ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4204

Maxon verbessert ihre Cinema OpenGL-Leistung in OS X

Was genau heisst "latest" in Friedrichsdorf?

Autor: kai - Datum: 13.04.2006

Es gibt jetzt eine neue Version des Cinebench 9.5 zum Download, die die OpenGL-Leistung unter MacOS X dramatisch verbessert - auf PPC und Intel! Erste Tests zeigen 22% Steigerung bei einer Radeon 9800 im Dual 1.8 GHz G4 (990 vs 1210), 36% Steigerung bei einer Geforce 7800 GT im Quad G5 (2759 vs 3772) und sogar 88% Steigerung bei der zuvor sehr schlechten Leistung der Intel-Macs (1.83 GHz mit Radeon X1600: 1426 vs 2694).

Hat Apple nun endlich ihr OpenGL verbessert? Wie's aussieht leider nein... "CINEBENCH 9.5 adapted to the latest Mac OSX OpenGL implementation." ist als Notiz auf Maxons Homepage zu lesen, und schon macht das Gerücht die Runde, dass Apple in 10.4.6 das OpenGL dramatisch verbessert hätte. Wer allerdings genauer hinschaut merkt, dass Maxon da wohl etwas "kreativ formuliert", um Apple den schwarzen Peter unterzuschieben nach dem Motto "ja, Apple hat nun endlich besseres OpenGL": Test in MacOS X 10.4.2 und sogar 10.3.9 (!) zeigen fast exakt dieselben Ergebnisse mit dem neuen Cinebench. Wie alt ist Panther? Zweieinhalb Jahre? Was genau versteht Maxon unter "latest implementation"?
An der unterlegenen OpenGL-Leistung von MacOS X hat sich also nichts geändert, Maxon hat lediglich ihre OpenGL-Implementierung in MacOS X performanter gemacht, was schon lange überfällig war. Mit Grausen erinnern wir uns daran, wie nagelneue, deutlich leistungsfähigere Grafikkarten keine oder kaum Steigerungen in Cinema4D brachten. Ein deutlicher Abstand zu Windows-PCs mit denselben Grafikchips ist weiterhin klar zu sehen, wenn auch nicht mehr so schlimm wie zuvor. Interessant in dem Zusammenhang ist, dass Macs mit Windows mit Ergebnissen um die 2700 genauso schlecht abschneiden (Ein Acer oder Toshiba Laptop mit Core Duo und X1600 schafft unter Windows über 3800!). Hat Apple die Windows-Treiber vermurkst oder gibt's ein Problem mit der Hardware? Schnellschiessende "Tester" leiten daraus bereits ab, dass Windows und MacOS X gleich schnell wären in OpenGL, aber vielleicht ist das ja genau das, was Apple wollte?

Nichtsdestotrotz ist es schön, dass Macs nun wenigstens überhaupt einmal grob in derselben Liga spielen wie Windows-Kisten in Cinebench OpenGL. Wir haben in einem großen Sprung mit halbwegs aktuellen GPUs die magische 3000er-Markte geknackt und kratzen mit Top-GPUs sogar fast schon an der 4000er-Marke, die bessere Windows-PCs allerdings schon lange hinter sich gelassen haben.
Ihr habt eigene Ergebnisse? Immer her damit!

Kommentare

Ist der wirkliche Schuldige der OpenGL Layer?

Von: Ant-Exterminator | Datum: 13.04.2006 | #1
Mach-Overhead und UNIX-Technologie sorgen doch auch für dieses "Leistungs-Problem" (bringt aber auch Vorteile).

Oftmals mithin ^der^ Grund warum unter Windows Programme abstürzen ist doch, dass die Hardware direkt angesprochen werden kann (wird).

Die Susi-Fraktion vom Linux-Ufer hat doch das Hüllen-Modell auch schon verweichlicht.

Wie ist der Stand von Mac OS X in Bezug auf das direkte Ansprechen der Hardware?
Wie ist der Unterschied zwischen zB AppleGL und libGL? Wie verhalten sich die OpenSource-GL-Implementationen zu Apple-Frameworks?

Und wieviel Einfluß hat der Grafikkartentreiber auf die Geschwindigkeit?

Und welche Leistung bringt ein Mac OS X Rechner, wenn man den ganzen Schnickschnack weglässt? (GUI, Spotlight, Daemons) Wieviel Leistung kostet Aqua & Co. wirklich?

absichtlich vermurkste wintreiber?

Von: core icke | Datum: 13.04.2006 | #2
muss nicht unbedingt sein, sie kriegen ja nicht einmal die eigenen performant ;-)

waere natuerlich mal interessant zu wissen, ob es sich bei der opengl performance von mac os x um ein generelles problem handelt.

Takt?

Von: Kraftbuch | Datum: 13.04.2006 | #3
Kann nicht mal jemand den Takt seiner X1600 im MacBook oder iMac CoreDuo messen? Jemand hat behauptet, diese sei lediglich tiefer getaktet als möglich.

Achja:

Von: Kraftbuch | Datum: 13.04.2006 | #4
Mein Quad:
Vorher: 2270 CB-GFX
Jetzt: 3358 CB-GFX

Graka: Standart GeForce 6600 (256mb)

Jetzt soll Maxon ihre Anpassungen endlich ins Progamm einfliessen lassen.

