kleinen Mann'. Denn 'it just works'. Beides gibt es beim Rechnerkauf dazu. Auf nicht-kopiergeschützter CD/DVD; Updates sind kostenlos.

Apple hat natürlich auch Software, mit der Geld verdient wird (ich vermute es zumindest) - Logic, Aperture, FCP und Konsorten. Alles übrigens ursprünglich fremd-eingekauftes Zeugs, was es nicht (mehr) als Windows-Version gibt. Damit kann man also gar kein Geld durch Yellow Box verlieren !

Worauf ich hinauswill, ist, dass Apple es auf jeden Fall riskieren wird, sich mit dem Mac OS und seiner Hardware noch weiter für Windows(-USER !) zu öffnen. Apple will mehr - viel mehr. Krass ausgedrückt, wollen sie möglichst alle. Nur deswegen (ich hätte beinah gesagt 'und da hat Kai ganz recht') haben sie auf Intelchipse umgestellt.

Dä Steve hat doch schon lange erkannt, dass es nicht das OS, nicht die Anwendung und nicht mal die Hardware ist - er braucht den User selber. Um Masse zu generieren, jedenfalls. (Nicht vergessen : darum gehts dem Steve.)

Wen er 'den User' erstmal hat, bekommt er den Rest sowieso. Also - wer hat den User ? M$ hat den User. ("... the PC wars are over - M$ won a long time ago...").
Na schön, sacht sich der Steve, "Wenn ich ihn nicht mit meinem besseren Produkt überzeugen kann, dann gebe ich ihm eben ein ANDERES Produkt. Eins, das NICHT mit Windows vergleichbar ist - eines ohne Alternative, hehe !" Und legt der Welt erstmalig den iPod samt (Windows- !) Store zu Füssen....

Durch iPod/iTunes hat Apple zunächst also mal USER bekommen, und die meisten von denen sind NEU bei Apple (und ansonsten Windowsuser). (Ähem. Wieviele Leser allein hier in den Kommentaren sind 'neue' Appleuser ? Na ?)

Und wenn OS X und Vista sich zwei Versionen später noch mehr angeglichen haben (die Hardware ist bereits jetzt angeglichen), dann hat der Steve ganz sehr viel mehr User als noch zu proprietären PPC-Zeiten. Dann verkauft er auch noch, nebenbei, ganz ganz viel mehr Hardware als jetzt. So einfach sieht der das. Der verzichtet da gerne auf die paar iLife-Mark, wenn er dafür 'paar' User-Prozente mehr bekommt. Und er wird sie bekommen, das schwör ich Euch.

Ob ich das gut finde, steht übrigens auf einem anderen Blatt. Cool, was ?

Nochwas : Spiele-aufm-Mac undso... - also, wenn wegen Bootcamp da ein paar Portierungs- oder Programmer-Firmen über die Klinge springen sollten... das ginge Cupertino übrigens sowas vom am Apfel vorbei, das glaubt Ihr gar nicht. Oder doch ?

Immer ergebenst Ihr grosser Apple-Fan,

Camembert

@ElRhodeo: Der Unterschied

Von: Ant-Exterminator | Datum: 09.04.2006 | #39
Emulation und Virtualisierung meinen verschiedene Dinge die jedoch in der Praxis ein ähnliches Ergebnis haben:

Bei beidem Verfahren erhält man am Ende ein (zusätzliches) virtuelles System.

Bei der Emulation wird (ein beliebiges) System virtuell nachgebildet. Das vorhandene System muss die gegebenen Ressourcen nutzen um virtuelle nachzubilden. --> Hardware-Nachbildung in Software -> Langsam.

Bei der Virtualisierung wird das vorhandene System in virtuelle Äquivalente aufgeteilt.
So teilen alle die tatsächlichen Ressourcen untereinander. --> Direkte Hardware-Nutzung -> Schnell.

Hoffe das hilft.

@Thyl: Link leider grade nicht zur Hand

Von: Ant-Exterminator | Datum: 09.04.2006 | #40
wie dem auch sei, auf Heise war mal ein Artikel über die Yellow Box - aktuell soll sie unter dem Codenamen "Dharma" (oder so ähnlich, es ist so lang her;) weiterentwickelt werden. Safari soll schon unter Windows laufen.

Aller Unkenrufe (die's schon seit der DOS-Card gibt) zum Trotz glaube ich nicht, dass das alles große Auswirkungen haben wird.

Ich mein, Spielemäßig kanns eh nicht schlimmer werden - ohne Havokengine hat der ganze Markt eh nicht viel Zukunft. Mal ehrlich, keiner wird Windows booten, wenn's das entsprechende Spiel auf für Mac gibt. Da sollten sich die Herren Porter mal bisschen mehr anstrengen!

Und was "normale" Software angeht, hat tatsächlich eher der M$-Markt einen Mangel. Wenn also YellowBox kommt, dann geht es Windows wie OS/2.

just my 2ct

Was Boot Camp betrifft

Von: Karl Schimanek | Datum: 09.04.2006 | #41
gibt es IMO drei Möglichkeiten:

[x] Es wird sich kaum was ändern.

[x] Software-Angebot für das MacOS wird geringer

[x] Apple mutiert zur iTunes MediaStore Company

Denke letzter Punkt wird eintreffen, da es wohl die langfristige Entwicklung der Firma Apple sein wird.

Man erinnere sich nur an die Aussage von Jobs 1996:"If I were running Apple, I would milk the Macintosh for all it’s worth—and get busy onto next great thing. The PC wars are over. Done. Microsoft won a long time ago."

Punkt zwei ist sehr wahrscheinlich, weil man muss bei der Geschichte folgendes bedenken:

Boot Camp spricht Switcher an, heißt, diese Leute besitzen alle schon Software. Office, Photoshop usw. Natürlich die Windows Version. Daraus folgt, es werden mehr Rechner verkauft, aber nicht unbedingt mehr Software (zumindest nicht im ersten Moment).

Und die große Frage wird sein, wenn ein Update gekauft wird, für welches OS?

Die meisten Switcher werden sich vielleicht für die Windows Version entscheiden, weil diese Version ja auch unter beiden OSes läuft.

Punkt eins wäre wünschenswert, denn: Boot Camp wird kaum verwendet, Marktanteil wird trotzdem erhöht, bedeutet die Nachfrage nach Mac-Versionen steigt.

Dieser Punkt ist aber am unwahrscheinlichsten, da die Switcher eben aus dem Win-Lager kommen und diese User eben ein bestimmtes Verhalten an den Tag legen. Heißt, sie halten an alte Gewohnheiten fest.

Die Zukunft von Apple hat mehr als drei Möglichkeiten

Von: Ant-Exterminator | Datum: 09.04.2006 | #42
[X] Ein wahsinniger Apple-Anhänger tötet Steve Jobs und sprengt den Infinite Loop aus Hass über den x86-Switch und die Boot Camp Beta. Und bleibt beim alten.

