ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4263

Aus "Apple Center" werden "Premium Reseller"

Wegbereitung für AppleStores in Europa

Autor: flo - Datum: 22.05.2006

Die französische Seite MacGenerations (bei ifoAppleStore eine kurze englischsprachige Zusammenfassung) berichtet von einer Mitteilung des Apple-Europa-Chefs Cagni an die Applehändler, in der neue Vertragskonditionen angekündigt werden. Die augenfälligste Änderung betrifft die Namensgebung: Die bisherigen zertifizierten "Apple Center" sollen, so bestätigte auch Apple Deutschland auf Anfrage, in Zukunft unter der Bezeichnung "Premium Reseller" (ifoAppleStore spricht von Premium Provider) laufen, ebenso sollen bei Wiederverkäufern im Namen selbst anscheinend weder "Apple" noch "Mac" verwendet werden dürfen. MacGenerations sieht darin ein weiteres Anzeichen für die Wegbereitung europäischer AppleStores. Dass es diese geben wird, ist ja weiter kein großes Geheimnis, auf der Insel existieren sie schon, in Rom wird gebaut, andere Standorte sind nur eine Frage der Zeit -- geeignete Örtlichkeiten fallen ja nicht vom Himmel, und selbst wenn man sie findet, müssen sie auch bezahlbar sein.

Die neuen Konditionen (über die en detail schwer etwas zu erfahren sein wird) mitsamt neuer Namensgebung sind nur ein weiterer Baustein. Wenn auch einer, über den sich trefflich streiten lässt. Laut MacGenerations kündigte Cagni zumindest eine bessere Kommunikation und mehr Möglichkeiten für gemeinsame Marketing-Aktionen (also wahrscheinlich Bundles und dergleichen) an. Ein bisschen Zuckerbrot zur Peitsche?

Die geänderte Namensgebung könnte schon dem einen oder anderen sauer aufstoßen. Der Begriff "Apple Center" ist alemal unmissverständlicher als "Premium Reseller". Zum einen fehlt schlicht der Begriff "Apple", freilich wird neben dem Schriftzug ein Applelogo stehen, aber eine lautsprachliche Abstufung ist es. Selbst wenn man noch den Begriff "Apple" dazusetzt (dazusetzen darf), ein Reseller, also ein Wiederverkäufer, ist ja nun schon eher etwas passives, jemand ohne große Eigenleistung. Dies mag wiederum sogar auf manchen Kistenschieber zutreffen, aber "Apple Center" ist ja bislang eben kein Etikett, das man sich aus dem Kaugummiautomaten ziehen kann, sondern eine Zertifizierung. Die Inhalte dieser Zertifizierung, also die Anforderungen, die erfüllt werden müssen hinsichtlich Schulung und Service, werden sich wahrscheinlich nicht ändern, aber zum "Reseller" wird man dennoch "abgestempelt". In diesem Zusammenhang wäre es jedoch wohl wichtiger, was aus Bezeichnungen wie "Apple Solution Expert" oder "Apple Service Provider" wird. Diese eigenständigen Zertifizierungen können eigentlich nicht simpel unter "Premium Reseller" zusammengefasst werden. Betrifft also das Label "Premium Reseller" lediglich den Verkaufsbereich, wird die Umbenennung in den meisten Fällen weniger ins Gewicht fallen.

Schwieriger könnte sich die Geschichte dann nur für Läden wie etwa "MacTrade" gestalten, auf die genau genommen dann ja das "Apple/Mac-Nemensverbot" (so es dieses wirklich gibt) zutrifft. Diese enge Einschränkung der geschützten Begriffe wäre in dieser Pauschalität nur schwer nachvollziehbar. Ob wohl die Mehrheit bei "MacTrade" an ein direktes Appleangebot denkt?

