ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4275

Wird intel durch den Core 2 zum Monopolisten?

Nicht polemisch gemeint!

Autor: thyl - Datum: 27.05.2006

Die ersten Benchmarks zumindest des intel Woodcrest sind nachgeradezu atemberaubend. Der Abstand zu ALLEN anderen CPUs auf dem Markt- "at any price" ist im Integerbereich riesig.

Früher war es wenigstens so, dass besondere Hochleistungs-CPUs, zu entsprechenden Kosten versteht sich, immer schneller waren als "Mainstream"-CPUs. Das ist jetzt wohl anders. Aber das ist nur die halbe Wahrheit.

intel hat eine sehr deutlichen Vorsprung bei der Einführung der 65 nm Technologie, und das scheint sich wirklich auszuzahlen, da die bei der 90 nm-Technologie aufgetretenen Probleme sich nicht zu wiederholen scheinen. intel kann dadurch die Chips billiger herstellen UND zugleich mit mehr Funktionalität ausstatten. Die anderen Unternehmen haben alle eine Planung, die eine Einführung von 65 in den nächsten Monaten nicht vorsieht.

Der Core 2 ist angeblich nicht auf Taktrate optimiert -- Ende des Megahertzrennens. Aber das stimmt ja gar nicht! Der Woodcrest ist schon wieder bei 3 GHz, und das ganz am Anfang des 65 nm Verfahrens (Einführung Anfang 2006)! Durch Prozessoptimierung schafft es intel womöglich, den Woodcrest in kurzer Zeit auf 4 GHz zu bringen, was mit dem Pentium 4 nicht gelungen ist. Spekulation? Ja. Völlig abwegig? Nein.

Die Floating Point Leistung ist eine Domäne, wo einige der anderen CPU-Architekturen noch besser sind. Aber liegt das vielleicht daran, dass intel aus politischen Gründen seinen eigenen Itanium schonen will, dessen starke Seite ja die Floating Point Leistung ist? Und ließe sich das Konzept der Floating Point-Einheiten des Itanium auf Core 2 übertragen? Ich weiß es nicht, aber wenn ja, hätte intel einen konsolidierten Monster-Chip erzeugt.

Hier treffen auf einmal, und in dieser Konstellation nach meiner Erinnerung erstmalig, drei Faktoren, niedriger Preis, hohe Integer-Rechenleistung und womöglich demnächst höchste Floating Point Leistung in einem Produkt zusammen. Eine Architektur über das breite Spektrum von Mobile-Chips bis zu Doppel-CPU-Servern.

Es wird sich zeigen müssen, ob die bessere Interconnect-Technologie der Konkurrenten ausreicht, diese bis zur nächsten Iteration ihrer jeweiligen Prozessoren, also Power 6 und Opteron "XY" zu tragen. Jedenfalls dürften gerade einige geschockte Hardwareingenieure in der Gegend rumlaufen; auch beim Itanium-Team.

Kommentare

In diesem Zusammenhang erscheint noch wesentlich...

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 27.05.2006 | #1
problematischer, dass es durchaus glaubwürdig ist wenn Intel 45nm Prozesstechnik für Q3 2007 androht. Die Konkurrenz strauchelt schon bei 65nm - eine Technik die Intel, wie man beim Core Duo sieht, völlig beherrscht und damit Chips in Massen zu attraktiven Preisen produziert.

Nun ja ...

Von: Joerg | Datum: 27.05.2006 | #2
Man merkt, das ihr noch neu seid im Metier der x86 ;) Woodcrest ist unter einer ganzen Reihe von Rahmenbedingungen sehr schnell:
- Ein Prozess kann den ganzen Cache für sich beansprochen (das hat schon bei Power4 gezogen, als man fuer einen hohen SPEC-Wert alle Cores bis auf einen abgeschaltet hat, der Monstroese Cache damit nur dieser Zur verfügung steht)
- Der Prozess im Cache selber laufen kann. Greift das Programm auf den Arbeitsspeicher zu ist sofort Essig mit der hohen leistung.
- Nicht mehr als als 2 Sockel.

Und bleibt mir weg mit TPC-C, das ganze ist eine Funktion ueber die Festplattenzahl, nicht ueber die Güte der CPU.

Achja: Es gibt einige Hinweise darauf, das Intel klassisches Benchmarketing betrieben hat. Ist nichts schlimmes, aber das was Intel gemacht hat, riecht zumindestens ziemlich fischig. Dazu ist dieser Artikel recht interessant, auch wenn man dieses Weblog ebenfalls mit etwas Salz geniessen sollte.

Uebrigens glaube ich das die UltraSPARC T1 momentan die schnellste Integer-CPU ist. Warum das nicht auf spec.org steht? Naja, entgegen einem weitverbreitetem Irrglauben enthält der SPECint-Benchmark auch ein ziemliches Maß an Floatingpoint-Operationen. Fällt natuerlich bei einer CPU mit nur einer FPU aber acht core ziemlich auf.

Es ist also mitnichten so, das der Core2 der naechste grosse Wurf ist. Es wird Intel am leben halten, mehr aber auch nicht. Angst hätte ich als AMD eher vor einer Core2-CPU mit ccHT und HT.

Irrglaube

Von: Joerg | Datum: 27.05.2006 | #3
Und du glaubst wirklich, das erstens 45 Nanometer so rechtzeitig kommen wird und das Strukturgroessen zunaechst mal wesentlich mehr sind, als Analysten beeindrucken?

Eine Umstellung muss auch wirtschaftlich Sinn machen. Wenn ich auf 90nm technisch mithalten kann, mit jemanden auf 65nm, warum sollte ich dann die enormen Kosten fuer die Umstellung in Kauf nehmen, und nicht warten, bis die Lithographietechnik ausgereift ist und ein wenig günstiger wird. Von 90 nach 65 nach 45 nm ist ein wenig mehr noetig als nur die Photomaske vom Lithographierer auszuwechseln.

@Joerg

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 27.05.2006 | #4
1. Wenn man von 90nm auf 65nm lediglich die Photomaske wechseln muss, warum machen das die Konkurrenten nicht einfach? Ich meine, es ist so einfach...

2. Man kann mit 90nm zwar die gleiche Rechenleistung erreichen, nicht jedoch die gleiche Leistung/Watt und dort liegt mittlerweile eines der Hauptprobleme, nicht nur im Bereich der mobilen Rechner (Laufzeit), sondern auch in den großen Rechenzentren (die stossen was Klimatechnik/Energiekosten angeht langsam an ihre Grenzen).

3. Ich weiss nicht ob Intel 45nm in der zweiten Jahreshälfte schaffen wird, ebenso wenig wie du weißt das sie es nicht schaffen werden, aber Intel ist der Einzige der Wettbewerber die realistischerweise die Möglichkeit haben das zu erreichen. Der Rest kämpft erstmal noch eine ganze Weile mit dem "simplen" 65nm-Prozess.

Untertreibungen

Von: Joerg | Datum: 27.05.2006 | #5
Tschuldigung, wenn ich mich da ein wenig missverstaendlich ausgedrueckt habe. "Von 90 nach 65 nach 45 nm ist ein wenig mehr noetig als nur die Photomaske vom Lithographierer auszuwechseln." ist als Untertreibung zu verstehen. Du brauchst neue Lithographierer wegen der Lichtquellen, um nur einen Teil zu nennen. Im Grunde kannst du bei einer Strukturgroessenumstellung die halbe Fab auseinandernehmen. Entsprechend sind die Ergebnisse.

Was Energieeffizienz angeht. Nunja, da muss man sich in anderen Welten umstehen. Dort sind für Servertasks (und nur dort interessiert das zunaechst einmal) die UltraSPARC T1 CPU kaum zu schlagen, weil sie andere Konzepte verfolgen (guckst du hier), und da stehen uns mit Niagara 2 und Rock noch viel extremere CPU´s bevor.

Was die fähigkeiten der Chiphersteller angeht: Intel ist nur ein Chipfertiger, es gibt die ganzen grossen Foundries es gibt dann noch solche Hersteller wie TI oder AMD , die auch im Auftrag fertigen. Die kaufen ihre Technik alle bei den selben Herstellern. 45 nm ist also an sich kein Hexenwerk.
Die Frage ist immer, will man den Aufwand treibem oder muss man man den Aufwand treiben, der damit verbunden ist, eine andere Strukturgroesse zu erreichen, weil die Architektur anders nicht zu halten ist. Ich glaube bei Intel ist der Strukturggroessen-Kampf nur angefangen worden, weil das eine griffige Zahl fuer Analysten ist, und weil es andere Probleme der x86-Plattform von Intel kaschiert. Es ist ja ziemlich interessant, das Intel immer eine Strukturgroesse kleiner bauen muss, um die gleiche Leistung wie andere mit der naechsthoeren Strukturgroesse zu erreichen.

