ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4223

Zum Stromverbrauch des 7448

Ein weiterer Puzzle-Stein in unserem Endlosthread zur Dikussion des Umstiegs von Apple auf intel Prozessoren, der uns sicher noch so lange beschäftigen wird wie dieser Untertitel lang ist.

Autor: thyl - Datum: 30.04.2006

Viel ist gerätselt worden, und viel polemisiert, über die Gründe für Apples Wechsel auf intel. Die Lager sind heftig gespalten, und es kamen in den letzten Monaten eine Menge Informationen für und wider den Umstieg hinzu, die die Diskussion am Brennen hielt. Hier ist wieder ein Schnipsel, den unser Leser "Performa" ausgegraben hat (mit solchen Lesern, wer braucht da noch Redakteure?!):

Von den Entwicklern des PegasosPPC (ein Nachfahre des Amiga) gibt es jetzt die verdammt offiziell wirkende Aussage, dass es diesen Rechner nicht mit Freescales 7448 geben wird, da die Spezifikationen nicht den Ankündigungen entsprächen und der Stromverbrauch viel zu hoch ist (doppelter Stromverbrauch bei 20 % Mehrleistung). Wenn das so stimmt, kann man den 7448 als Laptop-Chip wohl vergessen, und selbst im Upgrade-Bereich stellt sich die Frage, ob auf den Platinen bei Dual-Chip-Konfigurationen überhaupt genügend Saft zur Verfügung steht. Ob Apple das schon länger wusste und die Entscheidung beeinflusst hat? Dann bliebe ja nur noch die Frage, warum nicht AMD, aber auch das kriegen wir noch raus. Oder auch nicht.

Kommentare

Warum AMD?

Von: jfk | Datum: 30.04.2006 | #1
Das Hardwaredesign der SGI Octane ist um Klassen besser als einer Dose.
Warum wollen alle AMD?
Ist doch der selbe X86 murx.

Erster?

jfk

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 30.04.2006 | #2
Du musst Dich mal mit Hardware-Design im x86 Bereich beschäftigen. Das maßgebliche Stichwort ist dabei "Hypertransport". Im entsprechenden Gremium sitzt übrigens auch Apple.

Warum kein AMD?

Von: neo | Datum: 30.04.2006 | #3
Weil AMD im gegen Satz zu Intel keine Wirklich eigenen Chip Sätze vertreibt. AMD wirkt auf mich immer ein bisschen wie eine Bastelbude. Die Angaben zum Bau eines Boards sind etwas durch einander, so nach dem Motto Probiert hat ein bisschen aus. Intel hat da schon strengere Vorschriften.
Außerdem denke ich mal hat Intel etwas mehr Geboten, Apple wollten die schon immer im Boot haben.
Mir wäre durch aus auch AMD lieber gewesen, aber schaut man sich jetzt die Mobile Cpus an so sind die nicht wirklich sehr fix im Vergleich zum Dual Pentium M (Core Duo). Der Verbrauch scheint auch etwas höher zu sein, das kann ich aber nicht beweisen.
Was vielleicht auch gegangen wäre, das Apple für Notebooks Intel genommen hätte und für die Desktop Systeme AMD ...

Gruss neo

@ Thyl

Von: ut | Datum: 30.04.2006 | #4
Hypertranport hat nichts mit Hardware-Design im x86 Bereich zu tun.

Apple hat Hypertransport in den G5-Macs verwendet, um die Chips auf dem Mainboard zu verbinden.
Mit dem Intel-Switch hat sich das Thema Hypertransport für Apple allerdings erledigt.

@ neo

Von: ut | Datum: 30.04.2006 | #5
Bis zum Intel Switch hat Apple seine Chipsätze selbst gebaut (d.h. selbst entworfen und bei einem Auftragsfertiger produzieren lassen).

Apple hat mit dem Switch halt alles richtig gemacht

Von: Vorname | Datum: 30.04.2006 | #6
Laut c't verbraucht der 17" iMac unter Vollast max 75W. Bei ruhendem Desktop ca. 50W. ;)

AMD s Krux

Von: Strangers Night | Datum: 30.04.2006 | #7
so sehr ich AMD auf dem Desktop schätze, aber im Mobile Bereich hat sich der Turion nie rictig behaupten können. Es ist bestimmt kein schlechter Prozessor, aber ein in 90nm gefertigter Turion64 X2, die ja auch erst im Sommer kommen sollen wird Stromverbrauchsmäßig nicht an den Yonah DC in 65nm rankommen. Die unterschiedichen angaben zu TDP: bei AMD absoluter max Verbrauch bei Intel typischer Verbbrauch tragen hier auch etwas zu Beschönigung der Intel Serie bei.
Man muss auch bedenken, dass aufgrund der Formfaktoren der Apple Rechner bisher in allen Mobile CPU´s verbaut wurden. Einzig der Intel PowerMac wird keine Mobile CPU haben. Insofern ist meine Meinung:
Apple wollte den Switch so schnell wie möglich durchziehen. Und es sollte keine Probleme geben.
Um einen Leistungsvorsprung zu dokumentieren mussten unbedingt DualCore Mobile CPU´s zum Einsatz kommen. Und da hat bislang AMD keine im Angebot.

Ich finde,

Von: raller | Datum: 30.04.2006 | #8
die aktuellen Leistungsdaten der Intel-Macs sprechen doch für sich. Deutlich schneller und keine gravierenden Hitzeprobleme, was soll denn da noch kommen?
Selbst wenn AMD irgendwann den Superchip baut, kann Apple diesen mit Kusshand nehmen. Auch falls jemals noch ein G5 (6,7,8,...) Derivat aufkommt, ist auch dort für ein paar Jahre die Rückkehr zum IBM-System gegeben, solange es UBs gibt, ist die Auswahl enorm...
Ich finde es klasse, nicht mehr nach dem 7448 heulen zu müssen, das wäre die nächste G4-Katastrophe für Apple geworden. Und wie gesagt, das Macbook Pro bietet ja wohl Leistung satt, auch ohne G5-Klimmzüge.
Raller

Hahahaha

Von: Vorname | Datum: 30.04.2006 | #9
... mal sehen welche Ausreden zu den Aussagen im obigen Artikel diesmal unsere PPC-Fan-Truppe bringt!

Und die Nicht-Technische-Seite wird von denen erst recht nie beachtet!

@Vorname

Von: DerDietäh | Datum: 30.04.2006 | #10
...das sind die Daten für den aktuellen, also Intel DC, oder? Nur so aus Interesse, wo lag da zum Vergleich der Single Core G5 im letzten G5 iMac?

PS: ad Hahaha - bitte bei der Sache bleiben und nicht wieder mit Flamewars und Tourette-Spielen a la 'neu' anfangen, nur um einen neuen Rekord an Kommentaren zu erreichen. Und auch an Kai-Kreuzigungen haben sich die Meiisten abgesehen, Ostern ist vorbei. Geht doch schon allen auf den Geist und muss wirklich nicht sein - lieben Dank!

wenn man sich das so durchließt

Von: bigmac | Datum: 30.04.2006 | #11
was in dem verlinkten Thread alles gesagt wird, sieht man den Switch unter einem anderen Licht.
Selbst dieses kleine Projekt - die 200-300 Stück könnte man zur Not per Hand fertigen - hat große Probleme mit dem besagten Prozessor.
Scrollt man weiter runter, geht es dann um Alternativen, um irgendwie mehr Geschwindigkeit heraus zu bringen.

Und ich glaube nicht, dass Intel jetzt diese kleine Projektgruppe bestochen hat, damit sie diesen Prozessor nicht verwenden und irgendwelche Gründe erfinden, um ihn nicht zu benützen.

Sie bringen haargenau die selben Argumente vor wie Apple. Nicht so schnell und dazu viel zu heiß und immernoch nicht so wirklich lieferbar.

Also wenn dieses kleine Projekt keine 200-300 Lauffähigen Systeme hinbekommt und sich von diesem Münchhausen-Prozessor trennt ... wieviele Projekte und Firmen müssen sich noch von diesem Prozessor abwenden, bevor die PPC-Jünger(c) einsehen, dass er eben nicht so toll ist, wie die IBM-PPC/PDF es immer predigen.

wie wichtig das alles

Von: S. Freud | Datum: 30.04.2006 | #12
Also, eine Energiesparlampe in meiner Bürobeleuchtung frißt 23 Watt bei Vollast. Wäre die auch geeignet für ein fiktives Mac-Notebook??
Ich komm ehrlich nicht mehr mit, was hier abgeht. Was für eine unglaubliche Zeit-, Energie- und Bandbreitenverschwendung ist dich diese andauernde Spekulationsnummer. Was soll das? Die MGs driften allmählich komplett ab in eine obskure Verschwörungstheorien-Site. Ihr solltet Euch mal mit den Mondlandungs-Zweiflern zusammentun. Deren Beweise dafür, dass die Mondlandung nie passierte sind konkreter, glaubwürdiger und wichtiger für die Menschheit als eurer Dauergeflenne darüber, was hätte sein können, wenn………

Nur für Euch, die Definition des Wortes "Realität"

Von: S. Freud | Datum: 30.04.2006 | #13
Das sagt die Wikipedia:
Realität (Wirklichkeit) bezeichnet das, was unabhängig vom Subjektiven, also von Wahrnehmung, Gefühlen und Wünschen objektiv der Fall ist und existiert.
Im engeren Sinne ist Realität der philosophischen und wissenschaftlichen Betrachtung und Erforschung zugänglich; Dinge der Realität sind also messbar, und können als Basis für Theorienbildung dienen.

Oder so:
Realität ist eine Illusion, die durch Mangel von Alkohol hervorgerufen wird.
[Link]

Warum AMD?

Von: wolfgang | Datum: 30.04.2006 | #14
Weil der Motoroller Exot genug war und AMD kein PArtner ist um gegen M$+Dell irgenwas zu auszurichten.
Außerdem hätten AMD nie das Geld inverstiert (können, wollen) für eine eigene Mac Einheit.

64 bit

Von: Kurdwubel | Datum: 30.04.2006 | #15
Wird der Conroe eigentlich wieder ein 64bitter? Ich fand es ja etwas seltsam, dass man erst den G5 mit 64 Bit in den Himmel gelobt hat und dann mal so wieder einen 32 bittigen Prozessor einbaut. Immerhin haben wir Appleuser ja ein Betriebssystem und diverse Programme, die damit was anfangen können... hat also Apple nur die 32iger genommen, weil es gerade nichts besseres gab?

Mein Gott, die Strohhalme...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 30.04.2006 | #16
..an die sich die Intel-Hurra-Truppe immer klammert dass der Switch technisch notwendig gewesen wäre und dass Apple aus technischen Gründen auf den 7448 verzichtet hat.

Der 7448 ist 100% laptop- und upgrade-tauglich, schluckt zwar mehr Strom als ursprünglich versprochen (unter 10W bei 1.4 GHz) aber immer noch weniger Strom als der Vorgänger bei gleichem Takt (was man von Intels ersten 90nm-CPUs nicht behaupten konnte).

Butter bei die Fische, Freescale Datasheets:
[Link]
vs
[Link]

Seite 14 (7448) bzw. Seite 13 (7447A): Der 7448 schluckt bei 1700 MHz genausoviel wie der 7447A bei 1420 MHz

Bei 1420 MHz schluckt der 7448 19W typical und 27.1W max, der 7447A 21W typical und 30W max.

Da doppelt Cache auch mehr Strom braucht geht das Ergebnis in Ordnung.

Außerdem sieht man, dass die Frequenz-Skalierung in höheren Taktbereichen deutlich linearer ist als beim 7447A.

