ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4218

MacOS X kommt Apple billiger als Windows-Lizenzen

Ende der Schonzeit für Mythen...

Autor: kai - Datum: 24.04.2006

Nachdem langsam auch der Letzte einsehen musste, dass Macs nicht wegen Apples "Spezialhardware" PPC teurer als PCs waren (Zur Erinnerung: Mac mini wurde 140/250 Euro teurer, 17"-Powerbook ist nun 300 Euro teurer, auch das 15"-Powerbook kostet mehr) wird es nun Zeit, mit dem zweiten großen Mythos aufzuräumen, der da lautet:

"Macs sind teurer als PCs, weil Apple das MacOS ja selbst entwickelt"

Die harten Fakten sind alle da, man muss sie nur finden. Z.B. in Apples 10-K Filing von 2005, dort ist auf Seite 38 (und 69) zu lesen:

"R&D expense does not include capitalized software development costs of approximately $29.7 million related to the development of Mac OS X Tiger during 2005"

So, wir rechnen: Apple verkauft rund 4 Mio Rechner pro Jahr. Sie müssten eine Windows-Lizenz also für unter $7.5 bekommen, damit Windows die billigere Option ist. Da lacht M$ nur einmal kräftig. Hier findet sich eine grobe Schätzung, wieviel M$ für Windows verlangt:

"Goldman Sachs estimates that Microsoft is charging PC makers roughly $45 per copy of Windows XP Home and $85 per copy of Windows XP Pro."

Irgendwie fand ich es schon immer verwirrend, dass Apple mit eigenem OS und eigener Hardware Gewinnmargen einfahren konnte, von denen andere PC-Hersteller nur träumen konnten, aber langsam wird alles klar..

Und nicht dass hier einer denkt, dass iLife und die Pro-Apps (welche sowieso extra kosten) das Kraut fett machen: Auf Seite 77 sieht man, dass die gesamt-Software-Entwicklungskosten Apples 2005 bei $38 Mio lagen.

Ach ja: Allein durch Software-Verkäufe (und Service wie Applecare oder.Mac, das ist leider nicht einzeln aufgeschlüsselt) nimmt Apple jährlich etwa $1.1 Mrd ein.

Wenn also jetzt noch jemand weiss, warum Macs mehr kosten, bitte ab damit in die Kommentare! Happy Flaming, and don't forget: Always shoot the messenger! ;-)

Kommentare

Klar

Von: Vorname | Datum: 24.04.2006 | #1
Troll Artikel!

"Irgendwie fand ich es schon immer verwirrend, dass Apple mit eigenem OS und eigener Hardware Gewinnmargen einfahren konnte, von denen andere PC-Hersteller nur träumen konnten, aber langsam wird alles klar.."

Klar, wenn man lahme und billige G4 für mehr Geld verkauft als schnelle Intels und alle das kaufen ;)

Interessant

Von: wargum | Datum: 25.04.2006 | #2
Interessante Zahlen, die du da rausgekramt hast Kai, danke!

Aber ehrlich gesagt ist es mir egal, wieviel Apple für die Entwicklung für OS X ausgibt. Ich wäre locker bereit einen Aufpreis von 200-400 Euro für OS X zu zahlen. Mir egal. Ich muss ja schließlich täglich damit arbeiten. Ach was: Ich DARF täglich damit arbeiten, denn wir sind würdig ;-D

Soviel teurer ist ein Mac gegenüber einem PC ja auch gar nicht:
[Link]

@Vorname:
Tschuldigung, aber du bist eine Schande für dieses Forum.

Das würde mich jetzt aber auch interessieren...

Von: Sebi | Datum: 25.04.2006 | #3
"Irgendwie fand ich es schon immer verwirrend, dass Apple mit eigenem OS und eigener Hardware Gewinnmargen einfahren konnte, von denen andere PC-Hersteller nur träumen konnten, aber langsam wird alles klar.."

Kai kannst du bitte näher erläutern was genau dir damit klar wird.

Was mir klar wird?

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #4
Ist doch nicht schwer: Wir zahlen wirklich NUR für den Markennamen und das hybsche Design mehr Kohle!
Und da PPC und OS X billiger ist als Intel und Windows zahlen wir sogar NOCH MEHR als die Preisdifferenz PC/Mac!

Ich weiss es!

Von: manamana | Datum: 25.04.2006 | #5
Das viele Geld geht für geheime Projekte wie das Verlangsamen von PPC Software drauf. Das kann natürlich in den Quartalsberichten nicht erwähnt werden, weil es geheim ist. Das übrige Geld wird dann für das Fälschen von Benchmarks und den Einkauf grosser Mengen Mineralwasser verwendet. Angeblich lässt Steve Jobs das teure Mineralwasser verdunsten, um den Gletscherschwund in Kalifornien abzubremsen.

Das Zitat darf natürlich nicht fehlen:

"Innovation has nothing to do with how many R&D dollars you have. When Apple came up with the Mac, IBM was spending at least 100 times more on R&D. It's not about money. It's about the people you have, how you're led, and how much you get it."
-- Fortune, Nov. 9, 1998


Oh, sorry, ich meinte natürlich das hier:

"If I were running Apple, I would milk the Macintosh for all it's worth -- and get busy on the next great thing. The PC wars are over. Done. Microsoft won a long time ago."
-- Fortune, Feb. 19, 1996

Viel Spass noch bei der Spökenkiekerei :)

wow... nach jahren im RDF von steve...

Von: namepower | Datum: 25.04.2006 | #6
hat kai erkannt das apples überteuert sind. reife leistung kann ich nur sagen. früher (i. zeiten vom wunder cpu - ppc) wäre man als troll gekennzeichnet für solche aussagen (da war es sogar noch berechtigt. heute kommt man sich supa klug dabei vor. wer macht hier eine wende?

Aha, investigativer Journalismus

Von: pfadfinder | Datum: 25.04.2006 | #7
Hmm, ich arbeite jetzt seit gut 10 jahren am mac, aber von einem ""Macs sind teurer als PCs, weil Apple das MacOS ja selbst entwickelt"-Mythos hab ich bisher noch nie was gehoert.
Warum Mac´s teurer sind?
Ganze einfach: Weil die Leute bereit sind dafuer mehr auszugeben.
Warum wohl ist Chanel No. 5 200 mal teuer als n Deoroller von Aldi? Bestimmt nicht, weil die Enwicklungs- und Produktionskosten 200 mal höher sind.
So funktioniert das nun mal. Und komm jetzt nicht mit, aber apple hat doch immer gesagt, dass...

Und noch was:

Von: pfadfinder | Datum: 25.04.2006 | #8
Apple ist ein Wirtschaftsunternehmen und nicht die Heilsarmee. Was zählt ist Profit. Punkt.
Und wenn dich das überrascht, so spricht das lediglich für eine gute PR-Arbeit seitens Apple.

danke

Von: njyo | Datum: 25.04.2006 | #9
Danke Kai für die Interessanten Zahlen und den interessanten (und etwas ironischen) Artikel. Wollte immer schon mal wissen, was die ultimative Lizenz für OS X kostet. Nicht dass sie in meinem finanziellen Rahmen wäre, aber dennoch... ;)

... zum anderen war doch wohl allen klar, dass man bei Apple für den Namen (siehe auch Sony), das Design (siehe auch Sony) und auch das Material (z.B. Alu statt Plastik) zahlt.

Doch am meisten freut mich, dass es so scheint, als ob wir alle zusammen endlich wieder etwas sachlicher werden können. Apple hat den Entscheid gefällt und daran gibt es nix zu rütteln, noch gibt es auf kurze Sicht einen Weg zurück.

Einen schönen Dienstag noch!
_W

Unser Weltbild

Von: Maxipeg | Datum: 25.04.2006 | #10
netter Erklärungsversuch.

vielleicht kann Dan Brown daraus einen Bestseller basteln?

Gutes Marketing

Von: mcusr | Datum: 25.04.2006 | #11
Wenn ich einen iPod kaufe gehen schonmal bis zu 30% (bei einem 300$ iPod sind das fast 100$) als Gewinn für Apple ab.
Ich würde nicht sagen, dass das an Apple liegt, dass sie sich sowas erlauben können, sondern an der Konkurenz, die einfach kein ordentliches Produkt zu stande bringt.
Apple ist zu sehr Börsenorientiert, aber was sonst kann man von einem Unternehmen verlangen?
Jeder Dollar, der in Marketing/Design investiert wird scheint sich zehnfach auszuzahlen.
Ich werde weiterhin Apples Produkte kaufen, da es sonst nichts wirklich auf dem Markt gibt.

was verdient nen entwickler bei apple?

Von: core icke | Datum: 25.04.2006 | #12
wenns 30.000$/ jahr sind , dann arbeiten 99 menschen an mac os x.
wow!

wer glaubt, dass die im schnitt nur 30k$/jahr bekommen?

wer glaubt, dass nur 99 Leute am gesamten Mac OS X sitzen?

sorry es ist einfach zu frueh

Von: core icke | Datum: 25.04.2006 | #13
muessten dann natuerlich 990 oder so sein ;-)

ein Käfer kostete nach Ersatzteilliste 1 Mio DM

Von: Gast | Datum: 25.04.2006 | #14
Was wollen uns diese Zahlen sagen?
Ganz ehrlich: keine Ahnung.
Preis ermittelt sich aus Angebot und Nachfrage; da spielen auch so BWL-Erfindungen wie TCO eine Rolle (ich zahl zB nix für einen Service oder Admin oder Schrauber... meine Macs laufen einfach)
Wert ist deshalb noch mal ne andere Sache.

Wenn man als Nischenhersteller trotzdem ein paar Milliarden in die Kasse schaufelt, so ist das wirtschaftlich überlebenswichtig.

Und wenn einer erfolgreich ist, dann sind nur wir geiz-is-geil-Deutschen gern neidisch - Amis feiern solche Menschen als Helden.

Jemand gesehen, wie SJ vorm Stadtrat von Cupertino auftritt? Ein ganz normaler, bescheidener Unternehmer ("wir sind der größte Steuerzahler der Gemeinde") - vergleiche dazu deutsche Wirtschaftgrößen von VW, DB, oder dieser T-shirt Unternehmer......

vergleichbar

Von: radneuerfinder | Datum: 25.04.2006 | #15
habe mal gelesen, dass die Entwicklung der ursprünglichen Version von OS X, wie auch von XP 1 Mrd $ gekostet haben soll. Aber wer weiß das schon genau?

Beim RechnerKauf kommts halt auch darauf an wieviel man ausbeben möchte:
[Link]
[Link]

Ich rechne auch mal:

Von: Jawohl Ich. | Datum: 25.04.2006 | #16
Die neuen Quartalszahlen belegen aber auch,dass Apple vor allem mit PC-Hardware gewinne gemacht hat!!!

Der Umsatz ist nicht sehr gestiegen, die gewinne aber schon. Es lag nicht an den Ipods, sondern an den PCs. Jetzt ist nur noch die Frage ob es an den astronomischen Gewinnspannen der neuen Intelmacs oder den drastisch gesunkenen Kosten der PPCs liegt. ;-)

Ich glaube ja die Intelmacs sind total billig in der Herstellung. Dass sie so teuer sind, ist reines Marketing.
Wären sie billiger, würde das nur Wasser auf die Intel=billiger Schrott-Fraktion spülen!

Nochmal

Von: Jawohl Ich. | Datum: 25.04.2006 | #17
auf die Mühlen derer natürlich..

@Gast: bescheiden?!

Von: wonko_the_today_especially_sane | Datum: 25.04.2006 | #18
also Steve hat durch die BLume dort nr eines gesagt: Wir bringne euch die meiste Steuerkohle und wenn ihr wollt, dass das so bleibt, dann unterstüzt uns gefälligst mit infrastruktur und räumt uns alle möglichen stolpersteine aus dem weg. ach ja, ujnd eine steuererleichterung wäre auch ganz nett...

Wahren R&D Kosten berücksichtigt?

Von: Jawohl Ich. | Datum: 25.04.2006 | #19
Ob das die echten R&D Kosten sind. Zum Beispiel:
Ist in der Rechnung auch drin was Apple fremdentwickeln lässt? Etwa in der Zusammenarbeit mit Intel? Es ist dann nicht drin wenn Apple dies über die Konditionen beim Prozessorkauf zahlt!

2 cents

Von: wonko_the_today_especially_sane | Datum: 25.04.2006 | #20
Ich fasse das mal für mich zusammen:

Früher hat Apple mehr verlangt, weil sie "anders" waren, sogar vom Produktdesign bis ins OS und Rechnerkomponenten als der Rest der Welt. Konnte man gut finden und hatte dann eben auch vom qualitätseindruck her "gehobenes" PRodukt erworben - scheiß auf den Mehrpreis. Anders (besser?) sein ist es das Geld wert.

Soweit, so gut.

Jetzt ist vom Anders sein in Sachen hardware noch das Design geblieben (Alu, Magnetgedöns, Applaus), und das look&feel eines tollen OS.
Dafür ist der Preisunterschied so wie ich verstanden habe, nochmals gestiegen. D. h. für weniger "anders sein" bezahle ich noch mehr.
Hm, ok....

Was sagt die Perspektive? Aha, "anders sein" war vielleicht mal so etwas wie eine Firmenphilosphie, heute ist es maximal noch eine Marketingmasche und der Grund für das anders sein ist, dass es billiger ist (und man noch den Vortiel hat, es als "besser", "cooler" wasweißich zu verkaufen).

uhm.. häh?!

Also ich kannte die von Kai genannten Zahlen nicht und finde sie sehr aufschlussreich.

Für mich geht hier nach der Wandlung des Alt-68ers Steve zum perfekten Marktwirtschaftler ganz klar alles in Richtung Hardware-Volumen plus Goodies über eServices (Disney, möglicherweise bald auch EMI). Wer will schon noch "think different", wenn man im mainstream so viel Geld verdienen kann.

Gut für Apple, schlecht für diejenigen, die an die "alten Werte" geglaubt haben.

Könnte schon sein

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #21
Bei NeXT sollen so etwa 150 Leute an OPENSTEP entwickelt haben. MacOSX ist deutlich komplexer, aber immer noch zu großen Teilen Open Source, was Apple nicht entwickeln muss. 300 Leute zu je knapp 100000 USD könnten MacOSX weiterentwickeln. Das scheinen mir gar nicht so wenige zu sein.

Microsoft zeigt ja gerade sehr schön, wie man mit viel mehr Leuten einfach nur mehr Reibung erzeugt, ohne mehr PRodukt auszuliefern. Außerdem schmeisst Apple immer wieder mal "Ballast" über Bord, den Microsoft weiterpflegt.

Die Gesamtkosten liegen vermutlich höher, wenn man Raum- und Ausrüstungskosten sowie Zuentwicklungen berücksichtigt.

Irgendwie finde ich es aber auch ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass der Lieferant meines Betriebssystems seit 1993 (NeXTSTEP 3.0) einfach nur die Gewinnmarge etwas kürzen muss, um soviel Geld für die Entwicklung zu haben, dass MS eigentlich zittern müsste.

thyl

Von: Hrusty | Datum: 25.04.2006 | #22
Den Ballast, den MUSS MS weiterpflegen, denn es ist ihre Geschäftsgrundlage. Der Heini will nach seinem Umstieg von Win 3.11 sein Briefmarkenverwaltungsprogramm auch auf WinXP laufen lassen können. Heinis Firma will ihr Warenwirtschaftssystem auch auf der neuen Hardwrae und unter XP weiter laufen lassen. Da spielt der höhere Aufwand wegen Sicherheit u.a. nur eine geringere Rolle. Darum ist Apple, neben den hohen ANschaffungspreisen in Firmen auch immer wneiger präsent.

Kai ...

Von: M@rkus | Datum: 25.04.2006 | #23
... falls es dir jetzt nur noch darum geht, Apple wo immer es geht runter zu machen, dann möchte ich dich bitten, über deine Rolle hier bei den Macguardians nachzudenken.

Kritische Hintergrundberichte sind wichtig und interessant und jederzeit erwünscht. Aber blindes Auf-Apple-Einschlagen, nur weil einem der Intel-Switch schwer auf dem Magen liegt ... bitte mach das irgendwo privat und lass uns damit in Ruhe.

Ja, Apple verdient Geld ... unglaublich, was? Sie versuchen sogar, soviel Geld wie möglich zu verdienen ... Was für eine Erkenntnis! Hier geht es dir doch wirklich nur noch darum, deinen Frust über Apple loszuwerden. Da ist nichts Sachliches mehr dabei ...

@ Kai: Grober Unfug!

Von: Philipp | Datum: 25.04.2006 | #24
Du zitierst: ""R&D expense does not include capitalized software development costs of approximately $29.7 million related to the development of Mac OS X Tiger during 2005""

Man kann F&E Kosten bzw. einen Teil davon in der Bilanz aktivieren. Nichts anderes steht da. Von den gesamten F&E Kosten in Höhe von 534 Mio. USD hat Apple in diesem Beispiel 29,7 Mio. USD aktiviert. Das sind also bei weitem nicht die gesamten Kosten. Deine Rechnung offenbart soviel Unkenntnis, wie es nur geht ...

@Markus: sehe ich nicht so

Von: wonko_the_not_so_sane | Datum: 25.04.2006 | #25
IMO ist Kai mit Herzblut "Macianer", so wie ich es auch für mich in Anspruch nehme /genommen habe. Da ist es ganz klar, dass da auch Emotionen in den Äußerungen durchkommen. Allerdings trenne ich davon das, was ich für Fakten halte, und muss einfach zugeben, dass da eine Menge Wissen und Infos vorhanden sind.

Es geht auch nicht grundsätzlich darum, Apple schlecht zu reden, sondern zu kritisieren (und meinetwegen auch zu beklagen), dass hier ein Paradigmenwechsel offensichtlich geowrden ist. Es hat hier niemand Apple fürs Geld verdienen kritisiert, es geht auch nicht darum, welches Prozzi im Rechner werkelt, oder ob Mac auch Windows kann. Das sind alles technische Details, die vorteilhaft oder weniger vorteilhaft sein können.

IMO geht es vielmehr darum, dass wir von der Firma vorgeführt werden. Beim Preis-Leistungsverhältnis lasse ich mir das in Grenzen ja noch gefallen, aber die schnöde Erkenntnis, dass hier zielstrebig etwas "anderes", "besseres" zu Grabe getragen wird, ist ärgerlich und frustrierend. Insbesondere, nachdem es lange nachweislich anders war.

Mir persönlcih ist es auch wurscht, welche CPU im Rechner drinne ist, und wenn ich jetzt auch WIndows-Programme nativ ausführen kann, ist es auch ganz toll. Die dabei störende und entscheidende Tatsache ist dabei jedoch, dass hier qualitative Alleinstellungsmerkmale aufgegeben werden (Müssen), weil ist nach wei vor nicht daran glaube, dass noch im selben Umfang für MacOS Softwasre entwickelt wird.

Steve hat es natürlich sehr clever gemacht. Zunächst als HW-Hersteller gleichzeitig ein eigenes OS + SW in Petto zu haben (was offensichtlich Kosten spart) und mittlerweile gleichzeitig die "dunkle Seite der Macht" nutzen kann - Respekt. Aber für mich stirbt das Mac-mäßige (nicht Apple) mit dem OS und das ist es, was wir hier nahe legen.

Du hast die Zahlen missverstanden

Von: murmelmartin | Datum: 25.04.2006 | #26
Ich habe im Bericht, den Du verlinkt hast, nachgelesen und zitiere zunächst die Passagen auf die Du Dich beziehst:

######################
Auszug S. 38:
######################

Operating Expenses
Operating expenses for each of the last three fiscal years are as follows (in millions, except for
percentages):
September 24, September 25, September 27,
2005 2004 2003
Researchanddevelopment.................... $ 534 $ 489 $ 471
Percentage of net sales...................... 4% 6% 8%
Selling, general, and administrative expenses .... $1,859 $1,421 $1,212
Percentage of net sales...................... 13% 17% 20%
Restructuringcosts........................... $ — $ 23 $ 26
Research and Development (R&D)
The Company recognizes that focused investments in R&D are critical to its future growth and competitive
position in the marketplace and are directly related to timely development of new and enhanced products
that are central to the Company’s core business strategy. The Company has historically relied upon
innovation to remain competitive. R&D expense amounted to approximately 4% of total net sales during
2005 down from 6% and 8% of total net sales in 2004 and 2003, respectively. This decrease is due to the
significant increase of 68% intotal net sales of the Company for 2005. AlthoughR&D expense decreased
as a percentage of total net sales in 2005, actual expense for R&D in 2005increased $45 million or 9%
from 2004, which follows an $18 million or 4% increase in2004 compared to 2003. The overall increase in
R&D expense relates primarily to increased headcount and support for new product development
activities and the impact of employee salary increases in 2005. R&D expense does not include capitalized
software development costs of approximately $29.7 million related to the development of Mac OS X Tiger
during 2005; $4.5 million related to the development of Mac OS X Tiger and $2.3million related to the
development of FileMaker Pro 7 in2004; and $14.7million related to the development of Mac OS X
Panther in 2003. Further information related to theCompany’s capitalizationof software development
costs may be found in PartII, Item 8 of this Form10-K at Note 1 of Notes toConsolidated Financial
Statements.