Klein ist sexy

Von: RaSa | Datum: 27.05.2006 | #6
Ein Wafer soll zwischen 8.000 bis 15.000 US-Dollar in der Produktion kosten. Der Faktor zwischen 45 und 65 nm ist 1,44, für die Fläche im Quadrat macht Faktor 2.

Die doppelte Anzahl an Prozessoren bedeutet dann auch halbierte Kosten in der Produktion.

Da sieht man, wenn es technisch möglich ist, ist es umgesetzt, das lässt sich keiner entgehen der rechnen kann.

Weiß auf Schwarz

Von: tilman | Datum: 27.05.2006 | #7
Solche Titel regen doch die Leserzahl an. Mehr nicht. (oder etwa doch?) ;)

Glaube auch...

Von: Mitleser | Datum: 27.05.2006 | #8
"Es ist also mitnichten so, das der Core2 der naechste grosse Wurf ist. Es wird Intel am leben halten, mehr aber auch nicht."

Denke ich auch. Wenn Intel damit wieder Top Leistung bringen kann, freuts mich, wenn sie AMD schlagen, auch. So ist das nunmal bei den CPUs, mal ist die eine schneller, mal die andere.

Interessieren sollte es uns, was in der Realität von der ganzen Power übrig bleibt.

Zur Frage:

"Wird intel durch den Core 2 zum Monopolisten?"

Ich dachte, das wäre Intel schon.

P.S.

Von: Mitleser | Datum: 27.05.2006 | #9
"Interessieren sollte es uns, was in der Realität von der ganzen Power übrig bleibt."

Bzw. auch das muss uns nicht interessieren, es wird, mal ehrlich, mehr als genug Power sein.

So einfach ist die Gleichung nicht ...

Von: Joerg | Datum: 27.05.2006 | #10
Da musst Du noch den Yield mit einrechnen. AMD´s 90nm Prozess laeuft zum beispiel mit einem auesserst hohem Yield. Bevor du das aufgibst, brauchst Du schon mehr Argumente.

Die Waferkosten sind ausserdem auch nur ein kleiner Anteil. Du musst noch die Kosten fuer die Fab einrechnen. Das Einfahren der Fab. Die Produktionsausfaelle.

Sind wir noch mac-user?

Von: May | Datum: 27.05.2006 | #11
also wirklich. kaum sind wir bei intel wird alles vergessen, was man als langjähriger mac-user gelernt hat:
nur weil irgendwas dem rest des marktes technisch überlegen ist, heißt das noch lange nicht, daß es sich durchsetzen wird 8)

PowerPC hat sich ausgepowert ;-)

Von: sdfgfdg | Datum: 27.05.2006 | #12
KT

sdfgfdg

Von: wargum | Datum: 27.05.2006 | #13
Aber auch nur in Macs.
:-P

und damit überall ;p

Von: asdghd | Datum: 27.05.2006 | #14
oder hast du 'ne serverfarm daheim stehen? ;-)

aber wie man sieht, putzt da woodcrest und nachfogler auch ordentlich ;-)

asdghd

Von: wargum | Datum: 28.05.2006 | #15
»oder hast du 'ne serverfarm daheim stehen? ;-)«

Nee, 2 PPC-Macs, einen Game Cube und bald entweder eine PS3 oder einen Xbox 360 ^^

Hab 'ne xBox360, eine Höllenmaschine

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 28.05.2006 | #16
Wird höllisch heiss, höllisch laut und braucht höllisch viel Saft (minimum 172 Watt im Spielbetrieb). Typisch PowerPC.

PS3 soll noch größerer Dreck werden.

Typisch Power PC?!?!

Von: Cyrus Mobasheri | Datum: 28.05.2006 | #17
Also wenn Motorolla bzw Freescale für so Stromfressende Prozessoren bekannt wären, hätten sie wohl kaum Erfolg im embedded Markt. Kann man bitte mal differenzieren, am Anfang waren die G4 Titanium Powerbooks, was den Stromverbrauch anging den X86 Laptops aber sowas von überlegen. Zu der Zeit haben die meisten Laptops keine 2 Stunden durchgehalten, als ich locker 4 Stunden ohne Strom arbeiten konnte. Vom G5 auf die gesammte PPC Architektur zu schließen ist in etwa so wie vom Prescott auf die gesammte X86 Architektur zu schließen. Findet ihr das nicht etwas albern?

HALLOOOOOOO!!!!!!!!!!!! GEHT'S NOCH?????????

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 28.05.2006 | #18
Wir leben 2006! HEUTE! Und wir sprechen über aktuelle Ausprägungen des PPC in xBox 360 und PS/3, wie vom Vorposter angesprochen.

Wenn du nun mit dem alten G4-Dreck von Vorvorgestern ankommst, können wir direkt ein Diskussion zum 6502 anfangen. Der schlägt in Bezug auf Stromverbrauch ziemlich sicher alles was von Apple und Dell in den letzten 6 Jahren verbaut wurde.

KnoblauchTraubeNuss

Von: Kraftbuch | Datum: 28.05.2006 | #19
"Wird höllisch heiss, höllisch laut und braucht höllisch viel Saft (minimum 172 Watt im Spielbetrieb). Typisch PowerPC."

Mein G5 Dual 2.5 (Stromfresser!) ist flüsterleise und kühl. Kommt halt immer drauf an, wie man die Kühlung konzipiert. ;)

Sag ich doch

Von: Cyrus Mobasheri | Datum: 28.05.2006 | #20
Mit anderen Worten wir Diskutieren G5 gegen Core 2 und nicht PPC gegen X86. Das wollte ich doch nur herausstellen. Und wieso der G4 Dreck sein soll ist mir nicht klar. Zu dem günstigen Preis wird er sicher weiterhin Abnehmer finden. Vielleicht schon in deinem übernächstem Handy, von Übermorgen. Also wieso du glaubst der ist von Vorgestern erschließt sich mir nicht. Und auch der 6502 schlägt sich noch Wacker in modernster Haushaltselektronik. Also wenn wir über PPC versus X86 sprechen sollten wir das doch berücksichtigen oder nicht? Und wenn wir nur über die CPUs in den aktuellsten Desktop Rechnern sprechen sollten wir nicht so tun als könnte man daraus irgend etwas für die generelle Wertigkeit von PowerPCs ableiten. Das ist alles was ich zu bedenken geben wollte. Intel hat es bis heute Nicht geschafft den PowerPC irgendwo außer aus dem Desktop Markt zu verdrängen, der für CPU Hersteller mit der Zeit immer unbedeutender wird. Generalisierungen von speziellen Einzelfällen abzuleiten geht fast immer in die Hose. Das sollte man sich abgewöhnen. Da kommt nur so ein Misst wie Fremdenfeindlichkeit bei Raus.

Thyl voll ins Intel-Marketing-Netz gegangen

Von: Hrusty | Datum: 28.05.2006 | #21
so könnte man denken.
Tatsache ist, wie Joerg schon ausführlich dargestellt hat, dass Intel sich derzeit dabei ist von 20 cm unter AMD diesem wieder auf Augenhöhe entgegenzutreten. AMD wird natürlich auch ihre Entwicklungen fortführen und zu gegebener Zeit kontern.
Wie Joerg auch schon schrieb ist der 90er Prozess bei AMD derart gut eingefahren, dass sie unter anderem mit SOI beim Turion64 DualCore, der demnächst erhältlich ist eine TDP von knapp über 30 Watt besitzen -alle Achtung.
Der Yonah hat eine Intel TDP von gut 30 Watt, was lt. Intel einen Stromverbrauch zwischen 25 und 48 Watt bedeutet.
Der Woodcrest ist ein Prozessor, der die Gamers entzückt und die Profis kalt lässt, siehe Joergs Kommentar.
Die neuen CPU´s sind derart abhängig von ihrem großen Cache, dass man bei entsprechenden Benchmarks, in denen man Prozesse komplett im Cache ablaufen lässt. Realität ist anders.

In der Fertigung wird derzeit weltweit auf 65nm umgestellt. AMD´s Fertigungspartner IBM ist da auch nicht meilenweit hinter Intel. Intel hat hier einen Vorsprung von ca 1/2 bis 3/4 Jahr.
Ich könnte jetzt schreiben, nur leider keine vernünftigen Prozessoren zur Verfügung, die zukunftsträchtiges 64Bit beherrschen, aber lassen wir das. Die Antwort wäre dann natürlich: wer braucht schon 64 Bit.
Nur werden die Yonah Käufer in 2007 lange Gesichter machen, da bin ich mir sicher. Denn selbst Intel wird das 64Bit Feature, wenn es denn mal in allen CPU´s integriert ist, mehr als aktiv bewerben.

