ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4341

Mac Pro - Quad Xeon Overkill (2x upd.)

"More Announcements" vorhersehbar: Mac Pro for the rest of us

Autor: flo - Datum: 07.08.2006

Keine Gefangene. Für den neuen Mac Pro fischt Apple mit einer großen Suppenkelle im Topf verfügbarer Hardware und bastelt einen Rechner daraus, bei dem vielen schwindlig werden dürfte -- ein "Low End" Mac Pro ist nicht nur angesichts des erhöhten Einstiegspreises nur eine Frage der Zeit, Jobs kündigte "more announcements" ja schon für die nächste Woche an.

Update: Das gestern kursierende "more announcements next week" bezog sich nicht auf Hardware, sondern auf die Vorstellung weiterer Universal binaries von Drittherstellern während der WWDC. Das las sich in den Live-Textstreams anders bzw. konnte anders interpretiert werden. So bruzzeln möglicherweise hier mal wieder nutzlos Hände vor sich hin...

Aber zum neuen Flaggschiff: Die Verwendung von Woodcrest wurde vierlerorts vermutet, wenn auch meist als "Top-Variante" und nicht als Standard für alle Mac Pros. Nun hat man also die Wahl zwischen drei Varianten des "Woodcrest" Xeon (der vielerorts ebenfalls als Core 2 Duo bezeichnet wird, vielleicht weil alle verwirrt sind, oder Intel die Verwirrung liebt), genauer: jeweils zwei Stück davon, selbst der "kleinste" Mac Pro ist nun also ein "Quad".

Mit den neuen Macs hält wieder einmal neuer Speicher Einzug: FBDIMMs (fully buffered) heißt der neue Standard, entsprechende Riegel sind (noch) rund doppelt so teuer im Vergleich zu "normalem" DDR-2-RAM. Acht Plätze stehen zur Verfügung, 16 GB lassen sich somit maximal verbauen. Insgesamt vier (!) Speicherkanäle stehen zur Verfügung, also nochmals doppelt so viele wie bislang, nachdem Apple die Bandbreite mit 256 Bit angibt, lassen sich bei gleicher Bestückung diese also zusammenschalten -- eine "Vierfach-Bestückung" ist jedoch nicht zwingend notwendig wie die Standardkonfiguration mit 2x512MB zeigt (und Apples Angabe eines "256 Bit breiten" Speicherbusses ist damit auch nur Marketing-Blah, bei paarweisem RAM bleibt es bei 128 (2x64) Bit). Paarweises Einstecken wie bisher reicht also aus, lediglich einzelne RAM-Riegel kann man nicht hinzufügen. Apple stattet die RAM-Module im Übrigen mit kleinen "Heat-sinks" aus, da FBDIMMs einiges an Energie umsetzen, wesentlich mehr als DDR-2-RAM bislang. Die Kühlkörper sollen den Lüftungsaufwand geringer halten.

Apple hätte auch zu einer Chipsatzvariante greifen können, die sich auf zwei Speicherkanäle beschränkt, aber die Suppenkelle...

...hatte, wenn überhaupt, bei der Auswahl der Grafik kleinere Löcher. Nicht dass eine 7300GT nicht für 99 von 100 Anwendern schon lange reichen würde -- aber die 7300 GT ist an sich das untere Ende der aktuellen 7er Reihe nVidias und wird bei PC-Kistenschiebern für rund 100 Euro gehandelt. Angesichts des neuen Core Animations, einem wahrscheinlich per default aktivierten Quartz 2D Extreme und weiteren GPU-Thingies sind die 256 MB VRAM, die die 7300 aufweist, aber wahrscheinlich schon das wichtigste (wobei ein 256-Bit-Interface zum Speicher auch nett wäre...). Dass Apple dem "most configurable Mac ever" jedoch weiterhin nur eine sehr begrenzte Auswahl an Grafikkarten zur Seite stellt, zudem eine sehr kostspielige Auswahl (X1900: 340 Euro; Quadro FX4500: 1600 Euro) bleibt etwas unverständlich. Aber nachdem die so genannten Low-End-Karten sowieso schon für die meisten Leistung genug bieten, wahre Power-Gamer oder -Modeller aber nie genug haben können und dafür auch viel Geld zu zahlen bereit sind, wäre eine "Mittelklasse-Grafik" wohl nur für die Statistik.

Geschickt gelöst sind die PCIe-Slots, insbesondere die Problematik übergroßer PCIe-Hochleistungsgrafikkarten, die in Standard-PCs zu gerne den nebenan liegenden Slot verbauen. Im Mac Pro ist der Grafik-Slt ganz unten angeordnet und bietet doppelt so viel Platz wie normal -- und auch ein zweites Slotblech, das manche Grafikkarten benötigen. Die drei restlichen PCIe-Slots bleiben somit auf alle Fälle nutzbar. Die PCIe-Lanes lassen sich anscheinend frei zuteilen bzw. die benötigte Bandbreite wird automatisch erkannt und zugewiesen. Wieviele Lanes insgesamt zur Verfügung stehen ist aus den Apple-Specs nicht ganz ersichtich, nach den Specs des 5000X-Chipsatzes von Intel dürften es aber derer 16 sein. Ein Aufbau wie in alten G5 PowerMacs ist damit möglich. Standard-PCs werden hier kaum mithalten können.

Update 2: Hier kann man einen detaillierteren Blick auf die PCIe-Konfiguration werfen. Völlig frei ist die Zuteilung der Lanes nicht, es gibt drei Konfigurationen. Zur Verfügung stehen 26 Lanes. Zwar können überall x16-Karten eingesteckt werden, sie laufen aber entsprechend langsamer, nur der Grafikslot ermöglicht x16 (womit den restlichen drei Steckplätzen per default 10 Lanes bleiben, die Apple per default als 2x x4 und 1x x1 auslegt (und eine Lane ist Trinkgeld, keine Ahnung, wohin die entschwindet).

Aufgestockt hat Apple in Sachen Laufwerke. Vier Festplatten finden nun Platz, das System erinnert etwas an den XServe, zusätzliche Platten können werkzeuglos in Schächte hinzugügt werden, mit 4x500GB lassen sich maximal 2 TB unterbringen. Und mit einem zweiten Schacht für ein optisches Laufwerk sollte auch diese ewige Nörglerpartei zufrieden gestellt sein.

Bei den Anschlüssen nutzt Apple höchstens die USB-Möglichkeiten des Intel-Chipsatzes weiterhin nicht voll aus, fünf Ports, zwei davon an der Vorderseite, sind der einzige Punkt, den man irgendwie anmeckern könnte, wenn man danach suchte (immerhin aber einer mehr als bisher). Dafür steht auch an der Vorderseite ein FW800-Anschluss zur Verfügung, von nur einem davon können andere PCs nur träumen.

Ob Apple nun behauptet, der Mac Pro sei 2x oder 4x oder 139x schneller als ein Quad G5 -- völlig belanglos. Er wird wohl, zumindest in der mittleren (2,66) und höchsten Konfiguration (3 GHz), schneller sein, mal nur ein bisschen, mal brachial. Und die PC-Maschine, die einem Mac Pro das Wasser reichen kann, möchte ich bei Dell und Co. auch erst einmal sehen. Für die obere Etage hat Apple vorgelegt. Statt Kompromissen und etwa einer Core 2 Linie mit überteuertem "Extreme" als Topmodell hat Apple gleich zu Woodcrest und dem entsprechenden Chipsatz gesetzt und damit den Mac Pro klar als Workstation platziert. Preise zwischen ca. 2100 und 3300 Euro (wobei nach oben kaum eine Grenze gesetzt ist) sind für diese Liga absolut gerechtfertigt.

Und dennoch für viele reiner Overkill. Die Herabsetzung der iMac-Preise und der gleichzeitig (leicht) erhöhte Einstieg in die Mac Pro-Liga legen aber die Vermutung einer dazwischen angesiedelten "Mac Pro mini" Reihe sehr nahe. Beinahe würde ich hierfür schon das berüchtigte Feuer anheizen...

Kommentare

Hä?

Von: lowsurfer | Datum: 07.08.2006 | #1
"- ein "Low End" Mac Pro ist nicht nur angesichts des erhöhten Einstiegspreises nur eine Frage der Zeit..."

Der Einstiegspreis ist nicht höher als bei den G5s.

Ja... es fehlt was...

Von: Borbarad | Datum: 07.08.2006 | #2
Ein 23" iMac mit Conroe und FW800....

B

So ruhig hier...

Von: ghme | Datum: 07.08.2006 | #3
...herrlich...

Ja es ist eine Lücke vorhanden

Von: Turrican | Datum: 07.08.2006 | #4
Die neuen Maschinen sind Klasse aber gerade für DTP oder Web zum Teil völlig überdimensioniert. Ich hoffe Apple bring wirklich ein zwischen Ding vom mac mini und mac pro. Kleiner, mit Core2 und weniger (aber vorhandener) aufrüst Möglichkeit. Ich zweifle aber daran, den so ein Rechner wäre das perfekte "one more thing" gewesen, richtet sich doch auch so ein Mac an den Pro User.

Geradezu...

Von: holgi | Datum: 07.08.2006 | #5
...gemütlich!

Mittelding

Von: lowsurfer | Datum: 07.08.2006 | #6
"Die neuen Maschinen sind Klasse aber gerade für DTP oder Web zum Teil völlig überdimensioniert."

Für das Mittel gibt es den iMac oder den Mac Mini.

Nicht höher?

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 07.08.2006 | #7
Ein G5 DC 2GHz kostete bei Apple 1999 Euro, ein 2x2GHz Xeon mit 160 GB Platte (mehr kann man nicht abziehen) kostet 2090 Euro. Das nennt man leicht höherer Einstiegspreis. Die Lücke zwischen iMac und Mac Pro langt allemal für ein Produkt dazwischen. Die Featurespanne allemal.

@Turrican, @Flo

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 07.08.2006 | #8
Ich bin mir auch zu 90% sicher dass da noch was zwischen iMac und Mac Pro kommt. Conroe ist in den hohen Taktungen mehr als ausreichend für DTP.

Ich glaube und hoffe dass Conroe nicht in den iMac kommt, sonst ist es aus mit der Lautlosigkeit und dem extrem niedrigen Stromverbrauch - das ist eher was für Merom.

Vielleicht gibt es ja einen netten kleinen Conroe Alu-Tower. We'll see...

kein stream?

Von: Joachim_S | Datum: 07.08.2006 | #9
Weiß wer ob und wann es einen stream der keynote geben wird?

Die Wiedergeburt der Pizzaschachtel - der headless Imac kommt

Von: peter | Datum: 07.08.2006 | #10
Ich würde fast darauf wetten, daß im September ein neuer imac mit Conroe so bis 2,4 Ghz und neuem Chipsatz kommt. Und von diesem Design ließe sich auch leicht eine headless Variante á la "flacher Pizzaschachtel" fürs HiFI Rack im Wohnzimmer ableiten. Den für den richtigen Wohnzimmermac ist der MacMini wohl doch etwas unterdimensioniert was z.B Festplattenkapazität und Grafikleistung betrifft. Und das Wohnzimmersysteme auch 1500 Euro kosten dürfen, beweisen schon vergleichbare Windowsrechner.
Das etwas in der Richtung kommen wird, ist in Anbetracht der jetzigen Produktmatrix nicht die Frage, sondern nur, ob das missing Link ganz imac-like mit gelöteter Grafik daherkommt oder wir doch auf eine gesteckte Grafikkarte und zumindest einem zusätzlichen Erweiterungsslot hoffen dürfen - dene ein Minitowergehäuse müßte von Apple erst neu erfunden werden.

Das was ich brauch..

Von: www.haasenton.at | Datum: 07.08.2006 | #11
meine bestellung geht morgen raus...
bin froh noch zugewartet und mir keinen g5 mehr gekauft zu haben - und für musik kanns niemals power genug sein..

@ Joachim

Von: ghme | Datum: 07.08.2006 | #12
[Link]

"more announcements"?

Von: Gunnar | Datum: 07.08.2006 | #13
Jobs kündigte "more announcements" ja schon für die nächste Woche an.

Wann hat er das gesagt?

Gruss
Gunnar

Achso

Von: Gunnar | Datum: 07.08.2006 | #14
Achso, habs schon gelesen im letzten Artikel.

Entschuldigung.

@ ghme

Von: Joachim_S | Datum: 07.08.2006 | #15
Vielen Dank für den Link!
Bin erst nachhause gekommen und wollte gleich den stream sehen und nichts... Aber immerhin gleich nachdem ich die Frage hier gepostet habe war der link auf der Apple Hauptseite da. Und dabei wollte ich ihn dieses Mal ohne vorhergehendes Lesen von Berichten sehen :-(

Mal ein Preisvergleich...

Von: cuby | Datum: 07.08.2006 | #16
Irgendwie erschien mir der Einstiegspreis des Mac Pro doch erschreckend hoch...
Hab dann aber mal Preise für vergleichbare - hochwertige - Komponenten beim PC-Höker (Alternate, alternativ Geizhals.at-Preise für bei Alternate nicht zu findende Komponenten) zusammengesucht:

2 x Xeon Woodcrest 2.66 GHz: 1320 Eur
2 x 512 MB FB DDR2-667 ECC RAM: 182 Eur
Mainboard intel S5000PAL 359 Eur
Grafikkarte NVidia 7300GT 88 Eur
Gehäuse Lian-Li PC-767 Alu silber 229 Eur
Netzteil CoolerMaster 600W 89 Eur
DVD-RW Samsung SH-W163A S-ATA 47 Eur
HD 250 GB S-ATA (Samsung) 69 Eur
Firewire-Karte 400/800 69 Eur
Soundkarte (analog+optisch ein/aus) 49 Eur
Apple Keyboard+Mighty Mouse 88 Eur

Macht zusammen 2579 Eur und zwei Stunden Schrauberei. Da erscheint der Apple-Listenpreis doch ganz angemessen. Zum Vergleich: Die 2.0 GHz Woodcrest DualCore Xeons kosten 349 Eur/Stück, also 622 Eur für's Gesamtsystem weniger.

Halt ein absolutes Profigerät. Eine intel-Workstation, wie es sie früher mal von SGI und Intergraph gab... für zu Hause muss aber der CoreDuo Mini reichen :-)

flo

Von: lowsurfer | Datum: 07.08.2006 | #17
"Das nennt man leicht höherer Einstiegspreis."

Und der G5 hatte 1 GIG RAM? ;)

p.s.

Von: lowsurfer | Datum: 07.08.2006 | #18
Genannt hast du es aber "angesichts des erhöhten Einstiegspreises".

Joachim_S

Von: lowsurfer | Datum: 07.08.2006 | #19
Schon längst online, der Stream: [Link]

Fage zum Stream

Von: manamana | Datum: 07.08.2006 | #20
Ruckelt* das bei euch auch so oder sollte ich mal den Provider wechseln ?

*Audio Aussetzer und Diashow.

@lowserver

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 08.08.2006 | #21
Das ist mir ganz egal ob der neue 1 Gig hat und er alte nicht, und wenn der neue 17 Trilliarden Terabyte RAM hätte, ich sagte ja nicht, dass das Preis-Leistungsverhältnis schlecht sei oder schter sei, ich sagte, dass der Einstiegspreis höher liegt, ob leicht oder nicht, eben rund 100 Euro mehr. Punkt, aus. Und wenn man einen PowerMac will, dann kostet das jetzt eben diese 100 Euro mehr. Ich sagte schon vorher, dass 2000 Euro als Einstieg viel zu hoch sind und ein Einstigspreis von 1500 Euro angepeilt werden sollte. Für das Geld lässt sich nämlich locker auch ein völlig ausreichendes Gerät zusammenbasteln, das, imho, eine enorme Nachfrage genereieren wird, eine Nachfrage, die wegen ihrer speziellen Ausrichtung iMac und Mac mini (All-in-one bzw. super-minimalistisch) nie erreichen werden.

