ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 4401

Gibt's diesen Apfel auch in grün?

Greenpeace-Appell an Apple

Autor: kai - Datum: 04.10.2006

Nachdem Apple auf der Greenpeace-Liste einen unrühmlichen vorvorletzten Platz (vor Lenovo und Acer) bei den umweltverträglichen Computerherstellern erreicht hat, macht Greenpeace seinem Image nun alle Ehre und startet eine Web-Kampagne, um Apple dazu zu bringen ihren großen Worten auch Taten folgen zu lassen und eine offenere Informationspolitik zum Thema Umweltschutz zu betreiben (Apple und offenere Informationspolitik? Einmal kurz gelacht würde ich sagen! ;-).
Die Webseite ist im Apple-Design gehalten und bietet sogar eine umweltgerechte Parodie der unseligen "PC vs Mac"-Anzeigen. Für die Kreativen gibt es eine eigene Mitmach-Sektion und natürlich darf die Unterschriftensammlung bei einer solchen Aktion nicht fehlen. Anzumerken ist: Greenpeace erwähnt quasi in jedem Satz, dass es ihnen nicht darum geht Apple zu schaden sondern sie auf den richtigen Pfad zu bringen. Kommt mir irgendwie bekannt vor! ;-)
Wo liegt nun laut Greenpeace das Problem? Nun, obwohl feuerresistente Materialien in Zeiten explodierender Akkus durchaus sinnvoll erscheinen mögen, sind diese ein echtes Problem beim Recycling. Außerdem ist hierzulande Apple zwar dank der Rücknahmeverpflichtung gesetzlich verpflichtet, Altgeräte zurückzunehmen und zu recyclen, aber in den USA ist dies optional, und Apple machte erst nach massivem Druck Zugeständisse. Darüberhinaus hat Greenpeace ein Problem mit Wegwerf-Mentalität, wie z.B. bei iPods mit nicht-wechselbaren Akkus.

Steve Jobs mag der Meinung sein, dass diese Kritik "Bullshit" ist, aber wie passt das zusammen? Miele-Waschmaschinen kaufen, weil diese umweltfreundlicher sind bzw. überzeugter Vegetarier sein und dann den eigenen Computermüll vom Rücknahmeprogramm nach Asien schicken nach dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn"?

Kommentare

@ neu (welcher auch immer)

Von: MichaelK | Datum: 04.10.2006 | #1
Bisher wußte ich nicht, das Retro ein Schimpfwort ist. So der so ist eine pauschale Behauptung "Retros lügen" unhaltbar und zeugt nicht gerade von einem gesunden Weltbild. Aber mit solchen Pauschalurteilen bzw. Diffamierungen hat speziell Deutschland "gute" Erfahrungen, oder?

ja ja ja

Von: neu | Datum: 06.10.2006 | #2
man geh spielen, was ich sollte, weißt du dampfplauderer garantiert nicht!

Vegetarier

Von: Querulant | Datum: 06.10.2006 | #3
Jobs ist, soviel ich weiß, nicht nur Vegetarier, sondern Veganer. Was ich schon ziemlich fragwürdig finde. Was ist gegen Eier, Milch und Käse zu sagen?

@ neu

Von: MichaelK | Datum: 06.10.2006 | #4
In Cupertino zeigt man sich übrigens tief betroffen von Deinem Zustand. Wörtlich übersetzt heißt die Note weiter: "Hätten wir solche Folgen abschätzen können, so hätten wir den Switch nicht ganz so schnell vollzogen". Von einer Intel-Rückholaktion möchte man aber derzeit noch absehen, auch in der Hoffnung, das neu ein Einzelfall bleibt. Sie wünschen Dir jedoch alles Beste und empfehlen, die Therapie unbedingt fortzusetzen. Dem möchte ich mich gerne anschließen und bitte nicht vergessen, alles ersteinmal raus zu lassen.

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende!

Probleme ...

Von: Frodo | Datum: 06.10.2006 | #5
habt ihr!
1. Die Geschichte ist STEINALT!
2. Meckert Kai eh nur über S.Jobs, weil er nicht versteht, warum Apple die PPC rausgeschmissen hat.

Zum Thema Umweltverträglichkeit

Von: Räuber Hotzenplotz oder so | Datum: 06.10.2006 | #6
also, da gibt es auf den Mac Guardians (Nomen est omen bei diesem Artikel!) so viele Rubriken, vielleicht sollte man eine "Meckerecke" einrichten:
- bei meinem Schreibtischlampen-G 4-Mac hat im Gelenk, das den Bildschirm trägt, das Schmiermittel versagt. Das hat mir neulich fast meine rechte Hand zerschmettert, beim Schreiben. Sau Qualität bei Apple.
- Mein iPod fiept plötzlich so komisch, vielleicht werden da Daten mit Cupertino ohne mein Wissen ausgetauscht?? He, he, he!!

Das alles bitte an den Redaktör, der wird sich in einem seiner nächsten Artikel der Sache annehmen.

Was ich eigentlich sagen will, ist Folgendes:
1) Ich erinnere mich noch gut, als ich mir 2002 meinen ersten Mac gekauft habe, dass ich diese Seite häufiger angesteuert habe.Hier war mal geballtes Know How und ein gesundes Maß an Chuzpe, wie es sich für ein Fan-Zine gehört. Allerdings störte mich schon damals, wie Apple-kritische Stimmen abgebürstet wurden. Der Verfasser dieses Artikels stand dabei in der ersten Reihe. Was gilt es denn hier zu behalten und zu beschützen (die Apple-Plattform?? Eure Befindlichkeit?? Euer Ego??)
2. Der Artikel des Redakteurs (er ist es ja immer noch und spricht insofern für die Site....) hebt auf Umweltverträglichkeit ab. Dass diese Meldung nicht gerade so aktuell ist und von Seiten, die schon des öfteren hier gebasht wurden vor gäääähn, waren es zwei Wochen??? gebracht wurden, ist ja egal!!! Wichtig ist halt nur ein weiteres Indiz für die weitere Verschwörung, die Apple unterwandern soll, wohingegen wieder einzig und allein die MacGuardians (hier kommt der Name so richtig zur Geltung) geschlossen aufstehen. Der Herr Redaktör beginnt also mit Umweltverträglichkeit (passt zur grünen Seite), um dann in den Kommentaren zu so etwas zu switchen:
"Mein Gott, wieder mal der Cinebench... Gibt's eigentlich noch nen anderen Benchmark für die Intel-Hurra-Truppe?
Hier ein paar Vergleichswerte aus der Macwelt, Quad G5 2.5 GHz vs "Mac" Pro 3GHz:
iTunes-mp3-Encoding: 12,8s vs 11,1s
iPhoto Diashow-Export: 1:06min vs 1:54 (Quad G5 fast doppelt so schnell!)
iMovie HD-Rendering: 3:33 vs 3:23
iDVD-Encoding: 4:11 vs 3:47 (war mit iDVD5 2:07 beim Quad G5!!!)
Quicktime iPod-Video-Encoding: 2:08 vs 1:52
FCP Render: 0:53 vs 0:45
Photoshop (Rosetta): 0:17 vs 0:33"
Mir schwirrt der Kopf vor so viel technischer Einfalt und mir bleibt nur, die naive Frage zu stellen: "Was hat das bitte schön mit Apples Umweltverträglichkeit zu tun?" Oder war das nur ein egozentrischer Aufhänger, um sein beleidigtes Gemüt zu kühlen?
3. Wenn es hier um Umweltverträglichkeit geht, wie steht es dann mit psychologischem Müll. Wollt Ihr den auch beseitigen? Zitat: "Geh mal in den "Kindergarten" und lass dir Nachhilfeunterricht geben. Kannst du irgendetwas vorweisen, an Kenntnissen, ausser deine zum Grossteil falschen Ansichten." - "Die Analyse Deiner Beiträge hat leider ergeben, das Du das erste Opfer des Wechsels bist. Davon abgesehen, das wir dies Apple mitteilen sollten, empfehle ich Dir: Lasse es raus! Und wenn Du dann irgendwann erkennst, dass Du nur Dich selbst meinst und die von Dir erfundenen Retros nur eine Projektionsfläche sind, dann wird es Dir auch wieder besser gehen." - "Du willst mich also nötigen, mich herabzulassen, auf das Marketing-Blabla, was der 3D-Kindergarten da nachplappert einzugehen." Gibt es so etwas wie virtuellen Schrott? Und wo wird das auf der grünen Seite entsorgt?

Eine Halli-Galli-Seite mit einem völlig durchgeknallten Redaktör, über dessen Umweltverträglichkeit man sich vieleicht auch mal Gedanken machen sollte?

Mit einem Kichern im Hals und sehr viel Spaß

Der Räuber

Der Stil ist weiterhin fraglich?

Von: MacGonzo | Datum: 07.10.2006 | #7
Hallo.

Etwas offtopic - aber auch immer brandaktuell hier bei den MacGuardians.
Nur zwei Dinge vorweg.
1. Ich mag prinzipiell alle Beiträge - egal, ob von Kai oder sonst wem, denn sie regen durchaus zum aktiven auseinandersetzen mit diversen Thematiken an. Das ist der absolute Pluspunkt hier.
2. Ich bin kein Moralapostel und mag es wenn man Dinge ohne große Prosa durchaus auf den Punkt bringt, aber irgendwo muss es auch das Gesetz der Höflichkeit und des gegenseitigen Respekts geben. Ja, gepflegt werden!

JetzT dazu ein Beispiel. In einer Anwort vom Author dieses Artikels heißt es:
Zitat:
[…] Du hast echt nix kapiert. Schonmal daran gedacht, […]

Mal ehrlich, was soll das?

Der Beitrag auf den sich diese Antwort bezog enthielt in keiner Weise ähnliche anmaßende Behauptungen gegenüber hier beteiligte Personen!

An dieser Stelle habe ich einfach aufgehört weiter die Kommentare zu lesen.
Ich bin davon überzeugt, dass im Laufe der Antworten noch ähnliche übergriffige Ausdrücke Verwendung gefunden haben. Von wem auch immer.

Solche rumgepöbel trägt bestimmt nicht dazu bei, sich sachlich über Dinge zu unterhalten, bzw. diskutieren.
Ich habe jetzt zwar direkt mal den Kai als Beispiel rangezogen, aber alle die sich solcher Anreden bedienen sind angesprochen.
Ich stelle denen dazu mal die Frage, ob sie sich gegenüber Personen auch dann so verhalten, wenn sie ihnen direkt gegenüber stehen?
Zu mal hier ja immer das Beispiel vom "unseren Wohnzimmer" gebracht wird.

Wenn mir so etwas an den Kopf geworfen würde, gibt es eigentlich nur zwei Lösungen für den weiteren Verlauf, die aber zweifelsfrei jeweils durch die logische Trotzreaktion hervorgerufen würden.
(a) Es artet in ein Streitgepräch aus oder (b) die Unterhaltung würde abgebrochen, da kein ehrlicher Dialog mehr gewünscht.

Warum kann man sich nicht mehr solcher Redewendungen bedienen: „Also, das sehe ich total anders…", "Sorry, aber da stimme ich Dir absolut nicht zu, denn…", „Das ist sicherliche eine Sichtweise, aber kannst Du Dir vorstellen…" oder oder oder oder.

Wenn man sich dieser Grundreglen der Höflichkeiten bedienen würde, dann würde hier so manche Diskussion sicherlich ernstzunehmender ablaufen.

Außerdem, liebe MacGuardians, die Ihr uns in Euer Wohnzimmer einladet, erinnere ich euch hier mal an Euren Slogen: „Guarding the Mac, Serving the Community“, was Übersetz heißt: „Schützen den Mac und dienen der Gemeinschaft“.
Solche Art der Ausdrucksweisen unterstützen in keine Weise weder die Gemeinschaft noch den Mac.
Der Mac war und ist immer noch ein Symbol für eine freundliche Plattform, oder habt ihr das Urgesicht des Apple's nicht mehr vor Augen? Also, die Community erwartet hier eben nicht den Heise-Forumsstil!

Bevor noch Irretationen auf kommen, Freundlichkeit und Respekt hat nichts mit Ja-sagen zu tun!

