ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 584

Wie geht es den iBooks in Henrico County?

Bestandsaufnahme positiv - gutes Zeichen für Maine

Autor: bh - Datum: 08.02.2002

Wie sieht es im Henrico-County eigentlich aus? Apple plaudert nur mehr gefällig über die riesige Bestellung aus Maine, aber die ersten 10 000 iBooks (oder mehr) gingen sofort mit der Produktvorstellung nach Henrico County. Dort schloß die Schulbehörde einen Supportervertrag mit Apple ab. Jeder Student zahlt 50 Dollar und ist damit gegen Diebstahl, Verlust und Beschädigung versichert. Kurz gab es Wirbel, weil einige Studenten mit AirPort-Karten sich pornografisches Material im Web besorgt hatten. Der Vorfall wurde von der PC-Presse gleich genutzt, um tüchtig Stimmung gegen Apple zu machen, der Hersteller habe nicht ausreichend Sorge getragen für die Sicherheit der Jugend. Jede Wette, daß sich mindestens 3 Vereine besorgter Eltern gegründet haben, die für besseren Jugendschutz durch Dell-Computer eintreten? Wie viele waren es denn von den 11 000 Schülern? Jede Wette, daß es mehr als die 30 waren, die man erwischt hat, aber was soll das? Schule soll fürs Leben vorbereiten, und abgesehen von Pornobildern könnte schlimmeres passieren. Die Schüler aber passen auf die iBooks auf wie auf ihre Augäpfel, nur 7 Stück wurden bis jetzt beschädigt oder gestohlen: das spricht für das Produkt und die Schüler dort. Hoffentlich bekommen wir einen Bericht, wie es den PCs in den Klassenzimmern in Zürich nach einem halben Jahr so geht...

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