Hrusty

Von: Mitleser | Datum: 28.05.2006 | #22
"Thyl voll ins Intel-Marketing-Netz gegangen"

Warum sind Benchmarks Intel Marketing?

Mitleser

Von: ut | Datum: 28.05.2006 | #23
< Warum sind Benchmarks Intel Marketing? >

frag doch bei Intel nach, warum die immer so aggressives Benchmarketing betreiben, anstatt sich ihren Mitbewerbern im Wettbewerb zu stellen. Wenn sie wirklich bessere Produkte hätten, hätten sie das wohl nicht nötig.

ut:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 28.05.2006 | #24
"frag doch bei Intel nach, warum die immer so aggressives Benchmarketing betreiben, anstatt sich ihren Mitbewerbern im Wettbewerb zu stellen. Wenn sie wirklich bessere Produkte hätten, hätten sie das wohl nicht nötig."

ack. Für AMDs Dualcore-Challenge waren sie ja auch zu feige! ;-)

ut, kai

Von: Mitleser | Datum: 28.05.2006 | #25
"frag doch bei Intel nach, warum die immer so aggressives Benchmarketing betreiben, anstatt sich ihren Mitbewerbern im Wettbewerb zu stellen."

Wo macht Intel hier aggressives Benchmarketing? Oder hat Intel gar all diese angeführten Software Hersteller gekauft und dann die Benchmarks getunet? [Link] Und auf Startknöpfchen drücken können andere auch [Link]

Bin gespannt auf K8L und die folgenden vermutlich K10

Von: Hrusty | Datum: 28.05.2006 | #26
Wenn AMD es gelingt ordentlich L1 Cache zu integrieren gehen dei ab wie Schmitz Kätzchen. Grundsätzlich halte ich die Athlon Architektur bei gleichen Grundbedingungen (Shrink, RAM, Cache, Takt) für Leistungsfähiger als die PentiumIII/Pro Arhcitektur.
Da auch die bisherigen Benchmarks von Intel-Fanseiten stammen (glaubt ihr planet3dnow.de bekommt Vorserien-Muster?) warten ich da in aller Ruhe ab.
Genau so hat es Intel doch gewollt, sie schwören die User durch ihr Benchmarking schonmal ein, dass sie den anstehenden kauf erstmal zurückstellen. inwiefern die wirklichen Profis sich davon beeindrucken lassen.....wird sich zeigen.
Und für das aktuelle Quartal muss Intel ertsmal schauen dass der Gewinn nicht wieder um die Hälfte einbricht. Wie derzeit die P4s verramscht werden steht zu vermuten, dass sie vielleicht sogar mal Verlust machen.

Vermutlich werden dann auch Preisanpassungen ab Herbst die ein oder andere Anschaffung versüßen!
Ich warte erstmal die neuen Preise ab und schaue womit ich mich dann eindecke.
Denn eines ist das, was zählt:

Leistung in Relation zum Preis, und nichts anderes!

Die 800 EUR CPU´s interessieren außer zum Schwanzvergleich nicht wirklich. Und Profianwender haben ganz andere Prioritäten bei der Anschaffung eines Systems.

ghme

Von: Mitleser | Datum: 28.05.2006 | #27
""frag doch bei Intel nach, warum die immer so aggressives Benchmarketing betreiben, anstatt sich ihren Mitbewerbern im Wettbewerb zu stellen. Wenn sie wirklich bessere Produkte hätten, hätten sie das wohl nicht nötig."

ack."

Achso, ghme, sie können ihrer Definition noch zwei Punkt hinzufügen: Benchmarkvergleiche, in denen Intel besser abschneidet, sind nicht nur falsch, getürkt, schlecht gemessen, irrelevant, weil es am RAM, falscher Messung, unzuverlässige Quelle, Steve Jobs, falsche Methodik, Unvergleichbarkeit oder am Wetter liegt, der Autor ein Idiot ist, es keinen Support für G4 gibt oder einfach an der falscher Ablesung liegt...

...sondern zusätzlich noch laut Aussage von ut und Kai, gar keine Benchmarkvergleiche sind, da es nur agressives Benchmarketing ist und Intel sich damit nicht seinen Mitbewerbern stellen will, die gerne Benchmarkvergleiche machen würden und überhaupt nur, laut Hrusty, Intel-Fanseiten sind.


"Leistung in Relation zum Preis, und nichts anderes!"

Der allerletzte Strohhalm?

wann wollen wir endlich

Von: namepower | Datum: 28.05.2006 | #28
diese ppc & intel diskussion begraben? muss es bei jeder diskussion wieder hervorgebracht werden? im diesen thread ginge es doch nur um x86 procs!!!

diese endlose basherei von intel & ppc geht einen wirklich auf die eier.... beide sind gute procs mit ihren vorteilen und nachteilen. schauen wir in die zukunft und lassen wir die vergangenheit in der vergangenheit.....

@namepower

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 28.05.2006 | #29
Da muss ich Dir mal widersprechen. In diesem Thread geht es gerade nicht um x86. Vielmehr stellt sich mir gerade die Frage, ob intel jetzt mit Finanzmacht und Prozessvorsprung die anderen Architekturen an die Wand drückt. Die Einwände bezüglich Spielekonsolen (hier wg. der Laufzeit besonders) und embedded (aber Achtung: hier ist intel mit dem ARM fett dabei) sind berechtigt, aber reichen irgendwie nicht, mich zu beruhigen. Es ist derzeit nur so ein Gefühl, aber genau das habe ich versucht auszudrücken. Ich glaube, dass wir so eine Situation noch nicht hatten. Und ein Vorsprung von 1/2 bis 3/4 Jahr ist nicht gerade wenig, eher ist es sogar ein Jahr, wenn AMD/IBM/TI nicht ebenfalls die Einführung beschleunigen können. Und größere Caches, auch als Argument angeführt, haben erstens schon einige (Power5+, Itanium 2, und, was hilfts?) und kosten in 90 nm eben mehr Geld als in 65 nm.

Übrigens: wenn die SIMD-Einheit wirklich drastisch verbessert ist, könnte sie sogar das Argument der besseren Fließkommaleistung von Power5+ in bestimmten Anwendungen aushebeln.

Vor 10 Jahren hat man noch nicht ernsthaft darüber geredet, dass ein PC-Prozessor wie der 486 eine ernsthafte Konkurrenz zu den Workstation-Boliden sein könnte; vor 5 Jahren wurde es immer öfter diskutiert, aber na ja, eigentlich noch nicht; und jetzt stellt sich diese Frage wirklich langsam ernsthaft. Die CPU-Entwicklung ist auch nicht gerade billiger geworden, und auch hier hat intel einfach einen Vorteil, der größer ist als noch vor einigen Jahren.

@Thyl

Von: wonko_the_today_especially_sane | Datum: 28.05.2006 | #30
Also Masse statt klasse? ISt es das, was DU damit sagen willst?

Klasse und Masse

Von: Vorname | Datum: 28.05.2006 | #31
Das kann man derzeit von Intel nur sagen!

Geh mal in entsprechende Foren, in denen Leute schon Samples vom Conroe haben! Sieht so aus als wenn es kurz bevorsteht, dass die 10 Skeunden im SuperPi fallen (natürlich mit OC).

MacBook 1,83 Benchmarks - nachgefragt!

Von: patrick. | Datum: 28.05.2006 | #32
Kurzerhand, spontan entschlossen habe ich mir vor wenigen Tagen das MacBook White 1,83 GHz gekauft und mit 2 GB RAM ausgestattet und getestet - allerdings nicht mit der Stopuhr!

Tatsächlich, das möchte ich dringend vorwegschicken, da ich selbst sehr gezweifelt und polemisiert habe, stört der Spiegel im Display kaum. Und abgesehen davon, dass das Display sehr viel heller leuchtet als das des G3-ibooks (Vergleichsmodell aus dem Jahre 2002(?) mit 700 MHz) lässt sich aber dennoch kein Vorteil - von wegen besseren Farben, dunklerem Schwarz und breiterem Kontrastbereich feststellen. Nein, Spiegeldisplays im MacBook spiegeln gar nicht so störend, sie bringen aber auch keinen Vorteil; mein Fazit: Unentschieden/hat sich Apple "eben" gespart.

Dass der intel tatsächlich durchweg bessere Leistung bot, kann ich schlußendlich noch nicht behaupten: Vor allem wird er heiß, sei es auch nur, weil Safari mal wieder abgestürzt ist, oder noch stürzt, sei es, weil ein noch-nicht Rosetta-fähiges Progrämmchen im Hintergrund tut, was es nicht soll. Fakt ist, Apple hat endlich gute Lüfter verbaut. Das Gerät ist zwar deshalb nicht leiser als mein G3-ibook (bei gleichen Aufgaben), aber die Tonkurve ist angenehmer, aushaltbar und letzlich keine Verschlimmbesserung gegenüber dem G3book. Der Unterschied zum G3-ibook ist allerdings, dass der Lüfter blöd (und Akku-unfreundlich) gesteuert wird, er läuft hoch und runter in kurzen Abständen - allerdings sehr leise - man muß schon hinhören um sich daran zu stören.