Das ganze jetzt noch im Hauptproggie wär nicht schlecht...

Von: Kabe | Datum: 13.04.2006 | #5
Modo & Co machen schon lange vor, dass OpenGL unter OS X nicht so lahm sein muss, wie es das unter Cinema war bzw. ist.
Da wurde einfach nie wirklich gut implementiert, aber das ist, was diese Baustelle angeht, ja keine echte Neuigkeit... schön das sich das auf absehbare Zeit ändert :D

Kabe

@Kabe

Von: Kraftbuch | Datum: 13.04.2006 | #6
Ich hab nachgefragt bei Maxon.

Antwort:

"Sehr geehrter Herr ****,

diese Änderungen werden in das nächste Punkt-Update einfließen, welches für alle R9.5-Besitzer
kostenlos ist. Wann wir dieses herausgeben, steht noch nicht fest."

Na , dann besteht ja noch Hoffnung.

Von: Terrania | Datum: 13.04.2006 | #7
N/T

kkk

Von: kkk | Datum: 13.04.2006 | #8
j

Vermurkst?

Von: Mauti | Datum: 13.04.2006 | #9
Kai könntest du bitte Links zu den Acer und Toshiba Rechnern mit X1600 und 3800 im Cinebench posten. Danke, finde nämlich keinen einzigen Rechner mit selben Prozessor Takt und x1600 mit absoluten Cinebench 9.5 Werten. Weder über Google oder anderen Suchmaschinen. Notebooks mit ähnlicher Graphikkarte(bzw. besserer NVidia 7600 Go) und 1.66 Core Duo erreichen nämlich nur knapp unter 3100 Punkte!?

Also wären Links ganz nett. Danke.

Eben alles Lügner....

Von: NoName | Datum: 13.04.2006 | #10
Der Support von Maxon hat jahrelang, bei jeder Anfrage betrf. der schlechten Performance, den schwarzen Peter ausschließlich Apple in die Schuhe geschoben.
Aber anscheinend, wie wir immer vermuteten, lag es auch, nicht ganz unerheblich, an der Software selber.
Die meisten Unternehmen scheinen sich allmählich alle in einem Punkt zu " Professionalisieren" : im Lügen und entwickeln von SAM (Strategischer-Ausweich-Manöver)!

ps: Vermurkst?

Von: Mauti | Datum: 13.04.2006 | #11
Also auf die Tests mit 3800Punkten bin ich sehr gespannt, denn wenn Systeme wie:

CINEBENCH 9.5 Test von MacBid.
****************************************************

Tester : FrCo

Processor : Intel Xeon 3.6 Nocona
MHz : 3600
Number of CPUs : 2
Operating System : XP SP2

Graphics Card : Quadro FX 4400
Resolution : <fill this out>
Color Depth : <fill this out>

****************************************************

Rendering (Single CPU): 353 CB-CPU
Rendering (Multiple CPU): 712 CB-CPU

Multiprocessor Speedup: 2.01

Shading (CINEMA 4D) : 393 CB-GFX
Shading (OpenGL Software Lighting) : 1611 CB-GFX
Shading (OpenGL Hardware Lighting) : 3588 CB-GFX


3588 Punkte erreichen, scheint mir 3800 schon ein bissi arg hoch.

Offene Karten für Softwarehäuser

Von: Grumpf | Datum: 13.04.2006 | #12
Also, einer der "schönen" Seiten des Intel-Switches scheinen die Offenbarungen der Softwarehäuser zu sein, die nun langsam alle ihre bisherigen Unfähigkeiten zur Schau stellen.

Apple stellt dabei auch keine Ausnahme dar, wenn man sich so die neueste Fassung von FinalCut Pro ansieht:
5.1,...nanu....da geht ja noch was!
30% mehr Leistung auf´m PPC, vom Intel-Mac wollen wir mal gar nicht erst anfangen.

Quicktime? Da geht bestimmt auch noch ´ne Menge!
u.s.w.

Adobe:
"Wir können die Software nicht so leicht wie von Apple angegeben einfach mal auf UB portieren, da viel zu viel alter Code in der Software steckt."

Microsoft:
"Wir schenken uns mal die Portierung von Office auf UB,...zu viel alter Code drin,....
aber läuft doch juuut unter Rosetta!"


Die Liste wird wohl in nächster Zeit immer länger werden.

Mit dem Switch zu Intel sehen sich wohl die Softwarehäuser einem direkteren Vergleich, was die Hardwareunterstützung unter MacOS und Windows angeht, ausgesetzt.
Da wird es wohl kein gutes Bild mehr für ihre Produkte abgeben, wenn unter ein und derselben Hardware ihre Produkte unter MacOS grottenschlecht performen.

Seit Jahren ärgere ich mich über schlecht gestrickte Software auf dem Mac, die für horrende Preise über den Ladentisch gehen.

Einzige Ausnahme:
Emagic mit ihren Logic-Produkten, deshalb hat Apple sie wohl auch aufgekauft.


Nun können wir wohl in eine etwas rosigere Zukunft blicken was die Software auf dem Mac angeht. Viele Killerapplikationen müssen nun komplett neu gestrickt werden.

