ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4391

Das Steve Jobs Problem

Wird es Apple in 10 Jahren noch geben?

Autor: ingmar - Datum: 19.09.2006

Apple ist die Steve Jobs Firma - die Firma eines Mannes, der sich seine Zeit zunutze zu machen wusste, die Zeit der Hippies, die Zeit der Rebellion. Bei Apple scharte Steve Jobs echte Persönlichkeiten zusammen: Wie er einmal sagte, beschäftige er viele Künstler - Musiker und Maler etwa, aber auch Lyriker, die alle auch noch coden konnten. Steve Jobs heizte ihre Fantasie an und rückte sich immer und immer wieder als Vorzeigefigur dieser Generation in den Vordergrund: Er war der Rebell, der das Alte verachtete und dagegen kämpfte, doch dabei auch immer voraus blickte und gestaltete.
Dieser Kreativhaufen, geführt von einem Mann, der wusste, was er tat, war Apple. Apple, das den Computer für normale Leute erfand. Apple, das die grafische Benutzeroberfläche marktreif machte. Apple, das dem Desktop Publishing den Weg ebnete. Dann folgte der Rauswurf und viele stille Jahre ohne Führung, ohne Hoffnung und ohne Innovation.

Als Steve Jobs zurückkehrte, hatte sich Vieles verändert. Apple war dabei, seinen Mythos zu verlieren, die finanziellen Verluste waren deutlich und auch der Imageverlust war spürbar: In den Augen der Menschen baute Apple nicht mehr den Computer für jedermann, sondern die schniken Sondercomputer für Grafiker und Layouter und für die, die es sich leisten konnten. Steve Jobs selbst hat diese Zeit als Apples Koma bezeichnet.

Zunächst hat Steve Jobs Apple dann saniert. Die Produktlinie wurde gestrafft und das Betriebssystem wurde zu einem anständigen, stabilen System entwickelt.
Dann kam Mac OS X, Aqua und Cocoa, die Linux-Freaks wurden plötzlich Mac-Nutzer, Apple sicherte sich einen Teil des Server-Marktes, der G5-Mythos wurde wahr - und Apple sicherte sich mehr und mehr neben dem DTP- noch den Video- und Audio-Markt. Paradiesische Zustände.
Noch mehr: Apple wurde wieder revolutionär. Apple erfand den MP3-Player für jedermann, Apple wurde zum Retter der Musik-Industrie.

Und jetzt? Jetzt zeigt Apple iTV, es gibt iPhone-Gerüchte und der Intel-Switch wird von Mac-Fans in aller Welt verarbeitet; aber eigentlich fängt man an, sich zu fragen: Und dann?

Apple ist die Steve Jobs Firma - mit dem Steve Jobs Problem.
Apple wollte den kompletten PC- und PC-Betriebssysteme-Markt und stand bald allein in einer Nische. Selbst, wenn das Koma vorbei ist und Apple sich nicht nur 10, sondern gar 20 Prozent des Marktes sollte erkämpfen können - was würde das für den Markt ändern? Es gäbe weniger Wettbewerb als vorher und mehr Leute würden ein gutes Betriebssystem benutzen. Und dann?

Hat Apple eine Chance, zu dessen erhoffter Massenposition aufzusteigen? Wollen denn alle Leute genau die gleichen Computer benutzen? Und selbst, wenn Apple die Produktpalette verfeinern und mehr Computer anbieten würde, würde es immer noch nur zwei Firmen geben, die Betriebssysteme anbieten.

In einer Welt, die auf Wettbewerb und Konkurrenz fußt, hat eine Firma wie Apple eigentlich keine Chance. Es darf nicht nur eine Firma geben, die alles anbietet. Das schadet dem Markt, das schadet den Menschen. Und Apple bietet ja nicht nur eigene Hardware und ein eigenes Betriebssystem an, sondern mittlerweile auch Endanwender-Programme wie Logic, Final Cut Pro und iLife.
Zwei Anbieter sind einfach zu wenig. Und darunter haben letztlich immer wieder beide gelitten. Windows hätte mehr Konkurrenz sehr gut getan - man hätte von vornherein mehr Wert auf Stabilität legen müssen und vielleicht hätte man sich von vornherein auf Treiber-Normen geeinigt, sodass das heutige Chaos gar nicht erst entstanden wäre - und vielleicht hätte man sich zu Beginn der Verbreitung des Internets auf ein Konsortium einigen können, das Browser mit Hilfe der Industrie entwickelt und nicht umgekehrt. Doch auch der Mac hat gelitten. Für Apple war Microsoft rein technisch gesehen nie eine echte Konkurrenz, weil Apple das bessere System hatte. Aber wenn der Mac von vornherein als einer unter Vielen hätte bestehen müssen, wäre vielleicht etwas anderes aus ihm geworden.

Meines Erachtens ist Steve Jobs nicht der einzige Mensch, der hochintelligent, hochkreativ und ungeheuer charismatisch ist. Meines Erachtens werden sich Leute finden, wie damals bei Xerox, die etwas Neues bauen, das das Konzept des PCs im Wesen verändert und so den Grundgedanken von Apple und Microsoft ad absurdum führt. Ein Computer ist zur Zeit Telefon, Schreibmaschine, Spielzeug, Fernseher, Videoschnittplatz und Bildbearbeitungsmaschine zugleich - warum? Warum muss es genau dieses Interface mit Schreibtisch und Maus geben? Warum muss es ein Betriebssystem mit einer Benutzeroberfläche geben, unter der alle Programme laufen?
Linux und Firefox zeigen, dass der status quo angreifbar ist. Es gibt heute mehr fähige Programmierer als früher. Und es gibt viele Menschen, die sich der Schwächen von Mac OS X und Windows XP durchaus bewusst sind.

Man verstehe mich bitte nicht falsch. Ich liebe den Mac. Aber Apple hätte der BMW der Computer-Branche sein können - doch sie wollten nicht.

Alles oder nichts. Das Steve Jobs Problem.

Kommentare

@Kai

Von: Vorname | Datum: 21.09.2006 | #1
[Link]

:((((

Kinder, Kinder...

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 22.09.2006 | #2
Einen "Switch" zu AMD wird es nicht geben. Ich kann mir gut vorstellen, dass es irgendwann Macs mit AMD-Prozessoren geben wird, aber nicht ausschließlich. Für den Anwender ist das völlig irrelevant, er bemerkt davon nichts. Seine Software läuft auch mit AMD-Prozessoren.

Zur Zeit hat AMD jedoch überhaupt nichts im Segment der Mobil- und Desktop-Prozessoren anzubieten, was einen Einsatz in Macs attraktiver als Core 2 Duo erscheinen ließe. Das kann und wird sich aber auch wieder ändern.

rex1966

Von: neu | Datum: 22.09.2006 | #3
geh spielen du troll

[Link]

[Link]


"Das erste Amiga-Modell, das erst später den Namen Amiga 1000 erhielt, wurde am 23. Juli 1985 in New York im Rahmen einer großen Show mit dem Gaststar Andy Warhol und auch Deborah Harry vorgestellt."


uhuuuuuuuhuuuuuhuuuuuuu aus welcher gruft bis du amiga-zombie denn auferstanden?

[Link]


offensichtlich hast du noch den bekannten amiga-atari-datums-bug, der besagt, daß 1985(vorstellung amiga/atari st) vor 1983(Lisa)/1984(Mac) liegt. :-)

@neu bzgl. Rex1966

Von: Carlo | Datum: 22.09.2006 | #4
Wenn man bedenkt, daß der Apple II schon 1977 auf den Markt kam, hast Du ja Recht, was Dir aber nicht gleich das Recht gibt, Rex1966 als Amiga-Zombie zu bezeichnen.

Zu Atari muß ich Dir sagen, daß die damals schon führender Spielehersteller waren und wenn man es genau nimmt, waren diese Spieleconsolen nichts anderes, als Computer mit GUI!

Copy/Paste an:
Tatsächlich wurde Apple an jenem Tag im April 1976 von drei Partnern in einem Schlafzimmer gegründet. Neben den beiden Steves, Jobs und Woz, war noch eine dritte Person mit von der Partie: Ronald Gerald Wayne, ein 41-jähriger Grafiker, welcher ebenso wie Jobs beim Spielehersteller Atari arbeitete. Cpoy/Paste aus. Und dort arbeitete damals noch ein anderer; Jay Miner, der spätere Vater des Amiga.

Und obwohl der Amiga viel später auf dem Markt erschien, als Apple, waren die Amigas zumindestens in grafischen Dingen allen, auch den Apples um Jahre vorraus.
Die konnten nämlich damals schon Filmanimationen herstellen, die angesichts der Prozessorleistungen schier unglaublich waren und sich von der Qualität von heutigen Computern und Programmen nicht zu verstecken brauchten.
Bei uns wurden die Amigas als Spielzeug dargestellt. Das war aber Commodores Schuld und wurde sogar bewußt so gemacht, da die mehr an GateWay glaubten.
Doch konnte man mit einem Amiga einen Mac schneller emulieren, als der Mac damals rechnen konnte.
(Selbst die NASA verwendet(e) Amiga Computer bis in die Zeit des heutigen Shuttles.)

Insofern war die Umsetzung der GUI bei einem Amiga herausragend gelöst, wobei das Hardware-Konzept eine herausragende Rolle spielte.
Der Atari zeichnete sich im Gegensatz zum Amiga durch eine eingebaute Midi-Schnittstelle aus und wurde dadurch bei Musikern sehr beliebt.

Carlo

man carlo

Von: neu | Datum: 22.09.2006 | #5
das wurrde doch schon millionenmal durchgekaut!

der atari war der mac für arme (bitte nicht mißverstehen), der amiga der mit den verschiedenen videoerweiterungskarten und tv-frequenz-ausgang.......
nicht zu vergessen der acorn.

alle zeichnete die preiswert verfügbare software und alle sind tot.

punkt aus.


um es mal mit dem von mir ( :-) ) als erstem hier verwendeten begriff: retro zu sagen.

amiga, atari, acorn waren schon retros als es die jetzigen ppc-retros mit ihren g4/g5 noch nicht einmal gab ;-).

sozusagen die großretros :-).

so langsam kommt man sich hier vor wie im datenverarbeitungsmuseum ;-).

@Neu

Von: rex1966 | Datum: 22.09.2006 | #6
Danke für den Troll!!

Retro..

Von: bertzobert | Datum: 22.09.2006 | #7
Das mit dem Retro geht immer schneller...
Core Duo ist auch schon Retro, der Core 2 Duo ist ja schon seit einiger Zeit da. lol...

MacSinnlosigkeit

@bertzobert :-)

Von: macbiber | Datum: 22.09.2006 | #8
***lach***

Am Day After - nach Leopard gibt es dann die

32-Bit Retros oder yonah-retros :-)

Ein Prozessor der dann rückblickend vermutlich grad mal 1 Jahr lang verkauft wurde :-)

also

Von: Gerry | Datum: 23.09.2006 | #9
.. das der Amiga/Atari der Mac für arme Leute war, kann man wirklich nicht sagen.
Ich weis man hört es nicht gerne, aber zu jener Zeit war der Amiga/Atari den Mac weit voraus. Nicht nur was die Grafik anbelangt. Auch das Betriebsystem war weit besser. Als ich im Dez. 1999 auf Apple umstieg konnte das Amiga Betriebsystem Sachen von denen der Mac (damals OS 8.6) weit entfernt war.
z.B. Das ein Programm gleich mal den ganzen Computer blockiert gab es am Amiga nicht und das wen ein Programm abstürzte, es alles mit riss auch nicht.
Wohl gemerkt ich rede hier von Jahre 1999 da gab es Commodore mit ihren Amiga schon lange nicht mehr und Apple war immer noch hinten an. Das hat sich erst mit OS X geändert.

Den Amiga könnte es heute noch geben, aber warum gibt es ihn nicht mehr? Ganz einfach Marketingfehler.
Der Amiga warf zwar gewinne ab, aber Commodore baute auch PCs und das waren Riesen Verluste, das könnten Sie auf die Dauer nicht aus halten. Der Mut zusagen die PCs stellen wir ein und verlegen uns voll auf den Amiga hatten Sie wohl nicht (leider)
Übrigens wegen Leopard, dort kann man ja dann mehrere Screen offen haben. Das könnte der Amiga von Anfang an. Apple bringt das erst im Jahre 2007. Der erste Amiga kam raus. ähm 198?
Kurz bevor Commodore zu machte gaben Sie bekannt das im nächsten System jedes Fenster eine eigene Farbtief haben wird, und vieles mehr, leider kann es aber dann nicht mehr dazu. Wo war Apple dazumal und Window gerade angelangt??
Apple war eben nicht immer der "beste" Computer. Es gab auch mal Zeiten da waren das Andere.
Aber heute sind sie das sicher ohne frage.

In einen geben ich den Artikel aber Recht. Hätten die Andern überlebt, dann wär es für uns alle besser gewesen und M$ würde vielleicht heute nicht so den Markt beherschen.