[X] Ein Schaf stirbt beim kacken und hat mit Apple rein gar nichts zu tun. Steve Jobs kommt unter anderem auch deshalb nicht zur Beerdigung. Vor allem aber weil man Schafe nicht beerdigt. Und Apple geht pleite

[X] Apple kauft Microsoft und zahlt jedem Mitarbeiter der stirbt und zur Hölle fährt einen Lollie, und wird Mainstream

[X] Apple verkauft nur noch Drogen an Musiker, deshalb der MusicStore. Weil hin und wieder Qualitätskontrolle ist, werden Produkte wie Boot Camp released. ...und wird krasser Mainstream

[X] Apple kauft ein Dritteweltland und wird Atomwaffenproduzent für andere dritte Weltländer. Und gleich so das Machtverhältnis zwischen arm und reich aus.. und geht pleite.

Realismus à la Karl. Gute Bedingungen um Unternehmensberater zu werden. Immer positiv in die Zukunft schauen, und blos keine Fakten, nachher wird das noch glaubwürdig.

OS X und seine Zukunft

Von: Hrusty | Datum: 10.04.2006 | #43
die Frage ist, wenn Jobs nicht die Virtualisierung / Dual Boot von WIndows wählt, OS X früher oder Später zum absoluten Nischensystem wird, einzige Unterstützung von SOftware Herstellern erfolgt dann nur noch von Apple und kleineren Firmen. Die Karawane ist weitergezogen und verzichtet auf 5 Mio Jahresumsatz Mac-Software und auf 3,5 Kosten MacSoftware und das Risiko!

6 Tage ohne Meldung!? Macht doch 'n Wochenmagazin!

Von: macstabi | Datum: 10.04.2006 | #44
...und dann wieder gnadenlos spekulativ. Warum habt ihr 'ne Website? 1 x die Woche 'n Kommentar bei Onkel Heinz - und euren WebSpace könnte man besser verwerten!
Also wirklich - ihr werdet immer beschi***ener!!! Schade :-((((

Es gibt einen Pluspunkt

Von: oddysseey | Datum: 10.04.2006 | #45
und das ist der, dass die meisten Windows User Mac OS X sowieso kennen. Seit dem Release von Boot Camp kennt es sowieso jeder, weil alle darüber berichtet haben (Apple weiß eben, Schlagzeilen zu machen).

Jetzt sind die Windows-Switcher natürlich neugierig, ob Mac OS X hält, was es (und alle OS X User) verspricht, nämlich sehr, sehr einfach - straight forward - intuitiv und innovativ zu sein. Und - tada - es ist so, wie jeder sagt, und zwar: einfach geil.

Wir, als Mac User, machen die Transition, wie von Mac OS 9 zu Mac OS X, einfach mit, ohne dass wir vorher gefragt werden. Und bei OS 9 ist es gut gegangen. Sehr gut. Mehr Software, besseres System, alles besser (natürlich meine persönliche Meinung, der sich aber sicher einige anschließen, wie ich vermute).

Hab ja anfänglich auch die meiste Zeit im Mac OS 9 verbracht, als ich das 10.0er hatte. Dann bin ich aber immer neugieriger geworden usw usf - rampampam -> ich verwende OS X "hauptberuflich". Ich glaube bei 10.1 oder allerspätestens 10.2 hatte ich 9 von der Platte entfernt, so nebenbei bemerkt.

Also, wenden wir das auf die Windows - User an. Ein Windows - User, der Mac OS X kennt (von Newsseiten, nicht vom selbstprobieren, aber vielleicht sogar das :D ), kauft sich einen Mac, weil er darauf Windows und OS X verwenden kann. Erstes Plus für Apple (Hardware - Einnahmen). Dieser Windows - User verwendet, ja, ihr habt es alle erraten, erster Hand einmal Windows. Aber, da er in einen Mac investiert hat, und ihn die weiße Seite der Macht auch interessiert, und der Mac schönes Geld gekostet hat, und Mac OS X gratis mitdabei war, sowie die gratis iLife suite, von der er schon so viel in den Foren und Medien gelesen hat, bootet er halt einmal ins 10er. Wow. Tolle Grafiken, rennt ja spitze. Ob es Spiele für das 10er gibt, interessiert ihn erst mal nicht, denn sein Hauptsystem ist ja noch Windows. Aber, er lernt die netten Sachen von OS X kennen. Die Einfachheit des Systems. Kein "Arbeitsplatz" mehr oder sonstwas. Klare Gliederung, eine Abstraktion der Realität. Man hat nicht mehr hundert Laufwerke, die ständig angezeigt werden, auf die man aber nur zugreifen kann, wenn, z.B., eine CD im Laufwerk ist, sondern, man hat eine Festplatte, und wenn ein anderes Medium "eingeschoben" wird, wird das auch angezeigt, mit einem sehr schönen, klar erkennbaren Icon. Fällt schon mal sehr positiv auf.
Auch erkennt er die einfache Konfiguration des Systems. Nicht mehr lang neustarten nach Änderung einer Einstellung. Einfach klicken und basta, es geht. Die Netzwerk-Einstellungen gehen bei mir zum Beispiel ohne irgendwas, brauch da garnichts tun.

Tja, um nicht noch weiter auszuschweifen, als ich es bereits getan habe, ihm wird gefallen, was er da sieht, bei Mac OS X. Der schnelle Browser, der spitzen Finder (wenn man das von Windows-Seite betrachtet. Uns Mac-Usern gefällt der Finder ja im allgemeinen nicht so gut, hab ich recht?), die tollen Grafikeffekte, die Funktionen, die man erst für offensichtlich und notwendig betrachtet, wenn man sie gesehen hat (Exposé, Dashboard, uvm).

Wir haben einfach das bessere System. Und daran wird sich so schnell nichts ändern.
Und weil hier ständig mit dem Microschrott Zitat herumgeworfen wird:
"The core of the Mac is the Mac OS". Das hat Steve Jobs, glaub ich, 1997, als er als Gast bei der Keynote gesprochen hat, gesagt. Und das ist es auch weiterhin.
Der Mensch will das Beste. Deswegen sind wir ja auch Mac- und keine Windows-User. Stimmt's, oder hab ich recht?

Wenn's nicht stimmt: bitte nicht sagen, das ertrag ich nicht ;)

@Karl, Alle

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 10.04.2006 | #46
zu Jobs Statement von 1996:
Wir wissen ja nicht, ob er heute noch der Ansicht ist; aber mit dem Mac sind wir ja jetzt durch. Das heisst aber noch lange nicht, dass MacOSX ebenfalls langfristig erledigt werden soll, denn die SW ist, wo die Musik spielt.

An Alle: Eure Einwände bzgl. des Risikos mit der Yellow Box sind bestimmt berechtigt. Ich dachte mir das auch nur als Notnagel für "Abspring-willige" Entwickler. Das muss ja nicht mal ein offizielles Produkt werden, sondern kann auch unterm Ladentisch angeboten werden.

