ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4201

Wie hätten Sie es denn gern?

Obst oder Gemüse zur Hauptmahlzeit ...

Autor: kawi - Datum: 11.04.2006

Nach dem Aufschrei in der Mac Gemeinde nach der Bootcamp Vorstellung auf der einen,- und den Freudentänzen auf der anderen Seite, wurde in vielen Foren schon sarkastisch angemerkt, Apple könne in Zukunft beim Rechnerkauf ja gleich die Option anbieten, diesen entweder mit OS X oder gleich wahlweise mit Windows auszuliefern. So abwegig scheint dieser Schritt in vieler Augen gar nicht zu sein, auch wenn Apple nach eigenen Angaben nicht vor hat Windows zusammen mit seinen Rechnern zu verkaufen. In diesem ganz speziellen Falle spielt nun wohl offenbar bereits Cyberport den Vorreiter und bietet ein Mac-XP Bundle an, wie Locusta bereits in unserem Forum berichtet hat. Mit "Es ist so weit." wird das neue Angebot eingeleitet, bei dem man beim Kauf eines neuen Mac und einer Windows XP Lizenz satte 40,- Euro Cash Back bekommt. Und schon ist es da, das erste Mac/Windows Bundle. Die Aktion gilt (vorerst?) bis 31. Mai. Andere Händlerketten werden sicher folgen. Und wer weiß, vielleicht denkt auch Apple nochmal um. Sollte dieses Bundle Modell bei den Händlern Erfolg haben, wäre das immerhin eine weitere Einnahmequelle, zumal ja dann offenbar Bedarf und Nachfrage bewiesen wäre. Der lachende Dritte im Bunde wäre dann eine bekannte Softwarefirma aus Redmond. Spekulativ. Klar. Aber wirklich undenkbar?

Kommentare

So spekulativ ...

Von: SW | Datum: 11.04.2006 | #1
... ist das gar nicht. Ich habe schon von einigen Windows-Benutzern gehoert, dass sie das Apple-Design lieben und sofort einen Mac kaufen wuerden, wenn Windows drauf liefe ...

Ist doch in Ordnung. Apple UND Microsoft verdienen an diesen Kunden. Was also fuer Probleme?

Oh Gott,

Von: apprendi | Datum: 11.04.2006 | #2
ich hielt das immer fuer die schlimmste Utopie. Aber es scheint moeglich: Apple macht nur noch schicke Hardware und alle muessen den Virus aus Redmond nutzen. Das ist dann kein Apple mehr...

all diese spekulationen

Von: njyo | Datum: 11.04.2006 | #3
Bei Daring Fireball wird das ganze BootCamp/IntelSwitch Thema sehr schön (und ohne Apokalypsetheorien) aufgearbeitet:
[Link]

Damit die Hoffnung auf sinnvolle Diskussionen um das Thema wieder aufleben darf!
Schöne Grüße.

Das eine ist nicht das andere

Von: Zyklon | Datum: 11.04.2006 | #4
wenn jemand aus dem Mac ein Windoofkiste macht ist das halt kein Mac mehr und damit hat sich die Sache für mich erledigt, was gibt es da noch zu diskutieren? Man wird doch nicht gleich ein Ferarihengst, wenn man einen Ladamotor in den roten Stiefel einbaut.

Cool! Aber..

Von: u | Datum: 11.04.2006 | #5
Das hat sich leider noch nicht bis nach Österreich herumgesprochen.

Da ich vor habe mir einen Imac zu kaufen und meinen schiarchen Pc entsorgen will würde ich auf jeden Fall so ein Mac/Windows Bundle nehmen.

Aber wie gesagt, gibts leider noch nicht in Ö.

dieser artikel

Von: kaos | Datum: 11.04.2006 | #6
ist komplett sinnentleert und dient nur dazu einen kommentarkrieg auszulösen.

muss man bei den MG redaktueren schon sagen, do not feed the troll?

sorry, aber echt, was soll das?
kaos

Boot Camp die 3te?