Warum ich das überhaupt schreibe?
Weil ich die MacGuardians.de als solches für etwas einmaliges halte. Das Konzept, die Ideen, etc. Es wäre ein schwere Verlust, wenn sich diese Seite weiter in die Region unterhalb der Gürtellinien bewegen würde. Was zur Folge hätte, dass irgendwann Schicht im Schacht ist.
Daher schreibe ich das hier, weil ich hoffe, dass man hier, ja gerade hier wieder zur Form findet.
Vielleicht enthärtet das ja auch mittelfristig wieder etwas die Fronten der "Kaiisten" und der anderen Community.

in diesem Sinne.
Serving the Community,
MacGonzo.

Trauriges Ende mit der Brent Spar

Von: MacJunkie | Datum: 04.10.2006 | #8
"Erm - Wir reden hier von Greenpeace. Das ist eine der wenigen Organisationen, die in Sachen Umweltschutz deutlich MEHR machen als "nur schreien": Das sind Leute, die teilweise richtig riskante Aktionen fahren an der vordersten Frontlinie des Umweltschutzes!"

Ja eben das verstehe ich unter Rumschreien. Solche Aktionen werden immer schön Publik gemacht und sind auch schon medienwirksam, aber meistens bleibt es auch dabei. Ein großer Aufschrei und kurz dach ist es vorbei. Du bringst ein schönes Beispiel, wo es gaklappt hat, Thema Atomtests. Da bin ich echt froh, dass sie sich das vorgenommen haben. Nur das Porblem ist, dass sie danach nicht auf Shell zurück gekommen sind, dadurch kann ihnen Angehängt werden, dass sie eben "rumschreien" aber nichts durchsetzen. Das Problem leider ist nur an unserer menschlichen Natur, dass wir und Negativbeispiele besser merken, wie mir zum Beispiel, das mit den Atombombentests entgangen ist, aber die Brent Spar nicht. Somit werden viele, nach solchen nicht komplett durchgezogenen Aktionen, denken, dass Greenpeace ein haufen verbohrter nicht ernst zunehmender Ideologen ist, die nichts gebacken bekommen. Je mehr sich solcher Fälle häufen, um so mehr verliert Greenpeace an Glaubwürdigkeit.

Es wäre natürlich klasse, wenn Sie es schaffen, Apple dazu zu bringen, sich zu bessern. Noch wirksamer wäre es, wenn Steve Jobs auf einer Keynote einfach nur den Satz sagt: "Leute! Setzt euch mehr für Umweltschutz ein!" Das wäre viel wirksamer als wenn es Bill Gates sagen würde, weil eben Steve Jobs das Klientel anspricht, das mehr bewirken kann. Oder er Präsentiert das neue iRecycle :).Nur sollte Greenpeace einfach mal etwas mehr "diplomatischer" vorgehen und durch ihre Medienwirksamkeit auch mal Diskusionen(auch politischer Art) anfeuern und nicht nur Parolen von sich geben. Parolen verhallen sehr schnell, Diskussionen verbreiten sich wie Feuer und Feuer sind auch Zeitweilig nicht zu übersehen. Offentliche Diskussionen setzten unter Druck, Parolen tuen dies nicht zwingend!

@ neu

Von: MichaelK | Datum: 06.10.2006 | #9
Du solltest noch etwas Dampf ablassen, damit es Dir bald besser geht.

think different. more different.

Von: Amerigo | Datum: 04.10.2006 | #10
Man wird sicher bei Apple drüber diskutieren. Hätte man ohne Greenpeace eher nicht getan.

Think different.

27.9.06 "iTox + iWaste" - Greenpeace ruft Apple zum Einlenken und Käufer zum Mitmachen auf

Von: neu | Datum: 04.10.2006 | #11
bei macnews, heise, mactechnews........




was soll das hier werden, ein historikerstreit?



kalter kaffee aber natürlich für "unseren" oberkranken kai uuuunentbeeerlich.

kai ist mittlerweile noch nicht einmal fähig, bashingthemen zeitnah zu erfassen........


falls es die retrotruppe noch nicht mitbekommen hat:

- 10.4.8 update
- ilife-, iwork-....... updates
verfügbar
-ableton 6 verfügbar
- 4-Sight FAX in Version 7 auch für Intel-Prozessoren optimiert
- Zoom-Funktion unter Mac OS X 10.4.8 mit Scrollrad aktivieren
- C4-Engine als Universal Binary
- Festplattentool Drive Genius 1.5 als Universal Binary erschienen
- Neue DTP-Software iCalamus erschienen
- Fax- und Anrufbeantworter CoMa X in Version 7.9 erschienen
- Sony DW-D150A im Mac Pro wieder in ein NEC ND-4570A verwandeln
- CompactFlash-Adapter von Delkin für ExpressCard/34-Slot
- Exploit für Sicherheitslücke in Mac OS X 10.4.7 aufgetaucht
- GraphicConverter-Update bringt für Intel-Macs mehr Stabilität
- Nicht nur für Rendezvous zur Nacht: Bonsoir tauscht Adressen aus
- Gehacktes MacBook: Apple und SecureWorks arbeiten zusammen
- USB-Hörer und anderes von Freecom: Skype fest im Griff
- Apple will neue Verkaufs-Wege in Indien einschlagen
- QuickTime zum Alleskönner pimpen
- Sony muss insgesamt 10 Millionen Batterien austauschen


meldungen bei mtn/macnews der letzten tage......

verständlich, daß bei den ppc-guardians davon nichts bemerkt wurde :-P





und sonst so?

@ neu

Von: MichaelK | Datum: 04.10.2006 | #12
Wie Dein NN schon sagt, bist Du halt für Neues verantwortlich und die MG für Stories. Der Unterschied ist der, daß hier Themen behandelt werden, die auch schon mal über den begrenzten Hard- und Software-Horizont hinausgehen. Die Kurzmeldungen kann ich auch bei macnews etc. lesen.

Zudem denke ich, dass der Anspruch von Apple immer ein besonderer war und dem sollten sie auch weiterhin pflegen – trotz oder gerade wegen Intel.

Wer zudem Probleme mit Kritik hat, sollte sich mal fragen warum? Jede Art von Kritik wird hier neuerdings gleich als Bashing oder Flame bezeichnet. Sehr traurig. Vom Think Different ist nicht viel geblieben.

Erleichterung

Von: Thomas | Datum: 04.10.2006 | #13
@neu: Schon bemerkt dass das hier kein Newsticker ist?

Ansonsten, beim Lesen der ersten Kommentare hier dacht ich schon das wird wieder so ein (...)*-Threat. Aber hat sich ja doch noch ganz gut entwickelt, uff ;-) . Es geht also auch anders.


*in die Klammer bitte ein beliebiges Schimpfwort eigener Wahl einsetzen

MichaelK

Von: neu | Datum: 04.10.2006 | #14
ach hör doch auf, du retro.
diese seite ist doch nur noch die letzte zufluchtstätte der ewig gestrigen retros (kai und seine speichellecker dave, ut, macbiber, buddi usw.) sowie asylstätte für bei heise rausgeschmissene obertrolle wie klaputtus, pelitz und konsorten.

die ppc-kloppertruppe kann hier dank der "redakteure" (lach) ihren schwachsinn hemmungslos verbreiten ......


kritik ist etwas völlig anderes, hier wird nur apple-bashing betrieben von typen, die sich gerade einmal ´nen (preisgesenkten) cube leisten konnten, ut´s, die mit mac mini g4s 3d-rendern (angeblich) usw. usf. .

eine erbärmlicher haufen, diese retros.

Von: grinsekatz | Datum: 04.10.2006 | #15
"diese seite ist doch nur noch die zufluchtstätte der ewig gestrigen retros (kai und seine speichellecker dave, ut, macbiber, buddi usw.) sowie asylstätte für bei heise rausgeschmissene obertrolle wie klaputtus, pelitz und konsorten."

... die Zahl deiner postings führt dies Argument ad absurdum, es sei denn, Du zählst dich zu o.g. Gruppierungen. Und für meinen Geschmack ist die Art, wie Du hier schreibst, zumindest in Hinsicht auf Umgangsformen verbesserungswürdig. Aber Du bist sicherlich ein erwachsener, mit beiden Beinen im Berufsleben stehender Mensch und weisst besser, was für dich richtig ist. Nichts für ungut.

MacJunkie

Von: apprendi | Datum: 04.10.2006 | #16
Ich finde insbesondere den Begriff des Rumschreiens nicht sehr gluecklich gewaehlt.
Aus meiner PERSOENLICHEN Sicht, ist die Arbeit von Greenpeace fuer das oeffentliche Bewusstsein sehr wichtig oder gar unverzichtbar.
Es bleibt bemerkenswert, das Apple zB die iSight vom Markt nahm, anstatt sie von Anfang an so zu bauen, dass es geht - oder sie entsprechend zu erneuern.
Ich gehoere zu den Applefreunden die begruessen, dass Apple jetzt etwas umweltfreundlicher wird.

grinsekatz

Von: neu | Datum: 04.10.2006 | #17
da mittlerweile einige unter meinem nick posten (erkennt man ja an den unterschiedlichen id-nr.) erscheint die anzahl meiner beiträge größer als sie ist.

hinsichtlich umgangsformen: vielleicht drücke ich mich (bewußt) derb aus aber im gegensatz zu den retros lüge ich nicht!

auf jeden fall bin ich nicht so ein typ wie dieser cdu-typ merz, dessen lieblingspropagandaspruch ist: wenn man den sumpf trocken legen will, sollte man nicht die frösche fragen.

derzeit klagt der frosch merz gegen die offenlegung seiner einträglichen 12 nebensumpfposten zusätzlich zum ministergehalt.........

Apple-Fanatiker und Apple-Liebhaber

Von: Marc | Datum: 04.10.2006 | #18
Was Greenpeace ja durch diese Art der positiv herausfordernden Kritik mit uns Macianern erreichen will, ist, dass Apple auch als wirklicher Umweltschutz-Vorreiter Gutes tut. Und das wäre sicher mal etwas, was gerne alle anderen schnell nacheffen sollen, denn ausgerechnet Apple hätte das Zeug dazu, Umweltbewusstsein im IT-Sektor zu schärfen, wenn sie diese Herausforderung jetzt sportlich annehmen.

Sicher nicht nur die eigene Sympathie zu Apple war Anlass für Greenpeace, sich erst mal auf Apple zu fokussieren. Die Art und Weise, wie Greenpeace mit Apple bei dieser Kampagne umgeht, ist übrigens schmeichelhaft, und soll so die Türen, Augen und Ohren öffnen, ja vielleicht sogar das Bewusstsein erreichen, seitens Apple und der Sympathisantenbasis.

Ich unterstütze die Aktion also grundsätzlich sehr, zumal es durch die seit einigen Monaten in den USA endlich auch mal um sich greifende ökologische Bewusstseinswelle keinen besseren Zeitpunkt für Apple gäbe, eine umfassendere Optimierung in Richtung Nachhaltigkeit auch für sich positiv auszuschlachten. Also imagefördernd, und markterweiternd zur Zielgruppe der nachhaltig denkenden Menschen.

Und auch mit Al Gore im Aufsichtsrat, u. a. dem Macher des am 12.10. in die deutschen Kinos kommenden Dokumentarfilms »Eine unbequeme Wahrheit«, verträgt es sich halt nicht, dass Apple im Vergleich zu vielen anderen IT-Herstellern entgegen der allgemeinen Erwartung so schlecht im Umweltranking abschneidet.

Greenpeace betreibt einfach Desillusionierung, sorry, Fans. Ich bin kein Apple-Fan(atiker), sondern nur Apple-»Liebhaber«, das ist wohl der Unterschied, auch hier unter den Kommentargebern.

Das schlechte Ranking von Apple hat allerdings zu einem guten Teil auch etwas mit Apples generell sehr defensiver Informationspolitik zu tun, denn wer sich mal die Mühe macht, das Greenpeace-Formular ein paar positiv auffordernde, erwartungsvolle Zeilen. Apple muss merken, dass sich vor allem ihre Kundschaft durch gewisse Ansprüche an Apples Nachhaltigkeit auszeichnet, und dass diese Kundschaft, also wir, Inkonsequenzen bemerken.

