ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4308

Hohe Kundenzufriedenheit trifft Mängelliste (Upd.)

Apple-Phänomen, Statistik-Wirrwarr?

Autor: flo - Datum: 04.07.2006

Auf die Frage hin, warum man einen Mac nutze, dürften unter den ersten Antworten sinngemäß "Weil sie einfach funktionieren" und "Qualitative Markenware" weit vorne rangieren. Der American Customer Satisfaction Index bescheinigt Apple 2004 und 2005 die Führung unter allen Computerherstellern hinsichtlich der Gunst der Kunden (auch diese Quelle, noch aus 2003, möchte ich nicht vorenthalten). Und doch hat man den Eindruck, die "Horror-Macs" gäbe es immer häufiger, immer mehr kleinere und größere Ärgernisse verzerren das Bild des "Qualitätsherstellers". Wie geht das zusammen?

Kleines Update zwischendurch: Abgesehen von weiteren Meldungen zu möglichen Qualitätsproblemen bei Apple-Produkten (Links in den Kommentaren) gibt es auch erfreuliches: Wie bei Mac Essentials (via MacInTouch) zu lesen ist, verbaut Apple anscheinend neue Revisionen der MBP-Hauptplatine, die das Fiepen beseitigen sollen. Ob dies zu einem Austauschprogramm führt lässt sich nicht sagen, da das Fiepen, wenn es denn auftritt, sofort auftritt, ist dies aber eher zweitrangig, denn "Fiep-Books" wurden bislang afaik immer anstandslos zurückgenommen. Laut des ACSI erreicht Apple 81 von 100 Punkten bei der Zufriedenheit. Ohne den genauen Inhalt der Statistik zu kennen bleibt dies erst einmal nur ein hoher Wert, ein Wert, der über die Jahre deutlich gestiegen ist, während etwa Dell abbaute und die ehemalige Führung einbüßte. Der Wert ist nicht gleichzusetzen mit 81% zufriedener Nutzer und 19% unzufriedener Nutzer. Auch ist ein zufriedener Nutzer nicht automatisch ein Nutzer, dessen Rechner nie einen Defekt aufweist (gegen eine gut und schnell ausgeführte Reparatur gibt es nichts einzuwenden), gleiches gilt umgekehrt: Ein unzufriedener Kunde muss nicht zwingend einen Defekt als Grund anführen.

Auch in der c't fand sich einst eine Umfrage zu (Notebook-)Reparaturen (leider habe ich keinen Link oder eine Heftnummer parat, ich konnte es nicht mehr finden). Eine Frage lautete damals, ob sich das "Reparaturerlebnis" negativ auf die nächste Kaufentscheidung auswirken werde -- ich müsste mich arg täuschen, wäre das Ergebnis gewesen, dass Mac-User mit Reparatur-Macs nun scharenweise sich von Apple-Produkten abkehren würden. Entweder also waren entweder die Reparaturabwicklungen in Ordnung, oder die viel zitierte Treue der Mac-Kunden ist ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Auch die jährliche c't-Umfrage zum PC-/Mac-Neukauf hängt zwar nicht direkt mit etwaiger (Un-)zufriedenheit zusammen, doch gibt sie ein ganz gutes Bild der Prioritäten von Mac-Usern an -- auch wenn erwähnt sei, dass c't-lesende Mac-User wiederum nur bedingt repräsentativ für die gesamte Mac-Käuferschaft sein dürfte. Die Ergebnisse aus dem letzten Jahr beispielsweise (Ausgabe 2/2006) zeigen, dass Mac-Neukäufern "wenig Lärm" überproportional "sehr wichtig" ist (ganz im Gegensatz zu hoher Grafikleistung).

Genau aus dieser "Überempfindlichkeit" gegen Lärm heraus verwundert es zum Beispiel schon einmal weniger, dass die Aufregung um die nervend lauten G4-Modelle einen solchen Aufstand verursachten. Nicht nur, dass die Lautstärke wirklich komplett daneben war, sie traf auch noch gerade jene Klientel, die darauf besonders reagieren.

Überhaupt gilt es die jeweiligen Mängel hinsichtlich Art und Umfang resp. Ursache zu bewerten. Wann tritt ein Mangel auf (neue Geräte, alte Geräte, unregelmäßig, regelmäßig), welche Ursachen (Hardware, Software, Fertigung), wie oft tritt ein Mangel auf (absolut), welche Art von Mangel (echter Defekt oder eher "Seiteneffekt") und besonders: wie passt der Mangel zur Kommunikation Apples? Stirbt ein MacBook den Hitzetod, nachdem doch jetzt in Sachen Hitze alles gut werden soll? Gar nicht gut. Lüftet ein G5 wie ein Irrer, wo man doch versichert bekam, dass neun Lüfter den Rechner leise machen? Verheerend.

Die Mängelliste -- ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Kaum eine Generation Macs kam ohne Mängelliste und Petition aus. "Alte Zeiten" mal außen vor gelassen, der blau-weiße G3 PowerMac fällt mir ein mit einem fehlerhaften IDE-Controller, dessen "Revision A" den Einsatz größerer Festplatten (>20GB) zum Glücksspiel werden ließ. Der G4 PowerMac geriet gleich zu Beginn zu einem Fehlstart, als ein Fehler in der CPU zu heruntergetakteten Modellen führte und gipfelte unzweifelhaft in den "Staubsauger-Macs" der letzten Generation, was erst nach lauten Protesten zu einem Austausch-Kit seitens Apple führte (dessen Nutzen dahingestellt sei), die bis dahin ein mögliches Lärmproblem völlig ignorierten und ausschlossen. Die Titanium-PowerBooks, insbesondere die späteren Modelle, waren mit die heißblütigsten Vertreter, die mir je untergekommen sind. Nicht ganz zufällig ist etwa mein eigenes Ti-800 mitunter an viel zu großer Hitze nach zu kurzer Zeit in Betrieb faktisch unbrauchbar geworden. Die Lüfter sprangen so früh an, dass man vermuten muss, dass die gesamte Konstruktion schlicht überfordert war. Auch das erste 12" PowerBook erfreute seine Besitzer nicht unbedingt durch eine kühle Betriebstemperatur. Mit den Alu-Books kamen dann auch die white spots an, die ebenfalls zu einem Austauschprogramm führten (die white spots gab es allerdings schon früher... wieder steht mein Ti-800 als Beweis zur Verfügung ;). Die Logic Boards der iBooks tauschte Apple ebenfalls gleich über mehrere Generationen aus -- was für manche wenigstens den erfreulichen Nebeneffekt hatte, dass sie manchmal bessere (schnellere) iBooks zurück bekamen, als sie zur Reparatur geschickt hatten. Fiepende Netzteile markierten dann die G5 PowerMacs, dessen unrühmlichstes Modell sicher der Single-1,8 GHz ist, der erst nach Monaten durch ein Firmware-Update berücksichtigt wurde. Und die Flüssigkühlung des G5s scheint in manchen Fällen auch schon undicht zu werden. Ansonsten machte das anscheinend nicht ganz unkomplizierte Lüftermanagement einigen Ärger.

Das Lüftermanagement scheint sich ungebrochen bei den Intel-Geräten fortzusetzen, das MacBook "muht", das MacBook Pro wurde per Firmware-Update zu einem häufigeren Lüften angeregt, weil ansonsten die Temperatur zu hoch anstieg. Überhaupt ist die Temperatur ein heißes Thema (uiui, der Wortwitz war übel): Zwar ist der Core Duo von Intel bis zu 100° spezifiziert, und Apple bemüht sogar die Aussage, die MacBooks bewegten sich "innerhalb der Standards", doch unzweifelhaft werden sowohl MacBooks als auch die Pros enorm heiß -- was in Einzelfällen anscheinend zu geschmolzenen MagSafe-Steckern führte, möglicherweise zu geplatzten Akkus (Akkus, ach ja, Akku-Austauschprogramme hatten wir auch schon zur Genüge) -- weitere Mängel sind hier gelistet. Vielleicht auch der Hitzeentwicklung geschuldet sind die größtenteils stark heruntergetakteten Grafikchips. Dann wurden Darstellungsfehler bekannt bei Geräten mit der integrierten Intel-Grafik. Die verfärbten MacBooks stellen derzeit das Ende einer langen Mängelliste dar.

Wie man dieser Aufzählung entnehmen kann, sind nicht alles davon Defekte. Bei vielen Modellen ist es eher eine artikulierte Unzufriedenheit, meist die Lautstärke oder Hitze betreffend. Hier kommt ins Spiel, was vorhin schon erwähnt wurde: Mac-User reagieren auf einige Aspekte besonders allergisch.

Bei manchen Defekten, etwa den diversen Akku-Rückrufen, sind es Teile von Zulieferern, die sichtlicherweise eine Qualitätsprüfung nur von weitem gesehen haben. Ob auch bei den berichteten aufgeblähten Akkus in MacBooks Pros die Akkus die Schuldigen sind, bliebe jedoch noch zu klären. Anzumerken sei, dass es sich bei Rückrufen natürlich auch um Sicherheitsmaßnahmen handelt -- nicht jeder zurückgerufene Akku explodiert auch gleich.

Die diversen Mängel, die rund um die Intel-Macs gemeldet werden, erscheinen teils konfus. Die Hitzeentwicklung ist einmal mehr kein Mangel im eigentlichen Sinn. Hier trifft aber zusammen, dass Apple mit dem "Performance per Watt" Mantra indirekt impliziert hat, das Hitzeproblem, wegen dem ein G5-PowerBook nie möglich gewesen wäre, sei vergessen und dass andererseits viel Hitze bei Mac-Usern wieder nicht gut ankommt (gelinde ausgedrückt). Ein wirklicher Mangel könnte daraus erwachsen, sollte sich zeigen, dass die Langlebigkeit der Produkte leidet. Das aber muss sich erst zeigen. Die muhenden Lüfter, die ja scheinbar auch nicht flächendeckend in Erscheinung treten, klingen eher nach einem Softwareproblem. Auch das Fiepen ist sichtlicherweise ein Softwareproblem (bzw. hat Software teilweise einen Einfluss darauf), da es ausgerechnet unter Windows nicht auftritt -- das aber macht es nicht weniger ärgerlich. Hier muss Apple einfach nur schnell genug reagieren und eine Lösung (keinen Workaround) bieten -- und die Sache ist gegessen. Bei den Verfärbungen, die ebenfalls in Einzelfällen aufzutreten scheinen, hat Apple möglicherweise schon gehandelt. Zum einen werden betroffene Geräte ausgetauscht, zum anderen mehren sich die Stimmen, Apple habe die Oberschale bereits verändert -- man wird sehen.

Ob nun ausgerechnet mit dem Switch eine Steigerung der Mängel aufgetreten ist -- das kann ich nicht beurteilen. Lässt man Revue passieren, was auch zu PPC-Zeiten schon vorfiel, drängt sich diese Vermutung mir nicht auf -- auch wenn mir ein Apple-Techniker per Mail mitteilte, dass die Rückläufe enorm angestiegen seien, insbesondere DOAs bzw. bald aufgetretene Hitzeschäden, "Fiep-Books" und einige Modelle mit zu hohen Potentialunterschieden von Gehäuse zu PE (das hatte mein Ti-800 auch, an Stellen mit abgeblättertem Lack gab das unangenehme Schläge). Wäre dies jedoch flächendeckend derart dramatisch, würde ich eine stärkere Reaktion erwarten, als sie derzeit zu bemerken ist.

Eher zu bemängeln ist die Tatsache, dass sich die Art deer Mängel verschiebt. Der 1,8GHz-Mac war eindeutig ein Montagsgerät, wie diese Serie eine Qualitätsprüfung überstehen konnte, fragen sich Besitzer eines solchen Macs sicher zurecht. Die Handhabung dieses Produkfehlers ließ eindeutig zu wünschen übrig. Sollte sich bestätigen, dass die Flüssigkühlung (wartungsfrei...) nun schon verschleißt, wäre dies der nächste einschneidende Produktfehler jüngerer Zeit -- ob Zulieferer oder nicht, so ein Teil muss halten. Die ganzen diversen Fiepereien sind -- ein ausgewisener Elektriker möge mich korrigieren -- Zeichen überlasteter Kondensatoren, vielleicht auch mangelhafter Kondesatoren. Da das Fiepen verbreitet scheint, muss man auch das entweder zu oberflächlicher Qualitätsprüfung oder aber (zu) billigen Zulieferteilen anheften. Und die ganze Geschichte mit den Hitzeproblemen? In einigen Fällen muss man vermuten, dass die Konstruktion einfach nicht mehr in der Lage ist, die zwangsläufig entstehende Hitze -- und da ist nun ganz egal, ob sie von einem Intel, einem G5 oder G4 stammt, und ob von dem einen 3 Watt weniger kämen als vom anderen -- verträglich abzuführen. Was nützt das dünnste Notebook aller Hersteller, wenn es nicht mehr kühlbar ist? Wenn man, um es so dünn zu halten, sich auf ein einziges Superdrive einschießen muss, man die verwendeten Grafikchips deutlich heruntertakten muss? Das sind Aktionen, die kaum zum Image eines "Qualitätsherstellers" passen.

