ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4377

5 Jahre 9/11 (3)

Die Unwirklichkeit der Wirklichkeit

Autor: roland - Datum: 11.09.2006

Ich kann mich noch sehr genau erinnern. An jenem Tag vor fünf Jahren saßen Gila und ich hier oben im Büro und schwitzten jeder für sich über irgendwelchen Aufträgen, während der Fernseher mitlief. Einfach als Beschallungsquelle. Und ohne, dass sie oder ich weiter auf die Inhalte geachtet hätten. Als dann irgendwann mitten drin Bilder aus New York übertragen wurden, blickte ich kurz vom Mac auf und dachte mir noch "Schon wieder so ein Sch****-Trailer für einen Katastrophenfilm" (O-Ton, daran erinnere ich mich ganz genau). Erst als sich dann dieser vermeintliche Trailer länger und länger hinzog, dämmerte uns beiden langsam, was sich da jenseits des Atlantik gerade zutrug. Entsetzen? Ja. Jenseits des Beschreibbaren und doch irgendwie merkwürdig... distanziert. Ein Film bis heute. Über die täglichen 50 bis 100 Ermordeten im Irak hinaus. Die sich seitdem zu einer noch viel dramatischeren Zahl aufaddieren als die 2.973 Toten und 24 bis heute Vermissten der Twin Towers. Als wenn sich Entsetzen je an Opferzahlen festmachen ließe. Ich denke, nur jemand, der vor Ort gewesen ist, selbst dabei war oder später in das Loch gestarrt hat, hat eine vage Vorstellung über die Ereignisse. Wir, die wir nur wieder und immer wieder medial aufbereitet die gleichen monströsen und doch so abstrakten Bilder gesehen haben, sind bis heute nicht mehr als das: Zuschauer. Immer noch verwirrt darüber, dass der Unterschied, die klare Trennung zwischen Hollywood-Szenarien und Videospielen einerseits und der vermeintlichen Realität andererseits, dem "richtigen Leben", in dem Inferno einfach weggeschmolzen ist. Fünf Jahre ist das her. Doch die Auswirkungen sind bis heute kaum zu erfassen. Angefangen von den Bestrebungen, die USA zum Überwachungsstaat umzubauen bis hin zu dessen Auswirkungen auf das deutsche Sicherheitsbedürfnis. Der 11. September hat sehr schleichend vieles aufgeweicht, was wir für festen Bestandteil unserer Bürgerrechte hielten. Und dieser Prozess scheint mir derzeit nicht aufhaltbar und nur schwer umkehrbar zu sein. Und vielleicht ist es das, was mir wirklich Angst macht...

Kommentare

Hochmut kommt vor dem Fall

Von: boMi | Datum: 12.09.2006 | #1
Aber schon irgendwie beeindruckend, wie diese mächtigen Gebäude in sich zusammenstürzen, oder?

Hmm...

Von: ghme | Datum: 12.09.2006 | #2
@ Oliver:
Das kann ich zu 100% unterschreiben. Wer hier fühlt sich denn wo genau in seiner Freiheit eingeschränkt? Oder kommen jetzt wieder Orwellsche Fiktionen und Übertreibungen, á la "wir fangen ja gerade erst an"?

@ Marty:
Also geht es nicht um Trauer/Gedenken, sondern um die Auswirkungen für den Einzelnen in der westlichen Welt? Nun o.k., das würde einleuchten, aber verstehen muss ich das nicht.

Um ehrlich zu sein, behagt es mir auch nicht, dass ich mit dem 11. September mehr verbinde, als mit einer scheinbar "normalen" Naturkatastrophe bei der über 230.000 Menschen ums Leben gekommen sind. Aber das ist wohl der Tribut an die mediale Gesellschaft, denn rational ist das nicht.