Und das alles meint nur gut ein

Apple-Aktionär und
Greenpeace-Mitglied seit 1988

etwas verquer?

Von: Jonas | Datum: 04.10.2006 | #19
Wenn man sich ansieht, wie viele hier gegen Greenpeace wettern, kann man nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Das hätte ich nicht gedacht, »think different«-Mentalität scheint es hier kaum zu geben.
Insofern bin ich dankbar für alle anderen in der Diskussion, die Greenpeace nicht für einen Haufen Spinner halten. Ohne Greenpeace wäre die Welt deutlich ärmer.

Einfach mal die Augen öffnen.

PS

Von: njyo | Datum: 04.10.2006 | #20
PS: Der Inhalt der Studie ist soweit egal, weil es sicher immer Potenzial gibt, wo sich Apple bessern könnte um grünere Produkte zu erzeugen. Ausserdem wenn Steve auf der MacWorld stehen würde und erklären würde "Due to the huge amount of mac users demanding greener macs we have started to work on the use of alternative raw products. We want our products to be green.", würde das sehr wohl einen großen Einfluss auf die Kunden und somit auf die Konkurrenz haben. Ich meine, wie toll wäre es, wenn ich Switcher mit dem Argument "Der Mac ist viel besser für die Umwelt" überzeugen könnte? Statt dessen hörte man bei "Showtime" Steve sagen "Wir haben die Verpackung um 50% verkleinert um nachhaltinger mit Rohstoffen umzugehen.", wie lahm ist das?

PPS: Wer Schreibfehler, Schlampigkeiten und ähnliche Ungereimtheiten in meinem Posting findet, darf sie behalten. ;)

@ Kai

Von: ionas | Datum: 04.10.2006 | #21
Richtig, ich würde nie meinen YuppieBenz kritisieren, oder meinen YuppieIPod oder meinen YuppieMac. Ich Liebe meinen Mac. Mein Mac ist mein Leben. Ich bin mein Mac. Mein Mac ist ich.

Und wehe jemand sagt was dagegen!

Macjunkie:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 04.10.2006 | #22
"Leute, die nur schreien, können sehr schnell in die Ecke der Unseriösen gelangen."

Erm - Wir reden hier von Greenpeace. Das ist eine der wenigen Organisationen, die in Sachen Umweltschutz deutlich MEHR machen als "nur schreien": Das sind Leute, die teilweise richtig riskante Aktionen fahren an der vordersten Frontlinie des Umweltschutzes!
Dafür meinen dicken Respekt...
Die Brent Spar-Sache hatte einen üblen Nachgeschmack, ja. Aber ist dies wirklich Greenpeace anzulasten? Nein, wohl deutlich eher der Öffentlichkeit, aus deren Bewusstsein das Thema quasi sofort verschwunden ist als es aus der Shell-Pressestelle hieß, dass man nachgibt und das Ding jetzt doch nicht versenkt wird...

Außerdem kam dann damals leider auch gleich Chirac mit seinen Mururoa-Atomtests dazwischen, das heißt Greenpeace musste seine Öffentlichkeitsarbeit entsprechend ändern, da ein Atomtest noch viel schlimmer für die Umwelt ist als eine im Meer versenkte Ölbohrinsel!

Greenpeace hat nie gefordert, dass Shell die Brent Spar vor Norwegen verrotten lassen soll. Es wurde eine ordnungsgemäße Entsorgung gefordert, wie für Sondermüll üblich! Insofern sehe ich nicht, wie man Greenpeace irgendwie dafür verantwortlich machen kann was jetzt mit der Brent Spar passiert ist...

tolle Kriterien?

Von: DosenFreddy | Datum: 04.10.2006 | #23
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann bekommt Apple nicht so schlecht weg, weil viel Gift drin ist, sondern weil das Gif nicht deklariert ist. Wenn der Compi eines Tages in der Dritten Welt auf den Müll geworfen wird, dann interessiert die Deklaration nicht die Sau. Selbstverständlich wurde die Lebensdauer des Produktes auch nicht mit einbezogen. Glaub keiner Studie die du nicht selbst gefaket hast!

die Entscheidung für Apple

Von: njyo | Datum: 04.10.2006 | #24
Die Entscheidung, sich an Apple zu wenden, finde ich macht sehr wohl sinn.
a) Apple gilt als Innovator und hat den "cool-Faktor", wenn diese bewusst für grünere Computer Werbung machen, kann man das Bewusstsein bei den Kunden wecken
b) Die Mac-Fans mögen ihre Firma und haben ein Bewusstsein für Details. Diese Fans werden eher eine solche Aktion unterstützen als Leute, die einen Packardbell im MediaMarkt kaufen.
c) Die Leute bei Greenpeace sind selber Apple Fans.

Und wenn man die Seiten ansieht, dann sieht man dass die Aktivisten sich nicht am Infinity Loop 1 am Zaun festketten und Tomaten werfen, sondern kreativ und positv kritisch sind.

Hat von euch Kritikern (Ich, Thomas, MacJunkie) jemand das Mail durchgelesen, das Greenpeace uns bittet an Steve Jobs zu senden? )http://www.greenpeace.org/apple/mact-write.html) Das hat nix mit hau-drauf zu tun, sondern macht sinn wenn möglichst viele Mac User es unterschreiben.

ich habe die MachGuardians darum in einem Mail gebeten, etwas über diese Aktion zu schreiben, weil es wichtig ist, dass man so Sachen öfters hört and unterschiedlichen Mac fanseiten hört. Speziell wenn der Text gut geschrieben ist, hat das ein großes Potenzial.

Und klar, man kann immer argumentieren "warum die und nicht andere" doch vielleicht kann man sich überlegen, ob die genug Ressourcen haben um gegen die gesamte Computerindustrie mit einer angepassten Kampagne zu gehen. ist es da nicht besser, einen Repräsentanten herauszupicken? Und sowieso würden dann wieder die Leute fragen "Warum die Computerindustrie, wenn die ELektronikindustie viel schlimmer ist?"

Also Leute, unterstützt bitte die Aktion und sendet ein Mail an Steve:
[Link]

Kai

Von: MacJunkie | Datum: 04.10.2006 | #25
"Schonmal daran gedacht, dass die das vielleicht zu großen Teilen auch einfach nur deswegen machen, weil sie selber Apple-Fans sind? Lies dir mal die Texte durch, dann merkst du das schnell ("Make your own Keynote", "Tiger" usw!).."

"Weil die Fan-Basis und damit die Chancen auf Erfolg und Publicity hier viel größer sind als bei einem weitgehend anonymen Fernost-PC-Hersteller! Und bitte was ist daran verwerflich, wenn eine Kampagne mehr Aussicht auf Publicity hat?"

Damit könntest Du ja Recht haben und vieleicht erreicht man damit auch, die Großen zu mehr Umweltschutz zu bringen.

Meine Sorge ist nur, dass außer Aktionismus nichts weiter kommen wird. Es müssen durch die Leute bei Greenpeace öffentliche Diskussionen(dies ist auch eine, nur leider ohne eines Greenpeaceaktivisten, oder?) in den Medien her. Sonst wird das genau so wie mit Shell, eine Tolle Aktion, doch Shell hat sich vieleicht etwas geändert, aber die anderen? Hat sich das was getan? Bitte berichtigt mich, wenn ich falsch liege, aber mit dem Aktionismus dieser Art erreicht man keine großen Schritte. Seriöses Auftreten in den Medien (Nachrichten, Talkshows, politische Sendungen usw.) gehört auch dazu um wirksam den Willen nach Veränderung zu erreichen. Leute, die nur schreien, können sehr schnell in die Ecke der Unseriösen gelangen. Und das wäre in meinen Augen viel zu schade.

Natürlich hat sich Greenpeace Apple rausgesucht, weil

Von: KnoblauchTraubeNuss | Datum: 04.10.2006 | #26
sich für DULL & Co. kein Mensch interessiert.

Apple ist Everybodys Darling, der PaceMaker, derzeit überall in der Presse und auf dieses Trittbrett musste Greenpeace aufspringen. Die Idee dahinter ist wohl auch: Wenn wir Apple zur Umkehr bewegen, müssen die anderen Großen letztlich auch umweltfreundlichere Rechner herstellen.

Die Ziele der Kampagne sind jedenfalls gut, über die Mittel und Greenpeace insgesamt kann man natürlich streiten.

Macjunkie:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 04.10.2006 | #27
"Dabei steht der Umweltschutz hierbei ganz hinten an, denn eigentlich wären hierbei die Größen von nöten!"

Dell führt aber nunmal leider die Liste an..

Du hast echt nix kapiert. Schonmal daran gedacht, dass die das vielleicht zu großen Teilen auch einfach nur deswegen machen, weil sie selber Apple-Fans sind? Lies dir mal die Texte durch, dann merkst du das schnell ("Make your own Keynote", "Tiger" usw!)..

Natürlich greift Greenpeace lieber Apple als Lenovo oder Acer auf. Weil die Fan-Basis und damit die Chancen auf Erfolg und Publicity hier viel größer sind als bei einem weitgehend anonymen Fernost-PC-Hersteller! Und bitte was ist daran verwerflich, wenn eine Kampagne mehr Aussicht auf Publicity hat?
Darüberhinaus ist Apple im Gegensatz zu Lenovo und Acer eine US-Firma und somit ist die Aussicht auf Erfolg hier einfach größer, denn in den USA ist das Thema Umweltschutz sicher mehr im öffentlichen Bewusstsein als in Fernost...
Dass durch das alleinige Aufgreifen von Apple als kritisierter Computerhersteller für eine Webseiten-Kampagne die effektive Kritik an Apple irgendwie entwertet würde kannst allerdings wohl nur du sehen..

edi:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 04.10.2006 | #28
"wer apple kritisiert muss nicht gegen apple sein, man darf doch wohl auch seinen geliebten apfelproduzenten kritisieren?!"

Nein, darf man nicht! ;-) Soviel sollte mittlerweile klar sein, hehe...

@ MacJunkie

Von: Edi | Datum: 04.10.2006 | #29
ich glaube nicht, dass du greenpeace vorwerfen kannst, dass sie Angst haben, sich die finger zu verbrennen. sie hacken ja eben gerade nicht nur an der kleinen firma apple herum, sondern auch an den ganz grossen.

für das ziel des umweltschutzes ist es wohl wichtig, dass man auf allen ebenen kämpft: bei den firmen und bei den staaten, bei den grossen umweltverschmutzern und auch bei den kleinen. sonst zeigt man nur immer mit dem finger auf die andern: "die sind schlimmer!" damit kommt man aber nicht weiter.

also, ich bündle mal mein altpapier! ;-)

sei ehrlich: hättest du nicht freude, wenn apple "grüner" würde und vielleicht so sogar in einem weiteren bereich zu einem vorzeigeunternehmen werden würde?!

haeh?!

Von: np | Datum: 04.10.2006 | #30
hat hier jemand was gegen kritik gesagt? aber wer hat was davon , wenn eine sau zweimal durchs dorf getrieben wird ( [Link] ) und das ganze nur als container fuer seinen frust missbraucht wird.
darunter leidet doch so ein wichtiges thema nur.
was hat recycling damit zu tun, dass man eine werbekampagne und einen ceo scheisse findet und den kampf der verbloedeten fuehrt?
uebrigens hier ( [Link] ) gibts mal einen sehr unaufgeregten beitrag zum thema switch.

Mengenlehre

Von: Amerigo | Datum: 04.10.2006 | #31
@np: Ist eine Kritik weniger valide, weil man sie 2x äussert? Seltsame Logik.

Greenpeace - Große Klappe, nix dahinter!

Von: MacJunkie | Datum: 04.10.2006 | #32
So langsam entwickle ich einen Hass auf diesen Laden! So ideologisch kann man doch nich verbohrt sein, dass man glaubt mit populistischen Aktionen weiter zu kommen? Die sollten mal wieder auf den Boden der Tatsachen landen, denn so langsam verlieren sie ihre Glaubwürdigkeit. Einfach so mit Finger zeigen und Brüllen: "Umweltverschmutzer!" Und das durch alle Medien hin, ohne etwas selbst zum Beweis erbringen zu müssen.