######################
Auszug Seite 77:
######################

Note 3—Consolidated Financial Statement Details (in millions)

(...)
Other Assets
2005 2004
Non-current deferred tax assets............................... $ 183 $ 86
Capitalized software development costs,net.................... 38 25
Other assets................................................ 117 80
Total other assets........................................... $ 338 $ 191

kai

Von: Hrusty | Datum: 25.04.2006 | #27
im Grunde fand ich die Zahlen für den Entwicklungsaufwand für OSX und iLife im letzten Jahr auch sehr interessant. Aber eigentlich stellt man schnell fest, dass sie wenig aussagen. Denn der Hauptentwicklungsaufwand entsteht in den ersten Jahren. Sprich vor 10.0 bis 10.2/3 die Änderungen und Neuerungen an Tiger und den meisten iLife Produkten würde ich mal unter dem Punkt Produktpflege ansetzen.
Desweiteren kann man auch nicht beziffern, welchen Nutzen Apple aus der OpenSource Entwicklergemeinschaft zieht. Ich denke dieser Nutzen ist beachtlich.

Wenn es um das Thema Hardwarepreise geht, ist man bei Apple in 2006 an einem Punkt angelangt, wo man feststellen muss:
Apple bietet PC-Hardware, genau wie HP, Dell, FJS,.....
Das Unterscheidungsmerkmal stellt hier weniger das Inneneleben dar, alle Hersteller verwenden Standardbauteile (Intel Chipsatz, Festplatten von einem der 5 Hersteller, diverse Chips,.....) und halten sich bei Verwendung von Intel Chipsätzen an das Mainboard-Referenzdesign von Intel.
Entwicklungsaufwand für neue Rechner ist somit minimal, da man nur ein paar Testexemplare Herstellen muss und diese mit Software und bezügl. Thermischer Probleme testen muss.
Apple weiß aber, dass sie sich nicht in diese Riege einreihen müssen, wo Margen von teilweise unter 10% realisiert werden.
Denn sie haben verschiedene Alleinstellungsmerkmale: Image/Name, Design, OSX/iLife, was dem User suggeriert, dass Apple Rechner einfach einen höheren Wert besitzen. Die hohen Gebrauchtpreise tun ihr übriges dazu.
So entsteht beim Käufer die Bereitschaft, anstatt für einen ähnlich spezifizierten HP Rechner 1000 EUR an Apple 1300 EUR zu zahlen. Ein Alleinstellungsmerkmal hat Apple mit der Abkehr von PPC aufgegeben und somit auch einen Teil der Kalkulation dargelegt. Denn die große unbekannte war bisher immer die PPC EInstandspreise bzw. auch die ENtwicklungskosten für Mainboards.
Jobs weiß aber, dass zum EInen og. Unterschiede sehr stark wiegen, zum ANderen dass Intel auch gesalzene CPU Preise hat, die dann den Käufern suggerieren: hey, die Rechner sind noch mehr wert, weil jetzt die guten Intel Chips verbaut werden.
Vermutlich ist es genau andersrum.
Die Entwicklungskosten für Hardware haben sich absolut minimiert. Die Hauptentwicklung von OS X und iLife ist abgeschrieben, so dass Apple Rechner billiger sind als die der Mitbewerber incl Windows, den Käufern aber geschickt das Gegenteil suggeriert wird.
Apple verschleiert dies aber sehr geschickt, indem man sich auf dem Desktop in Randsegmente begibt: All-in-one, mini, wo man nicht direkt vergleichbar sich den Wettbewerb stellen. Dazunoch ein paar Gimmicks im einstelligen Dollar-Bereich: isight, FrontRow, BT, WLAN und schon hat der Kunde eine lange Featureliste und ein Display bzw. einen Spezialrechner, den er so gar nicht benötigt oder kaufen will, aber mangels Alternative....
Einzig bei den Towern hatte Apple für meine Begriffe immer ordentlich zugelangt, und das war auch deutlich zu erkennen. Zu PPC Zeiten konnte der Kunde aber nicht den PPC Mehrwert beziffern. So dass Apple für ihre "Profi"-Geräte schnell die 2000 EUR überflügelte.
Bei den kommenden Conroe bzw. Woodcrest Rechnern bin ich sehr gespannt. Vermutlich wird Apple das beste vom Besten verbauen um nicht mit den 1000 EUR Towern der anderen Hersteller konkurieren zu müssen.
Das bedeutet die Pro Macs werden teurer.
Bei den MacBooks stellt sich die Situation anders dar. Hier im Notebookbereich ist man ähnlich der MBP vergleichbar, wird aber mit og. Gimmicks dem Verbraucher einen Mehrwert suggerieren (der zwar von Shared Mem-Grafik, ComboLW und 40 GB FEtsplatte aufgefressen wird), so dass sich die MacBooks dann mit 12" bei 1100 EUR und mit 13,3/14" bei 1500 EUR befinden werden.

Du hast die Zahlen missverstanden Teil 2

Von: murmelmartin | Datum: 25.04.2006 | #28
Daraus geht hervor, dass die Gesamt entwicklungskosten $ 534 Mio betrugen und zusätzlich $ 38 Mio "capitalized" also aktiviert und als Wert in die Bilanz aufgenommen. Ob nun die Gesamtentwicklungskosten von Tiger nun $ 29,7 Mio betrugen und komplett aktiviert wurden, ist an diesen Zahlen nicht abzulesen und ich bezweifle es.

kai ?!?

Von: Mozart | Datum: 25.04.2006 | #29
Also bitte schön....bin nun auch schon eine ganze Weile dabei. Verstehe das mit dem "Mythos" einfach nicht. Hab nie gross was darüber gehört.

Einfach lächerlich, irgend eine Mär aus einem 10-K Bericht zu schustern. Du bist übrigens auch der Grund, weshalb die MG-Site bei mir nach ganz unten bei den bookmarks gerutscht ist....tsssss.

Wenn's dir nicht passt, dann kauf was anderes. So schwierig??

@ core icke

Von: chris | Datum: 25.04.2006 | #30
ich habe mal von etwa 180 entwicklern gehört die permanently an mac os x arbeiten, aber die zahl stammt noch aus dem zeitraum 2002/2003.

Kai, lass gut sein, bringt hier nix :)

Von: Andi | Datum: 25.04.2006 | #31
Kai,
Respekt für Deine ganzen Recherchen. Leider wollen 90% der Mac-Zealots die nicht hören, denn Du bedrohst damit das heile "Apple-Weltbild". Vor allem NACH dem Kauf eines überteuerten Geräts möchte keiner hören, daß es sinnlos teuer war eben weil Crapple es teuer haben wollte.
Es war immer schon so, daß Apple einfach teuerer war und das hat Methode. Dann fühlt man sich halt "besonders"... Naja, das Thema wurde hier eh schon 1000x durchgekaut. Mein oller G4 läuft wie 'ne 1, die olle Software auch, mir gefällts. Und ich nutze zuweilen sogar noch OS9 (Nicht fuckin' classic!)

Kaffee! <schlürf>

tja andi

Von: nam | Datum: 25.04.2006 | #32
haettest du die anderen kommentare gelesen, haettest du gesehen, das kai sich mal wieder wahrlos ne zahl gegriffen hat , sie nicht verstanden hat, sich einen reim drauf gemacht hat und typen wie du jetzt denken er ist der grosse checker - isser anscheinend nicht (siehe murmelmartin)

Glöppmöpp

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #33
Philipp & murmelmartin:
"Man kann F&E Kosten bzw. einen Teil davon in der Bilanz aktivieren. Nichts anderes steht da. Von den gesamten F&E Kosten in Höhe von 534 Mio. USD hat Apple in diesem Beispiel 29,7 Mio. USD aktiviert. Das sind also bei weitem nicht die gesamten Kosten. Deine Rechnung offenbart soviel Unkenntnis, wie es nur geht ..."

Welchen Teil von "Macs sind teurer, weil Apple MacOS X selbst entwickelt" habt ihr nicht verstanden?

Mozart:
"Also bitte schön....bin nun auch schon eine ganze Weile dabei. Verstehe das mit dem "Mythos" einfach nicht. Hab nie gross was darüber gehört. "

Pfadfinder:
"Hmm, ich arbeite jetzt seit gut 10 jahren am mac, aber von einem ""Macs sind teurer als PCs, weil Apple das MacOS ja selbst entwickelt"-Mythos hab ich bisher noch nie was gehoert."

Da fragt man sich doch, in welcher Welt ihr eigentlich lebt... Habt ihr überhaupt wenigstens einen Flamewar Mac-User vs fanatische PC-Benutzer mitbekommen?

Guckt mal hier hin für das aktuellste Beispiel, das mich überhaupt zu diesem Artikel bewogen hat: [Link]

"Wenn's dir nicht passt, dann kauf was anderes. So schwierig??"

Ist es, denn es gibt dank Jobs nun keine Alternative mehr zu x86, und neben Windows gibt es nur noch Linux. Was für mich persönlich leider (noch) keine Alternative ist.
Wenn du was weisst, immer her damit!...

Ich glaube du verkennst kräftig, wie unglaublich eingeschränkt die Wahlmöglichkeiten für Betriebssystem und Architektur inzwischen sind. Und durch den Intel-Switch wurden sie noch einmal drastisch reduziert!

Nie passte die Standard-Billigausflucht "wenn's dir nicht gefällt, zieh halt weg" schlechter, denn in diesem Fall ist ein "Wegziehen" nicht möglich, denn 95% des Planeten ist ein Staat (=Betriebssystem), den ich zutiefst verachte, und auf dem gesamten Planeten ist die Landschaft (=Prozessorarchitektur) dermaßen hässlich, dass mir das Kotzen kommt...

@ core icke

Von: chris | Datum: 25.04.2006 | #34
hab' nochmal einen kollegen gefragt. an panther haben 180 dauerhafte entwickler gearbeitet.

nur eine Frage...

Von: andre | Datum: 25.04.2006 | #35
welche Firma kann es sich leißten, eine 180 Grad Wendung zu machen und alle beteiligten Firmen ziehen früher oder später nach, um ihre Produkte anzupassen....

oh und seid nett zu einander

Andre´

unter 1000

Von: radneuerfinder | Datum: 25.04.2006 | #36
Hier [Link] wird von 350 bzw. von 1000 Programmierern für OS X gesprochen.

apple hat doch noch ein alleinstellungsmerkmal

Von: nam | Datum: 25.04.2006 | #37
statt ppc nun tpm. wo ist euer problem. es ist wahrscheinlich genauso schwierig nen board mit nem powerpc zu layouten wie nen board mit nem intel + tpm. also sie haben keine kosten und muehen gescheut etwas besonderes zu bleiben. nur fuer euch!

achja da war ja noch dieser wahnsinnige chipsatz! tollet teil! hammerding! schmerzt das sie den nicht mehr selbst entwickeln! speicher- und io-zugriffe waren mit einem selbstgestrickten chipsatz immer was ganz besonderes. das war viel smoother...

also ich sehe keinen unterschied zwischen zwischen nem powerbook und nem macbook pro. ausser das bei letzterem das preis leistungsverhaeltnis besser ist!

@nam

Von: Andi | Datum: 25.04.2006 | #38
Ich denke nicht, Kai sei der "große Checker"...
Wollte ihm lediglich mitteilen, daß seine Versuche Apple als (ich sagen einfach mal) Neppladen darzustellen hier nicht so recht auf fruchtbaren Boden stossen...

@andi

Von: nam | Datum: 25.04.2006 | #39
er kann sich ja bei ppcnux mit benutzerplutzer zusammentun.
der boden ist dort viel fruchtbarer.

ah ja, Milchmädchen lässt grüssen...

Von: Oldman | Datum: 25.04.2006 | #40
In dem Artikel werden wieder mal Äpfel mit Birnen verglichen. Auf der einen Seite die KOSTEN für Entwicklung von Mac OS X - auf der anderen die VERKAUFSPREISE von Windows. Was orakel man denn so, was wohl die EntwicklungsKOSTEN von Windows sind??? Die kann man dann mit den EntwicklungsKosten für OS X vergleichen.
Also bei den Stückzahlen die M$ so macht, schätze ich mal so 50 Cent pro Lizenz ?

Oldman:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #41
"In dem Artikel werden wieder mal Äpfel mit Birnen verglichen. Auf der einen Seite die KOSTEN für Entwicklung von Mac OS X - auf der anderen die VERKAUFSPREISE von Windows. Was orakel man denn so, was wohl die EntwicklungsKOSTEN von Windows sind??? Die kann man dann mit den EntwicklungsKosten für OS X vergleichen.
Also bei den Stückzahlen die M$ so macht, schätze ich mal so 50 Cent pro Lizenz ?"

Äh - hab ich was verpasst? Ist Apple jetzt M$? Nein? Tja, dann werden sie wohl Windows kaufen müssen wie jeder andere auch!
Bitte wie in aller Welt kommst du auf das schmale Brett, dass es hier um einen Vergleich "Entwicklungskosten OS X vs Windows" geht? Dass Windows völlig überteuert ist hat das Gericht ja schon festgestellt, ein Blick in M$' Bilanzen zeigt das ja auch sehr schön...

Soviel zu den Milchmädchen..

Zzzzz

Von: btw | Datum: 25.04.2006 | #42
Man gehe zur Seite von Dell (als dem angeblichen PC-Discounter) und konfiguriere ein 17" Notebook mit der möglichst identischen Ausstattung des neuen MBP. Ergebnis: PCs sind nicht wirklich billiger. Ganz im Gegenteil sogar, wenn man zusätzlich solche Kriterien wie TCO berücksichtigt. Es gibt natürlich in Euro und Cent billigere Rechner, aber eben in einem Marktsegment (low end), das Apple nicht bedient.

Und daß Kai nicht mal zugeben kann, daß er mit völlig falschen, von ihm mißverstandenen Zahlen operiert hat, zeigt, wie blindwütig er inzwischen geworden ist. Schade eigentlich.

Gerede...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #43
"Man gehe zur Seite von Dell (als dem angeblichen PC-Discounter) und konfiguriere ein 17" Notebook mit der möglichst identischen Ausstattung des neuen MBP. Ergebnis: PCs sind nicht wirklich billiger."

Ham wir gestern schon gemacht. Ergebnis: Fast identisches Modell kostet bei Dell 750 Euro weniger.

"Ganz im Gegenteil sogar, wenn man zusätzlich solche Kriterien wie TCO berücksichtigt."

Und Macs halten jetzt mit derselben Hardware wie die PCs noch genausolang wie vorher. Na klar, und wovon träumst du nachts? ;-)

"Und daß Kai nicht mal zugeben kann, daß er mit völlig falschen, von ihm mißverstandenen Zahlen operiert hat, zeigt, wie blindwütig er inzwischen geworden ist. Schade eigentlich."

Ach, mein lieber btw, könntest du mich aufklären, mit welchen "völlig falschen Zahlen" ich denn operiert habe? Ich meine: Ich verstehe ja, dass ihr euch weigert, die Realität zu akzeptieren, ist ja auch ein völlig normales menschliches Verhalten. Aber substanzloses unkonkretes Gerede von der "Aktivierung" von Geldern (mit darauffolgender Scharung der Hoffenden um den Redner) bringt uns nicht weiter. Ich bin mir nicht sicher, dass einige hier wissen, was ein 10-k filing ist und dass die dort gemachten Angaben richtig sein müssen, da sonst der Onkel Staat mal eben nen Buchprüfer vorbeischickt (Enron/Worldcom lassen grüßen). Darüberhinaus fehlt mir (völlig unwichtig, ich weiss!) ein triftiger Grund, warum Apple seine OS-Entwicklungskosten geringer darstellen sollte, als sie tatsächlich sind...

Kai ...

Von: M@rkus | Datum: 25.04.2006 | #44
... es ist okay, dass du mit Apple nicht mehr willst oder kannst. Manche deiner Argumente sind durchaus korrekt, wenn auch nicht für jeden von uns so gewichtig, dass wir nun über Apple zerfleischen würden.

Dein Argumentationsstil hat jedoch etwas Missionarisches ... Nicht jeder von uns folgt deiner Logik auf Schritt und Tritt. Es gibt durchaus auch andere Möglichkeiten und Ansätze, die aktuellen Sachverhalte zu beurteilen und zu gewichten.

Wenn du dich von Apple betrogen fühlst, lass es sein und such dir etwas Anderes. Aber versuche in deinem missionarischen Eifer nicht, alle anders Denkenden (Think different!?) als blind (für deine Realität) hinstellen zu wollen. Sie schauen einfach anders und sehen deshalb anders. Selektive Wahrnehmung als Stichwort ... (wirfst du ja den Leuten so ähnlich vor, betrifft dich aber bestimmt nicht weniger).

Apple ist auch nach dem Intel-Switch zu 90-95% noch immer dasselbe Unternehmen. Der Prozessorwechsel hat nicht dazu geführt, dass die gesamte Unternehmens-Philosophie über Bord geworfen wurde. Es gab auch schon vor dem Intel-Switch Apple-Entscheidungen, die für Ärger und Unverständnis sorgten.

Liest man deine Beiträge, hat man den Eindruck, Apple habe von der "guten" auf die "schlechte" Seite gewechselt. Ich denke nicht, dass sie vorher irgendwie "besser" waren als sie es jetzt sind ... Und für manche User ist der Intel-Switch ein Schritt nach vorn und für andere ein Rückschritt. Das hängt von vielen Faktoren ab und ist bestimmt nicht generell wahr (das eine) oder unwahr (das andere).

Für dich kommt der Intel-Switch einer Katastrophe gleich. Das haben wir verstanden (und das ist auch in Ordnung so). Wäre schön, wenn du jetzt verstehen würdest, dass es eben nicht für alle zwangsweise so sein muss, wie es für dich ist. Sollte nicht so schwer sein oder?

Psychologie

Von: jonez | Datum: 25.04.2006 | #45
Apple nimmt psychologische Preise.

Bei den Powerbooks G4 der letzten 2 Jahre fühlten sie sich insgeheim weniger leistungsfähig als die Konkurrenz, also beluden sie diese Books mit Features und machten sie bei jedem Update billiger. Bei den MacBooks sehen sie das aufgrund der Prozessorleistung anders (es geht dabie um Psychologie und nicht um die wahre Leistung oder ob sie für die meisten ausreicht...).

ernste frage kai

Von: nam | Datum: 25.04.2006 | #46
du sagtest:
"Und Macs halten jetzt mit derselben Hardware wie die PCs noch genausolang wie vorher. Na klar, und wovon träumst du nachts? ;-)"

was war an den powerbooks jetzt genau anders als an den macbook pro, dass die per se laenger hielten?
(Display, GPU, optische Laufwerk, Festplatte, RAM, CPU, Chipsatz, Fertigung in Taiwan/China)

@Kai: Wie kommst Du drauf, dass PPC billiger ist?

Von: MatzeLoCal | Datum: 25.04.2006 | #47
Nur weil der Preis pro CPU günstiger ist?

Dann nimm doch mal als Beispiel einen anderen Vergleich: Diesel PKW vs. Benzin PKW

Diesel-Kraftstoff ist wesentlich günstiger als Benzin... also könnte mensch pauschal sagen "DIESEL IST GÜNSTIGER ALS BENZIN" ... nur muss mensch ja noch die Steuer beachten.. und da ist der Diesel wesentlich teurer als der Benziner. Also muss mensch ausrechen wann Fixkosten (Steuer) + variable Kosten (Sprit) sich gegenseitig ausboten. Erst ab einer gewissen gesamtverbrauch wird der Diesel aufs Jahr gesehen günstiger.

Ähnlich verhält es nicht mit den PPC vs. intel. Für den intel-Kram gibt es Standard-Chipsets, für PPC muss Apple selbst entwickeln.. und das sind wohl kosten die nicht zu verachten sind.