endlich

Von: neu | Datum: 12.09.2006 | #3
mal ein redakteur, der sich nicht die scheuklappen der betroffenheitspropaganda hat aufsetzen läßt und den umbau der gesellschaft zum vollspitzelstaat bemerkt.
und wenn man sich abseits der normalen verblödungsmaschinerie etwas informiert, u.a. die wahlfälschung der rechten in mexico bemerkt, weiß, daß im kongo mittlerweile mehr als 3,5 mio menschen im seit dem zweiten weltkrieg größten krieg starben damit die feine firma bayer weiter der u.a. weltgrößte lieferant von aus im kongo geförderten coltan -> tantal bleibt, welches besonders in der handy- und pc-industrie notwendig ist (stichwort condensatoren, egal ob nun ppc-x86-mips...) ... und nun auch die deutschen eine "friedenstruppe" entsenden damit einschlägige interessen gewahrt bleiben, dann ist derjenige wesentlich intelligenter als all die dämlichen heulschafe, die sich vom terrorgelaber der medien verarschen lassen.

p.s. kleiner buchtip: das neue schwarzbuch markenfirmen

[Link]

lassen statt läßt

Von: neu | Datum: 12.09.2006 | #4
k.t

Panikmache?!

Von: paniker | Datum: 12.09.2006 | #5
Es ist schon seltsam, wenn keines (NY, Madrid, London, etc.) der Ereignisse bis heute juristisch geklärt ist und man schon mal Gesetze verabschiedet und Überwachungen erweitert.

Lücken und Ungereimtheiten bei der Aufklärung in NY eröffnen dann einem Michael Moore etc. die Möglichkeiten, auch seine Darstellung zu veröffentlichen.
Nach mehreren Monaten der Observierung lässt man es zum Showdown am Londoner Flughafen kommen, anstatt sie vorher dingfest zu machen. Laut NBC hat keiner der potentiellen Täter ein Flugticket und einige noch nicht mal einen Reisepass. Zum Mischen des flüssigen Sprengstoffs setzen sie sich dann für die erforderliche Temperatur in den Kühlschrank? Ist klar!
Und nun haben wir auch unsere talentfreien Kofferbomber und können endlich Gesetze verschärfen. Praktisch, wenn da direkt ein Zettel mit dem Hinweis "Libanon" drin liegt.
Irgendwie kann ich mich nicht des Eindrucks "gute Show" erwehren.
[Link]<br />

Der Souverän pennt leider, weil die vierte Macht im Staate vor lauter Sensationslust ihre journalistischen Hausaufgaben nicht mehr wahrnimmt. Es gibt ja alles frei Haus in Form von Presseerklärungen, die man laut Colbert ja nur abtippen soll.
Die Parallelen zu einer Zeit, wo ein Österreicher mit markantem Oberlippenbärtchen hier aktiv war, scheinen immer noch nicht deutlich genug zu sein. Kritiker werden als Sympathisanten (entweder mit uns oder gegen uns) denunziert, Gesetze werden verabschiedet, um auf Verdacht Leute wegzusperren (der englischsprachige Teil Kubas soll ja sehr schön sein), jede kritische Frage und Theorie mit dem Stern ..äh Stempel "Verschwörungstheoretiker" versehen und aus den Mainstream-Medien verbannt, kritische Journalisten, Amtsträger, Uniprofessoren etc. entlassen und den Bösewicht hat man auch schon ausgemacht: Irgendwie arabisch aussehend und nach Möglichkeit Wickelmütze auf dem Kopf. Die fühlen sich aktuell bestimmt sauwohl in unseren Breiten.
Kennt eigentlich einer den Begriff "christliche Terroristen"? Komisch oder, wurde seinerzeit nie im Zusammenhang mit Irland eingesetzt.

Wenn alle genug Angst haben, kann man endlich wieder satt Geld ins fast arbeitslos gewordene Militär, den Geheimdienst und sonstige Sicherheitskräfte/-technik /-maßnahmen stecken und frei von der Leber weg (sprich ohne UNO) Kriege anzetteln, wo auch immer der Begriff Terrorismus zurechtgebogen wird und dann passt.
Die angeblich entführten Soldaten befanden sich übrigens auf libanesischem Boten und werden schon nicht mehr als Kriegsgrund angeführt. Im übrigen sind Soldaten im Allgemeinen Kriegsgefangene und werden nicht entführt. Ups, ich sehe schon den Zeigefinger "Antiseismograph"....