Auch Apples Bemühungen zum flotten Finder und besserer OpenGL-Implementierung in Leopard geben Anlaß zur Hoffnung.

Mir tun nur die Leute etwas Leid, die sich erst kürzlich einen schicken G5-Quad mit ordentlich Ram und so angeschafft haben, denn ich denke, der PPC-Rechner wird von all diesen Performance-Verbesserungen der Software in der Zukunft nicht viel mitbekommen.

Als alter Mac-Hase wie ich kann man sich da schon von Apple und Co ein wenig verarscht vorkommen.

Aber sei´s drum... In die Zukunft blicken und besser nicht zurückschauen, (sonst dreht sich mir wohl der Magen um), ein paar Kröten beiseite legen und auf die kommenden Mac-Pros warten.

....Ja, ja, am Ende wird alles gut! ;)

Mitleid?

Von: maxefaxe | Datum: 13.04.2006 | #13
>Mir tun nur die Leute etwas Leid, die sich erst kürzlich einen schicken G5-Quad mit ordentlich Ram und so angeschafft haben, denn ich denke, der PPC-Rechner wird von all diesen Performance-Verbesserungen der Software in der Zukunft nicht viel mitbekommen. <

Final Cut 5.1 = 25% Mehrleistung
Cinema 4D = 10-15% schnellerers Rendering und fast 50% mehr Open GL Performance

Alles PPC-Programme aus 2006. Warum sollten einem da die Quad-Besitzer leid tun? Mit solchen Steigerungen haben die wohl kaum gerechnet.

Aperture 1.1 da

Von: neu | Datum: 13.04.2006 | #14
und das zu 299$ statt 479$....
early adopter erhalten gutschein von 180$

Nachtrag

Von: Grumpf | Datum: 13.04.2006 | #15
Ich denke auch ganz bestimmt nicht, daß die PPC-Architektur schlechter als der Intel-Chip ist.
(eher das Gegenteil...)

Aber der Intel wird in der Zukunft wesentlich mehr Optimierungen als der PPC von Seiten der Software erfahren.

Wie man deutlich sieht

Von: klapauzius | Datum: 13.04.2006 | #16
wurde die Mac-Plattform schon in der jüngeren Vergangenheit nur noch sehr halbherzig unterstützt. Ich sage nur Freehand.

Die Motivation der Entwickler, OS X vernünftig zu unterstützen wird mit nativ bootendem Windows aber sicher deutlich steigen

:-)

@@Grumpf

Von: maxefaxe | Datum: 13.04.2006 | #17
88% Leistungssteigerung bei IntelMacs bei Cineam 4D? Von Rosetta zur UB? Tolle Leistung. Die UB ist doch noch ganz neu. Da kann man mangels nativer Vorversion keine Leistungsunterschiede bei dne Intels festmachen. Ich kann aber feststellen das mein Dual G5 immer noch schneller in C4D ist als alle bisher erhältlichen Core Duos.

Der Final Cut Benchmark ist ja wohl ein schlechter Witz. Da wurde EIN Filter getestet. Andere Tester haben das Testergebnis des G5 mit gleicher Maschine in weniger als der Hälfte der zeit absolviert. Da bleiben von 350% nicht mehr viel übrig. Ein anständiger Test hätte diverse Filter, Die Anzahl der RT-Spuren in Audio und Video getestet + das Encoden von MPEQ-4/H.264/MPEQ-2.

Dieser Test ist gruselig schlecht und alle DAUs denken jetzt das ein Mini in Final Cit überall schneller ist ein ein Quad. So ein Blödsinn.

@maxefaxe

Von: Grumpf | Datum: 13.04.2006 | #18
Hm,...
dann muß ich das mit C4D wohl falsch verstanden haben, denn soviel ich weiß, gibt es die UB-Version von C4D schon ein kleines Weilchen und so dachte ich es gäbe nun eine noch aktuellere Version davon.

Zu FCP:
Was ich in den Foren dazu lesen konnte vermittelte mir nicht den Eindruck als hätten die dort lediglich nur "einen" Filter getestet, sondern vielmehr eine typische Anwendungsreihe an Funktionen durchgenommen.

Aber vielleicht liege ich ja auch wirklich voll daneben.
Ändert aber nichts an der Tatsache, daß ich fest daran glaube, daß zukünftige Software mehr für die Intel-CPU´s optimiert sein werden.

maxefaxe

Von: Terrania | Datum: 13.04.2006 | #19
Nein er ist nicht schneller als ein G5 Quad. Der braucht 53 Secs. während der Coreduo 59 secs braucht. Man kann sich auch in die Tasche lügen, nicht?
Und nein: In c4d sieht Dein G5 (ausser es ist ein Quad) kein Land mehr. Da rendert bereits der kleine Mini scheller bis gleich schnell wie ein DUAL 2 GHz G5.
Ich versteh schon, daß man seine Investitionen nachrationalisieren muss. Andererseits sollte man, wenn man sich denn in die eigene Tasche lügt, nicht auch noch versuchen, die anderen in sein RDF mit einzubeziehen ...

@ vermurkst....

Von: NoName | Datum: 13.04.2006 | #20
So ist er, der Kai. Mal eben paar Daten und werte in den Raum schmeißen ( von denen andere noch nie was gehört haben ) und dann schweigen?
Aber der Kai ist leicht geschädigt seit dem Intel-Switch, da erzählt er die seltsamsten Dinge und ist seitdem ganz schlimm Anti-Mac.