Aber (und das ist ein große Aber): Man muss all diese Punkte in gewisser Weise relativieren. Denn Kritik wird immer lauter vorgetragen als Lob. Wenn man in Foren sieht, müsste man sonst ja meinen, Macs wären prinzipiell und immer kaputt -- wer kein Problem hat postet auch nicht in ein Forum. Insofern erhalten die Problemschilderungen fast automatisch mehr Gewicht, als sie in absoluten Zahlen eigentlich verdienen würden. Der zweite Aber-Aspekt ist, dass auch Foren und und Computer-spezifische Webseiten ja nur einen Bruchteil der tatsächlichen Nutzer repräsentieren -- für gewöhnlich den technisch versierteren Nutzer. Ein solcher Nutzer kann auch viel mehr bemängeln. Etwas überspitzt vielleicht könnte man sagen: Glücklich stirbt der Dumme. Ich denke, die überwiegende Mehrheit an Mac-Usern da draußen käme gar nicht auf die Idee, vieles von dem, was hier als "Mangel" oder "Ärgernis" vermerkt wurde, überhaupt als solchen/s zu bezeichnen. Fiepen? Nie gehört. Hitze? Ja, wird warm, ist das nicht normal? Das Superdrive brennt nur 4x? Öh, ja und? Heruntergetaktete Grafik? Ich darf mal herzlich lachen.

Insofern passt letzen Endes wieder zusammen, was nicht zusammenzupassen scheint: Hohe Zufriedenheit bei vielen Mängeln. "Viel" ist eben letztlich relativ. Nur sollte Apple das nicht so sehen. Ein verfärbtes MacBook fällt auch jemandem auf, der kein Forum besucht. Ein Notebook (don't you call it laptop ;), das allzu schnell den Geist aufgibt, wirkt sich dann auch irgendwann auf die Statistik aus. Apple hat insbesondere mit dem MacBook imho einen Megaseller im Programm, einen würdigen "Knubbel-Mac"-Nachfolger, der dessen Verkaufszahlen geradezu pulversisieren könnte (die positive Meldung über gestiegene MacBook-Lieferungen ist ja bekannt). Es wäre zu schade, wenn Apple sich das mit Qualitätsproblemen selbst verbockt.

Kommentare

Schwein gehabt

Von: Yves | Datum: 04.07.2006 | #1
habe hier ein PowerBook G4 Ti mit 1GHz. einziges Manko ist der Verschluss, der leider nicht mehr so ganz richtig schließen will. Aber sonst kann ich über nix negatives Berichten. Der Tiger verrichtet in einer angenehmen Geschwindigkeit seinen Dienst, der Akku hält fast 4h und die Außenhülle (=Lack) ist bis auf ein paar Kratzer nicht so über zugerichtet. keine Pixelfehler, Scharnierbrüche oder defekte Kabel.
Toi toi toi, solange die Maschine läuft.
Aber mit Sicherheit hats andere Mac-User schon viel schlimmer erwischt, die Defekte-liste s.o. ist ja wirklich ellenlang.

mfg

Yves

Das hat man jetzt vom Switch..

Von: Martin | Datum: 04.07.2006 | #2
Wenn man sich Kais gesammelte Fehlerliste zu gute führt wird, denke ich, jedem klar wie sehr sich die Qualität durch den Switch verschlechtert hat!

1 MacBook Pro
1.1 Defects
1.1.1 Swollen Battery
1.1.2 High Pitched Squeal
1.1.3 Ticking/Clicking from underneath the delete key
1.1.4 Electric Shock from MBP while plugged in for charging
1.1.5 Heat
1.1.6 Improperly applied thermal grease
1.1.6.1 Before and After
1.1.7 Mooing Fans
1.1.8 Melting MagSafe Adapter
1.1.9 Swelled Battery
1.1.10 Hissing LCD
1.1.11 Uneven LCD
1.1.12 Defective Batteries, Battery Recalls, etc
1.1.13 Battery Damage caused by heat
1.1.14 Blown Speakers
1.1.15 Random Shutdown
1.1.16 Poor Performance ATI video card
1.1.17 Poor Build Quality
1.1.18 Kernel Panics due to Wireless Driver
1.1.19 Wifi signal drops
1.1.20 Headphone Jack microswitch failure

1 Apple MacBook (aka: The Oven)
1.1 Defects
1.1.1 Power Cord
1.1.2 Sharp Edges
1.1.3 Display Artifacts
1.1.4 Display Failure
1.1.5 Improperly Sealed Case
1.1.6 Misaligned Case
1.1.7 Discoloration of Surface Plastics
1.1.8 Inappropriate Fan Management
1.1.9 Hard Drive "Thud", or "Click"
1.1.10 Mooing Fan Motors
1.1.11 Falling Keys
1.1.12 Idle Processor Noise
1.1.13 Extreme Heat
1.1.13.1 Rear vent block
1.1.13.2 Poor Heat dissipation
1.1.13.3 Excessive Thermal Paste
1.1.14 Combo & Superdrives noises and problems
1.1.14.1 Destruction of Media inserted into Combo/Superdrive
1.1.15 Failed or Blown speakers
1.1.15.1 Inappropriately low speaker volume
1.1.16 Wireless/Airport quality and/or reception is defective and inefficient
1.1.17 Airport-induced kernel panic
1.1.18 Burning Chemical/Solvent odor
1.1.19 Kernel panics with headphones
1.1.20 Vibrating Cases

Ein interessanter Artikel

Von: Ralph | Datum: 04.07.2006 | #3
Der iMac G5 erste Serie wurde in dieser Mängelliste vergessen ;)
Auch ich bin ein typischer Mac-User, der an seinem Rechner nur arbeiten will, leise und ungestört.
In diesem Sinne

RALPH

Kai hat recht..

Von: F. | Datum: 04.07.2006 | #4
Apple hat uns nicht nur mit der Leistung betrogen sondern auch mit der Qualität!

Stimmen auch nur die Hälfte von Kais aufgezälten Mängel würde ich auch so einen Intel-Scheiss nicht mal geschenkt nehmen!

Ich hab so ein G3 iBook

Von: apprendi | Datum: 04.07.2006 | #5
Die Reparatur war aber schnell und prima.
Somit kein Problem. Jetzt muessen von den neuen Geraeten nur noch die C-Revisionen kommen, dann hoffe ich wieder ein so leises, kuehles und langlebiges Produk zu bekommen, wie mein iBook war und ist...

Ralph

Von: Vorname | Datum: 04.07.2006 | #6
Hier nachgereicht aus dem anderem Thread:
imac Rev. A
"Mit einem Infrarot-Thermometer registrierten wir an der Oberfläche des Display Temperaturen von 34 (rechts unten) bis zu 48 Grad Celsius (links oben). Die Abwärme der Komponenten geht als auf das LCD über – was dessen Lebensdauer beeinträchtigen könnte! Üblicherweise sind moderne TFT-Displays bis maximal 40 Grad Celsisus spezifiziert und produzieren durch die Hintergrundbeleuchtung eine Eigenwärme, die zu einer Oberflächentemperatur um die 30 Grad Celsius führt."
c’t 2004, Heft 21, S. 36.

Hinzu kommen abartig hohe Festplattentemps... und miese HDD-Preformance wegen Chipsatzbug (steht auch in diese c't)

ja, der erste iMac G5

Von: Stephan | Datum: 04.07.2006 | #7
...ist auch immernoch mein Problem. "Leise und ungestört" ist ziemlich schwierig, wenn man direkt vor einem startenden Düsenjet sitzt, der auch nach zwei Mainboard-Tauschaktionen nicht zur Ruhe kommt. So machen Macs wirklich keinen Spaß...

macbook

Von: www.haasenton.at | Datum: 04.07.2006 | #8
meine Freundin hat sich vor 9 tagen ein weisses macbook (den intel-ibook-nachfolger) geleistet. Ich habe noch nie ein derart geräuschloses Gerät gesehen (gehört)!!!! Mein 12er powerbook (dass mir vorher eher geräuscharm in erinnerung war), kommt mir nun dagegen wie ein dauerventilator vor. Fürs büro braucht sie windoof (remotedesktop :-( - privat nutzt sie osx - perfekt bis auf kleinigkeiten.. (Eurozeichen, @zeichen, sonderzeichen, fernsteuerung funktionieren in xp nicht und skype nur eingeschränkt, da die eingebaute kamera in xp nicht geht, und die osx skype version keine videotelefonie kennt :-( ansonsten absolut perfekt. wer sich anstelle eines pc lappies kein macbook kauft ist selbst schuld.

Der war geil

Von: klapauzius | Datum: 04.07.2006 | #9
"Ich habe noch nie ein derart geräuschloses Gerät gesehen (gehört)!!!!"

Genau wie beim iMac G5. Damals gab's auch Benutzer, die darüber gejubelt haben, dass die Lüfter nie anspringen.

:-) :-) :-) :-) :-) :-)

Muhen gibts nicht mehr (bei mir zumindest)

Von: Hari | Datum: 04.07.2006 | #10
seit 10.4.7 muht mein MacBook nicht mehr.
Ich bin damit auch voll zufrieden. Mein alter Laptop (Compaq) wurde ebenso heiss und der Lüfter lief andauernd recht laut. Allerdings war der Compaq zu unhandlich um damit auf den Beinen liegend zu arbeiten. Auch war er kurz vor (3 Tage, Gott sein dank) Ablauf der Garantie kaputt. Motherboard hinüber.
Dagegen ist das MacBook eine wohltat. Naja ausser das es zu gebratenen Füssen führt ;)

@apprendi

Von: F. | Datum: 04.07.2006 | #11
Leider wirst du nie wieder von Apple ein so leises, kuehles und langlebiges Produkt bekommen.

HALLO! Schon vergessen, Apple verbaut nicht nur den langsamsten Grafikchip, den es momentan überhaupt gibt, sie nehmen auch noch die langsamste Version davon für das MacBook.
Ausser dem machen die Macbooks impotent!
[Link]

Also das MacBook ist sicher nicht der würdige Nachfolger für dein G3 IBook!
Liess dir doch mal die Artikel die Kai über das MacBook geschrieben hat durch.

Ich hatte auch so ein G3-iBook (und hab jetzt ein MBP Rev A)

Von: groover | Datum: 04.07.2006 | #12
Mit dem iBook hatte ich im ersten Jahr wirklich Ärger. War das Logic Board. Kurz darauf gingen die Festplatte und das DVD-Laufwerk kaputt (ich vermute ja einen Zusammenhang mit dem Logic-Board-Defekt). War glücklicherweise alles innerhalb der Garantie. So war es egal, dass der Serienfehler dmals noch nicht als solcher anerkannt war. Aber seitdem ist eitel Sonnenschein. Demnächst wird das iBook 5 Jahre alt - und es läuft und läuft.

Jetzt habe ich mir ein Macbook Pro der ersten Serie gekauft. Und ich bin hellauf begeistert von diesem Gerät! Kein Fiepen, Hitze nur im wirklich erträglichen Rahmen (man kann es sogar auf den Schoß nehmen), kein Muhen, keine Verarbeitungsfehler am Gehäuse, kein gar nix ... Ich hatte lange gehadert. Aufgrund der hysterischen Diskussionen im Netz kam für mich ein Einkauf beim Online-Mailorder nicht in Frage. Also habe ich beim örtlichen Händler mein Macbook Pro so sorgfältig wie möglich in Augenschein genommen und schließlich gekauft. Seitdem leben wir glücklich zusammen.

@alle

Von: namepower | Datum: 04.07.2006 | #13
das jetzt apple anscheinend schlechte qualität liegt aber nicht am switch. warum werden alle qualitätsprobleme auf einmal intel angehängt?

wenn jemand dafür verantwortlich ist ist es apple und die nb hersteller wie asus usw. das sollte allen klar sein!!

Schon schlimm wie..

Von: F. | Datum: 04.07.2006 | #14
Jobs Inteljünger alles gut finden was Apple ihnen vorsetzt!

Dachte eigendlich ihr wollt diese Site nicht mehr besuchen?

das kommt mir hier vor...