Äh, hüstel, stellt mal diese Box auf den Kopf...

Von: roser | Datum: 10.04.2006 | #47
...was haltet ihr davon, dass diese Box im Gegenteil nicht Programme von Mac auch für Windows, sondern auf Windows läuft und ein an Windows angepasstes XCode mit einem Klick ein Programm auch für OSX fertigt....., von wegen "Spezialweichware", und jeder Entwickler kann das dann ganz einfach auf einem Mac mit Windows testen.

Sorry, war nur eine spontane Idee.

Themawechsel?

Von: dido | Datum: 10.04.2006 | #48
Gibt es neue Erfahrungsberichte von Final Cut und den neuen Macs?

Bin nämlich schwer am Überlegen mir das Update + nen neuen Mac zu genemigen.

Den Leistungsschub den man so hört, vorrausgesetzt.

zieht mal 'n anderes Paar Schuhe an...

Von: Gast | Datum: 10.04.2006 | #49
Wer von den zahllosen (enttäuschten) Computer Nutzern weiß, was ein Betriebssystem macht oder tut? ... Oder frag mal 'n iPod Besitzer, wie "sein" OS heisst...

Wie erlebt der Nutzer/Joiner - switcher gibt's ja nicht mehr - OsX? Einfach. Zuverlässig. Keine Virengefahr, läuft. Keine Milliarden Optionen, nur ein paar hübsche Buttons. Bonjour, OsX!

Klar, im folgenden Quartal spart man sich ein paar Angestellte, wenn man die X Version aufgibt; aber im nächsten Jahresbericht fehlen ein paar Millionen Kunden... Oder, man verliert die Kunden, weil 'ne Menge Leute die simplen iApps Marke Apple für ihre Zwecke als ausreichend empfinden... Apple hat genug in der Kriegskasse, 'ne Menge Software selbst zu stricken...- Im Bereich Video edit, DVD authoring und Musik sind wir schon so weit, bei Photo geht's auch langsam los... Auf der consumer Ebene kann ich, m.o.w., komplett auf 3rd party apps verzichten.

Es gibt nix von Apple für Excel, "richtiges webdesign" und Photoshop. Dafür vermute ich den Marktanteil von PS auf der Apple Plattform so hoch, dass Adobe dämlich wär, da nicht weiter zu machen.

Bootcamp/vor allem die finale Integration in 10.5 mit "fast system switch" nimmt vielen die Hemmungen, die "hass"gewonnenen PC-Gewohnheiten zu einer anderen Platform mitzunehmen, um dort das "Bessere" lieben zu lernen.....

Kein Mensch switched frewillig zu Windows, nur weil das nu' auch auf Macs läuft. Schon mal jemand die specs gelesen, nur um ein Betriebsystem (Vista) laufen zu lassen? Und wir Mäccies hühnern hier mit z.T. 6 Jahre altem Gedöns 'rum, neudeutsch t.c.o.

Und noch 'was: Kein Mensch kann Marktanteile mit Kistenschrauben vergrößern... ein Computer muss mittlerweile mehr als nur summen... s. dazu die Symbiose von iPod/iTunes/iTMS/Mac, bzw. den Nicht-Erfolg der mp3Player-Schrauber (da gibt's feine Geräte - aber gehen die auch mit iTunes? intelligente Palylists? automatisch podcasts? No?... dann nich)

Nach den Verzögerungen von Vista die beta eines Bestandteils eines zukünftigen Betriebssystems (!) zu veröffenlichen, war publizistisch das Clevereste, was man in der Wirtschaft seit Jahren gemacht hat. Und hat rein gar nix mit OsX auf Dells zu tun.-

Nutzung, nicht "ich (be)diene den/m Computer"

@dido

Von: J. | Datum: 10.04.2006 | #50
Mit Themenwechsel is hier nix, geh ins Forum. Ausserdem ist MG durch das Erscheinen von Boot Camp wie paralysiert und wird wahrscheinlich noch in einem Monat keinen neuen Artikel rausbringen ;-)


Doch noch was zu FCP:
Hier gibts einen Testbericht und anschließender Usertestreihe (Bei der ich selbst teilnehmen durfte:)
Das Update bringt was an Leistung vorallem für die Intels. Scheint tatsächlich so das ein MacMini den Quad abhängt. Aber lies selbst
[Link]

Das Zauberwort

Von: klapauzius | Datum: 10.04.2006 | #51
heisst HD-Content incl. HDCP.

Das kriegt Apple nicht hin, weil zu klein.

Also bleibt ihnen gar nix anderes übrig als zu Vista zu switchen.

@wonko the donko...

Von: Kabe | Datum: 10.04.2006 | #52
"Mit den neuen Rechnern können Entwickler schlicht darauf verweisen: Bootet halt in Windows."

Klar können sie, wenn sie denn doof genug sind. Anschließend gehn sie dann stempeln, weil die Kunden halt bei der Konkurrenz kaufen.
Man entwickelt, um zu verkaufen, und wenn man einen Markt aufgibt, dann kommen halt andere.

Kabe

@klapauzius

Von: J. | Datum: 10.04.2006 | #53
"Also bleibt ihnen gar nix anderes übrig als zu Vista zu switchen"

Wirklich! Ist das so?
Find ich aber schon scheisse das wir in Zukunft alle mit Vista o. Vienna arbeiten müssen :-(

Bist du dir da ganz sicher?

Vieleicht einmal die Sichtweise ändern

Von: Maczombie | Datum: 10.04.2006 | #54
Ich glaube das hier viele in der Diskussion zu kurz springen. Alles nur auf den alten Kampf M$ gegen Apple zu reduzieren ist imho Quatsch. Die Sache ist längst Schnee von gestern. Ich glaube, dass die Bedeutung von Betriebssystemen immer mehr abnehmen wird und letztendlich jenes überlebt, welches möglichst alles verarbeiten kann. Das ist wie bei einem WebBrowser. Da kann ich auch nehmen was ich will und trotzdem alle Webinhalte nutzten. Bottcamp ist meine Erachtens ein Testballon in der Richtung. Apple will sich für alle mögliche Programme öffnen und das mit Sicherheit nicht mit der Dualboot Option, sondern durch native Starten von Programmen unter OSX. Sie hätten damit das erste BS, das nahezu alle verfügbaren Programme (Unix,Linux,Osx und Windoof) laufen lassen kann. Den User schert es doch einen Dreck, mit welchem Entwicklungstool das alles gemacht wurde und für welche Zielplattform ursprünglich geplant wurde, haupsache alles läuft. Meine Prognose ist, das Apple bei Leopard die Möglichkeit einbauen wird alle diese Programme nativ unter OSX laufen zu lassen. Durchaus möglich, das Sie dafür einige Teile von Vista lizensieren werden (nicht das komplette Vista). Aber who cares. Apple hätte somit die eierlegende Wollmichsau und M$ ein Riesenproblem, da Sie sich nie nach anderen gerichtet haben und nur Ihr eigens Ding durchgezogen haben. Sie kommen mir im Moment vor wie die Titanic, scheinbar unsinkbar, aber offenen Auges auf den Eisberg zufahrend, während Apple hier m.E. viel flexibler reagiert. Das wird vielen Puristen sicherlich nicht gefallen, aber mal ehrlich haben wir nicht schon zu lange in einer Nische gelebt? Ich bin es jedenfalls satt nach 20 Jahren Arbeit mit meinen Macs mir diesen idiotischen Glaubenskampf weiter anzutun. Wenn Apple es schafft, daß alle verfügbaren Programme unter Osx zum Laufen zu bringen sag ich nur prima. Mir ist das doch sowas von egal, ob auf der Verpackung Winonly steht, solange ich nicht Windoof booten muß.

gruß MZ

@klapauzius

Von: M@rkus | Datum: 10.04.2006 | #55
"heisst HD-Content incl. HDCP.