1420 auf 1600 auf 1700 sind jeweils 1 Watt Unterschied beim 7448 (typical, max sind etwa 1.4W). Beim 7447A:

Typical 16.0/18.3/21.0 Watt bei 1000/1267/1420 MHz
Maximum 23.0/26.0/30.0 bei 1000/1267/1420 MHz.

So. Da der 7447 im letzten Powerbook 1.67 GHz hatte (und der Stromverbrauch somit konservativ extrapoliert etwa bei 25W typical und 35W max lagen) kann man sich vorstellen, dass zum gleichen Stromverbrauch locker 1.83 oder 1.92 GHz drin gewesen wären (Daystar verbaut sogar 2 GHz 7447As in Powerbooks!). Nur ist die Leistung des 7448 schon bei gleichen Takt dramatisch höher (soviel zu "schluckt doppelt soviel strom für 20% mehr Performance", keine Ahnung auf welche Serie (L oder N?) und welchen Takt sich der Typ bezieht, auf jeden Fall ist das wohl irrelevant für die in Macs verbauten G4s!).

giueriuhpwff

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 30.04.2006 | #17
bigmac:

"wieviele Projekte und Firmen müssen sich noch von diesem Prozessor abwenden, bevor die PPC-Jünger(c) einsehen, dass er eben nicht so toll ist, wie die IBM-PPC/PDF es immer predigen."

Erstens kommt der 7448 von Freescale. Zweitens:

Wieviele Benchmarks müssen noch Apples "x mal schneller" Behauptungen vollkommen und total widerlegen, bevor die Intel-Jünger(c) einsehen, dass Intels modernster Prozessor eben nicht so toll ist, wie das Intel-Marketing und diverse Mac-Fansites es immer predigen?

G4 von 2003 schlägt schneller getakteten Core Solo von 2006 in fast sämtlichen *nativen* Tests (iLife, Quicktime, DVD2one, UT2k3 usw). Siehe C't Mac mini Tests... Nur mit zwei CPU-Kernen (!) kann sich das Ding deutlich abheben gegenüber ner CPU mit 1/4 so schnellem Bus und 1/4 soviel Cache. Mehr muss man glaub ich nicht sagen...

Wolfgang:
"Außerdem hätten AMD nie das Geld inverstiert (können, wollen) für eine eigene Mac Einheit."

Interessant. Wieviel Geld hat Intel denn so investiert in ihre Mac-Einheit?
Kann der Intel-Compiler (im Gegensatz zu IBMs XLC, den Apple selbst komischerweise niemals beworben hat, jetzt *lieben* sie plötzlich SPEC-Test mit Intel-Compilern und empfehlen diesen den Entwicklern!) deswegen kein ObjectiveC, weil Intel ja sooo viel Geld in die Entwicklung gesteckt hat, ja?

Kurdwurbel (64bit):
"Immerhin haben wir Appleuser ja ein Betriebssystem und diverse Programme, die damit was anfangen können..."

Echt? Welche denn?
Du weisst aber schon, dass alles, was ne GUI hat unter OS X kein 64bit nutzen kann, weil das alles noch 32bit ist?
Was allerdings nix daran ändert, dass Apple gerade den x86-64bit-Zug verpasst, der im Gegensatz zu PPC richtig satt mehr Performance durch den Umstieg verspricht...

Sind das Kais letzte Zuckungen bei MG?

Von: T. | Datum: 30.04.2006 | #18
Bevor er in irgend einem Linux Forum wiedergeboren wird:-)

@Kurdwubel

Von: Kraftbuch | Datum: 30.04.2006 | #19
"hat also Apple nur die 32iger genommen, weil es gerade nichts besseres gab?"

Ursprünglich wollte man ja erst Mitte 2006 auf Intel wechseln. Das wäre der Zeitpunkt für Merom (64bit)
Warum Apple jetzt so überstürzt vorher gewechselt hat?
Für mich ist das völlig klar: Man hätte noch eine Serie PPC Macs vorstellen müssen, Powerbooks mit G4 7448 oder G5, iMacs mit Dualcore G5, Powermacs Quad 3.0 GHz etc. Aber das wäre dann ganz schön in die Hosen gegangen mit "4-5 Times faster".
Apple hätte also noch ne Verarschungs Revision von iBook, Powerbook, iMac bringen müssen, nur hätte das dann auch der Hinterletzte geschnallt, dass Apple offensichtlich nicht die schnellsten verfügbaren PPC CPUs verbaut.

es kommen doch 7448 upgrades

Von: naaamd | Datum: 30.04.2006 | #20
wartet doch einfach ab und messt nach wieviel das teil verbrutzelt.

Auch interessant:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 30.04.2006 | #21
[Link]

"But all the while right up to the switch... Apple was encouraging outside developers to optimize for PPC, optimize for Altivec. Right after the switch announcement however it came out that apple product managers who wanted to intensively optimize for PPC/altivec had been instructed from above not to do so.... and they didn't know why."

Wenn die Intel-Dinger nicht schnell genug sind muss man eben die PPCs kastrieren, schön billig! ;-) Aber hey, man macht die Software ja selbst, also können die User gar nix dagegen machen!
Aber selbst damit (siehe iDVD6-Altivec-Verkrüppelung) hilft's nix, siehe C't-Benches...

Wunderschön finde ich hierbei übrigens DVD2one, schon immer dick auf SSE optimiert und nun in V2 auch auf Altivec, läuft trotzdem klar schneller auf nem uralten G4 als auf dem topmodernen Core Solo! ;-)

Performance zukünftiger Intel CPUs

Von: Kraftbuch | Datum: 30.04.2006 | #22
Auch interessant:

Computerbase.de: "Im Rahmen einer Performance-Demonstration auf dem Intel Developer Forum Spring 2006 konnte ein 2-Wege-System mit zwei Clovertown-Prozessoren (insgesamt 8 Kerne), deren Takt leider unbekannt ist, beim gängigen Cinebench von Maxon beim Rendern eine Punktzahl von 1458 erreichen."

1458 Punkte? Mit 8 Kernen?

@Kai Aber ist der Core Solo nicht wurscht?

Von: Jan | Datum: 30.04.2006 | #23
... ich habe ja keine Ahnung von Mainboarddesign und Prozessoren, aber nur aus reiner Anwendersicht:

Ist es nicht ein Vorteil für mich, wenn z. B. Final Cut Pro oder Logic auf meinem MacBook Pro nun so schnell (oder zumindest) vergleichbar gut läuft wie auf dem monströsen Dual-G5, und ich dafür den gleichen Preis zahle wie vor einem (!!) Jahr für mein PowerBook G4 1,67 GHz, das beim mobilen Schnitt kein Land gesehen hat im Vergleich zum Desktop?

Das mag ja sein, dass die neueren PPC-Chips auch gut gewesen wären, aber der Core Solo wird doch nur im Einstiegs-Mac mini verbaut und ab der nächsten Revision vermutlich gar nicht mehr. Insofern ist es doch für den User völlig irrelevant, ob ein Single G4 bessere Ergebnisse erzielen würde als ein Core Solo, weil Apple einfach nur Duo-Chips einsetzt und sich ja nicht wirklich etwas an den Preisen geändert hat.

Pragmatismus

Von: TotalEclipse | Datum: 30.04.2006 | #24
Als Entwickler habe ich selbst 20 Jahre lang CPUs von IBM & Motorola benutzt und oft sogar direkt in Assembler programmiert, da dies bei diesen Prozessoren eine sehr elegante und einfache Angelegenheit war.

Entsprechend war ich bestürzt als der Intel-Switch verkündet wurde. Und verunsichert - wie würde sich das wohl auf Mac-Verkäufe und das eigene Geschäft auswirken?

Als ich aber feststellen musste, dass eigene, hochoptimierte Software auf Intel-Macs schneller läuft (und zwar deutlich), wich die Abneigung letztlich dem Pragmatismus.

D.h. ob es am größeren Cache, am GCC-Compiler, der einfach besser für x86 optimiert ist, oder an der besseren Architektur liegt, ist inzwischen ziemlich egal.

Denn ich brauche nur eines - Performance :-)

Fressen oder sterben

Von: Liquid | Datum: 30.04.2006 | #25
Das Problem ist, dass Freescale/IBM scheinbar gepennt oder ihre Ressourcen in andere Bereiche (NextGen-Konsolen) ausgelagert haben. Das die PPCs in Konsolen von Sony und sogar M$ verwendet werden, zeugt von der Power dieses Systems. Sony und M$, werden sich ja wohl auskennen (zumindest Sony ;-). M$ hat sogar einen x86 zu PPC switch hinter sich. In der alten XBOX rennt noch ein PIII (auf dem der Pentium M also auch der Core basieren) mit 733MHz. Sony war mit der PS2 schon weiter. Schon damals hatten sie zwei Vektoreinheiten (ähnlich Altivec) in der Kiste. Oder habt ihr auch nicht gewundert, warum Sony behauptet hat, dass die PS2 so abstrus hohe Polygonmassen bewältigen kann (Polygonleistung: 66 M/s (gouraud-schattierte Polygone) a.D. 2000)Nur zeigte sich, dass viele Programmierer Schwierigkeiten damit hatten, weil sie sich über viele Jahre an x86-Chips gewöhnt hatten. Aber wenn man es denn Beherrsch kommen so Tolle dinge, wie "Metal Gear Solid 2" bei raus. Echte Mimik und eine zum großteil interaktive Spielewelt. Auf dem x86-PC gibt's das erst seit kurzem. Half-Life 2. Zwar kann die Grafik bestimmt nicht mehr mithalten, aber da liegen etliche Jahre Hard- und Softwareentwicklung dazwischen. Leider sind solch Programmiergurus die Ausnahme. Ich habe mich immer gewundert, warum ein PowerbookG4 laut Appleangaben, geradeso die niedrigste HD auflösung in h.264 dekodieren kann. Da steckt doch der Wurm drin! Aber allein, dass es noch Diskussionen geben muss, ob ein 2003 erschienener Prozessor schneller oder langsamer ist, als einer der 2006 _mit zwei Kernen_ aus dem Werk lief, zeigt doch, dass der PPC mehr drauf hat. Leider bei Hard- und Softwareentwicklung das Potetial verspielt. IBM/freescale hätten _endlich_ mal eine neue Architektur etablieren können.

Leider Gottes muss ich sagen, dass für mich Persönlich das Erkennungs merkmal eines Macs der "andere" Prozessor war, da ich in der letzten Stunde von OS9 geswitcht bin (ein bunter iMac DV *schwärm*) und deshalb nicht so OS-fest bin. Aber ich werde Apple aber auch weiterhin die Treue halten... Kein Windows/Linux hat so ein angenehmes Arbeitgefühl...

weitere verschwörungstheorien von einen fanatker...

Von: namepower | Datum: 30.04.2006 | #26
wie man weiss sollten aussagen von fanatikern nicht so ernst nehmen. die sehen alles durch ihre rosa rote brille und die objektivität leidet darunter. mischen wir jetzt alles noch mit ein paar verschwörungstheorien und spekulationen und voila, da kommen die theorien von kai!

Kai... "Wenn die Intel-Dinger nicht schnell genug sind muss man eben die PPCs kastrieren, schön billig! ;-) Aber hey, man macht die Software ja selbst, also können die User gar nix dagegen machen!
Aber selbst damit (siehe iDVD6-Altivec-Verkrüppelung) hilft's nix, siehe C't-Benches..."

Der erste Satz, pure Spekulation bzw. gelogen. Der dritte Satz tiefstappeln, für User die jahrelang Performance Steigerung im Single-Digit Bereich bekommen habe ist auf einmal 50% und 60% Steigerungen nicht genug.