Stream ruckelt

Von: pm | Datum: 08.08.2006 | #22
Der ist einfach überlastet trotz Akamai. Ab 02.00 wird es wieder besser.

Ist jemand schon aufgefallen wie schnell die Videos laufen z.B Core animation über das Netz ?
Irgendwie habe ich den Verdacht, dass die Apple Webseite mit Woodcrest bestückt ist.

Flo

Von: pm | Datum: 08.08.2006 | #23
Das was du willst ist ein Mac mini maximal und den gibts wirklich billiger - in Kürze mit neuen Intels aus meiner Sicht und vor allem besserer Grafik.

Marktwirtschaft

Von: flippidu | Datum: 08.08.2006 | #24
Ich glaube, daß Apple erst mal den Rahm abschöpfen will. Viele würden für zu Hause auch einen Mac Pro mit einem Conroe kaufen. Aber so müssen die "Unbedingt Haben Woller" (nicht böse gemeint) erst mal in die tiefe Tasche greifen. Völlig normal. Später gibts dann die moderateren Rechner.

Na hoffentlich kommt noch ein LowCost-Mc Pro!

Von: Roman | Datum: 08.08.2006 | #25
Denn zumindest ich würde lieber einen stromsparenden Conroe haben und mit dem gesparten Geld dann eine richtige Grafikkarte, z.B. die ATI X1900 dazunehmen.

Uebrigens Wattaufnahme des (jetzigen) Mac Pro bei Volllast:
230V * 6A = 1380 Watt... no comment

Ich kann mich irren, aber ist der Woodcrest streng gesehen eigentlich gar kein echter Core 2 Duo-Chip? Das würde auch die Stromaufnahme erklären.

@pm

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 08.08.2006 | #26
Ne, du, wenn ich einen Mac mini wollte, wüsste ich das ;) Ich möchte gerne das dazwischen, aber nicht den iMac. Gerne einen Rechner mit mittlerer CPU, vielleicht gar mit Chipsatzgrafik _wenn_ gleichzeitig die Möglichkeit besteht, eine Grafikkarte nachzurüsten. Dazu ein einfach zu wartendes Gehäuse mit leichtem Zugang zu Platte (3.5") und RAM (4 Slots).

Naja, Theorie, im Moment will ich eigentlich gar nix, in 1,5 Jahren erst steht ein neuer Rechner überhaupt an ;)

Meine Überraschung:

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 08.08.2006 | #27
(wenn alle Komponenten im Prinzip bekannt sind, und es nur eine Frage der Zusammenstellung scheint, ist es natürlich nicht mehr so spannend. Trotzdem:)
1. Die Möglichkeit, die PCIe Lanes auf die Slots dynamisch zu verteilen. Ich wusste nicht, dass das mit Bensley überhaupt geht.
2. (und damit zusammenhängend) die unglaubliche BTO Option von VIER Graphikkarten!!!!!!!!!!!!!! Meines Wissens kann man nur zwei per SLI verschalten, also muss es um etwas anderes gehen. Da kann man acht Monitore anschließen!! Wozu? Für Präsentationen an öffentlichen Plätzen? Oder womöglich für mehrere Benutzer (einfach noch Tastaturen/Mäuse dran hängen und fertig?)? Die Rechenleistung sollte locker reichen, um damit mehrere Büroarbeitsplätze zu bedienen. Vielleicht wird Leopard spannender, als wir denken :-)

Wo bleibt Kai?

Von: S. Freud | Datum: 08.08.2006 | #28
Moin, ich vermisse den ausführlichen Artikel von Kai, warum die neuen Mac Pro absoluter Schrott und ein Cube mit 1.8 GHz G4-CPU immer noch schneller ist.
Und vor allem die Analyse, wie Steve es schafft, der ganzen Welt vorzulügen, das Leopard und die neuen Maschinen keine Probleme mit 64/32 Bit haben werden. Da war doch mal was von unseren Profis, dass dies nicht kompatibel zueinander wäre...

Sorry, aber der mußte sein

thyl

Von: nico | Datum: 08.08.2006 | #29
"die unglaubliche BTO Option von VIER Graphikkarten!!!!!!!!!!!!!! Meines Wissens kann man nur zwei per SLI verschalten, also muss es um etwas anderes gehen."

man muss ja die karten nicht per sli verkoppeln. ob das ueberhaupt apple unterstuetzt - glaube nicht. mehrere karten gingen schon immer in den mac rein. dank dynamischer verteilung und generelle 16-lan slotkompatibel wird so auch keine karte bevorzugt. sehr vernuenftig.
die these mit den mehrarbeitsplaetzen unter leopard gefaellt mir.

wieviel lanes stehen eigentlich insgesamt zur verfuegung? g5 hatte 1x 16fach, 2x 8fach und 1x 4fach. kommt da das "intelmonster" ran?

flo

Von: lowsurfer | Datum: 08.08.2006 | #30
"Das ist mir ganz egal ob der neue 1 Gig hat und er alte nicht, und wenn der neue 17 Trilliarden Terabyte RAM hätte, ich sagte ja nicht, dass das Preis-Leistungsverhältnis schlecht sei oder schter sei, ich sagte, dass der Einstiegspreis höher liegt, ob leicht oder nicht, eben rund 100 Euro mehr. Punkt, aus. Und wenn man einen PowerMac will, dann kostet das jetzt eben diese 100 Euro mehr."

Dau kannst dir ja einreden was du willst, aber zeige mir einen Powermac Käufer, der mit den 512 MB Ram gearbeitet und nicht für Geld aufgerüstet hat.

Dein Argument ist kein Argument.

@flo

Von: Bosskopp | Datum: 08.08.2006 | #31
Die Lücke in der Produktpalette sehe ich auch. Auch ich finde, dass die Quad-Xeons extrem dicke Maschinen sind und für viele Profiuser einfach eine Ecke zu dick. Schön wäre ein Single-Duo Mac Pro.
Aber ich glaube nicht an die Ankündigung eines Mittel Macs.
Apple würde sich in den Bereich der Kistenschieber begeben und kann dort nicht mit dem Preisen mithalten. Da würden die Preise einfach nicht mehr zu rechtfertigen sein. Apple wäre wieder "überteuert".

@S.Freud

Von: Bosskopp | Datum: 08.08.2006 | #32
Kai hat sich von der Community losgesagt. Er will nicht mehr Teil der Mac-Community sein. Darum taucht er hier nicht mehr auf.

@lowsurfer

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 08.08.2006 | #33
Naja, halte es wie du magst (zeige mir den Käufer eines Mac Pros, der nich auch noch RAM dazukauft?), ich sehe einen iMac, der bei 1650 aufhört und einen PowerMac, der bei 2100 beginnt, und für nächste Woche sehe ich da ein Modell dazwischen.

Mac Pro mini

Von: Turrican | Datum: 08.08.2006 | #34
Dein Wort in Gottes (Steves) Ohr! ;-)

@ Bosskopp

Von: S. Freud | Datum: 08.08.2006 | #35
na, das ist doch mal eine gute Nachricht :-)

Klarstellung Codenamen

Von: HRichter | Datum: 08.08.2006 | #36
Da hier öfter mal etwas in Bezug auf die Codenamen durcheinandergebracht wurde, folgt ein kurzer Abriss über die Core2-Serie.

Prinzipiell teilen sich alle drei neuen Prozessoren von Intel (Merom,Conroe und Woodcrest) den gleichen Rechenkern, der auf den unerreicht innovativen Namen "CORE2" getauft wurde </ironie> und besitzten in den nicht abgespeckten Varianten auch alle drei die gleiche Cache-Größe.

Von der reinen Rechenleistung pro Takt (aus dem Cache) sind somit alle drei Varianten gleich.

Wo liegen die Unterschiede ? Im Packaging.
Der Merom ist pinkompatibel zum bisherigen Centrino-Chipsatz, hat daher den Sockel 479 um mit FSB667 (effektiv) für den direkten Austausch gegen z.B. den Yonah-Prozessor aus iMac oder MacMini geeignet zu sein.

Der Conroe ist pinkompatibel zum bisherigen Pentium IV, verwendet den LGA775-Sockel und ist bis FSB1000 freigegeben.

Der Woodcrest hat wieder einen eigenen Sockel und kann FSB1333.

Die Unterschiede der drei Prozessoren liegen somit im Kerntakt und dem FSB. Woodcrest ist nebenbei gesagt auch das schnellste, was der Markt derzeit hergibt.

HRichter

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 08.08.2006 | #37
Ohne ein CPU Fachmann zu sein, glaube ich, dass es neben dem Packaging noch andere Unterschiede gibt. Die Unterschiede im Stromverbrauch kommen ja nicht aus dem Nirvana. Die Cachegröße unterscheidet sich, aber wohl auch die Effizienz der Cacheverwaltung. Der FSB ist schneller oder langsamer, was sich im Stromverbrauch ebenfalls niederschlägt. Und nur die Xeons sind multiprozessortauglich, wozu sie eine Cache-Koheränz-Schaltung brauchen, die nicht ohne sein dürfte.

@nico

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 08.08.2006 | #38
Mir gefällt das mit den Mehrarbeitsplätzen auch ;-) Ist allerdings eine so alte Idee von mir, dass ich nicht mehr an die Umsetzung glaube. Es müsste dazu übrigens mE der Fenstermanager umgeschrieben werden, der derzeit alle Monitore einheitlich bedien und einem Benutzer zugeordnet ist. Das wäre dann in Leopard so ziemlich die größte architektonische Änderung.

thyl

Von: nico | Datum: 08.08.2006 | #39
ist die frage, wie weit man die virtualisierung treiben moechte. auch vm-ware wird produkte anbieten. denkbar waere also ein schlankes gastsystem, welches den wirtsystemen (mehrere osx) eben die hardware zuteilt. somit haette osx ansich nix mit mehreren gleichzeitigen benutzern am hut. auch apple koennte so etwas selbst realisieren. an osx selbst muesste demzufolge nicht viel gaendert werden. hardwarezugriff passiert ohnehin nie direkt, immer ueber abstraction layer, oder?

das gastsystem selbst koennte ein abgespecktes osx sein, welches sich wie der anmeldebildschirm darstellt. jeder neue benutzer wird dieses auf seinem bildschrim sehen, erst danach wird sein individuelles system hochgezogen.

Na, ich hoffe mal

Von: klapauzius | Datum: 08.08.2006 | #40
die Elbe bleibt kühl wenn die MacPro's rödeln.

Sonst wird's eng in Krümmel !

Klappu

Von: Vorname | Datum: 08.08.2006 | #41
Wo ist die Flüssigkeitskühlung aus dem G5. Kann sie nicht finden? ;-)

nico

Von: ut | Datum: 08.08.2006 | #42
< wieviel lanes stehen eigentlich insgesamt zur verfuegung? g5 hatte 1x 16fach, 2x 8fach und 1x 4fach. kommt da das "intelmonster" ran? >

Nein. Das Intel-Monster hat nur 1x 16fach, 2x 4fach und 1x 1fach.
[Link]

@Vorname

Von: klapauzius | Datum: 08.08.2006 | #43
Die Flüssigkühlung hat man gleich ausgelagert.

Ich sag doch: Elbe.

Wieviel frisst das Monster denn nu ? Irgendwelche berufenen Elektriker ?

Lanes

Von: Vorname | Datum: 08.08.2006 | #44
Reicht doch - vorallem wo es soviele PCIe-Karten auf dem Markt gibt, die "soviele" Lanes brauchen ;-)

Auch interessant

Von: klapauzius | Datum: 08.08.2006 | #45
Aus einer OpenDarwin-Mailingliste:

It's the same kernel that comes with new Mac Pro. It's not the same
kernel that's on existing iMac, MacBooks, or MacBook Pros -- which is
why there are some updated kernel extensions that are also required
on those systems

Offensichtlich läuft auf dem Dampfhammer also ein speziell angepasster Kernel - wahrscheinlich wegen der 32-bit-Kompatibilität.

Viel Spass beim Beta-Testen.

vorname

Von: nico | Datum: 08.08.2006 | #46
1. eine hd-capture karte [Link] (4fach)
2. fibrechannel fuer xserveraid(s)
[Link] (8fach)

grafikkarte eh 16fach

waere noch ein slot frei, aber laengst keine lanes mehr. ein powermac g5 drueckt das durch ohne zu schwitzen. in unserem studio und bei vielen bekannten ebenfalls.
finde den neuen mac pro brachial, bin mir aber mit der performance des bussystems nicht 100% im klaren, ob da nicht ein problem auftauchen koennte.

brachial

Von: klapauzius | Datum: 08.08.2006 | #47
Auch eine schöne Beschreibung.

Ja, das passt. Brachial. Ein brachiales Monster.

mehrfachuser

Von: ctopfel | Datum: 08.08.2006 | #48
Mehrfachuser wünsche ich mir auch schon einige zeit.. realistisch? vielleicht.. Diese geheimen features, die microsoft ja sofort kopieren würde < / ironie > könnten dies beinhalten.

Genial wärs. Ich würde mir 10 davon kaufen, und 40 arbeiter anstellen um daran zu arbeiten.. wofür? ehm.. wiess nicht :-)

@Thyl

Von: H. Richter | Datum: 08.08.2006 | #49
Sicher doch. Der Woodcrest hat ein paar mehr aktive Transistoren, genau für die von Dir genannten Aufgabenfelder. Die Frage ist nur, ob die anderen Kerne die notwendige Schaltung (in deaktivierter Form) enhalten oder nicht.

Was die Stromsparfeatures angeht, besitzen alle drei Kerne entsprechende Hardware, um Takt, Spannung und Cache im laufenden Betrieb um- bzw. abschalten zu können.

Der typische zu erwartende Stromverbrauch unterscheidet sich natürlich zwischen Merom, Conroe und Woodcrest. Nicht nur der FSB spielt hier eine (wenn auch gewichtige) Rolle, sondern eher noch die für die jeweils gewählte Taktrate notwendige Kernspannung (Spannung geht quadratisch in den dynamischen Stromverbrauch ein, Takt "nur" linear).

Nur mal so zwischendurch..

Von: raller | Datum: 08.08.2006 | #50
Vor 2 Jahren wären alle Macfreunde in einen Taumel ausgebrochen ob der dargebotenen Leistung, jetzt wird Sie eher leise staunend hingenommen. Ich habe schon beim Quad-G5 gedacht, jetzt sind alle verrückt geworden, aber ich habe einen Freund darauf arbeiten sehen und seine Zufriedenheit in Bezug auf das Arbeitsgerät gesehen ( Photokrams mit Retusche etc...) und bin sicher, der neue Pro wird gekauft wie nicht gescheit. Auch Hardcoregamer werden das Teil kaufen, und wenn die Bank dabei weint vor Glück ( das kann ich auch....). Aber für alle anderen wird es wohl einen Minitower geben, da stimme ich zu. Apple hat sowohl beim Pro als auch schon beim Macbook sehr genau gezielt, und ein 0815-Mittelklassemac wird wohl auch gebau in die Lücke passen, die das fehlende kleine Pro-Modell geschaffen hat. Insgesamt läuft es sehr gut im Augenblick in Cupertino, und jetzt ist auch der Markt soweit, die Produkte anzunehmen, ohne das sich einzelne Modelle aufgrund ihrer Überschneidung kanibalisieren ( so wie ein Imac teilweise ja einem kleinem Mactower die Kunden wegnimmt und umgekehrt ). Wenn es genug Markt gibt, kann es sich Apple auch leisten, ihre Produkte zu diversifizieren. In Paris vermutlich gibts dann tatsächlich One more thing...
Raller

Diese Teile sind mir zu brachial.