Es ist klar, dass Umweltschutzorganisationen in den Medien sehr schnell ihre Ziele erreichen, ohne viel sich mit dem jeweiligen Thema viel zu beschäftigen, weil Umweltschutz ein sensibles Thema geworden ist. Aber ohne Gedanken und planlos auf die losgehen, die nach ihrer Liste ganz weit Unten stehen, zeigt eine gewisse Inkompetenz, die ich nicht nachvollziehen kann. Haben sie Angst, sich an die ganz großen zu wagen? Wollen sie ein Exempel statuieren ausgerechnet an dem kleinsten der "Umweltsünder"? Für mich erklärt sich das so: Apple ich heutzutage in aller Munde. Alles, was mit "i" anfängt wird mittlerweile auf Apple zurückgeschlossen. Greenpeace hingegen ist einfach medial vernachlässigt worden. Sie bekommen keine Aufmerksamkeit mehr. Diese wollen sie wieder erlangen, indem sie populistisch sich an medienwirksame Unternehmen wenden. Dabei steht der Umweltschutz hierbei ganz hinten an, denn eigentlich wären hierbei die Größen von nöten!

Ergebnis des ganzen? Apple bekommt einen Imageschaden und Greenpeace verliert bei mir entgültig ihre Glaubwürdigkeit! Nebenbei darf ich solchen Okö-Fritzen dann immer wieder erklären, dass Apple nicht DER größte Umweltverschmutzer auf der Welt ist.

Wenn schon denn schon, sollte man das Thema Umweltschutz auf Landerebene sehen und nicht auf Unternehmensebene, denn die Gesetztgebung gibt den Rahmen für Umweltschutz an!

@MacJunkie

Von: Edi | Datum: 04.10.2006 | #33
falsch! mit dem umweltschutz (wie auch mit den menschenrechten) gehts nur voran, wenn man sich regierungen UND unternehmen vorknöpft! wer apple kritisiert muss nicht gegen apple sein, man darf doch wohl auch seinen geliebten apfelproduzenten kritisieren?!

Lauter Yuppies hier

Von: ionas | Datum: 04.10.2006 | #34
Benzbonzen usw.

Arme Kerle :-)

Get A Life!

@amerigo

Von: np | Datum: 04.10.2006 | #35
mantraartiges wiederholen verwaessert ein thema nur und es fuer seinen eigenen heiligen krieg als trittbrett zu missbrauchen hilft dem thema auch nicht gerade.
hatte ich aber schon geschrieben.

wenns nach mir ginge, sollte apple notfalls gezwungen werden auf diverse stoffe zu verzichten (es geht ja wie man an der rohs-richtlinie gesehen hat). nach mir gehts aber nicht.
es ist schon ok, das greenpeace das macht.
aber ich fands auch schon letzte woche ok, das greenpeace das macht, als es auf allen anderen webseiten stand.
ich fands auch ok in artikeln darueber zu lesen, in denen es nur um das thema ging und in denen nicht der persoenliche k(r)ampf des autors (der nichts mit dem theam zu tun hat) in jedem zweiten satz durchschimmerte.

edi

Von: MacJunkie | Datum: 04.10.2006 | #36
schön und gut, aber warum lässt man dann alle anderen außen vor? Apple macht nur den kleinsten Anteil aus! Und warum knöpfen sie sich nicht die USA vor?

Ich habe nichts von gesagt, das man Apple nicht kritisieren soll, sondern dass die Art und Wiese mir nicht passt. Denn das hat in meinen Augen nichts mit Umweltschutz zu tun.

Ich gib mal ein Beispiel: Shell wurde ja damals wegen dieser Palttform an den Pranger gestellt, nun rottet sie vor sich hin. Aber in Russland versickern immer noch mehrere Tonnen Rohöl in die Landschaft! Warum höre ich davon nichts? Ist das so vernachlässigbar?

Meine Frage ist, wo sind hier die Relationen gesetzt? Wenn ich Polizist bin und zwei Verbrecher vor mir habe. Der eine ist Mörder und Vergewaltiger und der andere hat "nur" 0.50 € geklaut. Beide fliehen, wen schnappe ich mir wohl zuerst? Ich glaube die Antwort ist doch klar. Und es ist klar dass dannach der 0.50€-Räuber auch geschnappt wird.

Solch eine Art von Umweltschutz kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wo man sich einfach nur die vornimmt, wo man sich nicht die Finger verbrennt.

Greenpeace-Bericht fehlerhaft?

Von: A. Nonymous | Datum: 04.10.2006 | #37
Im Mac Life forum gibt's interessante Kommentare dazu. Der Greenpeace-Bericht scheint nämlich nicht wirklich überzeugend zu sein:

[Link]

hatten wir das thema nicht schon bei den macguardians?

Von: np | Datum: 04.10.2006 | #38
war das hier nicht schonmal thema?
doch halt! apple hat die prozessoren gewechselt. da muss kai dann auch nochmal was zu sagen. natuerlich nicht ohne den hinweis, dass die mac vs. pc kampagne unseglich ist und dass sich das ganze auf diesen kranken ceo reduzieren laesst.

am allerwichtigsten ist jedoch zu betonen, dass an einer ganz anderen front ein grueppchen aufrichtiger revolutionaerer, einen aehnlich heroischen und ehrbaren kampf unter ungleich schwierigeren bedingungen kaempft ... als wenn man den rotz von klapauzius auf dieser seite ablaesst ignorieren koennte!

toller artikel.

mal wieder ein bisschen spaet.
mal wieder uebers thema hinaus gefaselt.
aber so sind sie unsere heissgeliebten, missverstandenen, unabhaengigen redakteure - koennens keinem recht machen.

Ich rette ein Stückchen Welt...

Von: ghme | Datum: 04.10.2006 | #39
...zumindest hier auf MacGuardians:

Alles die meinen ein Apple-Produkt wegwerfen zu müssen, können es auch gerne mir zum Entsorgen schicken. Ich werde das korrekt entsorgen (Weiterverwenden, Sammeln, Ausschlachten, eBay-Verkäufe [auch Einzelteile], Recyclen usw) und nichts wird einen Asiaten belasten müssen.

Also her mit Euren Geräten, die ihr Apple zurückgeben wolltet. Vor allem auch die komplett alten Geräte (Newton, Lisa, Classic, aber auch ´ne Quicktake, Pipin usw.) und speziell alte iPods mit leeren Akkus nehme ich wirklich sehr sehr gerne...

Aber Danke an Greenkai, dass er so selbstlos und polemikfrei darüber berichtet. Das er gute Dinge nicht so richtig einschätzen kann ("unseligen "PC vs Mac"-Anzeigen") wissen wir ja schon länger und ebenso wissen wir, dass er eine ganz merkwürdige Selbsteinschätzung pflegt ("Kommt mir irgendwie bekannt vor!").

Daher blenden wir das geschickt aus und sagen nur: Danke Kaipeace. Danke. Our hero will save us all.

weiter so!

Von: Edi | Datum: 04.10.2006 | #40
ach, hört doch mal auf mit dem gemeckere, ich find die aktion von greenpeace richtig und wichtig (was kann man denn schon gegen einen grüneren computer haben?!) und ich finds auch toll, dass kai das thematisiert. ist auf jeden fall nachhaltiger als news über mac os x.4.8.1.1.1.1!

Amerigo

Von: Amerigo | Datum: 04.10.2006 | #41
Ich find' die Thematik wichtig und gut. Es kann nur gut sein, wenn die Hersteller etwas sensibler auf solchen Themen werden.

Amerigo

@Kai

Von: njyo | Datum: 04.10.2006 | #42
Danke für den Artikel. :)

_Wolf

Warum Apple ? Warum nicht gleich Amerika ?

Von: Ich | Datum: 04.10.2006 | #43
Warum immer auf Apple ?
Amerikas Regierung, die sollte sich Greenpeace mal schnappen.
Verschmutzen die Computer so unsere Umwelt ?
Ich glaube nicht !!!!!
Amerika sollte mal das Kioto Protokoll unterschreiben !!!!!
Amerika gehört mit zu den schlimmsten Umwelt verschmutzern.
Die Autos und die Industrie Firmen, pusten mehr in die Luft als ein lächerlicher Computer von Apple.
Greenpeace, ihr habt bestimmt ein am Apfel !

Typische Greenpeace Aktion

Von: Thomas | Datum: 04.10.2006 | #44
Viel Publicity mit 0 Ergebnis.
Naja es ist bald Weihnachtem, da hoffen sie halt auf Spenden der Mac User. Aldi Computer an den Pranger stellen ist nicht so lukrative.
Ich erinnere nur an das Theater mit der Shell Öl Platform die im Atlantik versenkt werden sollte.
Sie wurde nicht versenkt, stattdessen verottet sie nun in einem Norwegischem Fjord und wartet auf ihr natürliches Ende dort. Juckt es Greenpeace noch? Da hat Greenpeace echt nen großen Erfolg gefeiert ROFLMAO

gut kopiert

Von: wlanboy | Datum: 04.10.2006 | #45
27.09.2006
[Link]

gut kopiert, aber bei weitaus besseren Kommentaren.

Es war klar, dass jedes, absolut jedes Appel-ist-schlecht Thema von dir aufgegriffen wird.

Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis du MS-Pressemitteilungen kopierst.

Vorname

Von: ut | Datum: 05.10.2006 | #46
< Und wenn man es halt über die ISA definiert, wie du es neuerdings machst: >

Sorry, aber das ist schon immer über die ISA definiert. Drum heisst es ja auch C- bzw. R- IS -C. Neuerdings (seit man bei Intel gemerkt hat, dann man vom x86 nicht mehr loskommt, obwohl man es eigentlich wollte) wird versucht, es über sonstwas zu definieren. Und Leute, wie Du springen auch noch darauf an.
Man, man wie kann man sich nur so dumm von Marketing einwickeln lassen?


(Kindergarten-Zitate habe ich überlesen)

(Kindergarten-Zitate habe ich überlesen)

Von: Vorname | Datum: 05.10.2006 | #47
Weil du dann mit deinem Latein am Ende bist?

"Sorry, aber das ist schon immer über die ISA definiert."
Die ISA ist relevant. Das hast du wohl kapiert. Man könnte aber auch die Hardware nach RISC aufteilen und dann ist an PPC auch nicht mehr viel "typisch Risc".


"Man, man wie kann man sich nur so dumm von Marketing einwickeln lassen?"

Würde ich mal von dir sagen. Bei dir ist das PPC-Marketing so im Gehirn eingebrannt, dass du PPC im Vorteil siehst, wo keine Vorteile sind (oder sogar Nachteile) ;-)

Senf

Von: Vorname | Datum: 05.10.2006 | #48
CISC-RISC -> kein Bock mehr.

"laut Mac-Magazin-Tests (Macwelt, Macworld) nur unwesentlich schneller als ein Quad G5 2.5 GHz"

Hmmm... alter Test:

Cinebench 9.5:

Quad G5: 1194 (das sollte man mit einem übertaktem Conroe übertreffen, für deutlich weniger Geld als der G5 Quad - wenn gewünscht, reiche ich Link nach)

MacPro 3GHz: 1589

Wenn da kein Unterschied ist. Auch der 2,5er Intel ist schneller als der G5 Quad - und das für wenig mehr Geld als der G5 Dual. Wenn man also nach dem Preis gehen würde, müsste das Duelle G5 Dualcore gegen 2,6 Quad-Core Intel lauten und extrem deutlich für Intel ausgehen!

Logik für Fortgeschrittene...

Von: ein stänkerer | Datum: 05.10.2006 | #49
"Wenn der Core2Duo Xeon 3GHz laut zig PC-Magazin-Tests um Längen schneller ist als die besten Opterons und P4 Xeons,"

btw.: die tests fanden unter windows statt...

"aber laut Mac-Magazin-Tests (Macwelt, Macworld)" ist ein mac pro "nur unwesentlich schneller als ein Quad G5 2.5 GHz,"

unter windows? - das wäre mir neu!