Den OEM-Preis für OS X kennt niemand.. weil es gibt kein OEM OS X.

Und natürlich wollen auch Designer bezahlt werden... ausser bei Dell und Acer.. die haben sowas nämlcih nicht

andi

Von: nico | Datum: 25.04.2006 | #48
"Vor allem NACH dem Kauf eines überteuerten Geräts möchte keiner hören, daß es sinnlos teuer war eben weil Crapple es teuer haben wollte.
Es war immer schon so, daß Apple einfach teuerer war und das hat Methode. Dann fühlt man sich halt "besonders"..."

wer moechte das schon gerne hoeren. andersrum weiss jeder, dass es zum zeitpunkt des kaufes schon zu teuer ist. aber immer nur warten geht eben nicht.
und wer im letzten jahr in apple-aktien investiert hat, kann sich dieses jahr einen mac vom gewinn kaufen. ein jeder kann das tun. somit auch ein praktischer nutzen von apples hohen gewinnmargen.
ich finde geldverdienen legitim. und wenn apple gorsse gewinne im gegensatz zu dell, hp etc einfaehrt, dann zeigt es ja, dass das alleinstellungsmerkmal nach wie vor vorhanden ist. und offenbar nicht durch prozi begruendet...

Mehr Gerede...

Von: btw | Datum: 25.04.2006 | #49
"Ham wir gestern schon gemacht. Ergebnis: Fast identisches Modell kostet bei Dell 750 Euro weniger."

Hmm, ich weiß ja nicht, von welchem Modell du sprichst, aber das vergleichbarste 17" Notebbok von Dell ist wohl das XPS M1710, das in so-ähnlich-wie-möglicher Konfiguration bei knapp 2800 Euro incl. Versand landet... Natürlich ohne iLife und die Hardware-Goodies wie Alu-Gehäuse, niedriges Gewicht, iSight, MagSafe, beleuchtete Tastatur, Stil...

"Und Macs halten jetzt mit derselben Hardware wie die PCs noch genausolang wie vorher. Na klar, und wovon träumst du nachts? ;-)"

Bei TCO geht es vor allem auch um die Support-Kosten, die durch solche netten Windows-Spezialitäten wie Viren, Trojaner, Würmer etc. etc. ausgelöst werden, von der verlorenen Arbeitszeit ganz zu schweigen.

"Ach, mein lieber btw, könntest du mich aufklären, mit welchen "völlig falschen Zahlen" ich denn operiert habe?"

Vielleicht liest du dir den Beitrag von murmelmartin noch mal ganz langsam durch...

das einzig schlimme ist eigentlich nur

Von: neu | Datum: 25.04.2006 | #50
daß der obertroll kay hier als "redakteur" auftreten kann.

eigentlich kann man ja nur darauf warten, wann der nächste quatsch von ihm als seine entdeckung angepriesen wird.

tja kay, die zeiten ändern sich. vorbei ist deine angebliche fachkompetenz als du noch mit altivec gegen die achso lahmen intel "argumentieren" kontest :-P

heute kann man ohne probleme auf diverse (pißbengel)hardwareseiten gehen (unter anderem toms-hardware etc.) und findet dort wesentlich kompetentere informationen als bei dem ppc-guardians-mac-basher kay :-P

ppcs sind durch mangelnde weiterentwicklung ins hintertreffen geraten, weswegen g4s aufgrund unterlegener performance auch nichts mehr gekostet haben.

aber das interessiert dich doch mittlerweile gar nicht. für dich geht es doch nur noch ums apple-bashing und um nichts anderes!
um beim auto zu bleiben: man hat jetzt im bentley einen vw-motor drin und nun taugt die kiste eh nix mehr.

also was kommt nach "buäh ich will aaber ppc!", "kay kauft dell", "macos x viel zu billig", "benchmarking a la kay aus dem hilpertraum" denn als nächstes?

vielleicht: "itunes total scheiße, völlig vermurkste verschlechterung von damals soundjam", "garageband totaler mist, cubase auf win vieeel besser"

naja, man weiß ja langsam, daß du wirklich einen sockenschuß hast.

.

Von: NoName | Datum: 25.04.2006 | #51
Hallo,

bin seit langer Zeit mal wieder vorbei gekommen und doch erstaunt, daß es euch noch gibt. Die Art der Artikel hat sich ja anscheinend nicht geändert

@ radneuerfinder

Von: chris | Datum: 25.04.2006 | #52
habe während einer zigarette nochmal mit dem kollegen gequatscht, weil so viele verschiedene angaben existieren. er sagte, dass man eine präzise aussage über die anzahl der entwickler von mac os x gar nicht machen kann.

zum einen weil es neben den ständigen entwicklern eine deutlich größere anzahl "nicht-ständiger" entwickler gibt, die jeweils bedarfsweise an unterschiedlichen aufgaben und projekten arbeiten.

zum anderen weil es durch die wahl der komponenten völlig beliebige auslegungssache des "zählenden" ist, welche entwickler man dazu zählt und welche nicht.

Wusste ich schon immer

Von: klapauzius | Datum: 25.04.2006 | #53
Eine Portierung von OpenStep auf PPC kann ja nicht so irrsinnig viel kosten.

Und letzten Endes muss man sich doch nur das Produkt anschauen, um ein Gefühl für die Wertigkeit zu bekommen. Und bei OS X sage ich da nur: Rechte reparieren, Finder, GUI, Performance.

Und alle bisher bekannten Gimmicks a la iTunes wurden ja entweder büllüsch von irgendwelchen Shareware-Fuzzies erworben oder sind recyclede OpenStep-Software von vor 20 Jahren (Pages).

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht kann man zu Apple immer nur wieder sagen: Respekt. Sie schaffen's halt immer wieder, zielsicher die Leute mit zuviel Geld zu melken.

na klapauzius, lassen ´se dich bei heise nicht mehr posten?

Von: neu | Datum: 25.04.2006 | #54
.


von mactechnews:

"FirmTeks neue SATA-ExpressCard/34 im Test mit MacBook Pro 15 Zoll (Aktualisierung) "

"Xsan 1.3 unterstützt Erstellung logischer Laufwerke mit mehr als 2 TB Kapazität"

"Aperture-eCoupon kann nun geladen werden"

"Neuere G4-Generation zu teuer für Upgrade-Karten"

"Kleinere RAM-Module mit niedrigerem Timing bringen im Power Mac G5 Quad keinen Geschwindigkeitsvorteil"

" iAlertU in Beta-Version erschienen"

@ radneuerfinder

Von: chris | Datum: 25.04.2006 | #55
er hatte noch ein paar gute beispiele dazu:
1. zu macosx gehören unabdingbar mail, ical und ichat. - zählt man die entwickler jetzt dazu oder nicht?
2. wenn die macsox-entwickler gezählt werden, zählt man die entwickler der server-version jetzt dazu oder nicht?
3. quicktime ist feste komponente von macosx. es wird aber für beide platformen entwickelt. - zählt man jetzt die entwickler, oder nur ein paar, oder zählt man sie überhaupt nicht?
4. darwin und viele komponenten sind open-source, was ist mit denen die als freie entwicklern an diesen komponenten arbeiten? zählt man die jetzt dazu oder vieleicht doch nicht?

klapauzius

Von: Hrusty | Datum: 25.04.2006 | #56
sehe ich ähnlich. Neue Software, die Apple selber entwickelt und geschrieben hat, wie iphoto, mail, Aperture
sind zT unperformant bis in die letzte Code-Zeile.
Leider habe ich nicht genug Kenntnisse in Programmierung, um beurteilen zu können woran das liegt und ob Apple in der Lage ist elegante Programme zu konzeptionieren und zu programmieren oder ob sie wie bisher geschehen, darauf angewiesen sind, Firmen und Software einzukaufen und diese dann zu erweitern.

diese Rechnung

Von: Alexander G. Schilp | Datum: 25.04.2006 | #57
ich habe diesen Mythos von der teuren Systemsoftware schon lange nicht mehr geglaubt.
Dazu bedarf es noch nicht einmal solcher Mühe um genauere Zahlen herauszusuchen. Schon mit recht grob geschätzten Zahlen kommt man auf erstaunlich niedrige Preise.

Aber es ist sehr schön, dass sich mal jemand die Mühe gemacht hat und Zahlen zusammengetragen hat um dieses Mythos jetzt mal ins Wanken zu bringen.

Kai, da hast Du wirklich einen sehr schönen Artikel geschrieben.

Aber man könnte die Frage nach den teuren MAcs auch anders beantworten.
Die sind so teuer weil es Apple eben gelingt genug Rechner zu diesen Preisen abzusetzen.

Alexander

@chris

Von: nam | Datum: 25.04.2006 | #58
wieviel freie entwickler gibs denn die an darwin arbeiten?
sind das echt soviele, das man die mitzaehlen muss?
den kernel macht apple doch wohl eher alleine und das userland wird von der *bsd gemeinde bezogen (vermute ich jetzt mal) - aber direkr an darwin arbeiten ?

@neu

Von: Kraftbuch | Datum: 25.04.2006 | #59
Könntest du bei deinem Kai-bashing wenigstens mal seinen Namen richtig schreiben? Weil sonst wirkt das noch peinlicher als es schon ist.

wozu?

Von: neu | Datum: 25.04.2006 | #60
habe ich deinen messias beleidigt?

du bist doch sowieso einer von der kay-kloppertruppe.

kraftbuch, welches denn? das mit ohne kraft und ppc-prozessor?


hast du auch noch was außer der verteidigung deines masters of the ppc-universe zu sagen?

Apple zeigt Universal-Version von Shake 4.1 auf der NAB

Von: neu | Datum: 25.04.2006 | #61
bei mactechnews gelesen

@nam wg. Darwin

Von: klapauzius | Datum: 25.04.2006 | #62
Darwin war schon immer künstlich beatmet und ist mittlerweile mausetot.

Die comp.os.-Liste wurde mangels Aktivität geschlossen, und was sich auf opendarwin.org abspielt ist nur noch peinlich. Bis heute gibt es kein verlässliches Build-System für Darwin.

Also, die Millionen von Open-SOurce-Darwin-Entwicklern kann man getrost zu den anderen Mythen in's Grab legen.

leider kein

Von: nico | Datum: 25.04.2006 | #63
finalcutpro6...
aber fuer fcp hat apple auf der nab2006 neue
hdv-codecs gezeigt. 720/24p geht nun auch endlich, also fein fuer jvc hd-pro (100er)...

@ nam

Von: chris | Datum: 25.04.2006 | #64
das weiss ich nicht. - aber ich finde es klasse, dass du selbst ein bezeichnendes beispiel für die aufgeführte beliebigkeit der zählweisen bist: denn du würdest sie nur mitzählen wollen, wenn sie in deinen augen "viele" wären.

@neu

Von: Kraftbuch | Datum: 25.04.2006 | #65
"habe ich deinen messias beleidigt?"

Ich bin Atheist.

"du bist doch sowieso einer von der kay-kloppertruppe."

Gruss an die Schublade.

"kraftbuch, welches denn? das mit ohne kraft und ppc-prozessor?"

Den Namen hatte ich schon vor vier Jahren, aber ich werd ihn sofort ändern um dir, dem Typen "mit ohne" Anstand zu gefallen.

@kraftbuch

Von: neu | Datum: 25.04.2006 | #66
"mit ohne" anstand ist es, wenn hier ein "redakteur" mal wieder völligen unsinn schreibt!

es ist ja mittlerweile bekannt, daß du ein gefolgsmann des ppc-obergruppenführers bist, da braucht man kein schubladendenken, das kann man mehrfach nachlesen.

gefallener Engel

Von: Zirpl | Datum: 25.04.2006 | #67
Lieber Kai!

Lass es doch bitte endlich mal gut sein! Vielleicht solltest Du mal eine Woche Urlaub machen, Dich entspannen und über andere Dinge als den Intel-Switch nachdenken. Das tut Dir sicher gut!

Ich bin MacGuardians Leser der allerersten Stunde und muss mich nun auch mal zu Wort melden. Als ich mit dem Mac-Support begann, waren gerade so nette Kisten wie der Macintosh IIci, IIfx, LC und SE/30 mit System 6.0.7 aktuell. Diese Maschinen waren hard- und softwaremäßig konsequent an den meisten damals aktuellen "Industriestandards" vorbeigebaut. Ich sag nur NuBus, RS422, ADB, SCSI (wohl ein Standard, aber damals auch nicht gerade weit verbreitet), LocalTalk, AppleTalk, keine parallele Schnittstelle und selbst bei den SIMMs musste man höllisch aufpassen, dass die passten. Das hat natürlich auch anständig gekostet! Für so einen IIfx mit Schwarzweiß-Monitor und einem Laserdrucker hat man damals - vorsichtig Daumen mal Pi Inflationsbereinigt auf die heutige Zeit umgerechnet - rund 15.000,-- Euro bezahlt. Wollte man vielleicht noch einen Farbmonitor und eine Apple 8/24-Karte, musste man noch tiefer in die Tasche greifen. Die Händler hatten damals auch noch Margen zwischen 30% und 50%. Das waren wohl die "glorreichen Macintosh Jahre".

Obwohl man für die meisten Dinge die beim Mac anders waren sehr gute Argumente finden konnte, war es doch schwierig Peripherie zu bekommen. Kann sich noch jemand an solche Dinge wie PowerPrint erinnern? Immerhin gab es einige Firmen, die sich auf Mac-Hardware spezialisiert hatten (Radius, Miró, DayStar, Asanté, usw.). Deren Produkte waren aber nicht minder sauteuer. Auch der Datenaustausch mit anderen Rechnerwelten war mehr als schwierig und AppleTalk/EtherTalk in größeren heterogenen Netzen mehr als unerwünscht. Eine Host-Anbindung mit der Apple TokenRing-Karte war aber schon eine lustige Sache, weil meist in den EDV-Abteilungen niemand glauben wollte, dass das geht. Der Mac war tatsächlich eine schöne, kleine Insel und natürlich war man stolz darauf, "Einwohner" dieser Insel zu sein.

Als sich Anfang der 90er Windows durchzusetzen begann und man manche Dinge, die bisher Mac-only waren, durchaus mit einem standard-PC erledigen konnte, begann Apple in eine tiefe Krise zu schlittern. Dabei war es auch nebensächlich ob es am PC gleich gut, verlässlich und elegant zu machen war. Alleine die grundsätzliche Möglichkeit reichte, dass für viele der Mac nicht in Frage kam.

Bis Mitte der 90er hat man versucht mit diversen Partnern (Motorola, IBM, HP, ...) einen eigenen Standard zu schaffen. Manche werden sich sicher an die damaligen Buzz-Words wie "Taligent, Pink, CHRP, PrEP, NuKernel, OpenDoc, CommonPoint, etc." erinnern. Auch der Umstieg auf den PPC im Jahr 1994, bzw. später auf PCI und die OpenFirmware von Sun ist vor diesem Hintergrund zu sehen. Damals hab ich übrigens mal eine Novell-Beta am Mac gesehen. War schon ein Schock, einen Mac ganz ohne grafische Oberfläche zu betreiben. All diese Projekte sind gescheitert und Apple musste irgendwann damit beginnen, sich am etablierten Industriestandard zu orientieren. Es ist schon eine sehr große Leistung, sich gegen ein mittlerweile übermächtiges Unternehmen aus Redmond zu behaupten. Gegen eine ganze Industrie anzutreten war/ist wohl ein sinnloses Unterfangen.

Nun stellt sich die Frage, wann der "echte Macintosh" und die "echte Firma Apple" gestorben sind. Mit der Einführung von PCI, OpenFirmware und IDE? Vielleicht erst beim Verzicht auf ADB und der Verwendung von USB, dem Einstampfen von OpenDoc? Erst mit Mac OS X oder vielleicht jetzt beim Intel-Switch? Bei der Vorstellung von BootCamp? Oder ganz wann anders? Für mich ist Apple jedenfalls nicht gestorben, sondern hat in den letzten Jahren viele notwendige Veränderungen durchgemacht. Natürlich wurden dabei auch Fehler gemacht. Wenn sie diese Schritte aber nicht gegangen wären, könnten wir heute um Apple genauso nostalgisch trauern wie um Atari & Co. Der Erfolg in den letzten Jahren gibt Apple recht.

Es ist Apple sehr hoch anzurechnen, dass Sie es trotzdem immer geschafft haben, Ihre eigene Identität zu wahren. Dies trifft auch - vielleicht sogar insbesondere - auf den Intel-Switch zu! Ich habe seit gestern mein MBP. Es sieht aus, fühlt sich an und riecht sogar nach dem Auspacken wie ein Macintosh. Das ganze Look & Feel ist genau so wie man es von einem Mac gewohnt ist. Das ganze Look & Feel? Naja nicht ganz, denn im Gegenteil zu meinem alten 1,67er PowerBook ist das MBP einfach unglaublich höllisch schnell. Da ist es mir (selbst als Entwickler) ziemlich egal, welcher Prozessor da drinnen und welche Architektur dahinter steckt. Abgesehen davon ist der Vorteil des Macs noch nie am Anschaffungspreis zu messen gewesen (siehe zB IIfx, Quadra, ...). Ich denke, die meisten Mac-User sehen das sehr pragmatisch.

Wer die Entwicklung von Apple über eine längere Zeit mitgemacht hat, den sollten die aktuellen Ereignisse eigentlich auch nicht wundern. Große Veränderungen und Switches gehören seit mehr als 15 Jahren einfach dazu! Sei mal ehrlich - was hat denn technologisch vom Ur-Macintosh noch überlebt? Ausser QuickTime und aus Kompatibilitätsgründen Teile der Toolbox (herjeh, es gab mal Zeiten, da kannte ich weite Teile von IM1-6 fast auswendig) nicht wirklich viel. Neben den rein technologischen Aspekten spielen aber heute auch noch Dinge wie der "Shareholder Value" eine sehr viel gewichtigere Rolle als früher, wenn es um die Ausrichtung eines Unternehmens und um die Gestaltung seines Portfolios geht. Manche Dinge wären vielleicht schön und wünschenswert, sind aber schlicht nicht möglich, wenn es um das langfristige Überleben eines Herstellers geht. Zur Zeit kann Apple aus einer Position der Stärke handeln und Schritte gehen, die noch vor ein paar Jahren undenkbar gewesen wären.

Jegliche Diskussion über die theoretischen Vor- und Nachteile des PPC ist mittlerweile nur mehr rein philosophischer Natur. Mehr noch - eigentlich ist es lächerlich. Eine gewisse Zeit lang mag das ja recht Witzig sein, irgendwann nervt es aber nur noch. Das ist übrigens auch ein Grund, weshalb ich nicht mehr wie früher täglich, sondern nur noch hin und wieder bei den MacGuardians vorbei schaue. Es ist einfach Fakt, dass es kein PowerBook gibt, dass auch nur in die Nähe des MacBook Pro kommt und keinen PPC-Prozessor (der tatsächlich produziert wird) mit dem das erreichbar gewesen wäre. Ich bin mir sicher, bei den Desktops wird es nicht viel anders aussehen. Entweder findest Du dich mit den Tatsachen ab, oder du musst weiter in der Vergangenheit leben.

Vielleicht solltest Du Deine Vorurteile einfach mal beiseite legen und länger mit einem Intel Mac arbeiten. Wenn Du dann noch sagst, dass das kein Mac mehr ist, ist Dir wirklich nicht zu helfen. Dann würdest Du den meisten Leuten hier aber sicher einen großen Gefallen tun, wenn Du eine eigene Website aufbaust. Mein Vorschlag wär' "macbashers.de". Die Domain ist noch frei und ein "MacGuardian" bist Du sicher keiner mehr. Viel schöner wär' es aber, wenn Du Dich auf Deine alten Stärken besinnen und einfach wieder gute, fundierte und oft auch amüsante Artikel über aktuelle Entwicklungen schreiben könntest.

So wie Du Dich aber derzeit verhältst, hast Du für mich jegliche Glaubhaftigkeit verloren. Du verhältst Dich wie ein kleines Kind, dem man ein Spielzeug weggenommen hat. Schade eigentlich, weil ich Deine Artikel früher sehr geschätzt habe!

Liebe Grüße
Christian

hahahahhaha... selten so gelacht.