Von: Terrania | Datum: 08.08.2006 | #51
Dass ich das mal sagen würde. Ich brauch keinen Quad irgendwas. Ein schneller "normaler" dual würde es tun. Für einen Tausi weniger. also so 1500 Euros. Die Kisten, so wie sie sich darstellen sind megageil, nicht mal übermäßig teuer, aber irgendwie was für Raketentestingenieure und nicht für normale Poweruser im grafischen Gewerbe. Mal sehen, wie der kleinste abschneidet, aber ich befürchte, daß man mit dem schon Wettersimulationen laufen lassen kann, und nebenher WOW spielen kann ...
Obwohl: Wenn Leopard so brutal kommt, wie die ersten Zuckerl verheißen, braucht man in Zukunft vermutlich schon einen Doppelkern fürs OS ...

Terrania

Von: Kraftbuch | Datum: 08.08.2006 | #52
Warts ab, die nächste oder übernächste Revision des Mac Pro wird im Spitzenmodell zwei Quad Clovertons eingebaut haben ;)

Ich warte noch ein wenig, bis alle Software UB ist. Bis dahin tuts mein PM Dual 2.5 noch ganz gut.

Es ist so ruhig....

Von: Name | Datum: 08.08.2006 | #53
....weil Kai is gone!!

Schöne Yeon Workstation

Von: Leser chris | Datum: 08.08.2006 | #54
...aber wo bleibt der Desktop? Apple hat keinen Desktop mehr im Program so wie damals den Centris oder G3 Desktop. Für die meisten SOHO Anwender sind die Dinger zu groß und damit zu teuer. Bei 1200 - 1500 € muß was passieren, sonst müssen diese Leute sich anderswo versorgen.

Stromverbrauch: Apple sagt: 12A max Current bei 100-120V, das wären etwa 1200 Watt Aufnahme Nennleistung des Netzteils.

Zünftig, wenn auch sicher nicht die Dauerlast in der Praxis.

@ Name

Von: ghme | Datum: 08.08.2006 | #55
Nicht nur er, auch alle anderen PPC-Retros sind verdächtig ruhig hier - sowas...

So ziemlich alle Argumente gegen den Switch wurden gestern widerlegt - sensationell...

Sehr lustig ist aber auch das letzte Aufbäumen von Klapauzius - wirklich drollig.--

@filipidu

Von: ein stänkerer | Datum: 08.08.2006 | #56
"Ich glaube, daß Apple erst mal den Rahm abschöpfen will."

bei den kampfpreisen? 1000 euro billiger als vergleichbares von z.b. dell

"Viele würden für zu Hause auch einen Mac Pro mit einem Conroe kaufen. Aber so müssen die "Unbedingt Haben Woller" (nicht böse gemeint) erst mal in die tiefe Tasche greifen. "

es liegt imho daran, dass conroe/merom erst ab ende august verfügbar sind! ich denke/hoffe da kommt im september noch was mediocres zw. iMac und mac pro!

kai vs. the Community

Von: ein stänkerer | Datum: 08.08.2006 | #57
"Kai hat sich von der Community losgesagt. Er will nicht mehr Teil der Mac-Community sein."

wir sind eben einfach unwürdig !

;-)

@ stänkerer

Von: S. Freud | Datum: 08.08.2006 | #58
kann man das irgendwo nachlesen, das Lossagen? Würde ich zu gerne lesen, hab lange nicht mehr richtig lachen können und damit würde es wieder mal klappen :-)

ghme

Von: Kraftbuch | Datum: 08.08.2006 | #59
"Nicht nur er, auch alle anderen PPC-Retros sind verdächtig ruhig hier - sowas...

So ziemlich alle Argumente gegen den Switch wurden gestern widerlegt - sensationell..."

Das kann ich so nicht stehen lassen, denn was z.B mich vor allem begeistert am Mac Pro ist die Ausbaufähigkeit sowie das eindeutige Zitat Apples, weiterhin im High-End Bereich Zeichen zu setzen. Ein Quad G5 3.0 GHz wäre mir da selbstverständlich viel lieber gewesen. Denn mit den Xeons bleibt mir weiterhin nur das Warten auf UBs.

1.200 Watt

Von: klapauzius | Datum: 08.08.2006 | #60
Na sag ich doch, die Performance pro Watt bei Intel ist einfach saaaaaagenhaft. Vor allem wo man dann so viele davon hat.

:-)

P.S.:

Von: klapauzius | Datum: 08.08.2006 | #61
Der Freiberufler wird den Dampfhammer dann nach der ersten Stromrechnung mit ganz anderen Augen sehen.....

hmm, klapauzius

Von: nico | Datum: 08.08.2006 | #62
... das ist max. ein gutes netzteil fuer einen solchen boliden sollte das haben. immerhin passen hier selbst bei dicker gforce quadra 4500 fx noch weitere drei karten rein. ebenso 4dicke 500er platten (bald 750er). dazu zwei optische laufwerke. das braucht alles strom. es macht ja keinen sinn, das bei komplettbestueckung der rechner nicht hochfaehrt, weil das netzwerk unter der lastspitze streikt. kennt man naemlich vielfach von billigen pcs. dort muss man dan erstmal nachruesten.

Ich fasse mal zusammen:

Von: klapauzius | Datum: 08.08.2006 | #63
Die lang ersehnte Intel-Profi-Maschine von Apple entpuppt sich als stromfressendes Monster mit irrsinniger Performance was die Prozessoren angeht aber leider folgenden kleinen Macken:

- weniger (!!!) PCIe-Lanes als beim Quad G5, d.h. viele "Profis" können das Ding schlicht nicht nutzen weil geht nicht

- (in der Grundausstattung) nVidia-GPU, die sich in einem 600 Euro DELL sehr gut machen würde

- neuer, speziell auf diesen Boliden zugeschnittener OS X-Kernel (64-Bit-Problematik ?), d.h. der Profi darf wieder für Apple beta-Testen.

Mit anderen Worten: Eine super Sache, dieser Switch.

@nico

Von: klapauzius | Datum: 08.08.2006 | #64
Da die FB-DIMM's auch ganz gut ziehen denke ich, dass die 1200 eher noch optimistisch sind. Max - man will gar nicht dran denken.

Man wird sehen.

bin freiberufler

Von: nico | Datum: 08.08.2006 | #65
... und habe in der tat schon das "habenwollen" in den augen. aber mein dual 2ghz g5 muss noch bissel abarbeiten. der frist uebrigens ganz ordentlich. unser quad am schnittplatz nochmehr. glaube/hoffe der mac pro wird da disziplinierter sein.

moeglich, dimms habe ich nicht

Von: nico | Datum: 08.08.2006 | #66
mit einbezogen. finde das ding tatsaechlich schon sehr interessant. das mit den lanes muss sich zeigen. laesst sich ja einstellen. die aufgezeigte kombination ist ja nicht gerade typisch. zur not muss man eben der grafikkarte nur 8fach goennen. vielleicht reicht dem raidcontroller auch nur 4fach, dann passt's ja.

nividia basis karte. fuer uns definitiv zu schwachbruestig (motion, maya, lightwave).
aber zb reines editing, motion design mit after effects, oder compositing mit shake oder combustion, da reicht's. mehr muss nicht.

bin schon gespannt. gekauft wird das ding. das mit den lanes belastet etwas, da war der g5 in der tat wohl besser.

gruesse

@ klapauzius

Von: ghme | Datum: 08.08.2006 | #67
Köstlich, weiter so...

ROFL

Treffen der Ahnungslosen?

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 08.08.2006 | #68
Die maximale Aufnahme des Netzteils hat nichts mit dem realen Verbrauch eines durchschnittlichen Systems zu tun.

Wenn man sich ansieht, was man in die Schleuder alles einbauen kann, der Mac Pro stellt laut Datenblatt allein 300W für bis zu 4 PCIe-Karten zur Verfügung - Laufwerke usw. - klar ist das Netzteil erstmals großzügig ausgelegt.

Also abwarten was das Teil im Betrieb unter realen Bedingungen saugt, jedenfalls scheint es keine Flüssigkeitskühlung mehr zu benötigen und deshalb tippe ich auf eine niedrigere typische Leistungsaufnahme als der G5 Quad, was ja auch keine große Kunst wäre...

klapauzius

Von: ein stänkerer | Datum: 08.08.2006 | #69
last troll standing!

Ein schöner Irrsinn...

Von: Axel | Datum: 08.08.2006 | #70
Als ich vor zwei Jahren meinen ersten Mac kaufte, war die einhellige Meinung aller "Pro-User", dass es gar nicht schnell genug sein könne. Der Preis wäre eh eine "Nebensache"... nun scheint man ob der neuen Möglichkeiten geradezu verschreckt zu sein...

An eine preiswerte Variante unseres neuen Vorzeigeboliden glaube ich übrigens nicht! Eventuell wird sich die kleinste Konfiguration ja in den nächsten Monaten noch unter die 2000 EUR Marke bewegen... darunter lauern aber die iMacs... Insofern ist die Mac Produktpalette durchgestuft wie nie, zu Zeiten meines Umstieges gab es nicht mal den Mac Mini...

g5 powermacs noch zu haben

Von: ein stänkerer | Datum: 08.08.2006 | #71
[Link]

ein weiteres indiz für einen abgespeckten mac pro für unter 2.000 euro?

@klapauzius

Von: Patrick | Datum: 08.08.2006 | #72
"Electrical and environmental requirements
Meets ENERGY STAR requirements
Line voltage: 100 - 125V AC or 200 - 240V AC (wide-range power supply input voltage)
Frequency: 50Hz to 60Hz, single phase
Maximum current: At least 10A (low-voltage range) or 5A (high-voltage range)"

Mann, irre: also etwa 1200W. Was für ein Stromfresser, die Leute werden sich bedanken, wenn sie auf ihre nächste Stromrechnung schauen.

Ups, sorry, da hab ich doch tatsächlich die Specs vom G5 erwischt....

Ich unterlasse es jetzt mal, Dieter Nuhr zu zitieren....

ja ja der klappi.....

Von: namepower | Datum: 08.08.2006 | #73
last troll standing in der tat.....

Boah, ey!

Von: wargum | Datum: 08.08.2006 | #74
Wie ihr wisst, bin ich ein Kritiker des Switches. Aber den Mac Pro finde ich bombig. Im Grunde sind alle Nachteile des Vorgängers beseitigt worden (wenige HDD-Slots, nur 1 optisches LW). Das mit den Lanes kann ich nicht beurteilen, es wird sich zeigen müssen, ob das wirklich zum Problem wird (vielleicht für 1% aller Mac-Pro-Käufer).

@klapauzius
Was so schlimm sein soll an der Änderung am Kernel, kann ich nicht verstehen. Ich denke, die Änderungen sind dafür da, dass man mehr als 4 GB Ram ansprechen kann, bisher wäre das ja mit den Yonahs nicht gegangen. Da von Beta-Testing zu sprechen halte ich nicht für gerechtfertigt.

Ich bin jetzt auf die ersten Tests gespannt. Die kommende Lightwave-UB würde sich SEHR über die 4 Prozessorkerne freuen :-)
Überhaupt wird die UB-Situation FÜR MICH langsam erträglich, es fehlt kaum noch etwas, das ich vermisse (Native Instruments, macht mal hinne!).

Eine Befürchtung von mir war auch, dass Apple durch die insgesamt 4 Prozessorarchitekturen, die ein 64 bittiges Leopard unterstützung müsste (und muss, wie wir jetzt wissen) einiges an Entwicklerzeit draufgeht und es somit an Features mangelt. Aber Fehlanzeige. Gute Arbeit, Apple!

Mit dem gestrigen Tag steht für mich fest: Ich werde auch weiterhin Macs kaufen, das war bisher noch sehr unklar ;-)

@wargum

Von: H. Richter | Datum: 08.08.2006 | #75
Warum Apple für den Mac Pro am Kernel schraubt, weiss nur Apple selbst wirklich genau.

Der Prozessor ist vollständig kompatibel zu seinen Vorgängern und solange der 64 Bit-Betriebsmodus nicht aktiviert wird, ist der bestehende Code 1:1 ausführbar. (Indiz: Merom im Mac Mini bei ExtremeTech)

Um mehr als 4 GB Speicher ansprechen zu können, bedarf es keiner Änderung des Kernels, da xnu von sich aus die PAE (Physical Address Extension) benutzt, welche 36 Bit Adressen (16* 4 GB = 64 GB) unterstützt und somit den Speicherausbau des Mac Pro um Längen übersteigt. Die PAE ist in allen aktuellen PentiumIV, AMD Athlon/Opteron usw. ohnehin schon vorhanden.

Für Leo ist eine Kernel-Änderung nötig, um AMD64 (bzw. Intel EM64T) zu unterstützen, im Tigger jedoch ist das noch nicht wirklich wichtig, zumal diese Änderung (ohne zusätzlichen Sackstand) alle Kernel-Mode-Treiber mitreissen würde.

Apple sagt

Von: klapauzius | Datum: 08.08.2006 | #76
"The open source kernel for Mac OS X for Intel is based on the kernel for 64-bit Mac Pro computers. On these machines, the kernel sources should work AS IS, however on Macintosh computers with 32-bit Intel processors, you must also install several updated kernel extensions.

Important: The open source kernel will not work on 32-bit systems without the updated kernel extensions. Once these extensions are updated, it is not possible to revert back to the default kernel for 32-bit Intel processors without re-installing your system software. Please back up your system before customizing it with open source. "

Na, das klingt doch super mit 64 Bit und Intel.

@ klapauzius

Von: ghme | Datum: 08.08.2006 | #77
"Na, das klingt doch super mit 64 Bit und Intel."

Meinst Du das wird genauso schlimm, wie die ganzen anderen Dinge die Du immer so treffsicher vorhergesagt hast?

Junge, Du bist wirklich ein Original. ROFL

@klapauzius

Von: macbiber | Datum: 08.08.2006 | #78
"......Na, das klingt doch super mit 64 Bit und Intel."

Ja - vor allem dürften die Yonah-Käufer nächstes Jahr noch viel Spass mit ihren Kisten haben :-)

-------------

Nach diesem "Dampfhammer" hoffe ich nun inständig, daß im neuen iMac kein Conroe verbaut wird sondern ein Merom.

Wer so einen Xeon-Rechner wirklich braucht soll ihn kaufen.
Ich werd so einen Monsterrechner sicher nicht benötigen.

Der Kai hat sich losgesagt...

Von: Bosskopp | Datum: 08.08.2006 | #79
Für alle die es nachlesen wollen, hier der Link:

[Link]

Im Wortlaut:

Von: Bosskopp | Datum: 08.08.2006 | #80
Kai:
"Warum müsst ihr wie die Wahnsinnigen auf jeden einprügeln, der nicht in Reih und Glied marschiert? Wenn das das wahre Gesicht der Mac-Community ist, dann bin ich froh, dass ich nicht mehr Teil dieser Fraktion bin...."

Die kernel extensions

Von: klapauzius | Datum: 08.08.2006 | #81
die auf 32-Bit-Systemen nicht zum 64-Bit-kernel passen sind übrigens USB und Internal Power Management.

Ich denke so ganz kompatibel ist ein Xeon zumindest im letzteren Fall nicht zum Yonah :-)

Vielleicht sollte ich doch noch warten..