Mhh...

Von: Wer | Datum: 23.09.2006 | #10
189? Seife und Papier wurden da erfunden aber der erste Amiga?

*scnr*

häh?

Von: blacktea | Datum: 21.09.2006 | #11
ein naiver, aussageloser artikel. hat hier der praktikant mal in die tasten hauen dürfen??

auf jeden fall nichts gescheites für die öffentlichkeit...

:-)

Von: klapauzius | Datum: 21.09.2006 | #12
"Ich verstehe nicht, wieso mangelnde Sockelkompatibilität ein Problem ist"

Andere schon.

:-)

Dann erkläre es bitte, wenn es denn geht...

Von: Jawohl ich | Datum: 21.09.2006 | #13
Erkläre, wieso Sockel Sockel es unmöglich machen, dass Intel und AMD mit ihren Produkten konkurrieren und Apple deshalb nicht auf AMD umsteigen kann.

Nachtrag

Von: Jawohl ich | Datum: 21.09.2006 | #14
Es sollte heißen: Verschiedene Sockel.

Natürlich ist es schade dass Intel nicht dabei ist.

Aber im Bezug auf die Wechselmöglichkeit und den Wettbewerb zwischen Intel und AMD ändert das ja nichts.

Aber gut ich möchte hier nicht den Pädagogen spielen. Wenn Du nun partout daran festhalten willst, dass Apple vorher besser dran war und IBM btw. Freescale mehr Wettbewerb hatten, dann bleib dabei.

Ich dachte nur Du hättest vielleicht überzeugende Argumente, warum diese Meinung falsch ist.

Aber es kommt nur Polemik und dumme Sprüche.

Damit werde ich bis auf weiteres bei der Einschätzung bleiben, dass AMD und Intel in einem Wettbewerb zugunsten von Apple stehen und der Verbleib bei IBM wie Freescale nicht mehr Unabhängigkeit bedeutet hätte.

Ach Junge

Von: klapauzius | Datum: 21.09.2006 | #15
Bei IBM und Freescale hat man es mit einem hersteller-unabhängigen Standard zu tun, nämlich POWER

[Link]

Bei Intel und AMD mit mehr oder weniger proprietären 99%-de-facto-Standards.

Was besser für die Konkurrenz ist ist egal, gemacht wird sowieso was Steve will.

Standard ist noch kein fertiges Produkt...

Von: Jawohl ich | Datum: 21.09.2006 | #16
Ja aber de facto konnte JobsApple nicht hingehen und sagen ok, Freescale und IBM spuren nicht so, wie ich will - also bau ich mir mal eben den Prozessor selbst oder geb ihn zu AMD in die Produktion. Das war auf die Schnelle nicht möglich, weil ein Standard noch kein fertiges Produkt ist.

Zu AMD kann Jobs dagegen jederzeit mit relativ kleinem Aufwand wechseln, oder täusche ich mich?

Jou

Von: klapauzius | Datum: 21.09.2006 | #17
wenn ich zu jemandem gehen wollte der so spurt wie ich will würde mir da auch zuallererst Intel einfallen.

Und nu lass gut sein. Iss wie iss kommt wie kommt.

@Ingmar

Von: rex1966 | Datum: 21.09.2006 | #18
Zitat:
"Apple, das den Computer für normale Leute erfand. Apple, das die grafische Benutzeroberfläche marktreif machte."

Das ist wohl nicht ganz richtig,erst richtig Marktreif wurde die Grafische Benutzeroberfläche durch Commodore mit dem Amiga und Atari mit dem ST.
Vor allem der Amiga war von Mitte der 80er bis Anfang der 90er Apple um Lichtjahre voraus.
Dank Jay Miner,the Gotfather of Amiga

Ok

Von: Jawohl ich | Datum: 21.09.2006 | #19
Mir auch, zumindest wenn Intel so spurt wie ich will.

Das tut Intel (zur Zeit). Zwar nicht weil Steve so mächtig ist, sondern weil Steve gerade will, was alle wollen. Aber das ist ja eigentlich egal.

Wenn Intel plötzlich zurück fällt, dann ist Pech, dann muss Steve eben wieder switchen und wir switchen mit; wohin auch immer. Solange ich kein Windows benutzen muss...

ok, jetzt lassen wirs. Bis zum nächsten mal... :-)

@klapauzius

Von: barattolo | Datum: 21.09.2006 | #20
... in deiner Ausführung fehlt etwas ... vor vielen Jahren kaufte Jobs für wenig Geld eine Firma Namens Pixar ... von einem Herrn Georg Lucas ... weil dieser dachte das bringt nix ... und Jobs daran glaubte ... jetzt ist Pixar die größte und bekannteste Animationsfirma der Welt und gerade an Disney verkauft worden (inkl. Steve :)

... wäre doch zu einfach zu sagen, alles was Steve anfasst läuft schief ... aber wir kennen deine Haltung aus dem Heise-Forum (oder bist du ein Anderer?!)

Wg. Konkurrenz im x86-Markt

Von: klapauzius | Datum: 21.09.2006 | #21
Eben poste ich noch über das Sockel-Drama im ach so konkurrenten x86-Markt, und jetzt:

[Link]

AMD Announces Socket Compatibility Plans to Drive Industry Collaboration; Sun Microsystems, Cray, Fujitsu Siemens Computers, HP, Dell and IBM Endorse Open Collaboration through AMD Torrenza Initiative to Enable Socket-Compatibility

Nur einer muss leider draussen bleiben. Na wer wohl ?

:-)

Wettbewerb, Sockel und das Krümelmonster

Von: Jawohl ich | Datum: 21.09.2006 | #22
Ich verstehe nicht, wieso mangelnde Sockelkompatibilität ein Problem ist.

Natürlich kann man nicht in eine Intelmaschine einen AMD einbauen, genausowenig, wie man in einen Mini einen neueren G4 sinnvoll einbauen kann uder einen G5 in einen g4 Powermac.

Aber nichts hindert Apple daran, die nächste Produktlinie auf AMD umzustellen, wenn Intel anfängt, sich aus dem PC-Geschäft zuzrückzuziehen oder die Preise abartig erhöht... e.t.c.

Fakt ist, dass sich AMD und Intel in einem harten Wettbewerb befinden, der Apple zu Gute kommt.

Wo war da der Wettbewerber von IBM? Wo der Wettbewerber von Freescale?

Mal ein einfaches Besipiel:

Wo würde das Krümelmonster die besten Kekse kaufen?

Bei einer Firma, die eigentlich *Kuchen* herstellt, aber dafür sagt, dass sie Kekse nach den Wünschen des Krümelmonsters herstellt.
An den Entwicklungskosten soll sich das Krümelmonster aber bitte beteiligen. Außerdem beherrscht diese Firma die Knusprigkeit nicht so sehr.
Dafür sind in den Keksen die modernsten Zutaten (Superbackpulver), und in bestimmt ganz naher Zeit wird die Knusprigkeit mindestens auf dem Niveau der beiden anderen großen *Keks*hersteller sein, zumal diese unmoderne Zutaten benutzen (Zutaten (Hirschhornsalz statt dem Super-Backpulver).

Oder:

Das Krümelmonster bestellt gleich bei einem der großen Kekshersteller, die genau die Knusprigkeit besitzen, die es will um ordentlicxh zu krümeln, weil diese Bäcker eben in einem Wettbewerb um Kunden stehen, die knusprige Kekse wollen. Obwohl sie dafür das veraltete Hirschhornsalz benutzen.

Wo bestellt wohl das Krümelmonster?

Durch!

Von: johngo | Datum: 20.09.2006 | #23
...

das wäre dann geklärt

Von: neu | Datum: 20.09.2006 | #24
kam nur nicht so an in deinen beiträgen ;-).

"Und zu gute letzt - wegen Deiner Verteidungs-
haltung - bezüglich der Nextmaschinen. Wir
lachten über einen Next in seiner angedachten
Funktion in den Agenturen. Wir lachten nicht
über die Technik oder das Erscheinungsbild
eines Next-Cubes. Wir lachten über das, was
Du hier selbst als Unsinn bezeichnest - wir
lachten auch über diesen Unsinn!
"

das hört sich doch ganz anders an :-).

also hast du doch wohl über die blöden typen gelacht, die die next eigentlich nicht gebrauchen konnten für ihre zweck, sich aber vom cleveren(skrupellosen) händler haben eine nextstation andrehen lassen, sozusagen perlen vor die säue bzw. aus anderer sicht stäbchen zum wasserschöpfen.......

demzufolge litten schon damals die werbologen unter dem typischen schlipsträgersyndrom (dampfplaudersucht)

......


so, thema endlich durch?

@ neu Schreib, schreib, schreib ...

Von: johngo | Datum: 20.09.2006 | #25
Tja, neu

Gott sei Dank kann man hier nicht
editieren, denn damit kann ich
"auch belegen", das ich sogar daran
dachte die Beschreibung Massen mit
dem Begriff "natürlich relativ" zu
unterlegen! Sagt Dir Begriff etwas? ;)

Das Steve himself nun massiv in's DTP
wollte dichtest Du mir hier nur an!

Alles, was ich aus Deinem Posting
erlese ist, das Dein Händler halt helle
im Köpfchen war und Dir und anderen
den Next für die grafische Branche
ausredete.

Der oder die Händler in Rhein Main waren
halt anders gestrickt und haben diese
Systeme den Agenturen aufgeschwatzt.
So sah das auch 4 Jahre später mit den
SGIs aus.

Warst Du mal auf den damaligen
Mac-Messen? Du wurdest massiv be-
labert, Deinen Workflow auf UNIX/IRIX
etc. umzustellen. Deshalb sagt das doch
nichts darüber aus, ob z. B. SGI selbst
hier die eigene Zukunft sah. Das war
ziemlich sicher nicht der Fall.

Aber lass halt gut sein. Die Geräte
standen da und waren bald wieder weg.
Was anderes habe ich nicht geschrieben!

Und by the way: schon im ersten Posting
steht klar und deutlich, das ich als DTPler
in das Computing einstieg und das die
Werbeagenturen die Nextmaschinen kauften.
Ich habe also nix, rein gar nix zurückzunehmen.
Man kann auch als DTPler im eigenen Studio
oder als Freelancer über die Next-Maschinen
lachen, die "dort in den Agenturen stehen".
Die Deckungssumme DTP/Werbeagentur kann
sogar absolut Null sein.

Wir haben bei uns darüber gelacht, was die
dort - in unserem Arbeits"bereich" - damit
machen wollten. Zu der Zeit wollten die
meisten Agenturen partout alles selbst in
die Hand nehmen. Die meisten gründeten
deshalb flux ihre Service-Tochtergesellschaften
im eigenen Hause.

Und zu gute letzt - wegen Deiner Verteidungs-
haltung - bezüglich der Nextmaschinen. Wir
lachten über einen Next in seiner angedachten
Funktion in den Agenturen. Wir lachten nicht
über die Technik oder das Erscheinungsbild
eines Next-Cubes. Wir lachten über das, was
Du hier selbst als Unsinn bezeichnest - wir
lachten auch über diesen Unsinn!

Porsche

Von: Jawohl ich | Datum: 20.09.2006 | #26
Ohne Wendelin Wiedeking sähe es bei Porsche aber wohl schlechter aus. Und Wideking ist auch ein Querdenker, wenn auch keine Diva.

Aber was solls. Chefs besonders Gründer sind immer sehr eigen. Sonst wären sie keine Gründer / Unternehmer. Ohne eigenen Kopf stellt man nichts gegen alle möglichen Widerstände auf die Beine.

klappi blamiert sich mal wieder!

Von: neu | Datum: 20.09.2006 | #27
wie immer!

man du dauerpanne, von workflow hast du offensichtlich auch noch nie etwas gehört. stichworte z.b.: zusammenspiel (damals) einscannen der bilder, photoshop, cumulus, quark(indesign)... druck verbinden sich wiederholender aufgaben mittels applescript...

du doofi bleib mal lieber bei deinem coraldraw 3.0 vom restpostenmarkt.

[Link]

nur mal ein link für dich blindpesen, der dir mal zeigt, wozu framemaker verwendet wird.

Siehste neuchen

Von: klapauzius | Datum: 20.09.2006 | #28
Und jetzt hast Du Dir doch die Erklärung selber geliefert:

Herr Jobs wollte natürlich mit NeXT in den DTP-Bereich. Schon um Apple zu ärgern, die ihn vorher rausgeschmissen hatten.

Nur geklappt hat's halt nicht, weil's auf'm Mac halt besser lief.

klappi klappe!

Von: neu | Datum: 20.09.2006 | #29
also auch davon hast du keine ahnung!

@Carlo

Von: njyo | Datum: 20.09.2006 | #30
FULL ACK. :)

@Carlo

Von: M@rkus | Datum: 20.09.2006 | #31
Super-Beitrag, danke.

carlo

Von: neu | Datum: 20.09.2006 | #32
das von dir hätte eigentlich der beitrag des redakteurs sein sollen!
kann man so vollkommen unterschreiben.