Von: kux | Datum: 25.04.2006 | #68
alle gegen kai. was für ein showdown. ;)

leute, hört doch mal auf. das bringt doch nichts. soviel geschriebenes für nichts und wieder nichts.
er will ja, dass ihr euch sinnlos aufregt. habt ihr nichts anderes zu tun? genügt eure eigene sicht der realität nicht mehr? wieso wollt ihr ihn davon überzeugen, dass er unrecht hat? er weiss es doch schon längst.

kai ist wie berlusconi. er wird so weiter machen, bis er einen weg findet seinen kopf ehrenvoll aus der schlinge zu ziehen.

würdet ihr mal darüber nachdenken und ihn ignorieren, dann würde mister kai, master jedi des ppc universums, keinen bullshit mehr auf dieser seite veröffentlichen.
lasst den armen kai. er penetriert sich selbst mehr als genung ins knie.

Danke Christian...

Von: ghme | Datum: 25.04.2006 | #69
...besser kann man es nicht mitteilen.

Selbst für einen (ehemals) überzeugten Intel-Skeptiker wie mich, ist Kai´s Geblubber nur noch lächerlich. Nachdem eigentlich alles reibungslos funktioniert, die Speed (bis auf wenige idiotische Kindergarten Benchmarks) passt und auch die Preise keineswegs explodierten, klammert sich der Gute an jeden noch so kleinen Mist um seine Verschwörungstheorien zu untermauern.

Meine Güte. Kai, wann wachst Du auf und bekommst mit, dass eigentlich so ziemlich alle echten Mac-Fans (und ich meine das OS) recht zufrieden sind oder zumindest geworden sind. Deine Handvoll Unterstützer sind die Kappen, die schon früher leicht trollig ihren Senf dazu geben mussten.

Ansonsten: Teste doch mal ein MBP in echt und bilde Dir mal ein Urteil in der Praxis. Theorien und Visionen schön und gut; Fakt ist: das Ding rockt, aber dass hast Du ja leider auf Grund Deiner eingeschnappten ich-bin-beleidigt-Schiene noch nicht mitbekommen...

Traurig, aber nur weiter so. Unterhaltung und Gymnastik (in Form von Kopschütteln) ist zumindest garantiert.

@Kai

Von: A-J | Datum: 25.04.2006 | #70
Get yourself a life!

Dein Kampf gegen Windmühlen bringt rein gar nix. Es gibt wichtigeres als verbittert darüber zu sein, dass Apple jetzt auf einmal zu einem Unternehmen geworden ist.

Wunderbar! ;-)

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #71
Ich ahnte ja schon, dass einige die Realität nur schwer verauen können würden, aber die Reaktionen schlagen mal wieder alles. "Shoot the messenger" par excellence, jeder Psychologiestudent hätte seine helle Freude! ;-)

Erneut kann niemand was konkretes zum Thema entgegnen, woraufhin die Diskussion auf meine Person verlagert wird. Überrascht mich mal wieder sowas von überhaupt nicht.

Ich denke wir schließen den Thread, da auf die ursprüngliche Frage, warum ein Mac nun NOCH mehr als ein PC kostet dann wohl doch keiner eine konkrete Antwort weiss. Ausser vielleicht "ich werde gerne ausgenommen und fühl mich gut dabei"! ;-)

@Kai. Von welchen PCs sprichtst du überhaupt?

Von: A-J | Datum: 25.04.2006 | #72
Warum vergleichst du Apple ständig mit Dell-Plastikbombern??

Werf doch mal einen Blick auf IBM/Lenovo oder Samsung. Deren Geräte spielen in derselben Preisliga.

Außerdem, niemand MUSS kaufen, also was solls.

noch schöner...

Von: imaginetics | Datum: 25.04.2006 | #73
finde ich, dass jetzt schon pauschal ausgeteilt wird. ist man nicht pro-intel, dann ist man jetzt ein trolliger unterstützer und gehört zur kay-kloppertruppe. beim switch ist wohl eher das niveau der user den bach runter. na, wohl bekomms...

Ja, wunderbar!

Von: ghme | Datum: 25.04.2006 | #74
"Ich ahnte ja schon, dass einige die Realität nur schwer verauen können würden, aber die Reaktionen schlagen mal wieder alles."

Du verwechselst Realität mit Deiner kleinen Welt. Schock für Dich: das ist nicht kongruent...

"Shoot the messenger" par excellence, jeder Psychologiestudent hätte seine helle Freude! ;-)"

An Deinem Fall sicher!

"Erneut kann niemand was konkretes zum Thema entgegnen, woraufhin die Diskussion auf meine Person verlagert wird. Überrascht mich mal wieder sowas von überhaupt nicht."

Wie will man einem Verschwörungstheoretiker widerlegen, dass seine Verschwörung nur auf Biegen und Brechen der Realität zustande kommt? Hast Du schon mal ein MBP in echt getestet? Wohl kaum! Das zum Thema Fakten und Realität.

"Ich denke wir schließen den Thread, da auf die ursprüngliche Frage, warum ein Mac nun NOCH mehr als ein PC kostet dann wohl doch keiner eine konkrete Antwort weiss. Ausser vielleicht "ich werde gerne ausgenommen und fühl mich gut dabei"! ;-)"

Warum ist ein Sony Notebook teuer? Warum ist B&O Gerät teuer? Warum ist ein Porsche teuer? Warum gibt´s Wurst im Aldi für 50 Cent?

Besserer Schluss für diesen Thread: Die Ganze (Mac)-Welt ist gegen mich -den wahren Apple-Chef Kai- und ich fühle mich gut dabei, auch wenn ich komplett falsch liege.

;-)

@ Kai - Wunderbar! ;-)

Von: Joachim_S | Datum: 25.04.2006 | #75
"...da auf die ursprüngliche Frage, warum ein Mac nun NOCH mehr als ein PC kostet dann wohl doch keiner eine konkrete Antwort weiss."

Die Antwort wurde bereits mehrfach gegeben:

Weil Apple es sich leisten kann, die verlangeten Preise zu verlangen. So einfach ist das.

(Würden sie nicht genug verkaufen, müssten sie mit dem Preis runter. Abcashen solange möglich, macht jede Firma so (oder würde es gerne so machen).

Also: kein Grund für Siegesfeiern.

PS: Deine eigene Antwort im letzten Absatz ist keine Antwort. Aber: full ack, wie Apple ihre Preise rein technologisch (!) rechtfertigt würde mich schon auch intererssieren.

warum Macs "mehr" kosten?

Von: Thesi | Datum: 25.04.2006 | #76
da braucht man keine schizophrene rechung aufmachen, denn das ist ganz einfach erklärt:
es finden sich halt genug leute, die bereit sind den von apple verlangten preis zu zahlen!
(btw.: angebot und nachfrage regulieren den preis!)
ich für meinen teil habe es nie bereut ;-)

A-J / Zirpl

Von: Strangers Night | Datum: 25.04.2006 | #77
In seeligen PPC Zeiten konnte man/kai noch den Kampf des sympatischen Underdogs Apple gegen die Übermächtigen der Wintel Allianz kämpfen. Auch wenn es nur, wie vieles im Leben, nur ein Scheingefecht war, so fühlt man sich trotzdem im Rahmen der MG bei gleichgesinnten.
Dies ist nun vorbei.
Mit dem Wechsel zu Intel ist Apple auf dem Boden der Tatsachen angekommen, könnte man meinen.
Nein, Apple war schon immer da, wo sie sind. Apple will Macht, Einfluss, Geld verdienen. Apple hat schon immer seine Kunden verarscht, zumindest teilweise. Hat miese Produkte wie die miesen Displays der ibooks&Powerbooks, die anfälligen ibooks, die unsagbar lauten G4 MDD´s für teuer Geld angeboten....usw. Hat Software veröffentlicht, dass es einem gegraust hat. Lahm ohne Ende.
Apple war aber unser Apple, sie waren etwas besonderes. Sie waren Teil des Kampfes gegen den Mainstream, gegen Marktbeherrschung, gegen miesen Monopolismus. Dachte man. War aber nicht so. Apple ist Teil des Mainstreams und Teil des Marktes. Jobs ist mit Gates befreundet und die Jungs gehen mit Intels CEO Essen. Lachen sich tot über uns.
Idealismus, pah! Kohle her, dann stimmts.
Seit dem Switch ist vieles anders.
Die Intel CPU´s laufen und das sogar gut. (Hätte Jobs sonst den Wechsel gemacht?)Die User sind zufrieden.
Apple hätte auch auf AMD switchen können, das hätte einige gefreut. AMD ist auch ein Underdog, der in den letzten Jahren Intel stark zu schaffen machte. Aber hätte das etwas geändert. Es wäre nur ein Teil des Schleiers noch dageblieben und die Verblendung hätte noch länger angehalten.
Der alte Kampf ist aus.
Apple bringt BootCamp. In 10.5 wird Windows vielleicht sogar onboard sein, mittels Virtueller Umgebung, wer weiß das schon. Ist im Grunde auch egal.

Die "Kämpfer" sollten sich besinnen und der Realität ins Auge blicken.
Entweder damit Abfinden, dass man nun einen PC kauft bei dem OS X mitgeliefert wird. Oder seinen Idealismus beibehalten.
Nur dann, ist Apple die falsche Projektionsfläche.
Linux ist die einzige Alternative und das schon lange. Linux, so hakelig es auch bei manchen Dingen immer noch sein mag, ist unkaputtbar. Es kann niemand Pleite gehen, der wichtig wäre. Linux ist auf alle Plattformen die da sind und noch kommen werden portabel. Linux ist wie Wasser und Luft.
So sehr ich die MG´s mag, aber mittlerweile sollten sich die Redakteure mal treffen und eine Grundsatzentscheidung fällen, wie es weitergehen soll.

zirpl

Von: nico | Datum: 25.04.2006 | #78
"NuBus, RS422, ADB, SCSI"

war und ist super. rs422 ist abwaertskompatibel zu rs232. ideal zum steuern von bandmaschinen (video/audio schnitt). adb war nunmal einfach genial, damals ohne alternative. denke usb hat einige anleihen dran genommen.
scsi wird auch heute noch fuer raids genutzt, auch wenn fibrechannel hier flexibler ist.
auch mit nubus und quadra950 hatten wir damals eine extrem hochwertige loesung fuer video i/o, capturing, framebuffer etc.
mit "isa" nicht moeglich gewesen. gab es auch fuer sun und next. also garnicht so wenige systeme und somit auch reichhaltige auswahl bei hochwertigen komponenten.
spaeter war die entscheidung zu pci sicher sinnvoll, als auch bei pcs bessere komponenten einzug hielten.

@chris

Von: nam | Datum: 25.04.2006 | #79
war sicher falsch ausgedrueckt von mir - oder zumindest nicht so gemeint. ich meinte:
ich glaube nicht das freie entwickler ernsthaft an darwin mitbauen. vielleicht guckts sich mal jemand in der freien wildbahn an , vielleicht frickelt er sogar daran rum - ich glaube aber nicht das was davon zurueckfliesst.
natuerlich kommts nicht auf die masse der entwickler an - sondern auf die (verwertbare) masse an code die sie produzieren ;-)

Cool bleiben

Von: maczombie | Datum: 25.04.2006 | #80
Nu kommt mal langsam runter. Das Ganze nimmt ja nun hier langsam sektirerische Ausmaße an. Klar polarisiert Kai. Aber was ist denn daran so schlimm? Apple ist eine Firma keine Kirche. Die wollen Geld verdienen (wie jeder von uns). Wenn Sie ein Produkt auf den Markt werfen, muß auch ein Vergleich mit den Mitbewerbern gestattet sein und nicht alles von Apple ist automatisch Gold. Imho hat Kai in vielem recht, wenn er auch sehr radikal formuliert. Also diskutiert mal lieber etwas sachlicher, dann haben wir alle etwas davon.

MZ

@kai nochmal die ernste frage

Von: nam | Datum: 25.04.2006 | #81
[Link]

ghme:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #82
"Du verwechselst Realität mit Deiner kleinen Welt. Schock für Dich: das ist nicht kongruent..."

Die Realität steht oben: OS X kommt Apple billiger als Windows. Was gibt's daran bitte zu deuteln?

"Warum ist ein Sony Notebook teuer?"

Immer noch DEUTLICH billiger als ein Intel-Powerbook:

Sony Vaio FE590PB, 15.4", 100GB HD, 1GB RAM, 1.83 GHz Core Duo, Geforce Go 7400, 8x DL-DVD: $1900
Intel-Powerbook 15.4", 100GB HD, 1GB RAM, 1.83 GHz Core Duo, Radeon X1600, 4x SL-DVD: $2200

Ach ja: Das teure Windows ist bei Sony übrigens auch noch dabei! ;-)

"Warum ist B&O Gerät teuer?"

Weil B&O eigene Entwicklung betreibt und nicht nur Standardware verbaut.

"Warum ist ein Porsche teuer?"

Weil er schneller ist als ein Golf.

"Warum gibt´s Wurst im Aldi für 50 Cent?"

Vorsicht, dünnes Eis: Bei ALDI gibt's auch Intel-PCs! ;-)

hehe jo

Von: tiloprobst | Datum: 25.04.2006 | #83
""Shoot the messenger" par excellence, jeder Psychologiestudent hätte seine helle Freude! ;-)

Erneut kann niemand was konkretes zum Thema entgegnen, woraufhin die Diskussion auf meine Person verlagert wird."

hehe jo, ist mir auch aufgefallen :D
geil @kai

morgen in der Tagesschau: kopfloser reiter gesichtet o_O

nam:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #84
Ein Wort für dich zum drüber Nachdenken: 64bit

"Ich bin zufrieden mit meinem Mac"

Von: klapauzius | Datum: 25.04.2006 | #85
Naja. Weiss nicht.

Als ich noch vollauf zufrieden mit meinem Mac war habe ich über Megahertz-Mythos und DLL-Hölle mild gelächelt.

Auf die Idee, einem Windows-Benutzer zu sagen er möge doch bitte den Mund halten bin ich damals nie gekommen.

"capitalized software costs"

Von: trampolin | Datum: 25.04.2006 | #86
"OS X kommt Apple billiger als Windows"
Das ist schlicht schockierend. Was will uns der Autor damit sagen, und vor allem was will uns folgendes sagen: "R&D expense does not include capitalized software development costs of approximately $29.7 million related to the development of Mac OS X Tiger during 2005". Was sind die "kapitalisierten Softwareentwicklungskosten". Nach Google sind damit jedoch nicht die reinen Entwicklungskosten, d.h. die reinen Softwarekosten gemeint.
Oder? Wer kennt sich aus in amerikanischer Buchhaltung? Wat is dat fürn Ding?

@kai

Von: nam | Datum: 25.04.2006 | #87
ach du meintest mit halten die 'zukunftssicherheit' und nicht die qualitaet?!

aso - naja dann. wenn du meinst ...

"capitalized software costs" die 2.

Von: trampolin | Datum: 25.04.2006 | #88
Nachtrag: Eine Fundstelle mit dem Thema "Capitalized software costs":
Capitalized software costs are amortized primarily on a straight-line basis over three years, the expected useful life of such assets, beginning when the software project is substantially complete and placed in service. In 2003, 2002, and 2001, approximately $15 million, $18 million, and $28 million, respectively, were capitalized. During those periods, approximately $24 million, $23 million, and $16 million, respectively, of previously capitalized costs were amortized. At December 31, 2003 and 2002, the unamortized capitalized software costs were $33 million and $42 million, respectively." In Deutsch: "Aktivierte Softwarekosten werden vorwiegend linear, über einen erwarteten Nutzungszeitraum von drei Jahren abgeschrieben. Dieser beginnt, wenn das Softwareprojekt im Wesentlichen fertiggestellt ist und in Betrieb genommen werden kann. In den Jahren 2003, 2002 und 2001 wurden jeweils rund 15 Millionen USD, 18 Millionen USD bzw. 28 Millionen USD aktiviert. In diesen Zeiträumen wurden jeweils rund 24 Millionen USD, 23 Millionen USD bzw. 16 Millionen USD der zuvor aktivierten Kosten amortisiert. Am 31. Dezember der Jahre 2003 und 2002 betrugen die nicht amortisierten, aktivierten Softwarekosten jeweils 33 Millionen USD bzw. 42 Millionen USD."
Für mich hat dies nichts mit den tatsächlichen Softwarekosten zu tun.
D.h. für den Artikel:
Thema verfehlt, 6, setzen.

Finally @ Kai...

Von: ghme | Datum: 25.04.2006 | #89
...sowas, wollte mich eigentlich gar nicht in diese Flamerei einklinken, nunja macht ja auch Spaß irgendwie...

Zu Deinem letzten Posting: Das ist genau Dein Problem: Du kannst nicht das Ganze betrachten (mein Posting mit den rhetorischen (!) Fragen ODER Apple als Ganzes), sondern musst alles bis in kleinste Aufdröseln (einzelne Beantwortung, der an sich sinnlosen Fragen ODER Benchmarks, Filings, Postings, Artikel, Kleinigkeiten und Wurstbrötchen über/von Apple).

Und hierbei ist anzumerken: Die Summe aller Kleinigkeiten ergibt noch lange nicht das große Ganze!?

Den Sinn davon habe ich jetzt selbst nicht wirklich kapiert, aber ist doch ein schöner Schluss-Satz ;-)

"capitalized software costs" die 3.

Von: trampolin | Datum: 25.04.2006 | #90
siehe auch hier:
[Link]

Ein Scenerio (ein reines Scenario)

Von: Jawohl ich | Datum: 25.04.2006 | #91
Also dass ein MBP 300 € teurer ist als ein Sony halte ich für gerechtfertigt.

Es ist dünner als ein Sony. Es ist aus Aluminium, es hat das MacOS X und es hat einen leuchtenden Apfel auf der Rückseite!

Ich denke mal der leuchtende Apfel ist mit das teuerste am Mac!

Ich bin im übrigen fest davon überzeugt, dass Steve Jobs hier mitliest bzw mitlesen lässt und alle, die dem PPC treu bleiben und für diese Architektur kämpfen, die werden eines Tages alle Gewinne ausgezahlt bekommen, die von den blöden Macusern finanziert wurden indem sie Unsummen ausgaben für Intelschrott und ein Betriebsystem, dass fürn Appel und 'n Ei programmiert wurde!

Das alles ist nur eine Prüfung von Steve um zu testen, wer wirklich ein richtiger Macianer ist!!

Alle die jetzt den Intel-Switch gutheißen und mitmachen bezahlen dafür (im wahrsten Sinne des Wortes) und für alle, die dem PPC treu bleiben und für ihn kämpfen, hat Steve schon ein Raumschiff gebaut und wenn die Welt am Intelvirus untergeht, dann werden sie alle gerettet und auf den Mars ausgeflogen, wo alles schon bereit ist in der Siedlung ALTIVEC und der Biosphäre RISC!!!

Alle anderen werden sterben!!!!111

Mmhmuuuauahaahahahahaha!!!!!

@ Kai: Wieder grober Unfug!

Von: Philipp | Datum: 25.04.2006 | #92
Du schreibst: "Erneut kann niemand was konkretes zum Thema entgegnen, woraufhin die Diskussion auf meine Person verlagert wird. Überrascht mich mal wieder sowas von überhaupt nicht."

habe ich ja, nur Du hast es wohl nicht begreifen (wollen) ...

Und das noch...

Von: ghme | Datum: 25.04.2006 | #93
"Die Realität steht oben: OS X kommt Apple billiger als Windows. Was gibt's daran bitte zu deuteln?"

Nichts, aber wen interessiert das?
Vermutlich kommt Apple auch der Bau der iPods billiger, als der Einkauf von Creative Playern + Umlackierung...

;-)

So nu aber Schluss...

Danke Trampolin

Von: Terrania | Datum: 25.04.2006 | #94
Ich hatte mir sowas schon gedacht. Inzwischen weiss ichs. Der Artikel war von einem absoluten Finanzlaien geschrieben. Die tatsächlichen Kosten sind damit immer noch im Dunkeln. Was solls. Er wollte sowieso nur Flamewars haben.
Tipp an die anderen: Macht einfach nicht mehr mit. Dann erledigt sich das Problem von selbst ...

Mein Gott, Trampolin..

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #95
Lass es gut sein, es wird peinlich, wie du dich an den Strohhalm klammerst...

Lies dir die von dir zitierte SFAS-Seite nochmal genau durch, v.a. den Punkt "Aktivierung und Abschreibung über die erwartete Nutzungsdauer"

Nein, es hat niemand von den Kosten für die Verfielfältigung geredet... Es ging immer nur um die ENTWICKLUNGSKOSTEN!