Von: ein stänkerer | Datum: 04.07.2006 | #15
wie ne selbsthilfegruppe, die den guten alten zeiten hinterhertrauert...

@Martin

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 04.07.2006 | #16
1. Die Liste hatte ich verlinkt -- no need das nochmal in aller Ausführlichkeit zu kopieren.

2. Nur die Übersicht sagt nichts aus. Da sind zum einen doppelte Punkte enthalten ("Swollen battery" und Swelled battery" nur als Beispiel), und über die Häufigkeit sagt die Auflistung ebenfalls nichts aus.

Hari

Von: ut | Datum: 04.07.2006 | #17
< seit 10.4.7 muht mein MacBook nicht mehr. >

Unwahrscheinlich, dass es da einen direkten Zusammenhang gibt.
Die Lüftersteuerung bei den Intel-Macs ist unabhängig vom Betriebssystem.

Vielleicht ist 10.4.7 auch zufällig gleichzeitig mit den warmen Tagen gekommen und die Lüfter werden nicht mehr ein- und ausgeschaltet, sondern laufen jetzt konstant. Mal sehen, ob es so bleibt, wenn es wieder kälter wird.

namepower

Von: Strangers Night | Datum: 04.07.2006 | #18
Dass die Qualitätsprobleme seit dem Switch derart massiv auftreten hat mit Intel nur Sekundär zu tun. Die liefern die Prozessoren, das und der CHipsatz ist die Hauptneuerung zu den PPC Vrogängern.
Aber irgend etwas muss diese Änderung bei Apple bewirkt haben.
Die Vermutung liegt nahe, dass man den Switch zu schnell durchboxen wollte um Fakten zu schaffen. Zum Anderen scheint es so, dass die Intel Prozessoren aufgrund ihres Einstandspreises nicht mehr die Marge für Apple zulassen wie die PPC Rechner. Das führt dazu, dass Apple an allen Ecken und Enden bei der Entwicklung und Qualitätssicherung spart. Dies wird sich sehr negatibv auf das Image auswirken. Ob ein User für ein Apple Produkt 10-30 % mehr ausgibt (als ein gleichertiges PC Produkt), liegt neben OS X am Image von Apple.Apple ist gerade dabei die Arbeit von Jahren/Jahrzehnten zu verspielen.
Ob Jobs das so gewollt hat? Und wenn ja, warum?

@flo

Von: goldaccess | Datum: 04.07.2006 | #19
"1. Die Liste hatte ich verlinkt -- no need das nochmal in aller Ausführlichkeit zu kopieren.

2. Nur die Übersicht sagt nichts aus. Da sind zum einen doppelte Punkte enthalten ("Swollen battery" und Swelled battery" nur als Beispiel), und über die Häufigkeit sagt die Auflistung ebenfalls nichts aus."


Ich fürchte (!), das ist einigen hier recht egal. Hauptsache, die Liste schaut beindruckend lang aus...

von Macwelt Forum

Von: Strangers Night | Datum: 04.07.2006 | #20
habe mal ein bischen gestöbert, auch dort wird diskutiert. Link
Gerade kamen zwei neue Beiträge dazu:

kann hier niemand was konkretes sagen zu der hohen temp des mbp( 60-85 grd gemessen mit core duo temp)..und zu etwagen schäden die dadurch auch an andere komponenten des mbp entstehen könnten.
muß leider beobachten das sich bei mir die plastikkanten leicht verformen, und dadurch millimeter grosse schlitze sich zwischen gehäuse und eben diesen plastikkanten bilden..
und was heißt revision im fall von apple??
mbp 1,83

-------------------------

Bei mir löst sich auch ein Teil der Abdeckung der Tastatur ab .. habs an Apple gemeldet und heute macht das Schnuffi-Book einen Ausflug nach Irland =(

Gruß

Volker

---------------------------------

Kann mir nicht erklären, wie man sich so den Erfolg durch den ipod dermaßen versauen kann.

Die Briten und der iPod

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 04.07.2006 | #21
Auch passend zur Qualitätsdebatte dieser Beitrag auf ipodlife:

[Link]

Fiepende Netzteile

Von: Reikon | Datum: 04.07.2006 | #22
Das Fiepen kann man übrigens - meistens - dadurch beheben, dass man beim Prozessor das NAP via CHUD Tools (ist bei XCode z.B. dabei) ausschaltet.
Leider merkt er sich die Einstellung wohl nicht :(

leider war, das mit der Qualität

Von: fazzur | Datum: 04.07.2006 | #23
hatte mich damals bei meinen Arbeitskollegen weit aus dem Fenster herausgewagt. Apple = Qualität. Leise, keine Fehler, einfach zu bedienen.
2 Monate nach Kauf Logikboardwechsel
2 Wochen danach Festplattenwechsel
1 Woche danach DVDlaufwerkwechsel
3 Wochen darauf Akkuwechsel

seit dem läuft es aber einwandfrei. Trotzdem war ein Teil meines Appleimage kaputt.
2 Monate Spaß am Gerät gehabt und danach 2 Monate einen Fehler und eine Reperatur nach der anderen.

Ich hoffe auf die nächste Generation der Macbooks um endlich mein G3 iBook aus zu mustern.

nächste Baustelle:

Von: Strangers Night | Datum: 04.07.2006 | #24
[Link]

Macbook Displayrahmen geht ab...
Hab ich echt wieder so ein Pech?
Nach ca. 2 Wochen ist Heute ein Spalt bei dem Displayrahmen enstanden.
Muss ich jetzt zum Händler oder direkt zu Apple?
Kann der Händler (darf er) es direkt reparieren, wie schaut es mit einem Umtausch aus?

----------------------------------

Jetzt wo Du es erwähnst, habe ich auch mal geschaut und tatsächlich, der Rahmen fängt an sich abzulösen!!! ist zwar noch lange nicht so schlimm wie bei Dir, aber trotzdem ärgerlich!!!!!

----------------------------------

Genauso schlimm finde ich das ich mittlerweile auf der linken Seite das untere (weisse) Teil also ich nenn das mal Chassie, um ca. 1 mm nach aussen gerückt ist... oder anders ich kann es jetzt deutlich! nach innen drücken, auf der rechten Seite geht das nicht...

Ich könnte mir vorstellen das die Hitze tatsächlich die Teile auflöst...

--------


....ohne Worte..... :-(

@fazzur

Von: groover | Datum: 04.07.2006 | #25
Genau so war's bei meinem G3-iBook auch ... Schließlich war noch die Batterie durch. Aber seitdem war überhaupt nichts mehr. Werde ich in guter Erinnerung behalten.

...auch nur Ärger

Von: boMi | Datum: 04.07.2006 | #26
Von einem pinkelnden Mac haben wir ja schon gehört, aber mein macMini furzt hin und wieder. Und stinken tut es dann auch noch.
Beim Apple-Support konnte man mir nicht weiterhelfen, vielleicht hat hier jemand schon einmal das gleiche Problem gehabt?

@flo, kai

Von: Tommy | Datum: 04.07.2006 | #27
Ein kleiner Rückblick über meine Macs und ihre Fehler:

- G3 b/w Rev. A: kein Festplattenproblem, kein weiteres Problem, einwandfreier Rechner
- PowerBook G3 Pismo: absolut kein Problem, läuft als "Reserve" superzuverlässig bis heute
- G4/450 Sawtooth: genialer Rechner, nix auszusetzen
- iMac G4/800: lahmarschige Serienplatte, ansonsten top

Gurken-Macs:
- PowerBook G4 800 Titanium (DVI): defekter Firewire-Port bei Ankunft, extreme Hitzeentwicklung, Kernel-Panics unter längerer Vollast reproduzierbar, Apple tauscht zweimal das Logic Board, das Gerät bleibt ein ständiges Problemkind und wird _unglaublich_ heiß, Hitzeentwicklung killt 2 Festplatten

- iMac G5 1,8 17 Zoll: Serienfehler, Apple wechselt Board, seither keine Probleme mehr, lauter Lüfter unter Vollast

In der Firma bin ich auch mit diversen Al-Books von 12-17 Zoll mit verschiedenen Taktfrequenzen in Kontakt gekommen. Vor allem das 12 Zoll PowerBook der letzten Serie wird IMHO fast genauso warm wie mein Ti800. Die anderen würde ich auch nicht wirklich als kühl bezeichnen. Von diesen Geräten möchte ich keines längere Zeit unter Last auf dem Schoß haben.

Diesen Beitrag hier tippe ich auf meinem neuen, weißen MacBook (2 GHz, 2 GB RAM, 80'er Platte) und kann dazu folgendes sagen:

- ich mache auf jedem neuen Notebook erstmal einen längeren Lasttest, um herauszufinden, wie schnell die Lüfter anspringen und wie laut das Ding maximal wird. Am Mac funktioniert so etwas am besten mit openssl speed. Mein MacBook läuft kühler und "lüftert" viel leiser als mein Ti800. Kernel Panics durch extreme Hitzeentwicklung wie beim Titanium 800 habe ich noch nicht gesehen. Und jetzt kommt der Hammer:

nach Wochen des Herumschleppens und intensiver Benutzung kann ich KEINEN EINZIGEN, also wirklich _nicht_einen_ der monierten Fehler beobachten. Das Gehäuse ist robust, keine Verfärbung, das Gerät muht nicht und fiept nicht und Darstellungsfehler hab ich ebenfalls noch nicht bemerkt. Ich beobachte das Ganze panisch und sorgenvoll, aber auch meine Kollegen, die das Gerät begutachtet haben, können nichts feststellen.

ich selbst würde über dieses Notebook sagen, dass es eigentlich zu meinen guten Macs gehört. Das Glossy-Display stört mich nicht, da kenne ich viel schlechtere von diversen PCs, und das iBook / 12 Zoll PB, das hier abgelöst wurde, hatte ein deutlich schlechteres Display, auf dem sicher ebenfalls niemand Bildbearbeitung machen wollte.

Deshalb mal eine Frage an die Kritiker: mal abgesehen von den echten Mängeln, die nunmal auftreten oder halt nicht (wie oft treten die wohl nicht auf???), womit vergleicht Ihr das MacBook denn, wenn es um das Display oder die Wärmeentwicklung geht? IMHO gab es seit den G3-iBooks bzw. dem Pismo kein halbwegs kühl laufendes Gerät mehr von Apple. Womit vergleicht Ihr das Display? Gegen das iBook-Teil möchte ich ganz bestimmt nicht tauschen...

Das würde mich echt mal brennend interessieren - was ist Euer Vergleichsmaßstab? Ich kann Euch viel schlechtere PC-Notebooks in jeder Disziplin zeigen, und viele PowerBooks, die Euch mit Sicherheit auch "Grillwürstchen" verursachen würden. Wie sieht also die Alternative aus? Welches aktuelle Notebook findet Ihr denn (hardwaremäßig) so viel besser und wieso? Lassen wir bitte die GMA950-Diskussion mal weg, dessen Vor- und Nachteile wurden zur Genüge besprochen. Mich interessiert dieses (Spiele?)-Problem recht wenig. Leistung reicht einem entweder oder halt nicht. Mir reicht sie, es geht mir nur um diese Wärme- und Qualitätsdiskussion.

@ www.haasenton.at - HAHAA!!!

Von: Stefab | Datum: 04.07.2006 | #28
Für (eine) Remote Desktop (Connection zu einem Windows-Rechner) braucht man doch kein Windows! Wo lebst du denn??

[Link]

Zum Thema schließe ich mich der Aussage von Strangers Night an:

"Dass die Qualitätsprobleme seit dem Switch derart massiv auftreten hat mit Intel nur Sekundär zu tun. Die liefern die Prozessoren, das und der CHipsatz ist die Hauptneuerung zu den PPC Vrogängern.
Aber irgend etwas muss diese Änderung bei Apple bewirkt haben.
Die Vermutung liegt nahe, dass man den Switch zu schnell durchboxen wollte um Fakten zu schaffen. Zum Anderen scheint es so, dass die Intel Prozessoren aufgrund ihres Einstandspreises nicht mehr die Marge für Apple zulassen wie die PPC Rechner. Das führt dazu, dass Apple an allen Ecken und Enden bei der Entwicklung und Qualitätssicherung spart. Dies wird sich sehr negatibv auf das Image auswirken. Ob ein User für ein Apple Produkt 10-30 % mehr ausgibt (als ein gleichertiges PC Produkt), liegt neben OS X am Image von Apple.Apple ist gerade dabei die Arbeit von Jahren/Jahrzehnten zu verspielen.
Ob Jobs das so gewollt hat? Und wenn ja, warum?"

Gute alte Zeiten? Habt ihr sie noch alle?