Dass Apple manche Namens- und Angebotskonstellationen unterbinden möchte (der Fall der "MacBar" dürfte ein solcher Fall gewesen sein -- die Ähnlichkeit zur Genius Bar war vielleicht zu hoch), ist verständlich und legitim. Anscheinend sind Apple die "Apple Center" auch zu nah an den möglichen Apple Stores, sowohl namentlich als auch in Form und Umfang des Leistungsspektrums. Während letzteres zu beschränken kein sinnvoller Schritt ist, geht man eben den Weg über einen anderen Namen. Allerdings ist auch offensichtlich, dass Apple neue Kunden so klar zu sich selbst in die Apple Stores ziehen möchte, denn für einen Apple Neuling hört sich der "Apple Store" sicher besser an als der "Premium Reseller".

Bevor der zertifizierte Applehändler hier aber ernsthafte Konsequenzen erwarten muss, müsste Apple erst einmal ein entsprechendes Netz an Stores aufbauen. In der direkten Umgebung jedoch wird ein Apple Store immer Kunden von anderen Applehändlern abziehen -- Namensgebung hin oder her. Insofern dürfte dieser Aspekt nicht überbewertet werden.

Vielleicht stecken in den neuen Konditionen ja sogar einige Annehmlichkeiten für die Händler -- immerhin will Apple ja Marktanteile ergattern, dazu benötigen sie ein funktionierendes Netz an Händlern. Der einfache Weg wäre, die vorhandenen Händler zu stärken und nur punktuell eigene Stores hinzuzufügen.

Kommentare

Das ist mal was

Von: tonidigital | Datum: 22.05.2006 | #1
Sehen wir was kommt!

OT: macbook

Von: nam | Datum: 22.05.2006 | #2
bei gravis in charlottenburg steht eins.
ich finds echt toll!
erster eindruck: das display finde ich voellig ok. ja es spiegelt, aber mich wuerde es nicht stoeren.
und wenn man direkt davor sitzt dann scheinen auch keine externen lichtquellen drauf.

vertikal, von den Chips bis zum User

Von: Hrusty | Datum: 22.05.2006 | #3
alles in einer Hand. Bei guter Vermarktung und entsprechenden Stückzahlen sollten weit über dem Branchenschnitt übliche Margen drin sein.
Dazu die Plattformstrategie (mini=MB, imac=MBP) und das eigene schon in weiten Teilen entwickelte BS bedeutet geringe Kosten.
Wenn die Verkäufe dauerhaft anziehen wird Apple zu den profitabelsten Konzernen die Rechner an Endkunden verkaufen.

und den ipod sollte man gar nicht vergessen.
Vielleicht bricht ja in ein paar Jahren der Markt ein und es gibt den ipod als Beigabe zum Mac?

Apple macht alles richtig.

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 22.05.2006 | #4
Jetzt noch ein paar Store mit wirklich kompetentem Personal, perfekt.

Was sich hier teilweise "Apple Center" nennt, na ja, lach, nennt sie meinetwegen Premium Reseller oder Provider oder Frickelbuden, das Etikett ist doch völlig egal - fast alles Dilettanten. Ich hasse es, als Kunde mehr Ahnung zu haben als der Fachhändler.

Einige wenige Ausnahmen gibt es, aber die muss man erstmal finden. Dann schon lieber Einkaufen in einem Apple Store Berlin/Frankfurt/München oder wo auch immer.

Also startet das Händler-Gemetzel in D

Von: miniMe | Datum: 22.05.2006 | #5
In den USA hats Apple ja schon abgezogen.

Apple D hat sowieso eine beschissene Händler-Politik (und erst Service), und per eCommerce versuchen die eh schon möglichst viele Kunden abzuschöpfen (AppleStore+Affilates Program, Amazon usw.)
mit den echten Stores in den Städten killen die ganz direkt und bewusst alle "Konkurrenz" im Umfeld (auch wenn die Konkurrenz eigentlich eh ihre Kunden sind).


Ja in gewisser Weise war Apple schon immer böse - wie Geisteskranke versuchen die immer Monopole aufzubauen, und in letzter Zeit schaffen die das sogar. Vielleicht ist ja das Ziel vom Kauf bis zum Wegwerfen ein gutes Gefühl zu bieten, doch haben die Basis dafür andere erarbeitet, zB Händler, Pro-User und die bekommen jetzt den Arschtritt.

