ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 47

Neuer Skandal bei Apple! Trade-In ein faules Ei?

Und die Händler dürfen es wieder ausbadenÖ

Autor: dk - Datum: 25.07.2002

Bei der derzeitigen Trade-In Aktion, bei der Käufer eines neuen G4 Preisnachlässe in verschiedener Höhe erhalten können, wenn sie ihre alten Macs abgeben, bahnt sich ein Skandal an. Denn damit die Käufer in den Genuß eines Preisnachlasses kommen, muß der neue Rechner samt Rechnung und Rechnungsnummer an sie ausgeliefert worden sein. Denn erst gegen ‹bermittlung der Rechnungsnummer gibt's Geld von Apple. Dazu kommt, daß das Rechnungsdatum vor dem 31.07.2002 liegen muß.

Doch hier liegt das Problem: die europäischen Lager scheinen leer zu sein. Händler verschiedenster Größe haben uns bestätigt, daß derzeit Lieferzeiten von 2-3 Wochen und mehr bestehen. Einige wollten sich gar nicht erst auf eine Lieferzeit festlegen. Das bedeutet: keine Rechnungsnummer, da kein ausgelieferter Rechner = keine Kohle! Und anstatt Apple, die diese Suppe gekocht haben, dürfen bestimmt vielerorts die Händler sich die ein oder andere Haßtirade anhören.

Lieferengpässe dieser Größenordnung deuten eigentlich immer auf neue Rechner hin. In diesem Falle könnte auch was dran sein, denn es halten sich hartnäckig Gerüchte, daß im August neue Macs vorgestellt werden sollen. Das an sich wäre ja eine schöne Nachricht. Allerdings hat diese mögliche Neuvorstellung durch den Trade-In Skandal einen ganz üblen Beigeschmack. Apple scheint es immer noch nicht kapiert, daß man seinen Käufern nicht so dermaßen plump und dumm vors Schienbein treten sollte. Aber die scheinen es nicht nötig zu haben, ihre Kunden ordentlich zu behandeln. Denn es läuft ja alles so superÖNOT!

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