Bringe wir es auf d. Punkt. Kai haßt Intel (aus ideologischen Gründen, was auch legitim ist), diese Tatsache kommt zu erst und die Argumente werden für diese Tatsache zurecht formuliert, was wieder nicht legitim ist.

Jan:

Von: Karl Schimanek | Datum: 30.04.2006 | #27
Sieh dir doch einfach Intels CPUs und die PPCs Alternativen an und frage dich warum Apple geswitcht ist ...

@all:

Intel vs. PPC:
"I've recently had the privilege to talk to various Apple people, the ones who write the tuned code in, say, Accelerate.framework and various other places.

I can tell you that their opinion on Core differs a bit from what you see in Apple marketing material.

And it's not that those programmers were incompetent. Quite the contrary. If SSE should ever evolve into something really powerful, then Apple's influence would be the most likely cause of that."


[Link]

Intel vs. AMD:
"If you ask me, the performance numbers for the MacIntel roll-out are mostly for marketing.
A couple of days ago I was in CompUSA and had a chance to play with the new Sony CoreDuos and compare them to the AMD Mobile Turino 64. The turino laptop, a whopping $999, was more than a bit faster than the Sony laptops. I'd have to say, the AMD chip SMOKED the CoreDuo."


[Link]

Aber Steve würde euch ja niemals belügen, is' klaa ...

Langweilig

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 30.04.2006 | #28
Nichts, aber auch gar nichts von dem, was Kai nebst Anhang seit Ankündigung des Switches vorhergesagt haben ist eingetreten.

Nichts.

Apple und die Mac Plattform sind vitaler als sie es seit Erscheinen des UR-Mac waren, allerorts sprechen selbst eingefleischte Windoser über die neuen x86 Macintosh. Nicht nur über die selbst von ct' außerordentlich gelobte Apple/Intel Hardware, sondern auch über die Betriebssystemalternative OS X. Verursacht keinen Augenkrebs, arbeitet flott und sicher, ja man hört sogar Sätze wie "gibt ja auch fast alles dafür, was man so hört". Und was es nicht gibt lässt man in Boot Camp oder Parallels laufen.

Vergesst Kai, er ist in eine Welt abgetaucht, in die ihm niemand mehr Folgen kann. Auch die, die es jetzt noch versuchen werden bald erkennen, dass es unmöglich ist.

Kraftbuch:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 30.04.2006 | #29
"1458 Punkte? Mit 8 Kernen?"

4-Core Opteron 285 (2.8 GHz), 64bit: 1521
4-Core G5 (2.5 GHz), 32bit: 1187 (wurden aber auch schon über 1200 gemessen!)

AMDs Hypertransport-Interconnect und integrierter Speichercontroller sind halt schon ne feine Sache! ;-)

Tschüss Altivec

Von: Vorname | Datum: 30.04.2006 | #30
es kommt SSE4 ;)

Knoblauch:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 30.04.2006 | #31
"Nichts, aber auch gar nichts von dem, was Kai nebst Anhang seit Ankündigung des Switches vorhergesagt haben ist eingetreten.

Nichts."

Interessant. Auf welche Aussagen beziehst du dich denn so?

Ansonsten hab ich noch ne schöne Kurve für dich:
[Link]

Sauberer Knick würd ich sagen! ;-) Gottseidank sind die Dinger so toll verfügbar, um die gigantische Nachfrage zu befriedigen!

Mantra...

Von: ghme | Datum: 30.04.2006 | #32
Nochmal an Kai: Aktuelles MBP nehmen, Top-Model des letzten PPC-Books daneben stellen - idiotisches, gezieltes Benchmark-Gepicke unterlassen - objektiv vergleichen und schließlich feststellen wie schwachsinnig viele Deiner Aussagen sind, wenn man das ganze auch mal abseits der Theorie getestet hat...

Die Aussage "Mein Gott, die Strohhalme" ist i.ü. der Hammer... Ja, ja alle sind verrückt - ausserhalb Deiner Gummizelle... ;-)

Top-Modell...

Von: ghme | Datum: 30.04.2006 | #33
natürlich - wobei, ein Top-Model würde das MBP natürlich um Längen schlagen ;-)

ghme:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 30.04.2006 | #34
Nochmal: Hätte Apple den 7448 verbaut wäre das letzte G4-Powerbook um ca. 1/3 schneller gewesen dank schnellerem Takt, mehr Cache und schnellerem Bus. Sogar -im Gegensatz zum Macbook Pro- in Photoshop und der unendlich großen Anzahl an Programmen, für die es für lange Zeit keine Universal Binaries gibt (und in einigen Fällen auch nie geben wird).. Wollten sie aber nicht, also haben sie ganz bewusst keinen schnelleren Prozessor eingebaut.
Sowas nennt man gemeinhin "Kundenbeschiss"...

Aber fahr du nur den ganzen Tag lang C4D, iLife, Logic und FCP, wer braucht schon mehr zum Leben, richtig? ;-)

Augenkrebs

Von: Andi | Datum: 30.04.2006 | #35
OS X verursacht auch augenkrebs, echt wahr.
In XP kann man die Augenkrebs-Optionen wenigstens den eigenen Wünschen anpassen, in X (fast gar) nicht.

hahaha, und wech...

@Kai

Von: Andi | Datum: 30.04.2006 | #36
"Kundenbeschiss"...
Kai, reg Dich bitte nicht zu sehr auf. Das ist ganz normal, Kunden werden von jeder Firma mehr oder weniger "beschissen", jeder halbwegs intelligentem und realistisch denkenden Person ist das klar, was kümmern Dich die andere, die glauben wollen die Firma sei ihr bester Freund und Halbgott?

bigmac

Von: Strangers Night | Datum: 30.04.2006 | #37
der 7448 wäre doch auch nur ein Notnagel gewesen bis der G5 oder G6 Mobile kommt.
Das heißt kaum keiner der PPC Verfechter hängt am G4, durch den bescheidenen Bustakt ist es einfach ein alter Prozessor, der sich zT ordentlich schlägt. Es wäre an Apple und IBM gewesen den G5 startklar zu machen.
Und das dies geht, bezweifelt keiner mehr.

@Kai

Von: Kraftbuch | Datum: 30.04.2006 | #38
"4-Core Opteron 285 (2.8 GHz), 64bit: 1521
4-Core G5 (2.5 GHz), 32bit: 1187 (wurden aber auch schon über 1200 gemessen!)"

Die Benchmarks sind mir bekannt, drum hat mich das schwache Abschneiden des Dual Clovertown auch so erstaunt.

Mein Quad erreicht seit den OpenGL angepassten Cinebench die 1200 auch nicht mehr ganz ;) Wobei ich das angesichts der verbesserten Editor Performance seeehr gut verkraften kann.

Leider sehen wir wohl nie mehr einen G5 Quad 3.0 GHz.

"Experten" auf dem Holzweg oder die Kristalkugel

Von: PrimeStar_One | Datum: 30.04.2006 | #39
Kai am 02.09.2003
"Experten" auf dem Holzweg
Manchmal macht man sich echt Sorgen um den Durchschnittslevel an "gesundem Menschenverstand" in der IT-Presse, aber genau dafür gibt's ja MacMediawatch!
MacRumours berichtet über eine Ankündigung (es steht kein Wort des Zweifels im Artikel!) irgeneiner völlig unbekannten Australischen Seite, die behauptet, dass "Apple US Quellen" ihr gesagt hätten, dass Apple nächstes Jahr einen Mac mit Intels Itanic rausbringen wird...

Normalerweise empfehle ich einen Gang zum Psychiater wenn man Stimmen hört, die einem irgendwas erzählen, aber in diesem Fall hilft wohl nur noch die postnatale Abtreibung. John Dvorak wird's freuen, weil er somit nicht der einzige Verrückte ist, der glaubt, dass Apple auf die Itanic setzen wird! Aber Dvorak schrieb seine Phantasiegeschichten vor der G5-Vorstellung und es waren nur Vermutungen, das unterscheidet ihn wohl von dem netten gehirnlosen Herrn aus Australien mit den Stimmen in seinem Kopf!
David Richards (so heisst er) sagt, dass Apple im Januar 2004 ein solches System vorstellen wird, die PPC- und Intel-Linie sollen dann eine Zeitlang parallel laufen und dann soll voll auf Intel umgeschwenkt werden. Ma(r)klar, David! Und deshalb stellt Apple zusammen mit IBM nochmal schnell "für zwischendurch" eine komplett neue CPU vor, IBM baut hauptsächlich für diese CPU eine extra Fab, Apple baut mit sehr grossem Entwicklungsaufwand einen eigenen Systemcontroller, designt ein Motherboard, ackert sich nen Wolf um den GCC für PPC zu verbessern und unternimmt gerade alle Anstrengungen, die Mac-Welt auf den G5 einzuschwören! Um dann 4 Monate später zu sagen "Oops, sorry, eigentlich war's gar nicht so gemeint, wir machen jetzt auf Intel!". Die Entwickler werden auch komplett aus dem Häuschen sein vor Freude über diese "sinnvolle" Entscheidung, nachdem sie gerade mit viel Aufwand ihre Software auf OS X portiert haben und jetzt mit dem G5 ihre Codewarrior-Projekte auf GCC und/oder XLC "umsiedeln" und neu kompilieren müssen! Da macht's doch Spass, das ganze NOCHMAL durchzumachen, und Apples Aktienkurs wird in die Stratosphäre schiessen und die Leute werden in Scharen Software dafür entwickeln!
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So erklärt sich der sehr weitsichtige Sachverstand, der die Dinge für die nächsten Jahre klar erkennt und auch den Frust wenns mal schiefgeht.
Nicht jeder Blick in die Kugel klappt.
Ich bewundere die Weitsicht einiger Leute die Heute sagen welcher Sack Reis in drei Jahren umfällt.
Geht in die Politik.
BASTA

Liquid

Von: Strangers Night | Datum: 30.04.2006 | #40
die Haltung IBM´s ist da sehr entscheidend.
Welches Interesse hat IBM daran dass Apple G5 bzw. dessen Nachfolger verbaut. Genau so viel, wie sie damit Gewinne machen können.
Meine Vermutung geht in die Richtung, dass IBM mit dem G5 gezeigt, hey schaut. Wir stampfen euch einen Prozessor aus dem Boden der alles kann und nach neuesten Gesichtspunkten designt ist. PowerPC lässt das zu. Apple war begeistert zumal die G5 recht günstig abgegeben wurden.
Nun setzte IBM Apple unter Druck: wir können aus dem G5 alles machen mobile und DC geht alles ohne Probleme, und bei den Weiterentwicklungen können wir uns an den Power5/6 Prozessoren anlehnen. Damit wären PowerMacs und XServes par Exellence fällig gewesen. Nur wenn wir ihn weiterentwickeln dann soll sich Apple mit knowHow, Patenten und Geld an der Weiterentwicklung beteiligen.
Günstige G5, die ordentich Leistung bringen ok, aber IBM Geld geben für eine Weiterentwicklung- zumal Jobs ganz andere Ziele hat!
Es ging Jobs nämlich von Anfang an um den großen Kuchen x86. User sollten sich auch auf dem Mac WIndows installieren können, nur so gewinnt man neue Kunden, ohne großartig Geld zu investieren.
Vielleicht ist OSX und seine SOftware in Zukunft auch nicht mehr wichtig.
Der macUser startet seinen Mac auf dem 10.5 läuft. Mit dem Kauf des macs erwirbt er eine WinXP bzw. Vista Lizenz.
Dann installiert er seine Software in der gut in 10.5 eingebetteten virtuellen Umgebung.
Die Folge wird sein der Mac ist ein PC, der zusätzlich noch ein Betriebssystem erhält. Viele Käufer werden OS X nicht mit der Kneifzange anfassen, da Windows so wie auf einem PC auf dem mac läuft.
Wieviel Mehrplattformige Software wird noch nativ für OS X erscheinen? Wird nicht als erstes von Adobe die OSX Software gestrichen? Dann muss auch die nächste Frage kommen: ist diese Software denn noch wichtig? Für Apple nicht, sie werden mehr Rechner verkaufen und auf den Macs wird jegliche Software laufen.
Dann ist die Frage, was Microsoft mit dem zusätzlich eingenommenen Geld macht, Apple kaufen?