Von: fred | Datum: 11.04.2006 | #7
Diese Weltneuheit hätte als simpler Kommentar in dem vorherigen Artikel noch Platz gefunden.

Gehn euch echt die Themen aus?
Als Anregung:

iTunes Music Store auf dem Weg ins Flugzeug?
In-Flight Entertainment-Firmen wollen Apple zur Zusammenarbeit bewegen

Geht es nach den Herstellern In-Flight-Entertainment-Systemen, dann soll es schon bald möglich sein während eines Fluges Musik im iTunes Music Store zu kaufen und auf den iPod herunterzuladen. Auf der letzte Woche in Hamburg abgehaltenen Aircraft Interiors Expo bestätigten einige Unternehmen, dass sie in entsprechenden Verhandlungen mit Apple stehen.
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Remote Desktop 3 vorgestellt
Dritte Generation der Desktop Management Software jetzt optimiert für Intel-basierte Macs
Apple hat die dritte Generation seiner Desktop Management Software – Apple Remote Desktop 3 – vorgestellt. Die Software basiert auf dem aktuellen Betriebssystem Mac OS X v10.4 'Tiger' und wurde speziell für Intel-Macs optimiert.

( [Link] )

Wer *kauft* denn Windows?

Von: Jakob | Datum: 11.04.2006 | #8
Da MacUser ja weitaus reicher und intelligenter sind als DOSen-User und zudem versuchen Werte zu erhalten, würde ich mal gerne die prozentuale Verteilung sehen, wie viele MacUser sich ein Win kaufen und wie viele Win-User dies tun.

Bei letzteren könnte's aus meiner Sicht recht dünn werden.

@kaos & fred

Von: Jakob | Datum: 11.04.2006 | #9
Finde den Artikel schon wichtig. Später können wir mal sagen, es war der 11.4.06.

Außerdem sind das die Mac*Guardians* und wenn's bei dem Thema nix zu beschützen gibt, wo dann?

Mal andersherum

Von: DC | Datum: 11.04.2006 | #10
MS hat doch die Chefs der Vista-Entwickler entlassen. Und was machen die Entwickler jetzt ?

- Nase bohren ?
- Däumchen drehen ?
- Virtualisierung für Mac OS X optimieren ?

Und dann Windows einschließlich Vista in den Harz kicken, Mac OS X lizenzieren und sich auf Office konzentrieren ? Schließlich kann OS X heute schon, was Vista in 1 1/2 Jahren können soll, aber ohne Viren und dem ganzen Legacy Zeug...

fred:

Von: Karl Schimanek | Datum: 11.04.2006 | #11
Geh doch auf MTN ...