Während die Festplatte (60GB) sehr positiv auffällt, weil sie nie zu hören, schnell und zuverlässig ist (selbst nach dem kurzen chaos-test), stört man sich immer wieder am Bildschirm - nicht wegen Reflexionen, die fallen tatsächlich kaum auf, nein, und das hat noch gar niemand angemerkt, die Displays sind sowieso nicht zum "grafischen arbeiten" geeignet da der Betrachtungswinkel (besonders vertikal) sehr sehr sehr eng ist!

Ja und auch das kleinste MacBook ist schnell. Im täglichen Gebrauch mit Officekram fühlt es sich so 2 mal schneller an als das alte G3-ibook an. FCS konnte ich wegen fehlender 5.1er Version noch nicht testen. Es gibt Aufgaben die sind wirklich schneller: Windows Emulation, zum Beispiel (bitte nicht lachen). Bei letzterer fällt besonders auf, dass Bootcamp nicht ("NICHT") zu gebrauchen ist. Komplett daneben ist also Apples großer Schlager der Neuzeit-Kids. Sorry. Wer dennoch Windows auf dem Mac braucht, keine (oder nicht die neuesten) Daddelmeister spielt, dem sei Parallels empfohlen. Ist in aktueller Preview-Version wesentlich schneller auf dem intel-Mac als es MS je mit VPC schaffen wird und obendrein areitet es schon fast "sehr gut".

Der Akku hielt bei mir bestenfalls 3 Stunden: 3. Also im besten Fall 180 Minuten, was wiederum 3 Stunden sind. Ich will ja hier nicht unnötig polemisieren, aber das sind letztlich weniger Mobilpoints als mein altes G3-ibook mit altem Akku bot. Apple, give me FIVE HOURS!

Ist es nun schneller oder nicht. Es ist schneller. Ja es ist schneller, aber nicht annähernd 3-4 mal so schnell. Nicht für alle Aufgaben: Für die einfachsten Finder-Jobs braucht es länger. Die Dateigrößen von Ordnerinhalten zu berechnen, schein das neue MacBook stellenweise zu überfordern. Bei iDVD merkt man spürbar den fehlenden Core-Video Hype, der sich mit einem anständigen Grafikchip und dediziertem VRAM eingestellt hätte, sehr. Spiele - außer das Bing Bang Chess - habe ich nicht getestet.

Unter Parallels ist Win XP tatsächlich brauchbar - sofern man überhaupt von brauchbar - ohne den ultimativen Spieletest!

Kernel Panics habe ich übrigens- wie erhofft- keine einzige gehabt, nach 72 Stunden Hardcoretest. Nur BootCamp würde ich auf >verzichtbar< setzen, da man sich mit der genannten Emulation durchaus noch in der Obhut des X fühlt, die Services dessen nutzen kann und alles doch ein bißchen - auch unter Windows XP - "apple-like" bleibt. Außerdem scheint es oberflächlich (bei mir lief Bootcamp-Win XP nur etwa 20 min) nicht schneller zu sein.

Meinen Akku werde ich dieses Mal reklamieren. Der Wein ist geleert, also mache ich Schluß, vielleicht hats ja jemanden etwas gebracht, ...

@patrick

Von: james | Datum: 28.05.2006 | #33
"...Für die einfachsten Finder-Jobs braucht es länger. Die Dateigrößen von Ordnerinhalten zu berechnen, schein das neue MacBook stellenweise zu überfordern..."

kurze frage: welche osx version läuft auf deinem ibook g3 700?

thyl

Von: Hrusty | Datum: 28.05.2006 | #34
Und vor allen Dingen muss man sich über eines im klaren sein.
Wir haben ein enorm hohes Niveau (absolut gesehen) erreicht.
Dass dies solche Ressourcenfresser wie OSX, Vista usw. wieder zunichte machen ändert diesen fakt nicht.
Wer braucht dies noch??

klar Software und Hardware gehen schön Hand in Hand (WIntel Strategie!) und gaukeln dem user vor, dass er die neue Version nur mit den letzten 2 CPU Genrationen betreiben kann.
Es ginge mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Software so zu optimieren, dass sie noch mit 3 Jahre alten System gut läuft. Aber das will man nicht. Die ENtwicklung und damit die Software wäre zu teuer und die Margen zu gering. Der User soll lieber 300 EUR bei der Software sparen und sich für 2000 EUR nen neuen PowerMac kaufen. Da sind sie alle gleich, ob sie AMD, Intel, Apple oder sonstwie heißen......

@ hrusty

Von: johngo | Datum: 29.05.2006 | #35
" ... Leistung in Relation zum Preis, und nichts anderes! ..."

Meinst Du damit vielleicht den
Pentium® D 805? :D

119.- Euro mit fast 800.- Euro Leistung!

Johngo

Von: Vorname | Datum: 29.05.2006 | #36
Ist das diese Intel-CPU, fast nichts kostet aber man fast so sicher wie das Amen in der Kirche auf zweimal echte 4Ghz ohne Vcore-Erhöhung takten kann? ;-)

Oder war das eine andere?

Hrusty:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 29.05.2006 | #37
"Denn eines ist das, was zählt: Leistung in Relation zum Preis, und nichts anderes!"

Ach übrigens, hier ein interessantes Stück Information, das ich rein zufällig gefunden habe (natürlich wieder mal BA, wer sonst? ;-):
[Link]

"In any event we know that Apple signed up with IBM for the 970 in 2000, by which point it was a desperate rush job. And we know that Apple insisted that the chip be cheap, cheap, cheap. We know from IBM's SEC filings that in the early going of the 970 (when it was a pretty good desktop chip) IBM was getting an ASP below $150 each."

Also, $150 für den G5, endlich haben wir ne konkrete Bestätigung für den Preis: IBMs eigene SEC-Filings! ;-)

Endlich haben wir eine Bestätigung

Von: Vorname | Datum: 29.05.2006 | #38
... für die ehemalige Abzocke von Apple, die die PPC-Heultruppe so toll findet!

Hab ich's nicht gesagt? ;-)

Von: Karl Schimanek | Datum: 29.05.2006 | #39
If I were running Apple, I would milk the Macintosh for all it's worth – and get busy on the next great thing. The PC wars are over. Done. Microsoft won a long time ago." -- Steve Jobs (Fortune, February 19, 1996)

patrick

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 29.05.2006 | #40
Dein Macbook hat keinen Core 2, um den es hier geht.

patrick

Von: nico | Datum: 29.05.2006 | #41
dein macbook emuliert nicht windows xp, weder mit bootcamp, noch mit parallels loesung.
waehrend mit hilfe von bootcamp windows nativ startet und ausgefuehrt wird, nennt sich parallels loesung "virtualisieren", laeuft also nebenher, nativ aber es in jedem fall auf echter pc-hardware. und wie schnell microsofts kuenftige loesung von virtual pc sein wird, kannst auch nicht wissen.
die bisherige version ist dagen fuer powerpc und natuerlich in dem fall eine emulation von pc-hardware, also wirklich nicht vergleichbar.

Vorname

Von: Hrusty | Datum: 29.05.2006 | #42
genau die ist das, es sind sogar 4 Ghz drin.
und das DualCore und 64 Bit für 120 EUR ein guter Preis.
Leider schluckt dann alleine die CPU 200 Watt!
Wie man so eine konstellation dann ohne Wakü (150 -200 EUR Zusatzkosten) vom throtteln abhalten will bleibt vermutlich kein Rätsel.

Vorname Marge/Apple/ Heultruppe

Von: Hrusty | Datum: 29.05.2006 | #43
hm, wenn von einem imac 150 EUR auf IBM´s Konto gehen und 300 EUR auf Apple´s ist mir das lieber, als wenn bei einem imac mit CoreDuo 250 EUR auf das Konto von Intel gehen und 200 EUR auf das Konto von Apple ;-)

Karl -next Big Thing?

Von: Hrusty | Datum: 29.05.2006 | #44
wie sieht die zukunft für Dich aus?

Vista nativ auf allen Macs und Apple liefert Content und ipod Audio/Video/Handy

oder Vista in 10.5 enthalten und die WinPrg´s laufen in virtueller Umgebung

?

Keine Ahnung

Von: Karl Schimanek | Datum: 29.05.2006 | #45
Zunächst mal MacOS X auf PPC und dann wird man sehen.