@neu

Von: klapauzius | Datum: 20.09.2006 | #33
Jobs wollte natürlich mit NeXT nie in den DTP-Bereich. Deshalb hat er ja auch Display PostScript dafür genommen. Mann, wie dämlich geht's denn noch ?

FrameMaker lief auf NeXT und war damals sowas wie heute Photoshop im Grafik-Bereich. Das ach so moderne Pages lief auf NextStep, hat mit DTP natürlich nicht das geringste zu tun.

Wirklich, ich habe selten jemanden sich so polternd blamieren sehen wie Dich.

Neu

Von: Vorname | Datum: 20.09.2006 | #34
Wäre es nicht besser, wenn du dich auf die PPC-Retros konzentrierst? Johngo ist definitiv keiner von denen! ;)

vorname

Von: neu | Datum: 20.09.2006 | #35
ja ich weiß.
mich ärgert aber dieser unsinn bezüglich next.
ich hatte mir 1990 so eine nextstation beim fachhändler vorführen lassen (damals listenpreis 20500 dm) und dieser hat eindeutig darauf hingewiesen, daß es zwar super mit dem displaypostscript, der videoaufnahme (in echtzeit von einer kamera) usw. ist aber grafiker, werber(fuzzies) doch besser die finger davon lassen sollten, da der entsprechende workflow gar nicht möglich ist.
er hatte auch die meisten seiner kunden in den unis wo die next als entwicklerrechner begriffen und genutzt wurde.

damals konnte ich mir so einen teuren rechner nicht leisten, nur um mit entwicklung zu beginnen.... heute bekommt man ja dieses noch wesentlich verbesserte system schon ab 599 euro.....

man sollte eben nicht äpfel mit birnen vergleichen.
das ist genauso blödsinnig wie beos anzuführen, daß damals noch nicht einmal drucken konnte auf 0815 druckern.

Diese Frage kann niemand beantworten, oder?

Von: Carlo | Datum: 20.09.2006 | #36
Um jetzt schon voraussagen zu können, ob es Apple in 10 Jahren noch geben wird, müßte man der liebe Gott persönlich sein.

Meine Meinung zu Teilen des Artikels und Teilen von Kommentaristen in wahlloser Reihenfolge:

Apple ist halt auf einer Erfolgswelle, wie sie noch nie da war. Das ist die Folge der Unternehmungsstraffung durch Steve Jobs. Während der Zeit, als er nicht im Unternehmen war, hatten das einige CEOs bei Apple versucht, sind aber alle gescheitert.

Der Übergang auf OS X konnte nur deshalb so flüssig stattfinden, weil Jobs bei Next den Weg fortsetzte, den er bei Apple schon beschreiten wollte, obwohl sie damals der gesamten Konkurrenz um ca. 10 Jahre vorraus waren.

Objektorientierte Programmierung war das Ziel von Jobs schon bevor er aus der eigenen Firma rausgeschmissen wurde.

Der Newton war nicht Jobs Kind, sondern das von Jean Luis Gassée.

Apple war niemals Führungslos, wie der Autor des Artikels dies schrieb.
Hätte man Jobs damals nicht aus der Firma entfernt, hätte Apple zwar noch etwas kämpfen müssen, wäre aber Heute schon 10 Jahre weiter.

Auch jetzt wird man bei Apple an Dingen arbeiten, die vielleicht in 5 bis 10 Jahren marktreif sein werden.

OS X ist ein Unix und wie echt muß ein Unix sein, um als echtes Unix zu gelten?

Die Lizenzierung funktioniert nicht, hat noch nie funktioniert und da Jobs derjenige war, der die Firma aus den Lizenzbindungen herausbrachte, weil diese sich wie blutsaugende Kragen auf Applel auswirken, wird es auch zukünftig keine Lizenzierungen des Systems oder der Hardware geben.

Die Apple Quick Take, die Apple zusammen mit Kodak entwickelte, war ihrer Zeit genauso vorraus, wie Apple Rechner oder die heutige Lösung für Betriebssystem oder Apples Digital Hub. Es war die einzige bezahlbare Digitalkamera, mit der man damals was gescheites anfangen konnte.

Apple wird auch mit iTV Erfolg haben. Denn Apple hat bereits 13 Jahre Erfahrung mit diesem System; Vor 13 Jahren hatten sie sowas nämlich schonmal realisiert. Waren aber der Zeit so weit vorraus, daß man es wieder eingestampft hat. Jetzt ist es aber soweit und man braucht es nur noch der gegebenen Technik anzupassen und etwas Feinschliff hineinzuarbeiten.

Es wird m.E. schwierig, einen entsprechenden Nachfolger für Jobs zu finden. Der muß nicht nur Visionär sein, sondern auch Realist. Er benötigt einen Sinn für das Wesentliche, Durchsetzungskraft, Ausdauer und muß es verstehen, daß sich die Entwickler in den verschiedenen Labors nicht verzetteln. Er muß Eifersuchten zwischen den Forschungsabteilungen unterbinden oder besser erst gar nicht entstehen lassen, ein Charismat sein und ein guter Ein- und Verkäufer.

Der Wind wird Apple zunehmend schärfer um die Ohren wehen, weil die Konkurrenten den Erfolg Apples längst analysiert haben und sich auch ändern.
Also muß Apple stets einen Schritt weiter sein. Auch wenn man es außen nicht erkennt, in der Forschung laufen jetzt die Sachen, die wir in 10 Jahren sehen werden, wenn es Apple dann noch gibt.
Und das ist auch der Grund der Geheimniskrämerei. Die ist für das Unternehmen so Überlebenswichtig wie noch nie!

Ach, hier noch ein Link für eine gut recherchierte Hystorie von Apple.

[Link]

Carlo

na dann

Von: neu | Datum: 20.09.2006 | #37
"Lesen lernen!!! Die Werbeagenturen fanden
den schwarzen Next hipp und haben ihn
sich reihenweise hingestellt. Die Grafiker
haben dann doch lieber einen Mac gekauft! ;)
Die, die "wirklich arbeiten" mussten, wussten sehr
schnell, welches System zu der Zeit das
Sinnvollste war. In Summe garantiert der
Mac!"

ja ja ja, mit solchen solche typen wie dir zu diskutieren ist wie dünnpfiff an den nagel hängen zu wollen!

"Nur die Jobs-Brille (die wollte ich erwähnen),
die habe ich nicht auf! Steve Jobs'
schwarze Next-Rechner wurden um
1990 in Massen (natürlich relativ) in
den hippen Werbe-Agenturen in
Frankfurt durch die Flure geschoben und
in die Zimmer verteilt. Und sie wurden
dann auch sehr bald wieder aus den
Zimmern verbannt, um Platz für die
Macs zu schaffen.

So war Steve also schon einmal in
diesem Segement, welches Apple
in der 90ern getragen hat, gescheitert.
In unserer Bereich waren Steves Rechner
"fast schon die der Lacher" der Branche.
Böse formuliert aber eben nichts, was
meine Gefühlswelt ausdrückt, sondern
Anfang der 90er eben usus war!
"

lern schreiben!
gott sei dank gibt es ja die möglichkeit, deine zitat einzufügen.
und was steht da?!: "So war Steve also schon einmal in
diesem Segement, welches Apple
in der 90ern getragen hat, gescheitert."

nur hat er es gar nicht versucht, in diesem(?) segment.

"In unserer Bereich waren Steves Rechner
"fast schon die der Lacher" der Branche."

wie jetzt? nun doch in eurem bereich?
wieso das denn? bei den grafikern (besonders solchen oberfreelancern) hat er es auch nicht versucht ;-).

lern schreiben!

"Ich kenne keine einzigen freischaffenden
oder Studio-Grafiker, der diese Marotte der
Werbeagenturen (ich hoffe, Du weist, was
das ist ;) ) mitgemacht hat. Dort standen sie
rum ... "wir" haben immer mit Macs gearbeitet!"

und nun erkläre uns doch mal, weshalb du erst von werbeagenturen und unserem segment/bereich schreibst und dich nun wie ein aal windest um sätze, die du geschrieben hast nun mitmal anders verstanden haben zu wollen :-P.


pech gehabt. wenn du schon oberlehrer/klugschißbeiträge schreibst, dann solltest du wenigstens die übersicht behalten.

zusammenfassend: die blöden grafiker lachten über next als grafikworkstation, obwohl next gar nicht die zielgruppe war.
sehr "intelligent". na dann lachen wir alle zusammen mal über linux-rechner. da gibt es ja auch keine passende software für grafiker aber lachen kann man ja mal.

du bist ja echt ein fachmann ;-).

@ neu

Von: johngo | Datum: 20.09.2006 | #38
erklärt uns der allwissende johngo ...


Wenn Du meine Beiträge wirklich
aufmerksam gelesen hättest, dann
wüsstest Du, das da nichts- von dem,
was Du mir da nachsagt - drinnen
steht.

Zu allererst steht da oben nirgendwo,
das man mit einer Quicktake belichtungs-
fähige Dateien erstellen kann. Das habe
ich nicht geschrieben und nicht einmal
suggeriert. Ich habe die Quicktake
in erster Linie für Echtzeit-DTP-Layouts
verwendet (damit konnte man prima beim
Kunden oder im Photostudio) parallel die
Stände ausprobieren bzw. mit dem Kunden
ausdiskutieren. Die Bilddaten waren in
Sekundenschnelle im Layout.

Und in der zweiten Revison (die 150er)
waren dann Eventphotos auf Laserausdrucken
der Renner. So eine Quicktake hat sich
innerhalb einer Woche problemlos selbst
bezahlt (da wir hier ja über innovative
Produkte reden - die Quicktake war eines ;) ).


"... und weiterhin wäre es interessant, zu wissen,
weshalb angeblich grafiker ca. 20000 dm
(je nach modell) für eine nextstation/cube
ausgeben anstatt ca. 12000 dm für ´nen mac,
wenn es für die nextstaion gar nicht
entsprechende ebv-programme gab ;-) ;-P. ..."


Lesen lernen!!! Die Werbeagenturen fanden
den schwarzen Next hipp und haben ihn
sich reihenweise hingestellt. Die Grafiker
haben dann doch lieber einen Mac gekauft! ;)
Die, die "wirklich arbeiten" mussten, wussten sehr
schnell, welches System zu der Zeit das
Sinnvollste war. In Summe garantiert der
Mac!

Ich kenne keine einzigen freischaffenden
oder Studio-Grafiker, der diese Marotte der
Werbeagenturen (ich hoffe, Du weist, was
das ist ;) ) mitgemacht hat. Dort standen sie
rum ... "wir" haben immer mit Macs gearbeitet!

Ist das jetzt bei Dir angekommen?

@macbiber

Von: njyo | Datum: 20.09.2006 | #39
Ja, Steve ist eine Diva (er hat seine schlechten und guten Seiten), genauso ist Apple eine Diva und das ist eben was die Firma auszeichnet. Geht Steve, verliert Apple seine Divenhaftigkeit und wird eben eine Firma wie jede andere. Und genau damit verliert Apple meinen Respekt. Den Respekt, den ein Rebell verdient.

und nun

Von: neu | Datum: 20.09.2006 | #40
erklärt uns der allwissende johngo wie man aus einem digitalfoto mit einer auflösung von 640x480 eine belichtungsdatei macht, für die der mac 20 min zur berechnung braucht ;-).

und weiterhin wäre es interessant, zu wissen, weshalb angeblich grafiker ca. 20000 dm (je nach modell) für eine nextstation/cube ausgeben anstatt ca. 12000 dm für ´nen mac, wenn es für die nextstaion gar nicht entsprechende ebv-programme gab ;-) ;-P.


ppc-biber geh spielen!

@Vorname

Von: Gunnar | Datum: 20.09.2006 | #41
Kannst du auch mal aufhören immer nur gegen die angeblichen "Intel-Kritiker" stänkern zu müssen?

Danke

Gruss
Gunnar

F¨CK

Von: SYSTEM 6 | Datum: 20.09.2006 | #42
Der Beitrag ist so aussagekräftig, wie meine Socken.

Apple wird es auch in 10-20, oder 30 Jahren nicht schlechter gehen, als jetzt.
Porsche ist ja auch nicht kaputt gegangen, als Ferry aufhörte.
Nein, PORSCHE ist ein gutlaufende Sportwagenschmiede und daran, VW (lokaler Marktführer, im Vergleich ein Riese) zu übernehmen.
AHA!

Techniker

Von: name | Datum: 20.09.2006 | #43
"Ingenieure sollten nicht vergessen, dass sie nur die Straßen für die Fahrzeuge bauen, die darauf fahren. Es geht nicht darum, welche Wege sie sich erträumen, sondern welche Ziele darauf zu erreichen sind."