Einspruch, Strangers Night!

Von: thomas b. | Datum: 30.04.2006 | #41
"Die Folge wird sein der Mac ist ein PC, der zusätzlich noch ein Betriebssystem erhält. Viele Käufer werden OS X nicht mit der Kneifzange anfassen, da Windows so wie auf einem PC auf dem mac läuft."

Mööp! Falsch! So ist es richtig:

Die Folge wird sein, der Mac bleibt ein Mac, der zusätzlich noch ein Betriebssystem erhält. Viele Käufer werden Windows nicht mit der Kneifzange anfassen, da sie wissen, wie Windows auf einem PC läuft.

OK?

@Strangers Night

Von: Jan | Datum: 30.04.2006 | #42
Der x86-PC-Markt der letzten Jahre hat doch gezeigt, was der reine Hardwareverkauf den Herstellern einbringt: Rein gar nichts. IBM hat seine PC-Sparte nicht aus Jux und Dollerei an Lenovo verscherbelt. Was zählt, sind strategische Wettbewerbsvorteile, die ein Produkt klar von Konkurrenten abgrenzen. Was glaubst du wohl, wieviel Rechner mehr Apple verkaufen würde, wenn nur noch Windows drauf läuft? Ich tippe mal: Keine. Aber sie würden weniger Profit machen, weil sie an MS Lizenzgebühren für Windows abdrücken müssten und einen (großen) Teil ihrer nibelungentreuen User verlieren würden. So, wie es jetzt läuft, ist es für Apple optimal. Der letzte Stein, der potentiellen Switchern den Zugang zur Mac-Welt verwehrte, ist mit Bootcamp beiseite geräumt. Ohne das Apple an MS einen Cent bezahlen muss – die XP-Lizenz bringt ein Switcher nämlich selbst mit. Irgendeinen Rechner wird er ja auch zuvor verwendet haben. Vielleicht gewinnt Apple dadurch keine 10 Prozent Marktanteil, aber vielleicht drei oder vier, bei gleichbleibend hohen Margen. Dazu gibt's dann noch zahlreiche neue Gadgets, die Geld in die Kasse spülen, und der langfristige Unternehmensplan geht auf.

Warum wollen denn die Leute zum Mac wechseln? Nicht wegen des tollen Designs, das könnten sie (nicht ganz so elegant, aber OK) bei Sony auch bekommen, zum selben Premiumpreis. Die Leute haben die Schnauze voll von Windows und seinen Sicherheitslöchern und suchen eine veritable Alternative. Und dies ist ein Frickel-OS wie Linux ohne kommerziellen Background nunmal nicht.

Wenn Apple OS X aufgibt, können sie gleich die Hardwareproduktion mit einstellen. Höhere Profite würde das sicher nicht bringen, weil sie ihren USP aufgeben würden und damit genau so 08/15 wie Sony, Lenovo oder Samsung wären.

also gut,

Von: Strangers Night | Datum: 30.04.2006 | #43
ich habe mich etwas ungeschickt ausgedrückt.
Die User werden keine OS X Software samt GUI zu Gesicht bekommen.

Ok!

Primestar one:

Von: Kalsong Data | Datum: 30.04.2006 | #44
Hab ich was verpasst? Hat Apple im Januar 2004 auf Itanic umgestellt?

Im übrigen ist der Grund für die Verärgerung über den Switch wohl genau der, dass einige Leute (die, die noch einen Funken Verstand und Urteilsvermögen haben) sich zu recht eben genau so verarscht vorkommen, wie Kai es damals ausgemalt hat. Zuerst Hurra G5, große Zukunftsversprechen, 64bit-Hype ohne Ende und plötzlich ist das alles irrelevant und es gibt ne vollkommen neue Agenda: 32bit auf Intel, hurra!
Stell dir mal vor wie du dir vorkommen würdest, wenn du aufgrund des G5-Hypes dick in Hardware investiert hast (beispiel: Virginia Tech) und dir jetzt vom selben Hersteller anhören musst, dass G5s eigentlich total scheisse sind...

@Strangers Night

Von: Liquid | Datum: 30.04.2006 | #45
Ganz so negativ, wie du, sehe ich die Zukunft von OSX nicht. Erinnert sich noch jemand an den Spruch: "Wer einmal mit MacOS gearbeitet hat, will nie wieder etwas anderes!" Dieser Spruch trifft auch heute noch zu, wenn ich mich mal so umschaue in meinem Bekanntenkreis. IMHO hat Apple mit der Aufgabe von PPC ein Alleinstellungsmerkmal aufgegeben, doch Steve sollte das sehr wohl bewusst gewesen sein. Aber ich versuche nicht so schwarzmalerisch zu sein, weil ich hoffe noch einige Jahre mit Apple arbeiten zu können. Außerdem hat Steve noch ganz andere "Dummheiten" begangen. Wir erinnern uns: 23. Oktober 2001. Steve will so einen seltsamen mp3-Player mit Festplatte rausbringen. "Zu teuer und die Wirtschaft ist am Boden.", sagen die Experten. Aber Experten haben ja sowieso die schlechtesten Kristallkugeln. ;-PUnd wir wissen alle, was daraus geworden ist. :-D

Kai, Betriebswirtschaft kann man lernen!

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 30.04.2006 | #46
Ein Weihnachtsquartal mit einem Q1 zu vergleichen in welchem ein Technologiewechsel vorgezogen wird, dadurch die halbe Produktpalette (PPC) beinahe unverkäuflich wird und wichtige Software (Adobe) noch nicht nativ verfügbar ist.

GEHTS NOCH?

Im Vergleich zum Vorjahr wurde TROTZDEM ein Steigerung erzielt und das angesichts der Tatsache dass seit Februar kein Mensch mehr ein iBook kauft und PowerMacs wie Blei in den Regalen liegen.

Du betreibst Realitätsverweigerung auf Rekordniveau, das spottet jeder Beschreibung.

Wenn es nach deinen Wahnvorstellungen ginge müsste Apple bereits tot sein. Genau das Gegenteil ist der Fall.

Dein hochgelobter 7448 hat sich von Wein in Essig verwandelt, so sieht es aus. Ein lahmer stromfressender Drecksprozessor ist das, was hätten sich die Maccies über einen teuren "Speedbump" mit diesem Furz aufgeregt.

Darüber sollten wir mal reden, über die Totalverarschung, die IBM und Freescale mit Apple und allen Anwendern betrieben hat. Darüber könntest du dir das Maul zerreissen. Intel hat uns zum Klagen bisher keinen Grund gegeben!

@KnoblauchTraubeNuss

Von: Liquid | Datum: 30.04.2006 | #47
Zuerst greifst du den Kai an und dann machst du den selben Fehler. Intel steckt erst ein paar Monate in Apples. Aber schau mal zurück. Seit der 500MHz-Zeit führt dieses kleine, "blöde" Unternehmen Intel regelmäßig vor. In meiner DOSe steckt deshalb ein AMD. AMD arbeitet übrigens mit der Entwicklungsabteilung von IBM, die den G5 bauen, zusammen. Und erinner' dich mal an den P4 - zuletzt der Prescott. Massiv höhere Wärmeentwicklung für einen Speedbump von ein paar 100MHz. Das mit den Speedbumps kennen wir ja noch vom G4 - nur ohne die massive Hitzeentwicklung in solchen Regionen. Du siehst, so viel besser ist Intel ja auch nicht. Und ich habe wirklich nichts gegen Intels in Apples. Ab und zu mal mit einem Macbook ein modernes Spiel daddeln ist doch nicht schlecht.

P.S. ITANIC!!!

@Liquid

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 30.04.2006 | #48
Ich besitze selbst keinen Intel PC, weil mir die P4s zu schlecht waren. Ich besaß bis vor kurzem einen AMD Desktop (ist durch BC/Parallels obsolet geworden).

Die Intel Roadmap sieht mir derzeit insgesamt interessanter (und ökologischer) aus als AMDs, zumal AMD mit dem Opteron ja an gewisse thermische Grenzen gekommen zu sein scheint und dem Core Duo nicht viel entgegenzusetzen hat. Der Turion hat mich bislang eher enttäuscht und konnte es mit der Kombination Pentium M/Centrino nie aufnehmen. AMD Athlon X2 sind stark, aber AMD hat offenbar Probleme auf den 65nm Prozess zu switchen.

IMO hat Apple zum richtigen Zeitpunkt auf das richtige Pferd gesetzt.

@KnoblauchTraubeNuss

Von: Liquid | Datum: 30.04.2006 | #49
Ich hoffe du hast Recht. Nicht dass AMD noch etwas aus dem Hut zaubert. Machen sie ja gerne. Und ebenso hoffe ich, dass Intel seine Roadmap durchziehen kann, nicht das x86 eine Enttäuschung wird. Aber da bin ich guter Dinge.

Aber

Von: Vorname | Datum: 30.04.2006 | #50
"Ich besitze selbst keinen Intel PC, weil mir die P4s zu schlecht waren. Ich besaß bis vor kurzem einen AMD Desktop (ist durch BC/Parallels obsolet geworden)."

Du weisst aber, dass AMD mit ihren Athlon XP am Ende kein Land mehr gegen den P4 gesehen haben, in jeder Beziehung? Daher musste AMD ihre CPUs am Ende auch fast verschenken!
Erst mit dem A64 hat AMD wieder die Oberhand. Die Northwoods P4 waren schon gut. Dann kam aber Prescott!

@Liquid

Von: namepower | Datum: 30.04.2006 | #51
was ist denn so schlimm wenn amd was ausm hut zaubert? die perf unterschiede zwischen intel und amd (egal wer jetzt vorne liegt) bewegen sie meistens im single-digit bereichen. und dieser unterschied ist wirklich nicht die rede wert.

alle hier tun so als würden sie jeden tag extreme wissenschafliche kalkulation, die normaler weise einen super computer erfordert. außerdem ist ein wechsel von intel zu amd bei bedarf auch ein welt untergang, gilt ja nicht mal als switch oder so. seien wir froh das wir zwei sehr dynamische cpu hersteller in der x86 welt haben die sich bis auf die knochen bekriegen. kann nur positiv für uns als kunde sein. bei ppc gibt es ja sowas wie "competition" gar nicht, kein wunder also dass da nicht viel weitergeht (zumindestens für normale comp user).

Ack

Von: Vorname | Datum: 30.04.2006 | #52
"bei ppc gibt es ja sowas wie "competition" gar nicht, kein wunder also dass da nicht viel weitergeht (zumindestens für normale comp user)."

Steht so mehr oder weniger AFAIR auch in der aktuellen c't (nebenbei erwähnt)

mist schreib fehler...

Von: namepower | Datum: 30.04.2006 | #53
...außerdem ist ein wechsel von intel zu amd bei bedarf auch *K*ein welt untergang.....

so kann man sich verschreiben ;-)

c't voll des Lobes

Von: wlanboy | Datum: 30.04.2006 | #54
die c't ist zwar auch nur ein Magazin, aber die Überschrift der aktuellen Ausgabe hat etwas. Sicherlich wird auch die nächste ComputerBild dieses Thema aufgreifen.