Könnte gut sein, dass es in Zukunft PPC Hardware geben wird auf dem X läuft. Leider nicht von Apple.

Sollte das doch nicht funktionieren hoffe ich, dass in 6 Jahren Linux eine gute Entwicklung gemacht hat.

Auf jeden Fall kein Windows und kein Apple PC.

The REAL N.B.T.

Von: Der Dietäh | Datum: 29.05.2006 | #46
Freunde, vvergesst es, die 'CPU-wars' sind endgültig vorüber, Motorola hat im embedded Bereich gewonnen und die x86 im Desktop/Laptop Bereich. Für uns Apple-User ist das ein Glück,, denn nun muß sich Apple annstrengen um im direkten Vergleich mit dem OS vorn zu bleiben. Win-win IMHO.

Das wirkliche N.B.T (next big thing) habt Ihr aber alle verschlafen: was ist langsamer (um Grössenordnungen) als alle internen Busse und RAM-Anbindungen? Richtig, die HD (Musterbeispiel - wenn der Mac wenig Speicher, also unter 1G hat, fägt er im Realbetrieb sehr rasch an, deutlich an Geschwindigkeit zu verlieren, weil er seinen Arbeitsspeicher vollmüllt und viel Zeit für Swap-in und Swap-out auf die HD draufgeht)

Samsung kommt nun im Juni angeblich mit den ersten 32GB NAND auf den Markt (China Times bzw. IGM [Link] Das ist zwar noch nicht genug, um die HD ganz zu ersetzen, aber eine Bootpartition hat da locker drauf Platz und die VMs ebenfalls. Damit lässt sich dann ein ganz schöner Geschwindigkkeitsgewinn lukrieren und solche Funkltionen wie 'Instant-On' realisieren. Oder mit kleinen Steckkarten im PCBus das mehrfache einer DL-DVD abspeichern und transportieren. Oder ein HyperNano bauen. Oder oder oder. Und die Headcrashes gibt's auch nicht mehr - und mit 50C+ im HD-Bereich im iMac gibt's auch keine Probleme mehr...

locker bleiben

Von: neu | Datum: 29.05.2006 | #47
was haben denn einige ppc/amd-fans erwartet vom neuen intel-prozessor, daß er langsamer ist? ihr seid ja echt eine lachnummer!

natürlich muß der neue prozessor schneller sein, nachdem man an amd durch athlon/opteron marktanteile verloren hat, weil diese (bis jetzt) die schnelleren prozessoren sind/waren.

bleibt doch mal locker. intel ist eben derzeit mit der umstellung etwas im vorsprung, ist doch gut für uns mac-user, daß wir die aktuell schnellsten prozessoren in die rechner bekommen.

sicher wird amd in naher zukunft ebenfalls auf neue(re) technologie umstellen und dann jubeln die amd-gläubigen (also die ersatz suchenden ppc-kloppies).

ist doch in ordnung, dann muß (danach) wieder intel ran, so funktioniert wettbewerb, den es leider bei den ppcs nicht mehr gab.

auf jeden fall wird der woodcrest die aktuellen g5 in der pfeife rauchen......... ist ja auch normal, schließlich steckt ja erhebliche entwicklungsarbeit drin im gegensatz zu den mittlerweile veralteten (im sinne von nicht weiterentwickelt) ppcs.

Hrusty

Von: Vorname | Datum: 29.05.2006 | #48
"genau die ist das, es sind sogar 4 Ghz drin.
und das DualCore und 64 Bit für 120 EUR ein guter Preis.
Leider schluckt dann alleine die CPU 200 Watt!
Wie man so eine konstellation dann ohne Wakü (150 -200 EUR Zusatzkosten) vom throtteln abhalten will bleibt vermutlich kein Rätsel."

Geht problemlos mit guter Luftkühlung, wie man in einigen Foren sieht.


"hm, wenn von einem imac 150 EUR auf IBM´s Konto gehen und 300 EUR auf Apple´s ist mir das lieber, als wenn bei einem imac mit CoreDuo 250 EUR auf das Konto von Intel gehen und 200 EUR auf das Konto von Apple ;-)"

Und mir liber, wenn Apple den angeblichen Priesvorteil von PPC an die Kunden weitergegeben hätte, anstatt bitter böse abzuzocken. Vorallem mit den G4s, für die Apple besonders in Form von PowerBooks bis vor kurzem richtig zur Kasse gebeten hat!!!

Vergessen wird...

Von: Stefab | Datum: 29.05.2006 | #49
...noch P.A. Semi bei der ganzen PPC vs. Intel Diskussion. Samples kommen noch dieses Jahr und die Massenproduktion startet 2007.
Und wenn ihr so schön von Performance per Watt sprecht, die CPU von denen soll in der DualCore 2 Ghz Variante im Schnitt etwa 7 Watt brauchen, also ca. Faktor 4 zum Core Duo, und das ebenfalls bei 65 nm.

Ich vermute mal, dass der Hauptgrund für Apple's Intel Switch ein Zwist zwischen Steve und IBM war. Apple hat investiert für die Entwicklung des G5, IBM ändert das Design leicht ab und verkauft in Millionen-Auflage für Konsolen, ohne das Apple etwas davon hätte. Das wollte sich der gute, alte Steve eben nicht gefallen lassen... ;-)

PS: SPEC

Von: Stefab | Datum: 29.05.2006 | #50
Weiters sind es ja wieder SPEC-Benchmarks, bei denen die Core Duos auch überdurchschnittlich gut abschneiden (5x schneller als G4 und so Schmarrn), in der Praxis wird im Durchschnitt aber nicht mal bis gerade mal Faktor 2 erreicht, was natürlich auch schon gut ist. So ein MacBook (Pro) kann somit recht gut mit einem Dual G5 mithalten. (mal mehr, mal weniger) Beim MacBook fehlt halt doch die Grafikkarte... leider.

Ach ja: Mir persönlich wäre es sicher lieber gewesen, Apple hätte die best-mögliche PPC-Lösung verbaut und statt Bootcamp gäbe es jetzt eine Art Rosetta für Windows-Apps, mit nativer 3D-Unterstützung und ähnlicher Speed, wie Rosetta.
Und zwar aus dem Grund, dass ich nicht zu jeder Zeit das letzte Fünkchen Performance brauche, aber gerne jegliche Software weiter verwenden würde, ohne Performanceeinbußen und auch Classic Apps. Im Moment ist man ja mit Windows-Apps besser dran, als mit Mac-nativen (PPC) Apps, was Performance angeht, und das gefällt mir nicht soo sehr... :-/

P.A. Semi schön und gut...

Von: Vorname | Datum: 29.05.2006 | #51
... die müssen aber erstmal was brauchbares auch wirklich vorweise (nicht nur Papiertiger). Nicht zu vergessen, bei Intel dreht das Rad auch weiter ;-)

"die CPU von denen soll in der DualCore 2 Ghz Variante im Schnitt etwa 7 Watt brauchen, also ca. Faktor 4 zum Core Duo, und das ebenfalls bei 65 nm."
Falschinformation: In einem anderem Thread, hat mal jemand sich die Mühe gemacht und in den offizilellen Dokumenten mal genauer nachgeschaut. Im Endeffekt scheint P.A. Semi als Dual-Core auch über 20W zu verbrauchen ;-)









MacBook:

Die Leistung des MacBook mit der des iBook G4 zu vergleichen, ist fast unfair: es ist in allen Bereichen mindestens doppelt so schnell - und teilweise sogar schneller als das erste MacBook Pro. Man merkt es beim Arbeiten: auch die Grafikleistung ist erheblich besser als die des iBooks, alle Finderoperationen laufen merkbar spritziger ab. Von der gefühlten Handhabung gleicht das MacBook seinem »großen Bruder« MacBook Pro sehr, auch klassische Benchmark-Tests spiegeln diesen Eindruck wieder. In der Praxis zeigen sich so gut wie keine Unterschiede zum ersten MacBook Pro mit 1,83 GHz, das wir im März mit nativer Software und unter Rosetta getestet haben. Daß die Grafik des MacBook Pro überlegen ist, wird man bei sehr anspruchsvoller Software wie Final Cut Pro [wir berichteten] oder Cinema 4D bemerken, für den Normalverbraucher reicht die Leistung aber mehr als genug aus. Auch Photoshop zeigte wie schon bei unserem MacBook Pro-Test, daß es in der Emulation sehr gut von den beiden Prozessorkernen profitiert. Also: die Leistung ist insgesamt im Vergleich zum iBook geradezu überwältigend, sie dürfte für 95 Prozent aller Arbeiten mehr als satt ausreichen.