@Oliver

Von: njyo | Datum: 12.09.2006 | #6
So gerne ich deine Meinung in meiner Traumwelt teile, so wenig kann ich sie leider im hier und jetzt teilen. Es wäre schön, wenn unsere Bevölkerung die Freiheit zu bestimmen auch wirklich ausnützen würde. Doch leider schaut es doch so aus, dass "der Suverän" sehr leicht von den Medien zu beeinflussen ist. Ausserdem auch über nicht wirklich ein Langzeitgedächtnis verfügt - Stichwort "Schröder: Keine Steuererhöhung".

Und dass die Medien längst die Bevölkerung an der Nase herumführt, weil diese sich eben keine eigene Meinung BILDET, sondern sie nur NACHKAUT sieht man eben an der Angstmache der letzten Jahre.
Auch wenn man über den Film "Loose Change" (www.loosechange911.com/) geteilter Meinung sein kann, so ist doch das Verhalten des Journalisten im Interview des Universitätsdozenten gegen Ende des Filmes sehr bezeichnend.
Ebenso gibt es solche Meinungsmache in Deutschland (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23514/1.html). Und vielleicht ist das bei uns in Österreich eine Ausnahme, aber solche tendenziöse Berichterstattung steht an der Tagesordnung.

Wie gesagt, wenn der Suverän, die Wählerschaft aus einem kritischen Publikum (wie das zum Beispiel hier bei den MGs immer wieder bewiesen wird) bestehen würde, dann würde ich dir Recht geben, doch ich sehe halt leider immernoch nur eine Herde Schaafe, die ihrem Hüter nachrennt. Das war vor tausenden Jahren so, das war vor 60 Jahren so und das ist immernoch so.

Sehr zu Empfehlen dazu: Isaac Asimov - Die Stiftung. Ein exzellentes Buch und ein Klassiker der Literatur.

Man kann...

Von: ghme | Datum: 12.09.2006 | #7
...Schröder ja alles nachsagen: Aber welche Steuern hat er denn erhöht?

ghme

Von: neu | Datum: 12.09.2006 | #8
hmm, ökosteuer.......... da war doch was
indirekt: krankenkassenbeiträge, zuzahlung... streichung von leistungen, gleichzeitig diverse steuersenkungen für großkonzerne -> stichwort körperschaftssteuer ..... die ja wieder vom kleinen steuerzahler bezahlt werden muß.

enteignung von arbeitslosen durch diverse hartz-gesetze (stichwort zwangsverkauf von für die altersvorsorge gespartem)

kürzung der sparer-freibeträge -> wieder erhöhte abzocke der bürger.

abschaffung des bankgeheimnisses, biopaß....


natürlich kann man ganz penibel antworten, daß es ja teilweise keine steuererhöhungen rein definitionsmäßig sind aber das ergebnis ist letztendlich das gleiche: als marionettenregierung den kleinen besch..ßen und den großen beschenken.....

noch ein paar nichtsteuererhöhungen

Von: neu | Datum: 12.09.2006 | #9
versicherungssteuererhöhung, kfz-steuererhöhung,
tabaksteuer,
neuerdings asu bei motorrädern (zusätzliche abzocke)
quasiabschaffung von steuerbegünstigung von sog. youngtimer-autos

ausweitung der abzocke durch die pauschale ausdehnung der rundfunkgebühren auf inernet/umts.

abwälzen des ag-anteil bei krankenversicherung auf arbeitnehmer.

änderung des abfindungsgesetzes zum nachteil für arbeitnehmer (zahlt jetzt die gesamte einkommenssteuer -> unternehmen nichts).

anhebung rv-beiträge,
streichung sterbegeld

usw. usf.


irgendwie hat die propaganda und verschleierung gewirkt bei einigen!

danke roland, paniker,

Von: Bert Camem | Datum: 12.09.2006 | #10
für ein kleines bisschen wahrheit jenseits von g4 und g5. die anderen können ja jetzt weiter über die intelschippse diskutieren ... oder über schumi ... oder poldi ... oder so. wieso auch nicht ? wir sind ja schliesslich alle souverän, gell ...

Freiheit?

Von: iBrain | Datum: 12.09.2006 | #11
Der erste Preis, den man für die "Freiheit" zahlen muß, ist sie selbst.