Irgendwie hat Kai schon recht, teilweise, weil der Hauptgrund des Switches wohl Neukunden-Aquisitation im Consumer bereich ist. Und mehr Gewinne für Apple, weil diese Kunden greifen sie geschickt selber ab - die Pros stehen im Regen und warten mit den Händlern.

Werden PRO-USER an der Genius Bar nicht bedient?

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 22.05.2006 | #6
Wer ist eigentlich Pro-User? Die Tippse mit dem Mac mini? Der Fotograf mit dem MBP15 und Aperture? Der Controller mit einem MB und 1 Million Spreadsheets? Der DTPler mit dem iMac? Oder nur der FCP-Freak mit dem Quad?

Ich könnte mich über dieses "Pro" immer wieder scheckig lachen, diesen Unfug gibt es nur bei Apple.

KnoblauchTraubeNuss

Von: miniMe | Datum: 22.05.2006 | #7
Ich glaube du hängst ein bisschen.. den Unterschied gibt es nicht nur bei Apple.

Du wirst doch wohl Professionelle Nutzung von Privater unterscheiden können?

Das gibts bei Gärtnergeräten, Fahrzeugen, überall.

Naja, is ja eh egal, warum auf Inhalt eingehen wenn du dich mit drei Buchstaben schon so schön amüsieren kannst.

Wenn du das Geld was der Rechner kostet, mit der Arbeit die du drauf erledigst bezahlst ist es wohl was anderes wie wenn dir die Mamma den Mac für die Schule kauft - wenn du das nicht begreifst solltest du nicht mitreden.

Oder willst du jedesmal wenn du was nicht verstehst und wie Beavis drüber lachen kannst nen Kommentar loslassen?

jupp

Von: Olli S. | Datum: 22.05.2006 | #8
Ja, die Marktpolitik von Apple finde ich auch echt "scharf". Und wenn ich sehe, wieviel Jünger vor dem Apple Laden in New York nun anstanden - meine Güte, hat ne Kirche aufgemacht? Ich weiss ich dresche wieder in die Kerbe mit dem Mac (oder neutraler einem Produkt) als Pseudo-Religion. Man sollte sich einmal fragen, ob es das Wert ist, sich für Apple den Arsch (das Portmanee und die Klappe) so aufzureissen, wie es manch einer tut? Weil am Ende ist man Enttäuscht und man darf nie vergessen, dass Apple (Primär Jobs) dieses Image verkörpert und denn Fankult anheizt. Nach dem Motto, wenn ihr das Kauft gehört ihr zu einer tollen Gemeinschaft usw...(Früher zu einer, die es kapiert hat (think different) huete...ja heute zu welcher denn..die es sich leisten kann und "stylisch" ist?) Das ist doch alles Bullshitt. Man solllte Apple nicht überbewerten, sonst wird man nur enttäuscht und die nutzen das eh nur aus (und das vor allem). Apples Marktpolitik errinnert mich gerade in letzter Zeit immer mehr an eine dieser Dauewerbesendungen aus Hollywood, in denen man suggeriert bekommt, dass man genau so cool ist und so eine einfachen und dennoch aufregenden Lebenststil pflegen kann, wie die Protagonisten eines solchen Hochglanz-Action-Streifens, wenn man nur die Produkte kauft. Autos. Computer, kleidung, Mobiltelefone etc.. Mir geht das auf dem Sack und füllt eh nur eine Gewisse Leere, die jeder hin und wieder mal hat.
Also bitte stellt mich nicht in die Esotherik/Religöse Ecke, denn ich betreibe weder das andere, noch glaube an einen übergeordnetes Wesen.

Olli

@ KnoblauchTraubeNuss

Von: Philipp | Datum: 22.05.2006 | #9
Sehe ich ganz genau so! Profis sind hier immer nur Benutzer von Photoshop, Final Cut etc. Ich verdiene mein Geld auch mit dem Mac, und benutze keines dieser Programme.