Grundtenor:
Edel aussehender Rechner, auf dem absolut alles läuft. Switchboot oder Virtuell.
Ein Rechner für OSX, Windows und *nix.

Das einzig positive, was ich von Macs in den PC Zeitschriften jemals gehört habe, war das "verhältnismäßig gute" Powerbook. Alles andere wurde irgnoriert oder runtergeputzt.

Titelseite, Titelthema, Seiten 116 - 135. Nur über die tollen und stylischen Fähigkeiten der Macrechner. Und das in einem reinen PC Magazin, das normalerweise eine kleine Macrubrik von einer Seite hat.

Kurveninterpretation ist lernbar!

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 01.05.2006 | #55
KnoblauchTaubeNuss:
"Ein Weihnachtsquartal mit einem Q1 zu vergleichen in welchem ein Technologiewechsel vorgezogen wird, dadurch die halbe Produktpalette (PPC) beinahe unverkäuflich wird und wichtige Software (Adobe) noch nicht nativ verfügbar ist.

GEHTS NOCH?"

Ja, es geht noch. Q1/05 auf Q2/05: FETTER Sprung! Lern lesen, bitte!

Dass die PPCs "unverkäuflich sind" ist eine reine Vermutung deinerseits. Wenn man mit Händlern redet hört man beispielsweise, dass die verzweifelte Anrufe kriegen von Leuten, die alle Händler noch nach Restbeständen von PPC-Macs abgrasen, wenn Apple mal wieder eines mehr wegen Umstieg auf Intel EOL'd hat. Grund: Es werden Rechner für den professionellen Einsatz benötigt, auf denen auch Software läuft!
Aber selbst wenn dem so wäre hat sich Apple dies vollkommen selbst zuzuschreiben. Regel 1 als Hersteller lautet: Mach NIEMALS dein eigenes Vorgängerprodukt oder das Produkt des Konkurrenten vor dem Kunden schlecht. Diese Regel tritt Apple gerade mit Füßen, und jetzt bekommen sie die Quittung.
Kann mich auch nicht erinnern, dass irgendjemand von Apple gefordert hat, die PPC-Linien einzustellen, wenn die Intel-Versionen davon erschienen sind. Aber Jobs will den Switch halt mit aller Gewalt durchprügeln, koste es was es wolle. Klassischer Fall von "selber schuld", ein seriöses Unternehmen hätte die PPC-Linien solange weitergeführt wie Nachfrage da ist und hätte keinesfalls seine eigenen Vorgängermodelle schlecht gemacht.

Auch dass die Software noch nicht nativ verfügbar ist ist ein klassischer Fall von "selber schuld". Jobs hat den Switch vorgezogen ohne die Entwickler zu warnen und kriegt jetzt die Rechnung dafür...

Die Verkaufszahlen gehen drastisch nach unten, der groß gehypte Run auf die Intel-Macs ("Ja, wenn der tolle Yonah da ist, DANN kauf ich mir ein Powerbook!" - Haha!) bleibt aus. Das ist ein Faktum, an dem's eigentlich herzlich wenig zu deuteln gibt, aber der Hurra-Intel sieht das wohl anders...

Naja, hoffentlich gehen die Zahlen bald wieder nach oben, denn das ist gut für meine Aktien! ;-) Genügend Leute, die verarscht werden wollen und die dramatisch mehr Kohle für ALDI-Hardware abdrücken wollen scheint's ja zu geben wenn ich mich so umschaue.... Haben halt alle zuviel Geld! ;-)

"Die Intel Roadmap sieht mir derzeit insgesamt interessanter (und ökologischer) aus als AMDs, zumal AMD mit dem Opteron ja an gewisse thermische Grenzen gekommen zu sein scheint"

Genau.
[Link]

"Laut AMD-Pressemeldung sollen die neuen Opteron-Typen [anm: gemeint sind die neuen 2.8 GHz Opterons] von der Leistungsaufnahme her im bisherigen Bereich bleiben, der bei den 2xx- und 8xx-Dual-Core-Standardmodellen 95 Watt umfasst."

Nächstes Jahr gibt's dank IBMs Fortschritten bei der Taktskalierung bis zu 4 GHz von AMD bei gleichem Stromverbrauch, das zusammen mit der AM2-Plattform und DDR2 mit verbessertem Speichercontroller mit NOCH niedrigerer Latenz (speichercontroller bei Intel: Fehlanzeige!). Und wie geil der Opteron mit dem Takt skaliert kannst du dir bei diversen Benchmarks anschauen...

Vorname:
"Die Northwoods P4 waren schon gut. Dann kam aber Prescott!"

Jo, er kam, sah und enttäuschte! ;-) Die Aufregung um die enttäuschten Erwartungen zum Presskot auf den Hardware-Seiten damals scheint dir entgangen zu sein... Ebenso wie die Tatsache, dass Intel 2MB schweineteuren L3-Cache an den P4 flanschen musste (P4EE) und so quasi Xeons verschenken musste um AMD überhaupt Paroli bieten zu können!

Heise schrieb damals:
"Vor allem beeindruckt, welch extremes Geschütz Intel mit dem Level-3-Cache des P4EE auffahren muss, um den Leistungsvorsprung des integrierten zweikanaligen Speicher-Interface [des Athlon FX] aufzuholen."

Quatsch

Von: Vorname | Datum: 01.05.2006 | #56
"o, er kam, sah und enttäuschte! ;-) Die Aufregung um die enttäuschten Erwartungen zum Presskot auf den Hardware-Seiten damals scheint dir entgangen zu sein... Ebenso wie die Tatsache, dass Intel 2MB schweineteuren L3-Cache an den P4 flanschen musste (P4EE) und so quasi Xeons verschenken musste um AMD überhaupt Paroli bieten zu können!"

Mir ist nichts entgangen. Ich habe nur gesagt, dass der Vorgänger vom Prescott, der Northwood (vorallem im letzten Stepping), gut war. AMD hatte dem damals nichts entgegenzusetzen. Erst wieder mit Athlon 64!!!

Und die Nachfrage nach PPC ist gerade im Consumersektor eingebrochen... also macht Apple alles vollkommen richtig (wer will auch heissere, lautere und langsamere rechner (imac) für den gleichen preis?)! Und zu dem anderem Quatsch bin ich jetzt zu faul zu schreiben!

Nur mal so 'ne Vermutung

Von: Maxipeg | Datum: 01.05.2006 | #57
und was wäre, wenn OSX von Beginn gar nicht für PPC sondern für Intel-Prozessoren vorgesehen war?

c`t

Von: Strangers Night | Datum: 01.05.2006 | #58
ich hatte die c´t bis Ende 2004 aboniert.
Habt ihr die Wendung der c´t mitbekommen.
Vorher: MS wurde kritisiert und bekam für Sicherheitslöcher ordentlich haue. Seit 1,5 Jahren ist das nicht mehr so wichtig: warum?
Weil MS massiv in der c´t wirbt und massiv Banner im Online angebot schaltet. Da werden sogar MS kritische Beiträge entfernt (zB einer von mir!)
dto. Apple, Apple ist auch ein guter Werbekunde, desweiteren schaut Euch mal die PC Zeitschriftenwelt an. Langweiliger gehts nicht mehr. Die letzten c´t habe ich im Supermarkt innerhalb 5 Minuten abgehakt. Null Inhalt!
So ist ein Artikel über Macs nicht verwunderlich und wird vermutlich auch von Chip (Teilhaber bei Cyberport.de) und anderen zeitschriften in den nächsten Ausgaben aufgegriffen. Das Niveau der c´t überragt aber nach wie vor alles andere.

maxipeg

Von: Strangers Night | Datum: 01.05.2006 | #59
OS X ist eigentlich NextStep. Und dies war zum schluss auf x86 optimiert.
Ich denke die überlegung, dass auf OSX gewechselt wurde um dann auf x86 zu wechseln gar nicht abwegig ist.

Vorname

Von: Strangers Night | Datum: 01.05.2006 | #60
ist es nicht so, dass die CPU entwicklung wellenförmig verläuft. Bei "neuen" Designs holt der andere verstärkt auf oder sogar über. Es kommt für mich zum Einen darauf an, wann ich den Prozessor kaufe und wieviel er kostet. Wenn ich bei AMD die Möglichkeit habe für 120 EUR einen 3200+ zu kaufen und ins gleiche Mainboard später einen 5500+ X2 zu verbauen ist das schon ok. Intel hat da bisher die Nutzergängelnderen Sockelwechsel durchgeführt. Und ich denke, dass auch Merom und Konsorten nicht in Yonah Boards passen werden.
Es scheint so, dass AMD am Geburtstag des Athlon 23.9. diesen in 65nm vorstellen wird. Durch, mit IBM optimierte Herstellungsprozesse ist es AMD gelungen im 90 nm Prozess die Leckströme zu minimieren. So kann der Opteron/Athlon bei kaum Erhöhung des Stromverbrauchs und Abwärme enorm hohe Taktraten erreichen, weit über 3Ghz. Dort sehe ich Intel bisher nicht!
Desweiteren wird mit 65nm es auch für AMD billiger mit der Riesencache Methode Leistungssteigerungen zu erzielen. Obwohl es aufgrund des Designs der Athlons so ist, dass diese geringer davon Profitieren. Ich vermute eher AMD wird sich Zusätzlich an die erhöhung des L1 Caches wagen.
Ich denke, dass Intel mit der kommenden Generation für ein paar Monate die Oberhand gewinnen wird. AMD dann Anfang 2007 die alten Verhältnisse wieder herstellen wird. u.a. mit dem TurionX2 in 65nm

"Null Inhalt!"

Von: name | Datum: 01.05.2006 | #61
"… desweiteren schaut Euch mal die PC Zeitschriftenwelt an. Langweiliger gehts nicht mehr. Die letzten c´t habe ich im Supermarkt innerhalb 5 Minuten abgehakt."

Kann ich aus meinen Erfahrungen bei einem großen Verlag absolut bestätigen. Seit der Anzeigenmarkt zurückgegangen ist, ist die Macht der Anzeigenkunden im Zeitschriftenmarkt grenzenlos und Journalismus zweitrangig (wenn nicht bedeutungslos) geworden. Was das für den Inhalt bedeutet ist klar.

verstehe...

Von: namepower | Datum: 01.05.2006 | #62
jetzt kann man ct auch nicht mehr glauben? sehr schön, wem sollen wir jetzt glauben, etwa einen verbohrten fanaktiker a la kai? ich finde diese unterstellung gegen verlage immer sehr interessant....

Strangers Night "...Weil MS massiv in der c´t wirbt und massiv Banner im Online angebot schaltet. Da werden sogar MS kritische Beiträge entfernt (zB einer von mir!)...."

Verstehe, das haben sie dir mitgeteilt oder? oder es ist ein fall von massiver selbstüberschätzung? und vielleicht nimmst du dich und deinen beitrag zu wichtig? oder wie kommst du sonst zu diesen urteil(und warum bist dir dabei auch noch so sicher)?

Fazinierend ist die taktik immer die quelle von information zu defamieren oder die integrität in frage zu stellen sobald irgendeine aktion nicht nach eigenem wunsch verläuft. Behaupte nicht das alle verlage jetzt komplett integer sind aber bei heise werde ich das nicht akzeptieren.