Von: mike | Datum: 08.08.2006 | #82
Ich wollte mir eigentlich einen großen Imac kaufen aber sowie ich es jetzt sehe unterstützt dieser dann Leobard nicht mit 64 Bit.
Oder doch?

unimall

Von: Vorname | Datum: 08.08.2006 | #83
Apple Store Normalpreis: Euro 2089,01
UNIMALL Apple Store: Euro 1880,79

Kostenfreie Lieferung

Spezifikationen:
2 Dual-Core Intel Xeon "Woodcrest 5100" Mikroprozessoren mit je 2,00 GHz
1,33 GHz Frontside-Bus pro Prozessor
4 MB L2 Cache pro Prozessor
2 x 512 MB Arbeitsspeicher (667 MHz DDR2 FB-DIMM ECC)
160 GB Serial ATA-Festplatte
16 x SuperDrive Laufwerk (Double Layer)
Drei freie PCI Express Erweiterungssteckplätze
NVIDIA GeForce 7300 GT Grafikkarte mit 256 MB Arbeitsspeicher

@klapauzius

Von: Patrick | Datum: 08.08.2006 | #84
Diese Bastelei bezieht sich auf vermutlich auf Darwin (es gibt ja keine Links) und hat mit normalen MacOS X-Installationen aber wirklich gar nix zu tun. Wer mit Darwin rumspielt, muß damit rechnen, daß da einiges an Handarbeit zu erledigen ist.

So what's the point?

@mike

Von: Patrick | Datum: 08.08.2006 | #85
Und wo ist der Nachteil, wenn ein 32-bit Prozessor kein 64-bit unterstützt? Wenn Dir jetzt 32bit reichen, dann wird es das wohl auch beim Leopard. Es hängt halt von der Anwendung ab.

@Patrick

Von: klapauzius | Datum: 08.08.2006 | #86
Nein, diese Batelei ist Teil des offiziellen OS X/xnu-Kernel für den neuen MacPro.

@Patrick

Von: klapauzius | Datum: 08.08.2006 | #87
Du hast natürlich recht, dass das mit "normalen" Installationen nichts zu tun hat. Es zeigt aber, dass beim Übergang von 32 bit auf 64 bit mit Intel bzw. zu neuen Intel-Prozessoren sich doch einiges Grundlegendes im System ändert.

Also hier wurde immer...

Von: ghme | Datum: 08.08.2006 | #88
...penetiert und stundenlang darüber ausgelassen, dass nochmal ein kompletter Switch erfolgen wird, wenn denn Apple mit Intel auf 64 Bit umsteigt!

Hmm, könnte sein, dass da wieder jemand leicht daneben lag... Aber sicher hat er ja mit seinen neuen Thesen diesmal recht - wirklich - ehrlich - ganz bestimmt...

Was ich mich wirklich frage...

Von: moe | Datum: 08.08.2006 | #89
Es gibt jetzt nur noch ein Standardmodell, das man konfigurieren kann.

Was machen die Händler?

mike

Von: xl | Datum: 08.08.2006 | #90
Jetzt mal blöd gefragt: Was glaubst Du, was Dir 64 Bit auf einem iMac (oder auch einem Laptop-) bringen würden? Schon mal darüber nachgedacht, wieviel RAM da maximal reinpasst?

@xl

Von: mike | Datum: 08.08.2006 | #91
Ich denke mal 2GB gehen in den derzeitigen Imac.
Aber das kann sich ja beim Nachfolger ändern oder glaubst du das nur die MacPros in Zukunft 64Bit unterstützen werden und der Imac nicht?

Klappu

Von: Vorname | Datum: 08.08.2006 | #92
Der MacPro wird vermutlich weniger Strom als der G5 Quad ziehen! ;-) Die CPUs werden wohl unter Last ca 120W zusammen ziehen. Bei normalen Gebrauch vermutlich um die die 60W. Hinzu kommt natürlich Graka, Mobo usw.


Übrigens:

Analysten
"Die beiden sind sich einig darin, dass Apples Schwenk zu Intel ein Erfolg ist"

macessentials

*seufz* @klappi

Von: H. Richter | Datum: 08.08.2006 | #93
U394 an Basis:

+++ GRUNDLEGENDE VERÄNDERUNGEN +++ STOP +++ PROBLEME GRANDE +++ STOP +++ WELTUNTERGANG NAHT +++ STOP +++ VERMEINTLICHE DIODE ZUR TEMPERATURMESSUNG LIEFERT IMMER DIE GLEICHEN READOUTS +++ STOP +++

Wir werden alle sterben!

Mal ehrlich, wieso sollte plötzlich das Chaos ausbrechen, nur weil man ein paar kleine, überschaubare Routinen ändern muss?

Es gibt soooo viele kleine und wahrlich schwer zu behebende Schönheitsfehler in OSX unter der Haube, über die man trefflich bis zum jüngsten Tag trollen kann aber solche Kleinigkeiten?

mike

Von: xl | Datum: 08.08.2006 | #94
Der Hauptvorteil von 64 Bit ist doch, daß ein einzelnes Programm mehr als 4 GB RAM ansprechen kann. Tolle Sache für PowerMac User mit vielen RAM Slots und der entsprechenden Software (bisher gibt es genau kein 64 Bit Pro Programm für Mac). Daher meine Frage, was 64 Bit auf einem iMac bringen sollen - iTunes, Quake und Word werden deswegen nämlich bestimmt nicht schneller. (Sicherlich wirds den iMac irgendwann mit einem 64 Bittigen Prozessor geben, aber ausser Apples Marketing Abteilung wird da so schnell wohl keiner was davon haben...)

@xl: 64 Bit

Von: H. Richter | Datum: 08.08.2006 | #95
Jein.

Betrachten wir mal den klassischen Fall auf RISC-Architekturen (lies: z.B. SPARC, PowerPC). Diese Architekturen unterstützen schon seit geraumer Zeit 64 Bit. Trotz dessen laufen die Betriebssysteme und die üblichen Standardapplikationen auf 32 Bit. Wieso ?

Weil der 64 Bit-Modus seinerseits nicht nur Vor- (mehr als 4 GB pro Prozess), sondern auch Nachteile bringt. Die Adressierung von Speicherinhalten ist im 64 Bit-Modus zwingend mit entsprechend grossen Zeigern notwendig, die die notwendige Kapazität besitzen. Mehr Datenvolumen zur Handhabung der Speicherinhalte müssen auch von der Maschine vorgehalten, verarbeitet und zwischen Hauptspeicher (RAM) und Cache hin- und hergeschoben werden. Gerade der Cache wird bei vielen Referenzen auf Speicherzellen über Gebühr belastet, so dass unter dem Strich die Programme langsamer laufen als im direkten Vergleich zum 32 Bit-Modus. Somit macht bisher 64 Bit nur bei absoluter Notwendigkeit Sinn.

Nun aber kommt AMD mit der 64 Bit-Variante der altbekannten ia32-Architektur daher und 64 Bit wird stark gepusht. Wieso das denn nun? Haben die nichts gelernt, hat das Marketing keine besseren Ideen oder steckt wirklich etwas dahinter ?

Nun, die genannten Nachteile beim 64 Bit-Modus auf den aktuellen AMD- und Intel-Rechnern bestehen natürlich auch.

ABER: Zeitgleich mit der Einführung des 64 Bit-Modus hat AMD mit einigen eklatanten Schwächen der ia32-Architektur aufgeräumt. Die Prozessorbefehle selbst sind nicht besser geworden, jedoch kann im 64 Bit-Modus auf mehr interne Variablen (sog. Register) zugegriffen werden, die die Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Befehlen und den zur Durchführung notwendigen Registern zu reduzieren helfen. Die 16 Register Integer und 16 SSE der AMD64-Prozessoren sehen gegenüber den 32 Integer, 32 FP und 32 Altivec-Registern der PowerPCs nicht so sonderlich toll aus, aber immerhin macht diese Erweiterung einigen Boden gut.

Unter dem Strich können die verfügbaren Rechenwerke bei den AMD64- und Intel EM64T-Prozessoren besser ausgelastet werden.

Dadurch kann auf der gleichen Maschine typisch bis zu 20% Mehrleistung erzielt werden, nur dadurch das der gleiche Code in 64 Bit anstelle von 32 Bit übersetzt wurde.

Bei den Preisunterschieden heutiger Prozessoren halte ich es für begrüßenswert, bei Vorhandensein passender Software 20% Mehrleistung für lau zu bekommen (*).

(*) Nicht alle Programme profitieren gleichermaßen. Mit der Kenntnis der o.g. Schwächen des 64 Bit-Modus kann man selbstverständlich auch eine Demo bauen, die so lange auf diesen Schwächen herumhackt, dass 64 Bit-Binaries langsamer laufen könnten als die 32 Bit-Varianten.

H. Richter

Von: xl | Datum: 08.08.2006 | #96
>>Dadurch kann auf der gleichen Maschine typisch bis zu 20% Mehrleistung erzielt werden, nur dadurch das der gleiche Code in 64 Bit anstelle von 32 Bit übersetzt wurde. <<

Es stimmt zwar, daß manche 64 Bit Win Programme, bis zu 20% schneller sind als ihre 32 Bit Pendants (Cinema 4D zum Beispiel) - ich habe aber schon viele Stimmen gehört, die diese Steigerung vor allem der Tatsache Zuschreiben, daß in den 64 Bit Versionen viel Code-Ballast, in Form von nicht mehr unterstützten uralt CPUs, über Bord geworfen werden konnte.

Ich glaube deshalb nicht, daß wir auf der Mac Plattform mit ähnlichen Steigerungen rechnen können, auch wenns schön wäre.

wie beurteilt ihr die von Apple dargestellten Benchmark-Werte

Von: Hrusty | Datum: 08.08.2006 | #97
reicht das um den Quad abzuhängen, oder reicht es mal eben für "etwas schneller" (1,0-1,3 fach) bei UB Anwendungen?

Natürlich ist der neue billiger als der 2 Jahre alte G5 Quad, aber das ist ganz allein Sache von Apple den "alten" die volle Zeit bei über 3000 EUR stehen zu lassen. Viva la MArge!

du meinst

Von: Vorname | Datum: 08.08.2006 | #98
den 1 jahr alten g5 quad

@Flo: Warum Front-Row nicht mit dabei ist

Von: miniMe | Datum: 09.08.2006 | #99
Ein MacPro ist schwer und hat keinen TV-Out, die Wenigsten werden ihn an die Flimmerkiste hängen wollen.

Auch die Verwendung als Wohnzimmer-PC ist ein bisschen Größenwahnsinnig - und Jemand der sowas macht holt sich auch eher eine Universal-Fernbedienung mit Display von Logitech. Und kauft MediaCentral.

Nun bleibt da nur noch der Fall dass man am Schreibtisch sitzt, direkt vorm Monitor. Also, ehrlich gesagt brauch ich da weder Frontrow noch eine Fernbedienung. Außerdem wäre ja der Infrarot-Empfänger am Rechner - eine Erreichbarkeit ist also nicht unbedingt gegeben in einer normalen Arbeitsumgebung.

Ich glaube der Bedarf war einfach nicht so vorhanden nach dem Feature.
Am wahrscheinlichsten wäre schon Frontrow-Unterstützung fürs Unversal-Dock.

PS: Zum Preis des Mac Pro kann ich nur sagen, dass noch keiner meiner Powermacs unter 2500 gekostet hat, meine PCs waren jeweils sogar noch teurer. Wenn man ein Qualtitäsmaschinchen haben möchte, in einer Leistungsklasse die auch noch in Jahren über dem Durchschnitt der üblichen Rechenleistung liegt, muss man investieren. Und solange das Geld damit wieder reinkommt, was bei einem Pro-Gerät doch der Fall sein sollte, spricht doch nichts gegen den Preis.

nach Angaben eines Besitzers läuft der Mac Pro praktisch lautlos.

Von: Vorname | Datum: 09.08.2006 | #100
macessentials

Stromverbrauch: Kapputze mal wieder völlig daneben

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 09.08.2006 | #101
Das Teil säuft beim Geek Bench, also durchaus unter Volllastbedingungen gerade mal um 210 Watt (http://www.macintouch.com/#tips.2006.08.08) und liegt damit nahe am G5 Dual Core und WEIT WEG von den lockeren 320+ Watt die sich der G5 Quad bei diesen Benchmarks regelmässig genehmigt.

Hehehe

Von: Vorname | Datum: 09.08.2006 | #102
Full Ack.

Schade, dass der G5 Quad in dem Vergleich mit dem Stromverbrauch fehlt ;-)

Und wenn erstmal die Anwendungen auf SSE4 optimiert sind, dann ist Altivec auch schnell vergessen ;-)

Holy Shit: Brachiale Leistung

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 09.08.2006 | #103
Cinebench 9.5a (9.5b) 1392 (1425).

Und das ist nur der 2.66er Standard Mac Pro. Der 3.0er sollte ein Stück über 1500 liegen.

@ KTN

Von: ghme | Datum: 09.08.2006 | #104
Cinebench zählt nicht...
Macintouch sind Looser...
64Bit wird ein Desaster...
Im Vollausbau ganz schön teuer...
Hat keinen SCSI Anschluss...
FB-Dimms schwer erhältlich...
PA Semi hat tollere Folien...
Wenn Apple IBM besser bezahlt hätte, wäre der G5 nun auch bei 3GHZ und wurde beim Betrieb Strom produzieren...

Um mal die PPC-Fraktion, die sich nicht mehr äussern traut, zu ersetzen...

;-)

@gmhe

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 09.08.2006 | #105
LOL, gute Zusammenfassung.

Ich muss schon sagen, mir gefällt der MP mit jeder Meldung besser. Vielleicht werde ich doch irgendwann mal zuschlagen, die Preise sind ja recht human.

Zum FB-Dimm: Kann man die Apple-Kühlkörper bestellen? Die Dimms gibt es ja andernorts deutlich günstiger...

PPC-Hündchen

Von: Vorname | Datum: 09.08.2006 | #106
Wo sind eigentlich die ganzen PPC-Retro-Hündchen, die monatelang rumjammern, dass mit Intel Macs teuerer, langsamer, schlechter usw. werden.

Mit Intel sind die Macs günstiger und besser als jemals zuvor. Mehr Ausstattung, Leistung und Mac für das Geld. ;-)

ktn

Von: nico | Datum: 09.08.2006 | #107
[Link]

speicherkuehler, sollte es auch in jedem bastlerladen geben

mac pro auseinandergebaut - fotos

Von: ein stänkerer | Datum: 09.08.2006 | #108
[Link]

Arbeitsspeicher

Von: wargum | Datum: 09.08.2006 | #109
Ich denke wir können schon bald mit den ersten Angeboten von Drittherstellern speziell für den Mac Pro rechnen.

@ghme, Vorname

Von: Gunnar | Datum: 09.08.2006 | #110
Ich finde es schade und dum über andere Meinungen herzuziehen. Vor 3 Jahren ging es doch genauso, da waren die G4s "out" und alle freuten sich über die G5s.

Und jetzt wieder das gleiche? ich verstehe das nicht.

Gunnar

Gunnar

Von: Vorname | Datum: 09.08.2006 | #111
Das ist kein herziehen sondern richtig stellen. Gerade die PPC-Retro-Hündchen ziehen hier doch etwas ab!

Und den G5 fand ich noch nie so toll wie immer dargestellt wurde. Ein Schnellschuss von IBM! Sieht man ja daran, wie Altivec im Vergleich zum G4 integriert ist.