Von: echtmal | Datum: 04.07.2006 | #29
Denkt ihr mal an die 90er Jahre, bei denen Apple-Geräte reihenweise in Rente gingen aufgrund der schlechten Qualität einiger Geräte? Ganz zu Schweigen vom unhandlichsten Mac aller Zeiten dem Macintosh Portable (über 7kg). Es wird immer einmal Probleme geben. Und die ersten Revisionen eines bestimmten Gerätes sind sowieso am problembehaftesten. Wer sich so ein Rev. A-Gerät kauft, ist doch selbst schuld. Was soll also dieses Gejammere. Erst wird über weniger Geschwindigkeit gejammert und jetzt habt Ihr sie. Mehr Geschwindigkeit bedeutet in den meisten Fällen immer mehr Abwärme. Daß die Geräte warm werden ist also vollkommen normal. Wer dem eMac kennt, weiß, daß dieser nicht unbedingt leise ist. Außerdem läuft der Lüfter permanent. Und wen stört's? Mich jedenfalls nicht. Mein altes Acer-Notebook (mit AMD-Chipsatz) war bei weitem lauter und wurde heißer als das iBook und das bei weniger Geschwindigkeit.
Und welcher Otto-Normalverbraucher braucht bitteschön die Highend-Grafik. Das MacBook, der iMac und der Mac mini sind auf den Otto-Normal-Verbraucher zugeschnitten. Wer mehr braucht, der soll doch bitte schön auch etwas tiefer in die Tasche greifen und sich einen PowerMac zulegen. Man darf bei aller Diskussion nicht vergessen, daß portable Geräte für den Einsatz unterwegs sind und nicht die Arbeit mit einem Desktop ersetzen sollen und das auch gar nicht können.
Und was die Qualität mancher Produkte angeht, ja auch mein eMac hat ein neues LogicBoard spendiert bekommen. Das ging relativ schnell und unkompliziert (war noch in der Garantiezeit). Es gibt Geräte, die nun einmal kaputt gehen, erst recht, wenn sie dauerhaft im Einsatz sind. Und im Grunde arbeiten Macs immer noch zuverlässiger als jede andere Kiste, die ich schon vor mir stehen hatte. Und im Gegensatz zu einigen der problembehafteten Geräte der 90er Jahre, läuft das inzwischen doch ein ganzes Stück wieder besser. Wieviele Geräte wurden von den Nutzern schon verschmäht, nur weil sie Probleme hatten. Jeder muß doch selbst am Besten wissen, was er kauft und vorallem wann. Und wer unbedingt immer sofort das Neueste vom Neuesten haben möchte, der soll sich doch mit den Kinderkrankheiten herumschlagen.
Und wem die Hitze der Notebooks zu viel wird, kauft sich eben eine USB-Lüfterplatte. Da klappt's auch besser mit der Kühlung.

Tommy

Von: Hrusty | Datum: 04.07.2006 | #30
Nunja, wenn es bei allen neuen Macs so wäre wie beschrieben, wäre es das mit Apple gewesen.
Aber die Qualitätsschwankungen zeigen, dass an der Kontrolle und bei der ENtwicklung gespart wurde.

Das ist genau wie mit einer Les Paul Korea E-Gitarre, die kann ok sein. Die kann aber auch unspielbar sein.

Das Fernabsatzgesetz wird immer mehr zum Freund. Schade um Apple.

Jobs will Masse

Von: Karl Schimanek | Datum: 04.07.2006 | #31
Apple hat hervorragendes Image -> Intel Switch -> viele Probleme -> Image zerstört -> die ganzen Switcher sind wieder bei Windows -> Apple Marktanteil 1% -> verschwindet in der Bedeutungslosigkeit -> Apple – The iTunes MediaStore Company

Muss aber auch sagen, dass die Qualitätsmängel sicher nix mit Intel zu tun hat.

vorgetäuscht?

Von: Hrusty | Datum: 04.07.2006 | #32
vielelicht will man auch nur den Anschein erwecken, als benötige man einen starken Hardware Partner bei den Usern.
Wenn es sich begründen und nach außen hin verkaufen lässt, steht bald ein Zusammenschluss mit Intel vor der Tür.

Die verlinkte Liste

Von: Patrick | Datum: 05.07.2006 | #33
von flo (und ursprünglich von kai im anderen Fred) sieht zwar spektakulär aus, bei genauerem Hinsehen finden sich aber auch Punkte, die zu den i/PowerBooks zurückreichen. Zum anderen gibt's auf der Seite zu anderen Geräten kaum Einträge, obwohl wir alle die diversen Probleme bei anderen Rechnern (G5, G4 MDD, Stehlampen-iMac und auch die Knubbel-iMacs) teilweise noch sehr gut in Erinnerung haben.

Wenn man jetzt den Eindruck hat, daß es mehr Probleme gibt, dann liegt das a) an der deutlich höheren Zahl an verkauften Geräten (ich bin mir ziemlich sicher, daß jetzt mehr mobile Macs in einem Monat verkauft werden als damals vom Wallststreet G3 im ganzen Jahr) und b) solche Probleme durch das Internet viel leichter publiziert werden können.

Man kann aber kaum abschätzen, auf wievielen Geräte diese Probleme prozentual tatsächlich auftreten, da es ja keine Positiv-Liste gibt. Da werden unter Umständen Probleme aufgebauscht, die vielleicht bei einem von 10.000 Geräten auftreten. Das ist aber IMHO absolut im Rahmen der Toleranzen. Durch solche Negativ-Listen scheint es aber so, daß dieser Fehler in Serie auftritt, obwohl das vermutlich gar nicht der Fall ist.

echtmal:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 05.07.2006 | #34
"Denkt ihr mal an die 90er Jahre, bei denen Apple-Geräte reihenweise in Rente gingen aufgrund der schlechten Qualität einiger Geräte?"

Ich hab hier Powermacs von 1999 und 2000, die anstandslos ihren Dienst verrichten und in 6/7 Jahren sehr intensiver Nutzung nicht ein einziges Hardwareproblemchen hatten. Mir ist auch in all den Jahren NIE ne Beschwerde über die Powermac G4 (oder Pismos oder Maggie-Thatcher-iBooks) zu Ohren gekommen - bis zum Lüfterkanal-MDD. Der MDD, die TiBooks und das weisse iBook waren IMHO der Anfang vom Ende von der bisher gewohnten Apple-Qualität (Das war 2001/2002). Maggie-Thatcher-iBooks mögen vielleicht scheisse aussehen, aber sie sind quasi unverwüstbar, ebenso das von vielen heute noch hochgeschätzte Pismo!
Meine Powermacs haben damals weniger gekostet als der kleinste G5 heute (knapp unter/über 3000 Mark), also wo ist bitte das Problem?
Natürlich hat Apple früher auch schon manchmal Murks gebaut: das Hindenbook 5300 sei hier genannt oder diverse nicht sehr glückliche Performa-Linien.
Das waren allerdings Ausnahmefälle, die sich auf ganze einzelne Serien beschränkten, welche man dann halt mied. Doch inzwischen ziehen sich die QA-Probleme über nahezu die gesamte Produktpalette, und der de-fakto-Qualitätsstandard für Mac-User ist nicht mehr "natürlich hab ich keine Probleme, ist ja ein Mac!" sondern "Gottseidank hat meines keine Mängel!" - Und dieser Wandel sollte eigentlich gehörig zu Denken geben..

"Und die ersten Revisionen eines bestimmten Gerätes sind sowieso am problembehaftesten. Wer sich so ein Rev. A-Gerät kauft, ist doch selbst schuld."

Das ist auch so ein Punkt: Rev-A-Probleme nehmen wir heute als gottgegeben hin und ANTIZIPIEREN sie sogar (IMHO ging das mit dem Powerbook G4 los!)! Das sagt doch eigentlich schon alles über den momentanen Apple-QA-Standard... Zu glauben, dass das schon immer so war ist Mumpitz: Mein Cube ist absolut Rev-A, vällig neue Rechnergeneration und Bauform obendrein, ebenso hab ich einen AGP-Rev-A-Powermac G4, und die haben wie gesagt NIE auch nur ein Problem gehabt...
Zu sagen, dass wer sich ein Rev-A-Gerät kauft selbst schuld ist ist ne Frechheit sondersgleichen wenn man's mal nüchtern betrachtet. "Ja, NATÜRLICH geht ihr neuer Fiat Forza kaputt, ist ja ein Rev-A-Auto!" - würde sowas irgendjemand tolerieren? Wo steht geschrieben, dass Hersteller bei Rev-A nen Persilschein für Qualitätsmängel haben? Ja, geht's denn noch, wenn ich 2500 Euro für ein Macbook Pro abdrücke soll ich ernsthaft damit rechnen, dass das bald kaputt geht und Probleme macht?? Hallo? Also sorry, irgendwo hört's mir der Liebe zu Apple echt auf...
Apple soll ihr Zeug endlich wieder ausgiebig im täglichen Praxiseinsatz stresstesten bevor sie's auf die Welt loslassen! Nur weil Jobs auf Biegen und Brechen den Switch möglichst schnell durchprügeln muss und unbedingt der erste mit Core Duo sein wollte kommen die Geräte ein halbes Jahr zu früh raus... Und das merkt man ihnen auch deutlich an!

"Mehr Geschwindigkeit bedeutet in den meisten Fällen immer mehr Abwärme. Daß die Geräte warm werden ist also vollkommen normal."

Wie war das noch mit den 4.66x soviel "Performance per Watt", die man jetzt mit Intel hat?

"Und welcher Otto-Normalverbraucher braucht bitteschön die Highend-Grafik."

Keiner. Aber überhaupt ein Grafikchip wäre halt schon was tolles! Du kaufst ja auch kein Auto ohne Getriebe!
besser als GMA950 != "Highend-Grafik"
Da jede momentan verfügbare GPU des Planeten deutlich schneller ist als der GMA sind die laut deiner Definition alle "Highend-Grafik". Alles klar...

"Das MacBook, der iMac und der Mac mini sind auf den Otto-Normal-Verbraucher zugeschnitten."

Der iMac hat aber eine echte GPU, und noch nichtmal ne schlechte...

Switcher...

Von: 58151484 | Datum: 05.07.2006 | #35
Wenn man das hier alles so liest hat man ja direkt ein schlechtes Gewissen, wenn man potenziellen Switchern einen Mac empfiehlt. Da Apple ja sowieso bald VVindows Vista als Betriebssystem einsetzt, da sie ja in diesen Benchmark-Verein eingetreten sind, fällt das Argument OSX für den Mac auch in naher Zukunft weg. Von dem zu befürchtenden Schlachtfest an der Börse mal ganz abgesehen.

Wer in dieser Zeit einen Mac kaufen möchte, sollte sich also über Folgendes im Klaren sein:

- Apple wird naher Zukunft die Weiterentwicklung des eigenen Betriebssystems einstellen und zu Windows wechseln.

- Apple hat mit dem Wechsel zu Intel einen beispiellosen Strategiefehler begangen. Während zukunftsfähige Plattformen wie Cell, Xbox(PPC) und PWApor links und rechts an Intel vorbeischiessen, setzt das kurz vor der Pleite stehende Unternehmen mit dem offenbar von einem Wurm angebissenen Apfel als Logo auf die unterlegene Technologie von vorgestern.

-Die Qualität der Produkte ist konkurrenzlos schlecht. Jeder Lebensmitteldiscounter hat da bessere Artikel im Sortiment, und dort ist VVindows meistens sogar schon vorinstalliert.

- Die ausgesuchten Benchmarks, die die Überlegenheit des PPC gegenüber Intel belegen, laufen auf den neuen Macs eher schlecht als recht, und das ist noch stark untertrieben. Das gilt übrigens auch für auf PPC optimierte Software, die noch nicht als UB vorliegt.

Also: Finger weg! Wer jetzt schlau ist, kauft sich lieber einen schönen MaxfieldXXL von LIDL mit Athlon drinne und einem Chipsatz mit externer Onboardgrafik und vorinstalliertem WinZipForeverPro, PowerFTP, InfamView und den anderen üblichen Bizarrewares. Da ist man im Gegensatz zu Mac auch sicher, das Vista da gut drauf läuft.

Ist echt schade um Apple, aber was soll man machen, wenn man einen amoklaufenden Geisteskranken als CEO hat? Eben.

@kai re:echtmal

Von: UID 2196251484 (nanu? eben hatte ich noch eine andere?!) | Datum: 05.07.2006 | #36
Äpfel und Birnen.
Mein 200D/8 war auch robuster als der Brabus-Smart. Der Quadra 840 AV hatte aber auch seine DSP Problemchen, und von Fehler 11 könnten sicherlich auch viele Macuser ein kleines Liedchen trällern.