Zweifelhaft ist es höchstens wenn Kai mit irgendwelchen präsentations folien als beweise daherkommt :-D
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Vergleich von Q1 und Q2, da sieht man was fürn Bullshit von unseren Oberexperte kommt! Die weihnachtszeit mitm frühjahr zu vergleichen. Wie extrem dumm muss man sein um sowas als verschlechterung hin zu stellen wo doch alle unternehmen diesen knick haben weil die weihnachtszeit die spitzenzeit für verkäufe ist?? Vor allem wo die macbooks erst so spät verfügbar waren wie auch die mac mini's usw. Hey Ppcler, genießt die Zeit noch am Anfang wo nicht alles rund läuft, später wirds mitm argumentieren schwer.

Wie läuft die Lieferung von CPUs Kai? Na hat Intel massive Leiferschwierigkeiten die du so angeprangert hast? Oh, Intel so schlimm wie EyeBeeM? Jetzt kommt der Mythos von fallenden verkaufszahlen, wird auch vergehen.

namepower

Von: Hrusty | Datum: 01.05.2006 | #63
wenn Du zu einer news einen Thread schreibst/eröffnest, wo Du die abhängigkeit heises von MS thematisierst und dieser Thread dann gesperrt wird.....was soll man davon halten.
Zensur? Alles ok? Nehme ich meine Meinung zu wichtig?

namepower

Von: Hrusty | Datum: 01.05.2006 | #64
wegen so Obrigkeitshörigen leuten wie Dir, ist es möglich, dass sich das Netz aus Zensur und Datenschutzverletzung bzw. Überwachung immer enger zuzieht.
Läuft ja alles Prima. Und die paar die sich Beschweren- Ausnahmen mit profilneurose.
Dann jetzt schonmal gute Nacht!

@liquid: Wer einmal mit MacOS gearbeitet hat

Von: DerDietäh | Datum: 01.05.2006 | #65
...bleibt mit nichten unbedingt dabei. Ich habe im Kreis meiner Freunde und Geschäftspartner immer noch wesentlich mehr, die von Mac auf Windosen geswitcht haben als umgekehrt. Na gut, ein Teil war noch zu OS9 und den unsäglichen Performa Zeiten, aber eben nur ein Teil. Die Gründe dafuur sind vielfualtig, mangelnde Performance bei der Hardware war aber nur ganz, ganz selten der Grund. Viel eher bestimmte Soft- oder Hardware, die auf MacOS nicht lief, Preis oder Kompatibilitätszwänge im Unternehmen.

Ich bin überzeugt davon, dass das MacOS Windows weit voraus ist, egal auf welchem Prozessor es nun läuft. Man muss sich dabei aber auch vor Augen halten, dass XP gegenüber Tiger ähnlich 'veraltet' ist wie der G5 gegenüber dem DualCore Intelkäfer - denkt mal zurück, wannn XP eingeführt wurde und seither immer nur gepatched. Dass dann bei Tiger immer noch features fehlen wie das offiziell sanktionierte Ausschalten der 'eye candies', wie die Kinkerlitzchen Userinterface in Neusprech heissen, ist betrüblich,, kann aber über die Lichtjahre Überlegenheit nicht hinwegtäuschen.

Je weniger Software es aber nur (oder nur in der Güte) auf MacOS native gibt und NICHT auf Windows wird entscheiden, wie oft User von DualOS Systemen rebooten. Das ist ja unbequem. Und auch wenn die Unbequemlichkeit im Virtual Machine Betrieb wegfällt könnte es trotzdem sein, dass viele User das MacOS nur zum Hochfahren des Mac und zum Starten von XP benutzen, weil eben die Applikationen grossteils oder alle auch bzw. nur auf Windows laufen.

Die Angst, dass Softwareentwickler nicht mehr für MacOS entwickeln scheint real, wenn auch masslos, ja geradezu hysterisch übertrieben, so nach dem Motto 'Na, das habt ihr dann davon, ihr Lemminge'. Entscheidend wird sein, wie präsent das MacOS sein wird. Nicht nur in den Medien, aucch wenn das ein wicchtiger Teil ist, denn im Halo-Effekt können andere SW-Hersteller Publicity lukrieren. Aber eben auch auf den Maschinen. Stellt Euch vor, Apple verkauft an 2 Millionen Leute, die Windows benutzen wollen, Dual-OS Maschinen, dann sind das zwar real 2 Mille fast-nur-Windowsbenutzer, denn so leicht wird niemand konvertiert. Aber Apple kann gleichzzeitig laut sagen: Und wieder 2 Millionen mehr, auf deren Maschinen MacOS Applikationen laufen.

Druck auf die Entwickler gibt's allerdings erst, wenn die Zuwächse sich auch in Cash niederschlagen, also die Leute dann wirkklich die MacOS Version kaufen. So denke ich werden die grosssen, die sich's leisten können, etwa Adobe und M$, sicher vorerst einmal MacOS Versionen weiter entwickeln und verkaufen, aber dabei die Verkaufsazahlen sehr genau beobachten und auch mit iStiffs Marketingblurb vergleichen. Wenn sie dann feststellen, dass zwar der Marktanteiil von Apple raketenhaft ansteigt, die MacOS Software Lizenzen aber stagnieren, dann wäre es eine simple Geldentscheidung und die DualBoot capability wäre im Nachhinein eine Fehlentscheidung, die dann tatsächlich der Todesstoss für professionelle Software in MacOS nativer ersion bedeuten könnte.

Wäre und könnte, wohlgemerkt, denn wie gesagt,, die Entwickler denken mit dem Geld, genauso wie Apple (hoffentlich) auch und werden keinen lukrativen Markt wegwerfen...

danke hrusty....

Von: namepower | Datum: 01.05.2006 | #66
und du bist genau der art von mensch der für "media assassination " fällt. ich für mein teil brauche mehr als spekulation oder mutmaßungen oder vermutungen um meine meinung zu einer person/verlag zu ändern. wegen leute wie du haben die medien soviel macht um "character assassination" zu betreiben, wegen menschen wie du haben medien wie bild und krone in österreisch die macht politik durch headlines zu beeinflussen. headlines ohne beweise und schon ist der betreffende erledigt. aussagen ohne beweise sind bei mir nichts wert!

hast du das thread gelesen? wenn ich an d. allgemeinen niveau voh heise forum threads denke wundert es mich nicht wenn es geschlossen worden ist. weisst du in vielen klagen heise vetreten bzw. verloren hat betreffend einträge in foren und wer die verantwortung für die äüßerungen trägt? siehe -> [Link]

Kai troll dich

Von: pm | Datum: 01.05.2006 | #67
Nachdem Kai noch nicht mal in der Lage ist eine Verkaufsgraphik zu interpretieren. (Man beachte die entsprechenden Termine von Jobs, da ist kein volles Quartal dabei)

Es wäre hilfreich wenn Kai sich zuerst den Basics zuwenden würde, statt uns mit PPC vollzulabern.
Natürlich hat Apple vor rund 3 Jahren den G5 angekündigt - aber auch im Vertrauen auf IBM und deren Produktezusagen. Wenn Apple heute Virginatech ein paar hundert Intel Mac's mit DualCore schenken würde wären die PPC Resultate Toast.

Glubbuglubb...

Von: ghme | Datum: 01.05.2006 | #68
"Hätte Apple den 7448 verbaut wäre das letzte G4-Powerbook um ca. 1/3 schneller gewesen dank schnellerem Takt, mehr Cache und schnellerem Bus."

Unbestreitbares, evidentes Faktum á la Kai (reine Spekulation, also...)

"Sogar -im Gegensatz zum Macbook Pro- in Photoshop und der unendlich großen Anzahl an Programmen, für die es für lange Zeit keine Universal Binaries gibt (und in einigen Fällen auch nie geben wird).. Wollten sie aber nicht, also haben sie ganz bewusst keinen schnelleren Prozessor eingebaut."

dito

Sowas nennt man gemeinhin "Kundenbeschiss"...

Oh, wir armen unmündigen Kunden...

"Aber fahr du nur den ganzen Tag lang C4D, iLife, Logic und FCP, wer braucht schon mehr zum Leben, richtig? ;-)"

Wenn das das Hauptargument sein soll, prima: einfach noch ein halbes Jahr warten und alles wird gut. Keiner zwingt einen Early Adopter zu sein...

Ich bleibe dabei: Wenn unser Chef-Theoretiker Kai sich mal an ein MBP setzen würde, sähe die Sache bei objektiver Betrachtung (die ist allerdings kaum zu erwarten) anders aus - aber das wird nicht kommen, denn dann würde die rosa PPC-Welt wohl nicht mehr ganz so rosa aussehen...

@pm

Von: Beobachter | Datum: 01.05.2006 | #69
Ne, klar!
Deswegen sind fast alle Supercomputer dieser Welt auch x86 Maschinen...

@Beobachter

Von: pm | Datum: 01.05.2006 | #70
Das mit den Supercomputer ist nicht so einfach wie du das darstellst. Es gibt einige Itanium Systeme die weit vorne rangieren. Wenn wir die Rangliste über 8 Jahre sehen, da liegt Intel weit vorne. Wenn wir es über die letzten 3 Jahre sehen ist es richtig, dass PPC Systeme vorne sind, aber das ändert. Apple hat aber nie die IBM Konfiguration der Chips zur Verfügung gehabt.

x86 war, die neuen Intel Chips haben mit dieser Steinzeittechnik wirklich nichts zu tun.

Es ist nicht der Fehler von Apple wenn IBM + Motorola keine Chips der geforderten Klasse liefern können.

PM:

Von: Karl Schimanek | Datum: 01.05.2006 | #71
Welche Produktzusagen hat denn IBM gemacht? 3GHz, nein! Mobil G5, auch nein!

Was bleibt? Nix. Geh mit deinem iPod spielen.

Karl Schimanek

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 01.05.2006 | #72
"Welche Produktzusagen hat denn IBM gemacht? 3GHz, nein! Mobil G5, auch nein!"

Ja Himmel Herrgott nochmal, da schreibst du es selbst hin und kapierst doch den Sinn nicht!

Sie haben eben keine Zusagen gemacht, das ist doch das Problem. Freescale konnte nicht, IBM hat versucht Apple zu erpressen: "Zahlt die Entwicklung, sonst gibt es weder 3 GHZ noch Mobile G5!".

Stattdessen hat Jobs völlig richtig gesagt: "Haut euch über die Häuser, ihr Nullen!"

Steve hat alles richtig gemacht, Apple ist heute besser aufgestellt als in der gesamten Apple/IBM-Ära. Erstmals gibt es wieder realistische Chancen Marktanteile zurückzugewinnen.

LOL

Von: Karl Schimanek | Datum: 01.05.2006 | #73
"Erstmals gibt es wieder realistische Chancen Marktanteile zurückzugewinnen."

Na klar und draussen ist es kälter als Nachts.

Im Übrigen hat Apple NIE nach einem mobilen G5 gefragt und auf die Frage von Jobs ob ein 3GHz möglich ist antwortete IBM: Möglich ja, finanziell sinnvoll nein. Zumindest nicht in der Zeit.

Der 3GHz und mobile G5 ist heute aber erhältlich ...

IBM über den PPC 970

Von: ut | Datum: 01.05.2006 | #74
"PowerPC 900 family
The 64-bit PowerPC 970, a single-core version of the POWER4, can process 200 instructions at once at speeds of up to 2 GHz and beyond -- all while consuming just tens of watts of power. Its low power consumption makes it a favorite with notebooks and other portable applications on the one hand, and with large server and storage farms on the other.
[...]
IBM introduced the PowerPC 970MP, with a slew of intriguing power-saving features and capabilities, in 2005."

[Link]

LÄCHERLICH

Von: Vorname | Datum: 01.05.2006 | #75
DIE PPC-TROLLE

Früher über IBM gemault. Dann kam IBM mit dem G5 und IBM war aufeinmal toll.
Mal sehen wie das in einigen Jahren mit Intel ist ;-.)

