ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 714

Kinder mit Windows quälen? - Richter sagt nein!

Microsofts Angebot abgelehnt

Autor: dd - Datum: 12.01.2002

Es ist doch schön, dass auch in Zeiten von "revenge" und "justice" nicht jedes "Seattlement" angenommen wird: Microsoft kommt nicht mit der selbst auferlegten Strafe davon, ihren Marktanteil im Schulbereich auszubauen.

Wir erinnern uns: Microsoft hatte vor nicht allzu langer Zeit vorgeschlagen 100 Privatklagen gegen das Unternehmen durch die Spende von Soft- und Hardware im Wert von einer Milliarde Dollar an die ärmsten Schulen beizulegen. Der tatsächliche Wert dieser Spende war von vielen Seiten in Frage gestellt worden - vor allem Steve Jobs hatte deutlich gemacht, was er wirklich von Bill und Steve "the monkey" hält.

Frederick Motz, der Richter in diesem Prozess, hat nun Microsofts Vorschlag in einer neunzehn-seitigen Begründung abgelehnt. Er gab dem Einwand statt, dass Microsoft so nur ihre Dominanz im Schulbereich ausbauen würde. Wie bereits von Apple vorgeschlagen, soll Redmond die Milliarde in bar in eine Stiftung einzahlen, die dann das Geld verteilt.

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