Performance Per Watt:

Das heisst wohl nicht, dass die Performance im Dauerbetrieb abrufbar ist. Bei PCs wird die meiste Rechenzeit doch mit Däumchendrehen verbraten. Hier ist es eigenlich nur wichtig, dass der Rechner im Bedarfsfall möglichst schnell arbeitet und den Rest der Zeit Energie spart. Es geht also mehr darum, Leistungsspitzen abzufangen, weil das die gefühlte Geschwindigkeit für den Anwender ausmacht. Wenn die neuen Rechner dann in den meisten Disziplinen auch unter Dauerbelastung schneller sind als die Vorgängermodelle, ist das ja nicht unbedingt ein Nachteil...

Und es steht natürlich auch weiterhin jedem Kunden offen, ganze einzelne Serien auszulassen, wenn diese problembehaftet sind. Mein MacminiG41.2(oder wie der heisst) läuft jedenfalls seit 15 Monaten ohne Probleme, obwohl da ein G4 verbaut ist. Und zum schreiben von sinnlosen Kommentaren reicht der allemal :)

Meine Mängelliste

Von: EinMacUser | Datum: 05.07.2006 | #37
Und hier meine Mängelliste der letzten 10 Jahre als Mac-User:

ja, also ...
...
...
gut, fangen wir mal an ...
...
...
ähm, warte mal ...
...
...
hmm, einen Moment bitte ...
...
...
ah, jetzt, ... nein, doch nicht ...
...
...
Doch: mein Dell Notebook geht kaputt ... warte mal, ist ja kein Mac
...
...
Jetzt aber: Mein HP Notebook auf Arbeit geht kaputt ..., neeee
...
...
...
Der Akku läuft nach 2 Monaten nur noch eine halbe Stunde ... Mist, das war das Siemens Notebook auf Arbeit.
...
...
...
Jetzt bin ich bei 1995, dem Beginn meiner Mac Userschaft angekommen. Tja, leider kann ich zur Mängelliste leider nichts beitragen. Weder Performa, PowerMac (G3-er), PowerMac G4, PowerMac G5, PowerBook, iPod gingen jemals kaputt oder hatten Macken.

Doch der Performa: Der war eine reine Fehlentwicklung. Wie konnte man bloss so eine Maschine bauen. Die Farbe des Gehäuses war doch echt daneben. Wie war es möglich, dass der Qualitätskontrolle von Apple so etwas entgangen ist?

@Tommy

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 05.07.2006 | #38
Na, ist ja gut zu lesen, dass es auch noch funktionierende MacBooks gibt, wie schon jemand sagte, man müsste ja beinahe ein schlechtes Gewissen bekommen, einen Mac zu empfehlen, nach den Meldungen hier ;) Ja, freilich trägt auch dieser Beitrag dazu bei, dass die "Schad-Macs" (der war jetzt für Dirk, als Ergänzung zu "wer den Schad hat..." ;)) überproportional in der Öffentlichkeit vertreten sind. Aber Apple hat ja auch genug positives Feedback bekommen...

Was mich interessieren würde: Wann hast du dein MacBook gekauft? Ist es ein "frühes" oder vielleicht schon ein späteres? Interessant auch, dass dein MacBook sichtlicherweise nicht so warm wird. Ich hatte nur kurz das Vergnügen mit einem MacBook, aber subjektiv (ich hatte freilich kein Messgerät) war das MacBook (weiß, 2GHz) _mindestens_ so heiß wie mein ehemaliges Ti-800 (da das schon lange nicht mehr benutzt wird sollte die Aussagekraft dieses Vergleiches nicht zu hoch gehängt werden), und das war, wohl wie deines, schon ziemlich infernalisch. Und dabei lief das MacBook praktisch im Leerlauf... Vielleicht gibt es einfach drastische Schwankungen? Denn so unterschiedlich können die vielen subjektiven Eindrücke ja auch nicht sein, in Foren liest man sowohl das eine (warm), als auch das andere (brennend heiß). Gerade wenn ich mein 12" PB heranziehe, ist das eine MacBook, das ich da kurz benutzte, definitiv heißer und tatsächlich "schoßuntauglich", während das PB hauptsächlich so genutzt wird... dafür pustet auch das PB sehr viel früher und dann auch lauter.

Kaufe und Empfehle auch immer falsch

Von: Marty | Datum: 05.07.2006 | #39
Bin erst seit den bunten Imacs bei Äpple und muss was ganz schlimmes berichten.

Mein iMac 400 DV will immer noch als Musikbox seinen Dienst machen. Trotz Aufrüstung beim Ram und HD, will er nicht in Rente gehen.
Mein ehemaliges iBook 900 14" G3 erschreckt immer noch die Nachbarin wenn der Lüfter alles Jubeltage angeht.
Mein aktuelles PBook 1.5 12" schnurrt vor sich hin wie ein Kater der ganz zufrieden ist.

Das G4 iBook und der iMac G4 ( lampe) zweier Freundinnen machen das was sie sollen, einfach funktionieren. Die mit dem iBook fragte mich, ob das Teil einen Lüfter hat. Sie hatte den noch nie mitbekommen.

Die Läppis aus dem Bekanntenkreis aus dem Hause Asus, S-F, Sony usw sind da öfters mit der Post unterwegs.

Kann mir jemand was ich da falsch mache? Will auch mal hier schimpfen über miserable Qualität und schlechten Servis ( die Applehotline habe ich noch nie angerufen)

HMM Qualitätsmängel

Von: V | Datum: 05.07.2006 | #40
HMM Wo fange ich da an hmmm.
mein kleines 12" Powerbook rev.b hat folgende Fehler,
- nach genau 7 Monaten verlohr der Acku ca. 66% seiner Kapazität. Von vorher 3 Stunden 20 Minuten Netzunabhängigen Arbeiten auf 1 Stunde... naja momentan sind es sogar nur noch 45 Minuten...
Auch von den von Apple versprochenen 5 Stunden Netzunabhängigem Arbeiten habe ich nie etwas mitbekommen und das bei fast ausgeschaltetem Display, WLan an, und Surfen im Netz.

- dann der nächste Fehler beim einstecken eines USB Gerätes (USB Stick , org. Mac Tastatur, etc) an einen der beiden Ports fängt der Lüfter wie Blöde an zu Röhren obwohl der Rechner keinerlei Arbeit verichtet!!! (Mac OS 10.3.0 bis 10.3.9)
Dieses ist sogar ein Serienfehler da ich ihn auch bei den nachfolgenden Revisionen reproduzieren konnte. Taucht in der Liste vom Anfang dieser Diskusion nicht auf.

- dann der nächste Fehler dieses mal an meinem IPod 3G. 20GB, nach genau 13 Monaten ging die Festplatte über den Jordan und das bei Pflegeleichter und schonender Behandlung. Dieses bestätigt meine vor dem Kauf aufgestellte behauptung das HHDs in Gegenständen des Täglichen gebrauchs (Gegenstände welche Täglich in die Hand genommen werden oder von A nach B Transportiert werden) nichts zu suchen haben.

Vor alledem nur den zweiten Fehler am Powerbook nenne ich einen echten Fehler.
Fehler wie ein Notebook / Rechner wird zu heiß ist kein Fehler den das sind tatsachen welche ich seit zig Jahren bei Geräten zwischen 5000,-€ und 500,-€ immer zu Gesicht bekomme. Und an dieser Tatsache ist immer eigentlich der User Schuld, denn wer will ein extrem Leistungstarkes immer Dünneres und leichteres, kleineres und modisch gesteilteres Notebook /rechnerchen? Die Industrie oder der User?
Denkt mal darüber nach...

flo

Von: Tommy | Datum: 05.07.2006 | #41
Mein MacBook hab ich Mitte Mai nach der Vorstellung bestellt, allerdings wurde der Auftrag erst später bearbeitet - da gab es im Apple Store wohl einen Bürokratie-Bug. Eingetroffen ist das Gerät Anfang der 2. Juni-Woche (so 5.-7. in der Gegend). Ich hab direkt mein bestehendes System vom Pizzablech-Ti800 auf das MacBook "migrationsassistiert" und meinen Programme-Ordner ausgemüllt. Ein Haufen kleinerer Tools von Lemke bis Omni und AudioHijack sind inzwischen Universal. Die Updates haben sich gewaltig rentiert und auch die allgemeine Systemlast reduziert.

Nur zum generellen Verständnis, flo: ich sage nicht, dass ich diese Temperaturen besonders schoßfreundlich finde, andererseits ist das IMHO, wie ich oben schon schrob, bei vielen anderen Geräten schlimmer, und hitzebedingte Panics bei meinem alten TiBook fand ich viel schlimmer, kaputte Festplatten auch.

Außer Office und Adobe-Zeugs habe ich eigentlich gar nichts mehr, was sich durch Rosetta quälen muss, und das Zeugs läuft auch (gefühlt) ein gutes Stück schneller als auf meinem Ti800. Das trägt wohl zur generellen Minderbelastung bei. Andererseits gehört bei mir Eclipse zum täglich Brot, und längere Build-Prozesse stressen eigentlich CPU und IO-System schon ganz ordentlich. Ich beobachte die Sensoren mit dem Temperature Monitor von bresink.de, weil das SpeedIt-Zeugs mit der Kernel Extension bei mir nicht gescheit funktioniert. Die Festplatte läuft immer <= 35°. Ein Händler hat mal zu mir gesagt, viel mehr als 35 sollten eigentlich nicht sein. Sieht so aus, als hätte mein Ti800 das gerne mal überschritten ;-).

Die CPU selbst geht lt. Temperature Monitor bis auf 75 hoch, dann dreht der Lüfter auf, bis er das Ganze auf mindestens unter 70 gedrückt hat. Generell sieht das ganze so aus: die linke Geräteecke vor dem Display und der entsprechende Bereich an der Unterseite werden richtig warm, der Rest eher schoßverträglich (@Kai: wenn Dein "Würstchen" am linken Knie sitzt, dann hast Du eine seltsame Anatomie *SCNR* ;-)

Generell kann ich mir übrigens nicht vorstellen, mein Notebook zum Arbeiten direkt auf meine Geschlechtsteile zu platzieren, das wäre mir persönlich etwas zu nah... Auch diverse Unterlagen und Tische (Flugzeug / Bahn) benutze ich lieber als meinen Schoß.

Der Lüfter meines MacBook macht sich übrigens nur durch Rauschen bemerkbar und nicht durch Brummen wie beim TiBook.

Ich bin schon verwundert, denn beim Ti800 habe ich deutlich weniger "Aufschreie" gelesen als jetzt, und das Ding hat mir extrem viel Kummer bereitet. Vielleicht passieren diese Dinge bei mir antizyklisch. Im Fall des MacBook soll's mir recht sein. Aber wie gesagt: angesichts der restlichen Apple-Notebooks der letzten Jahre bin ich bzgl. Thermik und Qualität (da bin ich mir mit meinen Kollegen einig) jetzt vom MacBook eher positiv überrascht, das mag aber auch an den vielen negativen Berichten liegen. Meine Panik scheint jedenfalls vorerst unbegründet.

@Tommy

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 05.07.2006 | #42
Also hättest du ja dennoch eher ein "frühes" MacBook. In Foren gibt es eine Diskussion, ob man eine kleine Mini-Revision anhand der Oberschale/Handballenauflage erkennen könne (eher glatt oder eher rau, glatt ist wohl neuer). Wie sieht das bei dir aus?

und hitzebedingte Panics bei meinem alten TiBook fand ich viel schlimmer, kaputte Festplatten auch.

Das steht außer Frage ;) Mal sehen, wie sich das entwickelt, schrob ich ja auch. Hitze an sich ist erst mal kein Fehler. Nur wenn sich die Defekte häufen, die sich auf Hitze zurückführen lassen, dann muss man die Hitzeentwicklung als "Fehler" deklarieren (oder nennen wir es "konstruktionsbedingtes Risiko).

Die CPU selbst geht lt. Temperature Monitor bis auf 75 hoch, dann dreht der Lüfter auf, bis er das Ganze auf mindestens unter 70 gedrückt hat.

Was ja noch ganz human wäre, teilweise kursieren da ja viel schlimmere Zahlen.

die linke Geräteecke vor dem Display und der entsprechende Bereich an der Unterseite werden richtig warm

Ja, so sah das bei dem MacBook, das ich hatte, auch aus. Das waren aber auch schon immer die Bereiche, die sehr heiß wurden. Zum Glück wird der größte Teil der Hitze nach unten abgeführt, oben an der Tastatur kommt nicht viel an (und damit auch am Display, sollte man das MB geschlossen verwenden). Bei meinem allerersten iBook (weiß 500 MHz) kam noch recht viel der Hitze oben an der Tastatur an. Nur war's da insgesamt weniger Wärme ;)

Der Lüfter meines MacBook macht sich übrigens nur durch Rauschen bemerkbar und nicht durch Brummen wie beim TiBook.