Da Fjutscha from Apple

Von: wargum | Datum: 20.09.2006 | #44
Es ist in der Tat schade, wie die Marktanteile aktuell verteilt sind und, dass Mac OS X die einzige 99%-ige Alternative zu Windows ist (oder umgekehrt ^^ ). Ich bin aber sicher, dass der Mac in den nächsten Jahren weitere Marktanteile gewinnen wird (zumindest in den Industrienationen).

Und ich habe die Theorie, dass durch einen starken Mac auch andere Plattformen weiter zulegen können. Wieso? Je stärker der Mac ist, desto mehr wird sich der Computerbenutzer vor dem Kauf bewusst informieren und dann für eine Lösung entscheiden. Und genau dieses nicht mehr blinde greifen zu Windows wird anderen Betriebssystemen helfen, denke ich.

Schaut euch nur an, wie der Mac bei Jüngeren (vor allem Studenten) immer mehr etabliert, diese Leute werden wohl dauerhaft beim Mac bleiben. Und die bekommen dann auch Kinder und so vermehren sich die Mac User immer weiter, sowas vererbt sich ja ganz gerne :-)

Als besonders erfolgreich hat sich für Apple die Retail-Strategie ausgewirkt (in den USA). Der Schlüssel zum Erfolg liegt wohl auch in anderen Ländern in einem dichten Filialnetz, am besten mit Apple Stores. Ich meine, versetzt euch in die Lage eines PC-Users, der nur mal eben einen iPod im Apple Store kaufen will und dann diese wundervollen Rechner sieht, der kann ja gar nicht anders ;-)
Und nur im Apple Store hat man dann auch garantiert die Möglichkeit, sich von einem netten und kompetenten Apple-Mitarbeiter oder Mac-Nerd zu einem Switchszenario erstklassig beraten zu lassen.

Also wenn Apple jetzt keinen gravierenden Fehler macht, dann kann das gar nicht schief gehen. Ob mit oder ohne Jobs.

Leopard wird ein UNIX!

Von: wargum | Datum: 20.09.2006 | #45
Was viele (auch hier, glaube ich) schon vermuteten, wird jetzt wohl wahr: Mac OS X 10.5 Leopard wir ein ECHTES UNIX!!!
[Link]

Auch wenn es vor allem eine Formalie ist, so können wir doch endlich von Formulierungen wie "Quasi-Unix" oder "unixoid" absehen :-D
YEAH!

Nochwas...

Von: ghme | Datum: 20.09.2006 | #46
...ebenso bescheuert:

"Diese Launen bekommt grad die wichtigste Käuferschicht ab, die Apple jahrelang mit dem G4/G5 die Treue gehalten hat ab"

Die meisten hatten wohl ihre G4s und G5s eher aus dem Grund gekauft um damit zu arbeiten, als aus dem überaus schwachsinnigen Grund einem Computerhersteller die Treue zu halten. Leute, wie kommt man auf so einen Mist? Das ist echt unglaublich...

Ist das der Grund warum Ihr Euch Rechner kauft? IBM zu unterstützen? Freescale die Treue zu halten? Nun o.k. in diesen Kosmos möchte ich gar nicht weiter eintauchen.

Alle Apples dich ich mir bisher gekauft habe, habe ich nur für mich und meine Arbeit gekauft. Nun habe ich wirklich ein schlechtes Gewissen, dass ich so egoistisch bin und die höheren, ideellen Werte hinter dem Kauf gar nicht beachtet habe...

Nebenbei bemerkt: mein G4 und mein G5 arbeiten kein bischen anders wie vor dem Swich. Selbst ein Quad-G5 mit Logic (!!!) arbeitet exakt so wie vor dem Switch. Komisch nicht? Ganz neue Erkenntnis, gell? Aber ich bekomme eine "Laune" ab, jo klar...

Jaja die PPC-Retro-Klopper-Tropper

Von: Vorname | Datum: 20.09.2006 | #47
Vorher jeden Scheiss bei Apple mitgemacht und für super befunden...

... und jetzt aufeinmal, wo Intel im Mac steckt, ist alles schlecht...

ALLES KLAR! B)

@neu

Von: macbiber | Datum: 19.09.2006 | #48
"@johngo
man bist du peinlich.
wie kann man sich bloß so offensichtlich blamieren wie du?"

wer im Glashaus sitzt.... :-)

Hmm...

Von: ghme | Datum: 20.09.2006 | #49
"Aber es herrscht halt Personenkult - dagegen gibt es kein Kraut... :-)"

Wie kann ein normal denkender Mensch überhaupt auf die Idee kommen, dass sich irgendjemand Produkte wegen des CEOs einer Firma kauft? Geht es noch wirrer?

Ohne PPC-Brille und ohne Hang zu Idolen (scheinbar) würde man einfach erkennen, dass es bei Apple Produkte gibt, die gut sind und die die eigene Produktivität steigern...

Mich interessiert Jobs einen Scheissdreck. OS-X, gutes Design (also wenn schon Personenkult dann eher Leute á la Ive) + Leistung und der Preis geben den Ausschlag und zwar in dieser Reihenfolge.

Aber was erwarte ich...

"Jobs ist keineswegs der geniale Führer für den er gehalten wird. Er macht(e) in der Umsetzung z.T. haarsteubende Fehler."

Wie blind kann man eigentlich sein? Ein Chef einer Firma macht Fehler, hui. Was musst Du alles schon geleistet haben um solche Sprüche loszulassen. Ihr Jobs-Hasser (das ist dann wohl die eigentliche Obsession hier) schafft es doch jedes mal noch faktenloser, verblendeter und idiotischer zu argumentieren. Respekt!

@ionas

Von: macbiber | Datum: 19.09.2006 | #50
"Denn Apple ist properitär, und das auf übelste Art und Weise. Nun läuft die properitäre Software gebundelt mit properitärer Hardware sehr gut und viel besser als der MS-Quasi-Monopolisten Schrott."

Ja stimmt.

Aber nehmen wir an Apple gäbe sein System total frei - und jede klitsche bastelt irgend eine kernel-erweiterung für "ihre" PCI-Karte,Graka,USBichweissnichtwas.
So wie das bei Windows der Fall ist :-)

Die Nische der ausgesuchten Hardware - läuft oder läuft halt nicht bringt eben auch den Vorteil einer grösseren Stabilität - neben dem Nachteil der geringern Vielfalt.

Man kann nicht beides haben.

Die frage muss auf den index und darf nicht gestellt werden.

Von: eastmac | Datum: 19.09.2006 | #51
-

ach ja, apple verkauft 125.000 filme in der ersten woche

Von: ein stänkerer | Datum: 19.09.2006 | #52
[Link]

"Apple sells 125,000 movie downloads in first week"

@johngo

Von: macbiber | Datum: 19.09.2006 | #53
"So einfach ist das! Denn Apple hat auch
Steve aus dem Koma gerettet. Das wird nur
zu gerne übersehen ... zumindest in der
Abhandlung da oben."

Allerdings !
Beide brauchten einander.

Herr Jobs ist zweifellos charismatisch und ein genialer "Verkäufer" seiner Ideen.

Aber daß er schon so häufig dicke Fehler gemacht hat wird gerne übersehen.
Aber es herrscht halt Personenkult - dagegen gibt es kein Kraut... :-)

Wenn Jobs den Wechsel zu Intel tatsächlich schon länger geplant hat muss ich zwei Fragen stellen.

Warum erst jetzt?
Und nicht statt dem G5 gleich zu Intel.

Warum jetzt plötzlich so schnell/hoplahopp?
Unausgereifte Mobilrechner mit Problemen über Problemen.
Statt mit dem 64-Bitter core2duo umzusteigen verkauft man den Yonah...

Jobs ist eine Diva und hat Launen.
Diese Launen bekommt grad die wichtigste Käuferschicht ab, die Apple jahrelang mit dem G4/G5 die Treue gehalten hat ab - ich sag nur iDVD6, Logic....
Wenn er es nicht schafft seine Kunden "mitzunehmen" und ihnen den nun eingeschlagenen Weg statt angenehm nun holprig werden lässt, dann verliert er eher eine wichtige Käuferschicht - die wird auch durch itunesvideogucker-switcher qualitativ nicht ausgeglichen.

Jobs ist keineswegs der geniale Führer für den er gehalten wird.
Er macht(e) in der Umsetzung z.T. haarsteubende Fehler.

Passt sehr gut

Von: klapauzius | Datum: 19.09.2006 | #54
[Link]

"Jobs, who with Steve Wozniak founded Apple Computer and made the list of the Forbes 400 richest Americans, emerges as a mesmerizing, irrational, self-deluding and ultimately pathetic person in this portrait by the author of Bulls in the China Shop and Other Sino-American Business Encounters . Having been forced out of Apple in 1985, Jobs sought in vain to recover his "boy wonder" dominance in the ultra-competitive computer world through lavish spending on his new company, setting the tone early by paying a designer $100,000 to devise the name "NeXT." With no market profiles clearly in mind, Jobs unilaterally chose a small, black, cube-shaped "personal mainframe" box, noncompatible and overpriced, to be the firm's sole hardware item with exclusive software applications--a "retrograde" posture, notes Stross. NeXT consistently fell far short of sales and production targets--while rivals Microsoft, Sun Systems and IBM forged ahead with innovations--to which Jobs responded with outrageously fanciful boasting at trade events and in the press"

"Steve Jobs, the charismatic cofounder of Apple Computer, is widely viewed as a hero of the computer industry, one of its founding fathers. Stross ( Bulls in the China Shop and Other Sino-Japanese Encounters , LJ 7/91) describes Jobs's attempt to recreate his success at NeXT, the company he founded after being forced out of Apple in 1985. The resulting picture is one of a megalomaniac who has been unable to recreate his original magic. Indeed, Stross questions Jobs's "magic," attributing much of Apple's success to its position in a nascent, booming industry and to the efforts and innovations of others. In his own atempt to produce "the next big thing," Jobs has focused on the impractical and revealed a critical lack of business savvy."

NeXT

Von: brommel | Datum: 19.09.2006 | #55
Hmm - auf dem NeXT gabs ne Menge professioneller Werkzeuge und man konnte Standard Postscript Schriften verwenden, die gedruckt an gleicher Stelle erschienen wie auf dem Bildschirm - Display Postscript sei dank.

Die wichtigsten Applikationen haben meines Wissens überlebt:
Diagram! -> OmniGraffle
Virtuoso -> Freehand

Eines der schärfsten Programme war Taylor - ein (Display)Postscript Debugger. Die Killerapplikation für Grafiker schlechthin zu der Zeit!!!!!

OneVision weiss ich gar nicht mehr. Dann gabs noch Pages, dass heute in iWork auftaucht. FrameMaker war irgendwie auch geschmeidiger als auf anderen Plattformen

Klapauzius

Von: Jawohl ich | Datum: 19.09.2006 | #56
Du hast vergessen zu erwähnen von wann dieses Geschreibse ist.

"fanciful boasting at trade events and in the press.[...]
Copyright 1993 Reed Business Information, Inc."

Das Buch stammt aus einer Zeit, inder Jobs tatsächlich nicht erfolgreich war (zumindest nicht offensichtlich).

OS X und der Erfolg von Pixar, deren Grundsteine er mit den dort so kritisierten NextStep und dem George Lucas- Deal legte, gab es zu der Zeit noch nicht. Das erfolgreiche Fazit dieser Tätigkeiten war noch nicht abzusehen.
Jetzt ist klar, dass Jobs aus NextStep ein Super Betriebssystem und aus der Animationsabteilung von Lucas eines der Erfolgreichsten Filmstudios gemacht hat, wodurch er jetzt Einflussreicher Aktionär von Disney ist.

Demnächst zitier ich aus einem Artikel aus dem Jahre 1980 um zu belegen, das Bil Gates Mitnichten der reichste Mann der Welt ist. Ts, ts...

Preisvergleich NeXT

Von: brommel | Datum: 19.09.2006 | #57
Hmm noch mal

ich hatte damals mal ein kleines Spiel gemacht und die bei mir als Student enthaltene Software (ja, mit Mathematica und Sybase und nicht zu vergessen dass bei allen NeXTs Pixars RenderX dabei war - ja da hätten alle die Disney Filme selber machen können) in Wert zusammengerechnet und mit mit Produkten für MS$ verglichen. Dabei heraus kam ~60KDM

Gut man kann argumentieren dass da viel zu viel dabei war was man gar nicht braucht . . . . Aber so hat SJ meines Wissens die Lizenzgebühren an Adobe und MS$ (wegen des in Nextstep "enthaltenen" RTF) in den Griff bekommen. BTW: Das RTF war übrigens im Gegensatz zur Implementation in Word korrekt (da konnte es nämlich passieren das ein Öffnen nach einem Speichern als RTF ganz anders aus sah als vorher)

Das Problem war also nicht der Preis sondern die Komik, dass insbesondere die MS$ Rechner durch Raubkopieren entlastet worden sind. Die Krankhafte Mentalität vieler Anwender zu klauen hat sich nur für MS$ ausgezahlt...... Deswegen haben die auch so lange alle Augen zugedrückt

BG und SJ

Von: brommel | Datum: 19.09.2006 | #58
@Klapauzius

recht haste. angeblich hat doch SJ 1977 BG 10000$ "geliehen" oder "gegeben", damit MS$ nicht pleite geht...