Menschen sind unfrei und werden es immer sein (wenn nicht für immer, dann wenigstens noch für eine lange Zeit). Um eine weltweite Freiheit (Weltfrieden) zu schaffen, müßte wir erst mal dahin kommen, daß niemand etwas zu verlieren hat (den anderen Zustand, daß jeder alles hat halte ich mit unseren derzeitigen Mitteln für nicht realistisch).

Die Szenarien für die "nix mehr zu verlieren für alle" gilt sind nicht besonders positiv (zumindest, die, die ich mir in der Lage bin vorzustellen) ...

Freiheit

Von: Oliver | Datum: 12.09.2006 | #12
Ich sehe die Gefahr eines Überwachungsstaats in Deutschland nicht, wie es in manchen der Postings angeklungen ist.

Der Begriff "Überwachungsstaat" meint normalerweise, dass die kleinen Untertanen von den großen Herrschern entmündigt wurden und kontrolliert werden. Darum geht es in Deutschland überhaupt nicht, denn der sog. "Souverän" (das Volk) ist in seiner Machtstellung ja nicht in Frage gestellt und auch gar nicht angreifbar.

Wenn der Souverän (das Volk) es will, wird es mehr Überwachung geben. Wenn der Souverän irgendwann die Schnauze davon voll hat oder wenn es in eine falsche Richtung läuft, wird es wieder abgeschafft. Hier sehe ich keine Gefahr, dass sich die Dinge unkontrolliert verselbständigen.

Freiheit ist ein sensibles Gut. Sie kann auch missbraucht werden, vor allem dann, wenn die Freiheit keine Grenzen hat. Deswegen schränken wir die Freiheit ganz bewusst ein oder legen fest, dass es ein gewisses Maß an Kontrolle gibt.

Es ist ein großer Unterschied, ob dies in einer Diktatur geschieht, mit dem Ziel, die Freiheit möglichst in dem Maße abzuschaffen, wie sie dem eigenen politischen Ziel gefährlich werden könnte. Oder ob es in einer freiheitlichen Demokratie geschieht, mit dem Ziel, möglichst viele Freiheiten bei gleichzeitig möglichst hoher Sicherheit zu erhalten. Und zwar als Ergebnisses eines demokratischen, beeinflussbaren und kontrollierbaren Prozesses. Der nächste Wahltag ist ja nicht weit.

Ich finde es gut, dass die Kofferbomben-Attentäter tatsächlich aufgrund von Kamerabildern geschnappt wurden. Ich sehe darin keinen Nachteil für meine Freiheit. Sondern einen Vorteil, denn wenn ich mich nicht mehr in die Bahn trauen kann, behindert das meine Freiheit.

Ich finde es gut, dass die zuständigen Behörden ein Auge auf bestimmte Gruppen und Vereine in Deutschland haben. Dass manche dieser Gruppen verboten und ihre Anführer ausgewiesen werden.

Wir reden hier über Schwerkriminelle, die über uns lachen, weil wir doof genug sind, sie in unserer freiheitlichen Gesellschaft gewähren zu lassen. Sie missbrauchen unsere Freiheiten, um ebendiese abzuschaffen.

Wir wehren uns dagegen, weil wir frei sind, diese Entscheidung zu treffen. Wir haben die Freiheit, zu entscheiden, ob wir Kameras und Terror-Dateien einrichten wollen. Wenn die Bedrohung irgendwann nicht mehr existieren sollte, sind wir frei, diese Dinge wieder abzuschaffen.

Freiheit bedeutet nicht, dass es keine Einschränkungen gibt. Freiheit bedeutet, dass wir über die Einschränkungen selbst bestimmen können.

@ghme

Von: Marty | Datum: 12.09.2006 | #13
da war doch der Tsunami?

Das kannst du nicht vergleichen.. eine Naturkatastrophe und einen Terroranschlag, beides schlimme Geschehnisse aber Äpfel-Birne.

Merkel

Von: Liquid | Datum: 12.09.2006 | #14
Gerade jetzt auf dem TV die Merkel: Und mittlerweile ist ja auch Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen....blablabla...ich halte das für einen guten Weg.