" IBM über den PPC 970"
Klar. Marketing-Blubba-Papier von IBM! Nichts unabhängiges!
Keine Frage: Ich traue IBM ohne weiteres zu, spitzen CPUs zu bauen, wenn sie denn wollen bzw. wenn Apple Kohle springen lässt. Aber bei Intel wird es so oder so CPUs geben. Auch mal andere Faktoren betrachten

karl ,3Ghz

Von: Strangers Night | Datum: 01.05.2006 | #76
also siehst Du die 3Ghz Propaganda Aktion von Jobs als Marketing Trick an, der die Abkehr von PPC emotional beschleunigen soll.
Getreu nach Josef G. ich verspreche mal was und ärgern können wir uns dann über den, der es nicht ermöglicht hat.

Ack

Von: Vorname | Datum: 01.05.2006 | #77
"mobile G5 ist heute aber erhältlich"

Wird wohl vom Core Duo zum Frühstück verspeist, wenn ich mich richtig an die Specs erinnere. Vom Merom dann erst recht!

Karl

Von: pm | Datum: 01.05.2006 | #78
IBM hat 3 Jahre verloren bis zur Vorstellung des 3Ghz Chip der aber dermassen Strom braucht, dass man gleich ein AKW im Kleinformat mitgeben kann.

IBM hat NeXT und Steve Jobs vor 13 Jahren graumsam verarscht und das war die definitve Quittung. Es kommt hinzu, dass die Wege mit Intel viel kürzer sind. Wenn die auch noch 1000 Mann für Apple abstellen auch wenn nur im aktuellen Stadium, ist das weit mehr als IBM jemals getan hat.

Es ist lustig...

Von: _ | Datum: 01.05.2006 | #79
wie immer über die ersten Prescott-Stepping gelästert wird aber dabei vergessen wird, dass der G5 damals teilweise sogar noch mehr Strom geschluckt hat und nebenbei schweine heiss wird!

Macwelt: IBM/Apple

Von: Strangers Night | Datum: 01.05.2006 | #80
nach eingabe von "Jobs IBM G5" u.a.:
[Link]

"

IBM hat im Interview mit eWeek einige Stellungnahmen zu Steve Jobs’ Aussagen auf der WWDC bezüglich der PowerPC-Roadmap abgegeben.
Von Daniel Kottmair (01.07.2005)
Laut Rod Adkins, seines Zeichens Vizepräsident für Entwicklung in IBMs „Systems and Technology“-Abteilung gäbe es in der POWER-Architektur nichts, was einen stromsparenden effizienten Betrieb verhindern würde. Adkins zufolge könnte IBM alle von Apples Chip-Bedürfnissen abdecken, doch da Apple neben IBM zusätzlich von Freescale seine Chips bezogen hat war IBM eingeschränkt, was die Roadmap für Apple anging. IBM habe sehr eng mit Apple zusammengearbeitet in den Modellen, in denen ein G5 zum Einsatz kam oder kommen sollte.
Ausschlaggebend für Apples Entscheidung war wohl, dass Intel die richtigen Mobil-Chips hatte sagt Adkins und fügt hinzu, dass IBM dennoch die Technologie habe, einen konkurrenzfähigen Mobil-Chip auf Basis des G5 zu entwickeln.

eWeek zitiert des weiteren den Analysten Richard Doherty, der anmerkt, dass Intel Jobs eine Roadmap gezeigt haben könnte, die bisher noch nicht öffentlich ist. Eine solche Roadmap mit noch geheimen Chips hätte den Apple-Chef zu der für viele immer noch nicht nachvollziehbaren Entscheidung gebracht haben können.
IBM wird trotz der Differenzen weiterhin Chips an Apple liefern und gemeinsam mit ihnen noch mindestens eine Powermac-Desktop-Generation veröffentlichen. Hierbei wird wieder der inzwischen fast vergessene Dualcore PowerPC 970MP erwähnt. „Wir haben immer noch einige Produkte, die wir zusammen mit ihnen entwickeln“, so Adkins, der allerdings keine weiteren Informationen dazu geben will.
IBM verfolgt die PowerPC-Roadmap auch ohne Apple weiter. Nicht nur bei den kommenden Spielkonsolen, auch von ihrem sehr leistungsfähigen Power5-Chip bereitet IBM momentan eine neue, schnellereVersion (Power5+) vor, welche in 90 Nanometer gefertigt werden soll. IBM wird auch ihre „Power-Now“-Initiative weiter verfolgen, mit der eine breitere Akzeptanz der PowerPC-Plattform gefördert werden soll, beispielsweise durch ein Lizensierungsprogramm für IBMs Chip-Designs oder erschwingliche Entwicklerkits und Workstations."

auch interessant: c´t

[Link]

"......Interessanterweise ist IBM dem Desktop-Trend gefolgt und hat beim PPC970 die Pipelines gegenüber dem Power4 deutlich verlängert: bei der Basis-Pipeline von 12 auf 16 Stufen. Diejenige des Pentium 4 ist noch länger: 20 Stufen sind es allein ab dem Trace-Cache, wie viele davor, weiß man nicht. Mehr Stufen heißt, dass jede davon etwas einfacher gestaltet ist und weniger zu tun hat, was dann einen schnelleren Takt erlaubt. Insgesamt sind beim PPC970 bis zu 215 Befehle gleichzeitig in Bearbeitung, beim Pentium 4 sind es 126. Das heißt aber auch, dass unvorhergesehene Sprünge möglichst vermieden werden müssen, da sonst nahezu alle Befehle umsonst bearbeitet worden sind. Daher besitzen diese Prozessoren ausgeklügelte Sprungvorhersage-Mechanismen, wobei diejenige des PPC970 mindestens eine Generation neuer ist als die des Pentium 4.

Genau das ist der Punkt: Wir vergleichen hier eine Architektur des Jahres 2000 mit einer des Jahres 2003 - wäre der PPC970 nicht von der Architektur her leistungsfähiger, dann wäre das ein Armutszeugnis für IBM. Aber im Herbst, nahezu gleichzeitig mit den G5-Systemen, kommt Intels 2003-Architektur namens Prescott heraus - mit größeren Caches, mehr verteilten Instruktionen pro Takt, deutlich verbesserter Sprungvorhersage, besserem Hyper-Threading, zusätzlichen Befehlen und höherem Takt. Andererseits wird der PPC970 „irgendwann“ mal wirklich 64-bittig. IBM, Apple und AMD können dann gemeinsam mit der Marktoffensive „64 ist mehr als 32“ beginnen. Schön für uns PC-Nutzer - es wird ein heißer Herbst. "

3 Jahre alte P4 will man nicht mit dem G5 vergleichen, aber in 2006 und andersherum für Apple kein Problem....

Infos

Von: _ | Datum: 01.05.2006 | #81
"BM hat NeXT und Steve Jobs vor 13 Jahren graumsam verarscht"

Wo gibt es Infos dazu? Bin nicht so am laufenden, was NeXT betrifft!

FAZ

Von: Strangers Night | Datum: 01.05.2006 | #82
[Link]

FAZ

"....Leichter Spott über IBM
Spektakel amerikanisch: Jobs wie immer, der Intel-Chef Otellini im Ganzkörper-Overall

„Die Geräte sind der Brüller“, pries Jobs (50) die neuen Intel-Macs an. Der neue iMac soll doppelt so schnell sein wie das Vorgängermodell mit dem PowerPC-Prozessor G5 von IBM. Das MacBook Pro soll sogar bis zu vier Mal schneller arbeiten als das PowerBook G4. Jobs erinnerte daran, daß Apple wirklich alles versucht habe, den G5-Chip von IBM auf den Apple-Laptops einzusetzen und blendete dazu zum Gelächter des Publikums ein Bild des Papstes Benedikt XVI. ein. Die große Hitzeentwicklung des IBM-Chips habe aber Apple zum Umstieg gezwungen...."

Also für mich hat es den Eindruck, dass Karl´s Wahrnehmung richtig ist.

Na vielleicht wird es dann mit Unterstützung Apple´s etwas mit ner vernünftigen Vektoreinheit SSE4/5. Ich hatte schon die Vermutung, dass hier AMD ,wie schon bei 64 Bit, Intel auf die Sprünge helfen muss.

- / next

Von: Strangers Night | Datum: 01.05.2006 | #83
[Link]

"Zweifellos war NeXTStep den Konkurrenzprodukten um mindestens eine halbe Dekade voraus. Das erklärt das immense Interesse von IBM an NeXTStep. Der Geschäftsführer von IBM wollte NeXTStep lizenzieren und anstelle von Windows auf sämtliche IBM PCs aufspielen. Steve wehrte sich vehement gegen diesen Vorschlag, doch die Manager von NeXT drangen ihn dazu, Verhandlungsgespräche aufzunehmen. Der Deal kam schlussendlich zu Stande, IBM überwies 60 Millionen Dollar auf Jobs' Scheckbuch und erhielt dafür eine Lizenz für die erste Version von NeXTStep. Der Preis war ohne Zweifel viel zu hoch, denn erstens musste IBM für alle Nachfolgeversionen neue Verhandlungen aufnehmen und zweitens behielt sich NeXT das Recht vor, auch an andere PC-Hersteller Lizenzen zu vergeben. Und tatsächlich klopften kurze Zeit später Compaq und Dell mit der Bitte nach einer Lizenz bei NeXT an.

NeXT stand kurz davor, das nächste Microsoft zu werden. Alleine die erste NeXTStep-Version konnte hunderte Millionen in die Kasse spülen, wenn Jobs bereit wäre, weitere Lizenzen zu verkaufen. Doch Steve Jobs war dazu nicht bereit. Sowohl Compaq als auch Dell forderten nämlich, dass NeXT die eigene Hardwareproduktion im Falle einer Lizenzvergabe einstellen müsse. Doch Steve war das Hardwaregeschäft trotz der wirtschaftlichen Probleme wichtiger als die Software. Sein Perfektionismus und seine Vorstellung von Design liessen sich nur in der Hardware zum Ausdruck bringen, mit dem Gedanken, seine vollautomatische Fabrik zu schliessen, konnte sich Jobs nicht anfreunden. Deshalb entschied er sich gegen den Deal mit Dell und Compaq und beschloss stattdessen, einen neuen Computer zu entwickeln, mit dem man die langersehnten Erfolge würde feiern können. Damit hatte Steve Jobs die einmalige Chance vergeben, NeXT einen Platz als grossen Mitspieler im Kreis der Computerunternehmen zu verschaffen. Kurz nach dieser Entscheidung erkannte auch IBM, dass NeXTStep auf ihren PCs keine Zukunft haben würde und sie gaben die Zusammenarbeit auf - noch bevor auch nur ein einziger IBM PC mit NeXTStep ausgeliefert wurde."

so scheint es Jobs eigenes Zögern gewesen zu sein, welches Next´s Aufstieg verhindert hat.
Vielleicht ist sein Ego Jobs Verhängnis, er kann aufbauen und vermarkten, aber wenn er vor dem großen Sprung steht versaut er alles.

Das Schnitzel ist paniert...

Von: thomas b. | Datum: 01.05.2006 | #84
...und fertig. Ihr könnt euch noch lange über hätte, könnte und würde streiten, Fakt ist, PPC ist für Apple gestorben, aus, Ende!

Es war für mich auch eine ziemliche Kröte im letzten Jahr, als der Umstieg auf Intel verkündet wurde, aber was soll's. Sie laufen sehr gut und was wollen wir mehr?