"wie stand dann wohl damals der Quad G5 im Vergleich zu PCs da? 8)"

unter windows? - weit abgeschlagen

"Und: Wo stände wohl heute ein 2.7 (den IBM schon lange im Blade verbaut) bzw. 3GHz Quad G5 (der mit Apples überdimensionierten Kühlkörpern problemlos möglich wäre)?...."

unter windows? - immer noch weit abgeschlagen

"..merkt ihr was? ;-)"

yo, Kai (ppcguardians) hat selbst mit "Logik für Anfänger..." so seine probleme...

Zitate...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 05.10.2006 | #50
Da hab ich auch noch ein schönes:
"It is not possible to simultaneously understand and appreciate the Intel architecture"
(Ben Scott)

Eine Frage hätte ich gerne beantwortet: Wenn x86 so toll ist, warum wollte der Erfinder Intel selbst es dann schon zweimal unbedingt loswerden und hat viele Millarden in die Entwicklung von Nachfolgerarchitekturen gesteckt?

Vorname:
Mein Gott, wieder mal der Cinebench... Gibt's eigentlich noch nen anderen Benchmark für die Intel-Hurra-Truppe?
Hier ein paar Vergleichswerte aus der Macwelt, Quad G5 2.5 GHz vs "Mac" Pro 3GHz:
iTunes-mp3-Encoding: 12,8s vs 11,1s
iPhoto Diashow-Export: 1:06min vs 1:54 (Quad G5 fast doppelt so schnell!)
iMovie HD-Rendering: 3:33 vs 3:23
iDVD-Encoding: 4:11 vs 3:47 (war mit iDVD5 2:07 beim Quad G5!!!)
Quicktime iPod-Video-Encoding: 2:08 vs 1:52
FCP Render: 0:53 vs 0:45
Photoshop (Rosetta): 0:17 vs 0:33

Noch mehr gefällig? Okay, Macworld:
C4D Render: 0:30 vs 0:24 (Komisch, oder? In realen Szenen schneidet der "Mac" Pro offensichtlich schlechter ab als im Cinebench, wer hätte es gedacht!)
Compressor MPEG2-Encode: 1:52 vs 1:42
iMovie (Aged Effect): 0:39 vs 0:36
iTunes mp3: 0:43 vs 0:45 (Quad G5 schneller!)

Aber natürlich schreiben Macworld und Macwelt nur Scheisse! ;-) Die kennen sich ja bekanntlich null mit Macs und mit Mac-Benchmarking aus, sind ja nur die größten Mac-Zeitschriften überhaupt, außerdem gibt es dort die hidden Agenda Apple fertigzumachen, weil das ja so gut für ihre Auflage ist!...
Junge, es ist echt unglaublich wie weit Realitätsleugnung gehen kann... Jeder Realist wird als Lügner beschimpft und darüberhinaus muss man sich auch noch von chronischen Verbalflatulenten wie "neu" ernsthaft als "Kloppertruppe" bezeichnen lassen..

Aber schön, dass ihr inzwischen sogar Threads über Umweltschutz mit eurem unfundierten Gelaber hijackt! ;-) Soviel zu "der Switch geht mir am Arsch vorbei" (oder so ähnlichm, go home neulich!)

i

Von: Vorname | Datum: 05.10.2006 | #51
Ja typisch. Die ganzen iApps, auf die es ja ankommt! Gell! Oder das unoptimierte Qucktime! ;-) Ach und um schonmal vorzugreifen: Andere Codecs sind offenbar deutlich schneller auf Intel, als QT. Das scheint eher meine Theorie (mangelnde Optimierung - vorallem SSE"4") und die von KleinesFrettchenKai zu untermauern.

@ Kai...

Von: ghme | Datum: 05.10.2006 | #52
...was nun ich schon wieder mit dieser komischen Diskussion hier zu tun haben soll? Und wo ich das so geschrieben haben soll, möchte ich auch gerne mal wissen.

Der Modding-Cube-Bursche regt sich über Hijacken auf und pöbelt im gleichen Satz Leute an, die mit seiner hinrissigen Diskussion hier gar nichts zu tun haben. Nunja, wenn Dir das Freude bereitet - soll ja eine Deiner letzten Freuden im Leben sein, nachdem Dir Steve die PPC-Förmchen und somit das Selbstwertgefühl weggenommen hat...

Von: Vorname | Datum: 05.10.2006 | #53
"Aber natürlich schreiben Macworld und Macwelt nur Scheisse! ;-) Die kennen sich ja bekanntlich null mit Macs und mit Mac-Benchmarking aus, sind ja nur die größten Mac-Zeitschriften überhaupt, außerdem gibt es dort die hidden Agenda Apple fertigzumachen, weil das ja so gut für ihre Auflage ist!...
Junge, es ist echt unglaublich wie weit Realitätsleugnung gehen kann... Jeder Realist wird als Lügner beschimpft und darüberhinaus muss man sich auch noch von chronischen Verbalflatulenten wie "neu" ernsthaft als "Kloppertruppe" bezeichnen lassen.."

Lautstärkevergleich iMac G5 Rev. C und iMac IntelMac war auch Beschiss von dem Magazin.
Der Intel iMac ist deutlich (!) leiser. Der dreht praktisch nie die Lüfter hoch, im Gegensatz zu iSight G5. Und da will diese zeitschrift erzählen, dass der Intel nicht leiser oder sogar lauter ist -> ROTFL (oder sie hatten ein Montagsmodell).

@ neu

Von: MichaelK | Datum: 05.10.2006 | #54
Ich frage mich, woher Du Dein infantiles Aggressionspotential hernimmst. Solltest Du jemals in der Lage sein, ein richtiges Buch zu lesen, so empfehle ich Dir u.a. Anatomie der menschlichen Destruktivität von Erich Fromm. Vielleicht findest Du dann einen Zugang zu Deinem Selbst.

Solltest Du vorab irgendwelche Hilfe benötigen, so schreibe mir ruhig Deine Probleme auf.

ach du ärmster

Von: neu | Datum: 05.10.2006 | #55
"Ich frage mich, woher Du Dein infantiles Aggressionspotential hernimmst. "

und dann gleich:

"Solltest Du jemals in der Lage sein, ein richtiges Buch zu lesen, so empfehle ich Dir u.a. Anatomie der menschlichen Destruktivität von Erich Fromm."

oh ein richtig "netter" ppc-klopper ;-).
du solltest aber beachten: auch bei deinesgleichen geht der trend hin zum zeitbuch. du bist demzufolge mindestens mit einem buch im hintertreffen, da kaum anzunehmen ist, daß du mehr als den titel dieses ominösen buches gelesen hast ;-P.

"Vielleicht findest Du dann einen Zugang zu Deinem Selbst."

na das wird hoffentlich nicht eine kanüle wie bei dir sein ;-)..........


ihr ppc-kloppies seid echt eine lustige truppe.


"Solltest Du vorab irgendwelche Hilfe benötigen, so schreibe mir ruhig Deine Probleme auf."

weshalb das denn? ich passe doch garantiert nicht in deine anyme ppc-g

zweitbuch, ppc-gruppe

Von: neu | Datum: 05.10.2006 | #56
...

Vorname

Von: ut | Datum: 05.10.2006 | #57
< Weil du dann mit deinem Latein am Ende bist? >

Du willst mich also nötigen, mich herabzulassen, auf das Marketing-Blabla, was der 3D-Kindergarten da nachplappert einzugehen.
Ok. Sollst Du haben:

< "Die einen nennen es "CISC", die anderen nennen es "transparente Code-Kompression". >

Das ist der Sinn der Sache. CISC hatte die Aufgabe, den Code besonders klein machen. Das war zu Zeiten, als der Code von der Datasette in wenige KB großen Arbeitsspeicher geladen wurde auch sicherlich sinnvoll.
Heutzutage macht das keinen Sinn mehr. Es ist völlig egal, ob der Code nun ein paar Prozent kleiner oder größer ist. (Der i386-Code - der reine Binär- Code - ist unter Mac OS X keine 5% kleiner, als PPC-Code, kann man einfach überprüfen, indem man Universal-Binarys mit Lipo strippt und die Dateien dann vergleicht.)
Es ist ungefähr so sinnvoll, wie alle Word-Dateien, mit denen Du gerade arbeitest, auf der 250GB-Platte immer in ZIP-Archiven zu speichern, bloss weil früher mal die Disketten so klein waren.

< "Diese CISC vs RISC-Debatte ist längst ausgestanden." >

Die Debatte ist keineswegs ausgestanden. Sie ist nur unter Intel- (und AMD-) Marketing-Gesülz erstickt worden.
Natürlich war man sich auch bei Intel im Klaren, dass CISC seit den 90ern nicht mehr zeitgemäß ist. Daher hat man sich zum einen daran gemacht, mit dem Itanic einen Nachfolger zu entwickeln (was nicht richtig geklappt hat, es ist ein Monster draus geworden, dass in Servern ein Schattendasein fristet, statt den Desktop zu beherrschen) und gleichzeitig ist man hergegangen und hat versucht, die Diskussion zu unterminieren, indem man behauptete, der P6 sei ja eigentlich RISC und daher könne man RISC und CISC eh nicht mehr unterscheiden (was, obwohl es kompletter Schwachsinn ist, offensichtlich geklappt hat).

Mal davon - selbst wenn es stimmen würde - abgesehen ist die Verwendung eines RISC-Kernes zusammen mit einer CISC-ISA sowieso absurd. Warum dann nicht gleich die RISC-ISA benutzen?


< "Sorry, aber das ist schon immer über die ISA definiert."
Die ISA ist relevant. Das hast du wohl kapiert. >
Das habe ich schon lange kapiert. Du mittlerweile auch?

< Man könnte aber auch die Hardware nach RISC aufteilen und dann ist an PPC auch nicht mehr viel "typisch Risc". >

Ja, genau. Da werden die Befehle der RISC-ISA von einem RISC-Kern abgearbeitet;-)

Wenn Du mir jetzt beweisen willst, dass der Kern des G5 nicht mehr typisch RISC sei und Ähnlichkeiten mit dem P6 Kern hat, dann schneidest Du Dir ins eigene Fleisch. Denn damit wäre ja auch der RISC-Kern des P6 nicht mehr RISC. Was Deine eigene vorherige Behauptung widerlegst, der P6 habe auch RISC-Elemente. Er wäre dann doch wieder reines CISC, was Du aber leugnest.

Der PowerPC ist "enhanced RISC", wie die Auflösung des Akronyms schon sagt.

Tipp @ Ut

Von: Vorname | Datum: 05.10.2006 | #58
Geh mal in den "Kindergarten" und lass dir Nachhilfeunterricht geben. Kannst du irgendetwas vorweisen, an Kenntnissen, ausser deine zum Grossteil falschen Ansichten (=x86 und CISC ist alles Schrott; PPC ist überall deutlich überlegen)?
Was hast du systemnah programmiert? Im Kindergarten gibt es Leute die können das und haben sowohl theoretisch, als auch praktisch das Hintergrundwissen!
Leute mit diesem Background glaube ich eher, als jemand, der PPC-Fanatiker ist und offenbar nur angelesenes Wissen hat, was zudem noch durch eine PPC-Brille gelesen wurde!

mal voll krasses deutsch für ut

Von: neu | Datum: 05.10.2006 | #59
bzgl. korrekter zeitform:

the transition is complete!


für (aktuelle) mac-user gilt: powerpc ist nicht, powerpc war! und das ist gut so!

PS

Von: Vorname | Datum: 05.10.2006 | #60
"Du willst mich also nötigen, mich herabzulassen, auf das Marketing-Blabla, was der 3D-Kindergarten da nachplappert einzugehen. "


MEGA LOL

Wie gesagt! Du bezeichnest pauschal ein komplettes Forum als Kindergarten, obwohl sich da drunter einige Leute mit extrem viel Plan finden, wie Software-Entwickler!