Welcher Intel…

Von: maxefaxe | Datum: 13.04.2006 | #21
hat in C4D mehr als 620 Punkte im Rendering? Wo sieht mein G5 kein Land mehr?

Schön.

Von: Terrania | Datum: 13.04.2006 | #22
Hat er eben 30 Punkte weniger. 5% weniger. Toller Sieg nicht?

Was heisst toller Sieg

Von: maxefaxe | Datum: 13.04.2006 | #23
Hier geht es doch darum das PPC Software nun nicht schlampig überarbeitet wird im Vergleich zu den Intel Binaires. Wenn mein Rechner aus dem Vorjahr nun noch schneller ist als der angeblich 2-3 mal so schnelle Intel dann ist das doch denkwürdig. Apples Marketing war und ist an den Haaren herbei gezogen.

knapp an den 3800...

Von: schlaubi | Datum: 13.04.2006 | #24
vorbei geschrammt. Vielleicht könnte ich mit ein wenig Optimierung noch ein paar Punkte mehr herausholen, aber es ist ein Fortschritt. Wenn die Leistung nun auch noch beim User ankommen würde. ;-)

CINEBENCH 9.5
****************************************

Tester : kp

Processor : G5 Quad
MHz : 2500
Number of CPUs : 4
Operating System : 10.4.6

Graphics Card : 7800GT
Resolution : <fill this out>
Color Depth : <fill this out>

****************************************

Rendering (Single CPU): 382 CB-CPU
Rendering (Multiple CPU): 1176 CB-CPU

Multiprocessor Speedup: 3.08

Shading (CINEMA 4D) : 397 CB-GFX
Shading (OpenGL Software Lighting) : 1371 CB-GFX
Shading (OpenGL Hardware Lighting) : 3775 CB-GFX
(vorher 2745)

OpenGL Speedup: 9.51

blabla..

Von: Anti-Blabla | Datum: 13.04.2006 | #25
"In c4d sieht Dein G5 (ausser es ist ein Quad) kein Land mehr."

Du willst wohl sagen: Ausser es ist ein Dual 2.0, ein Dual 2.3, ein Dual 2.5, ein Dual 2.7 oder ein Quad...

Polemik olé @Kai

Von: Grumpf | Datum: 14.04.2006 | #26
Ja ja ja.... Is´ ja schon jut! *lol

Ich wollte mich ja auch gar nicht hier auf eine Benchmarkdiskussion PPC vs Intel einlassen.

Worum es mir hierbei in erster Linie ging ist, daß sich Tendenzen ablesen lassen, die mir klar zeigen, wohin es mit der Software für den Mac in der Zukunft geht.

Bisher schienen mir in der Regel die Software-Produkte für den Mac nicht wirklich für den PPC optimiert zu sein, daher holten sie aus einer guten Architektur recht wenig heraus.

Nun, da durch den Switch zu Intel die meiste Software neu geschrieben werden muß, ist die Chance da, sich von Altlasten im Code zu trennen. Zudem kommt nun für die Softwarehäuser der Umstand hinzu, sich mit ihren Produkten unter identischer Hardware sowohl unter MacOS als auch unter Windows messen zu lassen.
Daher gehe ich von starken Bemühungen der Entwickler aus, ihre Software nun etwas performanter unter MacOS laufen zu lassen, da nun jegliche Ausreden für schlechte Performance entfallen.

Mit Intel an Bord werden sich diese Bemühungen zur Performance-Verbesserung klar auf diese "neue" CPU-Architektur konzentrieren. Wenn es dann noch unter PPC läuft, schön, aber es wird halt nur irgendwie laufen müssen, von echten PPC-Optimierungen kann ich in der Zukunft wohl nur träumen.

Diese Tendenzen lassen sich zur Zeit schon ablesen wenn man sich die jüngsten Benchmarks so betrachtet.
Immerhin kommt eine mobile Mainstream-CPU (Yonah) an die Leistung einer Highend-CPU (G5) recht deutlich heran. Dabei glaube ich nicht, daß es an der CPU liegt, daß solche Ergebnisse zustande kommen.
Vielmehr zeichnen sich da Optimierungen in der Software ab, die ich mir schon lange für den PPC gewünscht hätte.

Wer diesen Trend nicht erkennt, leidet meiner Meinung nach unter Realitätsverlust, da braucht man auch keine Korinten um irgendwelche Benchmarkergebnisse kacken um das zu erkennen.

Final Cut Pro 5.1 neue Benchs

Von: Grumpf | Datum: 14.04.2006 | #27
Nichts desto trotz, hier noch mal für die, die ohne präzise Benchmarkergebnisse nicht leben können ein paar ausführlichere Benchmarktests zu FinalCutPro 5.1

[Link]


Conclusions:
When I set off to benchmark the MacBook Pro, the question I wanted answered was how close the MacBook Pro could come to matching the performance of a common G5 tower. That it matched or exceeded the performance of the G5 in the vast majority of tests was quite surprising to me. Even though the MacBook is rated slightly higher in GHz than the G5, it does use a mobile chip, which you wouldn't expect to match the chip in a desktop system. Plus FInal Cut Studio has been in development on the PowerPC platform for five generations, whereas the Universal Binary release is just in its first incarnation.