Zum letzten Mal

Von: Matthias Witte | Datum: 11.04.2006 | #12
Wer sich einen Mac kauft, der kauft sich in wegen OSX, wie die Hardware aussieht ist doch egal. Scheinbar haben jetzt teilweise eingige MacUser ihre Liebe zu (Windows)Spielen entdeckt, doch die meisten arbeiten doch nach wie vor mit OSX, oder irre ich mich da? Wenn ich spielen will, kauf ich mir ne PS3, denn die kann dank Cell ja eh mehr als x86 basierte PC's und Macs...ausserdem braucht der Entwickler da ja eh sich nicht mit irgendwelchen Programm-Schnittstellen und Frameworks belasten. Ich persönlich habe einen Computer, um damit zu arbeiten und das kann ich unter OSX sehr gut. Leute, warum Schwarzbrot fressen(Windows), wenn man Kaviar haben kann.
Die meisten Windows User beneiden uns um MacOS, haben aber meist monetäre Gründe, nicht auf die Mac-Plattform zu wechseln, da man schon für 600-700 Euro schon wirklich brauchbare PCs bekommt(mit vorinstalliertem Windows), da braucht man nur mal zu Saturn oder zu Dell zu gehen, bei Onkel Steve gibts dafür nicht mal nen Mac Mini. Apple kann und wird seine (relative) Hochpreispolitik nicht fortsetzen können, wenn eines Tages nur noch Rechner mit vorinstalliertem Windows angeboten werden. Apple Rechner haben nun mal ein bestimmtes Image, viele sehen hier den Nimbus des Elitären(denn so nehmen es die meisten Leute nun einmal wahr)...ich sage, es ist der eine Unterschied, nämlich das eigene proprietäre System. Von diesem Image lebt der Mac und damit auch Apple. Nehmen wir mal an, Apple würde zu einem OEM-Windows-Vertreiber werden und OSX würde eingestampft, glaubt ihr dann wirklich, man könnte dann noch z. B.für ein Macbook Pro 2000 Glocken verlangen, wenn es von einer anderen Rechnerklitsche dieselbe Technik und dasselbe System(Windows) für 300 € weniger gibt? An dieser Stelle braucht mir hier auch keiner mit Design und Verarbeitung kommen, denn das können andere Hersteller mittlerweile auch. Und wenn ich ein besonderes Rechnerdesign will, kann ich mir auch irgendwo so ein Casemodder Gehäuse für 50-100 Tacken extra kaufen und fertig ist der Lack. Mal ehrlich: dem Durchschnitts Windows User geht es ziemlich am Arsch vorbei, was da als Markenlogo auf seinem Rechner prangt, denn der will die Kiste einfach nur benutzen und fertig.
Viele sagen hier in diesem Forum, Apple könnte OSX auch auf gewöhlichen PCs laufen lassen, was ich aber für Quatsch halte. Wenn man sich mal den Preis für eine Lizenz von OSX ansieht (129€, und das ist eine Vollversion, kein Update), so wird man feststellen, daß das vergleichbare Windows Pendant, nämlich WinXP Pro(denn vom Funktionsumfang ist nur dies ein vernünftiger Vergleich) als Vollversion deutlich teurer ist als OSX. Interessant ist aber auf der anderen Seite, das MS pro verkaufter Lizenz nur um die 8-10 $ Gewinn macht, obwohl ja Apple in den letzten Jahren sein System deutlich intensiver sein System entwickelte als MS und somit hier mehr Kosten angefallen sein müssen. Worauf ich hinausmöchte ist, daß jeder Kauf eines Mac die Entwicklung von OSX quasi subventioniert, da ich persönlich nicht glaube, das die Entwicklung und Fertigung eines Macs(nur der Rechner) derartig viel Ressoucen in der Firma bindet, so daß man dies an den Kunden mit höheren Preisen für die Hardware als die Konkurrenz weitergeben muss, da ja auch bei Apple in den letzen 10 Jahren Standardhardware verwendet wurde und auch wird, oder glaubt Ihr etwa, bei PPC gäbe es keine Referenzdesigns oder vorgefertigte Chipsätze? Nein, derzeit wird OSX und seine Entwicklung durch den Verkauf der Hardware finanziert, alles andere ist Blödsinn. Viele Leute würden an dieser Stelle sagen: OSX ist doch Unix und Unix ist doch Open Source, so daß dhier Entwicklungskosten gespart werden können. Stimmt, doch alles was über den Kern hinausgeht und das ist das meiste, denn ein System besteht nicht nur aus einem Kernel, ist genauso geschützt durch das Urheberrecht wie Windows. Wenigstens hier gibt es Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Systemen.

zzz

Von: Thesi | Datum: 12.04.2006 | #13
"..:: dieser artikel
von: kaos - am 11.04.06 um 20:03:37 Uhr
ist komplett sinnentleert und dient nur dazu einen kommentarkrieg auszulösen. "

yepp!

trotzdem ontopic: es ist ein markt für diese bundles da und es wird angenommen werden. ob das mac-fundamentalisten nun gefällt oder nicht!

Mac und Windows..