@ Gunnar

Von: ghme | Datum: 09.08.2006 | #112
1) siehe Kommentar von Vorname
2) ach Gottchen
3) es gibt "Mac-Fans" die freuen sich nicht über die MacPros, nur weil kein PPC drin ist
4) wenn ich andere Meinungen nicht teile, dann sage ich das auch. Punkt.
5) wenn ich schon andere Leute als dumm bezeichnen muss, bemühe ich mich wenigstens das Wort auch richtig zu schreiben...

H. Richter:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 09.08.2006 | #113
"Unter dem Strich können die verfügbaren Rechenwerke bei den AMD64- und Intel EM64T-Prozessoren besser ausgelastet werden.

Dadurch kann auf der gleichen Maschine typisch bis zu 20% Mehrleistung erzielt werden, nur dadurch das der gleiche Code in 64 Bit anstelle von 32 Bit übersetzt wurde. "

Das mag für den P4 gelten, nicht aber für den Core 2. Dessen 64bit-Performance ist mager, denn er kann im 64bit-Mode kein Macro Fusion und hat erhöhte Decoding-Latenzen.
xbitlabs misst im Schnitt 16% mehr Leistung für den Athlon FX-62, aber nur 10% mehr für den Core 2 Duo...

Meine Meinung zu den Mac Pros: Gute Preise... für Intel-Workstations. Allerdings interessiert mich das ungefähr so wenig, wie wenn's die BILD-Zeitung nun irgendwo für 80 Cent statt nen Euro geben würde! ;-)
Überraschend schwach ist allerdings die Leistung des Intel-Chips. Clock-by-clock ist das Ding 1.2 grad mal schneller als ein Quad G5. Zur Erinnerung: Der Quad-G5 war bei seiner Einführung exakt doppelt so schnell in FCP wie der 2.7 GHz G5 davor. Selbst in Apples handselektierten Anwendungstests ist ein 3GHz Woodcrest gerade mal 1.4 mal schneller als ein 2.5 GHz Quad G5. Das ist ziemlich armselig für ne Architektur, die dermaßen gehyped wurde, denn die G5-Architektur ist im Endeffekt schon 3 Jahre alt...
Schluckt weniger Strom? Welch wunder: 65 Nanometer vs 90nm, hallo?

So, das war's von mir aus dem off, viel Spass noch beim Geeken und Beömmeln der Mittelmäßigkeit, ich muss zurück ins wahre Leben! ;-)

Damit ihr auch was zu beissen habt während meiner Abwesenheit, nochmal ein feiner Link, was uns alles entgangen ist:

"For example, Jack Dongarra and his team at the Innovative Computing Laboratory are continuing their work on exploiting single precision arithmetic on the IBM Cell processor. Dongarra has reported that his team has successfully implemented the method we reported in a recent HPCwire article (Less is More: Exploiting Single Precision Math in HPC) using the Cell chip. He says they are getting close to 100 GFlop/s for a double precision result on the 3.2 GHz Cell processor using their approach. According to him, this is 6.7 times faster then the Cell's double precision peak, half of the single precision performance, and over 8 times faster than the normal double precision performance. The results can be seen at http://icl.cs.utk.edu/iter-ref/" (grüne Kurve, emphasis mine)

Hmmm

Von: Gunnar | Datum: 09.08.2006 | #114
Entschuldigung, das ich dumm falsch geschrieben habe *augenroll*.

Gruss
Gunnar

und ich habe keinen als dumm bezeichnet.

Von: Gunnar | Datum: 09.08.2006 | #115
Und ich dich nicht als dumm bezeichnet sondern gesagt, das ich es dumm finde.

Gunnar

@Kai

Von: lowsurfer | Datum: 09.08.2006 | #116
Kai, was soll das für ein Beitrag sein?

Den Mac Pro gibt es nicht mit 2.5 Ghz, aber mit 3 Ghz. Wo liegt der Sinn dieses Rechenbeispiels?

Und was ist mit dem Stormverbrauch?

"Schluckt weniger Strom? Welch wunder: 65 Nanometer vs 90nm, hallo?"

Ich verstehe diese Antwort nicht. Schluckt er nun weniger oder nicht?

Und was hat der CELL chip damit zu tun?

Naja - SSE4

Von: Vorname | Datum: 09.08.2006 | #117
Wenn mal SSE4 richtig genutzt wird, dann geht noch einiges ;-)

"Schluckt weniger Strom? Welch wunder: 65 Nanometer vs 90nm, hallo?"

Ja und? Das ist das Problem von IBM und nicht uns Kunden! Köstlich immer diese Argumentation! Genauso wie immer - Cache -> niemand hindert IBM und Freescale am Verbauen von Cache ;-)

Ausserdem gibt es manchmal auch Probleme mit Leckströmen. Ist ja gerade Intel aus der Vergangenheit bekannt, als diese auf 90nm gewecheselt sind.

Leopoard soll ja laut Meldung auf Intel deutlich flotter sein. -> Optimierung jetzt noch nicht so gut für Intel? ;-)

lowsurfer

Von: Vorname | Datum: 09.08.2006 | #118
"Kai, was soll das für ein Beitrag sein?

Den Mac Pro gibt es nicht mit 2.5 Ghz, aber mit 3 Ghz. Wo liegt der Sinn dieses Rechenbeispiels?

Und was ist mit dem Stormverbrauch?

"Schluckt weniger Strom? Welch wunder: 65 Nanometer vs 90nm, hallo?"

Ich verstehe diese Antwort nicht. Schluckt er nun weniger oder nicht?"


Vermutlich soll laut Kai Intel mit dem Fertigungsprozess aus höflichkeit Rücksicht auf IBM & Co nehmen, bis diese auch so weit sind, in 65nm zu produzieren. ;-)

Aber ansonsten ist der Beitrag für Kais-Verhältnisse ja recht "OK".

Nachtrag zu meinem Beitrag

Von: lowsurfer | Datum: 09.08.2006 | #119
"Zur Erinnerung: Der Quad-G5 war bei seiner Einführung exakt doppelt so schnell in FCP wie der 2.7 GHz G5 davor."

Kunststück. Da standen ja auch 2 CPUs 4 Kernen gegenüber. Beim Intel Schwitch stehen 4 Kerne 4 Kerne gegenüber.

"Das ist ziemlich armselig für ne Architektur, die dermaßen gehyped wurde, denn die G5-Architektur ist im Endeffekt schon 3 Jahre alt..."

So weit ich weiss stammt die Core 2 Architektur von der des Pentium M ab. Und der wiederum vom Pentium 3.

Die Woodrest Architektur ist also 7 Jahre alt. Eine 7 Jahre alte Architektur ist also bei gleichem Takt 20% schneller als eine 3 Jahre alte Architektur, wenn man deiner Logik folgt. Ist doch nicht schlecht ;)

Vorname

Von: lowsurfer | Datum: 09.08.2006 | #120
"Vermutlich soll laut Kai Intel mit dem Fertigungsprozess aus höflichkeit Rücksicht auf IBM & Co nehmen, bis diese auch so weit sind, in 65nm zu produzieren. ;-)"

lol! was für eine witzige Idee :D

@ Kai

Von: Stefan | Datum: 09.08.2006 | #121
Bez. dem feinen Link ...

Wäre mal Zeit, dass es Cell in die Geräte schafft. Sonst interessiert eine Playstation 3 niemanden mehr.

Gut Ding will Weile haben. Zumindestens solange bis Apple es zu blöde wird. Sie haben es Gott-sei-Dank hinter sich gebracht.

was passsiert ...

Von: Gunnar | Datum: 09.08.2006 | #122
Was würde passieren wenn nun Intel mal die Luft ausgeht. Wenn Intel mit der Entwicklung und der Lieferung nicht mehr hinterherkommt?

Wird Apple dann wieder radikal die Plattform wechseln?

Das ist ja schon passiert.

Gunnar

@Gunnar

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 09.08.2006 | #123
radikal die Plattform wechseln dürfte dann nicht mehr gehen, es sei denn, man empfindet AMD als radikal anders.

Mit dem Wegfall des größten Kunden dürfte der Hochleistungsbereich (aus Sicht von Freescale) bzw. der preisgünstige Desktopbereich (aus Sicht von IBM) uninterssant werden, so dass die Entwicklung sanft entschlafen dürfte. Sieht man ja an der Verfügbarkeit des 7448 oder an an Nachrichten zum PPC980MP (niente). Cell ist eine Spezial-CPU, die am sinnvollsten als Coproz hinzukommt, zumindest solange Betriebssysteme so funktionieren wie derzeit. Wäre eine interessante Ergänzung bei ansonsten guter Leistung zB des G6 gewesen. Na ja, RIP.

Ach gunnar.....

Von: macbiber | Datum: 09.08.2006 | #124
irgenwo hab ich mal den Spruch gelesen:

"intel keeps killing off processor
architectures one way or another.
When nothing but 'x86 is left,
evolution has ended."

Tja..

Cell

Von: macbiber | Datum: 09.08.2006 | #125
[Link]

Ich dachte

Von: Gunnar | Datum: 09.08.2006 | #126
Naja, ich dachte halt.

Danke trotzdem

Gunnar

cell etc.

Von: michael vronsky | Datum: 10.08.2006 | #127
wer unbedingt den cell braucht, der kann sich die add on karte von mercury kaufen. die verbraucht auch nur 200W und kostet auch nur 8000$ (oder so). leider laeuft sie nur auf x86er systemen und sie belegt den nachbarslot ... doch halt , gabs da nicht einen rechner der wie perfekt gemacht zu sein scheint , fuer so eine karte? (kleiner scherz von mir)

macuser sind ja bekannt dafuer hpc maessig den ganzen tag rumzurechnen, weswegen eine cellloesung unabkoemmlich ist. flugs den handgestrikten lp-solver auf cell portiert und dann die sparse matrizen so lange gaengeln, das man mit der quintessenz(42) und einem froehlichen 'heureka' auf den lippen durch die strasse huepfen kann. so sieht er nunmal aus der typische macuser. irgendwie muss ich jahrelang ein falsches bild von diesem gehabt haben.

lustig finde ich auch das performance/takt (p/t) gestoehne. da wird gesagt, dass eine neue archtitektur nur unmerklich mehr p/t als eine 3 jahre alte hat. sonst wurde immer gestoehnt , dass diese neue architektur eigentlich schon 10 jahre alt ist - na watt denn nun. gaenzlich verdraengt wird hingegen, dass das zwar im groben und ganzen stimmt, den enduser dennoch wenig tangiert, da er ja immerhin nun die moeglichkeit hat bei gleichem p/t durch auswahl von prozessoren mit deutlich mehr t auch mehr p zu bekommen. und dem endkunden ist es aus meiner erfahrung immer noch egal, ob mehrleistung durch eine effiziente prozessorarchitektur, durch simdeinheiten, durch mehrkernsysteme, durch fetten cache oder durch einen hoeheren takt erzielt werden.
wenn man den alten quad und das neue konfigurationsausgangsmodell (2.66GHz) gegenueberstellt, dann wird den meisten kaeufern eher die besseren erweiterungsmoeglichkeiten auffallen, als dass sie sich den kopf darueber zerbrechen, was da nun fuer ein prozessor drinsteckt.

noch ein kleines quiz:
warum brauchte der g5 bei gleichem energieverbrauch unbedingt eine wasserkuehlung?

(energiedichte)

und warum haben die dann keinen G5 ins powerbook bekommen (trotz gleichen energieverbrauchs)?

(wegen der wasserkuehlung)

so einfach lassen sich die grossen raetsel und verschwoerungstheorien unserer zeit loesen

@Michael vronsky

Von: klapauzius | Datum: 10.08.2006 | #128
Du hast da was verpasst.

Es gibt seit Januar 2006 deutlich sparsamere G5, die aber von Apple nie verbaut wurden, sonst könnten sich die Intel-FanBoys ja jetzt nicht so schön über das MacBrot freuen. Nebenbei sind die sparsameren G5 auch noch 20% schneller als die erste, von Apple verbaute Generation, wurden aber von Apple nie verbaut weil siehe oben.

[Link]

Bullshit aka Klappu

Von: dsfds | Datum: 10.08.2006 | #129
Leider sind diese sparsameren G5s immer noch Stromfresser im Vergleich zu den Intels. Und langsamer wohl auch - mit entsprechender Intel-Optimierung der Software vermutlich sogar deutlich langsamer! Mit SSE4 ist der Vorsprung von Altivec dahin. SSE4 kann sogar mehr als Altivec. Wartet mal Leopard ab!!!

Ganz von ab...

Von: dsfds | Datum: 10.08.2006 | #130
Zwischen "geben" und "verfügbar" in ausreichenden Mengen ist ein kleiner Unterschied.

Vielleicht konnt Apple daher garnicht die neueren G5 verbauen... ;-)

@dsfds

Von: macbiber | Datum: 10.08.2006 | #131
Seltsamerweise konnte IBM bis zum Switch immer liefern.
Sie liefern auch seltsamerweise für die Xbox von M$ genug Chips.

Nur für Apple hätten die natürlich nicht liefern können - klar.
Glaubst Du eigentlich selbst noch was Du da schreibst??

Im übrigen ist das nicht das erste Mal, daß Apple einen vorhandenen besseren Chip nicht haben will.
Damals gab es den Gobi(MPC750GX) Der konnte schon 1000MHz FSB200 1MB Cache......
Apple wollte ihn nicht, weil ansonsten die G4-Powerbooks bei allen NICHT-Altivec Programmen ziemlich schlecht ausgesehen hätten :-)

uiuiui

Von: core icke | Datum: 10.08.2006 | #132
ein halbes jahr nach switch ankuendigung erscheint ein artikel ueber einen powerpc ... verbauen sag ich - sofort!
ooops ist ja zu spaet ...
ibm konnte nicht immer in ausreichenden sueckzahlen liefern, hier scheinen einige ganz schnell zu vergessen.
@klapauzius/benutzerplutzer:
musst du echt zwei webseiten mit deinem unqualifizierten blaehpupsen nerven?
wieviel deiner schreckenszenarien haben sich inzwischen in luft aufgeloest? alle?!
wieviel erhellendes kommt in deinen beitragen zusammen? null?!

hoere doch bitte einfach auf zu nerven! wenn du was kontruktives sagen willst: tu es. wenn du trollen willst, dann geh zu heise ...

ein sparsamer G5 anfang 2006 ist genauso toll wie ein PWRficient in 2007 - zu spaet! time to market heisst das stichwort. wenn man immer nur ein drohkulisse aufbauen muss um die prozessor haus- und hoflieferanten zur weiterentwicklung zu bewegen, dann macht das keinen spass mehr. es ist so einfach! und wenn man ohne sentimentale ppcbrille auf die entscheidung guckt, dann ist das einfach nur eine pragmatische entscheidung von apple gewesen - fertig.
global oder technologisch gesehen, ist es immer mist wenn die diversizitaet abnimmt [konkurrenz belebt nunmal das geschaeft] und ausgerechnet das uncoolste, frickligste und altbackenste architekturkonzept alle anderen platt macht, aber das hat nix mit apples entscheidung zu tun.
auf der anderen seite amd und intel vorzuwerfen, dass sie an dieser architektur festhalten, ist genauso schwachsinn. wer saegt schon den ast ab auf dem man sitzt. und man sollte den beiden schon eingestehen, dass sie das bestmoegliche aus der architektur kitzeln. amd macht das seit dem athlon, intel macht das (hoffentlich) jetzt mit der core-micro-architektur. eigentlich ist es fuer ibm beschaemend, dass sie eine architektur, die den erfolg in den genen hat, so verkuemmern lassen. und wenn wir ehrlich sind, war der g5 bi seiner einfuehrung auch nicht lichtjahre von den damals aktuellen intel/amd entfernt - blos das haette er sein muessen um sich besser durchzusetzen. der aussenseiter muss immer etliches besser sein als der etablierte - so ist das nun mal. es haette ibm auch gut getan letztes jahr einen 980 oder sowas zu bringen, sodass man das gefuehl hat es geht weiter ... nun ja. ist alles nicht. nun haben alle zukuenftigen macuser intel drin. die meisten wirds nicht stoeren. die, die es stoert, koennen sich ja eine ppclinuxbuexe basteln oder was weiss ich. aber dann sollten sich die diehardppcfans auch nur noch zu ppcthemen aeussern und nicht mehr zu macthemen.