Tja, eine Frage die ich mir eben auch gestellt habe, wie eine Pro-Applikation wie FCP, die nun über fünf Generationen für den PPC existiert, in der Intel-Variante schon beim ersten Release so überzeugen kann.

@ Kai

Von: NoName | Datum: 14.04.2006 | #28
auch du verdrehst die tatsachen aus persönlichem empfinden heraus. auch du schmeißt unreale werte in die runde...also mach anderen nicht eine strick daraus...gerade du solltest aus diesem grund die " andere seite " echt verstehen.....du wärest ein guter man für die apple promotion, kein bischen anders!

@@Neuer FCP Test

Von: maxefaxe | Datum: 14.04.2006 | #29
Dann addiere mal die Gesamtzeit aller Tests und man sieht das der fast 3 Jahre alte G5 (2 GHz) insgesamt schneller ist. Beim H.264 Encoding nimmt der dem Macbook allein über 4 Minuten ab. Ob ein Test in 12 oder 13 Sekunden fertig ist ist doch ohne belang.

Wo sind die Tests mit RT-Performance? Wie viele Videospuren ind SD und HD kann ein Core Duo im Vergleich zum G5 abspielen? Wie sieht es mit Echtzeiteffekten wie Farbkorrektur, Skalierung, Schärfe aus? Das sind doch Test die die wirklich Eignung zum Schnittplatz ausmachen. Profi-Videorendering geschieht doch inzwischen oft im Netzwerk. Das ist für Workstations nur sekundär wichtig.

Der Core Duo scheint ja bei h.264 Wiedergabe ganz fit zu sein, aber wie siehts mit mehreren HD Streams aus? Der Bus ist ja im Vergleich zum G5 etwas betagt.

Klar ist der Core Duo OK, aber sicher nicht der Hammer als den Mr. Jobs ihn uns verkauft.

Ich arbeite mit Software, nicht mit CPU´s

Von: Grumpf | Datum: 14.04.2006 | #30
Um hier mal ein paar Mißverständnisse aus dem Weg zu räumen:
Wenn ich gefragt werden würde, in welcher CPU-Architektur ich das größte technische Potential sehe, wäre meine Antwort ganz klar: der PPC isset!
Zu der Frage, auf welcher CPU die Software am besten performt, müßte ich leider dem Intel den Vorzug geben.

Denn wat nutzt mir die allerbeste Hardware wenn nicht eine Heerschar erfahrener Programmierer, die sich mit dem PPC bestens auskennen und ihn daher auch wirklich ausreizen können, zur Verfügung steht.
Die meisten Programmierer kommen aber nun mal aus dem x86er Lager. Darauf haben sie gelernt und dat kennen sie hinreichend.

Daß nun selbst Apple Produkte wie z.B. FCP vom Fleck weg her sofort auf dem Intel gut performen wundert mich nicht wirklich.
Apple beschäftigt eine Heerschar von Programmierern, die ebenfalls aus dem x86er Lager kommen. In den letzten Stellenausschreibungen von Apple, z.B. für die Finder- oder OpenGL-Entwicklung, waren x86er Erfahrungen sogar zwingende Voraussetzungen.

Ich denke, daß mit entsprechender Optimierung der Software wesentlich mehr als "nur" ca. 30% Leistungszuwachs für den PPC drin wäre.
Wir werden es aber halt nicht mehr erfahren können, da Apple nun einen neuen Fahrplan hat.
Besonders traurig ist dies für den G5, da er nie sein wirkliches Potential hat zeigen können.

Auch mit dem nächsten MacOSX 10.5 (Leopard), wo die Schwerpunkte auf einen schnelleren Finder und besserer OpenGL-Implementierung gelegt werden, erwarte ich eine überzeugendere Performance auf den Intel-CPU´s.
Dabei denke ich da weniger an Verschwörungstheorien wonach Apple bewußt die PPC-Rechner ausbremsen wollen als vielmehr an die Tatsache, daß eben der Großteil der Programmierer mit der x86er-Plattform besser klar kommt.

@ Grumpf

Von: ut | Datum: 14.04.2006 | #31
Ein Effekt des Intel-Switches (IMHO der einzig positive) sind Optimierungen gerade in der PPC-Software.
Die Entwickler werden für die Universal Binarys gezwungen, mit XCode zu arbeiten und sich von alten Code zu lösen, ja sogar den neuesten Compiler zu verwenden. Die neuesten GCC-Versionen sind gerade für den PPC erheblich optimiert worden
Beim Intel sind allerdings kaum weitere Optimierungen zu erwarten, die Plattform ist seit Jahrzehnten bekannt, die Compiler sind seit Jahren optimiert. Das ist schon lange ausgereizt, da gibt es nicht mehr viel zu holen.

@ ut

Von: Grumpf | Datum: 14.04.2006 | #32
Das mit der besseren Performance auf PPC dank UB und neueren Compilern war auch einer meiner ersten Gedanken und Hoffnungen gewesen.
Möglicherweise zeigt sich dieses ja auch schon bei FCP 5.1 und Cinebench 9.5, das auch auf dem PPC zulegen konnte.