[Link]

Extra für UT

Von: Vorname | Datum: 29.05.2006 | #52
Apple ist nach unserer Meinung mit dem MacBook ein großer Wurf im Vergleich zum iBook gelungen:

dasselbe Geld, mindestens doppelte Leistung und gut und gerne dreifacher Spielwert.

Vorsichtigere Naturen mögen noch auf die zweite Revision warten, die vielleicht noch leistungsfähiger und - was das schwarze MacBook betrifft - vielleicht auch preiswerter ist. Unserer Meinung nach macht man aber auch keinen Fehler, wenn man das MacBook jetzt kauft, im Gegenteil: das neue MacBook ist ganz klar das bessere iBook - die neue, wesentlich modernere und vielseitigere Generation des Consumer-Laptops. Eines der Ziele des Intel-Switches wurde mit Bravour erreicht: Apple bietet seinen Kunden nun endlich wieder einen preiswerten Laptop, der in der obersten Liga mitspielt.


[Link]

neu

Von: Hrusty | Datum: 29.05.2006 | #53
was ist für Dich schlimmer AMD gläubig oder Intel gläubig?

Vorname

Von: ut | Datum: 29.05.2006 | #54
< Und mir liber, wenn Apple den angeblichen Priesvorteil von PPC an die Kunden weitergegeben hätte, anstatt bitter böse abzuzocken. >
Hardware-Entwicklung kostet auch Geld. Bei den PPC-Systemen hat Apple die Hardware (Chipsätze) noch selber entwickelt und Hardware und OS aufeinander abgestimmt.
Heutzutage gibt es Hardware von der Stange, überteuerte Prozessoren mit Billig-Chipsätzen.
Gut genug für PCs, eines Macs nicht würdig.

Zu PPC-Zeiten waren Macs preiswert, weil sie eine bessere Alternative boten. Heute sind sie teuer, das gleiche Zeug gibt es überall billiger zu kaufen.


< das neue MacBook ist ganz klar das bessere iBook >
Nee, das nun wirklich nicht.

etwas OT paarweise Belegung der Steckplätze

Von: Hrusty | Datum: 29.05.2006 | #55
Eine Bekannte von mir hat es am mini getestet.
Konfig A: mini Core Duo mit 2x256 MB
Konfig B: mini Core Duo mit 1x512 MB

Unterschied in Rechengeschwindigkeit kaum feststellbar.
Aber Grafikausgabe bei zweifacher Belegung deutlich schneller, es kommt nicht zu rucklern oder Verzögerungen in der Grafikausgabe.
Der Datentransfer der auch auf den Hauptspeicher zugreifenden Grafikeinheit scheint sich bei Doppelbelegung deutlich zu erhöhen.

Bin auch einer der großen kritiker der RAM Belegung bzw. Austattung.
Aber hier musste Apple wohl so handeln, um die neuen nicht in der Basiskonfig. als lahm erscheinen zu lassen.
Was wiederum aber Apple nicht in Schutz nehmen soll, dass sie ein 1250 und besonders das 1450 MB nicht mit 1 GB austatten. leider haben wr uns doch zu sehr an Apple´s "Eigenheiten" gewöhnt und diese Akzeptiert: siehe RAM Austattung und auch G4 Abzocke.
Selbst für den Profi Bereich ist Apple nicht in der Lage 1 GB RAM Standardmäßig zu verbauen, was hier aber noch viel schlimmer wiegt, ist dass man die festplatte nicht ausbauen kann. Welcher ProfiUser schickt ein defektes Notebook samt Daten zur Reparatur??
Wird dringend Zeit, dass der Merom herauskommt und die MBP überarbeitet werden. Denn dieser Schnellschuss ist nicht das gelbe vom Ei.

Wirres Zeug!

Von: Vorname | Datum: 29.05.2006 | #56
"Hardware-Entwicklung kostet auch Geld. Bei den PPC-Systemen hat Apple die Hardware (Chipsätze) noch selber entwickelt und Hardware und OS aufeinander abgestimmt.
Heutzutage gibt es Hardware von der Stange, überteuerte Prozessoren mit Billig-Chipsätzen.
Gut genug für PCs, eines Macs nicht würdig."

Intel-Chipsätze sind nunmal so ziemlich das beste, wo gibt. Habe Zweifel, dass Apple auf einem solchem Niveau einen Chipsatz bauen kann (schafft ja auch nicht Nvidia, mit ihrem gehyptem Nforce), daher sollte das Apple lieber echte Könner machen lassen (siehe z.B. Bug im HDD-Inteface vom iMac).

Hardware ist noch genauso wie vorher auf Mac OS abgestimmt.


"Zu PPC-Zeiten waren Macs preiswert, weil sie eine bessere Alternative boten. Heute sind sie teuer, das gleiche Zeug gibt es überall billiger zu kaufen. "

Also in der Endzeit von PPC bot rein aus technischer (Hardware) Sicht die Macs weniger (insb. G4) Magere, nicht mehr zeitgemässe Leistung, für einen Premiumpreis in einer schönen Hülle verpackt. Das hat sich ja jetzt zum Glück geändert. Jetzt stimmt auch die Leistung wieder!

stimmt zum Teil

Von: Hrusty | Datum: 29.05.2006 | #57
...aber man hatte ein besseres Gefühl, wenn man Apple für den PowerMacG5 DC 2000 ocken in den Allerwertesten geblasen hat.
Wenn dieser jetzt mit Conroe 500 EUR mehr kostet als der Medion Conroe ausm Aldi ist das gefühl nicht mehr ganz so gut.
Vielleicht wollte man auch einfach sein geld nicht gewissen Firmen wie Microsoft oder so geben, lieber etwas mehr aber dafür nichts mit diesen Firmen zu tun haben..... nun ist man mitten drin.

*Kopfschüttel*

Von: ghme | Datum: 29.05.2006 | #58
"Welcher ProfiUser schickt ein defektes Notebook samt Daten zur Reparatur??"

Bei welchem, aktuellen Notebook dieser Welt, kann man die Festplatte einfach mal so eben schnell ausbauen? Und bei welchen Notebooks noch?

"Bin auch einer der großen kritiker der RAM Belegung bzw. Austattung."

Lieber großer Kritiker: Immer wieder dieser RAM-Käse. Klar nervt das, nur das schon IMMER - aber besser weniger RAM eingebaut und dafür billiger, anstatt Hersteller-RAM-Preise einkalkuliert...

"Wird dringend Zeit, dass der Merom herauskommt und die MBP überarbeitet werden. Denn dieser Schnellschuss ist nicht das gelbe vom Ei."

ROFL

Wasser auf die Neo-Apple-Hater Mühlen:
[Link]
[Link]
[Link]

Na, Tag versüßt? ;-)

Nee, das nun wirklich nicht.

Von: Vorname | Datum: 29.05.2006 | #59
Speedmark 4.5: mehr = besser
MacBook:160
14-inch iBook G4/1.42GHz: 107


Cinema 4D: weniger = besser
MacBook: 1:23
14-inch iBook G4/1.42GHz: 4:29


Compressor 2.1: weniger = besser
MacBook:4:11
14-inch iBook G4/1.42GHz: 8:29


iMovie: weniger = besser
MacBook: 1:08
14-inch iBook G4/1.42GHz: 2:07


iTunes: weniger = besser
MacBook: 1:32
14-inch iBook G4/1.42GHz: 2:19

Unreal Tournament 2004: mehr = besser
MacBook: 17,6
14-inch iBook G4/1.42GHz: 14,1


Zip-Archive: weniger = besser
MacBook: 3:02
14-inch iBook G4/1.42GHz: 4:33



Die Akkuleistung entspricht in der Praxis in etwa der des iBook: Filme und DVDs kann man sich über drei Stunden lang ohne Steckdose ansehen. Wir haben auch zwei Langzeit-Tests unter Praxisbedingungen gemacht und das MacBook an zwei Tagen mit den normalen redaktionellen Aufgaben wie Websurfen, Schreiben, Video- und Audioabspielen, Videoschnitt mit iMovie und den Podcast-Aufnahmen mit Garageband gequält. Am härteren der beiden Tage reichte der Akku knapp vier Stunden, am etwas gemütlicheren zweiten Tag ziemlich genau fünf Stunden, beides mit der werksseitigen Normaleinstellung für die Batterie und ein paar längeren Pausen. Sicherlich kommt man näher an die von Apple versprochenen sechs Stunden Laufzeit heran, wenn man die Energiespar-Einstellungen weiter optimiert.