Der Switch ist geschafft!

Von: ghme | Datum: 10.08.2006 | #133
Kai postet hier seine Thesen und keinen interessiert es wirklich. Das heisst nun ist es wirklich geschafft. Die paar letzten Vergrämten, die es immer noch nicht checken, dass da ein sensationelles Produkt veröffentlicht wurde, werden es niemals kapieren. So what.

Preis top. Power bestens. Lüftung passt. Ausbaubarkeit sensationell. 64Bit scheint problemlos zu klappen. "Intel Inside" Aufkleber ist keiner drauf. Stangenware sieht für mich anders aus.

Das einzige was für PPC Fans noch übrig bleibt ist:
1) Unwahrheiten verbreiten
2) Birnen mit Äpfel vergleichen und sich über das Nektarinen/Pfirsich Verhältnis aufregen
3) Auf an den Haaren herbeigezogene Thesen setzen
4) Produkte, die nicht auf dem Markt sind, vermutlich nie kommen und wenn dann preislich kaum akzeptabel, als Maß aller Dinge sehen
5) Das einzige Contra-Argument (UBs) bis zum Ultimo durchkauen
6) Intel FCUK#GRR!!§H|T#
7) Sich darüber ärgern wochenlang die komplett falschen Thesen verbreitet zu haben
8) Final durchdrehen (Klapauzius)

Sobald die CS in Universal Binary vorliegt, wird so ein Ding bestellt. Dann sind hoffentlich alles Kinderkrankheiten beseitig (ruhig bleiben Kollegen: die gab es immer) und man hat für relativ wenig Geld einen der leistungsfähigsten (in jeder Hinsicht) Rechner auf dem Desktop.

Sensationell.

Bla Bla...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 10.08.2006 | #134
"eigentlich ist es fuer ibm beschaemend, dass sie eine architektur, die den erfolg in den genen hat, so verkuemmern lassen."

Du redest echt völligen Schwachsinn...
Hallo? Power.org? Cell? Blue Gene? Octopiler? VMX2? Power6? Xbox360? PS3? Wii?
Allein wenn du das innovativste CPU-Konzept der letzten 10 Jahre als "verkümmern" bezeichnest kann dir schon keiner mehr helfen..

3.2 GHz Cell: 100 GFLOPS in Double Precision. Woodcrest 3GHz mit zwei Cores: Knapp unter 20 GFLOPS mit vollem SSE-Turbo. Jeweils das doppelte in Single Precision... Ja, wir sprechen hier von Faktor 5!

"und wenn wir ehrlich sind, war der g5 bi seiner einfuehrung auch nicht lichtjahre von den damals aktuellen intel/amd entfernt - blos das haette er sein muessen um sich besser durchzusetzen. der aussenseiter muss immer etliches besser sein als der etablierte"

Haha. Siehe oben wg. Cell. Bzw. Quad 3GHz Xeon gerade mal 1.4 mal so schnell wie Quad 2.5 GHz G5! ;-) Wunderschön, wie du dir da selbst widersprichst, schade nur für dich, dass bei Macs "etabliert" PPC bedeutet...

Punkte...

Von: ghme | Datum: 10.08.2006 | #135
2) + 3) + 4) + 6)

wieder einmal bestätigt...

Wartet doch mal ab

Von: Vorname | Datum: 10.08.2006 | #136
Wartet doch mal ab, bis wirklich alles als UB vorliegt und auch für Intel (u.a. SSE4) optimiert ist.
Leopard wird ja die erste OSX Version sein, die man auch für Intel einzeln kaufen kann - laut Gerüchten deutlich flotter!

;-)

CELL

Von: moe | Datum: 10.08.2006 | #137
"3.2 GHz Cell: 100 GFLOPS in Double Precision."

In welchem Programm? Maya? Max? C4D? Welche Cinebench Werte gabs damit? Wo kann man diese Benchmarks nachlesen?

IBM selber sagt...

Von: Vorname | Datum: 10.08.2006 | #138
... dass Cell nicht als Desktop-CPU taugt!

Den Link reiche ich natürlich noch nach, wenn ich ihn wieder finde! ;-)

@kai

Von: core icke | Datum: 10.08.2006 | #139
hattest du dich nicht aufgeregt ueber beschimpfungen - aber ein gottgleiches ar***loch wie du darf das ja! nicht wahr?

cell ist keine desktop cpu.
power.org kam jahre zu spaet!
blue gene ist ein sehr spezialisierter rechner, die prozessoren kommen fuer macs wohl auch nicht in frage - eher fuer drucker.
wo ist denn vmx2?
was hat ein power6 (power4/5 waren auch nicht gerade weitverbreitet in macs) mit macs zu tun und wann ist er denn da?
xbox/ps3/wii wir wissen seit deiner tollen grafikkarten diskussion, dass in dir ein gamer herz schlaegt - schoen! und nun? was hat das mt den macs zu tun?

du hast es nicht kapiert: es geht um macs, es geht um den desktop. und da hat ibm verkackt, da haette mehr kommen muessen - ganz einfach. lerne endlich mal nicht jeden satz aus seinem zusammenhang zu reissen. und wenn dein hirn nicht in der lage ist mehr als einen satz fuer die kontextanalyse vorraetig zu halten, dann wissen wir wenigstens warum du sowas schreibst.

vielleicht verraetst du uns eines tages mal was du mit soviel praezision denn anfaengst. 5 mal doppelt ist ja 10fach von dem was uns reicht. ich wuerde echt gern mal wissen was du beruflich machst, dass du auf so was angewiesen bist.

und dann wuesste ich gerne die alltagsszenarien, des durschnittsmacusers, in denen auch er davon profitiert. und ich wuesste gerne, ob ein durchschnittsmacuser nicht eher von normalen mehrkernprozessorsystemen profitiert,als von einem supadupa-spezialeinheten-system-mit-myriaden-flops wo wir doch alle wissen in welch rasantem tempo software an neue hardware angepasst wird.

du hast doch eigentlich schon durch deine definition eines macs dich disqualifiziert hier noch was zu posten ("es ist der chipsatz *rubaehhhhh*").
du verstehst doch absolut nicht worauf es den meisten ankommt und immer ankam.
durch deine gebetmuehlenartigen wiederholungen deiner geistigen ausduenstungen, kann man sich derzeit gar nicht kritisch mit apple auseinandersetzen (zumindest hier nicht), weil dann immer wieder das alte intelswitch gejaule angestimmt wird, das keinen weiterbringt und irgendwie stark an textuellen hospitalismus erinnert.

der mac ist ein rechner den man kauft, aufstellt und der funktioniert - im idealfall. und das ganze besser, einfacher und schoener als jeder win- oder linux-rechner.
dem macuser ist es scheiss egal ob da ein ppc drin steckt oder ob der chipsatz von apple kommt. nur weil du das anders siehst, heisst das noch lange nicht, das alle anderen das anders sehen. ich denke echt, dass du mit deinem gejammer einer kleinen minderheit angehoerst. und wenn der mac jetzt kein mac fuer dich ist, dann geh doch einfach.
nichtmal bei ppcnux wird so extrem negativ ueber den switch geschrieben wie hier (durch dich) und bei denen koennte ich es echt verstehen.

ich wuerde echt mal gerne wissen wie du dir eine cellbasierte macproduktpalette vorstellst.

wie gesagt

Von: core icke | Datum: 10.08.2006 | #140
es gibt cell add on karten fuer den graphikkartensteckplatz fuer linux/x86 (leider nicht fuer linux/ppc - ein umstand den man kennen lernt, wenn man auf closed source linuxanwendungen angewiesen ist).

also: mac pro kaufen, warten bis die erste linuxdistri fertig ist, dann die karte kaufen und rein damit. dank eines revolutioniaeren prozessors darf sich dann auch dieser rechner wieder mac nennen ... auch wenn mac os x dann nicht mehr laeuft, aber man kann ja nicht alles haben ... und software ist eh nur laecherliches gedoens!

Core Icke

Von: Vorname | Datum: 10.08.2006 | #141
Habe das hier mal gefunden: [Link]

:-))

David Turek, Vice President Deep Computing bei IBM im Interwiew

Von: Vorname | Datum: 10.08.2006 | #142
"Ich denke – auch wenn noch eine Menge Fragen offen sind – die beste Art über den Cell-Prozessor nachzudenken, ist in Kombination mit anderen Technologien. Mehr als eine Art Beschleuniger, als ein eigenes System. Auf diese Weise passt der Cell in unser Portfolio – nicht als eigenständiges Element, sondern als eine Art Beschleuniger."

[Link]

LOL
:-))

IBM

Von: moe | Datum: 10.08.2006 | #143
"TR: Würde Ihr Unternehmen auch eine Petaflop-Maschine für die chinesische Regierung bauen?

David Turek: Das ist eine hypothetische Frage. Wir würden eine solche Anfrage ernsthaft überprüfen."

IBM, die schon den Nazis die Vernichtung von Millionen Menschen ermöglicht haben wollen Anfragen aus China zuerst ernsthaft überprüfen. Wers glaubt...

@moe

Von: core icke | Datum: 10.08.2006 | #144
ein bisschen sehr weit hergeholt.
apple liefert auch nach china und intel ebenso

core icke

Von: moe | Datum: 10.08.2006 | #145
"ein bisschen sehr weit hergeholt."
Was ist weit hergeholt? Dass IBM nicht interessiert, an wen sie liefern?

"apple liefert auch nach china und intel ebenso"
Ja und? Was willst du mir damit sagen?

China....

Von: macbiber | Datum: 10.08.2006 | #146
.... ist schon sehr weit hergeholt!

Worüber IBM evtl. ernsthaft überprüfen könnte - praktizieren ANDERE BEREITS.
z.B. Google - unliebsame Seiten werden einfach ausgefiltert.

Aber wie gesagt - dieses Thema passt in diesem Zusammenhang wirklich nicht.

CELL untauglich für den Desktop - sagt IBM selber!!!

Von: Vorname | Datum: 10.08.2006 | #147
Damit es nicht unter geht!
David Turek, Vice President Deep Computing bei IBM im Interwiew

"Ich denke – auch wenn noch eine Menge Fragen offen sind – die beste Art über den Cell-Prozessor nachzudenken, ist in Kombination mit anderen Technologien. Mehr als eine Art Beschleuniger, als ein eigenes System. Auf diese Weise passt der Cell in unser Portfolio – nicht als eigenständiges Element, sondern als eine Art Beschleuniger."

@core icke - "textuellen hospitalismus"

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 10.08.2006 | #148
Hahaha, köstlich.

Ich verneige mich vor dieser Kreation, sehr treffend.

CELL

Von: lowsurfer | Datum: 10.08.2006 | #149
Wesentlich wichtiger ist dieser Satz:

"Aber die Frage ist tatsächlich: Was machen wir mit dem Cell-Prozessor? Ich will die Frage indirekt beantworten. Wir haben eine Partnerschaft mit Clearspeed, die einen Art speziellen Coprozessor auf einer PCI-Karte anbieten. Damit das wirklich einen Vorteil bringt, muss man sich allerdings wieder die Programmierung ansehen."

Bare Feats: Mac Pro versus Quad G5

Von: Vorname | Datum: 10.08.2006 | #150
There's no doubt that the Mac Pro is faster running Universal Binary apps like iMovie, Final Cut Pro, etc. As you can see from the four tests we ran in this session, the Mac Pro 2.66GHz was from 15% to 47% faster than the Quad-Core G5/2.5GHz. And we're sure that those gaps will grow even bigger (30% to 70%) when we test the Mac Pro 3GHz.

We are impressed with the Mac Pro's performance. We'll be even more impressed when Adobe's UB apps appear in "second quarter of 2007."

[Link]

Und für SSE4 ist wohl noch nix angepasst geschweige denn optimiert ;)

Es wartet eine rosige Zukunft auf uns Mac User :-)

Weitere Benchmarks

Von: wargum | Datum: 11.08.2006 | #151
Macworld hat jetzt auch die ersten Benchmarks veröffentlicht:
[Link]

Aber Hallo!

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 11.08.2006 | #152
Bare Feats:

"Well, as you can see, the Quad-Core G5/2.5GHz beats the "Quad-Core" Mac Pro Xeon/2.66GHz when running Photoshop CS2 and After Effects 7 (both non-UB apps)"

In der Rosette läuft PS in deren Tests nur 37% langsamer als auf dem Quad, im AE Nightflight nur 20%.

In der Praxis heißt das, man kann diese Software ohne Probleme im Pro-Bereich auf diesem Gerät einsetzen, auf dem 3.0 GHz Mac Pro dürfte nur noch ein sehr geringer Nachteil übrig bleiben. Man beachte: emuliert!

Wenn die Apps UB sind, werden sie locker doppelt so schnell wie auf dem G5 Quad laufen.

Ein leises, energiesparenderes, schnelleres, , aufgeräumteres, besser ausrüstbares Gerät auf dem zur Not sogar Windows läuft und das ganze praktisch zum gleichen Preis.

Schöne, neue Welt.

Günstiger und besser mit Intel

Von: Vorname | Datum: 11.08.2006 | #153
"und das ganze praktisch zum gleichen Preis."

Zum günstigerem Preis ;-)

Du bekommst doch jetzt einen Intel Quad in etwa zum Preis eines G5 Duals -> kleines Modell!

Man Kann dann ja später die Intel-CPUs selber tauschen und durch leistungsfähigere ersetzen, wenn das irgendwann nötig sein sollte und die CPUs deutlich günstiger geworden sind!

;-)

Tja, mit Intel sind Macs eben günstiger und besser geworden und nicht teuerer, wie die PPC-Clowns uns das erzählen wollten. Mehr Mac fürs Geld!!!

@ktn

Von: core icke | Datum: 11.08.2006 | #154
rosetta emuliert nicht! rosetta uebersetzt dynamisch!

aber auch das ist egal, solange es funktioniert ;-)
und es funktioniert anscheinend echt phantastisch .

@core icke

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 11.08.2006 | #155
Ich weiß was Rosetta macht, trotzdem Danke. Es hat sich für die quasi JIT-Compilertechnik in Rosetta leider die Sprechweise Emulation durchgesetzt, ich sollte davon Abstand nehmen sie auch zu benutzen.

Ich bin von Rosetta ziemlich überzeugt, arbeite jeden Tag mit CS2 damit, trotzdem ist es natürlich nicht im Sinne des Erfinders das System mit sozusagen angezogener Handbremse zu nutzen. Umso mehr beeindruckt aber die Performance, die sich mit der schieren Rechengewalt der beiden Woodcrest damit erreichen lassen. Nach meiner Erfahrung sollten sich die Werte mit mehr als 1GB Speicher noch verbessern lassen.

Der war gut

Von: klapauzius | Datum: 11.08.2006 | #156
"Ein leises, >energiesparenderes<, schnelleres, , aufgeräumteres, besser ausrüstbares Gerät auf dem zur Not sogar Windows läuft und das ganze praktisch zum gleichen Preis"

Danke, selten so gelacht.