Warum kostet ein Mac mehr?

Von: cejay | Datum: 25.04.2006 | #96
Weil es ein Mac ist!?

Ich finde es schade, dass ausgerechtet bei den MacGuardians diese Frage so gestellt wird.

Die Frage kann doch nur lauten: Ist ein Intel-PC noch ein Mac? oder: Ist die Marke Mac noch dieselbe, die wir zu schützen uns auf die Fahne geschrieben haben?

Wenn ja, dann sind doch alle Preisvergleiche und Benchmarks obsolet. Es gibt nur einen Mac, den kann man auf technischer Ebene nicht vergleichen.

Wenn nein, was machen die MacGuardians in der Zukunft?

Ich habe die MacGuardians als eine Seite schätzen gelernt, die den "Spirit" der Marke Macintosh gelebt und hochgehalten hat. Jegliche Diskussion kann sich doch eigentlich nur darum drehen, ob die Firma Apple diesen Geist noch verkörpert.

cejay

Von: Strangers Night | Datum: 25.04.2006 | #97
volle Zustimmung.

cejay:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #98
Von mir auch.

Für mich ist ein Intel-Apple-Rechner eigentlich kein Macintosh. Denn bei nem Macintosh erwarte ich, dass Soft- und Hardware von Apple kommen.

Apple ist nun ein Intel-Reseller und von diesen 100% abhängig, wie der Rest der Industrie eben auch. Steves "wir wechseln echt nur den Chip!"-Gelaber ist die beste Kundenverarsche die er jemals gebracht hat, viele Mac-User kaufen ihm offensichtlich ernsthaft ab, dass Intel jetzt Apples Schoßhund ist. Wer einen Blick auf die Bilanzen wirft sieht hingegen schnell, wie die Rollen in Wirklichkeit verteilt sind, und auch ein Öffnen der Macs verrät, dass hier nur 0815-PC-Standardtechnik zum Einsatz kommt.

Wie drückte es jemand letztens so treffend aus: "alu, magnetstecker ... - Das ist es also, was heute noch den Mac ausmacht. Oh tempores..."

Ich darf mal eben dran erinnern, dass Apple gerade $8 Mrd auf der hohen Kante hat, die sie LOCKER in Hardware-Entwicklung investieren könnten. Soviel hat Intel noch nichtmal das Geldgrab Itanic gekostet...
Aber warum Geld in Entwicklung investieren, wenn die Kunden naiv genug sind, für Stangenhardware sogar noch mehr zu zahlen als vorher und sich dabei auch noch allen Ernstes "besonders" vorkommen?

Naja, es gibt immer genügend Leichtgläubige, deshalb habe ich auch noch meine Aktien! ;-) Kauft mal schön Intel-Rechner von Apple, warum soll ich nicht auch von der ganzen Kollektivverarsche profitieren? <:-)

Interessant

Von: Strangers Night | Datum: 25.04.2006 | #99
[Link]

The conclusion is: clock for clock, Athlon 64 will beat Conroe in real application environments that require a working set of larger than 4MB, or in other words, larger than Conroe's 4MB cache. This means in any real multi-tasking or server environment the Core architecture will be an underdog. Even worse, for Intel's shared cache architecture, cache thrashing is a distinct possibility under heavy loads.

Most modern applications need a lot more then 4MB. IE needs at least 50MB when viewing a normal web page(with Flash, JS, DHTML, AJAX..); Photo Editing apps need around 40MB; FireFox takes 23MB when I use it to view yahoo.com; DivX grabs 23MB even before I open a video...

Frankly, I am really disappointed by Intel's decisions. This gimmick of using 4MB cache to get unreasonably good scores on the most simplistic tests is cheap from design point of view but expensive for manufacturing. Mooly Eden kept talking about the 4 Meg cache in the technology analyst meeting, and promised to add even more cache, however, the 4MB cache is definitely eating a lot of die area and Intel's limited capacity. It is almost like using Netburst's ridiculous hyperpipeline to pump up GHZ at the expense of power consumption and real performance. I wouldn't accuse Intel of benchmark fraud, but people need to know the 4MB limitation of the Conroe.

Unperformantes Design mit Cache erschlagen..

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #100
..war schon bei der Itanic eine beliebte Strategie von Intel! ;-)

Naja, irgendwie muss man eben den fehlenden Speichercontroller kompensieren. Und nur Cache ist schneller, also hauen wir mal Cache drauf dass die Schwate cräx!...

Danke für den Link! ;-)

@ Kai

Von: trampolin | Datum: 25.04.2006 | #101
Entschuldige Du bitte, Kai aber Dein Statement ist ein kleines bisschen neben der Reihe: Deine 29,7 Millionen sind keine Herstellungs- bzw. Entwicklungskosten im reinen Sinne sondern sind --- finanztechnisch gesehen --- Abschreibungen bzw. Amortisierungskosten.
Deine Rechnung ist komplett nonsens: 29,7 Mille durch 4 Mille Rechner = 7,5 Pro MacOS.
Mit dieser Rechenleistung solltest Du Finanzsprecher der Deutschen Bank ("Peanuts") werden.
I´m sorry, ich kann Dir in diese Gedankenwelt nicht folgen.

Der größte Unsinn

Von: performa | Datum: 25.04.2006 | #102
Sorry, Kai, aber deine "Rechnung" ist der größte Blödsinn, den ich diese Woche gelesen habe.

Erstens sollte dir der gesunde Menschenverstand sagen, dass die Entwicklung eines Betriebssystems mehr als 30 Millionen Dollar kostet.

Zweitens steht übrigens im selben Filing auch drin, was es mit den Capitalized Software Costs auf sich hat. Aber das "wolltest" du vielleicht gar nicht lesen.

@ghme

Von: wonko_the_today_especially_sane | Datum: 25.04.2006 | #103
"
"Die Realität steht oben: OS X kommt Apple billiger als Windows. Was gibt's daran bitte zu deuteln?"

Nichts, aber wen interessiert das?"

Es interessiert, weil die Motivation für Apple offensichtlich nicht darin besteht, Macs mit einem besseren OS auszustatten (was früher mal so war), sondern mit dem billigeren (was inzwischen eine durchaus gültige Interpretation ist). In dem Moment, wo das kippt (oder durch eine zunehmende Einstellung von MacOS-SW-Portierungen erforderlich wird), gibt es den Switch zu MS und es ist außer Standard-HW in Alu eingepackt zu teuerer Preisen nichts mehr übrig.

@kai

Von: nam | Datum: 25.04.2006 | #104
"Für mich ist ein Intel-Apple-Rechner eigentlich kein Macintosh. Denn bei nem Macintosh erwarte ich, dass Soft- und Hardware von Apple kommen."

die software kommt von apple und die hardware kommt beispielsweise beim 17" macbook pro genauso von apple wie beim 17" powerbook. das einzige was anders ist, ist dass sie nun keinen chipsatz mehr produzieren. der anteil des chipsatzes an der gesamthardware ist irgendwo im einstelligen bereich.

wusste gar nicht dass man so an nem aufgebohrten speichercontroller haengen kann ... und vor allem merkt man bei der benutzung eines macs auch immer ganz genau ob ein chipsatz von intel werkelt oder ein handgemachter von apple.

und zum thema cache: grosse caches war urspruenglich mal eine strategie der der RISC ...

kai

Von: nico | Datum: 25.04.2006 | #105
"Für mich ist ein Intel-Apple-Rechner eigentlich kein Macintosh. Denn bei nem Macintosh erwarte ich, dass Soft- und Hardware von Apple kommen."

au backe. apples erster imac (der knuddelige) setzte trends. ihm kann der pc-anwender heutige usb-vielfalt danken.
usb - ein intel produkt.
pci - ein intel produkt.
pci-x ein intel produkt.
agp - ein intel produkt.
pci-e ...

64 Bit - 1. Quartal 2007

Von: Strangers Night | Datum: 25.04.2006 | #106
Der Merom wurde übrigens auf 4Q 2006 verschoben, vermutlich wird es Januar 2007 bis dieser in dem Macs angekündigt wird. So gesehen scheint es vorerst nichts zu werden mit 64Bit unter x86 Intel.
Die mobilen werden also mindestens 1 Jahr mit dem Yonah gefüttert.

Da scheint Intel wohl die richtige Info an Apple gegeben zu haben, denn der Yonah Nachfolger wird also noch dauern. Und den Conroe sehe ich auch im Juli noch nicht in den Rechnern, da wird schnell Herbst bis der in Stückzahlen erhältlich ist. Dto Woodcrest.

[Link]

also bleibt Apple bei 32 bit hängen.
Reicht scheinbar auch, genau wie Shared Memory Grafik seit neuestem auch reicht.

@Kai: Steve's Verarsche

Von: wonko_the_today_especially_sane | Datum: 25.04.2006 | #107
Ich werfe Steve keine verarsche vor, es ist eben (bzw. die Führungsriege) sehr clever, wenn es ums Geld verdienen geht. Insofern denke ich, dass Du "ist gut für Apple als Firma" und "ist gut für das, was Apple für mich (einmal) repräsentiert (hat)" in Deinen Kommentaren trennen solltest. Insofern ist z.B. die Nicht-Investition von Cash in HW-Entwicklung möglicherweise gut für ersteres und schlecht für zweiteres.

auch wieder typisch

Von: nam | Datum: 25.04.2006 | #108
da machen sich leute die muehe die quellen zu verfolgen und alles nachzuvollziehen - erklaeren dann, dass der kern dieses artikels voellig falsch ist (und somit wie immer die argumentationskette zusammenbricht) und was macht kai?
ignorieren, die leute beschimpfen etc.

Das MacOS ist also seit INTEL Schei***???

Von: Terrania | Datum: 25.04.2006 | #109
Ihr tickt doch alle nicht mehr richtig ...

nam

Von: Strangers Night | Datum: 25.04.2006 | #110
selbst wenn der Kern des Artikels falsch wäre/ist, so bleibt der Artikel von Kai als Denkansatz für sich dennoch bestehen.
Selbst wenn OS X insgesamt ne halbe Mrd. Dollar an Entwicklungskosten verursacht hat, der Einkauf von Windows XP bei 10 Mio Rechnern hätte 800 Mio $ verschlungen. Geschweige der Tatsache, dass Apple mit den 25% Margen nur einen Bruchteil an Rechnern mit Windows verkaufen hätte können.

Es hat etwas ...

Von: M@rkus | Datum: 25.04.2006 | #111
Seit dem Intel-Switch hat der Mac tatsächlich ein wenig an Sex-Appeal verloren. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Er verliert dadurch etwas an Faszination, zumindest solange man über seine Innereien nachdenkt ... also etwa für eine halbe Stunde (oder einen halben Tag ... den ganz Langsamen gestehe ich sogar eine halbe Woche zu ;-) ...

Es gibt Menschen, die bleiben in dieser halben Stunde hängen und drehen sich dann langsam im Kreis ... bis sie meinen, dieser Kreis, den sie da drehen, sei die Realität. Schockierend ...

Richtig interessant wird's, wenn diese Kreisdreher auf normale Menschen losgehen, um auch diese von ihrer kreisenden Realität zu überzeugen. Dadurch gewinnt man natürlich nicht nur Freunde ...

Wie gesagt, in ihrem Kreis drin (der halben Stunde) haben diese Leute aber wirklich recht. Da kann man nix dagegen sagen. Ich verstehe aber alle anderen, die sich einfach nicht auf ewig im Kreis drehen wollen ... und dann halt irgendwann rufen: Es reicht jetzt, aufhören!

...

Von: performa | Datum: 25.04.2006 | #112
So einfach ist es immer noch nicht.

1. Apple verkauft doch pro Jahr "nur" etwa 4 Millionen Rechner

2. Etwa eine halbe Milliarde Dollar gibt Apple jährlich für R/D aus. Die von Kai genannten $38 Millionen Gesamtkosten für Software-Entwicklung sind einfach Bullshit - er hat augenscheinlich nicht die geringste Ahnung, was die Zahl tatsächlich bedeutet. Es ist aber in dem Filing erklärt...

3. Allein mit der Entwicklung von OS X ist es nicht getan. Daneben kommen noch immense andere Kosten auf die Firma zu (Kapitalkosten, Support, etc..)

Aua, da kann man ja nicht still halten...

Von: ghme | Datum: 25.04.2006 | #113
Diese Milchmädchen-Rechnerei ist sowas von albern. Wenn ein gutes Produkt A teurer ist als das schlechte Produkt B, dann kaufe ich mir das Produkt A. Wie die Herstellungskosten sind geht mir aber sowas am Wertesten vorbei.

Ich verwende auch kein Corel-Draw obwohl das vielleicht billiger wäre als die Creative Suite. Und hierbei wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass Adobe vielleicht im letzten Jahr (!) für die Entwicklung nur 8,50 Euro ausgegeben hat, während es bei Corel 11,30 Euro waren. Gut, es gibt sicher bessere Beispiel, aber nunja.

MacOS läuft -momentan- nur auf Macs. Solange alles in Rahmen bleibt (Preis, Design, Ausstattung, usw.) und das bleibt es momentan und auch absehbar, zahle ich auch gerne einen evtl. Aufpreis (bestreitbar) für das bessere Produkt.

Und beim besseren Produkt geht es (bei mir schon immer) um OS-X. Und nicht um die Speicheranbindung XYZ oder das Netzteil HUHU und auch nicht um Intel oder sonstwas. Ehrlich gesagt: bei meinem iBook könnte ich nicht mal sagen, was da für ein Prozessor (Taktfrequenz) drin ist: warum nicht? weil´s wurscht ist....

lasst mal langsam den armen kay in ruhe

Von: neu | Datum: 25.04.2006 | #114
der ärmste muß sich jetzt schon als "Strangers Night" selbst angebliche bälle (links) zuwerfen, das arme schw...,

klar kay..... paßt schon, welch ein zufall

:-P

@ nam, @ Strangers Night

Von: trampolin | Datum: 25.04.2006 | #115
@ nam: Danke für die positive Resonanz
Auch wenns nebensächlich wirkt, wie Strangers Night schreibt, kann es so nicht stehenbleiben.
Kai behauptet Dinge, von denen ein Teil wahr ist, ein Teil auslegungssache ist (die Sicht der Dinge) und ein Teil einfach Humbug ist. Unklar ist dabei, welcher Humbug mit schlechter Recherche (Fehler) oder zielgerichtet (Lug und Trug) verzapft wurde.
Im Moment würde ich nicht auf einen Fehler tippen. Alles was schlecht ist bei Apple wird von einigen neuerdings ideologisch breitgetreten. Die Kritik an Apple war doch schon immer aktiv, aber meistens konstruktiv und nicht ideologisch geführt. Zur Zeit bin ich jedoch überrascht wie einige sich persönlich gedemütigt fühlen, weil Jobs sie bei seinen Entscheidungen nicht fragt.
Oh Oh Oh.
Wir alle haben eine Wahl: Intel ja - nein, Mac OS ja - nein.
Ich werde mein Mac OS weiter nutzen und beim nächsten Hardwarekauf wieder überlegen was ich tue --- aber es wird bestimmt wieder Apple.

trampolin

Von: Strangers Night | Datum: 25.04.2006 | #116
es sollte nicht so rüberkommen, dass ich den Artikel für Nebensächlich halte bzw. die falschen Deutungen von Kai.
Ich denke, dass er den Artikel schnell aus der Hüfte geschossen hat und dabei Fehler in der Übersetzung bzw. in der Deutung der Zahlen gemacht hat.
Aber den Denkansatz halte ich nach wie vor für lohnenswert.

Ist doch schnulli

Von: klapauzius | Datum: 25.04.2006 | #117
Ihr seid einfach alle zu jung.

Wenn Ihr alle genug Erfahrung hättet und noch OpenStep mitgekriegt hättet, dann wäre euch bei OS X seeeehr viel seeeeehr bekannt vorgekommen. Ditto bei den Applikationen (Keynote, Pages). Und ein Schnulli-GUI ist schnell mal für billig gestrickt. Und das war nun wirklich alles schon lääängst bwl-mässig abgeschrieben.

Insofern setzt Apple natürlich auch darauf, dass immer wieder neue Käuferschichten kommen, und siehe da, es klappt.

Und noch eins für die Eingeweihten:

Mach-Kernel !

:-) :-) :-) :-) :-) :-)

dank ipod scheint es zu klappen.

Von: Strangers Night | Datum: 25.04.2006 | #118
Vorher hab ich da kaum Zuwächse entdecken können. Scheinbar waren nur den Apple Upgradern die Rechner ihren preis wert.
Und jetzt mit BootCamp soll ja alles ganz toll werden, hab ich gehört.

@klapauzius: mach-kernel

Von: wonko_the_today_especially_sane | Datum: 25.04.2006 | #119
"Und noch eins für die Eingeweihten:

Mach-Kernel !"


ich bin zwar nicht eingeweiht, würde aber trotzdem gerne mitlachen.

Required reading:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #120
...für die Intel-Hurra-Truppe:
[Link]

Mafia-Verein, sag ich doch schon die ganze Zeit...

es sollte mittlerweile bekannt sein, dass

Von: Strangers Night | Datum: 25.04.2006 | #121
AMD mit der 64 Bit Erweiterung einen technologischen Vorsprungs sondergleichen herausgefahren hatte.
AMD unterstützte Microsoft bei der Entwicklung von Windows64.
Leider war da jemand, der Microsoft richtig Geld dafür bezahlte, dass Win64 niemals marktreif erscheinen soll.....
Und so wird Intel weiterhin eine erfolgreiche Company bleiben, die uns ihre technologisch zT minderwertigen Produkte für viel Geld andient, über zB Exklusiv Verträge mit den großen Elektronik-Ketten, Dell, Apple,.....

Marktwirtschaft und Wettbewerb gehen doch nur zu Lasten der Firmen.

@Strangers Night

Von: wonko_the_today_especially_sane | Datum: 25.04.2006 | #122
"Leider war da jemand, der Microsoft richtig Geld dafür bezahlte, dass Win64 niemals marktreif erscheinen soll....."

Quelle?

"Marktwirtschaft und Wettbewerb gehen doch nur zu Lasten der Firmen."

Nein, Marktdominanz, illegales Handeln und schlechtes Management gehen zu Lasten der Firmen.

wonko

Von: Strangers Night | Datum: 25.04.2006 | #123
der letzte Satz war ironisch gemeint, als soclher aber nicht direkt erkennbar.

Außerdem ist es schon seit jeher Intels Taktik mit Vaporware und getunten Benches auf sich aufmerksam zu machen. Dann wird ein produkt angekündigt. 2-3 mal verschoben. Und schlussendlich erscheint es 6 - 12 monate später und hat den potentiellen käufer bei der Stange gehalten.
Ich erinnere mich noch sehr gut, als der Athlon erschien, sah weder Pentium3 noch der folgende Pentium4 gut aus.
Also was machte Intel, sie erpressten die Chipsatz und vor allem Mainboardhersteller, so sollte der Athlon ausgehungert werden.

Und jetzt befindet sich Apple in den Fängen dieser Firma, genau wie Dell, Medion und Saturn/MediaMarkt.....

wonko (quelle)

Von: Strangers Night | Datum: 25.04.2006 | #124
es geht bei den Umständen um das nicht fertig gewordene Win64 im Wesentlichen um den prozess den AMD gegen Intel anstrengen wird.
Leider haben von diesem Deal beide profitiert (Intel und MS) insofern wird es schwierig sein, da MS zur Aussage zu bewegen. Ich hoffe da aber auf nicht fahnentreue Mitarbeiter, die den ein oder anderen Beweis liefern.

[Link]

[Link]

In den Fängen dieser Firma

Von: performa | Datum: 25.04.2006 | #125
Dell hat dafür aber ganz schöne Gewinne gemacht, "in den Fängen dieser Firma".

Aber ist ja klar, Freescale und vor allem sind "die guten"... LOL

Apple: Zu wenig Geld für R&D

Von: ut | Datum: 25.04.2006 | #126
Analysten sorgen sich um Apples Entwicklungsausgaben
Innovationsetat wächst langsam


Apple hat im abgelaufenen Fiskaljahr 2005 zwar 534 Millionen US-Dollar für Forschung und Entwicklung (R&D) ausgegeben und damit rund 24 Prozent mehr als im Jahr 2001, der R&D-Etat wächst aber nicht so stark wie der Gesamtumsatz des Unternehmens.