...und er hat ihm den Auftrag für Applesoft Basic gegeben. BRZ

@brommel

Von: klapauzius | Datum: 19.09.2006 | #59
Du hast noch vergessen

Concurrence -> Keynote
Pages -> naja, Pages :-)

Wird es Napster in 10 Monaten noch geben?

Von: ein stänkerer | Datum: 19.09.2006 | #60
[Link]

"Napster sucht nach Kooperationspartnern oder möglichen Kaufinteressenten. Das US-Unternehmen hat die Investmentbank UBS damit beauftragt, die Firmenleitung bei der Suche nach strategischen Alternativen zu beraten. ..."

klapauzius

Von: brommel | Datum: 19.09.2006 | #61
uhh ohh
ich habe mir keynotes noch gar nicht angesehen. ist das echt Concurrence?

..Pages hatte ich ja genannt ...
so hat sich lighhouse also verteilt...

Stimmt ohne Jobs wird es bergab ...

Von: Klaus | Datum: 19.09.2006 | #62
gehen.

Und wieder...

Von: ghme | Datum: 19.09.2006 | #63
...werden hier Probleme gebastelt, die sonst niemand hat. Nicht schlecht...

@ neu Jaja ...

Von: johngo | Datum: 19.09.2006 | #64
"... ihr grafiker seid eine kleine beschränkte truppe ..."

Und ihr Techniker habt wegen Eurer X-Verliebtheit
den wirklichen Überblick verloren. Technische Daten
sind eben nur ein Teil der Wahrheit.

"... die sich für den nabel der welt hält aber den knall
noch nicht gehört hat, der mit den für jedermann
verfügbaren digital-geräten (cameras, fotoapparate)
da war ;-). ..."

Genau ... und deshalb habe ich z. b. in meinem
Studio die ganzen X-Versuche schnell beendet
und vom dem Geld 1994 meine erste Digitalkamera
gekauft. Die war übrigens auch von Apple und ist
wahrscheinlich in Deinen Augen zu "der Zeit"
schon ein Produkt für ewig Gestrigen gewesen! ;-)

Apple war nie eine wahre Alternative - nur die beste praktikable Lösung

Von: ionas | Datum: 19.09.2006 | #65
Denn Apple ist properitär, und das auf übelste Art und Weise. Nun läuft die properitäre Software gebundelt mit properitärer Hardware sehr gut und viel besser als der MS-Quasi-Monopolisten Schrott.

Und dann ist ein Unix unter der Haube, auch das ist sehr wichtig.

Und dann ist da die GNU und Linux Welt. Die erzeugt tolle Tools für viele Dinge, aber als Gesamtprodukt fehlen offene aber feste Standards (unified open source linux driver model z.b.?) die von der HW Industrie unterstützt werden sowie Software die perfekt miteinander interagiert (wie wäre es mit Linux Universal Binaries die automake files haben und mit source verteilt werden, das erste mal starten kann dann etwas dauern wenn die Binärdatei für ein spezielles System nicht da ist. Ausserdem kann während dem ausführen eine systemoptimierte Executable compiled werden, so - langsam - im Background.)

Das wären alles so sachen. Dann fehlte es lange an Kreativen in der Linux Hacker Szene. Und dann - nunja, ist der Linuxkernel nicht so der modernste. Daher werden dann dauernd Änderungen vorgenommen. Naja.

Wie dem auch sei. Notebook kaufen, Linux Standard Distribution installieren und dann Suse Application Package oder Redhead Server Package oder so nachinstallieren, all das ist nicht Realität. Anstellen und mit Standardhardware funzt alles, oder TreiberCD einlegen und dann funzt wenigstens alles - auch so ist es nicht.

Und solange die Linux welt nicht pragmatisch produktive Workstation und Home User Systeme aus dem Boden stampfen kann, sehe ich immer nur neue Iterationen die die gleichen Probleme leicht anders lösen, mal schlechter mal besser (Ubuntu), wirklich gelöst sind sie nicht.

Das schöne seit dem Intel switch: Jetzt kann man einmal Hardware kaufen und sicher sein: Ich kann switchen! (und zwar von OS X weg) - sobald es pragmatisch-produktive Alternativen gibt.

@jawohl du

Von: imaginetics | Datum: 19.09.2006 | #66
"@Jörn + imaginetics: Wo bleibt eure Sorgfaltspflicht als Kritiker?"

abbe abbe, lesen kannst du schon, oder?! an welche adresse meine "kritik" gegangen ist, auch?! nö, nicht wirklich, oder?! sonst hättest du ja merken müssen, dass ich den jörni meinte (the king of nick changes). an ingmar's artikel hatte und habe ich nichts zu kritisieren.

imaginetics

Von: Jawohl ich | Datum: 19.09.2006 | #67
Hopla. Hehe. Verzeihung. Dabei hatte ich Deinen Beitrag sogar gelesen und verstanden. Aber dann doch irgendwie Deinen Namen kopiert. #-/. Wie unkonzentriert von mir.

johngo

Von: neu | Datum: 19.09.2006 | #68
man bist du peinlich.
wie kann man sich bloß so offensichtlich blamieren wie du?

"Nur die Jobs-Brille (die wollte ich erwähnen),
die habe ich nicht auf! Steve Jobs'
schwarze Next-Rechner wurden um
1990 in Massen (natürlich relativ) in
den hippen Werbe-Agenturen in
Frankfurt durch die Flure geschoben und
in die Zimmer verteilt. Und sie wurden
dann auch sehr bald wieder aus den
Zimmern verbannt, um Platz für die
Macs zu schaffen."

du scheinst irgendwie einen der gebrüder grimm als vorfahren zu haben.
mit welchen programmen sollten denn die werber/bildchenmaler auf der nextstation/dem nextcube arbeiten? ;-)

(falls es überhaupt war sein sollte, was sehr unwahrscheinlich ist) typischer fall von zu doof vor dem kauf sich zu informieren.

"So war Steve also schon einmal in
diesem Segement, welches Apple
in der 90ern getragen hat, gescheitert.
In unserer Bereich waren Steves Rechner
"fast schon die der Lacher" der Branche."

genau, ihr grafiker (kutscher) hattet ja auch allen grund über das auto zu lachen, schließlich konntet ihr nur eure kutsche (mac+altem os) bedienen ;-). aber eure kutsche ist nun geschichte und jeder weiß, wie beschränkt und armseelig euer altes system zum nextstep war/ist.

was der grafiker nicht kennt... oder war es der bauer ;-).

Ach was, diese "branche" setzt noch heute steinalte mac os 9 -systeme ein und ist alles andere als (hardware)-innovativ und soll reihenweise next-rechner eingesetzt haben..... oh, bloß gut, daß ich mir noch rechtzeitig die taschen zuhalten konnte :-P.


"Böse formuliert aber eben nichts, was
meine Gefühlswelt ausdrückt, sondern
Anfang der 90er eben usus war!"

in den 90er war es usus, daß sämtliche mac-zeitschriften ausführlichst anleitungen in ihren ausgaben hatten, wie man windows nt als server einsetzt weil es die macs nicht mehr brachten, macs in unternehmensnetzwerken reihenweise rausgekickt wurden, weil appletalk zwar einfach aber arschlangsam war.

in dieser zeit wurde auf nextstations die grundlage fürs www, programmiert, webobjects von großunternehmen eingesetzt, lizenzierte sun openstep (und kupferte von objective-c massig für java ab).

ein mac konnte im gegensatz zum next cube ja noch nicht einmal ruckelfrei einen größeren film in quicktime abspielen, während nextstep/beos/windows nt gleich mehrere filme gleichzeitig abspielen konnten ;-).

ihr grafiker seid eine kleine beschränkte truppe, die sich für den nabel der welt hält aber den knall noch nicht gehört hat, der mit den für jedermann verfügbaren digital-geräten (cameras, fotoapparate) da war ;-).

ihr werdet weiterhin ein (kleine) nische besetzen..... seid eben eine randgruppe.

Klapauzius

Von: Jawohl ich | Datum: 19.09.2006 | #69
Werd doch mal ein bisschen konkreter. ich kann mit Deinen Beiträgen sonst nicht so viel anfangen.

Sag mal: Du warst bei NextStep und gehörtest zu den Verlierern der Übernahme, stimmts?

Das würde einiges erklären. :P

Aha

Von: M@rkus | Datum: 19.09.2006 | #70
Software ist nur gut, wenn sie komplett inhouse und von Grund auf neu entwickelt wurde ...

Wusste ich bisher nicht. Danke für die neue Erkenntnis ... ;-)

Pages ist also böse: muss ich mir merken.

Wenn wir Klapauzius nicht hätten ... ;-)

Guter Artikel

Von: lvgwinner | Datum: 19.09.2006 | #71
Kann die Aufregung nicht ganz verstehen. Gute Beobachtung von Ingmar, auch oder gerade weil er dabei alles durch die Brille eine Aplle-Enthusiasten betrachtet. Die wichtigste Beobachtung dabei finde ich, dass Apple –genau wie der Rest der Industrie – unter dem Mangel an Wettbewerb leidet. Es gibt für die großen Themen doch immer nur einen max. zwei Industriestandards: z.B.
Schreiben, Kalkulieren, Präsentieren = MS Office;
DTP = Adobe CS
Browsen = MS IE
usw.
Alle anderen Anbieter fristen ein Nischendasein. Und wenn es doch mal einer schafft dem andern Konkurrenz zu machen, dann geht das ein paar Jahre hin und her ... und dann bleibt einer übrig. Wirkliche Koexistenz gibt's da nicht. Und das schadet der Entwicklung ganz wesentlich. Apple's Ansatz relativ geschlossene Ökosysteme ihrer Produkte anzubieten ist da nicht besonders hilfreich – auch wenn er den Vorteil garantierter Funktionalität mit sich bringt.

Und nur für Dich, Junge

Von: klapauzius | Datum: 19.09.2006 | #72
was zum Thema

"kreativer Rand der Innovation" oder was ein Verkäufer wie Steve Jobs Leuten wie Dir so andrehen kann.

[Link]

:-)

Ja, Klapauzius ...

Von: M@rkus | Datum: 19.09.2006 | #73
... wenn du den Unterschied zwischen dem iPod und den meisten anderen MP3-Playern nicht erkennen kannst (gemeint ist sowohl das Innere als auch das Äussere), dann wirst du auch nie verstehen, weshalb es Menschen gibt, die sich (zum Beispiel) zuallererst für Mac OS X entscheiden und sich erst dann überlegen, welche Hardware ihre Bedürfnisse am besten abdeckt (und die muss ja dann zwangsläufig von Apple kommen).

Apple ist nicht perfekt, lange nicht ... aber die Alternativen sind dünn gesät oder einfach nicht vorhanden. Manchmal auch: leider nicht mehr vorhanden ...

Die Mängel bei den Apple-Produkten (oder die unsympathische Seite von Steve Jobs) wiegen halt bei weitem nicht so schwer wie zum Beispiel die Unzulänglichkeiten von Windows oder Linux oder dem 0815-MP3-Player ...

Klar, Apple könnte vieles besser machen, wird hoffentlich in Zukunft vieles besser machen. Aber es gibt für den anspruchsvolleren und ästhetisch sensibleren User eben in den meisten Fällen gar keine Alternative.

Wirst du nicht verstehen, ist mir schon klar. Macht aber nichts ... ;-)

PS: Dieses "Kreisch" passt übrigens sehr gut zu deinen Beiträgen, würde ich beibehalten.

@ neu

Von: johngo | Datum: 19.09.2006 | #74
" ... auch wenn es die ganzen fohtohbestwogiebtschoppler nicht kapieren: die zukünftigen wachstumsmärkte sind woanders. ..."

Ich kann in meinem Statement "nicht
einmal im Ansatz" erkennen, das ich
Apple einen Wachstumsmarkt DTP
im Jahre 2006 empfohlen hätte! ;-)
Das ist wohl selbstredend Vergangenheit.

Nur die Jobs-Brille (die wollte ich erwähnen),
die habe ich nicht auf! Steve Jobs'
schwarze Next-Rechner wurden um
1990 in Massen (natürlich relativ) in
den hippen Werbe-Agenturen in
Frankfurt durch die Flure geschoben und
in die Zimmer verteilt. Und sie wurden
dann auch sehr bald wieder aus den
Zimmern verbannt, um Platz für die
Macs zu schaffen.

So war Steve also schon einmal in
diesem Segement, welches Apple
in der 90ern getragen hat, gescheitert.
In unserer Bereich waren Steves Rechner
"fast schon die der Lacher" der Branche.
Böse formuliert aber eben nichts, was
meine Gefühlswelt ausdrückt, sondern
Anfang der 90er eben usus war!