Das kriegt Apple nicht hin, weil zu klein.

Also bleibt ihnen gar nix anderes übrig als zu Vista zu switchen."

Trollversuche gehören ins Heise-Forum. Dort habe ich diesen Quatsch übrigens auch schon gelesen (von Kaborka?) ... ;-)

Apple war auch für den iTunes Music Store und den iPod zu klein. Niemand wollte zu Beginn an den (durchschlagenden) Erfolg dieses Modells glauben, zumal es von Nischenanbieter Apple kam ...

Der Erfolg von iTunes/iPod/Music Store wird sich im Filmgeschäft nicht so einfach wiederholen lassen, aber Apple wird auch dort kräftig mitmischen. Nicht nur weil Steve Jobs im Verwaltungsrat von Disney sitzt, sondern vor allem auch wegen der unvergleichlichen Fähigkeit, benutzerfreundliche und intuitiv zu bedienende Anwendungen dazu zu liefern.

Bei Microsoft funktionieren die Sachen ja (über mehrere Umwege) meistens auch irgendwie; aber nur bei Apple macht es auch richtig Spass. In dieser Hinsicht ist Apple immer noch weit voraus, so weit, dass sich kein MacUser irgendwelche Sorgen wegen Vista machen müsste.

Dualboot und Virtualisierung hin oder her ... Apple holt sich da einfach noch ein paar zögerliche Switcher, die zur Zeit noch glauben, nicht ohne Windows leben zu können. Da das meistens viren- und absturzgeplagte Zeitgenossen sind, wird die Mehrheit bald nichts mehr von Windows wissen wollen (oder eben nur im Notfall in Windows booten).

Deshalb meine Prognose: Der Mac-Marktanteil wird sich in den kommenden Jahren verdoppeln. Die Dualbooter und Virtualisierer werden höchstens 10% ausmachen. Alles andere werden reine Mac-User sein ... fast doppelt so viele wie heute. Und auf einmal werden Software-Produkte auf den Mac portiert oder für den Mac entwickelt, von denen wir bisher nur träumen konnten. Vor allem aber wird Adobes Referenz-Plattform wieder der Mac sein. Später werden dann zuhauf auch Unternehmen auf den Mac umsteigen, weil die Unterhaltskosten für die Windows-Rechner einfach zu hoch geworden sind ...

@M@rkus

Von: klapauzius | Datum: 10.04.2006 | #56
EInen mp3-Player baut dir heute jede Klitsche in Taiwan für lau. Apple hatte da einfach Glück bzw. den richtigen Riecher.

Für einen Online-Shop gibt's heute auch keinen Nobelpreis mehr.

HDCP ist da schon was anderes, vor allem weil da alle mitspielen müssen vom Mainboard über die GPU bis zum Bildschirm.

Naheliegend ist doch erst einmal eines: ...

Von: johngo | Datum: 10.04.2006 | #57
... BootCamp bietet denjenigen, die
mit beiden Sytemen arbeiten oder ihre
Freizeit verbringen eine neue bisher nie
dagewesene Möglichkeit. Es war noch
nie so einfach diese zwei grossen
Plattformen so easy zu verbinden.

Das ist für eine grosse Menge der
Anwender gut und dabei ist völlig
zweitrangig, ob jemand komplett switcht
oder nicht. Die Masse wird es nicht tun ...
und die Menge, die jetzt einen Mac für
beide Systeme kauft ist für Apple erst
einmal gross genug, um davon krätig
profitieren zu können.

Diesen neuen Status wird Apple beobachten
und erst dann eine Entscheidung über
weitere oder andere Schritte treffen.

Ich kann mit der ständigen ideologischen
Brille nichts anfangen. Das mag zwar
jedem Individum genehm sein ... ist
aber als Argument für Apples Geschäfts-
philosophie nicht tauglich.

Mich hat noch kein Apple Händler abgelehnt,
weil ich auch Windows nutze. Im Gegenteil:
ich gehöre dadurch zu einer wirtschaftlich
besonders interessanten Klientel. Apple
möchte an dem Markt der 95% teilhaben und
dazu muss man diesen 95% etwas bieten.
Und genau das macht Apple jetzt.


Nicht mehr und nicht weniger!

Und dabei spielen Dinge, wie das iPod-
Phänomen weniger eine Rolle, als man annimmt.
Der iPod ist ein Medienhype und für Apple
ein positiver "Medienbringer". Aber die
Rolle die BootCamp einnimmt ist für die
Rechnerzukunft viel wichtiger, als es
der iPod (langfristig) sein kann. Apple
hat eine Schwäche in verschiedenen Segmenten
(für mich im Pro-Segment) erkannt und
mit BootCamp sind sie dabei diese deutlich
zu reduzieren.

Jeder Kunde, der einen Mac mit OSX betreibt
ist gut für Apple und jeder Kunde, der einen
Mac mit Windows betreibt ist ebenso gut für
Apple.

Wie oft wurde beschworen, das Apple sich auf
seinen 4% Marktanteil konzentrieren und diesen
pflegen sollte.

Dabei möchte Apple (wie jedes andere grosse
kapitalistische Unternehmen) den Markt für
sich so weit wie möglich erobern. Es ist ihnen
nur mit den G3s, G4s, den G5s, den Pro Apps,
dem iPods etc. etc. - lügen wir uns nichts
vor - nicht wirklich gelungen. Jetzt ist
BootCamp an der Reihe und hat dafür - mit
die beste - Anlage der letzten 10 Jahre -
vielleicht sogar der unternehmensgeschichte.

Und um die Kurve auf das Threadthema zu lenken.
Alle anderen Asse, die in diese Richtung gehen
sind für Apple nun machbar und werden als
Option und bei Bedarf aus dem Ärmel gezogen.

Gut so Apple ... weiter so!

Gruss


johngo

Jawollo

Von: Bert Camem | Datum: 10.04.2006 | #58
@ u.a. Maczombie, Marcus, Johngo - danke für Eure Sichtweisen, die deutlich über den Rand der eigenen Keksdose hinausgehen. Erholsam.