Bin ich jetzt kein Profi?! O Gott, müßte ich meinen Kunden auch endlich mal sagen ;-)

Man kann nur hoffen,

Von: apprendi | Datum: 22.05.2006 | #10
dass weniger die kleinen Haendler (was zu befuerchten ist) als vielmehr die grossen Unkundigen unter den neuen Stores leiden.
GRAVIS muss Kundenfreundlichkeit halt erst noch lernen.

Apple = Dell

Von: Hrusty | Datum: 22.05.2006 | #11
nur mit OSX anstatt Windows?

Was wäre wenn Apple OS X an Dell lizensieren würde?

LowCost OSX Rechner von Dell.
Premium OSX Rechner von Apple.

An beiden verdient Apple!

Denkst du schon, oder leist du nur?

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 22.05.2006 | #12
Ich verdiene mein Geld mit einem Mac - und anderen Rechnern. Wenn also jemand ein MacBook kauft und es als Freiberufler nutzt, ist er dann kein Pro User? Oder eine Tippse mit dem Mac mini, ist sie nun ein Consumer obwohl sie ausschließlich beruflich damit arbeitet?

Wann ist ein Pro ein Pro? Wenn die Person ein MBP oder einen Power Mac bzw. Mac Pro nutzt?

Die Einteilung ist albern, die meisten vom schreibenden Volk nutzen keine "Pro"-Rechner, wäre auch wirtschaftlicher Schwachfug erster Güte.

@miniMe

Von: Joachim_S | Datum: 22.05.2006 | #13
Ack, aber in gewissem Sinne hat Knolauch-usw. auch Recht.
Um jetzt Haare zu spalten - nach Deiner Def. wäre ein Student kein Pro.

Es wäre wohl besser "berufliche" und "private Nutzung" zu verwenden, aber 1) klingt das nicht so toll wie "professionell", 2) marktingtechnisch ist das auch nicht so toll (wie klingt schon "MacBook Beruf") und 3) sind die Grenzen wohl nicht ganz so scharf definierbar. (Nur des Spasses wegen: es wird wohl niemand mal schnell mit seinem Truck zum Supermarkt einkaufen fahren oder mit dem VW Golf einen Container zum Hafen bringen, aber es gibt Leute die paradieren mit einem Hummer (I) durch die Stadt oder bauen sich eine Disco ins Auto ein)

Apple suggeriert uns potentiellen Käufern mit der Bezeichnung "Pro" bzw. "i" Eigenschaften, die so aber in der Realität für die tatsächliche Anwendung nicht relevant sein müssen. Kurz gesagt: Man kann ein Pro ohne Pro-Rechner sein. Daher wohl das Gelächter.

@Joachim_S

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 22.05.2006 | #14
Andersrum formuliert:

Pros kaufen niemals einen Rechner, weil irgendein Marketing-Clown Pro draufgepinselt hat, sondern weil dieses spezifische System die betrieblichen Anforderungen für das vorgesehene Einsatzgebiet auf wirtschaftliche Weise erfüllt.

Wer als Selbständiger nicht so handelt, ist definitiv nicht lange "Pro".

Noch ein Tipp an unsere Schüler mit den "Pro"-Geräten: Eine dicke Zucchini ist noch lange keine Gurke. Oder: MacBook Pros eignen sich schlecht als Schwan*verlängerung.

Schöne Ferien noch!

Noch ne Umbenennung...

Von: www.SpassamDienstag.de | Datum: 22.05.2006 | #15
Und aus "MacForce.de" wird "SpassamDienstag.de". ;)

MacGuardians - wann benennt Ihr Euch um? *gg* Die SolutionBar war nur der Anfang.

KnoblauchTraubeNuss

Von: miniMe | Datum: 22.05.2006 | #16
Ja, toll. Dann lies mal was ich geschrieben hab.

Ein Freiberufler ist ein Pro, genau wie eine Tippse, egal welcher Rechner.

Ich glaub du hast da echt was grundlegend falsch verstanden.