So einfach ist das! Denn Apple hat auch
Steve aus dem Koma gerettet. Das wird nur
zu gerne übersehen ... zumindest in der
Abhandlung da oben.

Ach Junge

Von: klapauzius | Datum: 19.09.2006 | #75
Wenn du vor fuffzehn Jahren an NextStep gesessen hättest so wie mancher andere würde dir so manches heute sehr bekannt vorkommen am kreativen Rand der Banalität.

P.S:

Von: klapauzius | Datum: 19.09.2006 | #76
Das ging natürlich an Herrn Jawohl Ich.

Ansonsten kann auch ich mich noch gut an den NeXT-Stand auf der Cebit 1995 (oder war's 96 ?) erinnern, als der Apple-Deal mit olle Steve gerade am Werden, aber noch nicht bekannt war.

Mein Gott waren die Scheisse drauf. Mit gutem Grund.

Regeln

Von: rafi | Datum: 19.09.2006 | #77
Steve Jobs hat sich Regeln gesetzt. Durchziehen oder fallen lassen. Geht in Richtung Kompromisslosigkeit und Idealismus.

Ich merke dass ich sehr ähnlich funktioniere und konsequent ein „fiktives“ Ideal versuche einzuhalten. Vermutlich ist mir deshalb Apple so Sympathisch. Morgen hab ich einen Arzt Termin :D

Sach ich doch:

Von: klapauzius | Datum: 19.09.2006 | #78
Lustig

Der kreative Rand der Innovation

Von: klapauzius | Datum: 19.09.2006 | #79
OpenStep ! Kreisch !

Ein 10 Jahre altes BSD/MACH-UNIX mit Knallibunti-GUI.

Kreisch !

Ein mp3-Player ! Kreisch !

Intel-Prozessoren ! Kreisch !

Der kreative Rand der Innovation.

Und demnäx:

Von: klapauzius | Datum: 19.09.2006 | #80
Ein.........

Backup-Programm !!!!!!

KREEEEEEISCH !

Klapauzius, Jörn, imaginetics

Von: Jawohl ich | Datum: 19.09.2006 | #81
Interessant ist doch, dass diese Dinge vorher schon da waren und Jobs sie aber auf so eine Weise umgestaltet hat, dass sie wie kleine Revolutionen daherkommen und diese auch bewirken.

OS X allein am Mach-Kernel festzumachen bedeutet eine gehörige Ignoranz gegenüber OS X als Gesamtsystem.

Das Backup-System: Klingt irgendwie banal. Zugegeben. Aber wenn ich mir die Umsetzung und Bedienung ansehe: Genial!

Und das ist eben der Punkt.

@Jörn + imaginetics: Wo bleibt eure Sorgfaltspflicht als Kritiker?

An eurer Kritik fehlt mir irgendwie die konkrete Substanz. Ich werde nicht schlau draus. Was wollt ihr eigentlich? Was genau kritisiert ihr konkret an Ingmars Artikel?

Wieso sollte MG Kriterien eines "professionellen Journalismus" genügen?

Was ist "professioneller Journalismus"?

Mein Reden!!!!

Von: Mr.Lon | Datum: 19.09.2006 | #82
Mein Reden!!!!

@dirk

Von: imaginetics | Datum: 19.09.2006 | #83
nö nö, damit kommst du nicht davon. wenn der herr jörn (ausnahmsweise mal wieder mit diesem nick...) sagt, ihr müsst der sorgfaltspflicht und dem professionellen journalismus genügen, dann ist das so! jawohl ja! er ist schliesslich der voll-checker hier ;)

@bigmac

Von: njyo | Datum: 19.09.2006 | #84
Langsam, langsam! Ich mache Apple nicht am Prozessor fest. :)

Ich mache Apple daran fest, dass die Firma Steve Jobs ist und Steve Jobs Apple ist. Und zwar soweit, dass eben SJ diese "ganz oder gar nicht" Einstellung hat, die mir imponiert und im Falle von Apple gut funktioniert (es könnte auch absolut in die Hose gehen... *ahem* Newton*ahem*). Apple zeichnet sich dadurch aus, dass nicht halbgare Produkte verkauft werden. Über den Fall IntelMacs lässt sich streiten, ob diese halbgar waren oder nicht. Doch SJ heisst eben auch "weniger ist mehr": der iPod hat die wenigen Funktionen, die er benötigt, nicht mehr. Keine andere Firma ist so polarisierend wie Apple, die es eben schaffen so viel gutes zu liefern dass die Leute zwar immer mit den Zähnen knirschen weil nicht all ihre Lieblingsfeatures drinnen sind, dann aber dennoch kaufen weil das Produkt gut ist.
Anstatt den Kunden alles zu liefern, was sie wollen schafft es SJ immer wieder genau so viel zu liefern, dass die Kunden zufrieden sind, aber eben keinen deut mehr. Sehr passend dazu John Gruber (http://daringfireball.net/2006/09/ipod_pricing).

Sobald SJ die Firma nicht mehr leitet, wird eben dieses Genie, das mit den Wünschen der Kunden balanciert, verloren gehen. Die Firma wird von Managern geführt, denen der aktuelle Profit wichtig ist und nicht die weitere Innovation.

Nochmals, es geht nicht darum ob Apple Intel oder PPC verwendet oder iPods oder Macs produziert. Es geht darum dass Apple es schafft am lukrativen Rande der Innovation zu balancieren, was sehr gute Sinne (Gespür für den Markt und Kunden) sehr gute Selbstkontrolle (die Autorität von SJ, die kein anderer je in Apple erreichen wird) und Kreativität (zu innovieren) erfordert. Und nach Steve wird eben das nicht mehr vorhanden sein, diese Combo aus allen 3 Faktoren.

Es wäre mal intressant eine Keynote von Jonathan Ive zu sehen, um zu sehen ob er die Zuschauer (die Kunden) ebenso in der Hand hat, wie Steve es tut.

Ich hoffe jedenfalls auf einen Zampano als Nachfolger. :)

Ich find's lustig

Von: klapauzius | Datum: 19.09.2006 | #85
Da wird Steve Jobs als schöngeistiger Menschenfreund dargestellt, es wird über den absolut problemfreien Intel-Switch räsoniert....

Also ich finde MG - wie übrigens derzeit die komplette Mac-Szene - sehr lustig.

@Jörn (der andere)

Von: Dirk (MacGuardians) | Datum: 19.09.2006 | #86
Wieso Du Hemingway ins Spiel bringst, leuchtet mir nicht ein. Und enthüllen wollte Ingmar überhaupt nichts, sondern er hat Gedanken dargelegt. Der jeweilige Leser entscheidet, wie hier in den Kommentaren mannigfaltig geschehen, ob er diese einleuchtend oder unlogisch findet. Das ist das Recht eines jeden Lesers. Welches Buch von Hemingway hast Du denn gelesen, daß Du nun meinst, hier eine Stilkritik anbringen zu können? ;-)

Außerdem: wir waren nie journalistisch, denn Journalisten machen sich gern vor, objektiv sein zu müssen. Wir sind dagegen bewußt und gewollt subjektiv und polemisch. Unser Wohnzimmer – unsere Regeln!

Jörn

Von: Jawohl ich | Datum: 19.09.2006 | #87
Soweit ich über MG gelesen habe ist die Seite eben nicht von Journalisten gemacht sondern nebenberuflich und durchaus auch mit Absicht subjektiv.

Es war ursprünglich nie Ziel ausschließlich eine professionelle objektive Berichterstattung zu leisten.

Ich würde MG als einen der allerersten Vorläufer eines Technik-Blogs sehen (1999).

@ Jawohl

Von: Jörn (der andere) | Datum: 19.09.2006 | #88
Kann man so sehen. Aber die Tatsache, dass man etwas nicht professionel macht, entbindet nicht von der Pflicht zur Sorgfalt.

Und egal, wie die MGs sich selbst definieren, sie sind ein Medienerzeugnis und unterliegen damit denselben Bedingungen wie ein "offizielles" Presseorgan. Auch wenn sie das selber leugnen oder anders sehen, ändert das nichts an diesem Fakt.

<Sarkasmusmode on>
Ich kann mir auch kein Auto kaufen und damit auf dem Bürgersteig fahren mit der Begründung "für mich ist das ein Fahrrad".
<Sarkasmusmode off>

njyo

Von: Jawohl ich | Datum: 19.09.2006 | #89
"Wenn Apple 0815 wird, dann ist es für Apple vorbei. Dann sind sie eine Firma unter vielen."

Das schon, aber wirtschaftlich wird Apple erstmal stabil bleiben.

Die Frage ist für mich persönlich, ob MS oder ein Linux es dann eines Tages schaffen, Mac OS X zu überrunden.

Aber Jobs ist ja erst 51. Er ist noch mindestens 10 Jahre Kreativ.

Artur Fischer ist 87 und erfindet immer noch!

Ach Gottchen

Von: Jörn (der andere) | Datum: 19.09.2006 | #90
Tja, da wären einige bei den MGs soooo gerne so richtig kritische und unbestechliche Journalisten. So eine Mischung aus Hemingway und Enthüllungsjournalismus a la Watergate.

Leider setzt kritischer Journalismus neben Intelligenz vor allem die Fähigkeit zur korrekten Recherche und zur von persönlichen Meinungen unabhängigen Berichterstattung voraus. Und daran fehlt es mittlerweile auf dieser Seite praktisch vollständig.

Bei den meisten hier reicht die journalistische Kompetenz gerade einmal bis zur Trollwiese. Ernst nehmen kann man die MGs nicht mehr, daran ändern auch die verzweifelten, aber mittlerweile auch fast nicht mehr lesbaren Versuche von Flo nichts.
Muß man einfach so hinnehmen. Alles auf dieser Welt hat seine Zeit und die der MGs ist einfach vorbei.

Jobs

Von: Strangers Night | Datum: 19.09.2006 | #91
wie ich schon mehrfach geschrieben habe, bin ich der Meinung, dass Jobs in spätestens 2-3 Jahren einen Nachfolger vorstellen wird. Jobs wird dann CEO des iTS, der dann vermutlich das vielfache von Apple an Umsatz machen wird.
Mit dem Portfolio bleibt Apple immer ein Nischenanbieter mit max. 10% MA. Vielleicht wird OSX ja lizensiert, dann kann Apple aber die Hardwareabteilung dicht machen, oder man bleibt dann Premium ANbieter bei den OS X Rechnern, mit Marktanteil Apple (Hardware) unter 3 % , Marktanteil OS X 30%... wer weiß.....
Ob ich mir jemals einen Intel-Mac kaufen werde hängt stark vom leo ab. Wenn es nur ein Aufguss wird wie Tiger (eigentlich 10.3.1) werde ich es vermutlich noch nicht mal kaufen und auf meinem PM betreiben.

Mehr fähige Programmierer als früher ?

Von: klatuu | Datum: 19.09.2006 | #92
Zitat: "Linux und Firefox zeigen, dass der status quo angreifbar ist. Es gibt heute mehr fähige Programmierer als früher. Und es gibt viele Menschen, die sich der Schwächen von Mac OS X und Windows XP durchaus bewusst sind."

Und ??? Die benutzen es aber weiter. Gerade im Windows Bereich herrscht großer Fatalismus vor. Die meisten kennen auch keine Alternativen, wie auch ?

Ich bin schon seit vielen Jahren dabei, seit 1978 wo ich mir meinen ersten Computer kaufte, einen TRS-80 (Z80 CPU 1,77MHz, 16KByte ROM, 16Kbyte RAM). Damals gab es gute und schlechte Software, nicht anders als heute. Es gab Leute die 50 Mark für ein popeliges BASIC Programm haben wollten und es gab Leute die ein perfektes Spiel in Assembler geschrieben anboten die den Computer bis ins Letzte ausreizten.
Später gab es dann z.B. ein nettes Programm auf dem Atari ST "Papyrus" was um Längen besser war als das was Microsoft oder andere Firmen für den Industristandard "PC" anboten.
Papyrus gibt es heute noch, aber durchgesetzt hat es sich nicht. Auch wenn es ne ganze Office Suite mit gerade mal 12MB Größe ist.
(Kann ja nix sein, MS-Office ist ein paar GB groß ;-) )

Es sind nicht die besseren Programme oder Computer die Erfolg haben, es ist nicht die bessere Technik. Es liegt zum großen Teil am Marketing und an Allianzen die geschlossen werden, dazu kommt ein positives Image.