Wir sind halt inzwischen eine schwindende Randgruppe innerhalb der Gesamt-Applekonsumenten. Nämlich Leute, die mit den Macs incl Software ihr Geld verdient haben.

Wir waren mal 'die' Konsumenten-Zielgruppe von/für Apple, aber die Zeiten sind einfach nur - vorbei. Das ist schon alles. Ich finds auch nicht ganz so schlimm, denn wir können auch weiterhin mit unseren Lieblingsrechnern unser Geld verdienen. Es könnte, wenn ichs mir genau überlege, sogar viel schlimmer sein ;-)

Wenn Ihr mal was wirklich Gescheites zum Thema lesen wollt...

Von: Kabe | Datum: 10.04.2006 | #59
Dann DarinFireball zum Thema:
[Link]

Ist leider Englisch, aber solide.

Kabe

@maczombie

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 10.04.2006 | #60
"Ich glaube das hier viele in der Diskussion zu kurz springen"

oder umgekehrt ;-)
Drei APIs bedeutet drei Paradigmen, drei UI-Ansätze, drei Möglichkeiten für Fehler, usw. Wenn Du mal NeXTSTEP benutzt hättest, wüsstest Du, welche wichtige Rolle eine einheitliche Benutzeroberfläche und gute Interaktionen zwischen den Programmen spielen KÖNNEN. Einmal gelernt, alle Programme bedienen gekonnt! Schon unter MacOSX ist davon viel verloren gegangen.

Ich gebe Dir mal ein konkretes Beispiel: Ein kleines Stuttgarter Unternehmen, sehr kompetent, war im NeXTSTEP-Markt im graphischen Gewerbe aktiv. Dieses Unternehmen hat eine eigene Farbpalette entwickelt, (HKS?), zur Abstimmung mit bestimmten Druckmaschinen. Diese Farbpalette stand nach Installation unter NeXTSTEP ALLLEN (!!!) Programmen zur Verfügung, die mit Farbe arbeiteten, da alle NeXTSTEP-Programme dieselbe Farbauswahl benutzten (wie auch heute noch die Cocoa-Programme). Eine solche Funktionserweiterung kannst Du nicht bekommen, wenn Du Windows-Programme laufen lässt, denn unter Windows funktioniert das nicht (es gibt iirc so was gar nicht, nur unter der Yellow Box). Oder Services. Oder das verstorbene OpenDoc.

Ergo kann ein solcher API-Wildwuchs für den Endanwender deutliche Nachteile mit sich bringen und tut das de facto bereits heute. Der Fortschritt ist hier stecken geblieben.

@Ant-Exterminator ...

Von: bodo | Datum: 10.04.2006 | #61
... "Wenn also YellowBox kommt, dann geht es Windows wie OS/2."

Also der war mal aber auch gut!!!!

Hast Du Windows mit OS X verwechselt?

Grüße, und nicht persönlich nehmen

Bodo, ehemaliger OS/2 User, seit 1996 aufm Mac, mal sehen wie lange noch

PS.: Ich glaube nicht, das Apple für den Macintosh einen Masterplan hat!
Das soll aber nicht heißen, daß Steve Jobs für seinen weiteren Weg keinen Masterplan hätte:)

@Kabe, @all

Von: M@rkus | Datum: 10.04.2006 | #62
"Wenn Ihr mal was wirklich Gescheites zum Thema lesen wollt..."

@Kabe: Danke, dieser Beitrag ist wirklich überaus lesenswert, und ich bin zu mindestens 90% derselben Meinung wie der Autor.

@all: Noch nicht gelesen? Dann sofort nachholen und erst danach weiterdiskutieren ... ;-)

Beispiel-Zitat:
"Instead of choosing between a Windows PC or a Mac — which decision, as I wrote recently, for most people is more accurately stated as “choosing between a familiar Windows PC or an unfamiliar Mac” — you now get to choose between a computer that can only run Windows or a computer that can run both Windows and Mac OS X."

Betriebssysteme ...

Von: bodo | Datum: 10.04.2006 | #63
... ich meine, keines ist wirklich optimal. Natürlich ist OS X das durchdachteste und schlüssigste (mit Einschränkungen, wie solls auch anders sein).
Aber warum muß ich sowas banales wie einen ImageViewer erst installieren?
Warum brauch ich ein extra Programm fürs Katalogisieren und Verwalten, wenn ich Bilder auf einem externen Laufwerk sichere?

@Thyl

Von: maczombie | Datum: 10.04.2006 | #64
"Der Fortschritt ist hier stecken geblieben."

Vollkommen richtig, der Einwand. Doch das muss der Sache nicht widersprechen. Es hat keiner behauptet, das durch die Option Winprogramme laufen zu lassen, die Qualität besser wird. Es ist nur ein Feature mehr.
Meine Aussage das in dieser Diskussion zu kurz gesprungen wird bezog sich aber auch weniger auf die technische Seite einer solchen Entwicklung, als vielmehr auf die möglicherweise "politische" Idee die Apple verfolgen könnte. Selbtstredend ist eine Option Winprogs nativ laufen zu lassen nur schwer mit dem Gedanken vereinheitlichter Guis zu bewerkstelligen. Doch das muss ja nicht das Ziels Apples sein. Dies wäre sogar ein Argument Softwarehersteller davon zu überzeugen für OSX Software zu entwickeln, da nur diese sich nathlos integrieren würden. Mittelfristig könnte aber mit so einer Lösung das Gros der Anwender leben. Auch wenn ich dir recht gebe, das die Winsoftware eben immer nur in einem bestimmten Rahmen auf die OSX-Features zugreifen könnte. Im Prinzip gibt es dies ja auch schon mit dem Fink-Projekt und der Möglichkeit viele Programme aus dem Unix und Linux Bereich einsetzten zu können. Sicherlich fehlt mir da auch die konsistente Benutzerführung, aber mal ehrlich, haben nicht alle gejubelt, das nun die Welt größer wurde? Ich hab schon so viele Entwicklungen auf dem Mac und mit dem Mac miterlebt, deshalb würde ich KEINE Option ausschließen. Ich halte die Geschichte mit Bootcamp nur für einen allerersten Schritt zu etwas Neuem im Computerbereich der uns wohl in nächster Zeit noch ziemlich überraschen wird. Alle Spekulationen dazu halte ich persönlich für Falsch, da ich glaube, daß da viel mehr hintersteckt als alle ahnen. Da geht es nicht nur um Marktanteile, sondern auch um Neupositionierungen.

Gruß MZ

maczombie

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 10.04.2006 | #65
Verstehe und nachvollziehe Deine Argumente. Lassen wir uns überraschen. Immerhin steigt der Marktanteil zum ersten Mal seit Jahren wieder an; die letzten Entscheidungen waren also nicht so schlecht.