Von: Jan | Datum: 12.04.2006 | #14
Hallo,

ich bin nicht wirklich ein Windows-Freund, aber als Systemadministrator bin ich so zu sagen gezwungen, mich mit Windows zu beschäftigen. Aber ich war immer auf der Suche nach dem perfekten Betriebssystem. Daß dies eine Illusion ist, wurde mir später klar. Ich habe mit DOS angefangen, GeoWorks und Windows 3.11 als Grafikoberfläche benutzt. Später OS/2, Windows 95, NT, 2000 und schließlich XP Pro.

Ganz zum Schluß probierte ich MacOSX an einem G3, den ich immer noch verwende und an dem ich diesen Artikel schreibe.

Jedenfalls wollte ich sagen, daß mich das MacOS total überzeugt hat, aber leider wird gerade bei mir im Betrieb viele Software eingesetzt, die nicht auf MacOS lauffähig ist. Somit ist die Entscheidung auf Windows gefallen. Klar ist mir ein Mac mit MacOS lieber und ich bin jedes Mal total begeistert, wenn ich nach hause komme, und mein Mac auf mich wartet.

Den Switch auf Intel habe ich sehr skeptisch beobachtet, aber aufhalten kann man sowas sowieso nicht. Ich sehe jetzt auch einen Vorteil in der ganzen Angelegenheit. Vielleicht kann ich mir fürs Büro einen Intel-Mac kaufen, und dort Windows laufen lassen. Wenns mir dann zu bunt wird, boote ich einfach OSX und die Welt ist wieder in Ordnung.

Ciao Jan

Karl

Von: Hrusty | Datum: 12.04.2006 | #15
oh hossa, mtn, die neue mac Gerüchteschleuder. Threads über Threads reine Spekulationen: wird Apple die Macbooks Ende April oder Anfang Mai servieren? Wird Apple dazu Tee reichen? Reicht es langsam? usw.

mtn, the future of mac

@Matthias Witte

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 12.04.2006 | #16
weitgehend Zustimmung, aber einige Anmerkungen:

Ein Leser hat hier ausführlich begründet, dass für ernsthafte Spiele doch ein PC her muss; klang plausibel

Ich mag lieber Schwarzbrot als Kaviar, muss ich jetzt Windows kaufen?

Chipsätze hat Apple für PPC tatsächlich und trotz Referenzdesigns selbst entwickelt.

Einer wird sich garantiert freuen ...

Von: der.gallo | Datum: 12.04.2006 | #17
... und das dürfte unsere Gravis-Filiale sein. Da
nur ca. 20% der belegschaft Mac-User sind und der Rest sich zu WinDoof bekennt, haben die ja demnächst richtig kompetente Leutz am Start.

Matthias,

Von: Cassius | Datum: 12.04.2006 | #18
Ich muß Dir in mehreren Punkten widersprechen:

1. Eine Konsole ist kein Ersatz für einen Spielerechner, sondern höchstens eine gute Ergänzung. Die Gründe dafür wurden schonmal genannt; der wichtigste ist die primitive Steuerung bei Konsolen, die ernsthafte Spiele von vorneherein unmöglich macht.

2. Es mag sein, daß BISHER die meisten OS X Nutzer mit OS X gearbeitet haben und damit auskamen. Apple ist aber gerade dabei, neue Kundenkreise zu erschließen und Switcher anzusprechen, und diese werden zum großen Teil nicht auf OS X wechseln, um ausschließlich damit zu arbeiten, sondern um ein weniger schlechtes System für die üblichen Hobby-Aufgaben zu haben: Musik hören, Fotos verwalten, surfen und mailen, hier mal einen Brief schreiben und da mal ein kleines Spiel spielen. Diese Leute kommen nicht, weil OS X so superdoll ist, sondern weil es besser ist als Windows (wie schwer... ;-)), und weil es gleichzeitig die einzige Alternative ist zu Windows, wenn man nicht frickeln möchte.