Von Peter Müller (16.03.2006)
Analysten geraten daher in Sorge, dass Apple langfristig an Innovationskraft verliere, berichtet TheStreet.com. Noch im Vorjahr gab Apple 3,8 Prozent des Umsatzes für Forschung und Entwicklung aus, im Jahr 2005 nur noch 3,2 Prozent. Während die Umsätze zuletzt Jahr für Jahr um durchschnittlich 27 Prozent stiegen, legte der R&D-Etat nur um 5,6 Prozent im Jahresdurchschnitt zu. "Das ist fast schon Stillstand", meint Crawford Del Prete von IDC, Apple dürfe sein Entwicklungsbudget nicht auf 1,5 oder 2 Prozent des Umsatzes zurückgehen lassen. Apples Konkurrenten wie HP. Sony und Microsoft gäben mehr für Forschung und Entwicklung aus, sowohl absolut als auch bezogen auf den Jahresumsatz. Roger Kay von Endpoint Technologies legt jedoch mehr Wert auf die Qualität der Entwicklung. Schaue man genau auf Microsoft, fände man sicher jede Menge verschwendete R&D-Gelder. Apple bekomme für seine Investitionen in Forschung und Entwicklung beste Ergebnisse.

[Link]

performa

Von: Strangers Night | Datum: 25.04.2006 | #127
hab ich das Gegenteil behauptet?
Auch Apple wird auch gute Gewinne machen, wie lange noch wird sich rausstellen. genau wie bei Dell und Medion und den anderen.

The good, the bad...

Von: wonko_the_today_especially_sane | Datum: 25.04.2006 | #128
..die gibt's ja nur im Film ;-)

Ich mag gar nicht daran denken, was da so alles hinter verschlossenen Türen abgeht, damit immer noch mehr Geld verdient werden kann. *s*

Aber immerhin ist klar, dass alle Rechner, die nicht von Apple stammen, die "ugly" sind ;-)

Danke für die Links.

Schon lustig, in was man sich reinsteigern kann...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #129
Da steht ein "capitalized" in dem Satz und schon sind alle große Finanzexperten und erklären einfach mal so, dass das gar nix mit den eigentlichen Entwicklungskosten zu tun hat und dass das alles Bullshit ist. Na klar. Einen Grund, warum Apple die WIRKLICHEN Entwicklungskosten in ihrem 10k-Filing (in dem sie übrigens gesetzlich verpflichtet sind derartige Posten genau zu nennen) verschweigen und absichtlich kleiner machen sollte wissen die Herren Stockbroker leider nicht.
Ebenso wird übersehen, dass $535 Mio R&D die Gesamtheit der Forschung und Entwicklung beinhaltet, d.h. nicht nur Entwicklung zahlreicher neuer innovativer Patente (wie etwa dem Papierkorb-Icon) sondern auch Hardware-Entwicklung (Mac + Peripherie) und ASIC-Entwicklung für den iMac G5 Rev C, den G4-Chipsatz des letzten Powerbooks und die Quad G5 Chipsätze.
Ebenso generös wird ignoriert, dass Apple $1.1 Mrd pro Jahr mit Software und Services einnimmt, was die Software-Entwicklungskosten selbst mit Abzug von Applecare und .Mac locker zigmal amortisiert.

MacOS und ihre Software allgemein kostet Apple unterm Strich nix (im Gegenteil), seht es einfach ein. Ich weiss, dass ich damit eure Illusionen vom "mutigen" Apple, das sich stolz gegen den 95%-Marktführer behauptet zerstöre, aber so sieht es nun mal aus...

Jetzt wirds wirklich absolut Bizarr.

Von: Terrania | Datum: 25.04.2006 | #130
"MacOS und ihre Software allgemein kostet Apple unterm Strich nix (im Gegenteil)"

Was glaubst Du eigentlich wie Business funktioniert? Logisch schlagen die Gewinn daraus durch Soft- und Hardwareverkäufe. Logisch daß jedes Unternehmen seine Entwicklungskosten amortisieren will. Wenn nicht wären sie tatsächlich dämlich. Kai lass es, ich weiß nicht WAS Dich plötzlich zum CFO befähigt, wie Dein tatsächlicher Bildungshintergrund ist, aber je mehr Du rumkrakelst, desto trauriger wird die ganze Sache. Das ist nicht mal mehr ein Schenkelklopfer.

watt? apple verdient mit software geld?

Von: Thesi | Datum: 25.04.2006 | #131
also DAS finde ich jetzt wirklich unerhört! DAS geht wirklich zu weit! STEVE sag, dass das nicht wahr ist... *heul*

"Ich weiss, dass ich damit eure Illusionen vom "mutigen" Apple, das sich stolz gegen den 95%-Marktführer behauptet zerstöre, aber so sieht es nun mal aus..."
nö, so sieht das imho überhaupt nicht aus! oder hat sich was an den kräfteverhältnisse geändert?

btw. der prophet sprach: "bei nem Macintosh erwarte ich, dass Soft- und Hardware von Apple kommen."
halten wir mal fest: auch bei einem Intel-Apple-Rechner kommen Soft- und Hardware von Apple...

deshalb ist des hier: "Für mich ist ein Intel-Apple-Rechner eigentlich kein Macintosh." eine falsche schlussforderung!

@kai

Von: Thesi | Datum: 25.04.2006 | #132
"Schon lustig, in was man sich reinsteigern kann..."

da haste allerdings recht!

ist wirklich lustig, wie du dich in deine "apple ist seit dem steve wieder da ist böse und durch den intel switch zum luzifer geworden theorien" reinsteigern kannst...

@Kai

Von: performa | Datum: 25.04.2006 | #133
Kai, du hast anscheinend nicht die geringste Ahnung davon, wie man einen solchen Bericht liest.

Die kapitalisierten Software-Entwicklungskosten von 29,x Millionen sind nicht einmal ein Teil der genannten 535 Millionen für R&D.

Sie beziehen sich NUR auf den Zeitraum von der Preview-Vorführung auf der Mac Expo (August 2004) bis zum endgültigen Release von Tiger im Jahre 2005.

Steht übrigens auch alles in dem Filing drin.
Wenn Phil Schiller allerdings eine Vorversion von Tiger schon vorgeführt hat, und dabei neue Features wie Automator, Spotlight, etc. präsentiert, so müssen die schon vorher entwickelt worden sein (logisch, oder?). Dies ist aber ist durch deine genannten 29,7 Millionen.

Oder um's mal anders zu sagen: Die Entwicklung der meisten und wichtigsten Features von Tiger wird gar nicht von diesen 29,7 Millionen kapitalisierten Software-Entwicklungskosten erfasst.

Es ist also schlicht "Bullshit", zu behaupten, die Entwicklung von Tiger habe weniger als 30 Millionen Dollar gekostet. Ganz im Gegenteil... Und dementsprechend ist der Vergleich mit den Preisen von Microsoft für XP-Lizenzen auch einfach Unsinn

Falsche Schlussforderung

Von: ut | Datum: 25.04.2006 | #134
> btw. der prophet sprach: "bei nem Macintosh erwarte ich, dass Soft- und Hardware von Apple kommen."
halten wir mal fest: auch bei einem Intel-Apple-Rechner kommen Soft- und Hardware von Apple...

Nein. Beim Intel-Mac kommt die Hardware nicht von Apple. Sie kommt von Intel.

> deshalb ist des hier: "Für mich ist ein Intel-Apple-Rechner eigentlich kein Macintosh." eine falsche schlussforderung!

Logisch wäre das eine falsch Schlussfolgerung. Aber, indem man die Voraussetzungen ändert, kann man jede Schlussfolgerung falsch werden lassen.

Nachtrag...

Von: performa | Datum: 25.04.2006 | #135
Wenn Phil Schiller allerdings eine Vorversion von Tiger schon vorgeführt hat, und dabei neue Features wie Automator, Spotlight, etc. präsentiert, so müssen die schon vorher entwickelt worden sein (logisch, oder?). Dies ist aber ist durch deine genannten 29,7 Millionen NICHT GEDECKT.

Im übrigen hat Apple die R&D-Ausgaben im betrachteten Zeitraum um knapp 10% gesteigert.

PS:

Von: performa | Datum: 25.04.2006 | #136
und dass

"die gesamt-Software-Entwicklungskosten Apples 2005 bei $38 Mio lagen."

ist dementsprechend auch einfach "Bullshit". Bzw., hier spricht offensichtlich einer (Kai), der keine Ahnung hat, was welche Zahlen wirklich bedeuten.

Alleinstellungsmerkmal

Von: Matthias | Datum: 25.04.2006 | #137
Ein besonderes Design =>200€
Ein intuitives Betriebssystem =>100€
Von allen gehasst zu werden =>unbezahlbar
;-)

?

Von: ghme | Datum: 25.04.2006 | #138
"MacOS und ihre Software allgemein kostet Apple unterm Strich nix (im Gegenteil)"

Wenn´s so wäre, was soll das nun genau aussagen?

heul

Von: core icke | Datum: 25.04.2006 | #139
beim intelmac kam die hardware von intel :(
und beim ppcmac von ibm?

was soll der scheiss? wer von euch blindpinsen hat denn schonmal nen board entworfen? (richtig ich vergass: pcb tools fuer ppcmacs gibts ja wie sand am meer ...)

ist doch voellig egal ob entwurfskeule von apple oder intel bezahlt wurde. ist doch voellig normal das man einem grosskunden zur seite steht oder meint ihr ibm und freescale haben apple die vor die fuesse geworfen und gesagt : macht mal! ???
waren das deswegen freescale macs oder ibm macs? ist doch klar das in der umstiegphase intel ein bisschen staerker unter die arme greift - kein wunder bei dem umstiegstempo.
intelmacs sind nicht weniger macs als ppcmacs - ja ich weiss: die northbridge. der heilige gral der asic entwicklung.
hallo aufwachen! asic entwicklung ist nicht mehr so einfach wie in den neunzigern. macht eigentlich keine sau mehr - ausser asicfirmen. alle anderen greifen in die bauteilekiste. und apple eben auch. und apple hats auch schon zu ppczeiten gemacht.

ich moechte mal echt wissen welches von den a****loechern die sich hier soweit aus dem fenster lehnen schonmal ne zeile vhdl getippt bzw nen 6 lagenboard layoutet hat. *steinwerf*

Richtig

Von: Jawohl ich | Datum: 25.04.2006 | #140
Wenn Apples Produktion so billig ist und so viel einbringt: Warum macht es dann kein anderer?

Fakt ist: Keiner stellt sowas auf die Beine.

OS X gibts schon? Ok warum nimmt keiner Linux 300 Programmierer und macht das ganze so Benutzerfreundlich wie Apple, den Formfaktor zu designen ist ja auch n klacks, wenns nach Kai geht.

Das ganze dann 300 € billiger müsste doch klappen oder?

performa:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #141
"Kai, du hast anscheinend nicht die geringste Ahnung davon, wie man einen solchen Bericht liest."

Na gottseidank habe ich ja dich! ;-)

"Die kapitalisierten Software-Entwicklungskosten von 29,x Millionen sind nicht einmal ein Teil der genannten 535 Millionen für R&D."

Nein!! Echt? Steht das eventuell genau in dem Satz, den ich im Artikel zitiert habe?? Schaun wir halt mal:
"R&D expense does not include capitalized software development costs of approximately $29.7 million related to the development of Mac OS X Tiger during 2005"

Yeps!

"Sie beziehen sich NUR auf den Zeitraum von der Preview-Vorführung auf der Mac Expo (August 2004) bis zum endgültigen Release von Tiger im Jahre 2005."

Das ist leider falsch. Die Tiger-Entwickungskosten für 2004 sind extra ausgewiesen mit $4.5 Mio -> "$4.5 million related to the development of Mac OS X Tiger and $2.3million related to the development of FileMaker Pro 7 in2004". Soviel zum Thema keine Ahnung vom Lesen! ;-)

"Oder um's mal anders zu sagen: Die Entwicklung der meisten und wichtigsten Features von Tiger wird gar nicht von diesen 29,7 Millionen kapitalisierten Software-Entwicklungskosten erfasst."

Blanke, vollkommen substanzlose Vermutung deinerseits. Irgendwelche Beweise für deine Theorie?
Welchen Teil von "R&D expense does not include capitalized software development costs of approximately $29.7 million related to the development of Mac OS X Tiger during 2005" hast du eigentlich nicht verstanden?

"Es ist also schlicht "Bullshit", zu behaupten, die Entwicklung von Tiger habe weniger als 30 Millionen Dollar gekostet."

Nein, insgesamt waren es $34.2 Mio. Es ging auch nur um 2005...

Hier nochmal ein schöner Satz (seite 68), hoffentlich ist dann endlich Ruhe mit dem Semantik-Theater:
"Development costs of computer software to be sold, leased, or otherwise marketed are subject to capitalization beginning when a product’s technological feasibility has been established and ending when a product is available for general release to customers.

In the fourth quarter of 2004, the Company began incurring substantial development costs associated with Mac OS X version 10.4 Tiger subsequent to achievement of technological feasibility as evidenced by public demonstration in August 2004 and the subsequent release of a developer beta version of the product. The Company capitalized approximately $29.7 and $4.5 million during 2005 and 2004, respectively, of costs associated with the development of Tiger." (Emphasis mine)

Übersetzung: Der Zeitraum der Entwicklungskosten-Bemessung für Tiger beginnt für Apple dann wenn die technische Machbarkeit demonstriert worden ist, d.h. in der Demo im Juni 2004 (Apple hat da nen Fehler, die WWDC-Demo war am 28.Juni!) und endet dann, wenn das Produkt ausgeliefert wird. An dem Adjektiv "substantial" kann man erkennen, dass dass NACH der Demo im Juni ("subsequent") die größten Entwicklungskosten anfielen.

Wann Apple anfängt die Tiger-Entwicklung zu rechnen ist aber eigentlich vollkommen irrelevant. Relevant ist nur, wieviel sie pro Jahr für OS-Entwicklung ausgeben. Da Tiger im Juni 2004 vorgeführt und im April 2005 veröffentlicht wurde (10 Monate, also fast ein Jahr) sind das wohl wenig mehr als $29.7 Mio plus $4.5 Mio im Vorjahr.
NICHTS, aber auch GAR NICHTS weist darauf hin, dass weitere "versteckte" Kosten für die OS X-Entwicklung in den $535 Mio R&D-Etat stecken. Es ist theoretisch denkbar dass dem so ist, diese Vermutung ist jedoch vollkommen substanzlos (und wird durch das explizite "does not include capitalized software development costs" noch unwahrscheinlicher), weswegen die angegebenen Zahlen die einzigen Fakten darstellen, auf die man sich berufen kann.

"Wenn Phil Schiller allerdings eine Vorversion von Tiger schon vorgeführt hat, und dabei neue Features wie Automator, Spotlight, etc. präsentiert, so müssen die schon vorher entwickelt worden sein (logisch, oder?)."

Na wunderbar! ;-) Warum haben sie's dann nicht gleich ausgeliefert wenn alles schon fertig war? Wozu noch 10 Monate warten?
Apple selbst bezeichnet die ersten öffentlichen Demos nur als "Machbarkeitsstudie". Go figure...

jetze wirds ernst

Von: Michael | Datum: 25.04.2006 | #142
So, gleich isset soweit, ein dusseliger Artikel (sorry kai) und es liegen sich hier die Leute in den Haaren. Dann doch lieber in den Armen :-)

Aber ganz neue Denkansätze, daß es jetzt schon skandalös ist, wenig Geld für Entwicklung auszugeben und trotzdem viel draus zu machen. Kurios.

Mir ist das sch***egal, wieviel die Entwicklung von Mac OS X gekostet hat. 3 Mio.? 600 Mrd.? Das ist mir doch sowas von egal. Es läuft, es läuft gut, ich mag es, nein, ich liebe es. Und ich fühl micht gut dabei, wenn ich es benutze. Das allein ist doch schon unbezahlbar. :-)

Windows ist billiger? Stimmt. Günstiger nicht. Aber billiger. Das sieht man auf den ersten Blick.

Der Prozessor wird jetzt zum Kern der Philosophie? Hä? Fahr ich auch nicht mehr BMW, wenn irgendwann die Einspritzanlage nicht mehr von Bosch kommt? (Ja, is nur ein Beispiel) Interessiert mich das? Interessiert mich das wirklich? Oder brauch ich in meiner wackeligen Welt diese letzten Haltegriffe, um mich zu positionieren? Ich brauchs nicht. ich liebe das Mac OS. Weil es meine Interessen umsetzt und ein echtes Interface ist.

Apple verdient damit Geld? Schön. Und? Ist das verboten? Sie habens mehr als verdient. Wenn es nach "verdient" ginge, müßte ja wohl Microschrott pro Lizenz Schmerzensgeld zahlen :-)

Michael

Alles dumme Schafe?

Von: Jawohl ich | Datum: 25.04.2006 | #143
Es ist ja auch so, wenn es eine Firma schafft ein so gutes Produkt zu so geringen Kosten herzustellen, warum soll es dann den Gewinn nicht einstreichen?

Weil das Käuferverarsche ist?

Das ist Leserbeleidigung. Deshalb auch der Austand. Du traust Deinen Lesern offensichtlich nicht zu, selbst zu entscheiden, wann ein Produkt sein Geld wert ist.

Michael:

Von: Karl Schimanek | Datum: 25.04.2006 | #144
"Interessiert mich das? Interessiert mich das wirklich? Oder brauch ich in meiner wackeligen Welt diese letzten Haltegriffe, um mich zu positionieren? Ich brauchs nicht. ich liebe das Mac OS. Weil es meine Interessen umsetzt und ein echtes Interface ist."

Interessiert es mich ob Jobs auf der letzten WWDC gelogen hat? Ja!

Und nur darum geht's.

Aber nichts desto trotz kamen die besten Argumente mal wieder von Terrania. Danke!

Kai, es ist und bleibt falsch

Von: performa | Datum: 25.04.2006 | #145
Kai, es ist und bleibt Blödsinn.
Du hast von Bilanzrechnung anscheinend keine große Ahnung.

NICHT ALLE KOSTEN WERDEN KAPITALISIERT!
Im Gegenteil, bei Computersoftware werden die meisten Kosten NICHT kapitalisiert, sondern als F&E-Ausgaben gebucht.

Ums kurz zu machen:
Was sagt uns die Zahl 29,7 Millionen?
Die tatsächlichen "Kosten von OS X" lagen deutlich über 29,7 Millionen.
Punkt.
Nicht mehr, nicht weniger.
Und sie lagen auch deutlich über 34 Millionen Dollar, nämlich sicher bei einem Vielfachen davon.

Befass dich ein wenig mit SFAS 86, und du wirst vielleicht deinen gedanklichen Fehler verstehen.
Vielleicht auch nicht.

Gerne gebe ich dir ein paar Links zur Erleuchtung.

PS

Von: performa | Datum: 25.04.2006 | #146
Nochmal: Die Kosten der Tiger-Entwicklung setzen sich zusammen aus R&D UND den von dir genannten kapitalisierten Kosten (plus anderen, aber um die geht's ja jetzt nicht). Die Erfassung der Kosten ist dabei nach SFAS 86 des Financial Accounting Standards Board international geregelt. Natürlich legen das verschiedene Firmen verschieden aus, aber sicher ist:

Die Ausgaben für die Entwicklung von OS X lag jedoch garantiert (!) bei einem Vielfachen deiner angegebenen Zahlen.

Die Bezeichnung "Machbarkeitsstudie" ist ein Konzept der SFAS. Sie ist von Apple nicht willkürlich gewählt worden.

Noch ein kleiner Nachtrag

Von: performa | Datum: 25.04.2006 | #147
Es muß oben nicht F&E-Ausgaben, sondern Aufwand heißen...

@Kai

Von: Rasta-Fahndung | Datum: 25.04.2006 | #148
Zitat "Ich denke wir schließen den Thread, da auf die ursprüngliche Frage, warum ein Mac nun NOCH mehr als ein PC kostet dann wohl doch keiner eine konkrete Antwort weiss. Ausser vielleicht "ich werde gerne ausgenommen und fühl mich gut dabei"! ;-)"

Was mich wundert ist, dass Du diese Erkenntnis erst jetzt hast.

Apple lebt bei Privatnutzeren davon, ein teures Lebensgefühl zu verkaufen. Seit Jahren schon. Hat ja offensichtlich - auch bei Dir - marketingtechnisch geholfen.

Und bei Profinutzern haben sie die überhöhten Preise halt mit der besonderen Eignung für Bildbearbeitung etc begründet.

bla bla bla...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #149
Übersetzung: Leider kann ich darauf nix konkretes antworten, also unterstelle ich einfach mal pauschal Ahnungslosigkeit und schmeiss ein paar Nebelkerzen...