Mal ein paar Anmerkungen zum Marktanteil

Von: Naturalbornnörgler | Datum: 10.04.2006 | #66
Der Marktanteil ist eine statische Größe von zweifelhafter Relevanz für Analüsten. Wichtig ist die Zahl der verkauften Rechner. Und die kann sogar bei sinkendem Marktanteil steigen. Über die Zahl der verkauften Rechner werden die Entwicklungskosten refinanziert, die Einmalkosten für Werkzeuge und Produktionsanlagen, der Einkaufspreis für Komponenten. Steigende Produktionszahlen können drei Folgen haben:

1. Sinkende Preise

2. Kürzere Modellzyklen (was bei Intel inside ohnehin zu erwarten ist)

3. Eine breitere Modellpalette

Alle drei Punkte erleben wir bei Apple seit ein paar Jahren, alle drei Punkte machen die Rechner attraktiver für Kunden.

Das mit dem Marktanteil gilt übrigens auch für den Anbieter von Software. Da sind allein die Zahl der möglichen Käufer und die Zahl der tatsächlichen Käufer interessant. Wer als Sekretär einen Rechner nur als Schreibmaschine nutzt, ist für einen Softwareanbieter wie Adobe uninteressant. Wer Software illegal aus kostenlosen Quellen bezieht, um damit zu posen, ebenso.

Der Nutzer verlangt heute eines: Die Vielzahl der Programme (Für welche Dinge benutzt man heute nur noch ein einzelnes Programm? Eigentlich nur Spiele.) müssen problemlos miteinander funktionieren und ineinander greifen. DAS ist heute wichtig. Sinnvolle Schnittstellen, einheitliche Standards. Kein Reboot, kein zweiter Rechner, der benötigt wird.

Zum Thema Switch noch ein — bisher ausgeblendeter — Aspekt: Es gibt drei Gründe, warum MS dem Nutzer zunehmend suspekt wird.

1. Die ständige Verschieberei des Erscheinungstermins von Vista,

2. Sicherheitslücken und Viren,

3. DRM.

Vista sollte einmal „groundbreaking” sein, im Sinne von DRM und TCPA. Davon hört man nur noch wenig. Im Hinterkopf eine potentiellen Switchers dürfte es aber durchaus eine Rolle spielen, ein OS in der Hinterhand zu haben, dass da (hoffentlich) nicht so restriktiv ist (sein wird) oder so komplex wie Linux.

Programme für alle

Von: T1000 | Datum: 10.04.2006 | #67
Also ich könnte mir das auch sehr gut vorstellen. Programme welche auf Windows und OSX laufen. Selbst wenn man die Programme komplett neu schreiben müsste, wäre es doch eigentlich die Lösung aller Probleme.

Vista dreck!

Von: T1000 | Datum: 10.04.2006 | #68
"1. Die ständige Verschieberei des Erscheinungstermins von Vista,"

Wer wartet darauf eigentlich ?? Ich glaube, kein Mensch wartet darauf. Das ist halt einfach da, wenn es da ist. ;)

man leute

Von: Name | Datum: 10.04.2006 | #69
Das ist wieder eine der hier typisch geworden " Ich wäre so gerne ein Analyst" runde.
Alle sind doof und ihr blickt durch.....mein Gott wie langweilig.

1 grund für mac software

Von: Thesi | Datum: 10.04.2006 | #70
[Link]

>> While Macs comprise a small percentage of business desktops, their users constitute a very vocal and influential minority, solution providers said. “Mac support for Lotus is a check-box item,” said Jim Murphy, practice manager for Strategic Computer Solutions, a Syracuse, N.Y.-based IBM partner. “We have a lot of health-care customers and maybe 1 percent of a company’s research department is on Macs but they have 99 percent of the influence.” <<

noch ein grund für mac-software

Von: Thesi | Datum: 10.04.2006 | #71
der GESAMTmarktanteil von macs mag nur bei 2-3% liegen, aber der marktanteil in spezifischen geschäftsfeldern (z.B. dtp, studiomusik, ...) ja viel höher - ich meine vor kurzem gelesen zu haben, dass adobe immer noch ca. 50% umsatz mit den mac-versionen macht... da lohnt sich der (mehr)aufwand dann schon!

Stillstand bei MG?

Von: G. | Datum: 11.04.2006 | #72
Fällt euch nichts ein oder geht euch Boot camp nicht mehr aus dem Kopf? :-)

Als kleine Anregung:

Das Softwareunternehmen Parallels hat eine neue Vorabversion seiner gleichnamigen Virtualisierungssoftware veröffentlicht. Diese soll es UserInnen von Apples Intel-Macs ermöglichen, gleichzeitig mehrere Betriebssysteme ausführen zu können.
Rund 50 Euro
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Alle Vista-Versionen auf einer DVD
Je nach Produkt-Schlüssel soll sich lediglich die gekaufte Version installieren lassen - Einladung an Programmierer von Key-Generatoren?
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Macwelt" hat die überarbeiteten Mac Mini-Modelle einem ersten Praxistest unterzogen und kommt zu dem Ergebnis:
Zum ersten Mal stellt Apple ein preiswertes und gut ausgestattetes Computer-System zur Verfügung, das aufgrund seiner hervorragenden Multimedia-Eigenschaften einen festen Platz im Wohnzimmer verdient.
-------------------------------------
In seinem Weblog geht John Papola einer interessanten Frage nach - How Much Better Can OSX Get?. Und er beantwortet diese auch gleich: Viel besser. Das Verbesserungspotenzial im Apple Betriebssystem sei noch mehr als aureichend vorhanden, so Papola.
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Einen Leistungscheck zwischen dem Apple-Betriebssystem Mac OS X und seinem Microsoft-Gegenstück Windows XP widmet sich ein Blogeintrag bei Geekpatrol. Das Besondere daran, ist dass der Tester John die beiden Betriebssysteme auf einer Plattform - nämlich auf einem MacBook Pro verglichen hat.
--------------------------------------

Ist sicher was dabei was die Welt nicht braucht aber soll ja nur als Anregung dienen und war in 30sek mittels "c+P" vom standard [Link] geklaut

Was mich derzeit beschäftigt ist das neue FCP und eine gute und zuverlässige TV (HD Recorder) Lösung für den Mac

@oddyssey

Von: wonko_the_not_so_sane | Datum: 11.04.2006 | #73
"Tja, um nicht noch weiter auszuschweifen, als ich es bereits getan habe, ihm wird gefallen, was er da sieht, bei Mac OS X. Der schnelle Browser, der spitzen Finder (wenn man das von Windows-Seite betrachtet. Uns Mac-Usern gefällt der Finder ja im allgemeinen nicht so gut, hab ich recht?), die tollen Grafikeffekte, die Funktionen, die man erst für offensichtlich und notwendig betrachtet, wenn man sie gesehen hat (Exposé, Dashboard, uvm)."