Bei genauerer Betrachtung darf man nur nicht vergessen, daß zu einer echten Optimierung für den PPC auch mit den neusten Compilern eine Menge Handarbeit nötig ist.
Ich bezweifle, daß Altivec- und Thread-Optimierungen für den PPC in der Zukunft eine hohe Priorität bei den Programmierern haben werden.

Ich erinnere mich z.B. an eine Äußerung von Maxxon zu der Frage, warum denn bei Cinema4D keine Altivec-Beschleunigung im Rendervorgang läuft. Lapidare Antwort dazu: Dies ließe sich technisch nicht auf Raytraycing-Engines anwenden.
Ich frage mich da nur, wie andere 3D-Softwarehersteller es dann hinbekommen haben.
Ich hatte aber immer schon den Verdacht, daß Maxxon ein paar faule Hunde im Mac-Bereich beschäftigt. Die jüngsten OpenGL-Implementierungen bestätigen mir das wieder mal.

Ich halte aber Maxxon nicht für einen Außnahmefall.

Realitätsabgleich FCP

Von: PPC-Möger | Datum: 15.04.2006 | #33
Wer Macwelt liest weiss, dass die Dualcore-Modelle ihre gleich getakteten Vorgänger mit halb soviel Cache und langsamerem Speicher dramatisch abhängen.

"Auch Final Cut Pro Rendering ist bei 2 GHz fast 30 und bei 2,3 GHz fast 40 Sekunden schneller."

Zur Info: Die Ergebnisse waren 1:18 und 1:28 Sekunden für 2/2.3 GHz!
Der Quad war mit 48 Sek exakt doppelt so schnell wie der alte Dual 2.7 GHz G5 mit 512kb Cache (1:48)!

Wird wohl ein klarer Sieg für PPC würd ich sagen, v.a. weil bei Creativemac ja auch noch der 2.16 GHz Core Duo verglichen wurde...

Gegen den Quad sieht das Ding jedenfalls wohl mal sowas von gar kein Land, tut mir leid für die Jobs-Verarschten....

Warum tut Dir das leid?

Von: Terrania | Datum: 15.04.2006 | #34
3000+ Euros gegen 1900 Euros, im Falle des Quad ohne Monitor. Da tut mir gar nix leid.
Ach ja, und Renderpunkte C4D: Für 3000 Euros kauf ich mir 3 Minis in Vollausstattung als Renderfarm, und blase den Quad sowas von aus den Socken (Über 1700 gegen 1100 Punkte). So what?

@@Terrania

Von: maxefaxe | Datum: 15.04.2006 | #35
Und womit editierst Du deine 3D Datei? Mit der Shared Memory Grafik-Krücke im Mini?
Du tust mir leid.

Aussagekraft von Benchmarks

Von: wonko_the_today_especially_sane | Datum: 15.04.2006 | #36
Für mich wird anhand der Diskussionen Intel<-->PPC wunderbar deutlich, wie wenig Aussagekraft Benchmarks zu haben scheinen. Irgednwie behauptet jeder, seine Benchmarks seien praxisnah, und die, die anderes zeigen, gehen an der Realität vorbei.

Auch finde ich das Klammern an der Überlegenheit eines Produkts auf Grund von Benchmarks - sagen wir mal - zweifelhaft. Am Ende zählt doch der Gesamteindruck, einschließlich Preis-Leistungsverhältnis, Lärm, Support etc. Und da herrschen doch die unterschiedlichsten Ansprüche. Ein Gamer wird ganz andere Sachen fordern als ein DTP-Profi oder DAU.

Und was die Sofdtware-Entwicklung angeht, so bin ich ebenfalls davon überzeugt, dass die Energie in die Optimierung von PPC-SW stark nachlassen wird, auch wenn jetzt an manchen Stellen deutlich wird, wie viel Potenzial dort noch existieren mag. Interessiert keinen (gewinnorientiert denkenden Softwareentwickler) mehr. Die Zukunft ist festgeschrieben und lautet Intel. Alles andere ist Nachtrauern. Und in ein paar Jahren wird es vielleicht noch ein paar verträumte Hardcore PPC-Entwickler geben, die ab und an zeigen, "wo der Hammer hängt" (und das ganze dann mit Betamax aufzeichnen - hey, es gibt kein Recht auf die bestmögliche Qualität, egal in welchem Bereich!). Ich empfinde das zwar auch als ärgerlich, aber derzeit leicht weniger als die Benzinpreise.

Btw.: Ob ein neues Feature von 10.5 Menüleisten in jedem Anwendungsfenster sein wird...?

.

Von: maz | Datum: 15.04.2006 | #37
"Mir tun nur die Leute etwas Leid, die sich erst kürzlich einen schicken G5-Quad mit ordentlich Ram und so angeschafft haben, denn ich denke, der PPC-Rechner wird von all diesen Performance-Verbesserungen der Software in der Zukunft nicht viel mitbekommen."

imo falsch

die zukunft der software ist multithreading, da auch intel/amd/ibm/... auf multikern-cpu´s setzt

der quad konnte bisher sein potential garnicht zeigen - das wird er erst mit den neueren versionen der programme können - und nein, ich glaube ich das schon in 1-2 jahren die neuen versionen der programme intel-only sein werden

ps: nein, ich habe auch keine quad :P

@maz

Von: Thesi | Datum: 15.04.2006 | #38
" der quad konnte bisher sein potential garnicht zeigen - das wird er erst mit den neueren versionen der programme können"

richtig

" und nein, ich glaube ich das schon in 1-2 jahren die neuen versionen der programme intel-only sein werden "

das nicht, aber wer wird schon für ein paar tausend verkaufte quad-ppc-macs noch seine software optimieren? das kostet die entwickler nur kohle, die sie nicht mehr einnehmen werden!