Ist so, als wenn ein Schulbub Michael Schumacher erklärt, wie er Formel 1 zu fahren hat ;-)

hmm vorname

Von: neu | Datum: 05.10.2006 | #61
schumacher ist aber ein ganz schlechtes beispiel. wurde wieder einmal am letzten wochenende sehr deutlich.
"tolle" inszenierung, hätte in keiner schmierenkomödie besser laufen können.
gleiche punktzahl, hmm an was erinnert mich das bloß? ;-) oder der chronische 1-punkt-unterschied vor dem letzten/vorletzten rennen......

na da fallen einem doch namen wie hill, frentzen, villeneuve..... ein.


wird sicher großes kino mit megadicken krokodilstränen wenn schummelschumi "weltmeister" geworden wurde und mit großem brimborium nicht mehr seinen zeitarbeitsvertrag verlängert.
er wird uns "fehlen". wünschen wir im einiges und daß er nicht nach 1 jahr unter hartz 4 fällt, der ärmste ;-).

Nochmal PS

Von: Vorname | Datum: 05.10.2006 | #62
"Du willst mich also nötigen, mich herabzulassen, auf das Marketing-Blabla, was der 3D-Kindergarten da nachplappert einzugehen. "

Wenn hier jemand Marketing nachplappert, dann du. Bei 3dc sind Leute, die brauchen kein Marketing, da die das praktisch machen. Oder kannst du mal hier richtig beweisen, dass hier PPC mir der ISA so krass oberchickig besser ist, wie du das zumindest unterschwellig meinst. Gleiches gilt für das angeblich bessere Big Endian (woanders von dir behauptet).

Ich kann es nicht. Aber ich könnte zumindest passendes Programmierbeispiel posten...

Summe

Von: Vorname | Datum: 05.10.2006 | #63
Zusammenfassung:
Ich belasse es hierbei, da ich kein Bock mehr habe. Für mich hört sich vieles der PPC-Fans (in dem Fall halt ut) einfach sehr idiologisch an - und nicht nach wahren Gründen/Fakten für angebliche Überlegenheit des PPC. Man hat halt den PPClern ihre Förmchen weggenommen und die sind jetzt trotzig.

Dabei ist ein Mac nach wie vor ein Mac (und IMHO sogar beser als vorher) - und nur das zählt. Think different hat sich auch nicht auf die CPU bezogen!

MacPro 3.0 GHz

Von: Vigilant | Datum: 05.10.2006 | #64
Ich darf jetzt seit 3 Wochen einen MacPro mit 3.0 GHz mein eigenen nennen. Zuvor stand dort ein Power Mac Dual G5 2.0 GHz, mit dem ich immer noch gerne arbeite. Aber die Geschwindigkeit die mir der MacPro bietet ist schon sehr, sehr beeindruckend. Ich halte den G5 für einen guten Prozessor, trotzallem muß ich sagen, daß der MacPro wieder ein sehr weiter Sprung nach vorne ist. Besonders Dinge die sich nicht so einfach benchmarken lassen wie Programme öffnen, Fenster vergrößern haben sich mehr beschleunigt als es die gestiegen Taktrate vermuten ließe. Diese Empfindung habe ich auch am MacBook von meinem Freund.

Ich arbeite mit Modo und dafür ist es die Traummaschine. Superfixes OpenGL und rekordverdächtiges Rendering in einer Qualität, einfach ein Traum.
Photoshop fühlt sich langsam an, aber nur langsam gegenüber den anderen Programmen auf dem MacPro. Gegenüber meinem G5 ist der Unterschied unmerklich, besonders da ich mit Photoshop arbeite und nicht den ganzen Tag nur Filter zum benchmarken benutze.

Nochmals, ich mag meinen G5 immernoch und arbeite gerne damit, aber wenn man an einem MacPro sitzt, weiß man was man hat. Hey, der ist jetzt drei Wochen Tag und Nacht am laufen und das einzige was man hört ist die Festplatte. Und Rosetta, man, das bemerkt man erst, wenn man die Aktivitätsanzeige verwendet. :)

Ich kann die Dinger nur empfehlen.

Und Deekay und ut: Ich habe gerne Eure Kommentare bei Heise gelesen, waren immer sehr informativ. Hat sich einiges getan in der Zeit. Sehr schade.

@ neu

Von: MichaelK | Datum: 06.10.2006 | #65
Neu, neu, neu, was machen wir nur mit Dir?

Die Analyse Deiner Beiträge hat leider ergeben, das Du das erste Opfer des Wechsels bist. Davon abgesehen, das wir dies Apple mitteilen sollten, empfehle ich Dir: Lasse es raus! Und wenn Du dann irgendwann erkennst, dass Du nur Dich selbst meinst und die von Dir erfundenen Retros nur eine Projektionsfläche sind, dann wird es Dir auch wieder besser gehen.

Und denke daran, Du bist nicht allein. Wir stehen Dir hoffnungsvoll und immer gerne auch hilfreich zur Seite.

michaelk?

Von: neu | Datum: 06.10.2006 | #66
weshalb erst jetzt deine versuchte antwort?

hast wohl keinen ausgang gehabt?

@ neu

Von: MichaelK | Datum: 06.10.2006 | #67
Neben einen Job habe ich auch eine Familie, so dass ich leider nicht nur online sein kann. Trotzdem, wenn ich kann, helfe ich gerne.

@michaelk

Von: neu | Datum: 06.10.2006 | #68
".......
Trotzdem, wenn ich kann, helfe ich gerne."

na dann sag bescheid, wenn es das erste mal sein wird ;-).

@kai

Von: neu | Datum: 05.10.2006 | #69
kann man doch gut abschätzen:

irgendwo bei 900-1000 watt.
also unter dem gesichtspunkt "performance per watt" unter aller sau :-P

"liebling schalt mal den g5-quad an, die straßenlaterne blendet so!"

Vorname

Von: ut | Datum: 05.10.2006 | #70
< "Das ist Hannibals Meinung. Das hat nichts mit Wahrheit oder Unwahrheit zu tun, es ist eine Meinung. Dieser Meinung muss ich mich nicht anschließen."

Tolle "Meinung", die auf Fakten beruht (im Gegensatz auf deinen falschen, idiologischen Ansichten)! >

Ganz im Gegenteil scheint Hannibal das Thema RISC und CISC mehr "ideologisch" anzugehen, als ich das mache bzw. interpretiert Hannibal viel rein. Für mich zählt allerdings nur die Tatsache, wie das ISA aufgebaut ist.

Denn:
Das IS in RISC und CISC steht für Instruction Set. IS steht nicht für Processor Kernel oder sonst irgendwas, sondern für Instruction Set.
Das Instruction Set beim x86, auch beim Core 2, ist IA32, oder auch i386. Das ist seit den 386 unverändert (nur um Dinge, wie integrierte FPU beim 486, MMX und SSE beim Pentium erweitert).

Oder einfacher:
Es geht darum, was vorne reingeht und hinten rauskommt. Was drinnen passiert, ist völlig irrelevant.

Das Instrction Set IA32/i386 ist eindeutig und zweifelsfrei CISC.
Denn:
- Es gibt Befehle unterschiedlicher Länge.
- Es gibt Befehle, die den Speicher manipulieren (nicht nur LOAD und STORE).
- Es gibt Spezialregister und
- es gibt nur eine sehr geringe Anzahl von Universalregistern.

Alles das sind eindeutige CISC-Merkmale. Eindeutiger, als es beim x86 ist, geht es eigentlich kaum noch.


Was die "ideologischen Ansichten" betrifft.
Das ist alleine Deine Interpretation.
Ich sehe das nicht ideologisch. CISC ist (war damals) kein grundlegend schlechter Ansatz. Es gibt sehr gute CISC-Instruction Sets. Z.B. der 68k.
Trotzdem haben die Hersteller Ende der 80er erkannt, dass die Zeit von CISC gekommen war.

x86 ist neben der Tatsache, dass es CISC ist, auch noch ein Beispiel für ein besonders undurchdachtes und schlecht designtes ISA.
Vielleicht können wir uns ja beim x86 auf WISC einigen: Witless Instruction Set Computing.
"The x86 isn't all that complex - it just doesn't make a lot of sense." (Mike Johnson, AMD 1994)


Was Hannibal betrifft:
Hannibal schreibt eigentlich über "the Post-RISC Era". Er schreibt über VLIW. VLIW (Very Large Instruction Word) war als Nachfolger für RISC gedacht. Hier werden verschiedene Befehle vom Compiler zu einem Befehl zum Abaarbeiten durch den Prozessor zusammengefasst. RISC und CISC werden in diesem Zusammenhang betrachtet und interpretiert.
VLIW hat sich allerdings nicht als Nachfolger von RISC durchsetzen können.

Und was die Bibliografie betrifft, die Du gepostet hast:
Du hast davon ganz sicher keinen einzigen Text gelesen. Ich habe zwar nicht alle, aber einige dieser Texte zu RISC und CISC gelesen. Also lies erst mal die Quellen, dann kannst Du Dich einer Meinung anschließen und eine andere als falsch bezeichnen.

Jo

Von: Vorname | Datum: 05.10.2006 | #71
Zitat-Kai: "Mac-Magazin-Tests (Macwelt)"

Kais Lieblingsmagazin. Macwelt ist offenbar sehr kritisch gegenüber Intel eingestellt und schreiben extremen Schrott. Das ist zumindest mein Eindruck, nachdem Macwelt behauptet hatte, dass die Intel iMacs teilweise lauter als G5 iMacs seien => Bullshit^10
Würde mich nicht wundern, wenn andere Tests dann auch nicht besser sind. Wobei ich andere Tests jetzt nicht kenne...

ut

Von: Vorname | Datum: 05.10.2006 | #72
Hardwareseitig ist an PPC eh nicht mehr viel typisch/klassisch RISC. Und wenn man es halt über die ISA definiert, wie du es neuerdings machst:

"x86 ist neben der Tatsache, dass es CISC ist, auch noch ein Beispiel für ein besonders undurchdachtes und schlecht designtes ISA."

So? Das sind wieder Behauptungen! Kannst du denn auf tiefster Ebene programmieren und anhand eigener Erfahrung die für und wider beider ISAs begründen?

Ich jedenfalls nicht aber ich könnte zumindest jetzt aus dem "Kindergarten" konkrete Beispiele (inkl Begründung) mit _Code_ posten, wo RISC-ISA alt gegenüber CISC-ISA aussieht. Gleiches für little endian vs. big endian ;-)

Zitat: "Die einen nennen es "CISC", die anderen nennen es "transparente Code-Kompression". Der heilige Gral :)"

Aber das lasse ich, weil mir das im Gegensatz eh nicht so wichtig ist, was da in der CPU vor sich geht und ich nicht so idiologisch wie du denke. Man muss ja irgendwelche Gründe mit Gewahlt finden, um PPC besser da stehen zu lassen, gell?


Zitat: "Diese CISC vs RISC-Debatte ist längst ausgestanden.
Nur wenn ich Sachen höre ala "Iihh bäh, der taugt nichts, der ist CISC!", dann helfe ich gern"

apprendi

Von: MacJunkie | Datum: 04.10.2006 | #73
Ich glaub du verstehst den Sinn meiner Kritik nicht. -> genauer lesen.

Die sind doch auf dem Mond Auto gefahren, da gibt es doch auch keinen Wald. Das ist doch der BEWIES ;-)

njyo

Von: MacJunkie | Datum: 04.10.2006 | #74
Die Mail an Steve finde ich recht interessant. Das ist auch ein gutes Mittel, unter DRUCK zu setzen, aber nicht das einzige :) . Ich glaube mit Mail-Nerverei haben wir Apple schon zu einigem bewegen können.

@MacJunkie

Von: njyo | Datum: 04.10.2006 | #75
Eben diese Aktion ist meines Erachtens sehr diplomatisch - nicht nur für Greenpeace Maßstäbe. Es geht nicht so sehr um Parolen, sondern um Bewusstsein bei Mac-Junkies wie uns MG-Lesern (scnr) zu wecken und damit die Diskussion zu fördern. Vor allem dass sie darum bitten, Fake-Keynotes zu machen, die Seite an Apple Design anlehnen und "Get a Mac" nachstellen, zeigt doch dass diese Leute nicht nur blind schreien, sondern ein Stück weit Ironie und Kreativität mitbringen. :)

MacJunkies Auto faehrt eben auch ohne Wald

Von: apprendi | Datum: 04.10.2006 | #76
;-)

Logik für Anfänger...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 05.10.2006 | #77
Wenn der Core2Duo Xeon 3GHz laut zig PC-Magazin-Tests um Längen schneller ist als die besten Opterons und P4 Xeons, aber laut Mac-Magazin-Tests (Macwelt, Macworld) nur unwesentlich schneller als ein Quad G5 2.5 GHz, wie stand dann wohl damals der Quad G5 im Vergleich zu PCs da? 8) Und: Wo stände wohl heute ein 2.7 (den IBM schon lange im Blade verbaut) bzw. 3GHz Quad G5 (der mit Apples überdimensionierten Kühlkörpern problemlos möglich wäre)?....