Da wäre ich mir nicht so sicher. Persönliche Erfahrugnen aus dem Umfeld zeigen, dass die Lernkurve bei Neuanfängern zwar den Mac klar im Vorteil sieht, dass aber die MacOS-Benutzerführung und Darstellung für bestehende Windows-User oftmals unschlüssig oder umständlich erscheint.
Klar, nicht für alle, aber mal pauschal gesprochen.

@Kabe

Von: wonko_the_not_so_sane | Datum: 11.04.2006 | #74
Ich gehe mal davon aus, dass Du mich gemeint hast ;-)

"
"Mit den neuen Rechnern können Entwickler schlicht darauf verweisen: Bootet halt in Windows."

Klar können sie, wenn sie denn doof genug sind. Anschließend gehn sie dann stempeln, weil die Kunden halt bei der Konkurrenz kaufen.
Man entwickelt, um zu verkaufen, und wenn man einen Markt aufgibt, dann kommen halt andere."

Es gibt wohl drei Kategorien von sw-Entwicklern: Diejenigen, die bisher ausschließlich für Windows produzieren, diejenigen, die es ausschließlich für MacOS tun, und die dritten, die beide Plattformen bedienen.

Bei ersteren wird wohl der Reiz deutlich abnehmen, jemals in den MacOS-Bereich einzusteigen. Bei zweiteren wird sich sicher der eine oder andere die Frage stellen, ob er nicht auf Windows umstellen sollte, da er damit seine bestehende Kundschaft weiter bedienen kann und gleichzeitig sein potenzielles Kundenumfeld schlagartig vergrößert. Für die dritte Kategorie wird es sicher davon abhängen, wieviel Kosten und Aufwand in den Support der jeweiligen Plattform eingeht. Und wer ein Sparpotenzial als ausreichend beurteilt, dürfte sicher die einstellung einer Plattform in Erwägung ziehen (welche wird das dann wohl sein?).
Sicher wird es Ausnahmen geben. Aber von "Stempeln gehen" sehe ich hier nichts.

Hat Apple noch ein Ass im Ärmel?

Von: Tilt | Datum: 11.04.2006 | #75
Warum machen sie "Boot Camp"?

Ganz einfach: Sie wollen ihren Marktanteil in der PC-Sparte vergrößern solange der Apple-Hype so groß ist wie jetzt.

Was gibt es an OSX eigentlich noch viel zu verbessern? Vieles ist doch nur Feinschliff.
OSX kann nicht ewig VIEL besser sein als seine Konkurrenz. Win schließt zu OSX auf Linux zu Win.
Der Pc-Markt folgt den gleichen marktwirtschaftlichen Regeln wie andere Märkte auch. Jobs weiß das.
Also muß man sich für die kommenden Jahre besser positionieren, d.h. so viel Land gewinnen wie möglich. Und das heißt auch neue Wege gehen, z.B. in Richtung Multimedialifestyle, DRM, Windows-User, Windowsgames, wasauchimmer.
Kann schief gehen, kann aber auch gut gehen. Warten wir's ab.

@Tilt

Von: wonko_the_not_so_sane | Datum: 11.04.2006 | #76
"OSX kann nicht ewig VIEL besser sein als seine Konkurrenz"

Sicher? Es wird seit langem kritisiert, dass im Wesentlichen seit der Erfindung der Graphischen Benutzeroberfläche und der Maus als Eingabeinstrument kein Sprung in der Entwicklung von Betriebssystemen stattgefunden hat.
Seltsamerweise (oder auch nicht) sind Rechner (quasi) die einzigen Geräte, bei denen man sich für den Part explizit interessiert, der eigentlich nur Vorraussetzung für Produktivität schafft. Genausowenig wie ich im Idealfall eine Bedienungsanleitung lesen möchte, möchte ich mich mit einem "Mittel zum Zweck" befassen müssen - es sei denn, aus Interesse oder Berufswegen. Für mich wäre ein "unsichtbares" OS ein Wunsch. Klar, der wird bei einem Rechner sicher nicht so leicht umzusetzen sein, aber grundsätzlich gab es schon weiter führende Ansätze, auch bei Apple (OpenDoc z.B., denn in Wahrweit will ich mich ja noch nicht einmal mit Anwendungen oder Dokumenten beschäftigen, sondern einfach nur eine Email schreiben, eine Berechnung durchführen usw.) Ein Aufholen M$'s könnte in einer wahren "Think different"-Firma vielleicht noch eine neue "große" Veränderung im OS herbeiführen.

A little thing to think

Von: Brainexdention. | Datum: 11.04.2006 | #77
Boot Camp gut - Boot Camp schlecht -Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Boot Camp gut - Boot Camp schlecht - Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse -Apple gut - Apple böse ...............................................................

Huschi huschi, bin ganz huschi im Kopf

@Brainexdention

Von: tim | Datum: 11.04.2006 | #78
Der war gut:-))) Bin auch schon ganz huschi im Kopf ;-)
Das beste Posting von den 100000den

MG schmolst du?

Wer dafür ist...

Von: t. | Datum: 11.04.2006 | #79
das Kai einen Testbericht über "Final Cut Pro und IntelMacs" schreiben soll, der hebe die Hand ;-)

kommendes video lan client nur fuer intel?

Von: nico | Datum: 11.04.2006 | #80
[Link]

ich weiß nur,

Von: nahme | Datum: 11.04.2006 | #81
dass ein kumpel nun nur noch windows auf seinem mini laufen hat (keine osx partition mehr), weil es einfach unerhört schneller läuft (gerade beim spielen). die kleinen ausmaße und das niedrige arbeitsgeräusch vom mini und die geschwindigkeit von windows.

@nico

Von: kaos | Datum: 11.04.2006 | #82
guck dir mal das datum an...
Paris, France (2006/04/01)

falls dus mir nicht glauben solltest... guck mal ganz oben auf der seite

Note: look at the date...

@nico

Von: wonko_the_not_so_sane | Datum: 11.04.2006 | #83
Schau mal auf's Datum der Nachricht - wie die Seite selber bereits verweist ;-)

ups..too late

Von: wonko_the_not_so_sane | Datum: 11.04.2006 | #84
sorry fürs doppeln, hatte nicht die aktuelle Seite geladen.

virtualisierung

Von: der name | Datum: 11.04.2006 | #85
was denkt ihr?
arbeitet apple an einer virtualisierungs-software ala parallels workstation für 10.5, oder werden sie mit 10.5 weiter auf boot camp setzen?
ich denke, viel komfortabler ist doch virtualisierung, aber auch etwas langsamer, oder irre ich mich da ?

