ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 56

Schweizer ÷pfu - der zweite Versuch

Stevenote in Zürich (diesmal in original Luzernerisch!)

Autor: kai - Datum: 22.07.2002

(Vorwort: Nachdem wir viel Schelte bekamen bezüglich unserer ersten zaghaften Gehversuche in Sachen schweizer Mundart (siehe weiter unten), hat sich Leser Rolf Buholzer unser erbarmt und Wolfgangs genialen Teaser in echte schweizer Mundart übersetzt. Vielen Dank an ihn und viel Spass beim Lesen, wir hatten jedenfalls den unsrigen - einfach "huralässig"! Was Harald Schmidt kann ("La show en franÁais") können wir doch schon lange, wenn auch erst mit Hilfe unserer Leser!.. ;-)

Grosstädi, em Dorf i de Schuel hends en neuie Kompiuter änegschtellt wo ganz hässlech esch. Woni zÇFrankfurt gsi be, be de Klara hets vel schööneri gha ond eine esch so grüen wie üsi Tanne vor de Hötte gsi. Es hed en aabessne ÷pfu droffe gha ond alles esch so schön eifach gange, sogar sÇ Fröllein Rottenmeier hed chönne demet umgo. Aber Heidi, Chend, sig ned truurig. Chomm lieber met ond lueg, was ech done i de Chammere för dech ha! Oh, Grosstädi, wie schön: en ÷pfukompiuter! Dä gseed aber komisch uus wie ne Schriibteschlampe. So en breite Beldscherm, wie en riesegrossi Schoggi! Ond so wiis wienes Schwäänli. Danke velmol Grosstädi.
Scho guet Chend. No besser esch aber, dass jetzt met em Geissepeter chasch tschätte wenn deheime bliibe muesch ond är bem hüete sÇeiBuuk debii hed. Das esch wonderbar Grosstädi. Aber säg, wohär hesch du all die neuie Sache? Be de Mäcguardians hed de Daniel Dalken im Mäkrefiu grad gschrebe, dass alles zÇZöri zeigt worde esch.
Vergess Zöri, mis Chend! Det hends ned so gärn pfukompiuter. De Scht eff vo Amerika hed mier die Sache gscheckt. Dä esch nämlech einisch zÇAlp cho Geisse hüete wäg de Sälbschterfahrig. ƒr hed emmer öppis devo verzellt, dass är die schönschte Kompiuter boui ? ech ha emmer dänkt, dass das werrs Züüg sig. Aber mine Chääs hed ar gärn gha, genau wie du, ond dorum scheckt är ab ond zue es liebs Päckli ufÇd Alp.

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