..merkt ihr was? ;-)

@273720723678 alias pseudo-neu

Von: neu | Datum: 05.10.2006 | #78
einsicht ist der erste weg zur besserung :-P.

@ut,macbiber,michaelk........

laßt euch mal was neues einfallen, ihr labert ja ewig den gleichen unsinn!


michealk:

"Und wenn Du all meine Beiträge gelesen hast, so wirst Du vielleicht wissen, dass ich sowohl die Art und Weise kritisiere, wie der Wechsel stattfand - vom ersten Moment an, an dem Steve für IBM nicht zu sprechen war,......"

blablablablablablabla, das hat dir wohl mg-kai versichert ;-)

fang nicht schon wieder mit diesem quatsch an, davon gibt es bei ppc-guardians schon über 1000000!




" bis zu dem aktuellen Stand der Dinge, wo es Software von Apple gibt, die für den PPC nicht optimiert wurde oder erst mit einer längeren Latenzpahse. ...."

schom wieder quatsch mit soße! einfach nur haltlose behauptungen ohne jedweden nachweis. ihr ppc-kloppies könnt es einfach nicht lassen!


"Mir geht es also in erster Linie darum, dass ich den Quad, den ich mir im letzten Dezember gekauft habe, noch einige Zeit nutzen möchte - mit möglichst all seinen CPUs. ..."

wer hindert dich daran? logic gab es ja vorher nie mit quad-unterstützung! wenn du dies jetzt anführst obwohl dir bewußt war bei kauf deines g5 quad, daß logic nur 2 prozessoren unterstützt, dann bist du............... hmm ................. ein etwas unkluger mac-user :-P.


"Und mir geht es darum, dass nicht irgendwelche Leute mit irrationalen Gründen all die Stories, die hier auf bei den MG zu lesen sind, mit ihren naiven Kompensationen zumüllen.........."

dann laß es doch einfach :-P

Vorname

Von: ut | Datum: 04.10.2006 | #79
< Nur das er kein reiner CISC-Prozessor ist >

Aber sicher ist er das. x86 ist CISC, aber sowas von reinstes CISC, CISC-iger gehts nicht mehr.

< (im Sinne deiner vermutlich abwertend gemeinte Definition) , was für dich so wichtig ist. ;-) >

Ob es abwertend ist oder nicht, entscheidest nur Du.



P.S. Links zum Kindergarten klicke ich nicht.

@neu

Von: neu | Datum: 04.10.2006 | #80
Ich bin doof.

Wieso?

Von: Vorname | Datum: 04.10.2006 | #81
"Aber sicher ist er das. x86 ist CISC, aber sowas von reinstes CISC, CISC-iger gehts nicht mehr. "

Falsch. Siehe ArsTechnica oder Kindergarten.


"Links zum Kindergarten klicke ich nicht."

Kindergarten? Dort finden sich einige der fähigsten Leute (u.a. Entwickler), die es im deutschsprachigem Netz gibt!

LOL

Von: Vorname | Datum: 04.10.2006 | #82
"Das ist Hannibals Meinung. Das hat nichts mit Wahrheit oder Unwahrheit zu tun, es ist eine Meinung. Dieser Meinung muss ich mich nicht anschließen."

Tolle "Meinung", die auf Fakten beruht (im Gegensatz auf deinen falschen, idiologischen Ansichten)!

Hannibal: "For a look at my sources, check out the bibliography (which I've been referencing throughout the article)."

RISC vs. CISC: the Post-RISC Era
A historical approach to the debate
by Hannibal

The papers that I cite below are all available through the ACM's Digital Library.
Bibliography

[1] David A. Patterson and Carlo H. Sequin. RISC I: A Reduced Instruction Set VLSI Computer. 25 years of the international symposia on Computer architecture (selected papers), 1998, Pages 216 – 230

[2] John L. Hennessy and David A. Patterson, Computer Architecture: A Quantitative Approach, Second Edition. Morgan Kaufmann Publishers, Inc. San Francisco, CA. 1996. p 9.

[3] David A. Patterson and Carlo H. Séquin. Retrospective on RISC I. 25 years of the international symposia on Computer architecture (selected papers) , 1998, p.25

[4] Hennessy and Patterson, p. 14

[5] David R. Ditzel and David A. Patterson. Retrospective on HLLCA. 25 years of the international symposia on Computer architecture (selected papers) , 1998, p.166

[6] David A. Patterson, Reduced Instruction Set Computers. Commun. ACM 28, 1 (Jan. 1985), p. 8

It was the microcode engine, first developed by IBM in the 60s, that first enabled architects to abstract the instruction set from its actual implementation. With the IBM System/360, IBM introduced a standard instruction set architecture that would work across an entire line of machines; this was quite a novel idea at the time.

[7] ibid.

[10] From a lecture by Dr. Alexander Skavantzos of LSU in a 1998 course on computer organization.

[11] Patterson, Reduced Instruction Set Computers, p. 11

[12] ibid.

[13] Patterson and Sequin, RISC I: A Reduced Instruction Set Computer. p. 217

[14] ibid. p. 218

[15] Patterson, Reduced Instruction Set Computers, p. 11

[16] I first came across this paper through a link on Paul Hseih's page. There seem to be two different versions of this paper, one later than the other. Both contain slightly different (though not contradictory) material though, so I'll be drawing on both of them in my discussion as I see fit.

[17] A question that often comes up in RISC vs. CISC discussions is, doesn't the term "RISC" properly apply only to an ISA, and not to a specific implementation of that ISA? Many will argue that it's inappropriate to call any machine a "RISC machine," because there are only RISC ISAs. I disagree. I think it should be apparent from the discussion we've had so far that RISC is about both ISA and implementation. Consider pipelining and direct execution--don't both of these fall under the heading of "implementation"? We could easily imagine a machine who's instruction set looks just like a RISC instruction set, but that isn't pipelined and uses microcode execution. Just like with price and performance, the line between ISA and implementation isn't always clear. What should be clear though is that the RISC design philosophy encompasses both realms.

[18] Some have actually debated me on the above points, insisting that the number of instructions was never intended to be reduced. See my discussion of post-RISC architectures for a rebuttal.

[19] See the comment by Ditzel that I opened with.

PC Pro testet Apples neuen Mac Pro

Von: ein stänkerer | Datum: 04.10.2006 | #83
[Link]

"In einem aktuellen Test der PC Pro wird auch der neue Mac Pro unter die Lupe genommen. Unter allen bislang getesteten Systemen nimmt das Modell mit 3 GHz dabei den ersten Platz ein und stellt somit den schnellsten momentan verfügbaren PC dar. ..."

[Link]

"Wednesday 4th October 2006
Apple Mac Pro is crowned the fastest "PC" in the UK ..."

wahnsinn, jetzt kramt micha die pöse vergangenheit doitschlands aus

Von: neu | Datum: 04.10.2006 | #84
das ist ein "gutes" zeichen, wird immer dann verwendet, wenn man merkt, man hat nichts substanzielles zu bieten!

gern auch verwendet, wenn jemand den israelischen terror als solchen bezeichnet (dann kommt gleich wie auf zuruf: nazis und judenverbrennung.....)



nur zu deiner information: "hier" bei den mg gilt der begriff "retro" (von mir als erstem verwendet sehr wohl als abwertend und wird von den leuten verwendet, die kein problem mit den neuen rechnern mit intel haben und auch nicht ihre alten ppc-mac wegwerfen.

aber laß mal, du bist ja auch einer von der ppc-truppe..... wie man ausgiebig nachlesen kann.

ach ja

Von: neu | Datum: 04.10.2006 | #85
"Maxon stellt die 10. Generation von CINEMA 4D vor"
bei mtn:
"REALbasic 2006 Release 4 mit Intel-Unterstützung wird ausgeliefert"

"Vor 10 Jahren: Apple auf dem Tiefpunkt"

bei mn:

"Google-Earth-Integration in iPhoto entdeckt"

"FairPlay-Hacker wechselt das Lager und gründet eigene Firma"

bei heise für die ppc-retros:

"OpenSolaris kommt auf den MacMini"

"PocketMac 4 synchronisiert Mac und BlackBerry"

bei golem:

"Fujtsu-Siemens bringt Klein-PC im Format des Mac mini "



das sind doch mal themen, die diskutiert werden können :-P

@ MichaelK: Retro

Von: ut | Datum: 04.10.2006 | #86
Die Verwendung des Wortes "Retro" von der Intel-Truppe als Schimpfwort für Leute, die den Switch kritisch sehen, ist in mehrfacher Hinsicht ziemlich paradox.

Zum einen ist Retro ja die "modernere" und auch innovativere und kreativere Stilrichtung im Vergleich zur Moderne, welche eine schon länger Vergangenheit ist.
So drückt Retro das Gegenteil von dem aus, was die Intel-Truppe eigentlich ausdrücken will (und ist somit näher an der Realität, als ihnen bewusst ist;-)).

Zum anderen verwenden die Intel-Macs im Vergleich zu den Power-PC-Macs eine erheblich weniger "moderne", eine veraltete Architektur.
Wenn die Intel-Truppe die PPC-Leute, Retro nennen, müssten sie sich selber wohl als Neo-Klassizisten o.ä. bezeichnen.


In gewisser Weise betrachtet ist der PowerPC wirklich Retro (als Nachfolge der Moderne): Das RISC-Prinzip des PowerPC greift auf ursprüngliche Paradigmen des Prozessorbaus zurück, welche es in einen neuen Kontext integriert.
CISC beim x86 hingegen folgte dem Ansatz der Moderne, um jeden Preis für einen bestimmten Zweck eine Lösung zu finden (hier: teurer Speicher, billige Prozessorlogik).

Och je

Von: Vorname | Datum: 04.10.2006 | #87
Klassich RISC und CISC gibt es nicht mehr. Soll ich extra nochmal den Ars Technica Artikel rauskramen?

Core2Duo ist ein hochmoderner Prozessor!

lol, echt klasse ;-)

Von: Karl Schimanek | Datum: 04.10.2006 | #88
Wie kann man nur Apple kritisieren ... nee, is' klaa.

Echt nur noch peinlich.

Och nee.

Von: ut | Datum: 04.10.2006 | #89
< Klassich RISC und CISC gibt es nicht mehr. >

Nicht schon wieder...

Nicht schon wieder...

Von: Vorname | Datum: 04.10.2006 | #90
Ja wenn du Unwahrheiten verbreitest...

Greenpeace macht das doch gut

Von: macbiber | Datum: 04.10.2006 | #91
Sie weisen auf ein Problem hin - und spielen Apple einen Ball zu.
Wenn Apple clever ist nehmen sie diesen auf und gehen sogar gestärkt aus dieser Geschichte hervor.
Ich finde die Aktion von Greenpeace sogar äusserst elegant!

Was Umweltschutz angeht darf Apple genauso kritisiert werden wie jede x-beliebige Chemiefirma.

Wo ist da denn das Problem ?
Das Problem ist scheinbar, daß die Firma Apple heisst und der Artikel von kai ist.....

Ach so - und "neu"
Thema verfehlt, setzen....

@ nun, mein lieber neu,

Von: MichaelK | Datum: 04.10.2006 | #92
was ist eigentlich an Deinem Beitrag substanziell? Zudem scheinst Du Dich nur wohl zu fühlen, wenn Du Menschen klassifizieren kannst - Retro und Intel etc. Doch diese von Dir vorgenommenen Einteilungen benötigst Du, um Dich selbst aufzuwerten. Doch wozu eigentlich? Fühlst Du Dich so klein? Das tut mir wirklich leid.