@der name

Von: blabla | Datum: 11.04.2006 | #86
Und täglich grußt das Murmeltier..
Das wurde schon 10000mal von den Profis hier erläutert.
Da wirst du fündig: [Link]

nahme

Von: Hrusty | Datum: 11.04.2006 | #87
ich habs schon immer gewusst, der mini ist DER Spiele PC schlechthin. Und das IMac-OS X kann man gut auf ebay verticken, dann hat man kaum Mehrkosten.....

virtualisierung

Von: confusion | Datum: 11.04.2006 | #88
es läuft mittelfristig darauf hinaus, dass alle programme in einer virtual machine laufen. vms wie vmware für win/linux oder parallels sind nur der erste schritt. das heutige problem von vms wie der java-vm ist der geschwindigkeitsnachteil gegenüber vorkompiliertem code. derzeit werden aber methoden entwickelt (branchenweit), die eine optimierung während der laufzeit ermöglichen und damit potentiell code erzeugen, der schneller ist als vorcompilierter. ist gerade in den anfängen und dauert noch zwei, drei jahre, wird aber kommen. dann spielt die plattform kaum eine rolle mehr.

@t.

Von: rolf | Datum: 11.04.2006 | #89
Stimmt ein FCP Intel Testbericht von Kai wäre net, aber bitte auch ein Foto von ihm wie er mit offenen Mund vor der Intel Kiste hockt und realisiert was mit den Intels und FCP abgeht. ;-)

AhJa bei der Gelegenheit könnte Kai auch erläutern was einen Intelfanatiker so ausmacht also was er für KLeidung trägt, was er für musik hört usw,:-)

Aber bitte mit Sahne !

Von: (Udo Juergens) | Datum: 11.04.2006 | #90
Sie treffen sich täglich um Viertel nach drei
Ohoho, oh yeah
Am Stammtisch im Eck in der Konditorei
Ohoho, oh yeah
Und blasen zum Sturm auf das Kuchenbuffet
Auf Schwarzwälder Kirsch und auf Sahne-Baisser
Auf Früchteeis: Ananas, Kirsch und Banane
Aber bitte mit Sahne
Sie schmatzen und quatschen, dann holen sie sich
Ohoho, oh yeah
Noch Buttercremetorte und Bienenstich
Ohoho, oh yeah
Sie pusten und prusten, fast geht nichts mehr rein
Nur ein Mohrenkopf höchstens, denn Ordnung muß sein
Bei Mathilde, Ottilie, Marie und Liliane
Aber bitte mit Sahne

Und das Ende vom Lied hat wohl jeder geahnt
Ohoho, oh yeah
Der Tod hat reium sie dort abgesahnt
Ohoho, oh yeah
Die Hinterbliebenen fanden vor Schmerz keine Worte
Mit Sacher und Linzer und Marzipantorte
Hielt als letzte Liliane getreu noch zur Fahne
Aber bitte mit Sahne

Store Down

Von: Eh scho woscht... | Datum: 11.04.2006 | #91
US-Store ist Down.... ????????

Eh scho woscht

Von: (Udo Juergens) | Datum: 11.04.2006 | #92
Stimmt jo gor nit!

udo

Von: Eh scho woscht... | Datum: 11.04.2006 | #93
Vorhin obber scho! Jetz nimmermehr.

jo: "Apple stellt Remote Desktop 3 vor"

Von: neu | Datum: 11.04.2006 | #94
nicht gemerkt?

[Link]

und falls mal hier wieder irgendwann die scheuklappen fallen sollten, dann gibt es wesentlich bedrohlichere dinge als den intelswitch und irgendwelche benchmarks:

[Link]

das ist ein hammer!!!!

letzter

Von: blacktea | Datum: 11.04.2006 | #95
bei all dieser diskussion ist verloren gegangen, dass apple nun einfach mal ein modernes, fortschrittliches betriebssystem (klar, nicht fehlerfrei) bietet. solange apple nicht offiziell mac os x auf dosen anbietet, bleibt das qualitätslevel erhalten. denn wohl die massenverbreitung machte windows so mühsam in vielen belangen. da holt apple sich also wenn schon diese user zu mac und kassiert von ihnen für die designte und teure hardware - und behält die kontrolle über das eigene betriebssystem. steve ist letztenendes ein kontrollfreak, denke ich...

confusion / rolf

Von: Hrusty | Datum: 11.04.2006 | #96
das Hauptproblem ist nicht die Geschwindigkeit, AMD hat zB da mit Pacifica eine sehr gute Erweiterung in der Pipeline, und Vanderpool von Intel ist auch nicht schlecht, sondern der Datenaustausch zwischen Gastsystem und Basisbetriebssystem. Wenn Du XP-virtuell ausführst, Deine Daten aber 2mal auf der HD haben musst, weil sie nicht von Viren (XP-Viren) gefährdet sein sollen ist das lästig, weil du beide aktuell halten musst. Evtl wäre es sinnvoll die Daten im MacBereich zu belassen und XP-virtuell kann nur lesend draufzugreifen. Wenn von XP aus dann Daten geschrieben werden, muss dies vom User explizit erlaubt werden. Aber 100ig sicher ist das auch nicht.

finde das nicht in ordnung, hier die Häme offen herauszutragen. Vor allem, da bisher nicht bekannt ist woran das liegt.
Wenn FC zum Beispiel kaum Altivec verwendet hat, nun aber extrem auf SSE3 optimiert wurde, ist dies Programmierungssache und hat mit der Architektur wenig zu tun.
Solche Optimierungen würde ich dann man als Kabinettstückchen abtun.
Dass die Intel CPU nicht alzu schlecht im Rendern ist, dürfte aber auch bekannt sein.

Hier sind ja mal wieder die FCP-Fachleute am Werk

Von: Karl Schimanek | Datum: 11.04.2006 | #97
Wirklich toller Benchmark ...

Juhuuuuuuuu

Von: Querulant | Datum: 11.04.2006 | #98
Berlusconi ist weg!!!!! Ciao Mafia-Boss!!!

@ Querulant

Von: S. Freud | Datum: 12.04.2006 | #99
Warts ab.
Berlusconi hat denselben Realitätsverlust wie Kai und einige andere. Der eine läßt solange nachzählen bis ihm das Ergebnis paßt, der andere sucht solange Benchmarks, die seine Sichtweise unterstreichen...
Was haben wir auf der Station mit den Beiden schon gelacht, wenn die zwei Ihre Notizen vertauscht haben und Kai dann versuchte zu erklären, warum ein Politiker mit PowerPC-Hirnp ein besserer Mensch sei als ein Psyciater mit Intel-Birne und erst nach ca. 3 Stunden Monolog merkte, dass schon alle Zuhörer eingeschlafen waren!!

HUNDERT

Von: core icke | Datum: 12.04.2006 | #100
auch hier sind wir dreistellig!
also voll im soll

Avi Tevianan machts wie Jobs und entwickelt ein neues OS

Von: subw | Datum: 12.04.2006 | #101
Erinnert ihr euch noch? Der OS-Chef von Apple, Avi Tevianan ist weg. Was macht er jetzt? Sonnt er sich auf einer Insel? Oder macht er sein eigenes NeXT big thing?
btw: You read it here first. :D

@subw

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 13.04.2006 | #102
Klar habe ich es hier zuerst gelesen, habe ja schon vor Wochen geschrieben, dass ich mir von ihm ne Menge Ideen fur OSXI wünsche ;-)