ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 999

Nachgeplaudertes beim SPIEGEL

Warentest und Spiegel - geht es noch besser?

Autor: bh - Datum: 30.11.1999

Was die Institution STIFTUNG WARENTEST (an den Setzer: bitte FRAKTUR!) so erzählt, ist dem deutschen Unikum "Spiegel" natürlich gleich einen unreflektierten Artikel wert. Nachplaudern, nur keine eigene Essenz hineinmischen - denn was nach Konsumentenschutz riecht, ist immer gut. Minimaler Arbeitsaufwand für einen Artikel, und so wird ein zweifelhaftes "Testergebnis" weiterverbreitet. Auf diese Weise ist eine Nulpe wie Kim Schmitz bekannt geworden und wurde als "IT-Experte" oder "Superhacker" durch die Talkshows gereicht. Wie abschreiben zur Meinungsbildung führt, kann man allein an dem Prozessor namens "G5" beobachten. Weil die Zählweise klar und logisch ist, wurde allseits brav von "The Register" abgeschrieben, als die von einem derartigen Wunderding bei Motorola berichteten. Von drei Artikel, die explizit Hinweise auf einen G5 erwähnen zu tausenden Postings und abgeschriebenen Meldungen... auch bei uns? Niemand ist ganz frei von diesen Fehlern, doch mag man einem ehrenamtlich gemachten Fanzine manches nachsehen, was beim führenden deutschen Wochenmagazin "Der Spiegel" nicht akzeptabel ist. Es ist eine schmaler Grat, auf dem es zu wandeln gilt - doch eigene Gedanken & Meinungen sollten schon im Vordergrund stehen, liebe Kollegen beim Spiegel. Die Stiftung Warentest ist so populär wie ihre "Testmethoden" zweifelhaft sind. Wer Displays nur nach Zoll vergleicht, wird mit exzellenter Leuchtkraft und Farbechtheit nicht zu beeindrucken sein - und ein schlechteres Produkt eher würdigen, weil es mehr seinen "Testkategorien" entspricht. Vielleicht könnten sich im Anschluß an diesen Beitrag mal die iBook-Benutzer melden, die nicht zufrieden sind? Oder behalten die Glücklichen die Oberhand? Dabei sind wir Mac-Benutzer ja nicht gerade dafür bekannt, daß wir uns mit Mittelmaß begnügen...

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