Apple ist nach unserer Meinung mit dem MacBook ein großer Wurf im Vergleich zum iBook gelungen: dasselbe Geld, mindestens doppelte Leistung und gut und gerne dreifacher Spielwert.
[Link]


So ziemlich alles besser, für in etwa das gleiche Geld (+ besserer Ausstattung und Windows-Bonus) ;-)



Wie man am MPEG2 Encoding sieht, kommt wohl die schlechte QT-Leistung wirklich daher, dass Apple QT einfach noch nicht für Intel optimiert hat (im Gegensatz zu PPC) ;-)

hrusty

Von: neu | Datum: 29.05.2006 | #60
"was ist für Dich schlimmer AMD gläubig oder Intel gläubig?"

beides ist quatsch (ebenso wie ppc-gläubig - welches auch noch lahmarschiger quatsch ist :-P)

entscheidend ist: amd ist inkompatibel zum mac, deshalb sollten amd-fans ins entsprechende dosenforum schreiben :-P.

ut = realitätsverzerrung!

Von: bbbb | Datum: 29.05.2006 | #61
"< das neue MacBook ist ganz klar das bessere iBook >
Nee, das nun wirklich nicht."


tabletten? LöL
ach ich vergasss, es stört der name intel, dann ignoriert man einfach die tatsache, dass das macbook gegenüber dem ibook ein wahrer quantensprung darstellt...

Nee, das nun wirklich nicht.

Von: ut | Datum: 29.05.2006 | #62
< Speedmark 4.5: mehr = besser
bla bla >

Ich erwarte von einem Gerät, dass man als "ganz klar das bessere iBook" bezeichnet, dass es leichter ist und kleiner und eine längere Akkulaufzeit hat etc.




< Intel-Chipsätze sind nunmal so ziemlich das beste, wo gibt. >
Vielleicht im PC-Bereich, wo gut genug gut genug ist.

< Hardware ist noch genauso wie vorher auf Mac OS abgestimmt. >

Wie soll das gehen? Die Hardware ist von Intel für Windows-Notebooks gemacht.

< siehe z.B. Bug im HDD-Inteface vom iMac) >

War es nicht so, dass das HD-Interface des Intel-iMac das gleiche Problem hat?


Übrigens
< Falschinformation: In einem anderem Thread, hat mal jemand sich die Mühe gemacht und in den offizilellen Dokumenten mal genauer nachgeschaut. Im Endeffekt scheint P.A. Semi als Dual-Core auch über 20W zu verbrauchen ;-) >

PA Semi spricht von je nach Anwendung 5 - 13 Watt typischem Stromverbrauch für das gesamte System.
[Link]

Und selbst "über 20W" wären noch um die Hälfte weniger, als der Yonah oder Merom verbraucht. Beim Yonah / Merom allerdings nur der Prozessor, ohne die Komponenten des SoC, die da mit eingerechnet wurden.

Naja

Von: Vorname | Datum: 29.05.2006 | #63
"Ich erwarte von einem Gerät, dass man als "ganz klar das bessere iBook" bezeichnet, dass es leichter ist und kleiner und eine längere Akkulaufzeit hat etc."

Ok, das sind nachvollziehbare Argumente (wenn man das sonstige - gestiegene Leistung - rauslässt)! Akzeptiert!




"Wie soll das gehen? Die Hardware ist von Intel für Windows-Notebooks gemacht. "

Aha und Linux? Total übertrieben. Es fehlt FW im Chipsatz (was aber in der Praxis kein Nachteil ist), dann wäre es ohne Schönheitsfehler Mac-Like. Aber durch eSATA2 wird FW noch weiter an Bedeutung verlieren, wenn eSATA2 mal flächenmässig verbaut wird!
Im nächsten Chipsatz wird übrigens eine deutlich bessere "Grafik" verbaut, die evtl. auch die Kritiker still macht!



PA Semi: wie gesagt, mal abwarten was nachher wirklich kommt. Viel erzählen kann man (wie übrlich bei PPC). Bei Intel stehen die Räder auch nicht still!



"War es nicht so, dass das HD-Interface des Intel-iMac das gleiche Problem hat?"
Also beim Intel-Mac ist mir nicht bekannt, dass die Leistung der HDD auf (AFAIR) ca. 50 Prozent wegen einem Bug einbricht ;-)

Stromverbrauch PA Semi

Von: Karl Schimanek | Datum: 29.05.2006 | #64
ist ein SoC, nicht vergessen. Frohes Rechnen ;-)

Okay, ut hat's schon angedeutet.
Und wegen der gestiegenen Leistung. 40% an Mehrleistung gegenüber einem 7447 mit 1.67GHz, ganz toll.

Wieviel bleibt da wohl übrig, wenn Apple Anfang des Jahres einen 7448 mit 2GHz verbaut hätte?

You get the idea :-)

OT: core image fuer sound

Von: nam | Datum: 29.05.2006 | #65
bei mtn steht gerade was ueber ati, dass die auch sound auf der GPU verarbeiten wollen.

ich predige doch schon seit jahren, dass core image auch mal fremdbenutzt werden sollte, da die parallelitaet in GPUs nicht nur der graphikbearbeitung hilft ... aber auf mich hoert ja keiner.

Pick dir nur die negativen Benchmarks raus

Von: Vorname | Datum: 29.05.2006 | #66
"40% an Mehrleistung gegenüber einem 7447 mit 1.67GHz, ganz toll."

Also wenn du mal richtig schaust, findest du aber Benches, in denen der Core Duo ein wenig viel schneller als 40 Prozent ist ;-)

Noch ein wichtiger Pluspunkt für AMD

Von: Hrusty | Datum: 29.05.2006 | #67
[Link]

[Link]

[Link]

Hüstel...

Von: ghme | Datum: 29.05.2006 | #68
"Ich erwarte von einem Gerät, dass man als "ganz klar das bessere iBook" bezeichnet, dass es leichter ist und kleiner und eine längere Akkulaufzeit hat etc."

Größeres Display? Schon mal gehört? Dennoch in zwei Abmessungen kleiner und fast genauso schwer? RDF?

ibook: Breite: 28,5 cm, Tiefe: 23,0 cm, Höhe: 3,42 cm, Gewicht: 2,2 kg

MB: Höhe: 2,75 cm, Breite: 32,5 cm, Tiefe: 22,7 cm, Gewicht: 2,36 kg

Cool

Von: bbb | Datum: 29.05.2006 | #69
also ist das macbook garnicht schwerer, sondern auch schon das ibook war globig...

danke für die gegenüberstellung in cm! ;-)

macbook rulez!

LOL bbb

Von: Karl Schimanek | Datum: 29.05.2006 | #70
Und draussen ist es kälter als Nachts ;-)

Brain inside rulez! :-)

MacBook LANGSAMER in SPIELEN!!!

Von: wargum | Datum: 29.05.2006 | #71
Das MacBook ist langsamer als das iBook beim Zocken. Und zwar nicht zu knapp:
[Link]

Dass das im MacWeorld-Bench anders ist, ist klar. Die verwenden den sehr CPU-intensiven test mit vielen Bots (Flyby benutzt vor allem die Grafikkarte, ich glaube da wird nicht mal Sound benutzt, der sonst aufm MB auf dem 2ten CPU-Kern laufen würde). Also ist es bei UT vielleicht manchmal schneller, manchmal langsamer. In Doom sieht es übel aus für das MB.

Fazit: Blamabel für Apple. Wann war jemals zuvor der Vorgänger in der Grafikleistung besser als der Nachfolger? Ein echtes Novum ;)

Ich zitiere Jobs:

Von: Karl Schimanek | Datum: 29.05.2006 | #72
We want to innovate ;-)
Betonung liegt wahrscheinlich auf "want" :-)

Und ausserdem, was kann Apple dafür, dass Intel keine vernünftige Chipsatzgrafik liefert :lol

genau, es wird schon wie zu PPC Zeiten alles so verbogen dass es passt und

Von: Hrusty | Datum: 29.05.2006 | #73
man dei Scheine für Apple gerne zückt!

Fällt...

Von: ghme | Datum: 29.05.2006 | #74
...Euch mal was neues ein?

MacBook = keine Spielemaschine

Gut die Menschheit hat´s kapiert, wir können diesen Käse beenden und spielen weiter Doom 3 und UT auf unserem iBook mit 13 bzw. 12 frames per second...

Lustig:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 29.05.2006 | #75
Vorname:
"auch klassische Benchmark-Tests spiegeln diesen Eindruck wieder"

Wat hamwa jelacht! ;-)

"Apple bietet seinen Kunden nun endlich wieder einen preiswerten Laptop, der in der obersten Liga mitspielt."

In der 'obersten Liga' kann man also keine zwei Jahre alten Games auf topaktuellen Laptops zocken? Hui, wusste ich gar nicht!...