Jawohl ich:
"Es ist ja auch so, wenn es eine Firma schafft ein so gutes Produkt zu so geringen Kosten herzustellen, warum soll es dann den Gewinn nicht einstreichen?

Weil das Käuferverarsche ist?

Das ist Leserbeleidigung. Deshalb auch der Austand. Du traust Deinen Lesern offensichtlich nicht zu, selbst zu entscheiden, wann ein Produkt sein Geld wert ist."

Das ist falsch. Es ging nur darum, dass die Tatsache, dass Dell billiger ist mit dem Argument abgetan wurde, dass die ja kein eigenes Betriebssystem entwickeln. Darum geht es hier und sonst um nix, also schieb mir hier nicht was in die Schuhe nur weil's dir gerade in den Kram passen würde ("Leserbeleidigung")...

Dass MacOS-Nutzung ein Privileg ist mag sein, dieses zeichnet sich allerdings wie's aussieht nur dadurch aus, dass man freiwillig mehr zahlt für etwas, dass den Hersteller billiger kommt als Windows. Soll das alles gewesen sein? Wir sind was besonderes, weil wir freiwillig zuviel Kohle zahlen?

Weniger ausgeben aber mehr dafür verlangen. Das muss man erstmal hinbekommen! ;-)
Keiner hat gesagt, dass Geldverdienen eine Sünde ist, aber irgendwann (es scheint so lange her zu sein!) nahm ich mal an, dass Apple das alles tun würde, um uns auch eine echte Alternative zu bieten. Schade, es geht wohl doch NUR um Profit...

Deshalb kommt ja auch Windows drauf, wenn M$ die Lizenzen endlich mal günstiger hergibt! ;-) Ich erinnere erneut an das Jobs-Zitat: "PC Wars are over, Microsoft won a long time ago. Get busy on the next big thing" (iTMS)...

Nachtrag:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 25.04.2006 | #150
Das ging an Performa, unseren Finanzexperten...

Ich kann's mir nicht verkneifen

Von: performa | Datum: 25.04.2006 | #151
Zitat von Kai:
"NICHTS, aber auch GAR NICHTS weist darauf hin, dass weitere "versteckte" Kosten für die OS X-Entwicklung in den $535 Mio R&D-Etat stecken. Es ist theoretisch denkbar dass dem so ist, diese Vermutung ist jedoch vollkommen substanzlos"


Die Ironie der Geschichte ist:
Diese Tatsache, auf den angeblich (Zitat) "Nichts, aber auch gar nichts" hinweist, ist in internationalen Buchhaltungsstandards genauso vorgesehen...

;)


Wie sagte einst Dieter Nuhr...?

Ist OS X wirklich billiger?

Von: performa | Datum: 25.04.2006 | #152
Sachlich bist du auf meine Einwände nicht eingegangen. Eine andere "Rechnung" machst du auch nicht auf. Also suchst du "Zuflucht" indem du deine These einfach mal weiterhin "annimmst", und nochmal auf Apple und deren Profitgier draufhaust.

Es ist keineswegs gesagt, dass Windows Apple teurer zu stehen käme.* Im übrigen sind Apples Preise momentan in vielen Dingen (OK, beim RAM nicht ;) innerhalb normalen Marktniveaus.

Das war längst nicht immer so.
Und Profite hat Apple auch schon früher gemacht.

Aber manch einer braucht halt vielleicht erst einen Prozessor-Wechsel seines Lieblings-Computerherstellers, um das zu erkennen...



Gut möglich, dass Apple weniger für die Entwicklung von OS X auswendet, als Microsoft. Bei der langen Entwicklungszeit von Longhorn sogar sehr plausibel, selbst ohne Kenntnis von Zahlen.

Aber sie haben ja auch nur einen begrenzten Hardware-Pool und weniger Konsumenten, auf die sie ihre Entwicklungskosten verteilen können...

Die reinen Einnahmen (sales) für Software & Services kann man auch nicht nur mit den Kosten für F&E aufrechnen. Es fällt ja noch eine Vielzahl anderer Kosten an.

Ich bin nun kein Experte in der Kostenstruktur von Computerfirmen (inkl. Apple), aber die Aussage "Windows müßte $7.5 kosten" ist aufgrund der Zahlen eine Milchmädchenrechnung. Sprich: Sie stimmt nicht, und die Zahl wird vermutlich ganz anders aussehen.

Ich halte es für gut möglich, dass bei gegebenen Umsatzzahlen und gegebener Kostenstruktur Windows für Apple sogar finanziell "günstiger" wäre. Aber es ist ohnehin nur Spekulation, da Apple mit Windows sicher nicht so viele Computer wie jetzt verkaufen würde...

Vergeßt Kai

Von: S. Freud | Datum: 25.04.2006 | #153
Der Patient mit dem Namen Kai wurde gestern aus der Reha-Abteilung in die geschlossene Abteilung für unheilbare verlegt. Der Patient zeigt in allen Tests eindeutige Zeichen einer völligen Isolierung in einer von ihm selbst geschaffene Scheinwelt - Autismus at its best, könnte man sagen.
Er ist nicht mehr ansprechbar für normale äussere Reize, er lebt in dem Wahn, der einzige Mensch auf der Welt zu sei, der die Realität sieht.
In gewisser Weise ist er wie der Pabst - nämllich unfehlbar.
Weiß jemand, ob er früher mal einen Golf besass? Den könnte man vielleicht auf Ebay verkaufen, um die Unterbringungskosten in der Anstalt zu finanzieren...

Kai ist nicht alleine

Von: ... | Datum: 25.04.2006 | #154
es gibt auch noch die uts (die bald _heimlich_ einen intel haben werden ;- ) -> LOL), die karl sch (die im ppc-himmel träumen und fakten nicht sehen), die... usw. ;)

@ Kai - Zum Artikel

Von: Räuber Hotzenplotz oder so | Datum: 25.04.2006 | #155
Wenn Apple wirklich das OS so billig produziert und entwickelt (was ich bezweifle) bei dem (sicher unbestrittenen) technologischen Vorsprung, den man sich in den letzten Jahren gegenüber Windows erarbeitet hat, wieso hast Du dann neulich behauptet, Bootcamp sei der Untergang von OS X? Das verstehe ich nicht. Wenn jemand ein besseres System zu einem günstigeren Herstellungspreis produzieren kann (ich folge jetzt mal vorurteilsfrei Deinen Überlegungen) und das Ganze auch für den Endverbraucher nicht viel teurer ist als Konkurrenzprodukte, wieso naht dann der Untergang von OS X? Ich lese jeden Tag (z.B. auf MTN), wieviele Software-Hersteller ihre Produkte als Universal Binaries anbieten. Na ja, vielleicht übersehe ich ja ein wichtiges Detail, obwohl jetzt offensichtlich die Switcher-Kampagne erst richtig anläuft. Im Übrigen hast Du ja selbst in dem Kommentar zu Bootcamp suggeriert, dass das OS die Seele von Apple sei. Jetzt ist es wieder der Chip, der jeden Mac zum Billigprodukt verkommen lässt. Das sehe ich nicht so, denn ein Rechner und seine Hardware sind mehr als nur der Chip. (Auch das sage ich vorurteilsfrei, ich erinnere mich dunkel daran, dass die Macs vor 1994 auch auf der X 86-Schiene liefen und trotzdem und gerade damals den PC's technologisch überlegen waren: Farbmanagement, Postscript-Fähigkeit, Netzwerke, usw.) Wieso, ja wieso nur soll der Umstieg auf einen Chiphersteller, der in der Lage und willens ist (im Unterschied zu den Vorgängern, die alle nur die PC-Chip-Herstellung als Nebengeschäft betrieben), schnellere und Notebook-fähige Prozessoren zu liefern, den Gebrauchswert eines Computers so drastisch verringern, dass man jetzt abgezockt wird, während man das vor 2 Jahren mit ähnlichen Schnittstellen, aber geringerer Taktung offensichtlich nicht wurde. Vorsicht! Ich erinnere mich noch an viele verbale Duelle, die Du damals geführt hast. Und da ging es beileibe nicht nur um den Chip, wenn neue Desktops oder Notebooks von Apple vorgestellt wurden.
Ich weiß, dahinter stecken technische Raffinessen, die nur Du weißt und ich nicht wissen muss, aber rein logisch, mit gesundem Menschenverstand betrachtet...
Na ja, ich schlaf mal drüber. Aber so langsam habe ich das Gefühl, nicht Apple, sondern Du selbst trägst hier langsam etwas zu Grabe, an dem Du Dich von Thread zu Thread abarbeiten musst.
Technische Entgegnungen sind völlig fehl am Platz, da ich nur als pragmatischer DAU geschrieben habe und mich auch als solcher bei OS X und Apple sehr gut aufgehoben fühle. Der Computer und die Technik gehorchen mir und nicht ich ihnen.

Tul

@ S. Freud

Von: oddysseey | Datum: 25.04.2006 | #156
ROFL

Nachdem ...

Von: ghme | Datum: 25.04.2006 | #157
... das Wiederholen von Aussagen (auch von denen die -positiv formuliert- sehr zweifelhaft sind, gell Kai) hier en vogue wird, hier nochmal mein Statement 1zu1:

Wenn ein gutes Produkt A teurer ist als das schlechte Produkt B, dann kaufe ich mir das Produkt A. Wie die Herstellungskosten sind geht mir aber sowas am Wertesten vorbei. PUNKT. Mehr muss zu diesem Thema eigentlich nicht gesagt werden.

Verarschung des Käufer: meine Güte. Wie blöde wird das eigentlich noch? Bei wieviel Produkten Deines täglichen Lebens fragst Du eigentlich sonst noch nach, wie teuer die Herstellungskosten sind, um dann den Produzenten zu nehmen, der mehr Geld für die Produktion benötigt. Bizarr.

Auch nochmal ´ne Wiederholung: Hast Du schon mal ein MBP in live getestet? Wohl kaum! Überlege Dir mal diesen Umstand und lies´ nochmal Deine Aussagen durch. Kommt da nicht vielleicht mal ein bischen Einsicht?

Das Ding ist meiner Meinung nach einer der besten Rechner die Apple je rausgebracht hat. Aber das kann man nur feststellen, wenn man mal seine Theorie-Zelle verlässt und sich der Realität stellt - aber das machst Du wohl nicht, denn dann könnte Dein wackeliges Kartenhaus ratz fatz zusammenbrechen.

"Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren." <P. Ustinov>

@alle & kai

Von: namepower | Datum: 25.04.2006 | #158
es ist eine bekannte tatsache das kai prinzipiell nur bullshit von sich gibt. er tut als wäre er meister aller klassen! ist er leider nicht wie die seine peinlichen kenntnisse der buchhaltung aufzeigt. ist nicht das erste mal wo dies aufgezeigt worden ist. an alle, bitte ihn einfach ignorieren, er wird niemals jemanden anderen recht geben in einer sache wo er sich fest gebissen hat, NIEMALS!! er wird die argumente der anderen ignorieren, verharmlosen, für falsch deklarieren usw. Also nochmals zum mitlesen für alle, er ist ein schlechter verlierer und wird NIEMALS einen anderen recht geben.

@kai - zu intel-mafia, im gleichen zeitraum wo intel so böse war zu motorolla war ja lieblings lieferant von kai ibm so unschuldig wie die jungfrau maria oder? wenden und drehen wie es ihm passt! alle anderen sind vernebelt und verweigern die realität einzusehen, ja kloar meister, nur du hast den durchblick gel? einbildung ist deine höchste bildung.... aber ist ja nix neues, sehe ich bei dir schon seit jahren.

Boaahh! 155?

Von: DerDietäh | Datum: 25.04.2006 | #159
Wat isse - Kai-Kicking rules? Weiss nich so recht, aber: deKai hat doch mal locker wieder mehr postings als die Themen seit Ostern zusamme - odäh?

Find ich abartig, kann ja nich sein, odäh? Und das Thema ist ja eigentlich oberfaul. Ob OS-X Dev Apple Geld bringt oder jostet sollte ja unsr Problem nich sein, löhnen wir doch brav für das Zeug ab, inklusive Müll wie Safari <URGH!!!!>, Mail <lieb ich, aber ist seit Tiger Scheisse>, iPhoto usw.

Was meint ihr? Liebe doch Apple aber manches ist einfach Sch*sse.

Küsschen

DerDietäh

neu=peinlich

Von: DerDietäh | Datum: 26.04.2006 | #160
Denkst Du?

Liest Du was Du schreibst?

Eben.

PS: Hab schon genug mit meim Chef zu tun...

@ DerDietäh

Von: oddysseey | Datum: 26.04.2006 | #161
wieso findest du denn safari kagge? gefällt mir doch ganz gut!

Analysten

Von: Erzenengel | Datum: 26.04.2006 | #162
Also - unglaublich. RD steigt bei Apple absolut, aber weil sie mehr Rechner verkaufen ist die Innovationskraft von Apple in Gefahr? Ich habe selten so ein dämliches Argument gehört.

Bis auf die von Kai. Erst das Gedankenspiel, Apple könnte ja Windows als Kernel verwenden und darauf eine GUI packen - dann die Erkenntnis, dass es für Apple billiger wäre, OSX zu verwenden als eine Lizenz zu erwerben. Ja, was denn nun?

Dell vs. Apple - da wird ein fast-4kg-Klotz mit dem Apple 17"er verglichen - . Das sind schlicht andere Geräteklassen. Das iBook war nicht ohne Grund lange Zeit das günstigste Subnotebook am Markt.

Vom Design, Wertigkeit der Geräte etc. darf man ja gerne mal bei Samsung schauen:

[Link]

Vielleicht sollte man lieber doch nicht genauer schauen ;-)

Was mich am PB (auch an den G4s) wirklich begeistert ist, wie gut durchdacht Hardware und Software sind. Das fängt bei der überlegten Anordnung der Schnittstellen an und hört beim Ruhezustand auf. Intelligentes Design ist ein Wert, der sich eben nicht in reinen Hardwarespecs ausdrücken lässt. Ich habe auch damals in Kauf genommen, dass der G4 längst abgehängt war - ich bin mit der Kiste produktiver. Den Vergleich sehe ich bei Kollegen, die sich mit einem Win-Notebook rumquälen. Gerade heute wieder: bis eine lausige CF-Karte aktiviert war musste der Win-Mensch drei Fenster wegdrücken (inkl. der Meldung, dass die neue Hardware erst nach einem Neustart verfügbar sei - das war übrigens schlicht gelogen).

Ich bezahle gern mehr, wenn ich ein Werkzeug habe, das vielleicht teurer ist, aber genauer und problemlose arbeitet - weil es an vielen Punkten durchdacht ist. Das ist eine geldwerte Leistung, die nur wenig an Kosten festmachen lässt - wenn man sich anschaut, was Firmen teilweise an Entwicklungsgeldern in den Sand setzen ... nur weil niemand da ist, der Innovation eine Richtung geben kann.

Macs verschaffen mir einen Produktivitätsvorteil. Und deshalb sind sie im Moment die preis-wertesten Rechner, die ich kaufen kann. Ob mit oder ohne Intel.

Rentner von Hund angefallen. Beide tot!

Von: Seldon | Datum: 26.04.2006 | #163
Hallo Kai.

Werde gleich mein PB in der Waschmaschine umbringen (Sparprogramm ;)

Nie wieder Apple, Gott gibts gar nicht und Steve heisst er auch nicht ... Schade.

Gruß von einem völlig verstrahlten 9Live und Konsumterror geschädigten Zellhaufen, der davon ausging, dass _alle_ Menschen nur für die Liebe und non-profit durch das Leben straucheln ....

Guten Morgen

Von: Jawohl ich | Datum: 26.04.2006 | #164
"Dass MacOS-Nutzung ein Privileg ist mag sein, dieses zeichnet sich allerdings wie's aussieht nur dadurch aus, dass man freiwillig mehr zahlt für etwas, dass den Hersteller billiger kommt als Windows."

Man zahlt freiwillig für etwas was man haben will. Das ist freie Marktwirtschaft. Wenn mir ein mac es nicht Wert ist, kauf ich eben keinen.

" Soll das alles gewesen sein? Wir sind was besonderes, weil wir freiwillig zuviel Kohle zahlen?"

Wer sagt dass wir was besonderes sein wollen. Wir wollen etwas besonderes haben. Und das bietet Apple.

"Weniger ausgeben aber mehr dafür verlangen. Das muss man erstmal hinbekommen! ;-)"

Äh, ja das macht jeder Gemüsehändler wenn er nicht in ein par Monaten Oleite machen will.

"Keiner hat gesagt, dass Geldverdienen eine Sünde ist, aber irgendwann (es scheint so lange her zu sein!) nahm ich mal an, dass Apple das alles tun würde, um uns auch eine echte Alternative zu bieten. Schade, es geht wohl doch NUR um Profit..."

Es geht auch immer noch darum, die besten PCs zu bauen. Und meiner meinung nach schafft das Apple auch. Zu gar nicht mal sehr viel höheren Preisen. Mit Intel sogar recht schnelle PCs.

Ja und indirekt stellst Du Deine leser als dumm dar. Sie lassnen sich Deiner Meinung nach von Apple verarschen. Weil sie ein überteuertes Produkt kaufen. Überteuert ist ein produkt aber nur dann wenn ich etwas kaufe für einen Preis der mir das Produkt nicht wert ist. Oder gibt es eine Marge wo Du sagts ab da und da ist es Verarschung und ab da ist es legitimer Gewinn?

Weist Du eigentlich was auf Apple zukommt wenn Steve Ballmer recht behält und der Ipod tot ist? Wie der SunChef ja auch schon länger warnt, werden Musikhandies den Ipod ablösen.
Dazu kommt, dass andere PC-Hersteller produktpolitisch in Apples Kerbe schlagen und Windows schrit für schritt immer OS X-ähnlicher wird.

Wenn Apple da mithalten will braucht Apple eine große Kriegskasse. Ich bin froh dass der beste PC-Hersteller der Welt auf diese Weise dafür sorgt, dass es ihn auch in 10 jahren noch gibt!

Oder soll sich die vergangenheit wiederholen: Apple in der nische gefangen wird von den großen zerquetscht. Wie oben schon geschrieben hat: Ohne eine gewisse Wandlungsfähigkeit (Think different!) wäre Apple längst neben Atari und Amiga im PC-Himmel.

Insofern solltest Du dich mal fragen ob du nicht einfach nur noch konservativ bist und das Think different! verlernt hast.

Obiger Beitrag geht an Kai

Von: Jawohl ich | Datum: 26.04.2006 | #165
Siehe oben

Schon Klasse

Von: Strangers Night | Datum: 26.04.2006 | #166
die Emotionen kochen hier hoch, weil herauskommt, dass uns unsere Firma angefangen hat zu belügen.
Schon klar, dass dies viele verdrängen und meinen: eine Firma darf das, die muss ja schließlich Geld verdienen.
Und während hier noch gestritten wird, zieht sich im Hintergund ganz sachte die DRM Schlinge zu, siehe auch das neue Büro-PC Konzept von Intel. Thinkpads. Alle Intel Macs.
Aber das ist ja egal. Man muss schließlich das wertvolle OS X schützen.

gell...

Von: imaginetics | Datum: 26.04.2006 | #167
hast schon recht strangers night, aber apple hat auch schon vorher gelogen, das ist nichts neues. es geht halt einfach nur um kohle und macht, mehr will steve eigentlich nicht. und wenn er dabei noch den bill überholen kann und michael die lange nase zeigen, dann ist für ihn alles paletti. wir apple user sind nunmal die beste cash-cow die es gibt, uns kann man melken bis zum umfallen. wo sonst findet man konsumenten, die so unkritisch sind. so lange ein apple drauf klebt, ist alles in bester ordnung. da zahlt man halt auch mal x tausend euro für einen pc, der ausschliesslich asus komponenten und $30.50 in der produktion gekostet hat. wenn steve sagt, dass sei die zukunft, dann ist das auch voll in ordnung. ausserdem läuft da ja X drauf und damit ist der mehrwert ja gegeben.... (vorsicht, könnte satire enthalten...)

apple hat gelogen?

Von: nam | Datum: 26.04.2006 | #168
wann denn?
bei den verkaufsshows?
bei den benchmarks?
habt ihr nicht alle tassen im schrank?

ps: ich will ja nicht ausschliessen das apple irgendwann mal gelogen hat, aber sicher nicht im zusammenhang mit dem prozessorwechsel und den mac os x entwicklungskosten ... deppen!

ich finds nicht so schlecht....