@miniMe

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 22.05.2006 | #17
Nee, Apples Marketingabteilung hat da was grundlegend nicht verstanden. Die sollen erstmal ein paar "Pros" einstellen, die aus dem "Pro"gramm Aperture eine Anwendung machen, mit von der "Pro" wirklich "pro"fitiert. Bis jetzt ist das maximal fürn "Pro"-Po.

Sag ich jetzt mal, als "Pro". :-P

Joachim_S

Von: miniMe | Datum: 22.05.2006 | #18
Ein Student ist ein Bastard mit Mutter Consumer und Pappa Pro.

Ein Info-Studi der in der Uni mitschreibt und in der Bude programmiert ist was anderes als der durschnittliche Münchner BWL-Studi mit Porsche ;-)

Aber es geht doch eigentlich nicht um die Differenzierung, es geht hier darum dass Apple die eigenen Händler angreift (und das ist für Pros schlimmer)

PS: Pro ist doch eigentlich eh nur English für geschäftliche Nutzung und COnsumer für Private

Schwachsinn bringt weit

Von: s. Freud | Datum: 22.05.2006 | #19
Also ich fasse zusammen:
1) die Marketingleute bei Apple sind seit dem ersten Ansurfen einer Intel-Website verblödet, weil sie Pro und Consumer (war jahrelang eine auch bei den MGs akzeptierte Produktunterteilung, die es schon zu PPc-Zeiten gab) nicht definieren können
2.) Die HW-Entwickler müssen nach dem Erstkontakt mit einem Intechip debil geworden sein, weil sie weder mit Wärmeleitpaste umgehen können noch je in ihrem Leben voher irgendetwas ausser Nasenpopeln produziert haben
3.) Die gesamte Apple-Führungsriege muss entweder geistesgestört oder völlig uninformiert über die Branche sein, weil sie so idiotische Sachen wie den Intel-Switch durchführen, ohne den einzigen, wahren HW-Pabst der bekannten Welt, Kai, um Rat bzw. Erlaubnis zu fragen.
4.) alle Journalisten, Analysten, Händler und andere, die den Switch positiv sehen oder einfach neutral (also etwa 90 - 95% aller Betroffenen), sind natürlich ebenfalls schwachsinnig oder bestenfalls uninformierte kleine Dummerchen.

Wie gut würde es der Firma bloss gehen, wenn Apple jetzt plötzlich intelligente Leute beschäftigen würde!!! Wären Sie da zum Jahresende schon pleite oder erst im Folgejahr??

@SpaßamDienstag

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 22.05.2006 | #20
Ich glaube, wir können damit punkten, dass man uns nicht abnimmt, wir seien ein direktes Angebot der Firma Apple ;)

mal sehen, was draus wird

Von: neu | Datum: 22.05.2006 | #21
und ehrlich gesagt, das ist ja nun schon die x-te änderung bei den verträgen bei apple mit "ihren" händlern.
schon vergessen? es gab doch schon (mehrere mal) änderungen einschließlich kündigungen von verträgen.

über die auswirkungen kann man erst hinterher sagen wie diese sind.

und wie bei allen händlern in der pc-branche auch werden einige abspringen (müssen) und andere ihr angebot anpassen - bei einigen ist es wirklich schade, bei anderen (sog. schwarzen schafen) wäre es wirklich wünschenswert wenn eine brauchbare alternative da ist (so z.b. kenne ich aus eigener erfahrung einen händler, der damals als ragtime 3 freigegeben wurde mit einführung von ragtime 4 diese noch mal so eben für gut 1000 dm + installation in rechnung stellte - die installation führte übrigens ein (kostenlos arbeitender) praktikant durch....... sowas nenne ich dann schon: mies.s..stü.....eiße, egal ob nun apple-händler oder nicht)

auf jeden fall kann man das als außenstehende sicher kaum beurteilen was für verträge abgeschlossen werden.
zumal ja mitlerweile in vielen saturn/blödmärkten die macs (teilweise gar nicht mal so nachteilig) angepriesen und verkauft werden.

@KnoblauchTraubeNuss

Von: Joachim_S | Datum: 22.05.2006 | #22
Dir auch schöne Ferien! Wo verbringst Du sie denn?