Ach, hätte mein TiBook doch nur "gebrummt". Der Lüftersound war schon richtig fies, insbesondere hatte das Ti800 ja zwei Lüfter (das 667er nur einen), und immer wenn man meinte, hui, jetzt lüftet er aber, sprang der zweite zusätzlich an... brrrr.

Teils teils

Von: Laughing Buddah | Datum: 05.07.2006 | #43
Na meine Erfahrungen sind da gemischt aber grossteils positiv. Das alte iBook läuft seit Jahren, kein Problem mit dem Videochip oder Monitor, Batterie bringt immer noch gute 3 Stunden+ bei schonender Behandlung (1 knappe Stunde bei MSWord, weil das ununterbrochen auf die Disk zugreift - warum weiss keiner)

G5 läuft problemlos aber mittlerweile schreibe ich auf der vierten Austauschtastatur und die prellt genauso wie die vorigen, i.e. mindestens 1x Doppelbuchstaben pro Zeile selbst in diesem schmalen Fenster...

Ein anderes iBook in unserem Büro hat trotz Motherboardtausch voriges Frühjahr seit Weihnachtenn 05 progressiv wieder Videoprobleme. Nach rund 40 Minuten am Telefon mit Apple: 'Bringen Sie's zu einem Fachhändler - der wird entscheiden ob das Problem unter das Austauschprogramm fällt oder er eine kostenpflichtige Reperatur durchführen muss' Na wollen wir wetten?

Übrigens: eine schwangere Batterie in einem neuen Book hatten wir jetzt auch schon. Find' ich lustig, auch wenn ich's leider selbst mit viel Fantasie nicht dem Switch zuschreiben kann. Aber soviel doch: die Qualität geht sicher nicht den Bach hinauf.

@floh

Von: Tommy | Datum: 05.07.2006 | #44
Die Handballenauflage ist auf jeden Fall rauher als der Kunststoff auf der Displayrückseite, auch "grauer" und "matter". Wie rauh jetzt dieses "rauh" ist oder wie glatt es sein sollte, kann ich Dir mangels Vergleichs-Book leider nicht sagen. Das einzige, womit ich vergleichen kann, sind TiBooks und AlBooks, und die fassen sich ganz anders an, ich hab z.B. auch kein weißes iBook in Reichweite, aber ich denke, das ist dort ähnlich, ich mag mich aber täuschen, die iBooks hat bei uns wegen des schwachen Displays niemand so richtig geliebt, auch die 12er Powerbooks nicht...

@flo

Von: namepower | Datum: 05.07.2006 | #45
was ist mit deinen macbook passiert? dachte du hättest auch eins?

garantie

Von: yo | Datum: 05.07.2006 | #46
ich musste mein mein macbook letzte woche einschicken da sich die abdeckung beim display gelöst hatte. Das neue Gerät war am morgen bei mir zuhause, das alte wurde am nachmittag abgeholt. wenn das mal kein service ist..

@namepower

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 05.07.2006 | #47
Me? Ein MacBook? Nein. Wie ich geschrieben habe, hatte ich nur kurz eines in den Händen. Ich habe noch ein 12" PowerBook, welches noch nicht alt genug ist, um ersetzt zu werden, und meinen Anforderungen noch gerecht wird. Zwar ist das MacBook so der Typus Gerät, den ich mir schon immer wünschte, aber nach Sichtung des Geräts schwindet auch so langsam der Drang, sofort eines haben zu müssen ;) Mir ist es leider ein bisschen zu groß (ich hoffe, Apple verschmälert irgendwann noch den Rand ums Display) für meinen Geschmack und die Hitze schmeckt mir nicht so recht (gebranntes Kind vom Ti 800), da warte ich lieber, wie sich das entwickelt. Und letztlich muss ich sagen, dass mir silbern doch (momentan) lieber ist als weißes, glänzendes Plastik, das schwarz sagt mir persönlich gar nicht zu. Aber ich nehme an, wenn man erst mal eines besitzt, dann gefällt es einem auf einen Schlag besser als zuvor und man gewöhnt sich wieder um :)

@flo

Von: namepower | Datum: 05.07.2006 | #48
oh, na dann war es nur eine einbildung von mir. dachte einer von d. redakteuren hier hätte eins... na ja egal. will mir einen kaufen aber ich warte mal um zu sehen wie schnell apple merom in die nb linie einfließen läßt. außerdem haben diese geräte ja sehr viele mängel... schwarz gefällt mir auch nicht so besonders... und weiss wird zu schnell schmutzig... schwierige kaufentscheidung...

@namepower

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 05.07.2006 | #49
Wahrscheinlich meinst du Dirk, der wird sich wohl eines holen (oder hat schon, weiß man's), da gab es einen Artikel zu...

@flo (entschuldige das h von vorhin ;-)

Von: Kleines Frettchen Kai | Datum: 05.07.2006 | #50
"Aber ich nehme an, wenn man erst mal eines besitzt, dann gefällt es einem auf einen Schlag besser als zuvor und man gewöhnt sich wieder um :)"

Das stimmt. Das iBook und das 12er PB mochte ich nicht, und eigentlich hätte ich ja gerne ein "Pro" genommen, aber da war ich wohl zu geizig diesmal. Außerdem wurde mir dauernd erzählt, die iBooks seien robuster als die PowerBooks, und nach dem Titanium... das weißt du ja selbst ;-).

Ich finde, man kann sich sehr gut daran gewöhnen. Der einzige Schwachpunkt: dem Display (abseits des ganzen Glossy-Rhabarber, aber auch hier: selbst urteilen!) fehlen in der Höhe 54 Pixel zum Ti800. Das klingt jetzt total meschugge, aber ganz ehrlich: die kleinere Displayfläche isses nicht, aber wenn man mal eine bestimmte Auflösung intus hat, dann will man nicht mehr weniger haben, und meine 54 px fehlen mir... Und zum stationären Arbeiten hänge ich dann doch gerne mal ein Cinema Display dran - schön, dass man das jetzt "offiziell" kann. Ich hab mir den DVI-Adapter gleich mit bestellt und das funktioniert einwandfrei (achja, bei meinem Ti800 führte übrigens eben dieser Zweischirmbetrieb zu noch mehr Wärmeentwicklung, das hab ich auch nicht mehr...). Display-Downgrades sind sch...., aber ich hab mir gerade nochmal ein 12er PB zum Vergleich angeschaut, 1024er Auflösung auf dem dunklen Display - da würde ich echt nicht tauschen wollen.

Oh, mir wurde...

Von: Kleines Frettchen Kai | Datum: 05.07.2006 | #51
...die Gnade der Wiedergeburt zu Teil ;-)

Nein, im Sinne der Mäßigung meines Umgangstons gegenüber Kai sollte dieses Pseudonym sterben. Ich fühle mich so schwach... *röchel*

@Kai

Von: Tommy | Datum: 05.07.2006 | #52
"bis zum Lüfterkanal-MDD. Der MDD, die TiBooks und das weisse iBook waren IMHO der Anfang vom Ende von der bisher gewohnten Apple-Qualität (Das war 2001/2002)."

Das würde ich so nicht unterschreiben. Die AlBooks machen insgesamt qualitativ schon einen erheblich besseren Eindruck als die Titaniums. Auch die Doppelprozessor-G5, die ich hier zu Hauf gesehen habe, machen eigentlich alle einen besseren Eindruck als die MDD-Tower. Der G4-iMac, den ich oben erwähnte, ist qualitativ auch ein tolles Gerät. Die 17er AlBooks habe ich auch nur in positiver Erinnerung.

Von einem generellen Bergab würde ich hier nicht sprechen, nur von starken Schwankungen...

@Kai

Von: Patrick | Datum: 05.07.2006 | #53
Auch die älteren G4 hatten verschiedene Schwierigkeiten, zB bei den Digital Audios die kaputten Einschaltplatinen, wo teilweise das komplette Mainboard getauscht werden musste. Bei den älteren G4 waren es schrottige optische Laufwerke, die reihenweise den Geist aufgegeben haben, bei den Quicksilver waren AFAIK eine ganze Serie mit defekten Western-Platten ausgeliefert worden. Sag jetzt nicht, daß das Dritthersteller sind, Apple macht auch die Mainboards etc nicht selber, sondern lässt fertigen. Auch damals war es (aus dieser Sicht) mit der QS nicht weit her.

Ohja

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 05.07.2006 | #54
Quicksilver waren AFAIK eine ganze Serie mit defekten Western-Platten ausgeliefert worden.

Davon hatte ich einen, drei Geräte bestellt, eines ging nicht, wegen der Platte. Damals haben wir aber noch am nächsten Tag gleich einen Ersatz bekommen (Vorteil des lokalen Händlers), der Rechner ging anstandlos als DOA zurück. Wie verbreitet das damals war, weiß ich allerdings nicht.

intel=kleinere Margen=schlechtere Qualität?

Von: miniMe | Datum: 05.07.2006 | #55
Ganz im Gegenteil - man würde dann mehr Ausfälle haben, jedoch weniger Gewinn.

Absoluter Quatsch.

Jetzt mal für alle dies nicht kapieren:

Bei einer Computerserie rechnet man schon vor der Produktion mit einer best. Quote die Ausfällt, z.b. 5%.

Bei Apple sieht es so aus dass am Anfang einer Serie üblicherweise die meisten Fehler auftreten (Wie übrigens bei jedem neuen Produkt, weil man ja den Feldtest nicht machen kann, im Gegensatz zu zB Fujitsu Siemens die ja nur Standard verbauen). Bei den intel-Macs sind wir grad am Anfang. Ich hab auch noch Vertrauen in Nachbesserungen, und wie man an Montagsautos sieht, bedeuten Einzelfälle lange noch keinen Serienfehler, auch wenn ein Fehler öfters auftritt.

Dazu kommt dass man die Fehler doch früher auf Macseiten nicht hören wollte, und heut wird's von intel-Gegnern (naja, hier zB Kai) breitgetreten wo es nur geht. Nicht weils so schlimm ist, sondern weil man die intel-Macs schlechter machen kann als sie sind. Früher wurde man teilweise niedergemacht, wenn man zB was negatives über AppleCare geschrieben hat.


Also, wenn Apple über deren kalkulierter Fehlerquote wäre, dann wäre schon was geschehen - von Fanatikern gesammelte Servicefälle, haben nichts mit sich echt sammelnden und häufenden Servicefällen zu tun.

Schade bei dem Ganzen ist nur, dass das alles klar sein müsste. Müsste. Tja

Und noch weitere Einzelfälle:

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 05.07.2006 | #56
[Link]

Die nächste Runde ist eröffnet. Als hätte man es geahnt: Auch das schaffte mein TiBook schon vor Jahren ;) CD rein, CD raus, Ende von CD. Irgendwas im Laufwerk erzeugte eine schöne Furche im Medium. Das Laufwerk wurde seinerzeit anstandslos getauscht.

(Im Nachinein betrachtet klingt mein Titanium wie ein wahrer Schreckensrechner. Komisch, hatte ich seinerzeit eigentlich gar nicht so empfunden ;)

Mängelliste

Von: Karl Schimanek | Datum: 05.07.2006 | #57
Macintosh II cx – nie ein Problem
PM G3 BW (Rev A) – null Probleme
Pismo - dito.
Cube – dito.
PM G4 QS - Lautsprecher Problem
PM G5 Quad – CPU defekt

Ole ole ole ...

Von: Karl Schimanek | Datum: 05.07.2006 | #58
[Link]

MacUser neigen seit je her zur Panik...

Von: Alexander | Datum: 05.07.2006 | #59
Das wir MacUser seit je her besonders kritisch Apple beäugt haben ist ja normal.
Wenn man aber die Foren der Szene durchforstet so gab es seit je her eine Beobachtung zu machen. (Ja Heuler, sind die Apple-User übrigens auch noch)

Sobald Apple Neuerungen einführte die nicht den Erwartungen entsprachen (Bsp. Intel-Switch), sahen sich die entsprechenden folgenden Produkte die auf den Markt kamen, herber zum Teil völlig überzogener Kritik - und was viel schwerer wiegt, - völlig überzogener Erwartungen konfrontiert.

User schreiben dann in der Form:" Die Knowledge-Base zeigt zu diesem Problem XY bereits 500 Einträge an"
- das wird dann als Massstab genommen (Doppelte Post etc. wurden natürlich nicht gezählt, warum auch, würde ja nicht in das Meinungsbild passen)

Apple hatte immer und ich sage jetzt mal immer, auch in der Gefahr mich weit aus dem Fenster zu lehnen, durchweg weniger Probleme als der durchschnittliche - vergleichbare - PC Hersteller.

