ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4217

Preissenkungen ante portas?

Preisgestaltung bei den MBPs läuft Amok

Autor: flo - Datum: 24.04.2006

Bezogen auf den Grafiksektor ist ein anstehender Kauf eines mobilen Apfels eh schon keine leichte Entscheidung. Angesichts der Preise bekommt man auch leichte Bachschmerzen, denn zwar ist die Ausstattung (und theoretische Leistungsfähigkeit) der MBPs gestiegen, aber trotzdem muss man beim Kauf erst einmal mehr Geld hinblättern. Und nun kommt das 17er mit den zu erwartenden Ausstattungsmerkmalen für 2799 Euro. Sonderlich viel mehr als im 15er geht ja nicht mehr, dennoch legt Apple an einigen Stellen noch was drauf, so gibt es drei statt zwei USB-Ports, FW800 zusätzlich zu dem FW400-Port, ein schnelleres Superdrive sowie 20GB mehr Plattenplatz. Und natürlich den schnellsten derzeit verfügbaren Yonah.

Den aber kann man ja im "großen" 15" MBP nachrüsten -- und landet dann für das leicht schwächer ausgestattete 15er bei 2910 Euro, immerhin über 100 Euro mehr als für das 17"-Modell. OK, nun ist ein 15"-Gerät etwas ganz anderes als ein 17"-Gerät (die Käufergruppen dürften sich unterscheiden, zumindest aber die primären Einsatzzwecke), gerade ich habe in die Modellunterscheidung nach Monitorgrößen statt reiner Leistung ja des öfteren propagiert. Aber dass nun das "kleine" Modell bei gleicher Leistung teurer ist als das große, das ist schon paradox.

Mutmaßung: Die Preise des 15"-Modelle werden in nächster Zukunft korrigiert -- nach unten, versteht sich. Oder es wird zumindest das Ungleichgewicht bei der 2,16GHz-Option geradegebogen, sei es durch eine Standardausstattung des Modells mit 2,16 GHz oder durch eine schnöde Preissenkung der BTO-Option. Frielich ist der Rat, mit einem Kauf zu warten, bei Computerhardware immer mit fadem Beigeschmack versehen (da könnte man bis in alle Ewigkeit warten, denn irgendwann wird's immer billiger), aber diese Konstellation schreit nach einer Anpassung. Dass man als early adaptor auch mal Premiumpreise zahlt, wäre ja jetzt kein auf Apple begrenztes Phänomen...

Kommentare

Angebot und Nachfrage

Von: iCock | Datum: 24.04.2006 | #1
…regulieren den Preis. So kann es durchaus vorkommen, dass schlechter ausgestattete Geräte teurer sind, wenn die Nachfrage entsprechend ist.

senf

Von: naaamd | Datum: 24.04.2006 | #2
das laufwerk ist nicht nur schneller sondern auch duallayer.

ab naechste woche gibs ja die macbooks (5.jahrestag des ibooks) und die 17" werden ausgeliefert - da kann man dann die preise des 15" anpassen...

kuchenblech

Von: nico | Datum: 24.04.2006 | #3
wann kommt das 12"?
oder 13-14" im 16:10 format?

Angebot und Nachfrage

Von: KlausSt | Datum: 25.04.2006 | #4
Angebot und Nachfrage regeln den Preis - nicht so ganz - oder besser: das hinkt, und das ganz arg.

Nur zum Vergleich - ein z.B. BMW 316 kostet in der Standardausstattung bestimt nicht mehr als ein 318 der ja bekanntlich mehr Leistung (siehe Powerbook 17 Zoll 2,16 MHz = Motor, Display = Aussattung) und eine gehobene Aussattung hat. und 200 Euro unterschied beim 15 auf ds 17 Zoll MBP sind schon sehr knapp - jeder der ein MBP 15 Zoll 2 Ghz kaufen will sollte sich doch überlegen ob er nicht die 17 Zoll Variane nimmt - ist mehr drin kostet weniger (im Endeffekt)

Und die Preisstaffelung war bei Apple (egal ob MacMini, PowerMac, etc.) eigentlich immer homogen. Beim MBP ist sie das aber absolut nicht.