Ich konnte/kann leider nicht wegfahren, sitze immer noch im Büro bei der Arbeit.

Ja, die Schul- und Studienzeit war noch eine schöne Zeit... Da kommt man richtig ins Schwärmen. *seufz*

Mein Tipp an Dich: Geniese diese Zeit solange Du noch kannst!



PS: Dieser Kommentar ist als Spass gedacht da mal versucht bin anzunehmen, dass Du nicht mich gemeint haben kannst, da ich Deine Argumente ja nachvollziehen kann und Dir teilweise auch zustimme.

Margen der Händler

Von: Hrusty | Datum: 22.05.2006 | #23
bei den Margen, die Apple den Händlern lässt kann es passieren, das diese zu unseriösen Machenschaften neigen.
Aus Imagegründen eine fragwürdige Taktik von Apple.

@ Hrusty und andere Schwachköpfe

Von: s. Freud | Datum: 22.05.2006 | #24
Klar, Apple ist Schuld an den niedrigen Margen in der IT-Branche. Bist Du wirklich so blöde oder kannst Du dich nur gut verstellen?

Habe ne Idee

Von: Hrusty | Datum: 22.05.2006 | #25
melde mal ein Gewerbe an und bestelle bei einem Distributor ein paar Macs.
Mach einfach mal. Die 50 Ocken kannste ja für die Anmeldung investieren.
Dann hörst Du vielleicht auch mit dem geplärze auf!

Was ist ein Apple Premium Händler

Von: pm | Datum: 22.05.2006 | #26
Aus meiner Sicht folgender:

a) Er ist nicht in der Lage LDAP zu konfigurieren
b) Von Netzwerk design versteht er nichts, wenn es ab 4 Filialen nach oben geht
c) Eine Novell integration schafft er nicht

d) mit Glück schafft er es einen Mail Server knapp fehlerfrei aufzusetzen aber auf den Cluster verzichten wir freiwillig

e) von ATM Netzwerken hat der noch nie was gehört.

f) Es ist wie bei der Bank nur Apple Produkte werden empfohlen (Remote Desktop) obwohl es da sehr viel gute Konkurrenz gäbe

g) Produkte wie FileWave sind prinzipell unbekannt.

@pm

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 22.05.2006 | #27
Na, ein ganz typisches Anforderungsprofil stellst du da aber auch nicht, was? ;) Ich würde meinen, sowas könnte dir auch bei einem zertifizierten HP-Händler passieren, oder? Was nicht heißen soll, dass es solche Experten nicht (auch in Apple Centern) geben sollte. Es gibt bestimmt auch Apple Center, die das bieten könnten (ohne Werbung machen zu wollen, Schulz in München bietet glaube ich solcherlei Netzwerkzeug an, wenn ich das auch nicht genau weiß und die Hälfte deiner Punkte mir auch nichts konkret sagen, also halte ich mich da mal vornehm zurück)...

@ Joachim_S

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 22.05.2006 | #28
"PS: Dieser Kommentar ist als Spass gedacht da mal versucht bin anzunehmen, dass Du nicht mich gemeint haben kannst, da ich Deine Argumente ja nachvollziehen kann und Dir teilweise auch zustimme."

Richtig, du warst absolut nicht gemeint. Ich habe einem anderen Diskussionsteilnehmer den Ball zurückgespielt.

Konnte dir jetzt erst antworten, aus Gründen welche dir sicher nicht fremd sind. ;-)

Schönen Feierabend!

@KnoblauchTraubeNuss

Von: Joachim_S | Datum: 22.05.2006 | #29
Dir noch einen schönen Abend - oder wahlweise einen erfolgreichen neuen Tag!

leider wahr ...

Von: Dr. Aäton | Datum: 25.07.2006 | #30
... wenn ich an die Händerl in Köln denke, Null Ahnung, aber Profi-Preise. Wenn die beiden (+Gravis) nicht mehr existieren, kann man eigntlich aufatmen, bis zu Ihrer Rente ist es ja eh nicht mehr lang, Herr Jung.