Von: meistermac | Datum: 26.04.2006 | #169
das würde mit ppc nicht funtionieren:
[Link]

Vermischtes

Von: trampolin | Datum: 26.04.2006 | #170
Bei dieser Diskussion, wie bei fast allen zu diesem Thema wird alles schön miteinander verrührt was allen auf der Seele liegt.
Lügt Apple - oder andere?
Werbung und Marketing ist die Kunst positives noch besser erscheinen zu lassen und Nachteile auszublenden oder zu beschönigen. WAS IST DARAN NEU? WEN WUNDERTS?
Das haben alle schon immer so gemacht. Jemanden deshalb als Lügner zu bezeichnen ist schon Stark. Wenn Tatsachen bewusst falsch gedeutet werden vielleicht.
Nur: das was Apple hier macht ist einfach eine überzogene Form der Werbung, die mit Verlaub bisher nie in dieser Form Stein des Anstosses war.

imaginetics

Von: Strangers Night | Datum: 26.04.2006 | #171
ja das trifft die Sache.

Apple hat vielleicht doch etwas von einer Sekte.

@derdietäh

Von: neu | Datum: 26.04.2006 | #172
[100% persönliches Geflame gelöscht]

/ed: Kinder, wenn ihr schon an Verbaldurchfall leidet, lenkt es doch wenigstens in meine Richtung, mir ist das egal! ;-) Aber prügelt euch doch nicht untereinander!

Das liebe ich so an den Guardians!

Von: imaginetics | Datum: 26.04.2006 | #173
Hier kann man trollen ohne Ende und man wird nicht rausgeschmissen. Wo gibt es das sonst?

he horst!

Von: imaginetics | Datum: 26.04.2006 | #174
lass das gefälligst, mit meinem nick zu posten!

Klarstellung...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 26.04.2006 | #175
Apple selbst hat IIRC niemals behauptet, dass Macs teurer sind weil man eigene Hardware verbaut und weil einen die OS-Eigenentwicklung so teuer kommt. Das muss man mal ganz klar sagen. Das haben WIR angenommen (ich nehm mich da nicht aus, es gibt ne Menge Dinge, die erst seit dem Switch rauskamen!).
Insofern kann man kaum davon reden, dass Apple gelogen hat. Sie haben -nennen wir's mal so- diese Mythen, die ganz klar aus einer normalen logischen Denkweise entspringen (natürlich kosten spezielle Chips und ein eigenes OS mehr als Stangenware!) billigend in Kauf genommen. Genau wie die sich immer sehr schnell verbreitenden Mythen, dass IBM oder Motorola an Lieferverzögerungen schuld sind, obwohl Apple (um Lagerhaltungskosten, Wertverfall und Rumor-Leaks zu vermeiden) einfach nur zu spät ne große Menge CPUs bestellt hat und diese Hersteller nicht auf Halde produzieren, da sie im Gegensatz zu Intel nicht zig Abnehmer für die Chips haben.

Womit halt keiner gerechnet hat ist die Gierigkeit von Intel und M$. Wenn man quasi-Monopolist ist kann man eben Apothekenpreise für Stangenware verlangen. Intel hat noch etwas Preisdruck von AMD (den sie gerade deutlich spüren) und kann nicht so extrem abgreifen wie M$, aber dass M$ Mondpreise für Windows verlangt hat ja schon das Gericht festgestellt: ALLE Computer-Komponenten wurden ständig billiger, nur Windows wurde immer teurer je mehr verkauft wurde. Das widerspricht vollkommen den Gesetzen der ach-so-freien Marktwirtschaft...

@ut - am 25.04.06 um 19:37:36 Uhr

Von: Thesi | Datum: 26.04.2006 | #176
" Nein. Beim Intel-Mac kommt die Hardware nicht von Apple. Sie kommt von Intel. "

ah ja - dann kann ich also meinen intel-apple-rechner jetzt bei intel ordern ?

btw. der prozessor ist ja nicht die erste intel-technologie, die apple verbaut hat - dann waren das was apple uns/mir damals verkauft hat also keine macintoshs? ut? STEVE? SAG DAS DAS NICHT WAHR IST.... *wäh* *heul*

@kai

Von: Thesi | Datum: 26.04.2006 | #177
" Wenn man quasi-Monopolist ist kann man eben Apothekenpreise für Stangenware verlangen. "

schon mal da dran gedacht: Wenn man ppc-Monopolist ist, kann man selbst dafür Apothekenpreise verlangen.

Namensvorschlag

Von: S. Freud | Datum: 26.04.2006 | #178
Diese Sektiererseite sollte sich umbenennen in TRÄNENHEIM.DE
• schöner hoilen – leicht gemacht •

Strangers Night zu AMD und Caches

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 26.04.2006 | #179
So einfach wie der Autor des von Dirzitierten Artikels es darstellt, ist das mit dem Cache nicht. Selbst wenn der Internet Explorer 50 MB hat, heisst das noch lange nicht, dass für ein zügiges Arbeiten die gesamten 50 MB im Cache sein müssten. Es wird ja immer nur der Teil aus dem Hauptspeicher in den Cache geladen, der gerade bearbeitet wird. Wenn der IE jetzt einen großen Teil seiner Arbeit NUR mit den gerade gecachten Routinen macht (man spricht da iirc von "Lokalität" eines Programms) profitiert die Gesamtleistung schon vom Cache.

Je größer der Cache, destso mehr aktuell in Bearbeitung befindliche PRogrammabschnitte können in ihm gehalten werden. Erst beim Aufruf von Funktionen, die nicht im Cache sind, ist ein Zugriff auf den Hauptspeicher nötig, wo dann AMD im Vorteil ist.

Was darf ein Produkt kosten?

Von: Thesi | Datum: 26.04.2006 | #180
bin mir ziemlich sicher, dass apple preise so zustande kommen:

" Das Target Costing beantwortet die Frage „Was darf ein Produkt kosten?“ anhand einer retrograden Kalkulation und nicht wie das traditionelle Kostenmanagement „Was wird ein Produkt kosten?“ durch eine cost plus-Rechnung (Kosten + Gewinn = Preis).

Um retrograd kalkulieren zu können, steht am Anfang des Prozesses eine Marktforschungsmaßnahme, welche einen "wettbewerbsfähigen Marktpreis" (Target Price) und Präferenzen der potenziellen Kunden eines Produktes ermittelt.

Diesem Kunden- oder Zielpreis (Target Price) wird die "angepeilte Gewinnmarge" (Target Profit) abgezogen. Daraus ergeben sich die maximal erlaubten Kosten zur Erreichung des Zielgewinns (Allowable Costs). "

jeglicher "luxus" fiel der streichliste zum opfer, um mit den herstellungskosten unter dem am markt erzielbaren preis zu bleiben (und den gewünschten gewinn zu erzielen)

deshalb gabs auch immer nur grafikkarten vom grabbeltisch und minimal-speicher ab werk und kein dvd-brenner und kein audio-in etc. pp.

mehr zu target-costing: [Link]

Thesi:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 26.04.2006 | #181
"schon mal da dran gedacht: Wenn man ppc-Monopolist ist, kann man selbst dafür Apothekenpreise verlangen."

Du verkennst die Marktsituation. Bei Intel handelt es sich um ein Angebots-Monopol: Ein Hersteller, viele Abnehmer. Da kann der Anbieter munter an der Preisschraube drehen, da irgendeiner den Preis sicher zahlt und die anderen nachziehen müssen. Wenn einer den Preis nicht zahlen will finden sich immer genügend andere, die das gerne tun.

Bei PPC handelte es sich um ein beschränktes Nachfrage-Monopol: wenige Hersteller, ein Abnehmer. Hier können die wenigen Anbieter nicht an der Preisschraube drehen wie sie lustig sind, denn wenn der Preis dem einen Abnehmer zu teuer wird geht alles über den Jordan.

Abgesehen davon WAREN die PPC-Chips nun mal einfach billiger als die Intel-Chips. Das sollte nun auch der Letzte endlich einsehen, nachdem das 17"-PB nun auch 300 Euro teurer geworden ist...

ah derdietäh hat sich als /ed eingeloggt

Von: neu | Datum: 26.04.2006 | #182
oder was soll man denken wenn meine reaktion auf die derdietäh-provokation (neu=peinlich) gelöscht wird, aber die ursache für diese reaktion bleibt?


klar, du /ed-schelm ala derdietäh?, ein schelm wer.....

wie sollte man denn deiner meinung nach auf

"Denkst Du?

Liest Du was Du schreibst?

Eben.

PS: Hab schon genug mit meim Chef zu tun...
"

reagieren?
ach ich vergaß, sicher gehörst du auch zu ppc-truppe und da kann man seinen schützlingen durchaus die eine oder andere hilfestellung beim trollen geben.


also entweder beides löschen oder keines, wenn man schon halbwegs unparteilich erscheinen möchte!

aber das ist sicherlich etwas zuviel verlangt von den ppc-guardians ;-)

@Kai (MacGuardians)

Von: Thesi | Datum: 26.04.2006 | #183
" Du verkennst die Marktsituation. "
nee, du!

" Bei Intel handelt es sich um ein Angebots-Monopol: Ein Hersteller, viele Abnehmer. "
substitutionsgüter (x86) gibbet bei amd und co.

Da kann der Anbieter munter an der Preisschraube drehen, da irgendeiner den Preis sicher zahlt und die anderen nachziehen müssen. Wenn einer den Preis nicht zahlen will finden sich immer genügend andere, die das gerne tun.

" Bei PPC handelte es sich um ein beschränktes Nachfrage-Monopol: wenige Hersteller,"
ein hersteller für g5 und
ein hersteller für g4
- die sind nicht substituierbar

also: Angebots-Monopol für g5 bei ibm UND Angebots-Monopol für g4 bei freescale = doppelt scheisse für apple

" ein Abnehmer. Hier können die wenigen Anbieter nicht an der Preisschraube drehen wie sie lustig sind, denn wenn der Preis dem einen Abnehmer zu teuer wird geht alles über den Jordan. "
nee, eben nicht! sooo einfach kann man dann doch nicht den prozessor (von ppc auf x86) wechseln! apple war abhängig von igm wegen dem g5 für desktops/server und von freescale wegen dem g4 für laptops. die hätten apple am ausgestreckten arm verhungern lassen können!

Thesi:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 26.04.2006 | #184
"" Du verkennst die Marktsituation. "
nee, du!"

nee, du! (wir können noch stundenlang so weitermachen! ;-)

"also: Angebots-Monopol für g5 bei ibm UND Angebots-Monopol für g4 bei freescale = doppelt scheisse für apple "

Fressen G4s irgendwie anderen Code als G5s? Sorry, aber das ist echt vollkommener Quark, die einzelnen CPU-Typen in einzelne Angebots-Monopole aufzuteilen...

Apple hatte zwei Anbieter, jetzt haben sie nur noch einen. Daran gibt's exakt NIX zu deuteln!

"nee, eben nicht! sooo einfach kann man dann doch nicht den prozessor (von ppc auf x86) wechseln! apple war abhängig von igm wegen dem g5 für desktops/server und von freescale wegen dem g4 für laptops. die hätten apple am ausgestreckten arm verhungern lassen können!"

Hätten? Sag mal, hast du in letzter Zeit mal auf Apples Homepage geschaut? Da gibt's Intel-Macs zu kaufen! Also inwiefer war Apple bitte abhängig von IBM?
Mit PPC hatten sie zwei Anbieter (bald drei - PA Semi), mit Intel haben sie jetzt einen. Soviel zur Abhängigkeit!

@Kai

Von: performa | Datum: 26.04.2006 | #185
1. Monopol:

IBM/Freescale hatten noch eher ein Monopol auf ihre Chips, als Intel. Freescale hatte die Notebook-Chips, IBM die für die Workstations und Server. Oder hatte IBM was wie den G4? Oder hatte vor allem Freescale einen Kracher wie den G5?

Intel und AMD haben jedoch beides...
Das Argument ist irrelevant.

2. Das die angeblichen "Lieferprobleme" von Apple verschuldet wurden, ist ein unbelegtes Gerücht. Du mußt das nicht als Tatsache hinstellen

3. Das Gesetz der Marktwirtschaft:
Windows wurde nicht billiger, sondern viel umfangreicher in seinem Funktionsumfang. Bei gleichbleibendem Preis widerspricht das keineswegs dem Gesetz der Marktwirtschaft. Wenn wir schon beim Thema Marktwirtschaft sind:

Linux-Distributionen gibt's schon ab "kostenlos" über 4,90 EUR als Zeitschriftenbeilage, bis hin zur Enterprise-Version mit Support für tausende. Das Gesetz der Marktwirtschaft ist intakt. Allerdings konzentriert sich Microsoft halt auf einen bestimmten preislichen Bereich.

@Kai: Monopol-Bullshit

Von: performa | Datum: 26.04.2006 | #186
Zitat:
"Apple hatte zwei Anbieter, jetzt haben sie nur noch einen. Daran gibt's exakt NIX zu deuteln!"

Wieso zählst du eigentlich P.A. Semi als "dritten" Anbieter? Hat Apple da jemals etwas gekauft?

Genauso mußt du auch AMD und VIA und Transmeta zählen.


Es gibt ja substituierbare Produkte.
Apple kauft halt nur bei einem Anbieter, nämlich Intel.

Von einem Monopol zu sprechen, ist schlicht wieder dein wirtschaftsunkenntnis-geprägter Blödsinn.

@Kai: Gerne schicke ich dir einen Link

Von: performa | Datum: 26.04.2006 | #187
Bezüglich der Aussage "Intel sei der einzige Anbieter".

Vielleicht kennst du ja auch einfach nicht alle Anbieter von Software-kompatiblen x86-Chips. Das kann man dir nicht vorwerfen. Es gibt allerdings noch andere Anbieter außer Intel. Ein bekannterer davon ist "Advanced Micro Devices".

Deren Homepage findest du unter:

[Link]

Dort kannst du dich auch die Produkte informieren.

ablasshandel

Von: westernworld | Datum: 26.04.2006 | #188
der grund für den höheren preis eines Macs ist einfach darin zu sehen das eine Mac OS lizenz gleich zeitig als beleg für die kirchensteuer und als ablassbrief fungiert. dem käufer wird im namen der hardwaresektenleitung der "church of st.steve and the latter day woz" versprochen das er nie in der
.dlle (von bto gnostikern auch delle genannt) schmoren wird, das ist vielen einiges wert angesichts der narben die der userseele dort beigebracht werden. schönheit hat eben ihren preis.

Hersteller - eine einfache Gegenüberstellung

Von: Jawohl ich | Datum: 26.04.2006 | #189
ppc: 2

x86: 16

[Link]

Kirchensteuer

Von: Jawohl ich | Datum: 26.04.2006 | #190
Wenn der Konsument bereit ist, einen bestimmten Preis zu zahlen und der Anbieter bietet unter diesem Preis an, so verschenkt er Geld.
Das tut kein Kartoffelhändler. Warum sollte Apple das tun?

Wenn dir Kartoffeln zu teuer sind dann kauf eben Nudeln.

Na was denn nun ...

Von: johngo | Datum: 26.04.2006 | #191
Einmal steht Intel unter deutlich
spürbarem Preisdruck durch AMD und
kann dann widerum - nur ein paar
Zeilen später - kann Intel munter an
der Preisschraube drehen.

Manche Leute* sollten weniger über
die anderen oder den Markt schreiben,
und ihre eigenen Sätze eher mal
auf Sinnhaftigkeit durchleuchten.

Gruss


johngo


* hier ist erstmal nur Kai gemeint.

@jawohl ich: Hersteller-Anzahl:

Von: performa | Datum: 26.04.2006 | #192
In der Liste sind auch Firmen drin, die früher solche Chips verkauft haben. Meines Wissens sind nicht mehr alle auf dem Markt.

Glaube, NexGen wurde beispielsweise von einem der Großen übernommen, wenn ich mich recht entsinne...

wer ist /ed?

Von: neu | Datum: 26.04.2006 | #193
ein anonymer feigling?

Ja

Von: Jawohl ich | Datum: 26.04.2006 | #194
Stimmt es sind weniger. Auch andere sind aufgekauft oder eingestellt worden. Siehe links zu den Firmen. Trotzdem kann man nicht von einem Monopol sprechen.

is zwar sinnlos, aber egal...

Von: Thesi | Datum: 26.04.2006 | #195
"Sorry, aber das ist echt vollkommener Quark, die einzelnen CPU-Typen in einzelne Angebots-Monopole aufzuteilen..."
nee, ist es nicht! oder baust du mopeds mit lkw-motoren? oder lkw mit moped-motoren?

"Hätten? Sag mal, hast du in letzter Zeit mal auf Apples Homepage geschaut? Da gibt's Intel-Macs zu kaufen!"
echt? soll ich jetzt "hurra" schreien?

" Also inwiefer war Apple bitte abhängig von IBM? "
nachdem klar war, dass "copland" nie fertig werden würde, man next einkaufte und von classic auf os x umstellte brauchte man ppc-macs. und man brauchte was schnelleres als den g4. da war man massiv abhängig von ibm. hätten die nicht den g5 ausm hut gezaubert (und apple sonst noch einige dinge nicht ganz so richtig gemacht, wie sie es taten), würde es apple heute mit sicherheit nicht mehr (in der form als hard- und softwarehersteller) geben.

"Mit PPC hatten sie zwei Anbieter (bald drei - PA Semi), mit Intel haben sie jetzt einen. Soviel zur Abhängigkeit!"
oh man, wenn ich schon wieder PA Semi lese... die haben doch absolut nichts vorzuweisen! lächerlich sich an diesen strohhalm festzuklammern...

@Thesi

Von: performa | Datum: 26.04.2006 | #196
Zitat:
"nachdem klar war, dass "copland" nie fertig werden würde, man next einkaufte und von classic auf os x umstellte brauchte man ppc-macs."



Wieso?
Openstep war doch zu diesem Zeitpunkt schon auf x86 portiert.
Genausogut hätte man zu diesem Zeitpunkt schon auf x86 wechseln können.

@performa

Von: Thesi | Datum: 26.04.2006 | #197
ich denke, dass apple dann "gestorben" wäre! clssic programme unter x86 wäre wohl nicht gegangen, oder?

@Thesi

Von: performa | Datum: 26.04.2006 | #198
Naja, ich denke schon, es wäre "gegangen". PowerPC war technisch nicht notwendig, wenn man einen harten Schnitt gemacht hätte.

Es gab zu diesem Zeitpunkt ja schon eine ganze Weile PowerPC-Macs, und Apple ging es nicht besonders gut - insofern machte die Beibehaltung des PowerPCs (der ja nachfolgend als G3 und vor allem G4 zunächst eine gute Figur abgab) schon Sinn. Ansonsten hätte man ja für DREI Architekturen entwickeln müssen, und die Software-Hersteller ebenso.

1996 wurde Next gekauft
1995 wurden noch 68k-Macs gebaut.

Man hätte also für PowerPC, 68k und x86 entwickeln müssen - oder 68k-Besitzer massivst verärgert, wenn man die Entwicklung dafür eingestellt hätte. Es machte so gesehen schon Sinn, beim PPC zu bleiben.

Technisch wäre es allerdings keineswegs nötig gewesen. Vielleicht hätte man ja sogar ähnliches wie Rosetta (PowerPC oder 68k auf x86) zustandegebracht.

Und ich frage mich, was passiert wäre, wenn Apple mit dem Betriebssystem gleichzeitig auch die CPU gewechselt hätte. Damit hätten sie nämlich jede Menge "Übergangs-Zeit" gespart - womöglich wäre OS X heute schon deutlich "weiter"

@performa

Von: Thesi | Datum: 27.04.2006 | #199
" ich frage mich, was passiert wäre, wenn Apple mit dem Betriebssystem gleichzeitig auch die CPU gewechselt hätte. "

wenn die classic programme nicht unter next/x86 vernünftig gelaufen wäre, dann hätte ein großteil der macuser apple den rücken zugekehrt, da das vertrauen eh schon sehr stark strapaziert war

und ich kann mir nicht vorstellen, dass die classic programme damals unter x86 annähernd so schnell wie auf powerpc gelaufen wären (geht ja bis heute nicht)

g3/g4/g5 waren den intels/amds imho zum zeitpunkt als sie neu vorgestellt wurden jeweils überlegen