Eine Schlüsselpassage im Film "Pirates of Silicon Valley":
Steve Jobs zu Bill Gates: "Wir haben die besseren Produkte", Antwort von Bill Gates:"Du hast es immer noch nicht verstanden, Steve. Darauf kommt es nicht an"

den nachfolger

Von: neu | Datum: 19.09.2006 | #93
haben wir wahrscheinlich auf der wwdc-keynote schon gesehen.

der rest des beitrages ist nur wirres fingerlutschen!

was will denn der redakteur überhaupt mit seinem beitrag sagen?


mit etwas fantasie kann man auch ohne mg-nasebohren erkennen: apple geht nicht nur ins wohnzimmer (mit dem itv) sondern wird das haus/die geräte, häuser, wohngebiete, städte...... (nicht nur) vernetzen.
es wird ein modularer ansatz sein, d.h. es wird nicht der obersupersonderboaehkühlschrank, der vielleicht auch noch selbst losrennt und frische milch kauft, sondern viele kleinere preiswerte einheiten sein, welche schritt für schritt das leben erleichtern.

aus diesem grund wird es noch andere spezielle geräte geben, die wie der itv nur einzelne funktionen übernehmen, diese aber eben besser(und austauschbar) als komplettansätze wie dieser ominöse windowshomeansatz.

an alle pc-schrauber: nicht erweiterungen in pcmcia/pci-e-steckkarten denken sondern in netzen! also ethernet/wlan/firewireoverip.......
dazu paßt auch die gestrige meldung über die "Intel und UCSB stellen kontinuierlichen Hybrid-Silizium-Laser vor
" bei heise.

das startrack "computer......"-gequatsche wird schneller kommen als wir uns vielleicht vorstellen.

man muß nur etwas bei den imacs weiterdenken: irgendwann wird kein 74"-zoll-imac mehr kommen sondern eine (rechen)einheit, welche an die polymerdisplaytapete angeschlossen wird......

Was für ein Artikel

Von: *nix | Datum: 19.09.2006 | #94
Der Artikel schneidet ein komplexes Thema nur mit Klischees und infantiler Weltsicht an, und das keinem der behandelten Themen gerecht und fordert geradezu Streit heraus. Und jeder der Kritik übt ist natürlich ein Jobs Jünger..

"Linux und Firefox zeigen, dass der status quo angreifbar ist. Es gibt heute mehr fähige Programmierer als früher. Und es gibt viele Menschen, die sich der Schwächen von Mac OS X und Windows XP durchaus bewusst sind.
... Aber Apple hätte der BMW der Computer-Branche sein können - doch sie wollten nicht."

Dieser Quatsch unterstreicht noch den sehr ganzen Charakter des Artikels. Schön Ingmar, du diese beschränkte Sicht der Dinge hast - doch warum damit im Netz zum Deppen machen?

Steve Jobs

Von: Sven | Datum: 19.09.2006 | #95
Da sind ein paar Aussagen in Deinem Artikel die ich nicht nachvollziehen kann.

"Es gäbe weniger Wettbewerb als vorher und mehr Leute würden ein gutes Betriebssystem benutzen."

Mit dem zweiten Teil deiner Aussage stimme ich überein. Aber wiso würde 20% statt 3% Prozent weniger Wettbewerb bedeuten? Ich würde das Gegenteil erwaten.

"In einer Welt, die auf Wettbewerb und Konkurrenz fußt, hat eine Firma wie Apple eigentlich keine Chance. Es darf nicht nur eine Firma geben, die alles anbietet."

Ist das nicht genau der Vorteil der Mac-Welt? Alles aus einer Hand, maximal integriert, optimales Design (Funktion & Aussehen). Solange Apple nicht 100% des Marktes beherrscht - und das wird so schnell nicht passieren - sehe ich da kein Problem. Eher einen Vorteil.

"Linux und Firefox zeigen, dass der status quo angreifbar ist."

Linux und Firefox demonstrieren hervorragende Ideen. Apple hat in den letzten Jahren bewiesen, das sie hervorraged darin sind, diese Ideen aufzugreifen und mit dem typischen Apple/Jobs-Zauber ganz wunderbare Produkte daraus zu machen.

"Aber Apple hätte der BMW der Computer-Branche sein können - doch sie wollten nicht."

Nein, sie wollten die S-Klasse der Computer-Branche sein. Und das sind sie zweifellos.

Was mir allerdings Sorgen macht, ist die Zeit nach Steve Jobs. Der Mann besticht durch seinen Geschmack, Ehrgeiz und seine Kompromislosigkeit. Vor allem letzteres führte wohl dazu, das Apple nicht Mircosoft ist. Es ist diese Kompromislosigkeit, das unbedingte Beharren auf der optimalen Lösung, das Alles-oder-Nichts, was Apple zu dem besten Computerhersteller macht.

verstehe den beitrag auch nicht

Von: Gast | Datum: 19.09.2006 | #96
ingmar, was willst du uns sagen? welches problem beschreibst du? ein unternehmer unternimmt. im falle von herrn jobs geht er das mit technik an. er hat vorstellungen von einem "besseren", einfacheren leben. das ist ihm, wie ich finde, ganz gut gelungen.. lieblings bsp meinerseits: höre ein lied im radio, schaue im iNet die playlist, gehe in den iTS, besitze das lied auf meinem iPod, bevor es im radio ausgespielt wurde - alle zufrieden: musiker, steve, ich.

monopol ängste?
nu, ein monopol ensteht aus zweierlei gründen: schiere gewalt oder gewaltiges können. steve hat weder mp3player noch den iNet musik handel erfunden - er hat's nur clever kombiniert (chapeáu vor dem 99¢ deal).

wenn man aus geschickter ausnutzung von marktnischen geld verdient - so what? mir gefällt ü-ber-haupt nicht diese grundgedanke, der in vielen köpfen spukt, geld=böse, internet=für umme... quatsch. wir wollen alle von unseren leistungen leben können.

das bündnis apple/google erzeugt ja bei vielen 1984 ängste.. auch hier, glaube ich, sind das - sorry, <polemik an>, das sind walldorfschüler gedanken ;-); einerseits publiziert jeder seine handyvideos, dröhnt mir seinen musikgeschmack aus den kopfhörern um meine ohren, trägt seine labels außen, blubbert zu allem und nix in jede hingehaltene kamera, aaaber "german angst" vor der krake.. sorry, versteh ich nicht <polemik aus>

man kann nur hoffen, dass die nachfolger das credo "simplicity&convenience" inhaliert haben, und in der lage sind, die square pags zusammenzuhalten, wenn olle steve in' sack haut...

Ich weiss ja nicht

Von: klapauzius | Datum: 19.09.2006 | #97
auf welchem Planeten Du lebst, aber was Du hier schreibst ist reinste Phantasie.

Herr Jobs hat zunächst Herrn Wozniak abgezockt (im Netz nachzulesen), dann hat er Apple fast ruiniert, wurde folgerichtig rausgeschmissen, hat dann NeXT gegründet und fast ruiniert bevor er es dann für viel zu viel Geld an irgendwelche ahnungslosen Apple-Manager verkloppt hat, die nur noch weg wollten und Herrn Jobs folgerichtig gerne auch gleich den ganzen Laden überlassen haben. Dann hat er ein paar Jährchen von den Produkten gelebt, die Apple ohnehin in der Pipeline hatte, mit dem iPod einen Glückstreffer gelandet und so wie's im Moment aussieht macht er aus Apple eine Consumer-Schrott-Dröhnerle-super-cool-ey-Bude.

@ Ingmar

Von: johngo | Datum: 19.09.2006 | #98
Das, was da steht ist bestimmt eine
legitime Sichtweise, es ist jedoch die
Sichtweise nur aus einer bestimmten
Ecke in den Raum des Apple Universums.

Für mich, als 1990 DTP-Einsteiger sieht
die Sachlage da schon ganz anders aus.
Der angesprochene schnieke Sonder-
computer entspricht nicht der Sichtweise
des beruflichen DTPlers. Für uns waren
Macs überlegend, weil sie wirklich rundum
nutzbare Computer waren. Deshalb war für
die meisten von uns die guten Jahre, diejenigen
von ca. 1988 bis vielleicht 1998. In diesen
zehn Jahren war Steve überwiegend nicht
da und ein Apple kostete das doppelte und
mehr zu einem vergleichbaren PC - wenn
man das überhaupt vergleichbar nennen
kann - denn auch so war der Apple in
unserer Branche ein "vielfaches" wert.

Ein Mac für 12.000 DM legte sich mit
Satzmaschinen für 100.000 DM an und
gewann im Wettbewerb. Das war der
Grund für seinen Erfolg. Und als er diese
Vorteile auf die EBV übertrug und in den
Anfangsjahren sogar noch auf Mulitmedia,
da war er wirklich unschlagbar.

Was haben wir uns auf die Schenkel
geklopft, wenn am Mac Aufgaben innerhalb
von zwei, drei Stündchen problemlos zu lösen
waren, während die PC-Fuzzies in mehreren
Tagen zu keinem brauchbaren Ergebnis
kamen. Wenn in Zeitschriften immer wieder
die Dominanz von UNIX- und anderen Systemen
gepriesen wurde, aber der EBV-Auftrag wegen
dem besseren Preis-Leistungsverhältnis
trotzdem zu uns kam. Als der Multimedia-
Markt am PC so langsam in's Rollen kam
und dort dann "sogar Filme auf dem PC liefen"
aber auf der Packung ganz unten (made with
a Mac) stand. :D

Das war die Hochzeit. Heute mag der Mac
besser denn je sein - aber die Hochzeit ist in
unserer Branche Vergangenheit. Das sieht
man dann daran, wenn ein Mac eine
Belichtungsdatei in 20 Minuten rippt und
der PC für die gleiche Aufgabe nur 8 Minuten
braucht und sie aber exakt genauso
problemlos erledigt. Der Mac also seinen
Aufpreis nicht mehr so sicher erlöst.


Zum Marktanteil: wenn Apple das Betriebs-
system nicht lizensiert, dann wird Apple nie
die 10% Hürde nehmen. Nie werden alle
Kunden bei Apple kaufen und nie wird der
Handel an einem Hersteller vorrangiges
Interesse haben, wenn dieser die maximale
Marge für alle Podukte nur selbst einstreichen
möchte. Warum wollten sie auch?

Ohne eigene Shops und mit Lizensierung könnte
Apple Heute schon viel weiter sein. An der
Produktqualität haperst es nicht. Mr. Gates
hat aber - bezogen auf Steve - vollkommen
Recht. Diesen wichtigen Teil des Geschäftes
hat er wirklich nicht verstanden.

@johngo

Von: klapauzius | Datum: 19.09.2006 | #99
Da kann ich Dir ausnahmsweise mal 100%-ig zustimmen (bis auf die Qualität :-).

Die beste Zeit von Apple war die ohne Steve.

ohne steve?

Von: Bert (bh) | Datum: 19.09.2006 | #100
Die beste Zeit von Apple war die ohne Steve? Hallo?

Vielleicht die supertolle Performa-Zeit von Gil Amelio? Drücken Sie hier für den Klickstarter und einen sofortigen Absturz?

Manche haben den Knall nicht gehört, glaub ich.

johngo

Von: neu | Datum: 19.09.2006 | #101
jobs hat erkannt, das der ansatz mit dtp sein geschäft abzusichern bzw. marktanteile gewinnen zu wollen mittlerweile "reiten eines toten pferdes" bedeutet.

auch wenn es die ganzen fohtohbestwogiebtschoppler nicht kapieren: die zukünftigen wachstumsmärkte sind woanders.

exoten wie diese belichtungsdateiripper tragen nicht zum wachstum von apple bei sondern sind nur noch zubrot!

"Das sieht
man dann daran, wenn ein Mac eine
Belichtungsdatei in 20 Minuten rippt und
der PC für die gleiche Aufgabe nur 8 Minuten
braucht und sie aber exakt genauso
problemlos erledigt. Der Mac also seinen
Aufpreis nicht mehr so sicher erlöst."

deswegen war ja u.a. auch der wechsel auf intel notwendig.


noch einmal zusammenfassend: deutschland hat ca. 80 mio. einwohner. wieviel millionen davon rippen belichtungsdateien?

aber offensichtlich hast du garantiert nicht "the idea" "gegoted".

es ist immer wieder lustig wie solche speziellen spezialspezialisten mit ihrer speziellen speziallösungsspeziallösung auf den gesamtmarkt "schließen".

vor allen dingen wenn diese spezies noch mit den überholten rechnern aus der ppc-ära arbeiten, es noch keine nativen programme für die neue rechnergeneration für diesen fall gibt und diese spezies somit äpfel mit birnen vergleichen............. eben ppc-guardians since the ppc-intel-transition a madhouse with madmans (klappies)

@johngo

Von: yolantevonscheußlich | Datum: 19.09.2006 | #102
"... the idea" "gegoted"" - jur inglisch is tärübel ! );-))

Apple und DTP

Von: klapauzius | Datum: 19.09.2006 | #103
Im DTP-Markt mit einem Betriebssystem erfolgrecih zu sein, welches in Version 4 immer noch keine vernünftige systemweite Font-Verwaltung (a la ATM Deluxe) hat ist halt auch schwierig.