Die Fanatiker

Von: Gerry | Datum: 11.09.2006 | #15
.. können sich nur deswegen so ausbreiten weil wir geschlafen haben. Ganz egal wo auf der Welt. Anstehende Probleme würden nur hergeschoben, oder nur auf den eigenen Vorteil geschaut.

Auf der anderen Seite könnte man ja sagen es muß uns ja super gut gehen auf dieser Welt wen wir genug Geld für "Krieg haben.

Fahrenheit 9/11

Von: Sven | Datum: 11.09.2006 | #16
... und nach dem Anschauen, gleich das hier lesen:

[Link]

Man will ja schlieslich nicht ungeprüft alles glauben, oder?

Guter Film..

Von: tim | Datum: 11.09.2006 | #17
Scheinbar aber nur auf ORF.

ORF1 21:55 Fahrenheit 9/11

@maclooser

Von: njyo | Datum: 11.09.2006 | #18
Nein, bist du nicht. :)

Daher ist es umso wichtiger etwas dagegen zu Unternehmen. Nicht nur die Piratenpartei (die gerade nun auch in Deutschland gegründet wurde) ist ein Weg, sondern auch die sonstige Informierung von Verwandten und Bekannten.

Machen wir doch Freiheit und Vertrauen zu einem gesellschaftlichen Thema.

Schönen Abend noch,
_Wolf

Gesellschaftskritik?

Von: Roland Mueller | Datum: 11.09.2006 | #19
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir, wenn wir in vielleicht dreißig Jahren zurückschauen, erkennen werden, dass die dogmatisierten Fanatiker genau in dem Moment diesen "Krieg" gewonnen haben, als es ihnen gelungen war, ein demokratisches System, dessen Kernwerte Offenheit und Freiheit sind, dazu zu zwingen, diese Kernwerte "freiwillig" einzuschränken.

Danke

Von: maclooser | Datum: 11.09.2006 | #20
.. und ich dachte, ich wäre der einzige Mensch auf Erden, der diesen schleichenden Big Brother nicht sieht. Klar ist es traurig, wenn solche Sachen geschehen, aber jede Münze hat zwei Seiten. Wenn ich nur die eine Seite betrachten will, ist die Münze wertlos oder ein Unikat.

Jede Art von Fanatismus ist falsch; egal wo und in welcher Art!

was mir wirklich Angst macht

Von: Sven | Datum: 11.09.2006 | #21
Bei aller berechtigter Gesellschaftskritik in Deinem Artikel ... was mir wirklich Angst macht, sind religiöse Fanatiker deren höchstes Ideal darin besteht diese Welt von mir Ungläubigem zu reinigen.

/Sven

Hmm...

Von: ghme | Datum: 11.09.2006 | #22
...also Eure Berichte wirklich in allen Ehren. Dies ist ausnahmsweise mal kein Sarkasmus. Ich stand selbst schon an Ground Zero und kann dieses vage "Unheilsgefühl" nachvollziehen...

Dennoch gibt es mir zu denken, dass dieses Ereignis überall (TV, Web, Magazine, MacGuardians) solche Beachtung findet, aber vermutlich am 26.12. sehr wenig Medienresonanz zu finden ist.

Kann mir das mal jemand erklären? Ernst gemeint...

ghme

Von: neu | Datum: 12.09.2006 | #23
latürlich, sind doch die gleichen korrupties, nur diesmal zusammen.

der kleine steuerzahler wird weiter und mehr geschröpft und abgezockt, da brauchen wir uns keine "sorgen" machen!

@ neu

Von: ghme | Datum: 12.09.2006 | #24
Nunja, da kann man wirklich darüber diskutieren ob 99% der Dinge die Du anführst als Steuererhöhung zu werten sind und einige Dinge kann ich Schröder ehrlich gesagt nicht zuordnen. Es ging i.ü. um Steuererhöhungen, die entgegen eines Wahlversprechens durchgeführt wurden (also nicht Ökosteuer usw.)...

Aber freue Dich, die größte(n) Steuer-Erhöhung (n) aller Zeiten kommt/en noch, ich hoffe Du legst den gleichen Maßstab an.