Und wenn Du all meine Beiträge gelesen hast, so wirst Du vielleicht wissen, dass ich sowohl die Art und Weise kritisiere, wie der Wechsel stattfand - vom ersten Moment an, an dem Steve für IBM nicht zu sprechen war, bis zu dem aktuellen Stand der Dinge, wo es Software von Apple gibt, die für den PPC nicht optimiert wurde oder erst mit einer längeren Latenzpahse. Mir geht es also in erster Linie darum, dass ich den Quad, den ich mir im letzten Dezember gekauft habe, noch einige Zeit nutzen möchte - mit möglichst all seinen CPUs. Und mir geht es darum, dass nicht irgendwelche Leute mit irrationalen Gründen all die Stories, die hier auf bei den MG zu lesen sind, mit ihren naiven Kompensationen zumüllen.

Muss ja was zum nörgeln finden

Von: Vorname | Datum: 04.10.2006 | #93
"In the post-RISC era, it no longer makes sense to divide the world into RISC and CISC camps. Whatever "RISC vs. CISC" debate that once went on has long been over, and what must now follow is a more nuanced and far more interesting discussion that takes each platform--hardware and software, ISA and implementation--on its own merits."

Quelle: ArsTechnica

Aber man muss ja irgendwas zum nörgeln finden. Wobei gerade den klassischen Macanwender es ohnehin nicht interessiert, wie sein Mac funktioniert. Hauptsache gut + schnell...

Vorname

Von: ut | Datum: 04.10.2006 | #94
Das ist Hannibals Meinung. Das hat nichts mit Wahrheit oder Unwahrheit zu tun, es ist eine Meinung. Dieser Meinung muss ich mich nicht anschließen.


Tatsache ist, dass der PowerPC den RISC-Prinzipien Load/Store-Struktur, viele universelle Register, gleich lange Befehle (4 Byte; das gilt für _alle_ Befehle auch die PPC64- und die Altivec-Befehle) folgt.

Tatsache ist auch, dass _jeder_ x86 CISC ist. Denn dort werden unterschiedlich lange Befehle verwendet (zwischen 1 bis 15 Byte), welche über Mikroprogammierung abgearbeitet werden und wenige, spezialisierte Register.

Die Behauptung, dass die Mikroprogramme im P6 und Nachfolgern und in Athlons (z.T. teilweise) RISC seien, ist überhaupt nicht relevant, geschweige denn überhaupt beweisbar (da sie nicht direkt angesprochen werden können, wie im Transmeta, bei dem der x86-CISC-Teil austauschbar per Software implementiert ist).


Mal davon abgesehen ist der Artikel von 1999 und es geht hier eigentlich um VLSI (= Post-RISC), welches im Itanic und im Transmeta verwendet wird.

Außerdem frage ich mich warum die Intel-Truppe immer so pikiert auf das RISC-vs-CISC-Thema anspringt. Seit ihr, obwohl ihr den x86 für toll haltet, der Meinung, dass CISC so etwas schlechtes ist? Wird da etwa innerer Zwiespalt angesprochen?
Du sagst, Core2Duo sei ein hochmoderner Prozessor. Dann steh doch auch dazu. Sag doch einfach, CISC ist toll.

VLIW

Von: ut | Datum: 04.10.2006 | #95
nicht VLSI. Das ist ein Autrags-Chip-Fertiger.

senf

Von: Vorname | Datum: 04.10.2006 | #96
"Außerdem frage ich mich warum die Intel-Truppe immer so pikiert auf das RISC-vs-CISC-Thema anspringt. Seit ihr, obwohl ihr den x86 für toll haltet, der Meinung, dass CISC so etwas schlechtes ist? Wird da etwa innerer Zwiespalt angesprochen?
Du sagst, Core2Duo sei ein hochmoderner Prozessor. Dann steh doch auch dazu. Sag doch einfach, CISC ist toll."

Du kommst doch immer mit RISC bzw dem Thema! Den meisten ist eh schnurz, was da drin steckt.

[Link]

"Dann steh doch auch dazu. Sag doch einfach, CISC ist toll."

Nur das er kein reiner CISC-Prozessor ist (im Sinne deiner vermutlich abwertend gemeinte Definition) , was für dich so wichtig ist. ;-)

Apple-Fanatiker und Apple-Liebhaber

Von: Marc | Datum: 04.10.2006 | #97
SORRY für den Fehler bei der Link-Setzung im vorherigen Post, hier korrigiert:



Was Greenpeace ja durch diese Art der positiv herausfordernden Kritik mit uns Macianern erreichen will, ist, dass Apple auch als wirklicher Umweltschutz-Vorreiter Gutes tut. Und das wäre sicher mal etwas, was gerne alle anderen schnell nacheffen sollen, denn ausgerechnet Apple hätte das Zeug dazu, Umweltbewusstsein im IT-Sektor zu schärfen, wenn sie diese Herausforderung jetzt sportlich annehmen.

Sicher nicht nur die eigene Sympathie zu Apple war Anlass für Greenpeace, sich erst mal auf Apple zu fokussieren. Die Art und Weise, wie Greenpeace mit Apple bei dieser Kampagne umgeht, ist übrigens schmeichelhaft, und soll so die Türen, Augen und Ohren öffnen, ja vielleicht sogar das Bewusstsein erreichen, seitens Apple und der Sympathisantenbasis.

Ich unterstütze die Aktion also grundsätzlich sehr, zumal es durch die seit einigen Monaten in den USA endlich auch mal um sich greifende ökologische Bewusstseinswelle keinen besseren Zeitpunkt für Apple gäbe, eine umfassendere Optimierung in Richtung Nachhaltigkeit auch für sich positiv auszuschlachten. Also imagefördernd, und markterweiternd zur Zielgruppe der nachhaltig denkenden Menschen.

Und auch mit Al Gore im Aufsichtsrat, u. a. dem Macher des am 12.10. in die deutschen Kinos kommenden Dokumentarfilms »Eine unbequeme Wahrheit«, verträgt es sich halt nicht, dass Apple im Vergleich zu vielen anderen IT-Herstellern entgegen der allgemeinen Erwartung so schlecht im Umweltranking abschneidet.

Greenpeace betreibt einfach Desillusionierung, sorry, Fans. Ich bin kein Apple-Fan(atiker), sondern nur Apple-»Liebhaber«, das ist wohl der Unterschied, auch hier unter den Kommentargebern.

Das schlechte Ranking von Apple hat allerdings zu einem guten Teil auch etwas mit Apples generell sehr defensiver Informationspolitik zu tun, denn wer sich mal die Mühe macht, das überschaubare PDF-Dokument zur Erläuterung des Apple-Rankings zu überfliegen, wird sehen, dass Apple zu manchen formulierten Zielen z. B. nur konkrete Zeithorizonte angeben müsste, um evtl. schon mal wenigstens etwas besser abzuschneiden.

Und an all die Apple-Hardware-Sammler und -Weiterverkäufer: Ihr tragt zwar zumindest zu einem ideellen Werterhalt bei oder verlängert die Produktnutzungsdauer (was schon mal sehr löblich ist), denkt aber etwas zu kurz, denn mit einem Weiterverkauf oder einem privaten Museumsaufbau wird das grundsätzliche Problem nur in die Zukunft verschoben. Die meisten Exemplare landen irgendwann doch »irgendwo zur Entsorgung«, und die gefährlichen Stoffe haben sich bis dahin in der Regel nicht neutralisiert. Ganz zu schweigen von der potenziellen Umweltschonung schon bei der Herstellung bestimmter Materialien. Also Nachhaltigkeit ist gefragt.

Schreibt Steve Jobs über das Greenpeace-Formular ein paar positiv auffordernde, erwartungsvolle Zeilen. Apple muss merken, dass sich vor allem ihre Kundschaft durch gewisse Ansprüche an Apples Nachhaltigkeit auszeichnet, und dass diese Kundschaft, also wir, Inkonsequenzen bemerken.

Und das alles meint nur gut ein

Apple-Aktionär und
Greenpeace-Mitglied seit 1988

Gonzo: unterschreib!

Von: Patrick | Datum: 08.10.2006 | #98
Der Ton hier ist mittlerweile wirklich unter aller Sau, neben den Kommentatoren hier leider auch von Seiten der MGs (sprich Kai), wenn es um das leidige Thema PPC geht. Kaum ein Artikel, der nicht irgendwann in die Diskussion PPC vs. Intel ausartet. Statt zu bremsen, wird dann von Kai auch noch Öl ins Feuer gegossen und damit ist dann der übliche Diskussionsverlauf vorprogrammiert.

Benchmarks sind immer nur eine Krücke, die aber den Real Life Vergleich niemals ersetzen kann. Ich hatte heute das Vergnügen, einen iMac G5 (ca. 1 Jahr alt, also ohne iSight) gegen einen aktuellen iMac intel vergleichen zu können. Der Geschwindigkeitsunterschied ist enorm. Abgesehen davon, daß der Start deutlich schneller ist, starteten die Anwendungen (in diesem Fall Java-basiert) etwa 3-4 Mal so schnell. Insgesamt fühlte sich der G5 gegen den intel wie eine lahme Krücke an. Selbst Programme, die unter Rosetta liefen, waren zumindest marginal schneller. Ob jetzt die Architektur des G5 besser ist als Intel oder ob dies oder das besser oder schlechter ist, ist für den Endanwender völlig irrelevant. Wenn ich mit dem Rechner einfach schneller arbeiten kann, dann ist es mir egal, welcher Prozessor drin arbeitet. So arbeiteten auch früher schon viele Agenturen und Firmen (indem einfach intel-basierte System zB fürs Rendering verwendet wurden). Deswegen ist die ganze Diskussion PPC vs. Intel eigentlich reiner Selbstzweck, die Realität hat schon längstens entschieden.

Aber man fühlt sich halt von Steve Jobs betrogen und in seiner Ehre gekränkt, so zumindest habe ich den Eindruck. Aber denken wir doch mal einen Schritt zurück: wie wir ja mittlerweile wissen, wurden seit Einführung von OS X sowohl das System wie auch alle Apple-eigenen Anwendungen für beide Welten entwicklet. Also muß zum Zeitpunkt des Wechsels zu G5 auch der Intel-Prozessor (damals P4) zur Diskussion gestanden haben, und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern durchaus als ernsthafte Alternative. Hätte Intel damals schon die Core Prozessoren gehabt, wäre IBM wohl nicht zum Zug gekommen, waren die ja noch aus den Anfängen des Macintoshs der eigentliche Erzrivale. Zu diesem Zeitpunkt war aber die Entscheidung für den G5 richtig. Dann aber kam Intel mit den richtigen Prozessoren und der G5 wurde nur leidlich von IBM gepflegt. Power4/5/6 hin oder her, der PPC970 war doch nur ein Abfallprodukt, das man für Apple zusammengestrickt hatte und entsprechend lieblos war die Weiterentwicklung. Intel hingegen konnte mit der Pentium M Entwicklung zeigen, daß der Weg in die richtige Richtung geht und die logischen Weiterentwicklung weit mehr Zukunftsausssichten an sich hatte, als es der G5 bis dahin jemals hatte. Wenn ich jetzt die aktuelle Ankündigung von Otellini sehe, daß im November Quad-Cores auf den Markt kommen, dann sehe ich den nächsten, deutlichen Leistungsschub für die Apple-Plattform. Was hätte den IBM zu bieten gehabt?

Es geht nicht darum, wer die technologisch bessere Lösung hat, sondern wer seine Lösung besser und leistungsfähiger auf den Markt bringt. So wie der Wankelmotor eigentlich die bessere Lösung ist aber trotzdem gegen Otto keine Chance hatte. Das Resultat ist relevant, nicht der Weg dorthin.

@neu

Von: Jakob | Datum: 04.10.2006 | #99
Wenn Deine Beiträge „bewusst derb“ gehalten sind, dann lasse das bitte.

Können Artikel von Kai auch mal ohne PPC-Hintergrund gesehen werden? Dieses Mal ist das Thema ja wohl wirklich ein komplett anderes.

Es macht einfach keinen Spaß so viele „derb“ geschriebene Postings zu lesen.