Womit ich die 3D Datei editiere?

Von: Terrania | Datum: 15.04.2006 | #39
Mies gelaunt würde ich sagen auf einer Dose, denn da ist der Editor um LÄNGEN schneller als auf jedem Mac. Aber wahrscheinlich würd ichs mit einem Mac machen (wie momentan auch). Nur beim Rendern (Du mußt schon richtig lesen) von Animationen würd ichs eben eher mit 3 Minis machen, als einem Quad. Einleuchtend oder?

@Terrania

Von: Anti-Blabla | Datum: 15.04.2006 | #40
Zum Arbeiten ein Quad (weils auch bei Einzelbildern schnell gehen soll) und neben dran 3 Minis, aufgerüstet mit 2.13 GHz CoreDuos für Animationen. Warum nicht :)

Re: Takt?

Von: Websoc | Datum: 16.04.2006 | #41
@Kraftbuch
In der aktuellen c't steht, daß die X1600 im MacBook lediglich mit 310 MHz anstelle der möglichen 450 MHz getaktet ist.

Die Sache kam mir von Anfang an seltsam vor...

Von: Stefab | Datum: 16.04.2006 | #42
Aber endlich habe ich in Cinebench mit meinem iMac G5 und Radeon 9600 einen Wert von 2081, DAS ist endlich mal ordentlich und damit ließe sich wunderbar im Editor arbeiten, wenn es denn auch mal in Cinema 4D eingebaut wird... (vorher waren es so 1300-1400)

@ Grumpf

Von: Stefab | Datum: 16.04.2006 | #43
Wohl zuviel getrunken, was?

Der Mac mini doppelt so schnell, wie der Quad, da träumst du ganz schön...

Es wurd ein Filter in Kombination mit einer rückwärts-Zeitverzerrung verwendet, für den Test.

Der Mac mini kam auf ca. 60 sekunden (Das MacBook Pro auf ca. 58 sek), der Quad ca. 46 Sekunden (Ein DualCore 2 Ghz G5 auf 126 sek). Das ist zwar sehr gut für den Mac mini, aber auf Aufforderung die Tests einzeln durchzuführen, reagiert keiner mehr, weil sie wohl Angst haben, dass dann die Intels eventuell doch nicht so toll sind. Momentan kann man nur spekulieren.

Die Zeitverzerrung kommt sicher öfters zum Einsatz (einen Clip schneller oder langsamer machen, etc.), der Wind-Filter wohl kaum.

Nun, da aber bei den Test IMMER NUR beide Aktionen auf einmal dran kamen, ist auch nicht klar, welche der beiden Aktionen auf den Intels schneller ist.
Sagen wir, zB. am Powermac Dualcore G5 dauert die Zeitverzerrung 20 sekunden, und der Wind Filter auf den nachher 50 sekunden Clip: 106 sekunden. (reine Spekulation)
Und am MBP dann die Verzerrung 28 sekunden und der Wind dann 30 sekunden.
Das würde dann heissen, eine viel genutzte Funktion ist langsamer, ein wenig genutzte um mehr als 3-fache schneller.
Es kann natürlich auch umgekehrt sein, oder auch beides am Intel schneller sein, nur keiner weiß es, weil es die Leute dort wohl nicht wissen wollen, sie haben scheinbar Angst, aus ihrer Intel-Euphorie zu fallen, weil es ja sein könnte, dass da nur ein spezielle Filter dabei war, der einfach von den Intel-CPUs so profitiert, welcher das Ergebnis als Gesamteindruck verfälscht, und sonst keiner.

Bei Photoshop unter Rosetta ist es ähnlich: Alles ist lahm, in etwa wie ein 1 Ghz G4, doch da gibt es denn radialen Weichzeichner, der läuft auf einem Dual Intel so schnell, wie auf einem Dual G5. Da wurde dann auch groß behauptet: Photoshop in Rosetta ist auch so schnell, wie auf dem Dual G5, wegen einem Filter (von zig-hunderten verschiedenen Operationen), was in der Praxis kaum was bringt, mit Photoshop unter Rosetta arbeitet es sich, wie auf einem 1 Ghz G4, ausser man braucht mal zufällig den radialen Weichzeichner.

Daneben kann ich mir vorstellen, dass der Wind Filter ähnliche Algorythmen verwendet, wie der radiale Weichzeichner, eben nur linear anstatt zirkulär.

Am liebsten würde ich die Wahrheit wissen, da ich aber weder einen DualCore G5, noch einen neuen Intel-Mac mit Core Duo noch FCP 5.1 (nur FCP 5.0.4) habe, kann ich nichts machen, ausser andere Leute zu bitten!