Woher weiss ich das?

Die hier angeführten Statistiken zeigen ja die entsprechenden positiven Kundenfeedbacks der letzten Jahre.

Nun in diesen Jahren gab es aber genau die von Euch kritisierten Produkte, iMac G5 Boardfehler war Anfang 2005. Dort genau aber bescheinigten die Kunden Apple sehr gute Noten. Wie kommt das bloss?

Ein weiteres Indiz für meine These ist die Arbeit mit und an PC´s in einer nicht gerade kleinen Firma insgesamt seit nun 12 Jahren. Die PC-Probleme möchte ich nicht diskutieren, aber eins ist klar - die liegen in anderen Liga, so viel ist klar.

Es gibt keinen Automatismus, ein Apple ist nicht immer zwingend Anfallsfrei und ein PC muss nicht ständig abschmieren um hier in das Klagelied einzustimmen.

Richtig hingegen ist, dass Apple es geschafft hat, trotz hohem Preisdruck weiterhin gute Computer zu produzieren.

Weiterhin behaupte ich, dass Apple seit je her Produkte lieferte bei denen es Probleme gab (So steht es ja auch im Artikel)- nur - der alles Entscheidende Faktor ist aber - wieviel der ausgelieferten Produkte/Rechner sind betroffen?

Genau hier ist der MacUser nicht mehr in der Lage zu unterscheiden. Hier wird Ideologie noch ausgelebt ;-) Da wird Apple in die Tonne geworfen mit ALDI-Rechnern, "die Qualität von Apple stimme nicht mehr" etc.

Ich für meinen Teil finde die letzten Monate nicht mehr zum aushalten mit Euch und dieser "Schwarz-Weiss-Community".

Ihr liebt es, seit je her jedes Haar in der Suppe zu suchen, dann natürlich zu finden, und genau diesen Fakt - des gefundenen Haares - "Monatelang" breit zu treten, währenddessen verschlaft Ihr völlig das Fehler längst zugegeben wurden und meistens zur Zufriedenheit des Kunden behoben wurden!

Während Ihr überlegt warum Apple nur so "große" Probleme hat und warum man keinen Switcher mehr erreichen könne, arbeiten in der Zeit zufrieden an Ihren Computern während Ihr in der Vergangenheit der Gegenwart und in der Zukunft sehr wahrscheinlich über die zunehmend schlechte Qualtiät bei Apple reden werdet.

Für mich nix neues, hier sind nur plötzlich andere Faktoren in der Schusslinie. Intel passt da ja übrigens prima, nicht wahr?

Ich wünsche dabei viel Spaß und das Reality Distortion Field eines Steve Jobs würde ich so machem hier noch als "Kreative Therapie" empfehlen.

Ich bin für einen Forumspsychologen, was meint Ihr? Denkt bitte aber nicht an mich, ich habe schon einen Job ;-)

Puh!

Von: Karl Schimanek | Datum: 05.07.2006 | #60
Na Gott sei dank ist das ja jetzt geklärt. Und ich hab schon gedacht es sei was ernstes ;-)

BTW, von Neuerung im Zusammenhang mit Intel zu sprechen ist ja auch irgendwie ... aber lassen wir das :-)

Alexander

Von: miniMe | Datum: 05.07.2006 | #61
Fast 100% Zustimmung zu deinem Beitrag, ich denke halt ein Forumspsychologe wäre Perlen vor die Säue..

Aber was auf jeden Fall zutrifft ist deine Aussage über MacUser.. wir sind doch alles Mimosen! =D

gruß

Alexander:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 06.07.2006 | #62
Du übersiehst dabei eine Sache: Meine Erkenntnisse kommen nicht aus Foren, sondern aus der Praxis. So kenne ich genau ein Powerbook und ein iBook, das bisher keine Probleme gemacht hat (kann sein, dass es Probleme gab, von denen ich nix weiss, weil ich diese Leute nur sekundär "betreue"!). JEDES iBook und JEDES Powerbook im direkten Bekanntenkreis (sind sicher um die 20 insgesamt!) war schon mindestens einmal bei der Reparatur, ich selbst hatte 3 iBooks (G3 500, G3 800 und G4 800) und die waren ALLE mindestens einmal bei der Reparatur, mein iBook 800 sogar schon 4-5 mal (irgendwann zählt man gar nicht mehr!).
Es handelt sich also bei mir nicht um Panikmache, die ich in Foren aufgeschnappt habe, sondern um Praxiserfahrungen! Den Macbook-Pro-Grill hab ich mir übrigens live auch schon reingezogen, die Hitze ist echt ne Frechheit...
Diese Erkenntnisse führten dazu, dass ich seit Jahren JEDEM Apple-Laptop-Käufer unbedingt empfehle, Applecare zu kaufen. Weil die Erfahrung eben zeigt, dass die Dinger quasi jedes Mal irgendein Problem haben, und dass das ausschließlich im ersten Jahr passiert ist eher unwahrscheinlich...
Übrigens kann ich mich bei der Einführung des G5 bis auf die eher sekundäre Geschichte mit dem Netzteil-Zirpen nicht erinnern, dass ein großer Aufschrei wegen mangelnder Qualität durch die Mac-Community ging. Im Gegenteil: Fast jeder bewunderte das edle Hardwaredesign!
Mit dem Mac mini gab's nur Beschwerden wegen der VGA-Signalqualität, ansonsten waren auch alle zufrieden... Insofern kann ich das nicht sehen, dass neue Produkte _immer_ übertrieben kritisch beäugt würden!
Und selbst wenn: WARUM werden denn neue Produkte besonders kritisch untersucht? Weil jeder Mac-User inzwischen das Damokles-Schwert "never buy Rev A" kennt und fürchtet! Und warum ist das so? Weil Apple höchstselbst das "Rev A ist beta-scheisse" über die Jahre durch häufige Probleme bei Rev As populär gemacht hat!

@Kai

Von: EinMacUser | Datum: 06.07.2006 | #63
Meine Praxiserfahrungen und die meiner Mac-Bekannten widersprechen Deinen Praxiserfahrungen (über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren). Und nu?

Mal davon abgesehen, dass in den Foren das negative Zeugs vielfach einfach nur nachgeplappert wird, ohne das Problem selber zu haben oder nachzuvollziehen. Siehe die Sache mit der CPU-Paste.

@Kai: Dream on...

Von: Alexander | Datum: 06.07.2006 | #64
Zitat:"Und selbst wenn: WARUM werden denn neue Produkte besonders kritisch untersucht?"

Mit Sicherheit nicht aus den von Dir genannten Gründen!

Jeder beobachtet anders, Deine Beobachtungen kann ich ebenfalls nicht teilen! Meine Beobachtung ist, dass die Community seit Jahre auf kleinste Probleme überreagiert. Ja ich kann mich sogar an einen Fall erinnern, erst vor kurzem, da postete Mactechnews von Problemen mit den neuen Intel iMacs und es gab tatsächlich bis zu diesem Zeitpunkt 1 Problemschilderung! Das muss man sich mal vorstellen !
Das verbreitete sich dann wie ein Lauffeuer und die "Ahnungslosen" mussten annehmen Apple hätte hier wieder ein "Serienproblem".

Kai und andere hier, ihr habt schon lange versäumt die von Euch selbst eingeforderte Objektiviät aufrecht zu erhalten.

Alles was nur irgendwie nach Problem riecht wird nun auf den Switch geschoben und wie immer 100 mal durch den Kakoa gezogen...

Einfach nur noch langweilig, oder willst Du allen Ernst behaupten das das die letzten 4 Jahre anders gewesen ist?

Ich könnte Dir die Forumsthreads zum G5 gerne mal vorlesen inkl. iMac G5 inkl. Macmini (Media Center Diskussion) etc.

Was machst Du eigentlich Kai wenn die nächste Revision der Intel-Generation in den Macs kommt und alle wichigen Apps in Jan. 2007 auf UB umgestellt sind und die Qualität der Apple-Rechner möglicherweise zunehmen kann, weil man nun besser mit Intel zusammenarbeitet und anfängliche Schwierigkeiten überwunden sind?

Der Intel-Switch war richtig, ob zum richtigen Zeitpunkt? Darüber darfst Du gerne lange Artikel schreiben.

Die Ursache für schlechte Apple-Produkte liegt bei ...

Von: johngo | Datum: 06.07.2006 | #65
... Kai und Gleichgesinnten.

Wenn jemand das schreibt :
"... ich selbst hatte 3 iBooks (G3 500,
G3 800 und G4 800) und die waren ALLE
mindestens einmal bei der Reparatur,
mein iBook 800 sogar schon 4-5 mal
(irgendwann zählt man gar nicht mehr!). ..."

... und dann immer noch Apple Produkte kauft,
dann hat er die derzeitige Situation deutlichst
mit herbeigeführt.

Tut mir leid, aber das ist ein weiterer
Punkt Personen, wie Kai nicht mehr Ernst
zu nehmen. Was kann ich mich an die
vielen Diskussionen erinnern, wo ich
wegen mangelnder Apple-Qualität z. B. meinen
Hausserver auf Konkurrenzprodukte umge-
stellt habe und mir immer wieder die
Laufzeitvorteile von Apple-Systemen
als Argument anhören musste. Ich habe
hier zwei FSJ-Computer die laufen
jeweils seit ca. 2 Jahre ohne einen
einzigen Mangel oder gar Arbeitsausfall.
Damit haben sie vielleicht "einen" Bonuspunkt
um nicht gleich abgestossen zu werden.
Sollten sie jedoch zu Problemprodukten werden,
dann wird sofort woanders eingekauft.


Nur eine solche Sprache versteht der Produktmarkt!
Ohne Reaktion ist jegliche Diskussion hin-
fällig. Danke Kai, das Du so sehr zur ver-
schlechterung der Apple-Produkte beigetragen
hast! ;-)

EinMacUser:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 06.07.2006 | #66
"Mal davon abgesehen, dass in den Foren das negative Zeugs vielfach einfach nur nachgeplappert wird, ohne das Problem selber zu haben oder nachzuvollziehen."

Wie gesagt: Von der Grilltauglichkeit der Macbooks hab ich mich schon selbst überzeugt....

Schön, dass es bei dir anders aussieht, bei mir sieht's eben nun mal so aus und darauf gründet sich meine Meinung von der Apple-Qualität, nicht auf unbestätigte Meldungen aus Foren...
Allein "iBook Logic Board" war bei fast jedem einzelnen iBook fällig, von dem Serienproblem mit dem Display Spannungswandler (Book zu weit aufgeklappt -> Bildschirm schwarz) waren auch extrem viele betroffen... Man muss sich nur bei Apple den Bereich der betroffenen Seriennummern anschauen, dann sieht man schon, dass es sich hier gar nicht um Einzelfälle handeln kann!...

Alexander:

""Und selbst wenn: WARUM werden denn neue Produkte besonders kritisch untersucht?"

Mit Sicherheit nicht aus den von Dir genannten Gründen!"

Ach ja? Und WARUM nicht? Was für Ursachen gibt's denn deiner Meinung nach für den schlechten Rev-A-Ruf?

Johngo:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 06.07.2006 | #67
"Nur eine solche Sprache versteht der Produktmarkt!
Ohne Reaktion ist jegliche Diskussion hin-
fällig. Danke Kai, das Du so sehr zur ver-
schlechterung der Apple-Produkte beigetragen
hast! ;-)"

Ich hab's dir schonmal gesagt: Solange Apple die Hardware noch selber baute war ich toleranter als jetzt, wo sie nur noch dieselbe Stangenhardware verbauen, die hunderte anderer Hersteller völlig ohne solche Fehlerchen verbauen! Wenn ein selbstgebackener Kuchen nicht so gut schmeckt wie vom Bäcker hab ich ja auch kein Problem damit...

Ich bin auch zufrieden, aber...

Von: tomthecat | Datum: 06.07.2006 | #68
... ich habe noch keinen einzigen intel-mac. Bis auf die Mitte 90er Geräte (bei denen die eine oder andere Maschine nie richtig wollte wie sie solte) läuft alles einwandfrei. 2 G4, 1 Quad, 1 mac-mini, 1 PowerBook, 1 ipod Photo, 1 iPodmini, und sogar der iPod nano, den mein Sohn auf die Erstkommunion geschenkt bekommen hat, ist tiptop. Das Gerät liegt immer überall rum, aber ich habe keine Kratzer oder derlei feststellen können.