3. Die Leute, die ich kenne, wurden noch nie aus monetären Gründen gehindert, sich einen Mac zu kaufen, sondern hatten ganz einfach immer den Grund, daß sie nicht auf Windows (das die meisten hassen!) verzichten wollen: aufgrund vorhandener Software und der Spieleauswahl. Den Leuten war und ist durchaus klar, daß Apple-Rechner in den letzten Jahren nicht (wesentlich) teurer waren als gleichwertige Windowskisten. Es ging immer nur um die durch OS X erzwungenen Einschränkungen.
All die Leute können JETZT endlich wechseln, wo sie endlich Win booten können, und aus der Ecke werden sehr viele Leute zum Mac kommen!
Alleine die zahlreichen Studenten, die immer genervt waren, ihre Hausarbeiten oder Vorträge unter Windows ausarbeiten zu müssen mit ständigen Problemen, Risiken und Unzuverlässigkeiten... Die setzen doch bisher nur deshalb DOSen ein, weil sie entweder Win-only-Software brauchen oder auf der LAN-Party nicht ausgelacht werden wollen. Die meisten haben nicht das Geld und den Platz, sich zwei Rechner zu leisten, daher mußte es Win sein. Jetzt, wo beides auf dem Mac läuft, werden die über kurz oder lang scharenweise wechseln.

4. Die allermeisten Windowslizenzen dürften keine Vollversionen zu Vollpreisen sein, sondern bereits beim Rechnerkauf mitgeliefert werden. Daß MS dafür weniger bekommt als für die Vollversion würde Deine Zahlen erklären.

Nachtrag

Von: Matthias Witte | Datum: 12.04.2006 | #19
Der Schwarzbrot und Kaviar Vergleich ist auch eher als Metapher zu sehen, woher soll ich denn die kulinarischen Gewohnheiten der Macguardians kennen ;-). Und ausserdem ist es doch alles eine Frage der persönlichen Vorlieben, mir ist schon klar, daß man mit Windows besser spielen kann als mit dem Mac, aber ich denke, die meisten Macuser waren sich dieser Tatsache im klaren, bevor sie sich ihren Rechner gekauft haben, also dürfte auch klar sein, wofür man sich einen Mac kaufte und somit auch die Frage nach dem System, welches hauptsächlich gebootet wird...es sei denn, der 5. 4. hat den Spielefreak im Maccie geweckt. Würde gerne mal jemanden kennenlernen, der sich seit letzten Mittwoch einen Mac bestellt hat, dann hätte man jene Meinungen aus erster Hand, denn mehr als Spekulationen wurden hier bis jetzt noch nicht getätigt.

cassius

Von: Hrusty | Datum: 12.04.2006 | #20
ich finde schon, dass mac immer deutlich teurer war und ist.
Man bekommt entweder ein Display aufgezwungen, oder einen Rechner im mini Format. Wer einen ganz gewöhnlichen Tower will, der einafch zu erweitern ist, ist bei Apple ab knapp 2000 EUR im Rennen und das ist deutlich zu teuer.

Hrusty

Von: Cassius | Datum: 12.04.2006 | #21
Ok, da gebe ich Dir Recht. Ich hatte nur an die Mobilgeräte gedacht. Bei Desktoprechnern stimmt Deine Beschreibung leider :-)