Falls jemand einen DC G5 ODER ein MacBook Pro mit FCP 5.1 hat, BITTE geht doch auf die Seite:

[Link]

ladet euch den Test-Clip herunter und postet mal die Zeit, die euer Mac NUR für den Timestretch Filter (rückwärts -10%) braucht, und dann die Zeit, die er braucht, um auf das Ergebnis einen Wind-Effekt (mit den gegebenen Einstellungen) hinein zu rendern. Das WÄRE SEHR, SEHR aufschlussreich!

PS: Mac mini natürlich der mit Core Duo

Von: Stefab | Datum: 16.04.2006 | #44
nt

PS: Über den Benzinpreis freue ich mich sehr!

Von: Stefab | Datum: 16.04.2006 | #45
Da es Alternativen NOCH attraktiver macht. Mit Pflanzenöl fährt man zB. für ca. 65 cent pro Liter als Privatperson. Dafür muss man seinen Diesel um ca. €2.000,- umrüsten (teils bis 50% staatliche Förderung), Motorleistung, Lebensdauer und Verbrauch ändern sich dadurch nicht, und man kann auch weiterhin mit Diesel oder jedem beliebigen Gemisch fahren. Vorteile von Pflanzenöl: Erneuerbar, jeder Bauer mit einer Presse kann es erzeugen, VIEL weniger Schadstoffe, billiger, etc. ACHTUNG, nicht zu verwechseln mit Biodiesel, dieser wird sehr energieaufwendig aus Pflanzenöl hergestellt, dabei verliert der Kraftstoff Energie (d.h. der Verbrauch steigt, verbunden mit verringter Leistung) und es wird wie ein Lösungsmittel, d.h. Biodiesel zerfrisst Dichtungen und Gummileitungen. Bei Biodiesel kann eben die Industrie die Hand drauf legen, wegen der sehr aufwendigen Erzeugung, P-Öl kann jeder selber machen. Darum will es die Industrie nicht, und versucht krampfhaft das sehr problematische und giftig ätzende Biodiesel durchzusetzen, welches nur Nachteile hat.

Link:

[Link]
[Link]
etc.

Weites fährt man mit einem elektrisch betrieben Fahrzeug um ca. 60 cent bit 1,50€ auf 100 km. Je nach dem, ob Moped oder PKW. Ein Sportwagen braucht noch mehr.
Zu günstigen Preisen (mit Bleibatterien) sind nur etwa bis zu 100 km pro Ladung möglich, also ideal für Pendler und andere Kurzstrecken-Fahrer, mit Lithium-Ionen (noch sehr teuer), sind bis zu 500 km pro Ladung drin.
Schnellladungen von ca. 80 km sind mit speziellen Starkstrom-Anschlüssen in etwa 10 Minuten möglich.
Ich selbst fahre elektrisch, komme sehr gut mit der Reichweite aus und kann mir jedes Mal ins Fäustchen lachen, wenn der Benzinpreis wieder mal steigt. (wird auch nicht mehr billiger werden, da immer mehr Nachfrage, immer weniger Angebot), sehr schön, wie ich finde!

Links:
[Link]
[Link] (von mir)
[Link]

Fahrzeuge:
[Link]
[Link]
[Link]
[Link] (meiner)
etc.

Mit Elektro ist auch so etwas möglich:
[Link]

Der Wahnsinn! Das hochmoderne Fahrzeug, oder 2 andere Sportwagen:

[Link]
[Link]

Oder ein netter Geländewagen mit ca. 300 km Reichweite und 140 km/h:

[Link]

Also Auswahl gibt es genug! Für Fernfahrer und Leute, die viel Reichweite benötigen ist sicher das Pflanzenöl die bessere Wahl und die Auswahl dort ist praktisch unbeschränkt, da man nahezu jeden Diesel umrüsten lassen kann!

PPS:

Von: Stefab | Datum: 16.04.2006 | #46
Wer heute noch freiwillig die hohen Benzinpreise zahlt, ist vollkommen selber schuld... ;-)

@ Stefab

Von: Grumpf | Datum: 17.04.2006 | #47
Wer hier wohl was getrunken hat?

Wenn deine Schreibwut deinem Lese-Eifer entsprochen hätte, hättest du ein paar Zeilen später lesen können, daß ich zum einen meine Angaben dank Kai´s Polemik-Entlarvung schon ein wenig revidiert habe und zum zweiten einen weiteren Link zu ausführlicheren Benchs angegeben habe.

Abgesehen davon hatte ich ja wohl auch mehrfach klar gemacht, daß es mir hierbei nicht um das Gewichse um irgendwelche Benchmarkergebnisse geht, sondern bin vielmehr auf die Gesamtsituation von Software-Optimierungen für den Mac eingegangen.

Aber es ist toll, wie sehr du dich um Benzinpreise und deren Alternativen schlau gemacht hast und uns Allen dieses hier nicht vorenthalten wolltest.

Komm, Junge, nimm noch mal einen kleinen Schluck und dann sieht die Welt noch rosiger aus! aus.

Ups, kleine Korrektur

Von: Grumpf | Datum: 18.04.2006 | #48
"Wenn deine Schreibwut deinem Lese-Eifer entsprochen hätte, ..."

Meinte natürlich:
Wenn dein Lese-Eifer deiner Schreibwut entsprochen hätte, ...