P.S.:

Von: klapauzius | Datum: 11.08.2006 | #157
Du hast noch den brandneuen, speziell für diesen Boliden gebackenen Kernel vergessen, der ja offensichtlich doch kleine aber feine Unterschiede zum Standard-xnu aufweist:

[Link]

"Ob eventuell Inkompatiblitäten zur Codebasis der bislang verfügbaren Intel-Macs dafür verantwortlich sind, ist nicht klar"

Die Unterschiede wird der geneigte early adopter dann ja nach und nach finden.

:-)

P.P.S.: Leopard wird ja jetzt wohl auch 64 bit für die G5. Mal sehen wie's dann mit den Benchmarks aussieht. 64Bit ist ja jetzt nicht so die Stärke des Core 2 Duo.

:-) :-) :-) :-) :-)

tja klapauzius

Von: core icke | Datum: 11.08.2006 | #158
na dann klaere uns doch mal auf: wieviel verbraucht der quad g5 bei 2.5 GHz und wieviel verbraucht der quad xeon bei 2.66GHz?
da bin ich aber echtmal gespannt, wo du die zahlen hernimmst!

auch ein nachtrag

Von: core icke | Datum: 11.08.2006 | #159
tja wie wurds wohl aussehen?
G5 im 64 bit modus: L2 cache schneller voll, keine neuen register -> nur nachteile?

xeon im 64 bit modus: L2 cache schneller voll, neue register, die beim xeon nicht soviel vorteile bringen wie beim amd64* -> nicht nur nachteile sondern auch vorteile?

vielleicht bin ich blauaeugig, aber ich denke dem G5 wirds nix nutzen im vergleich zum 64bit intel.

*hat kai gesagt und das glaube ich ihm mal

Tja icke

Von: klapauzius | Datum: 11.08.2006 | #160
Ich weiss nicht, wieviel das Brot frisst. Ich tröte hier aber auch nicht von "energiesparenden" Computern rum. Angesichts 11 Watt für ein FB-DIMM würde ich das nie tun :-)

Und was 64 Bit angeht denke ich, dass die meisten Applikationen noch lange 32 Bit sein werden, und da sollte der G5 Vorteile im gemischten Betrieb haben, aber auch das wird man dann sehen.

Ah, Kaputtze wieder, ts, ts, ts...

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 11.08.2006 | #161
Der Mac Pro 2.66 GHz genehmigt sich unter Volllast etwa 210 Watt, der G5 Quad durchaus mal knapp 340 Watt (http://www.amug.org/amug-web/html/amug/reviews/articles/quad/) - wurde auch in vielen Tests bemängelt.

Das heißt der Mac Pro 2.66 benötigt kaum mehr elektrische Leistung, als der schnellste Dual Core G5 - DAS nenne ich energiesparend.

Ah, noch eine Frage: Welche Farbe hat eigentlich der Himmel in der Welt in der du lebst?

@klapauzius

Von: core icke | Datum: 11.08.2006 | #162
du freust dich also auf 64 bit, damit der intel im gemischtbetrieb ins hintertreffen geraet?
merkst du wie krank diese argumentation ist?
erfindest du dann auch noch einen total realitaetsnahen benchmark, bei dem permanent taskwechsel zwischen 32 und 64 bitanwendungen stattfinden, damit du uns endlich beweisen kannst wie schlimm dieser switch war?

Nein

Von: klapauzius | Datum: 11.08.2006 | #163
ich freue mich auf 64 Bit weil ich denke, dass auf einem 64-Bit-Prozessor auch ein 64-Bit-System laufen sollte und meine bisherigen Erfahrungen mit 64-Bit-Systemen durchaus positiv sind.

Ob das Brot dann schneller oder langsamer ist als der G5 wird man sehen.

@klapauzius

Von: core icke | Datum: 11.08.2006 | #164
reine 64 bitter sind aber echt rar gesaet ...
nichtmal solrais ist das oder?

Solaris nicht

Von: klapauzius | Datum: 11.08.2006 | #165
aber das wahre: DEC Tru64. Hängt heute noch vieles andere locker ab.

Gibt's leider nur noch im Museum und der Praxis :-(

Mensch, Knobi

Von: klapauzius | Datum: 11.08.2006 | #166
Du hast aber auch ein Pech mit Deinem Premium-Investment.

[Link]

Apple sees 'significant' restatement of July quarter results

Konnte natürlich keiner vorausahnen, nich ?

Klaputtze, ich hab doch Montag vor der WWDC schon Kasse gemacht

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 11.08.2006 | #167
"Buy on bad news, sell on good news", wie oft soll ich es dir noch sagen. Schreib's dir doch mal auf, wenn du es dir schon nicht merken kannst.

6.27% hab ich mit der schnellen Nummer dank Dummchen deine Klasse verdient und so wie ich sehe tut sich da die nächste Gelegenheit auf. Mein Rat: Kaufen wenn Kaputter sein Aktien-Know-How auspackt Leute!

ROTFL.

Buy on bad news

Von: klapauzius | Datum: 11.08.2006 | #168
Na, dann müsstest Du ja jetzt kaufen wie blöd.

Kaputter, Du bist zu einfach strukturiert für dieses Geschäft

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 11.08.2006 | #169
Kaufen muss man zu einem Zeitpunkt an dem Ahnungslose wie du Panik bekommen, weil sie den tatsächlichen Impact eines Sachverhalts nicht einschätzen können.

Leider ist diese Aktiengeschichte wohl bereits zu ausgelutscht, die Noobs sind abgesprungen und die Leute mit Ahnung wissen, dass die Korrekturen weder mittel- noch langfristig bedeutenden Impact auf Apple haben.

ArsTechnica

Von: ghme | Datum: 11.08.2006 | #170
... Insgesamt kann bereits die Standardkonfiguration des Mac Pro gerade durch den niedrigeren Stromverbrauch überzeugen...

... ArsTechnica vergibt bei der Endwertung 9 von 10 Punkten...

Aber vermutlich hat der gute Klapauzius recht mit seiner Stromverbauchs-Vermutung, weil er einfach der Oberchecker ist und alle anderen keine Ahnung haben...

Die Apple-Welt wird mir langsam

Von: klapauzius | Datum: 11.08.2006 | #171
zu heftig. Wenn Leute ihre persönlichen Probleme an anderen in öffentlichen Internet-Foren ausleben wollen (und damit nebenbei das Forum hijacken, das macht ihnen aber gar nix aus) können sie das ja gerne tun (und sich damit nach Kräften blamieren, wer sich daran hochzieht in einem anonymen Internet-Forum Leute zu beleidigen, aber bitte), ich hab da keine Lust zu.

Mit dem Intel-Switch geht's nochmal bergab mit Apple. GigaHertz-geile Bastler und Benchmark-Fetischisten gibt's beim PC nu wirklich schon im Dutzend billiger. Jetzt auch mit Apple, vielen Dank. Schade schade.

@ Klapauzius

Von: ghme | Datum: 11.08.2006 | #172
ROFL - In Deiner Welt ist alles um 180° gedreht, oder?

@Klappa: Hier mal eine Expertenmeinung

Von: wargum | Datum: 11.08.2006 | #173
Im macnews-Podcast von heute spricht man mit Reinhard Schlieker, dem ZDF-Börsenexperten:
[Link]

Zusammenfassung:
Es geht nur um ein paar Millionen, aber immerhin genug um Finanzergebnisse zu korrigieren. Finanziell für Apple aber ungefährlich. Gefährlich sei nur der Image-Verlust und wie schnell und offen Apple jetzt bei der Klärung agiert.

Von Blutbad keine Rede.

Klappilein,

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 11.08.2006 | #174
du äußerst dich mit Beiträgen zu Themen von denen du wenig bis keine Ahnung hast. Diese lächerliche "Blutbad"-Geschichte ist da nur ein Beispiel von vielen, die Stromverbrauchs-Sache von heute eine andere. Laufend kommst du hier rein, verzapfst erstklassigen Blödsinn und wirst dafür postwendend abgestraft.

Ich frage mich ja schon seit einer Weile, welche Motivation hinter deinen Einlassungen steckt, ich meine immerhin ist es jedem Menschen mit etwas gutem Willen möglich sich zum Stromverbrauch des Quad und des Mac Pro zu informieren - ich selbst habe viel weiter oben im Thread bereits auf den beeindruckend niedrigen Volllastverbrauch (210W) des Mac Pro hingewiesen. Es wäre dir ein leichtes gewesen dir die Zahl zum Quad G5 zu holen und diese Blamage zu verhindern. Aber nein, du spazierst rein, reißt die Klappe auf und bekommst sofort die durch Quellen belegte argumentative Ohrfeige.

HALLO!!! Da kann dir keiner helfen!, das ist die Welt der Erwachsenen.

BTW: Die Aktiengeschichte ist ausgelutscht und Nummern zu klein, reagiert keiner mehr drauf - wie ich voraussagte. Die Tec-Werte verlieren insgesamt und AAPL nicht mehr als der Trend.

@ Klapauzius

Von: ein stänkerer | Datum: 12.08.2006 | #175
sag mal, wo trittst du mit deinem programm auf? eigentlich bin ich für comedy ja nicht so zu haben, aber dich würde ich mir schon gerne mal angucken!

@intel-hurra-truppe

Von: manamana | Datum: 12.08.2006 | #176
Jetzt seid mal nicht so gemein und hört endlich auf, den Kaiplauzinus zu hänseln. Das gehört sich nämlich nicht. Ausserdem sind Kaiplauzinus' Thesen ja im Kern zutreffend:
- Der Intel Prozessor verbraucht tatsächlich Strom.
- Die Intel-Macs werden im eingeschalteten Zustand warm.
- Es gab ein Massaker mikroskopischen Ausmasses an der Börse.
- Die MacBooks lagen in den Regalen wie (flüssiges) Blei.
- Der CELL Prozessor kann verrückte Benchmarks in noch verrückterer Geschwindigkeit ausführen.
-Spielekonsolen sind besser zum Spielen geeignet. >8--(##

Auch drei Megahertz wären für den G5 kein Problem gewesen, wie man unter folgendem Link erahnen kann: [Link]

So, nun habe ich aber genug getrollt. Jetzt geht's zum Bauchtanzfestival in Oslo. Viel Spass noch beim Abnerden :¢

@manamana

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 12.08.2006 | #177
Ey, 5,2 GHz auf dem Core 2 Extreme X6800 - und dabei immer noch der attraktive, klassische Designer-Arbeitsplatz!

Der Spritverbrauch scheint mir allerdings ein wenig hoch...

:-p

Mac OS 10.4 auf Playstation = Supercomputer

Von: moonlight | Datum: 12.08.2006 | #178
Linux ist angeblich vorinstalliert. Laut Sony kann auch Mac OS installiert werden. Dann gäbe es doch praktisch einen Supercomputer inkl. BlueRay-Laufwerk für 600 Euro.
Wer braucht dann noch einen PC oder Mac?
[Link]

@moonlight

Von: core icke | Datum: 12.08.2006 | #179
wie willst du denn legal 10.4 auf ner playstation betreiben?
und 512mb ram - da hilft auch die rechenpower nicht wirklich.
phantasiepostings um den cell ohne mal die geschichte zu ende zu denken hatten wir schon genug ...

Text unter dem Link lesen

Von: moonlight | Datum: 12.08.2006 | #180
und dann antworten. Sony scheint es ernst zu nehmen.

noch was von MacNN dazu

Von: moonlight | Datum: 12.08.2006 | #181
Das wär es doch. Der "wirkliche" Mac lebt als Playstation 3 weiter. Mit Supercomputerleistung.


Sony PlayStation 3 'Cell' processor to support OS X

A new posting on Sony UK's website indicates that the Sony PlayStation 3 (PS3) may be compatible with the Mac OS X. The article in Sony's magazine says that the company has not finalized an operating system for the PS3, which is expected next year, but may be further delayed into 2007. The PS3 gaming device will use a new multi-core 3.2GHz Cell processor developed jointly by IBM, Sony Group and Toshiba will support a variety of operating systems, such as Linux or Mac OS X Tiger. While many rumor sites have speculated that the Cell processor could run Mac OS X, this is the first time Sony has officially mentioned support for Mac OS X. Sony's website says the PS3 is expected to offer optional hard drives of up to 80GB or 120GB, but that it "remains to be decided whether the standard version of the PS3 will come complete with a hard drive. The operating system has also yet to be clarified. The integrated Cell processor will be able to support a variety of operating systems (such as Linux or Apple's Tiger)."

@moonlight

Von: ein stänkerer | Datum: 12.08.2006 | #182
herzlichen glückwunsch! sie sind gerade dem sony marketing auf den leim gegangen...

p.s.: der artikel ist übrigens vom "Freitag 10 Juni 2005"
p.p.s.: spielkonsolen haben ganz andere hardwareansprüche als desktop-personal-computer. beispiel: benutzt irgendjemand die xbox als (windows) desktoprechner?

@moonlight

Von: core icke | Datum: 12.08.2006 | #183
mac os x wuerde auf einem cell nur die PPU nutzen.
ich vermute mal , dass diese inorder ppc variante performancemaessig ungefaehr beim Dual G5 mit 2.7 GHz liegen wuerde - welch brachialer gedanke. doch den G5 koennte man rammaessig wenigstens aufruesten.
man hat also eine spielkonsole. einen fetten prozessor, bei dem 8(oder 7 oder 6?) SPUs brach liegen (wie sinnvoll) und 512 MB, die fuer ein OS und dessen anwendungen ausreichen muessen. da hilft auch die ganze rehcenpower nichts.
viel spass damit und traeum weiter. wie waers denn mal mit einem realistischeren szenario?

Nochmal extra für moonlight

Von: Vorname | Datum: 12.08.2006 | #184
"mac os x wuerde auf einem cell nur die PPU nutzen."

und diese wird von aktuellen cpus zum frühstück gegessen :-))

aber hier noch mal extra für moonlight:
[Link]

"Ich denke – auch wenn noch eine Menge Fragen offen sind – die beste Art über den Cell-Prozessor nachzudenken, ist in Kombination mit anderen Technologien. Mehr als eine Art Beschleuniger, als ein eigenes System. Auf diese Weise passt der Cell in unser Portfolio – nicht als eigenständiges Element, sondern als eine Art Beschleuniger."
"Aber die Frage ist tatsächlich: Was machen wir mit dem Cell-Prozessor? Ich will die Frage indirekt beantworten. Wir haben eine Partnerschaft mit Clearspeed, die einen Art speziellen Coprozessor auf einer PCI-Karte anbieten. Damit das wirklich einen Vorteil bringt, muss man sich allerdings wieder die Programmierung ansehen."

Das wäre eine Traummaschine

Von: moonlight | Datum: 12.08.2006 | #185
Das wäre eine Traummaschine, in der Tat. Zumal Apple nichts Leistungsfähiges für Konsumer bietet. Und die neue Pro stellt sich auch keiner ins Wohnzimmer. Im übrigen ist sie in Photoshop sogar 50 % langsamer als der Quad-Vorgänger und BlueRay hat sie auch nicht. Hier setzt sich die Misere fort, die schon bei den Notebooks erkennbar wurde (miese Grafikkarte, im freien unbrauchbarer Screen).

so ein humbug

Von: Vorname | Datum: 12.08.2006 | #186
deine traummaschine würde vom mac imni zersägt werden, da die ppu von der cell nicht sonderlich leistungsfähig ist. cell taugt nichts für desktopcomputer. lies mal das von mir gepostete interview.

David Turek, Vice President Deep Computing bei IBM im Interwiew mit Technology Review über Blue Gene, Sinn und Unsinn von Petaflop-Computern und internationalen Wettbewerb.