Das Drama fing schon vor Jahren an, als der G4 lange Zeit nicht über 450 MHz kam. Davon hat sich die ganze Linie nie wieder erholt.

Und eines dürfe wohl auch klar sein: Von Intel-Prozessoren werden sicher fast 20x so viel hergestellt wie von den PPCs, da sind Entwicklungskosten pro Stück einfach geringer und so lange es noch die Konkurrenz von AMD gibt, wird man sich sicher auch Mühe geben.

thomas

Von: Strangers Night | Datum: 01.05.2006 | #85
eben, und es war Jobs Fehler ewig an Motorola gehangen zu haben um den G4 halten zu können.
So liegen richtige und falsche Entscheidungen bei Jobs nahe beieinander.

Eben nicht

Von: pm | Datum: 01.05.2006 | #86
Jobs und viele Openstep Entwickler wollten schon 1997 auf Intel wechseln direkt mit der NeXT Software. Es war aber allgemein bekannt, dass man eine Art Upgrade Path sucht für die Apple Basis. Wenn IBM und Motorola da wirklich sich intensiv hineingehängt hätten wäre das auch ein geringeres Problem gewesen. IBM stellte anfangs 2000 noch nicht mal PPC Compiler zur Verfügung. Es war ein umfangreicher "Murks" ab 10.2 (ging es langsam vorwärts) mit den PPC Rechnern. Ich habe grosses Verständnis für Avie Tevannian, dass er den Intel Weg jetzt nicht auch nochmals beschreiten möchte.

Vorname LÄCHERLICH

Von: ut | Datum: 02.05.2006 | #87
IBM bietet den G5 als Notebook-Chip an. Apple behauptet, ein Notebook mit G5 sei unmöglich.

> Marketing-Blubba-Papier von IBM! Nichts unabhängiges!

Stimmt. IBM-Marketing besteht nur aus Lügen, Intel-Marketing ist die Wahrheit.

> Keine Frage: Ich traue IBM ohne weiteres zu, spitzen CPUs zu bauen, wenn sie denn wollen bzw. wenn Apple Kohle springen lässt. Aber bei Intel wird es so oder so CPUs geben. Auch mal andere Faktoren betrachten

Genau. IBM baut Custom-Chips, zugeschnitten auf die Anforderungen der Hersteller. Bei Intel muss Apple halt fressen, was die liefern.

zilegreglriugr

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 02.05.2006 | #88
ghme bezüglich 1/3 Mehrleistung des 7448:
"Unbestreitbares, evidentes Faktum á la Kai (reine Spekulation, also...)"

Lesen heisst lernen:
[Link]

Vorname:
"Früher über IBM gemault."

Ich? Wann? Wo? Bitte sofort ein Zitat oder Klappe halten!
'Verleumdung' nennt man sowas glaub ich...
Es mag für dich vielleicht nicht nachvollziehbar sein, aber es gibt Leute, die KEIN Fähnchen im Wind sind und des Sonnenkönigs jeweils neue Chip-Kleider feiern wie dieser es gerne sehen würde!...

Strangers Night:
"Doch Steve war das Hardwaregeschäft trotz der wirtschaftlichen Probleme wichtiger als die Software."

Kein weiterer Kommentar nötig! ;-) Hallo Bootcamp!

thomas b:
"Das Drama fing schon vor Jahren an, als der G4 lange Zeit nicht über 450 MHz kam. Davon hat sich die ganze Linie nie wieder erholt."

Unfundiertes Gerede.
[Link]

Schau dir mal die Verkaufszahlen von Q1 00 bis Q4 00 an, was genau die Zeit war, in der die ersten Dual G4s verkauft wurden und Motorola an der 500 MHz-Grenze zu knabbern hatte.

So viele Powermacs wie zu der Zeit hat Apple danach NIE WIEDER verkauft! Nicht mit dem 7455, nicht mit dem G5!

Jungs, kommt endlich mal runter von der Idee, dass CPU-Power die breite Masse wirklich interessiert! Powerbooks mit G4 verkauften sich wie geschnitten Brot als der Pentium-M die Dinger schon lange gehörig versägte! Der eMac war in den letzten Jahren bis zum Mac mini und iMac G5 Apples MIT ABSTAND erfolgreichster Desktoprechner! Warum? Weil die breite Masse unbedingt Performance braucht bis zum Abkotzen?
Ein weiterer Grund, warum Apples "x mal schneller"-Marketingblödsinn für die Intelmacs eine absolute Schwachsinnsidee ist... Aber mei, sind halt nicht billiger geworden (hallo eMac!) sondern teurer, also was bleibt ihnen schon anderes übrig? ;-)

"Und eines dürfe wohl auch klar sein: Von Intel-Prozessoren werden sicher fast 20x so viel hergestellt wie von den PPCs, da sind Entwicklungskosten pro Stück einfach geringer"

Das würde stimmen, wenn Intel sich nicht ne goldene Nase verdienen würde an ihren CPUs. Ja glaubst du denn, die fahren ihre besonders für Hardwarehersteller komplett irren Traum-Margen dadurch ein, dass sie ihre Chips verschenken?
PPC kam Apple billiger. DEUTLICH billiger. Fakt! Siehe gestiegene Preise...
Und wenn du mir nicht glaubst kann ich dir gerne ein paar iSuppli-Zahlen zum Mac mini G4 und Intel zeigen...

@PM again

Von: Beobachter | Datum: 02.05.2006 | #89
Und dann schauen wir mal was der Itanium für ein Prozessor ist.
Oh ein RISC Prozessor, dem PPC gar nicht unähnlich...
Hat mit X86 gar nichts gemein! Und schon sind wir wieder beim PPC. Die X86 schaffen es beim Supercomputing nicht in die erste Liga. Das reicht mir als Beweis für die Leistungsfähigkeit des PPC.

Lachnummer!

Von: Vorname | Datum: 02.05.2006 | #90
"Stimmt. IBM-Marketing besteht nur aus Lügen, Intel-Marketing ist die Wahrheit."

Tja... aber Benches vom Core kann man testen. Vorabbensches vom Conroe usw. gibt es auf Hardwareseiten, wie Anandtech und es sieht sehr gut aus!

Also. Wo kann IBM soetwas bieten. Nur Marketing-BlaBla. Intel stellt Vorabmodelle zu Verfügung.

Kai

Von: Vorname | Datum: 02.05.2006 | #91
"Ich? Wann? Wo? Bitte sofort ein Zitat oder Klappe halten!
'Verleumdung' nennt man sowas glaub ich...
Es mag für dich vielleicht nicht nachvollziehbar sein, aber es gibt Leute, die KEIN Fähnchen im Wind sind und des Sonnenkönigs jeweils neue Chip-Kleider feiern wie dieser es gerne sehen würde!..."

Ich sprach auch nicht von dir sondern ganz allgemein von vielen Macusern.

Ich bin kein Fähnchen im Wind! Mit Gewalt aber an bestimmten Meinungen festhalten, obwohl diese schon längst widerlegt sind, ist hingegen nichts!

Beobachter

Von: Vorname | Datum: 02.05.2006 | #92
Was ein Supercomputer macht und was dort für CPUs drin sind, interessiert auf dem Desktop einen Scheisss...... da ist ja so vergleichbar LOL

Daher gehe ich garnicht mehr weiter darauf ein!

Ansonsten: Etwas NAchhilfestunde bei CISC VS RISC bzw. aktuelle CPUS usw. würde dir gut tun ;)

Supercomputer

Von: ut | Datum: 02.05.2006 | #93
> Was ein Supercomputer macht und was dort für CPUs drin sind, interessiert auf dem Desktop einen Scheisss...... da ist ja so vergleichbar LOL

Das ist sehr gut vergleichbar.
In den Top500 der Supercomputer finden sich auch Cluster von Desktop-Rechnern (das Board, nicht das Gehäuse). Apple XServe G5 und Dell x86-Server sind sehr gut untereinander und mit den entsprechenden Desktop-Modellen vergleichbar.


P.S. Anandtechs Vorab-Benchmarks sind nichts weiter, als Marketing-Blabla.
Der einzige hohe Wert, der von den Vorabbensches des Yonah bei Anandtech in der Serie verifizieren ließ ist der hohe Stromverbrauch.

@ut

Von: namepower | Datum: 02.05.2006 | #94
und warum ist es nur marketing-blabla?

Bullshit

Von: Vorname | Datum: 02.05.2006 | #95
"Das ist sehr gut vergleichbar.
In den Top500 der Supercomputer finden sich auch Cluster von Desktop-Rechnern (das Board, nicht das Gehäuse). Apple XServe G5 und Dell x86-Server sind sehr gut untereinander und mit den entsprechenden Desktop-Modellen vergleichbar."

Das interessiert wie gesagt einen Scheiss, da das desktopfremde Anwendungen sind.

Du scheinst übrigen auch überhauptnicht informiert zu sein, was aktuelle CPUs von Intel betrifft. Es gibt noch andere Seiten als Anandtech ;) Von wegen Marketing-BlaBla... hehehe

hahahahahahaha

Von: Vorname | Datum: 02.05.2006 | #96
"Der einzige hohe Wert, der von den Vorabbensches des Yonah bei Anandtech in der Serie verifizieren ließ ist der hohe Stromverbrauch."

LOL... Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!

@ namepower

Von: ut | Datum: 02.05.2006 | #97
> und warum ist es nur marketing-blabla?

Weil Anandtech bekanntermaßen präparierte Komponenten von Intel bekommt. Anandtech lässt sich bewusst (= für Geld) oder unbewusst von Intel für Marketing missbrauchen.

Funktioniert gut, wie man hier sieht.

@ut - ok...

Von: namepower | Datum: 02.05.2006 | #98
und jetzt die beweise für diese aussage bitte.

Verwechselung

Von: Vorname | Datum: 02.05.2006 | #99
Er verwechselt wohl Anandtech mit THG!

Tja, so Sachen kommen bei raus, wenn Leute, die jahrelang Scheuklappen aufhatten, sich plötzlich in der PC-Welt orientieren möchten (von heute auf morgen).

Es gibt noch andere Artikel von Anandtech
( [Link] )
und auch ganz andere Seiten, die sich mit Conroe beschäftigen. In einigen Foren liest man auch interessantes, wie z.B. bei [Link]

@ut....

Von: namepower | Datum: 03.05.2006 | #100
habe ich mir doch gedacht, wieder einer der nur bullshit von sich gibt! kaum verlangt man nach beweise für absolut dumme aussagen und schon sind sie nicht mehr zu sehen. aber ich gebe die hoffnung noch nicht auf und ich entschuldige mich in voraus schon falls da doch noch beweise kommen sollten.

Vorname

Von: Hrusty | Datum: 04.05.2006 | #101
dass sich Anantech noch in weiteren Artikeln mit Intel bzw. der Core Architektur beschäftigt, ist doch kein Widerspruch zu der Aussage von ut.
Dass die Webseiten zT alleine nicht von Werbung leben können ist klar. Die teuren Systeme müssen ja auch bezahlt werden.
Und das der ein oder andere sich durch positive Berichterstattung hervortut um hier beim Hersteller zu punkten ist doch auch nicht unmöglich. Die Herstellerfirmen geben vorab Systeme ja auch nicht an alle rasu sondern an gewogene Hardware-test-Seiten.

@hrusty

Von: namepower | Datum: 05.05.2006 | #102
wir müssen alle von irgendwas leben also nehme ich auch einfach mal das du korrupt bist..... zum glück gikt es ja bei uns unschuldig bist anders bewiesen. wenn es nach euch ginge wäre unser rechtssystem eher schuldig bis anders bewiesen. außerdem, wo bleibt d. beweis von ut? soviel zu seiner glaubwürdigkeit.