"Intel-Chipsätze sind nunmal so ziemlich das beste, wo gibt. "

Haha, nochmal kräftig gelacht! ;-)

"Also in der Endzeit von PPC bot rein aus technischer (Hardware) Sicht die Macs weniger (insb. G4) Magere, nicht mehr zeitgemässe Leistung"

Warum schlägt der G4 Mac mini dann den Core Solo mac mini in nahezu allen Disziplinen? Egal ob iLife, Quicktime, UT oder DVD2one!....
Soviel zum Thema "wirres Zeug"! ;-)
Fakt ist und bleibt, dass sich Intels CPUs hauptsächlich durch den zweiten Core von G4s klar absetzen, sieht man ja an den von dir zitierten MW-Benchmarks, davon nutzen fast alle Tests zwei CPUs. Zwei CPUs sind schneller als eine - super Erkenntnis, da wären wir ja nie draufgekommen!
Dualcore G4 oder PA Semi Dualcores (beide MIT integriertem Speichercontroller, im Gegensatz zu Intel!) hätte Apple allerdings auch haben können, wollten sie aber nicht...

"für einen Premiumpreis in einer schönen Hülle verpackt."

Mit Intel zahlen wir jetzt noch deutlich mehr, schon gemerkt?

"Das hat sich ja jetzt zum Glück geändert."

Genau. Jetzt gibt's für noch mehr Premiumpreis Hardware von der Stange statt was eigenes! ;-)

neu:
"entscheidend ist: amd ist inkompatibel zum mac"

Soso.

ghme

Von: ut | Datum: 29.05.2006 | #76
< Größeres Display? Schon mal gehört? >

Nee, größere Batterie.

Das größere Display wurde sicherlich für den "Nachfolger" des iBooks und 12"-PowerBooks nur gewählt, damit das Gerät größer sein kann, ohne dass es auffällt. Irgendwo muss die dicke Batterie ja hin.
Apple hat wohl beim Schnellschuss MacBook Pro 15" gemerkt, dass Intel die Performance-per-Watt-Versprechen nicht einhält (die waren es ja auch gewohnt mit Herstellern zusammenzuarbeiten, die auch das liefern, was sie versprechen) und deshalb eine Batterie entworfen, mit der der iBook-Nachfolger wenigstens in die Nähe der Laufleistung des iBooks kommt. Die ist aber so groß, dass sie in ein kleineres Book nicht reinpasst. Also haben sie das 13"-Display genommen.
Bei Intel gibt es nun mal keine Prozessoren/Chipsätze, die wirklich sparsam sind, bei angemessener Leistung. Gegen die ULV-Cores, mit denen das möglich wäre, ist sogar ein G3 eine Rakete und verbraucht dabei noch weniger Strom.

< Dennoch in zwei Abmessungen kleiner und fast genauso schwer? RDF? >
Ich schrieb ja auch: "Ich erwarte von einem Gerät, dass man als "ganz klar das bessere iBook" bezeichnet, dass es leichter ist und kleiner und eine längere Akkulaufzeit hat etc."
Jetzt ist das Gerät so groß und schwer geworden, wie ein 14"-iBook, aber ohne den einzigen Vorteil dieses Gerätes: Das Display mit nativen 90dpi für alte Menschen mit schlechten Augen.

< ibook: Breite: 28,5 cm, Tiefe: 23,0 cm, Höhe: 3,42 cm, Gewicht: 2,2 kg

MB: Höhe: 2,75 cm, Breite: 32,5 cm, Tiefe: 22,7 cm, Gewicht: 2,36 kg >

Das Gerät, dass ich als besseren Nachfolger für das iBook/12"-PowerBook bezeichnen könnte, hätte wohl eher:
Höhe: 2,75 cm, Breite: 28 cm, Tiefe: 19 cm, Gewicht: 1,9 kg mit 12"-16:10-Display 1150x725px (das wären 115dpi, wie derzeit bei allen Apple-Notebooks). Mit einer Akkulaufzeit um ca. 7-8 Std. Und das Ganze selbstverständlich für unter 1000€.



Aber bei Apple hat man mit dem Intel-Switch wohl komplett verlernt, Produkte dem Einsatzzweck angemessen zu designen. Es zählt nur noch Geschwindigkeit (und die ist auch noch erstunken und erlogen).
Dabei gibt es noch andere Dinge, die zählen. Beim iBook/12"-PowerBook die Größe, doch der Nachfolger ist größer geworden. Beim Mac mini der Preis, doch der Nachfolger ist teurer geworden. etc.

ghme

Von: Hrusty | Datum: 29.05.2006 | #77
"Welcher ProfiUser schickt ein defektes Notebook samt Daten zur Reparatur??"

Bei welchem, aktuellen Notebook dieser Welt, kann man die Festplatte einfach mal so eben schnell ausbauen? Und bei welchen Notebooks noch?

Dein Kommentar zeugt von Inkompetenz sondergleichen, ehrlich!!
Auch wenn Du Apple Prima findest, aber alles akzeptieren was Du vorgesetzt bekommst hättest Du schon während Deiner Schulbildung verlernen sollen.

was leckeres: OT

Von: Hrusty | Datum: 29.05.2006 | #78
[Link]

dazu

[Link]

In der heutigen Zeit, sollte man eben seine Quellen hinterfragen. Journalismus hat immer auch mit Geldverdienen zu tun. Und da beißt sich die Katze dann meist in den Schwanz!

Computerbild

Von: Mitleser | Datum: 29.05.2006 | #79
Wenn das die Computerbild sagt, ist es gelogen. [Link]

wie man die SPieler zu Vista bringt sickert auch langsam durch:

Von: Hrusty | Datum: 29.05.2006 | #80
[Link]

@DerDietäh

Von: Laughing Budda | Datum: 30.05.2006 | #81
Hehehe- kannst Dir Dein 'Next Big Thing' gemeinsam mit den ollen Intel CPUs dorthin mailen, wo die SOnne nicht scheint - interessiert hier keinen :-)

Soll heissen: wenn's um Intel ist so vieeeeel besser als Sch@iss-PPC (ohne Hirn, det isse einfach soooo!) dann ist das Frontalhirn abgeschaltet und nichts geht mehr...

PS: Keks für neu! Haben wir uns wider lieb?

Einige bzw. einer sollte

Von: Karl Schimanek | Datum: 30.05.2006 | #82
sich das Zitat nochmal ganz langsam durchlesen und sich vielleicht auch mal überlegen was mit N.B.T. gemeint war ;-)

Aber ... iss egal :-)

Super Antwort Hrusty...

Von: ghme | Datum: 30.05.2006 | #83
...echt toll!

Tja, wenn die Argumente ausgehen und Dich die Einsicht beschleicht vielleicht doch groben Unfug von Dir gegeben zu haben, werden wir halt persönlich, gelle...

Heile Welt?

Von: Joerg | Datum: 30.05.2006 | #84
Ich denke, was man hier noch begreifen muss, ist die Tatsache, das im x86-Bereich das Benchmarketing noch viel extremer betrieben wird, das Leapfrogging noch sehr viel hoeher getaktet ist, und das x86 mittlerweile auch zwischen servergeeigneten, clientgeeigneten und benchmarkgeeigneten Architekturen unterscheiden muss. Und dabei sind wir noch garnicht bei den richtigen Servern angelangt ;)

intel wird nicht monopolist!

Von: Thesi | Datum: 31.05.2006 | #85
dazu ist amd ihnen zu dicht auf den fersen (ja, teil-/zeitweise sogar einen schritt voraus)

man könnte aber sagen, dass x86 -spätestens nachdem sich nun auch apple von ppc abgewendet hat- sich das destop-monopol gesichert hat.

Core 2 Duo news

Von: Thesi | Datum: 31.05.2006 | #86
[Link]

Merom will ship in August under the Core 2 Duo brand.

Prices : $240 (2MB, 1.83GHz) - $637 (4MB, 2.33GHz)

[Link]

Conroe... same price as current Pentium processors. ... The Duo and the Extreme are set to ship on 23 July.

[Link]

" The four dual-core Conroes are clocked at 1.86, 2.13, 2.40 and 2.67GHz, respectively, run on a 1066MHz frontside bus and contain 4MB of cache shared between the two cores.

The CPUs will be priced at $209, $244, $316 and $530, respectively, at launch, the new report claims. "

der kleinste für 209$ könnte imho nen günstigen einsteiger "mac pro" ermöglichen!
am besten ohne extra grafikkarte - dann kann sich jeder bei bedarf das reinkaufen, was er/sie haben möchte!

Alles QUatsch

Von: klapauzius | Datum: 31.05.2006 | #87
Wer sich einen Yonah kauft hat sie nicht mehr alle.

ghme

Von: Hrusty | Datum: 03.06.2006 | #88
Indem Du wirklich nicht weißt, dass es bei Profinotebooks alleroberste Priorität hat, dass dei festplatte auszutauschen ist hast Du Dich nicht gerade als Kompetent erwiesen.

Mir dann auch noch groben Unfug zu unterstellen halte ich schon für stark.