Matthias,
ich glaube ja auch nicht, daß sich bei den bisherigen Macnutzern viel ändern wird. Die Frage ist doch nicht, warum wurden bisher Macs gekauft, sondern warum wurden bisher von einigen KEINE Macs gekauft. Der Grund dafür ist m.E. eben weniger die Geldfrage, sondern der bisher erzwungene Verzicht auf Windows.
Wer bisher mit dem Mac klarkam, wird das auch weiterhin. Es werden nun aber Leute Macs kaufen, die Windows AUCH haben wollen. Und um zwei konkrete Beispiele zu nennen: Ein Freund von mir will seit Jahren von Windows zum Mac, konnte aber bisher nicht weil er nicht auf Win (Spiele!) verzichten wollte. Der wird nun, sobald das Geld vorhanden ist, begeistert seinen ersten Mac kaufen. Einer Freundin von mir geht es ähnlich: Sie will hauptsächlich einen schicken zuverlässigen Rechner für die Uni (=Mac), aber da sie und auch ihr Freund ab und zu auch mal spielen wollten, kam ein Mac bisher nie in Frage. Jetzt aber steht sie kurz davor einen iMac zu kaufen, ich muß es nur noch schaffen, irgendwo in der ostdeutschen Macwüste einen Laden zu finden, wo sie sich einen iMac wenigstens vorher mal ansehen kann...

gamer

Von: Thesi | Datum: 12.04.2006 | #22
Thyl (MacGuardians)
"Ein Leser hat hier ausführlich begründet, dass für ernsthafte Spiele doch ein PC her muss; klang plausibel"
oder noch ein bisschen warten bis der powermac nachfolger draussen ist ?

Hrusty
"ich finde schon, dass mac immer deutlich teurer war und ist."
dann zeig mir doch mal nen billigeren mini pc als den mac mini und wieviel kostet sonys imac abklatsch noch mal? so pauschal stimmt deine aussage einfach nicht!

klar apple kann mit den discounter-pc preisen nicht konkurrieren, aber das können andere markenhersteller die auf qualität achten/achten müssen auch nicht...

Die "Vorreiter" melden sich ;-)

Von: Kaule | Datum: 12.04.2006 | #23
So muss auch mal kurz kommentieren. Bin selbst ja überzeugte Macuser, allerdings ist dies bei uns hier doch sehr gemischt, nicht nur auf das Produktangebot bezogen. In jedem Fall ist die Aktion zunächst ein Test wie es von den Kunden angenommen wird. Der Mac-Nerd an sich ist ja auch sehr verspielt, viele werden auch nur mal probieren wollen wie es sich anfühlt.

Interessant wird das alles mit der Zeit, wenn bisherige Wintel-Kunden aktiv Interesse bekunden. Doch hierfür müssten wir die Aktion auch in unsrem PC-Shop lancieren, machen wir bisher nicht, zumindest nicht auf der Website. In unserem Store in Dresden fahren wir jedoch gerade einen „Freifeldtest“, siehe .

Wie der ausfällt, da bin ich mal gespannt ;-)

wird wohl schule machen:

Von: dntel | Datum: 12.04.2006 | #24
Ist eine Macintosh-Version von in2movies geplant?
Mit Mac OS kann in2movies leider nicht genutzt werden, da hier weder der volle Funktionsumfang des Windows Media Players noch der des Internet Explorers verfügbar sind. Jedoch wird es auf Apple-Rechnern mit Intel-Prozessoren möglich sein, Windows XP zu installieren und so in2movies zu nutzen. Ebenfalls kann mit Hilfe von Zusatzprogrammen wir VirtualPC Windows und somit in2movies auf Macintosh-Rechnern genutzt werden.“

(quelle - warners filmpotal:
[Link]

nun gab es ähnlich hinweise auch schon auf anderen faq-seiten, wenn die systemforderung allein auf MS IE und WMP setzte (wobei das ausblenden von firefox etc. usern höchst fragwürdig ist) – allerdings könnte das auch schule machen und immer mehr dazu veranlassen, gar nicht erst für den mac-user zu entwickeln und die fehlende unterstützung mit solchen argumenten zu entschuldigen. da ist es auch egal, ob der anteil der macuser nun bei 10 % oder lediglich 4 % liegt – man erreicht sie ja trotzdem - halt über umwege. derjenige, der sich ja wieder anpassen muß und nun KANN, ist dann – wie so oft - der umbootende macuser…

aber, die hoffnung stirbt zuletzt!