ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 649

Britische Polizei: 60 000 Rechner auf Linux?

"Viren bis zum abwinken" nicht mehr erwünscht

Autor: bh - Datum: 24.01.2002

Der Heise-Ticker, immer hilfreich: gestern gab es Auskunft darüber, daß die britische Polizei den Einsatz von Linux erwägt. Die Idee ist ja nun nicht ganz neu, aber im staatlichen Bereich muß der "Sickerfaktor" einberechnet werden. Manche Ministerien werden sicherlich dieser Tage mit ihren bestellten Pentium II Celerons 500 Mhz versorgt. Die britische Polizei würde Linux aber nicht nur in der Zentrale verwenden, sondern denkt an 60 000 Rechner-Arbeitsplätze, wie
The Register
aus erster Hand erfahren haben will. Warum? "Die Rechner sollen sicher sein, stabil laufen und nicht anfällig für Virenbefall sein" - wow, jetzt überlegen wir mal alle, welches System bisher zum Einsatz kam? Instabil, unsicher und mit einer Virenepidemie "fresh out of the box" - das war wohl kein MacOS. Nun wird eine Machbarkeitssstudie durchgeführt - währenddessen bringt ein ganz bestimmter Weltkonzern seine Lobby in Stellung, schießt mit großen publizistischen Dum-Dum Geschossen a la "Linux ist ja nett, funktioniert aber nicht in großen Netzwerken" - FUD eben, und nach der Machbarkeitsstudie bin ich sehr gespannt, was geschieht.

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