@ Kai

Von: johngo | Datum: 06.07.2006 | #69
Was war aber an Deiner Toleranz gut?

3mal so ein schlechtes weisses iBook
zukaufen ... wie soll Apple da merken,
das sie Mist bauen. Es ist fast schon
logisch, das Dein Letztes das Schlechteste
war! ;-)

@Kai

Von: Tommy | Datum: 06.07.2006 | #70
"Ich hab's dir schonmal gesagt: Solange Apple die Hardware noch selber baute war ich toleranter als jetzt, wo sie nur noch dieselbe Stangenhardware verbauen, die hunderte anderer Hersteller völlig ohne solche Fehlerchen verbauen! Wenn ein selbstgebackener Kuchen nicht so gut schmeckt wie vom Bäcker hab ich ja auch kein Problem damit..."

Den ganzen Thread hindurch hätte ich Dir eigentlich weitgehend Recht gegeben, aber jetzt fängt der Bullshit wieder an: für mich ist jedes meiner bisherigen PowerBooks Stangenware, und es ist mir absolut wurscht, ob Apple das Ding mit selbstentwickeltem Chipsatz oder kompletten Intel-Boards ausliefert: die Dinger werden doch in jedem Fall von Quanta und Asus zusammengeschustert. Mein Qualitätsanspruch und meine Erwartung an ein Gerät sinkt doch nicht, weil im Innern der heilige PPC-Prozessor werkelt. Jeder Mensch, der mit solchen Geräten auch nur halbwegs ernsthaft arbeitet, muss Dich doch wohl für diese Argumentation auslachen - und genau da unterscheidet sich der RDF-gestörte Fanboy von einem normalen Anwender. Die TiBooks waren eine qualitative Schweinerei, und als solches hab ich Apple das Ding mehrfach um die Ohren gehauen, und wenn mit meinem MacBook irgendwann wieder was ist (momentan ist eben rein gar nichts), dann hau ich es ihnen auch wieder um die Ohren. Wie irre muss man eigentlich sein, wenn man sein Seelenheil an eine Prozessorarchitektur hängt?

Funktionieren sollen die Sch***dinger, mehr will ich nicht, egal mit welchem Prozessor. Mann, Du hast echt einen Horizont, der nicht recht weit über die Breite eines Bierdeckels hinausreicht...

Tommy

Von: Vorname | Datum: 06.07.2006 | #71
Genau mein Reden ;-)

Tommy:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 06.07.2006 | #72
"für mich ist jedes meiner bisherigen PowerBooks Stangenware, und es ist mir absolut wurscht, ob Apple das Ding mit selbstentwickeltem Chipsatz oder kompletten Intel-Boards ausliefert: die Dinger werden doch in jedem Fall von Quanta und Asus zusammengeschustert."

Der Kernpunkt deiner Aussage ist "für mich". Ich seh die Dinge eben anders, jedem seine eigene Sichtweise, meinst du nicht?

"Mein Qualitätsanspruch und meine Erwartung an ein Gerät sinkt doch nicht, weil im Innern der heilige PPC-Prozessor werkelt."

Scheiss auf den Prozessor. Es geht darum, dass darin selbstentwickelte Hardware VON APPLE werkelte, und jetzt nicht mehr.
Darüberhinaus ist wie schon oft erwähnt die QA seit Intel ja sogar noch beschissener geworden, weil Jobs die Dinger ja unbedingt vorzeitig rausbringen musste...

"Die TiBooks waren eine qualitative Schweinerei, und als solches hab ich Apple das Ding mehrfach um die Ohren gehauen, und wenn mit meinem MacBook irgendwann wieder was ist (momentan ist eben rein gar nichts), dann hau ich es ihnen auch wieder um die Ohren."

Dein gutes Recht. Nach der dritten Reparatur meines iBooks war bei mir übrigens dann auch das Maß voll, ich glaub ehrlich gesagt nicht, dass ich mir nochmal nen Apple-Laptop kaufe...

"Wie irre muss man eigentlich sein, wenn man sein Seelenheil an eine Prozessorarchitektur hängt?"

Wer redet von der Prozessorarchitektur? Du bist immer noch im Jobs-RDF von wegen "wir wechseln nur mal eben den Chip" gefangen. Ich mache meine Definition eines Macs und des Apple-Konzeptes daran fest, dass die HARD- und die Software von Apple stammt und ideal aufeinander abgestimmt ist! Nun stammt die Hardware eben nicht mehr von Apple, und mit dem Prozessor selbst hat das nur sekundär was zu tun...

Ja und

Von: Vorname | Datum: 06.07.2006 | #73
"Es geht darum, dass darin selbstentwickelte Hardware VON APPLE werkelte, und jetzt nicht mehr."


Ja und?

Ist mir als Kunde schnurz, um das mal so zu sagen.

Die Dinger sollen laufen, egal ob Intel oder sonstwas drin ist.

@all

Von: goldaccess | Datum: 06.07.2006 | #74
"Scheiss auf den Prozessor."

Sprachlich wieder unter der Tischkante. Inhaltlich aber genau richtig.

Kai

Von: Tommy | Datum: 06.07.2006 | #75
"Der Kernpunkt deiner Aussage ist "für mich". Ich seh die Dinge eben anders, jedem seine eigene Sichtweise, meinst du nicht?"

Sicher, nur ist es eben völlig praxisfremd von Dir, zu behaupten, ein schlechter Qualitätsstandard wird dadurch leichter tolerierbar, weil Apple die Chipsätze oder was auch immer selbst entwickelt hat. Das hat nichts mit meiner Meinung und meinem Standpunkt zu tun, die Toleranz für schlampige Verarbeitung ist zu Ende, wenn ein Rechner gebraucht wird, um Geld zu verdienen. Fällt er aus, richtet er wirtschaftlichen Schaden an. Toleranz Ende, egal ob mundgeblasen oder nicht. Ein Gerät mit Fehlern ist ein Gerät mit Fehlern, und als solches gehört es nicht in Kundenhände. Und wie ich schon sagte: ich habe über die Jahre bei meinen eigenen und fremden Geräten immer wieder mal eine Gurke von Apple zwischen die Finger bekommen, und es war mir jedes einzelne Mal völlig wurscht, woher der Chipsatz kam, wo das Gerät gefertigt wurde oder sonstwas. Es ist nunmal ein verdammtes Arbeitsgerät, und kein Werkzeug, an dem man philosophisch seine Weltsicht demonstriert, spätestens dann nicht mehr, wenn es Dir 2 Platten wegbrutzelt, unter Last die "Panic" bekommt und langsam, aber sicher, der "Lack ab" ist. Ob Intel oder nicht: ich hab in jedem Fall eine nicht triviale Summe für ein Markengerät bezahlt, und entsprechend "fehlertolerant" verhalte ich mich auch.

Hardware von Apple?

Von: xl | Datum: 06.07.2006 | #76
Ich sehe keinen Unterschied, ob in einem Mac jetzt ein zugekaufter IBM, Intel oder Motorolla Prozessor werkelt - von Apple sind die alle nicht. Genauso wenig wie der Rest der Komponenten, oder habe ich was versäumt in den letzten 15 Jahren und Apple baut selber Graphikkarten, Festplatten, Speicherriegel, CPUs und Display Panels?

Ich glaube der Punkt ist...

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 06.07.2006 | #77
Sicher, nur ist es eben völlig praxisfremd von Dir, zu behaupten, ein schlechter Qualitätsstandard wird dadurch leichter tolerierbar, weil Apple die Chipsätze oder was auch immer selbst entwickelt hat.

Beide Standpunkte kann ich nachvollziehen. Sie gegeneinanderzusetzen ist jedoch nur hinkend möglich ;)

Der eine (Tommys) Standpunkt ist der rein wirtschaftliche, pragmatische: Wenn ein Gerät nicht funktioniert, ist es nichts wert, alles andere ist egal. Der andere beinhaltet noch einen, nennen wir es mal "idealistischen" Punkt, nämlich den, dass man einem Produkt vielleicht hier und da mehr nachsieht als üblich, weil man sich sagt: Hey, ok, es ist nicht absolut fehlerfrei, aber ich sehe mal darüber hinweg, weil ich das Produkt _im Kontext auch oder gerade gegenüber der Konkurrenz_ gut finde und unterstützen möchte und/oder bestimmte positive Aspekte des Produkts so überwiegen, dass man bestimmte negative Aspekte hinnimmt. Ist das praxisfern?

Und den Hinweis auf "sobald man mit dem Gerät Geld verdient" finde ich nicht ganz gerechtfertigt. Ich zum Beispiel verdiene mit meinen Macs auch Geld, und ich hatte schon diverse Macs zur Reparatur, und dennoch kaufe ich weiterhin Apples. Es müsste auch noch ziemlich viel passieren, bis ich nicht mehr kaufen würde, schlicht weil ein Umstieg mich _enorm_ viel kosten würde, finanziell wie zeitlich gesehen. So gesehen würde ich privat sogar viel leichter wechseln als beruflich ;)

Nur ist die Alternative (ein Dell mit Windows?) so brachial grauenerregend, ich weiß gar nicht, wie bescheuert Apple sich anstellen müsste ;)

flo

Von: Tommy | Datum: 06.07.2006 | #78
"Und den Hinweis auf "sobald man mit dem Gerät Geld verdient" finde ich nicht ganz gerechtfertigt."

Ohne funktionierenden Rechner kann ich morgens gleich liegen bleiben und Hartz IV beantragen. Ich habe auch immer ein "Fallback"-Gerät für den Fall der Fälle. Trotzdem ist es wie gesagt halt so, dass ich eigentlich nicht bereit bin, mir mehr gefallen zu lassen, weil Apple dies oder jenes selbst entwickelt oder nicht. Es geht mir nicht um das Wechseln (wohin auch? Ich kann ja gar nicht... zumindest nicht so schnell...), sondern um den angelegten Maßstab und meine Erwartung, und mene Erwartung an Apple ist eben nicht geringer als an jeden anderen Hersteller (im Gegenteil sogar höher).

Eben dies wollte ich damit zum Ausdruck bringen, es war ja auch eine Antwort an Kai auf seine These, man müsse (oder zumindest er würde) sich mehr gefallen lassen, so lange Apple selber Chipsätze entwickelt.

Dafür kriegt Apple von mir als Kunden kenen Toleranzbonus. So lange AppleCare so gut funktioniert und ich freundlichen, schnellen Service bekomme, ist alles in Butter. Trotzdem ist es gerade von PC-benutzenden Freunden etwas peinlich, mit einem brutzelheißen Pizzablech-Notebook da zu sitzen, und Du kriegst Dein Projekt nicht kompiliert, weil es so aus der Puste ist, dass es eine Panikattacke nach der anderen bekommt.

Kai

Von: Tommy | Datum: 06.07.2006 | #79
Eine Sache noch: gerade mein "Aufhänger", das hier beschriebene Ti800, aber auch andere Apple-Notebooks neuerer Bauart, sind schon auch richtig beschämende Beispiele für die immer geäußerte Überlegenheit des G4 im Notebook bzgl. Abwärme. So viel steht fest. Wer in der Vergangenheit (zu Zeiten des Pismo) solche Sprüche abgelassen hat wie ich früher und Du heute, der kann sich mit einem solchen Titanium gewaltig auslachen lassen, ich meine ja nur...

"Scheiss auf den Prozessor."

Von: Hrusty | Datum: 06.07.2006 | #80
eben nicht.

Denn der Prozessor bringt auch begleitumstände mit sich (hitzeentwicklung) die das Gesamtkonzept der Mobilen ins Wanken bringen.
Zum Beispiel der von mir vorgebrachte Einstandspreis. Wenn Apple die Qualität schleifen lassen muss, um die von Intel teuer bezogenen Prozessoren zu bezahlen (Intel hat 65% GewinnMarge!), dann ist der Prozessor auf einmal gar nicht mehr so egal!

@ flo

Von: johngo | Datum: 06.07.2006 | #81
> Beide Standpunkte kann ich
nachvollziehen. ...
...Der eine (Tommys) Standpunkt ist
der rein wirtschaftliche, pragmatische:
Wenn ein Gerät nicht funktioniert,
ist es nichts wert, alles andere ist
egal. Der andere beinhaltet noch
einen, nennen wir es mal "idealis-
tischen" Punkt. <

Das macht aber Kais Standpunkt nicht
sinnvoller, denn das, was er dazu
schreibt wäre damit vergleichbar,
wenn ich sagen würde: Hamburger von
Mac Donalds sind lieblose, serien-
gefertigte Allerweltsprodukte aber
Hamburger vom Burger King sind
liebvolle individuell gefretigte
Kunststücke in Brötchenform! ;-)