Deshalb zu behaupten man könnte da kein Geld mehr verdienen ist andererseits Unfug.

gegotted

Von: neu | Datum: 19.09.2006 | #104
geht ja nicht... bin strenggläubiger ah-tee-ist

was passiert nach Steve

Von: njyo | Datum: 19.09.2006 | #105
Ich sehe das ähnlich wie Sven am meisten befürchte ich die Zeit nach Steve. Das Problem ist doch dass SJ nicht nur charismatisch und stur ist, sondern auch einfach die Autorität in der Firma hat. Im Moment ist er derjenige, der die Produkte hauptsächlich absegnet und er hat - neben seinen Schwächen - die Stärke dass er einen guten Hausverstand hat und sehr praktisch denkt.
Sofern nicht jemand wie Jonathan Ive das ganze übernimmt, der einen starken Fokus auf Eleganz hat, verläft sich doch der ganze Selling-Point von Apple.

Das Problem kommt jedoch damit, dass niemand, der die Firma von ihm übernehmen kann, sich überhaupt in der selben Machtposition befinden kann, dass er/sie sagen kann "Es ist mir egal, wie lange ihr daran arbeitet, ich will dass das so gemacht wird." Steve kann das und macht das. Es ist diese ganz-oder-gar nicht Strategie, die bezeichnend für ihn ist. Doch eben, dazu benötigt man Macht (und eben halt das Glück/Können dass was gutes dabei rauskommt).

Im besten Fall wird aus Apple so eine Firma wie Sony, die es irgendwie schafft im ganzen Komplex einen Überblick zu bewahren und im schlechtesten Fall etwas wie Microsoft, wo die rechte Hand nicht weiss was die linke tut.

Was will der Artikel mir jetzt sagen?

Von: Kanadier | Datum: 19.09.2006 | #106
Und? Was soll das jetzt?.. Ein unnötiger Artikel mit Wörtern gefüllt. Irgendwie ist so langsam bei MacGuardians auch die Luft raus.

Steve macht alles richtig.

Von: Jawohl ich | Datum: 19.09.2006 | #107
BMW ist doch ein Prolowagen, so wie sich die Fahrer dieser Marke zu verhalten pflegen.

Die S-Klasse andererseits ist doch was für Oppas!

Ich würde Apple eher mit Peugot vergleichen: Schicke und bequeme Modelle, etwas unkonventionell aber mit Standardkomponenten.

Womit wir auch schon beim Thema sind:

In der Autoindustrie wird immer weniger selbst entwickelt und immer mehr Standardkomponenten benutzt.

Sogar die Motoren werden in alle möglichen Modelle eingebaut Teile dafür von verschiedenen Marken von demselben Zulieferer bezogen.

Was in dem Auto steckt ist immer unwichtiger. Wichtig ist das Image und Konzentration auf wenige sehr wirkungsvolle Innovationen.

Das ist der Trend in der Wirtschaft.

Apple hat das mitgemacht. Der Intel-Switch war nur der letzte Schritt. Aber auch schon vorher löste sich Apple nach und nach von Sonderwegen.

Und das eben weil Jobs kapiert hat, dass es nicht um bessere Technik, sondern darum geht, was der Markt möchte und um den Preis, den der Markt zu zahlen bereit ist.

In der hochpreisigen Marktnische des hardware-technischen Sonderweges war für Apple keine kein Blumenstraus mehr zu gewinnen.

Die Zukunft liegt im virtuellen. In in Software umgesetzten Ideen.

Beispiel Itunes und iPod. Die Hardware spielt dabei nur noch nur eine sekundäre Rolle. Sie hat sich der Idee, der Software unterzuordnen, die Menschen ermöglicht andere Dinge oder die gleichen Dinge anders zu tun und zwar in ihren Augen besser.

Ich sehe nicht, wieso sich Apple auf einem 20 % igen Marktanteil ausruhen sollte wenn MS diesen immer wieder gefährdet?

Wenn Jobs einmal nicht mehr da ist, dann wird sich Apple stabil positioniert haben mit einer Multimedia Strategie:

1. Ein neuer "medialer Lebensstil" für den Apple alle notwendigen Komponenten verkauft.

a) Verkauf von Medien übers Internet und die passende Hardware für einen neuen Umgang mit diesen Medien (iPod, iTV ...?....Kooperation mit Google...), der bis jetzt ja sehr gut ankommt.

b) Zu diesem neuen Umgang mit Medien gehört auch die Eigenproduktion und deren Verbreitung im Netz. Apple liefert dafür die passsende Software (iApps).


2. Verkauf der besseren PCs, wobei OS X das Hauptunterscheidungsmerkmal ist, sowie die Einbindung der geräte in den neuen digitalen Livestyle.

3. Zuverlässige Nischen im professionellen Kreativbereich. Server, MacPros, iMacs, Software, mit positivem Image-Effekt.

Ich sehe also eigentlich nicht, das Jobs große Fehler macht, aus betriebswirtschaftlicher Sicht.

Widerspruch?

Weshalb...

Von: ghme | Datum: 19.09.2006 | #108
...zum Kuckuck kommt man im Moment auf einen derartigen Artikel? Was war der Grund für eine solche Abhandlung? Was soll sie bewirken?

Wie kommt man auf sowas: "In einer Welt, die auf Wettbewerb und Konkurrenz fußt, hat eine Firma wie Apple eigentlich keine Chance."

Kann mir das mal jemand erklären?

Also langer Rede kurzer Sinn:

Von: Jawohl ich | Datum: 19.09.2006 | #109
Ich will der These widersprechen, dass Steve Jobs ein Vakuum hinterlässt, wenn er geht und Apple dann gefäährdet ist.

Er wird eine strategisch stabil aufgestellte Firma hinterlassen, die auch so schnell von einem 0815-Manager nicht gegen die Wand zu fahren ist.

Noch kürzer ...

Von: M@rkus | Datum: 19.09.2006 | #110
Wäre Steve Jobs nicht zu Apple zurückgekehrt, gäbe es den unabhängigen Computer-Hersteller Apple nicht mehr ... und iPod und iTunes hätte es schon gar nie gegeben.

Denke ich.

PS: Natürlich erwarte ich jetzt einen scharfsinnigen Kommentar à la: Apple ist von Intel abhängig oder so ... ;-)

wirre gedanken eines computer nerds...

Von: ein stänkerer | Datum: 19.09.2006 | #111
ist das hier die selbsthilfegruppe für switchgeschädigte oder eine macseite?

wenn man halbwegs klar denken kann, dann sieht man doch, dass apple sich in der unterhaltungelektronik ein zweites standbein aufbaut. nebenbei: ms versucht dies auch an diversen fronten (xbox, music, zune, ...). da gibbet aufgrund der masse einfach mehr zu verdienen als (nur) mit computern. apple schafft es imho immer wieder selbst komplizierte technik für laien beherrschbar zu machen, so dass sie daran ihre freude haben können.

Verschmelzung von Computertechnologie und Unterhaltungselektronik in vollem Gange:
<<Auf die Frage, ob Toshiba ein gutes Beispiel dafür sei, dass die Computerindustrie die klassischen Fernseher- und HiFi-Hersteller verdränge, sagte Hiroshi Nishimura, Manager des Unternehmens, in der Berliner Zeitung, dass die Verschmelzung von Computertechnologie und Unterhaltungselektronik in vollem Gange ist.
"Vielleicht haben die PC-Hersteller auch einen Vorteil in Sachen Digital-Technologie. Andererseits sind die Unterhaltungselektronik-Hersteller im Vorteil, wenn es um die Bedienbarkeit geht." >>

imho eher ein Vorteil für Apple ;-)

<<Die Heimelektronik sorge für Gemeinschaftserlebnisse, denn während PC-Nutzer meist alleine vor ihrem Monitor säßen, versammele sich vor einem Fernseher die gesamte Familie.
"Wie man Geräte für dieses Gemeinschaftserlebnis baut, weiß man in der Unterhaltungselektronik-Industrie. Von daher ist es nicht so sicher, ob die Computerindustrie die Heimelektronik-Hersteller verdrängen wird." (anw[7]/c't) (anw/c't) >>
?  http://www.heise.de/newsticker/meldung/78127

@Jawohl ich

Von: njyo | Datum: 19.09.2006 | #112
Gefährdet wird Apple nach Steve nicht sein, ja. Doch werden sie weiterhin so cool sein? Ich glaube nicht. Denn es braucht nicht einmal einen 0815 Manager um aus der Firma eine 0815 Frima zu machen. Apple benötigt einen Freak (so wie SJ ein Freak ist - im positiven Sinne) um weiterhin anders zu denken.

Wenn Apple 0815 wird, dann ist es für Apple vorbei. Dann sind sie eine Firma unter vielen.

"In einer Welt die auf Konkurrenz fußt..."

Von: F.H | Datum: 19.09.2006 | #113
So sollte es zumindest sein, jedoch trifft genau dieses Marktgesetz nicht für die Softwareindustrie nicht zu. Viel stärker ist hier der Hang zum Monopol als in anderen Wirtschaftsbereichen, da Anwender hier von homogenen Installationen untereinander profitieren (Datenaustausch etc). Die Erscheinung von "Alles-oder-Nichts" ist kein Steve Jobs Problem, sondern Kerngedanke der IT-Branche...

Ach übrigens

Von: klapauzius | Datum: 19.09.2006 | #114
[Link]

Intel downgraded

Der Grund: Bei all dem Core-Gejubel ist etwas untergegangen, dass Intel selber bis Ende des Jahres gerade mal 25% des Umsatzes mit Core-Prozessoren machen will. Der Rest: Pentium 4 (D) :-) :-) :-)

Und 95% der Lagerbestände bestehen ebenfalls aus: Netburst-Gurken.

Naja, demnächst kommt ja der 100$-Laptop. Da kann Intel ja dann die Celerons spenden, die im Moment noch in den Lägern liegen wie Blei.

Netburst

Von: Burst | Datum: 19.09.2006 | #115
Die aktuellen Netburst CPUs sind immerhin besser als G5 und fressen auch weniger Strom (siehe Hardtecs4u zuStromverbauch im aktuellem Stepping).

Sollte es nicht heißen....

Von: Toni | Datum: 19.09.2006 | #116
Das MG Switch-Problem
Wird es Macguardians in 10Jahren noch geben?

;-)

klappi

Von: ein stänkerer | Datum: 19.09.2006 | #117
"Bei all dem Core-Gejubel ist etwas untergegangen, dass Intel selber bis Ende des Jahres gerade mal 25% des Umsatzes mit Core-Prozessoren machen will. Der Rest: Pentium 4 (D) :-) :-) :-)"

bei deinem rumgetrolle hast du wohl ganz vergessen, dass intel nicht nur Core- und Pentium-Prozessoren herstellt, wa?

"Naja, demnächst kommt ja der 100$-Laptop. Da kann Intel ja dann die Celerons spenden, die im Moment noch in den Lägern liegen wie Blei."

da sind schon amd chips drin... die wiegen halt noch schwerer als blei...

die beste zeit in den 90ern?!? ja gehts noch?

Von: supercollider | Datum: 19.09.2006 | #118
manche haben ein brutales kuzzeitgedächtnis. der marktanteil ist wahnsinnig eingebrochen und 7.5 war buggy wie nix. und von system 7-9 ist praktisch kaum weiterentwicklung passiert und 2 - 3 Systemabstürze pro woche waren normal!! Manche Systemversionen haben so viele abstürze auch am Tag produziert.
sorry aber das war so ziemlich die katastrophalste zeit für apple in der der vorsprung verpielt wurde!

@njyo Apple ist nicht gefährdet!!!!

Von: bigmac | Datum: 19.09.2006 | #119
>Gefährdet wird Apple nach Steve nicht >sein, ja. Doch werden sie weiterhin so cool >sein? Ich glaube nicht. Denn es braucht >nicht einmal einen 0815 Manager um aus >der Firma eine 0815 Frima zu machen. >Apple benötigt einen Freak (so wie SJ ein >Freak ist - im positiven Sinne) um >weiterhin anders zu denken.
>Wenn Apple 0815 wird, dann ist es für >Apple vorbei. Dann sind sie eine Firma >unter vielen.

und Apple ist jetzt nur wegen den Intelprozessoren 0815 ?!?
Das ist nicht der erste Prozessorwechsel gewesen und wird auch nicht der Letzte gewesen sein.
Was soll denn bitteschön nach dem 3. Systemwechsel und dem 2. Architekturwechsel bitte schön noch "Orginal"-"freakisch"-"Apple" sein?

Gerade das, was euch passt, weil ihr euch daran gewöhnt habt?
Hätte es erst Intelprozessoren gegeben und wäre jetzt der Wechsel zu IBM G5 gekommen, hättet ihr dem Intel nachgeweint und den G5 verabscheut.

Es ist doch unfassbar, wie sehr ihr euch an ein Bauteil festklammert, mit dem ihr euch eine irrwitzige "wir sind anders und damit besser" Unterscheidungskriterium erfindet.