"Ich denke – auch wenn noch eine Menge Fragen offen sind – die beste Art über den Cell-Prozessor nachzudenken, ist in Kombination mit anderen Technologien. Mehr als eine Art Beschleuniger, als ein eigenes System. Auf diese Weise passt der Cell in unser Portfolio – nicht als eigenständiges Element, sondern als eine Art Beschleuniger."
"Aber die Frage ist tatsächlich: Was machen wir mit dem Cell-Prozessor? Ich will die Frage indirekt beantworten. Wir haben eine Partnerschaft mit Clearspeed, die einen Art speziellen Coprozessor auf einer PCI-Karte anbieten. Damit das wirklich einen Vorteil bringt, muss man sich allerdings wieder die Programmierung ansehen."
[Link]

Der Weg ist der richtige

Von: moonlight | Datum: 12.08.2006 | #187
Egal wie, der von Sony aufgezeigte Trend ist der richtige. Was machen Konsumer mit ihrem Rechner:

Spielen
DVDs schauen
Musik und Filme downloaden und verwalten
Photos speichern und bearbeiten
ein bisschen Textverarbeitung

Für diese Anwendungen bietet sich der Ausbau der Playstation geradezu an, auch wenn an der Ausstattung noch ein bisschen gefeilt werden muss. Sony hat bekanntlich bereits erklärt, dass sie auch 120 GB-Festplatten anbieten werden. Sony ist mit der PS3 jedenfalls näher am Multimediacenter der Zukunft als Apple.

Die Verbraucher wollen keinen PS/3-PC.

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 12.08.2006 | #188
Was die Verbraucher wollen sind Notebooks, am besten welche mit denen man auch noch einigermaßen spielen kann. Sie mögen auch Konsolen - zum Spielen. Allerdings in den USA und Japan ungleich lieber als hierzulande.

Was will man mit einer PS/3 mit OS X oder Linux oder was immer? Kann ich damit wirklich angenehm wie vorm PC im Internet surfen? Kann ich damit Textverarbeitug betreiben, vom Sofa aus mit einem wireless Keyboard? Tabellenkalkulation mit dem Fernglas? Photos bearbeiten, am Fernseher mit Trackball oder wie? Musik und Filme, klar - aber den Rest will niemand so machen.

Diese Sachen sind Geek-Ware, komplett am Verbraucher vorbei.

BTW: Auf dem Cell würde OS X im Vergleich zu den Core Duos ziemlich miserabel laufen. Bin ja gespannt auf den Stromverbrauch der Box, die Cell Steckkarte ist ja in der Beziehung der totale Horror.

Wo ist das Problem?

Von: moonlight | Datum: 12.08.2006 | #189
Keyboard und Mause, auch wireless, an der PS3 sind kein Problem. Mit Linux ist auch die Installation einer Tabellenkalkulation kein Thema. Auch der Anschluss eines Displays statt eines Fernsehers ist kein Thema. Wo also sollte das Problem sein.

Schon erstaunlich...

Von: Vorname | Datum: 12.08.2006 | #190
mit was für Ideen aufeinmal manche kommmen, nur um irgendwie gegen Intel in Macs zu stänkern.

Früher durfte ein Mac noch einfach ein Mac sein und bleiben...

Wo ist das Problem?

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 12.08.2006 | #191
Das Teil ist vermutlich ein ebensolcher, wenn nicht schlimmerer Stromfresser wie die xBox360 und wahrscheinlich ebenso laut. Das Gerät ist kaum aufrüstbar, hat einen für "normale" PC-Aufgaben ungeeigneten Prozessor, ist nicht eben billig, müsste zum Spielen dann wieder zum TV geschleppt werden (nur da macht die Konsole wirklich Spass, auf der Couch vorm Fernseher). Wie sieht es aus mit Drucker, Webcam, andere Peripherie? Wie bekomme ich die Bilder von der Digicam in die Konsole, wie meine Filme aus der Kamera? Ist Linux das benutzerfreundliche OS, bei dem sich die Peripherie wie von selbst installiert, bei dem man für alles Treiber bekommt, das von der gesamten Industrie unterstützt wird?

Ich sage nein - und ich mag Linux.

Microsoft könnte mit der xBox360 diese Sache sofort realisieren, die haben nur kein Interesse daran. Ich vermute dort hat man schon lange Marktanalysen zum Thema gemacht und ist zu ebensolchen Ergebnissen gekommen wie ich.

Sony wird für mich mittlerweile nur noch von Traumtänzern regiert, die greifen nach jedem Strohhalm.

Ich will ja eure Träume nicht...

Von: lowsurfer | Datum: 12.08.2006 | #192
..zerstören, aber IBM ist nicht in der Lage, ausreichend (und) günstige Prozessoren für die PS3 zu liefern, wo sollen die bahnbrechenden IBM chips denn noch Projekte torpedieren?

KnoblauchTraubeNuss

Von: lowsurfer | Datum: 12.08.2006 | #193
"Microsoft könnte mit der xBox360 diese Sache sofort realisieren, die haben nur kein Interesse daran."

Doch das wird M$. Mit der Xbox Live Technologie. Dafür werden wir noch einiges sehen.

xBox Kive hat nichts mit dem zu tun, was wir hier

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 12.08.2006 | #194
diskutiert haben. Lies dir mal die Informationen dazu durch. Es ist eine durchaus interessante Sache, aber keine Bestrebung aus der xBox360 einen PC zu machen.

es geht um ein Multimedia-Center

Von: moonlight | Datum: 12.08.2006 | #195
Niemand will aus der Xbox oder der PS3 einen PC machen. Es geht darum, ein Multimedia-Center für Konsumer auf den Markt zu bringen. Mit den von mir beschriebenen Tätigkeiten

Spielen
DVDs schauen
Musik und Filme downloaden und verwalten
Photos speichern und bearbeiten
ein bisschen Textverarbeitung

sind 90 % der Consumer-Anwendungen abgedeckt. Und dass weder der MacMini noch der imac einen Blue-Ray-Spieler haben noch zum Spielen geeignet ist, der Mac-Pro zu teuer ist, eine unumstößliche Tatsache.

Ich behaupte

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 13.08.2006 | #196
Kein Mensch will auf dem Fernseher Textverarbeitung machen oder Bilder bearbeiten. Das Problem mit Treibern hast du bisher auch noch nicht adressiert und das ist KEIN unerhebliches. Linux im Consumer Bereich im Wohnzimmer für Text- und Bildverarbeitung - nicht im Ernst oder?

Mulitmedia Center gibt es bereits - ich nutze die xBox360 dafür und das klappt sehr gut. Ab Oktober kann man bei Bedarf ein HD-DVD Laufwerk anschliessen und, man glaubt es kaum, über YUV ohne HDMI HDTV in 1080i gucken.

BTW: An einen Mac mini kannst du jedes beliebige Laufwerk anschliessen und Apple kann auch jedes beliebige Laufwerk in einen kleinen Media-Rechner einbauen. Nur weil der Mac mini heute so aussieht, muss er das morgen noch lange nicht. Ich glaube Apple wird noch ein Gerät bringen, dass die Träume der Multi-Mediasten viel besser erfüllen wird, als ein aufgebohrtes Daddel-Monster wie xBox360 und PS/3. Was ich und viele andere nämlich wollen, und wofür wir bereit sind Geld auszugeben (WICHTIGSTER FAKTOR), ist ein iTunes Media Store. Eine kleine OS X Box im Wohnzimmer, wo ich meine Musiksammlung habe und wo ich mittels iTMS Filme ordern, ansehen und bei Bedarf mit diesem CSS reloaded auf die neuen Rohlinge brennen kann. Ich bräuchte noch nicht mal das Brennen, aber die Industrie scheint sich gerüchteweise wohl doch darauf einzulassen. Am besten das alles auch noch als HD-Stream.

Das ist es worauf alle warten, ein integriertes, idiotensicher zu bedienendes System - wie iTMS+iPod. Apple ist wie geschaffen dafür, so etwas auf die Beine zu stellen.

Vergesst Apple

Von: Dreamer | Datum: 13.08.2006 | #197
Apple ist aus Anwendersicht zu einer einzigen Enttäuschung geworden und schaut nur noch auf den Shareholder-Value. Will heißen, wie kann ich etwas noch billiger machen. Schaut euch nur mal die Gehäusequalität bei den Notebooks an. Krumme und unebene Gehäuse, Schief sitzende Batteriefächer. Ich könnte eine Seite füllen. im Outdoor-Einsatz Auch mit der Technik ist es nicht weit her: Im Outdoor-Einsatz unbrauchbare Displays, schlechte Grafikperformance, hohe Hitzeabstrahlung.

Auch der Mac Pro hat auf der ganzen Linie enttäuscht. Die Leistung ist nicht signifikant besser als beim Quad. Bei Photoshop sogar um etwa 50 % schlechter. Wer einen Blick in das Gehäuse wirft, dem wird allerdings klar, dass allein vom technischen Aufwand dieser Rechner in der Produktion wahrscheinlich 500 USD billiger kommt als der Quad. Und darum ging es wahrscheinlich auch. Denn der Verkaufspreis in gleich geblieben.

Über das Mini will ich mich gar nicht erst auslassen. Der kann nie und nimmer zu einem Multimedia-Center werden, weil er für moderne Spiele um Lichtjahre von der notwendigen Performance entfernt ist.

Das sind Träumereien. Selbst die ehemals mit Sony entwickelte Firewire2 ist mittlerweile in der Consumerklasse der Strategie, es anderen Kistenschiebern gleichzutun, zum Opfer gefallen.

Wahrscheinlich kommt die Firma erst zur Besinnung, wenn ihr Microsoft mit dem eigenen M3-Player das Wasser abgräbt.

Och wie schön getrollt von Dir

Von: Vorname | Datum: 13.08.2006 | #198
Ich könnte jetzt dein komplettes Posting auseinandern nehmen, habe aber keine Lust dazu.

Und den Sinn eines Media-Centers hast du auch nicht verstanden.

@ Moonlight

Von: ghme | Datum: 13.08.2006 | #199
"Was machen Konsumer mit ihrem Rechner:

Spielen
DVDs schauen
Musik und Filme downloaden und verwalten
Photos speichern und bearbeiten
ein bisschen Textverarbeitung"

UND

"Hier setzt sich die Misere fort, die schon bei den Notebooks erkennbar wurde (miese Grafikkarte..."

Fällt Dir da nichts auf?

###

Und zu Dreamer: süß! Solch eine elegante Paarung von Unwahrheiten und komplettem Bullshit gab´s hier schon lange nicht mehr: großartig!

Full Ack

Von: Vorname | Datum: 13.08.2006 | #200
Dreamer ist halt ein Träumer, wie der Name schon sagt :-)

Bin auch enttäuscht

Von: Waterloo | Datum: 13.08.2006 | #201
Auch ich bin von den Mac Pro enttäuscht. Die hätte man sich ersparen können. Was soll der Mist? Dieser Zwischenschritt bis zum Prozessor mit 4 Kernen war unnötig wie ein Loch im Kopf.

Jo. Eigentlich sind 8 Kerne auch ein Witz.

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 13.08.2006 | #202
Schon eine mittelprächtige Wassermelone hat Hunderte!

mac os x für ps3/mediacenter

Von: ein stänkerer | Datum: 13.08.2006 | #203
mac os x für ps3/mediacenter, surfen, downloaden, texte verfassen,... => wozu? geht doch auch mit linux. und das dann (wahrscheinlich) auch noch kostenlos...

apple wird eher selbst in den markt der mediacenterpcs (mit intel inside) einsteigen, als os x an eine weitere prozessorarchitektur anzupassen und dann weiterpflegen zu müssen

die frage ist allerdings, ob der bedarf an wohnzimmer-pcs wirklich so groß ist, wie es die medien darstellen bzw. es in foren zu lesen ist, denn weder intel viiv noch amd live geräte verkaufen sich wie geschnitten brot.

wer nicht auf ein spezielles mediacenter von apple warten mag hat ja schon heute jede menge alternativen:
mit schwerpunkt daddeln:
xbox+modchip+xmbc, imac+bootcamp
mit schwerpunkt home office:
nen imac/mac mini (+eyetv), windoof media center
mit schwerpunkt tv:
dreambox oder dvd-rekorder mit festplatte fürs tv-gerät.

traummaschine ps3 ?

Von: ein stänkerer | Datum: 14.08.2006 | #204
"Zumal Apple nichts Leistungsfähiges für Konsumer bietet."

gut, konsumer-apples gibts nicht mit fetter grafikkarte, aber die leistung des cell (= 1 abgespeckter g5 + 8 vektoreinheiten) wird imho ca. der eines single g5 entsprechen. die verbauten core duos (yonah) sind da schon leistungsfähiger.

"Im übrigen ist sie in Photoshop sogar 50 % langsamer als der Quad-Vorgänger"

langsamer wegen rosetta. weil noch nicht nativ für intel.

" und BlueRay hat sie auch nicht. "

nen BlueRay-Player wär doch voll albern und BlueRay-Brenner noch viel zu teuer. also wo ist das problem? ich bin froh, dass man den (drm)quatsch nicht mitkaufen/-bezahlen muss!

" Hier setzt sich die Misere fort, die schon bei den Notebooks erkennbar wurde (miese Grafikkarte, im freien unbrauchbarer Screen)."

laber keinen scheiss - im freien lässt sich das glanzdisplay wesentlich besser ablesen, als bei den vorher verbauten!

Nicht die ganzen Linux-Lösungen vergessen

Von: Vorname | Datum: 14.08.2006 | #205
VDR, Myth und wie sie alle heissen

@dreamer

Von: ein stänkerer | Datum: 14.08.2006 | #206
"Apple ist aus Anwendersicht zu einer einzigen Enttäuschung geworden"

aha?

"Schaut euch nur mal die Gehäusequalität bei den Notebooks an. Krumme und unebene Gehäuse, Schief sitzende Batteriefächer."

kommt in den besten familien mal vor. ich finde sie sollten ihre qualitätskontrolle einfach verbessern. dann passts scho.

" Im Outdoor-Einsatz unbrauchbare Displays, "

falsch!

"Auch der Mac Pro hat auf der ganzen Linie enttäuscht."

aha?

" Die Leistung ist nicht signifikant besser als beim Quad. Bei Photoshop sogar um etwa 50 % schlechter. "

in ps langsamer wegen rosetta. weil noch nicht nativ für intel.

"Wer einen Blick in das Gehäuse wirft, dem wird allerdings klar, dass allein vom technischen Aufwand dieser Rechner in der Produktion wahrscheinlich 500 USD billiger kommt als der Quad."

achja?

"Über das Mini will ich mich gar nicht erst auslassen. Der kann nie und nimmer zu einem Multimedia-Center werden, weil er für moderne Spiele um Lichtjahre von der notwendigen Performance entfernt ist."

evtl. soll der mac mini gar kein mediacenter-pc sein?

"Das sind Träumereien. Selbst die ehemals mit Sony entwickelte Firewire2 ist mittlerweile in der Consumerklasse der Strategie, es anderen Kistenschiebern gleichzutun, zum Opfer gefallen."

wofür brauchen consumer (und mediacenterpcs) Firewire2?

"Wahrscheinlich kommt die Firma erst zur Besinnung, wenn ihr Microsoft mit dem eigenen M3-Player das Wasser abgräbt."

wenn ms wirklich nen eigenen ipod-klon heraus bringt, dann wird der ipod/itunes wahrscheinlich marktanteile abnehmen - klar. ist halt die frage wie viel. imho ist ms hier sehr sehr spät dran. und die von apple verkauften songs werden nicht auf nem ms-player laufen (wegen aac+fairplay). die leute brauchen also weiterhin ipods für ihre bereits bei apple gekauften songs.